Blog 01.07.2010 - 30.09.2010

Mein Kommentar in der ZEIT: Die Kinder der NS - Verbrecher

Das Leben als Sohn eines Kriegsverbrechers ist nicht gerade einfach. Die Väter, so sie denn das von ihnen verursachte Grauen überlebt haben, sind nicht plötzlich zu Demokraten geworden, nur weil die Fahnen umgehängt wurden. Sie haben ihre Spuren sorgfältig verwischt und machten teilweise eine interessante Nachkriegskarriere. Diese Verbrecher waren unter uns bis zu ihrer biologischen Erledigung. Sie gründeten die Bundesrepublik Deutschland, entfernten die schlimmsten Auswüchse der Nazi - Ideologie aus den Gesetzbüchern, arbeiteten aber weitgehend unbehelligt als Ärzte, Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Universitätsprofessoren und in den Polizei - und Geheimdienstorganisationen weiter. Sie trugen weiter ihren Ungeist in die Jugend, in die Hörsäle, in die Gerichte, in die Lehrerzimmer und in die Kommentare zum deutschen Straf -und Zivilrecht und Verfassungsrecht (Öffentliches Recht)und verdarben so eine weitere Generation von Schülern, Studenten und Akademikern. Nicht alle Kinder haben diesen Ungeist in sich aufgenommen, sie begannen zu hinterfragen. Sie wurden dafür von den Vätern misshandelt und von den Familienangehörigen geächtet, teilweise sogar aus dem Familienverbund ausgeschlossen, was die Höchststrafe für ein Kind oder einen Jugendlichen bedeutet. Er versteht zunächst nicht. Dann beginnt er zu forschen, er schreibt Bücher, dreht Filme, durchforscht Archive. Er wird daran gehindert, die wiedererlangte volle Macht der NS - Täter und deren Seilschaften kommen zur Entfaltung. Die Aufklärer werden beschimpft, geächtet und aus der Heimat verstossen. Sie werden zu Kriminellen abgestempelt, müssen sich als therapiebedürftige Soziopathen oder pathologische Wichtigtuer denunzieren lassen. Einige Beispiele:

1. IM SCHATTEN DER VÄTER
Kinder von NS - Tätern melden sich zu Wort.
( Ursula Homann)

2. MEIN GUTER VATER
( Beate Niemann)

3. DIE LAST DES SCHWEIGENS
Gespräche mit Kindern von Nazi- Tätern
(Dan Bar-On)

4. SCHWEIGEN ODER SCHULD
Die Last der Kinder von NS-Tätern
(Ulrike Wanderer

5. ZUR GEWALTAUSÜBUNG EHEMAHLIGER NS-TÄTER GEGENÜBER IHREN KINDERN
(Jürgen Müller-Hohenhagen)

6. 2 ODER 3 DINGE, DIE ICH VON IHM WEISS
Dokumentarfilm von Malte Ludin, dessen Vater als NS -Verbrecher hingerichtet wurde. Malte Ludin wurde ebenso wie ich aus dem Familienverband ausgestossen und geächtet.

Nur das Gedenken wachzuhalten an die Opfer der NS-Verbrecher, ist das Anliegen meines Beitrages. Manchesmal waren die späten Opfer auch die Kinder der NS-Verbrecher. Auch darum geht es in meinem Beitrag. Um nichts sonst!

Monsieur Rainer

Friday, December 31, 2010
Mein Leserbrief an die ZEIT : Guten Rutsch ins neue Jahr 2011 !
Die Zensur scheint zuweilen willkürlich und wenig plausibel. Die jakobinischen Verfechter der political correctnes in den Redaktionsstuben legen sich wie ein chronischer Ausschlag über das Forum. Wobei die ZEIT immer noch die liberalste Zeitung Deutschlands ist. Sie hat auch den besten Herausgeber, den man überhaupt bekommen kann. Im konreten Fall holzt und pöbelt sich ein Forist durch alle Foren, beleidigt alle und jeden, wird jedoch auffallenderweise von der Redaktion nie bis selten zur Ordnung gerufen. Dies gibt zu denken. Ich habe eine gelbe Karte dafür bekommen, als ich mich gegen persönliche Beleidigungen verteidigte. Es ist wahr, ich griff zu Mitteln aus der Sparte Ironie und zuweilen auch zu zynischen Bemerkungen. Ich soll also aus dem Forum ausgeschlossen werden, der Pöbler bleibt ungestraft. Man macht sich über soviel Ungerechtigkeit so seine Gedanken. Ich werde wohl im nächsten Jahr von Ihnen aus dem Forum entfernt, sollte ich noch einmal den Versuch wagen, mich gegen unqualifizierte Angriffe und persönliche Beleidigungen zu wehren. Doch der Pöbler fristet ein ewiges Dasein. Wodurch konnte er sein Narrenrecht erwerben? Das ist sicher nicht die Art von Fairness, wie Sie sie in London gelernt haben. Ich wünsche Ihnen und Ihrer hochangesehenen Zeitung ein erfolgreiches Neues Jahr 2011. Ich werde wohl nicht mehr dabei sein.

Monsieur Rainer
Thursday, December 30, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : KZ Natzweiler - Struthof
Der Ort des Grauens, Natzweiler–Struthof, F – 67 130 Natzwiller, Département Bas-Rhin(67) ist ein weitgehend vergessenes Lager der Nazis. Es wird selten erwähnt bei der Aufzählung des Grauens.

Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof war ein Straf-Arbeitslager der Nazis nahe dem Ort Natzweiler, heute Natzwiller im Elsass, etwa 55 Kilometer südwestlich von Strassbourg , 8 Kilometer vom Bahnhof Rothau entfernt, auf einem Gipfel der Vogesen in 800 Metern Höhe. Es liegt zwischen Molsheim und Sélestat.

Im September 1940 machte der SS–Oberführer und Geologe Blumberg die Stelle in den Vogesen ausfindig, an der sich
eine Ader mit seltenem roten Granit befindet. Im Auftrag des Reichsführers SS Heinrich Himmler und Oswald Pohl, dem Leiter des SS-Wirtschafts-und Verwaltungs-Hauptamtes, wurde daraufhinbeschlossen, in 800 Meter Höhe am Nordabhang des Mont-Louise ein Konzentrationslager für 4000 Gefangene zu errichten. Blumberg war bei den Deutschen Erd-und Steinwerken (DEST) angestellt, einem SS-Betrieb, der von Himmler 1938 gegründet worden war. Die Firma war auf den Abbau von Steinen spezialisiert und setzte Deportierte für die härtesten Arbeiten ein.

Der rote Granit von Natzweiler-Struthof sollte auf Wunsch von Hitlers Architekt Albert Speer für den Bau des “Deutschen Stadions” in Nürnberg verwendet werden. Am 1. Mai 1941 begann der Bau des Konzentrationslagers, am 21. und 23. Mai kamen in zwei Transporten die ersten Deportierten aus Sachsenhausen an. Mit rund 7000 Gefangenen war das Lager Ende des Jahres 1944 deutlich überfüllt. Etwa 52.000 Personen aus ganz Europa sowie den nahegelegenen Gefängnissen in Epinal, Nancy, Belfort, Besançon und Dijon wurden dorthin sowie in die
Aussenlager deportiert. Allein aus Frankreich kamen 6.800 meist aus rassistischen oder aus politischen Gründen Gefangene. Von den 6.800 Franzosen gehörten 60% der französischen Résistance an und wurden entweder von der SS, der SIPO, des SD, der Geheimen Feldpolizei oder der Abwehrleitstelle “Ast” in Dijon, Abteilung Gegenspionage ( Leiter: Sonderführer–Z Walter K., mein Vater) nach Natzweiler–Struthof deportiert. 22.000 Inhaftierte starben in Folge von Entkräftung, Kälte, Mangelernährung und lagerbedingten Krankheiten, oder sie wurden direkt ermordet.

Die Gefangenen mussten bei kargen Mahlzeiten in den
umliegenden Steinbrüchen für Speers geplante Monumentalbauten körperlich schwer arbeiten. Die dadurch verursachte Todesrate betrug fast 40 %. (Zum Vergleich KZ Struthof 66,5%, KZ Auschwitz 57%, KZ Mauthausen 52,5%, KZ Neuengamme 50%, KZ Sachsenhausen 42%, KZ Bergen-Belsen 40%, KZ Buchenwald 25 %). In Struthof starben allein im Jahre 1941 87 % der Gefangenen innerhalb der ersten sechs Monate. Im Jahre 1942 waren es “nur noch” 60% der Deportierten, die innerhalb des ersten halben Jahres starben.

Darüberhinaus wurden Gefangene auf mehrere Arten ermordet:
Durch Genickschuss, in der Gaskammer, sowie durch Erhängen.
Beim Erhängen gab es zwei Varianten: Bei geheimer Hinrichtung wurde die Person auf einen Schemel gestellt, der dann weggestossen wurde. Das Genick brach und der Tod trat sofort ein. Bei öffentlichen Hinrichtungen mussten sich die Todeskandidaten auf eine Falltüre stellen. Der Strick um den Hals wurde bereits vorher angezogen, sodass das Genick nicht brach. Die sich langsam öffnende Falltür verursachte dann einen schrecklichen Erstickungstod, der sich über mehrere Minuten hinziehen konnte.

Natürlich wurden wie in fast allen Konzentrationslagern grausame Menschenversuche durch SS – Ärzte an den Gefangenen durchgeführt. Es wurden Typhuserreger injiziert und mit den Kampfstoffen Senfgas experimentiert.

Aus Dijon wurden im Jahre 1944 107 Frauen und Männer der
Widerstandskämpfer der Gruppe “ Réseau Alliance “ eingeliefert, die in Natzweiler-Struthof sofort durch Genickschüsse und den Strang ermordet wurden. Die noch existierenden Einlieferungscheine beweisen eindeutig, dass diese Widerstandsgruppe von der Dienststelle “Ast” der Abwehrleitstelle der Wehrmacht in Dijon, Abteilung Gegenspionage in das Konzentrationslager überstellt wurden. Von derselben Dienststelle wurden vier britische Frauen, Mitglieder des britischen Geheimdienstes, nach Natzweiler-Struthof zur sofortigen Hinrichtung überstellt. Als Angehörige der Special Operations Executive (SOE) von der Gegenspionage der Dienststelle “Ast “ in Dijon enttarnt, wurden sie am 6. Juni 1944 mit Phenolspritzen ermordet.

Nach der Befreiung Frankreichs 1944 existierte das KZ –
Natzweiler-Struthof auf dem Papier der deutschen Behörden weiter als Stammlager der vielen Aussenlager, die zwischen Südhessen und im gesamten Bereich Baden und Württemberg errichtet wurden. Die Häftlinge wurden auf sogenannte Todesmärsche geschickt, um sie den herannahenden alliierten Truppen zu entziehen. Es kam dabei auch zu Massenexekutionen an Gefangenen, die nicht mehr gehen konnten.

In zehn Aussenstellen des KZ Natzweiler–Struthof sollte von
1944 an zwischen Hechingen und Rottweil im dortigen schwäbischen ‘Jura’ Ölschiefer im Tagebau gebrochen, in Mailer geschichtet, verschwelt und so zu Öl umgewandelt werden. Öl war knapp. Um nur einige der zahlreichen Aussenlager zu benennen: KZ Bissingen, KZ Erzingen, KZ Dormettingen, KZ Schömberg bei Balingen, KZ Haslach im Kinzigtal, wo alleine 210 Häftlinge ermordet wurden. Zahlreiche Massengräber zeugen heute noch von den grausamen Verbrechen und dem elenden Sterben der Häftlinge der KZ – Aussenlager von Natzweiler-Struthof. Das KZ Echterdingen wurde ab dem November 1944 auf dem Fliegerhorst Echterdingen eingerichtet. Im Jahre 1945 wurde auch dieses Lager aufgelöst. Zurück blieben nur Massengräber. Ein weiteres Aussenlager befand sich in Geislingen/Steige, wo die Häftlinge für die Württembergische Metallwarenfabrik ( WMF) arbeiten mussten. Die Aufseherinnen wurden im KZ Ravensbrück ausgebildet. Bei Anrücken der Alliierten wurden diese Häftlinge in das KZ Dachau “evakuiert”. Daneben gab es noch zahlreiche andere KZ Aussenlager von Natzweiler-Struthof: KZ Neckarelz, KZ Bruttig-Treis an der Mosel, KZ Mannheim-Sandhofen, KZ Aussenlager Spaichingen bei Tuttlingen, die in einem zehntägigen Marsch in das Allgäu deportiert wurden. Nur etwa die Hälfte der Deportierten überlebten den Todesmarsch, sowie dem KZ Aussenlager Heppenheim, deren Insassen ebenfalls nach Dachau deportiert wurden.

Der damalige Lagerkommandant, der schon vor Natzweiler– Struthof und danach im KZ- Bergen-Belsen Kommandant verschiedener Konzentrationslager war, war die sogenannte Bestie von Bergen-Belsen, SS–HauptsturmführerJosef Kramer. Er wurde am 10. November 1906 in München geboren und wurde am 13. Dezember 1945 von den Alliierten hingerichtet. Seine NSDAP Mitgliedsnummer war 753.597. Er kam aus einfachen Verhältnissen, zog mit seinen Eltern nach Augsburg und wurde Elektriker. Er war in einem Warenhaus angestellt und arbeitete auch als Buchhalter. Von 1925 – 1933 war er praktisch arbeitslos. Am 20. Juni 1932 trat er in die SS ein (Mitgliedsnummer 32.217). Vom November 1934 bis Juni 1936 arbeitete er im KZ Esterwegen in der Kommandantur. Danach kehrte er nach Dachau zurück, wo er im Schreibdienst eingesetzt wurde. Danach war bis 1938 im KZ Sachsenhausen in der Adjudantur beschäftigt und stieg dann zum Leiter der Poststelle auf. Erst im KZ Mauthausen bei Linz in Österreich stieg er erstmals in den direkten Lagerdienst auf. Nach einer Station in Auschwitz absolvierte er die Schulung zum Lagerführer im KZ Dachau. Danach erst wurde er im KZ Natzweiler-Struthof als Schutzhaftlagerführer eingesetzt. Im Jahre 1942 stieg er zum Lagerkommandanten auf. Im Frühjahr 1943 erhielt er das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse. Er erhielt im Jahre 1945 das Kriegsverdienstkreuz erster Klasse, wurde aber bei der Befreiung des Konzentrationslagers verhaftet und von einem britischen Militärgericht zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 13. Dezember 1945 durch den britischen Henker Albert Pierrepoint vollstreckt.

PS: Der Leiter der Abteilung Gegenspionage in der Dienststelle AST der Spionageabwehr der Wehrmacht war Sonderführer-Z Walter K. (mein Vater) und enger Freund des Chefs des SD im Reichssicherheitshauptamt (RSHA), SS-Brigadeführer Walter Schellenberg. Sie waren vor dem Krieg beides Rechtsanwälte, Schellenberg am Landgericht Saarbrücken und mein Vater am Landgericht Konstanz. Beide wurden für ihre Verbrechen nie belangt. Mein Vater (ATB-Verbindungsname 'SPATZ') tauchte bis 1949 unter und konnte eine grandiose Nachkriegskarriere in der Bundesdeutschen Justiz machen, Walter "Schelle" Schellenberg sagte als Kronzeuge der Anklage im Nürnberger Kriegsverbrecher-tribunal gegen den Chef des RSHA SS-Obergruppenführer Ernst Kaltenbrunner aus. Angeblich verstarb er 1953 in Turin, was eine Lüge ist. Er wurde Geheimdienstchef des argentinischen Präsidenten Juan Domingo Peron und arbeitete künftig sehr eng mit der CIA zusammen. Der Chef der Geheimen Feldpolizei in Dijon war SS-Oberführer Wilhelm "Willi" Kriechbaum, später Leitender Beamter im Bundesnachrichtendienst (BND).

Quellen:

1. Deutsche Dienststelle für die Benachrichtiung der nächsten Angehörigen der deutschen Wehrmacht (WASt)Berlin AZ: II D 223/1155/10
2. Musée municipale de Natzwiller, Département Bas-Rhin)
3. Gedenkstätte im KZ Natzweiler-Struthof
4. Musée de la Résistance et Déportation Belfort-Besançon
5. Zeitgeschichtliche Dokumentation "TOSCA"

Monsieur Rainer

Wednesday, December 29, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Selektionsrampe an den Flughäfen?
Der "War against terrorism" treibt Stilblüten. Immer absurder, immer abstruser scheint mir die Debatte zur inneren Sicherheit zu werden. Die Paranoia scheint über den Verstand zu siegen. Der "Patriot act" ist wohl nicht mehr fern? Was will uns der Politiker mit dieser ständigen Debatte sagen? Warum verbreiten manche Politiker immer mehr Angst und Schrecken in der Bevölkerung? Es ist ein leicht zu durchschauendes Spiel. Die Unruhe in der Bevölkerung über die herrschende Kaste der Politiker wird immer grösser. Wann kommen endlich Mindestlöhne, die die Unternehmer dazu zwingen, gerechte Löhne zu bezahlen? Wann hat der Souverän endlich wieder die verlorenen Rechte aus dem Grundgesetz zurückerobert? Wielange noch kann Politik gegen die erklärte Mehrheit der Bürger betrieben werden? Die Politiker werden zu Angstbeissern, sie haben immer mehr Angst vor ihrem Volk. Es könnte ja auf die absurde Idee kommen und sich auf seine Rechte besinnen. Deshalb brauchen manche Politiker dieses Ablenkungsmanöver.

Monsieur Rainer


Tuesday, December 28, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT: Vive la France !
Einer sachlichen Frage gebührt auch eine ebenso sachliche Antwort. In Frankreich gilt die gesetzlich garantierte Unschuldsvermutung (presumption innocente). Sie ist elementarer Bestandteil eines jeden Rechtsstaates. Wer also in Frankreich einen unbescholtenen Bürger einer Straftat bezichtigt oder diesen dahingehend verleumdet, wird der "denunciation calomineuse" beschuldigt, angeklagt und verurteilt. Ich stelle fest, dass Jacques Chirac wegen keiner Straftat jemals verurteilt worden wäre. Sein Cassier judiciaire ist vierge! Der Code Penal ist kein Taschenspielertrick, sondern beruht auf dem Code Napoléon! Damit ist das Thema für mich abgeschlossen. Nun zur Atompolitik Frankreichs. Die Force de Frappe wurde nach den Erfahrungen dreier Feldzüge gegen die Nation ins Leben gerufen und ist elementarer Bestandteil unserer nationalen Sicherheit und Unabhängigkeit. Im Jahre 1871 überfiel Preussen Frankreich und gefiel sich in der Geschmacklosigkeit, den preussischen König im Spiegelsaal von Versailles zum deutschen Kaiser auszurufen. Im Jahre 1914 überfiel Wilhelm II., auch Wilhelm der Plötzliche genannt, Frankreich und trieb es fast in den Ruin. Die Schlachtfelder an der Marne, Somme und in Verdun sind blutgetränkt. Im Jahre 1940 überfiel Hitler Frankreich, versklavte eine Million französische Soldaten zu Zwangsarbeitern und liess, unter anderem auch durch meinen Vater, der Sonderführer-Z der Abwehr Wehrmacht im Militärbezirk C in Dijon war, 70.000 französische Juden nach Auschwitz und in das KZ Natzweiler-Struthof déportieren. Dass dabei auch die französische Gendarmerie und die französische Miliz unter dem Befehl von Marchall Petain eine verheerende Rolle gespielt haben, ist eine innerfranzösische Angelegenheit. Dieser Verrat an der Nation war nicht causal für die Rassenpolitik Hitlers. Aus eben diesen gemachten leidvollen Erfahrungen wurde Frankreich zur Atommacht. Nie wieder wird uns ein Land angreifen. Es lebe die Force de Frappe, es lebe diese grossartige Nation!

Monsieur Rainer
Monday, December 27, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Urteil über Chodorkowskij
Schon Alt-Kanzler Schröder adelte Putin als "lupenreinen Demokraten". Und dass Russland ein "Rechtsstaat" ist, der politische Gegner entweder in ihrem Londoner Exil umbringen oder durch bestechliche Richter in russischen Straflagern verschwinden lässt, dürfte auch hinlänglich bekannt sein. Das war ein politischer Prozess gegen einen Regime-Kritiker und sonst gar nichts. Wer als russischer Journalist dies genau so geschrieben oder es gar im Fernsehen gesagt hat, ist ermordet worden!

Monsieur Rainer
Monday, December 27, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Die Sicherheit Deutschlands ist in Gefahr
Jedoch wird sie nicht, wie man fälschlicherweise vermutet, durch eventuelle "Terroristen" in Gefahr gebracht. Auch die Taliban haben Deutschland nie angegriffen. Die Sicherheit, das Gemeinwesen, der soziale Frieden in diesem schönen Land wird von manchen Leuten in Gefahr gebracht, die schon i m Reichstag sitzen und nicht von denjenigen, die vielleicht ab und an diese "Debatten" besuchen. Darum sollte das Logo am Reichstag geändert werden: Ich schlage einen Spruch aus Dantes Inferno vor: "Die, die ihr hier eintretet, lasset alle Hoffnung fahren!"

Monsieur Rainer

Monday, December 27, 2010
Der Kalauer der Woche, nachzulesen auf ZEIT - ONLINE

Monsieur Rainer: Ich halte es mit Nestroy : "Der Mensch an sich ist gut, die Leute sind halt ein Gesindel."

ZEIT : Bitte fomulieren Sie Ihre Meinung sachlich. Danke. Die Redaktion/er

Monsieur Rainer
Monday, December 27, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Falsches Bild von Frankreich
Dieses in Deutschland vorherrschende Bild über uns Franzosen ist einer beispiellosen Hetzkampagne und einer permanenten Fehlinformation in Teilen der deutschen Presse geschuldet. Gero von Randow, der ZEIT - Korrespondet hat sich nie an solchen Polemiken beteiligt. Die Hass -Tiraden des SPIEGEL - Korrespondeten Simons scheinen jedoch Früchte zu tragen. Nur zur Beruhigung der Gemüter etwas juristischen Beistand. Ja, es ist wahr, Jacques Chriac hat in seiner Zeit als Pariser Bürgermeister fiktive Angestellte beschäftigt und deren fiktiven Saläre in die Parteikassen umgeleitet. Nun gibt es aber im franzözischen Code Penal eine Besonderheit, die das StGB nicht kennt. Wenn jemand seinen Schaden wiedergutmacht und sich mit dem Geschädigten einigt, zieht der Geschädigte, in diesem Fall La Ville de Paris, seine Nebenklage (Partie civile) zurück. Damit verliert die Republik Frankreich sein Interesse an einer Strafverfolgung. Das Strafverfahren wird also im März 2011 nach Abgabe einer kurzen Erklärung durch die Stadt Paris eingestellt und endet mit einem Freispruch. Wer meine Bücher kennt, weiss sehr gut, dass ich ein erklärter Gegner der Front National (FN) bin und auch kein grosser Verehrer von Nicolas Sarkozy. Jean-Marie Le Pen verachte ich wegen seiner Foltermethoden, die er als Lieutenant in Algerien praktiziert hat und wegen seines offenen Rassismus. Nicolas Sarkozy hat sicher die Allüren eines Arrivisten, schiebt man diese unangenehmen Erscheinungen einmal beiseite, und betrachtet man seine Politik, so ist sie in allen wesentlichen Punkten eine rein Gaullistische. Ich war und bin ein grosser Verehrer Charles de Gaulle, der Deutschland versöhnlich die Hand gereicht hat. Am Tag der Stichwahl für François Mitterand war ich in Paris. Ich gebe zu, dass ich mich von dem stalinistischen Pomp am Pantheon blenden liess, als er eine Rose am Grab von Jean Jaurrés abgelegt hat. Dann kam die Zeit der Finsterniss. Zuerst verstaatlichte er die Schlüsselindustrie, was zu einer Staatsverschuldung verheerenen Ausmasses führte und schliesslich zu einer Massenarbeitslosigkeit führte. Um die streikenden Arbeiter zu beruhigen, stellte er hunderttausende dieser unglücklichen Menschen als Staatsbeamte ein und versorgte sie mit feudalistischen Privilegien. Daran ist Frankreich fast in den Staatsbankrott gelangt. Die Sozialisten, Trotzkisten und sonstige linken Abenteurer stopften sich auf vulgäre Weise die Taschen voll. Der Franzose nennt sie heute noch "Gauche Caviar". Es gab unter keiner Regierung der V. Republik mehr Korruption und Regierungskriminalität wie unter Mitterand. (Vgl. Eva Joly, ehemalige Untersuchungsrichterin in Paris, heute Europa-Abgeordnete der Ecologisten) Die Linken haben jeden Kredit bei den Franzosen verspielt. Sarkozy hat viele Privilegien aus der Mitterand-Ära abgeschafft, hunderttausende völlig unnützer Beamten entfernt, die Haushalte der Ministerien unter die Aufsicht des Rechnungshofes gestellt. Wenn man also heute Nicolas Sarkozy nur auf die lächerlichen Allüren reduziert, greift man zu kurz. Wenn man aber Jacques Chirac als Kriminellen denunziert, obwohl er nie verurteilt werden wird, dann macht man sich einer denunciation calomineuse schuldig. Ich bin kein temporärer Franzose, ich bin Franzose mit Herz, Blut, Verstand und Pass! Ich liebe mein Land. Vive la France!

Monsieur Rainer
Monday, December 27, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Die Brioni - Partei SPD
Die SPD im Kaiserreich hat schon aus Angst davor, als vaterlandslose Gesellen dazustehen, den Kriegsanleihen von Wilhelm dem Plötzlichen zugestimmt. In der Weimarer Republik hat der SPD - Kriegsminister Noske eine eher unrühmliche Rolle gespielt und dann wollte die SPD die "Sicherheit Deutschlands am Hindukusch verteidigen". Nun ist es aber gut, liebe alte Tante SPD. Auch diese Partei hat intellektuell nur noch wenig zu bieten. Wenn ein Brioni - Kanzler "Brüder zur Sonne, zur Freiheit" singt, dann hätte man eigentlich misstrauisch werden müssen.

Monsieur Rainer


Sunday, December 26, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Die gute alte Tante SPD macht sich mausig
Eine Partei, die einen Bundesverteidigungsminister hervorgebracht hat, der den Leitspruch zum Krieg in Afghanistan kreiert hat: "Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird am Hindukusch verteidigt", hat jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit in meinen Augen verloren. Diese Partei ist genauso intellektuell bankrott wie die anderen Parteien Deutschlands. "Alle Macht geht vom Volke aus", schreibt das Grundgesetz. Das ist graue Theorie geworden: "Alle Macht geht von den Parteien aus", das ist die Realität in einer sogenannten repräsentativen Demokratie. Was ist das eigentlich für ein semantisches Monstrum? Jeder Linguist würde lieber seinen Lehrstuhl aufessen, bevor ihm so eine Rabulistik über die Lippen käme.

Monsieur Rainer
Sunday, December 26, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Die Bürgerrechtspartei FDP ?
Gerade die FDP - Justizministerin hätte dieser Partei wenigstens noch einen Hauch von der alten Bürgerrechtspartei verleihen können. Doch auch sie ist kläglich gescheitert. Wo ist den die grundgesetzlich garantierte Trennung von Staat und Kirche? Wo ist die gebotene Trennung von Judikative und Exekutive, wenn der Generalbundesanwalt und sämtliche Generalstaatswälte der Länder weisungsgebundene politische Beamte sind und daher jederzeit beim geringsten Aufmucken gegen die vorgesetzten Justizminister in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden können. Zumindest diese Grundanforderungen an einen demokratischen Rechtsstaat könnte die liberale Justizministerin ohne viel Federlesens erfüllen. Der Generalbundesanwalt gehört von beiden Kammern des Parlamentes gewählt. Die Generalstaatsanwälte gehören von den Länderparlamenten gewählt. Das ist das mindeste, was ich von einem Rechtsstaat erwarten kann.

Monsieur Rainer


Sunday, December 26, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Die FDP schafft sich gerade ab, gut so!
Und das ist gut so! Wir sind die ewigen Lieder von vorgestern satt. Der deutsche Steuerzahler subventioniert 6 Millionen Arbeitsplätze, damit die deutschen Waren zu Dumpingpreisen verkauft werden können. Deutschland ist zum Billiglohnland für ganz Europa verkommen mangels eines gesetzlichen Mindestlohnes. In Niedersachsen wird fremdgeschlachtet für ganz Europa durch Sklavenarbeit mit Billiglöhnern. Die Schulden des Staates explodieren trotz eines Wirtschaftsboomes. Es gäbe genügend Themen für eine wirklich liberale Partei nach Karl-Hermann Flach. Doch die intellektuelle Resterampe dieser Partei versucht noch einmal, sich vor dem Sturz in den Orkus der Geschichte zu retten mit der alten Leier von den Steuersenkungen. Nur wenige wollen diese wirklich. Das Volk ist nicht so dumm, um diesen Chimären noch auf den Leim zu gehen. Es ist aus, Herr Brüderle, ich werde weder Sie noch Ihre Partei vermissen. Die FDP war meine Partei zu Zeiten von Theodor Heuss, Walter Scheel und Karl-Herman Flach. Sie ist überflüssig geworden, denn sie hat dieses Erbe verspielt!

Monsieur Rainer
Sunday, December 26, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Brüderle verspricht Steuersenkungen
Angesichts eines Wirtschaftbooms ohnegleichen wurde gleichzeitig ein neuer Rekord der Neuverschuldung des Bundes aufgestellt. Das ist keine gute Finanzpolitik, das ist keine schlechte Wirtschaftspolitik, das meine Herren Wirtschafts- und Finanzminister, das ist überhaupt keine Politik. Das ist der Staatsbankrott! Anstatt nun endlich den überbordenden Staat zu verschlanken und die masslose Ausgabenpolitik einzudämmen, legen Sie nun wieder die alte Schallplatte von den Steuersenkungen auf. Die hat schon einen Sprung. Und Sie sollten endlich Ihre persönliche intellektuelle Bankrotterklärung abgeben!

Monsieur Rainer
Sunday, December 26, 2010
" DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE"
Das Buch erscheint am 3. Januar 2011

Monsieur Rainer
Sunday, December 26, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Wulf 's Kessel buntes
Mir hat schon immer gegraust vor den "Heile-Welt-Apologeten". Die Gesellschaft ist nicht bunt und schon gar nicht frei. Sonst wäre der verehrte Herr Wulf nicht im Schloss Bellevue. Die Welt ist auch nicht heil. Sie ist manchesmal sehr böse, oft auch sehr brutal, von Grund auf schlecht, unglaublich verdorben, aber nie heil. Ich halte es mit Nestroy : "Der Mensch an sich ist gut, die Leute sind halt ein Gesindel."

Monsieur Rainer


Sunday, December 26, 2010
Mein Lerbrief in der ZEIT zu den Stalkern in den Foren
Ein intelligenter Kämpfer muss jedoch auch unterscheiden können in wichtige Dinge, für die es sich zu kämpfen lohnt und in unwichtige Dinge, an die man keine Kräfte verschwenden sollte. Gleichwohl zeigt doch mein Blog, dass ich nicht kampflos das Feld räume. Mein Beitrag hat seinen Zweck bereits erfüllt. Wer lesen kann, der soll lesen. Mein Blog ist mein Abschiedsgeschenk an eine von mir hochgeehrte ZEIT mit seinem von mir hoch geschätzten Herausgeber. Wenn der Kampf asymetrisch wird, dann spätestens sollte man das Feld räumen, das habe ich beim Militär gelernt. Leider beherzigt die Bundeswehr diese Regel in Afghanistan nicht und wird es mit viel Blut bezahlen. Mein Stalker kämpft mit asymetrischen Partisanenmethoden, die viel Schaden angerichtet haben, deshalb ist es klug, das Feld zu räumen. Die Moderatoren der ZEIT haben mich enttäuscht! Sie haben jämmerlich versagt! Vielleicht kam bei ihnen auch klammheimliche Freude auf, dass ich endlich verschwinde?

Monsieur Rainer
Saturday, December 25, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT zur Weihnachtsansprache von Wulf
Der Bundespräsident hat die Erwartungen der Politiker und des Kapitals erfüllt. Er hat sich dabei auf das Wesentliche konzentriert. Der Reichtum und Wohlstand einiger ist auch ein wichtiges Anliegen. Für die Religionen, an die viele Menschen längst den Glauben verloren haben, hat er geworben. Vielleicht damit die Armen darüber ihr Elend vergessen? Das ist ein alter Trick der katholischen Kirche! Er hat an den Weltfrieden appeliert, den wir gerade mit dem Schwert und viel Blut am Hindukusch verteidigen. Unwichtiges hat er weggelassen. Dass Deutschland zu einem Billiglohnland mit Dumpinglöhnen heruntergewirtschaftet wurde, dass ausländische Unternehmen immer mehr in Deutschland schlachten und malochen lassen, weil es dort keinen gesetzlichen Mindestlohn gibt, dass Deutschland 6 Millionen Arbeitsplätze mit Steuergeldern subventioniert, damit die Arbeiter überhaupt das Existenzminimum erhalten. Dass das in der Planwirtschaft auch so war und wohin das geführt hat, dazu hörte ich nichts vom verehrten Herrn Bundespräsidenten. Dass Deutschland seit Jahren rückläufige Einkommen hat, dass Deutschland einen ökonomisch verheerenden Handelsbilanzüberschuss erwirtschaftet, der zu Lasten anderer Staaten geht. Dass wir mit Milliarden unsere Agrarindustrie subventionieren, um die Preise künstlich billig zu halten. Dass diese Agrarpolitik dazu führt, dass jede 10 Sekunden ein Kind in der Welt verhungert, nein, das alles hat er nicht gesagt. Er war jedoch mutig. Er hat in der Form Neuland betreten, Respekt. Noch etwas: Er hat vergessen zu erwähnen, dass das Amt an sich und er ad personam völlig überflüssig sind!

Monsieur Rainer
Saturday, December 25, 2010
Comment gérer les emmerdeurs ?


Das ist eine Frage, die sich die Franzosen oft stellen. Die Frage stellt sich spätestens dann, wenn man sich entschliesst, sich in eines der vielen ONLINE – FOREN der Tageszeitungen, Journale und Magazine einzuloggen. Man will interessante Leute kennenlernen, ihre Blogs, Kommentare und Meinungen zu den unterschiedlichen Themen aus Politik, Geschichte, Musik oder Kunst hören, um sich ein besseres Bild von diesen Dingen machen zu können.

In vielen ONLINE – FOREN trifft man auf die unterschiedlichsten Temperamente, die differenziertesten Meinungen, auch viele politisch Gleichgesinnte und, was sehr interessant ist, auf Menschen mit einer anderen Lebenserfahrung, einem anderen Weltbild oder einfach mit einer anderen Vita, aus der dann wiederum höchst interessante Meinungen zu erfahren sind.

Viele Foristen wenden sich eher den Geisteswissenschaften zu, manche sind äusserst begabt darin, komplexe Zusammenhänge präzise auf den Punkt zu bringen, wieder andere bereichern das Forum durch völlig neue Erkenntnisse und Dinge, von denen man noch nie etwas gehört hat.

Die überwiegende Mehrzahl der Foristen befleissigt sich bei den Debatten eines ausgesprochen angenehmen Umgangstones und dies trotz der teilweise konträhren Standpunkte und der oft auch hitzigen Debatten.

Die Veranstalter der ONLINE – FOREN mögen es, wenn kontrovers diskutiert wird und lebhaft an den Debatten zu den oft sehr guten Artikeln ihrer Journalisten teilgenommen wird. Sie erfahren so viel über die vox populi und verfügen so über einen relativ guten Gradmesser der Stimmung in der Bevölkerung.

Manchesmal gehen mit einem Foristen in der Hitze des Gefechtes die Gäule durch und er versteigt sich im Ton. Um auf die Wahrung der Etikette zu achten, unterhalten die Veranstalter einige Moderatoren, die die eingestellten Beiträge auf ihre intellektuelle Redlichkeit, auf einen sachlichen Ton und auf die Wahrung der guten Manieren hin überprüft und wenn es dann einmal sein muss, jemanden zur Ordnung ruft. Und das ist gut so!

In ganz wenigen Einzelfällen tauchen in manchen Foren auch recht seltsame Gestalten auf. Sie haben meist eines gemeinsam: Sie stellen nie einen eigenen Blog ein, weil sie dazu intellektuell meist gar nicht in der Lage sind, oder weil sie sich ganz einfach keiner Kritik stellen wollen. Doch was sie gut können, das ist stänkern. Wir alle kennen diese Typen schon seit der Schulzeit. Es sind die geistig zu kurz gekommenen, die voller Neid und Missgunst auf jeden Foristen einprügeln, ihn mit ihren Tiraden wie ein Stalker von Thema zu Thema verfolgen und sich an den Foristen abarbeiten.

Stufe 1: Zuerst bemerkt man ihn gar nicht

Stufe 2: Man versucht, mit ihm sachlich zu debattieren

Stufe 3: Die Diskussion wird hitziger, man wird wütend

Stufe 4: Man macht den Fehler, den Herrn ernst zu nehmen

Stufe 5: Man keilt zurück und stachelt ihn noch auf

Stufe 6: Der Typ wird immer bösartiger

Stufe 7: Man wird paranoid und glaubt an eine Verschwörung

Stufe 8: Man resigniert und will das Forum verlassen

Stufe 9: Ein anderer Forist springt ihnen bei

Stufe 10: Sie sind moralisch rehabilitiert

Stufe 11: Sie sind zu erschöpft, um weiterzumachen

Von den Veranstaltern ist meist keine Hilfe zu erwarten. Sie scheinen möglicherweise dem Treiben dieser Typen amüsiert zuzusehen. Daraus entspringt dann Stufe 7: Paranoia!

Gefährlich wird es eigentlich nur, wenn einen der Typ googelt. Wenn man dann auch noch als Buchautor arbeitet, dann kann einem folgendes passieren:

a) Der Typt findet heraus, für welchen Verlag sie schreiben und versucht Sie bei Ihrem Lektor fertigzumachen, was ein Volltreffer ist, denn er muss seine Maske abnehmen, um ernst genommen zu werden. Er muss seinen Klarnamen nennen und dann haben Sie diese Type. In Frankreich nennen wir so etwas eine denunciation calomineuse, die mit Gefängnis, oder mit saftigen Geldbussen bestraft wird.

b) Bei den Verlagen kann der Typ meist nicht viel ausrichten, weil die ja ganz gut an ihrem Autor verdienen und täglich solche Briefe bekommen.

c) Doch wehe Sie kritisieren im Forum einmal ein Land, das zufällig auch noch grosse ONLINE – Vertriebe beheimatet, dann können Sie sehr schnell aus deren Listung gestrichen werden.

Und da hört der Spass auf. Deshalb nennen wir in Frankreich solche Typen “Les emmerdeurs”. Sie richten viel Schaden an, kosten Zeit, Geld und viel Nerven.

Conclusio: Wenn ein Buchautor von so einem “emmerdeur” verfolgt wird, dann sollte er das Weite suchen, so schnell er kann.

Je vous souhaite une bonne fête!

Monsieur Rainer





Friday, December 24, 2010
Leserbriefe in der ZEIT zu "ForenBoy"
24.12.2010 um 10.14 Uhr
Bellin


38. ForenBoy @Moniseur Rainer # 34.
Das bringt wohl nichts - ich habe das Gefühl, als ob unser ForenBoy jeglichen logischen Argumenten verschlossen ist! Auch mir klebte er wie ein Schatten an den Fersen und hat sich bis vor kuzem bemüßigt gefühlt, fast jeden meiner Kommentare zu bewerten. Dabei zeigte er einen penetranten Hang zur Verdrehung, Fehlinterpretation und Unterstellung! Da gilt jedoch ein arabisches Sprichwort; "Die Hunde bellen - doch die Karawane zieht weiter!"

Übrigens, zur Demokratie in Deutschland kann ich ein Buch von Hans Herbert von Arnim empfehlen: "Vom schönen Schein der Demokratie : Politik ohne Verantwortung - am Volk vorbei."

Frohe Weihnacht!

Antwort schreiben.
24.12.2010 um 10.20 Uhr
Monsieur Rainer


39. Zu 33.ForenBoy
Aha, jetzt habe ich endlich verstanden, was Sie mit Ihren ständigen Tiraden gegen mich bezwecken. Sie wollen mich aus diesem Forum herausmobben! Ja, warum sagen Sie das denn nicht gleich? Sehr gerne tue ich Ihnen den Gefallen! Sozusagen als mein ganz persönliches Weihnachts - Geschenk an Sie. In diesem Sinne, frohes Fest, verehrter Herr ForenBoy und aurevoir!

Monsieur Rainer
Friday, December 24, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT an "ForenBoy"
Zu 33. ForenBoy. Sie haben mich richtig glücklich gemacht mit Ihrem Beitrag. Soviel Hass muss man sich erst einmal verdienen. Mitleid gibt's am Bahnhof. Ich bin stolz darauf, zu Ihrem ganz persönlichen Objekt des Hasses avanciert zu sein. Sie werden mich immer treu mit Ihren Kommentaren begleiten. Danke!

Monsieur Rainer


Friday, December 24, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT: Uns dürstet nach Demokratie !
Wie hier schon gesagt wurde, die Menschen haben diese Demokratie überhaupt nicht satt. Ganz im Gegenteil, die Menschen sehnen sich nach wirklicher Demokratie. Was heute von den Politikern so verschämt als " repräsentative Demokratie" bezeichnet wird, ist ein Etikettenschwindel. Das ist keine gute Demokratie, das ist keine schlechte Demokratie, das ist überhaupt keine Demokratie! Nicht einmal die elementarsten Ansprüche an eine Demokratie werden befriedigt: Die Trennung von Staat und Kirche, die Trennung von Exekutive und Judikative und das Direktwahlrecht der Bürger ihrer Politiker. Fragen Sie sich doch bitte alle einmal, ob Sie je einen Kanzler, einen Präsidenten, einen Generalbundesanwalt, einen Ministerpräsidenten oder einen Bundesverfassungsrichter in direkter und geheimer Wahl gewählt haben? Wurde je ein zum Minister ernannter Politiker vor seiner Vereidigung einer Befragung durch das Parlament unterzogen? Gibt es einen Gerichtshof, der sich speziell mit Verbrechen von Politikern oder Beamten befasst? Wenn Sie all diese Fragen mit NEIN beantworten müssen, dann leben Sie eben nicht in einer Demokratie, sondern in einer Parteiendiktatur. Sollten dann auch noch die Medien versagen und sich, wie so oft, als Hofschranzen der Macht betätigen und im vorauseilenden Gehorsam devot berichten, dann ist das Fiasko perfekt. Erhard Eppler hat erst vor kurzem in der Süddeutschen Zeitung geschrieben: " Wenn wir nicht bald mehr Demokratie wagen, werden wir schon bald sehr viel mehr Polizei brauchen." Zitatende. Nein, wir sind dieses schöne Land nicht leid, wir sind diese Art von Scheindemokratie leid. Uns dürstet nach Demokratie! Und bevor diese Demokratie-Defizite nicht durch eine neue Verfassung beseitigt werden, sollte Ihr sehr verehrter Herr Bruder auch nicht zur Wahl gehen!

Monsieur Rainer
Friday, December 24, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Der Untertan
Ein sehr interessanter Beitrag in der ZEIT. Ja, in der Bundesrepublik Deutschland steckt noch viel von der " guten alten " Kaiserzeit, die keineswegs gut war. Erlauben Sie mir spontan einige dieser Grundübel zu benennen:

1. Grosse Teile des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB)
2. Grosse Teile des Strafgesetzbuches (StGB)
3. Die Ausbildung der Juristen
4. Der Untertanengeist
5. Die mangelnde Zivilcourage
6. Die völlig unverständliche Leidensfähigkeit der Bürger
7. Die Erlahmung der Kampf - und Streik - Lust
8. Den lächerlichen Begriff des "Landesvaters"
9. Der unerschütterliche Glaube an das Gute im Politiker

Und vieles andere, was die Deutschen gegenüber den Franzosen z.B. per se unterlegen erscheinen lässt.

Monsieur Rainer


Thursday, December 23, 2010
Mein Weihnachtsbrief an alle wohlmeinenden Foristen der ZEIT
Nun, was soll ich sagen, ich bin gerührt, dass sich ein kleines Häufchen von mir sehr geschätzter Foristen eingefunden hat. Kommen Sie zu mir, wir essen und trinken in den richtigen Bistros der Franzosen. Da wir hier auch noch vor dem Jahre 1860 eine piemontesische Grafschaft waren, entstand eine besondere Melange von Mensche: Korsen, Franzosen, Italiener, Juden, geflüchtete Algerier, viel englisches Boat-People und zu unserem Leidwesen auch einige Einwohner von Paris. Kurt Tucholsky sagte einmal, alledings sehr kritisch gemeint, "Die Côte d'Aur liegt da und sieht aus". Und das bringt mich wieder zur Satire. Er hat auch gesagt: "Was darf Satire? Alles!" Ich hatte diesen satirischen Jahresrückblick schon geschrieben und musste an die Moderatoren denken. Nein, dachte ich so bei mir, das tust du den jungen Journalisten nicht an. Ich möchte nicht daran Schuld sein, wenn diese jungen Menschen den Glauben an die Menschheit verlieren. Und so wurde lediglich ein verstümmelter Beitrag daraus. Quand même aurevoir à Nice!

Monsieur Rainer
Wednesday, December 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Oh mein Gott, Dr. Westerwelle protestiert !
Jetzt hat der Diktator in Weissrussland aber Angst bekommen! Herr Dr. Westerwelle kritisiert Weissrussland! Ich rufe Ihnen zu, Herr Dr. Westerwelle, es ist uns völlig gleichgültig, wogegen Sie noch protestieren. Und der geprügelten Opposition in Weissrussland wird das noch gleichgültiger sein, weil Sie nämlich nur noch von einer relativ überschaubaren Zahl auf der ganzen weiten Welt überhaupt noch ernstgenommen werden, am allerwenigsten von Herrn Lukaschenko! Gehen Sie endlich nach Hause, ich habe Sie satt! Satt, satt, satt! Hören Sie, satt!

Monsieur Rainer


Wednesday, December 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Bin ich paranoid ?
Was wäre denn, wenn Herr Mappus um seinen Sessel in der Villa Reizenstein fürchtet und sich vorher noch mit Steuergeldern einen schönen, fetten Energiekonzern gekauft hat, um vielleicht nach seiner Abwahl dort Vorstand zu werden? Wohlbemerkt es ist nur so eine Idee. Oder bin ich schon paranoid?

Monsieur Rainer
Wednesday, December 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Wer ist Herr im Hause ?
Das ist bekannt! Sicher nicht die "frei gewählten Abgeordneten", sicher nicht der "deutsche Rechtsstaat" und sicher nicht die Mitglieder der Bundesregierung, die diese hohlen Worthülsen ständig wie eine Monstranz vor sich hertragen. Wer der Herr im Hause ist? Derjenige, der auf der Kasse sitzt. Und das ist sicher nicht der Finanzminister, der sitzt nur auf Schulden. Das sind diejenigen, die diesem bankrotten Staat seine Staatsanleihen abkaufen. Und wer sind die? Die Banken! Also, wer ist jetzt Herr im Haus?

Monsieur Rainer
Wednesday, December 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Ungarn's neues Mediengesetz
Das Mediengesetz in Ungarn hält der Nachprüfung durch die europäische Kommission nicht stand. Es wird auch vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nicht halten. Es verstösst gegen die Charta der EU von 1953 und gegen die römischen Verträge von 1950. Ausserdem widerspricht es dem europäischen Geist. Wir sollten uns mit Kritik an Ungarn zurückhalten. Auch die deutsche Presse neigt teilweise zum vorauseilenden Gehorsam. Die jakobinischen Verfechter der political correctness sind auch nicht viel besser wie die Pressewächter in Ungarn.

Monsieur Rainer


Wednesday, December 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Das Wunderkind von Frau Dr. Merkel !
Der Oberst d. R. Dr. Josef Ackermann war vor seiner Berufung zum DB -Chef Präsident des Schweizerischen Bankvereins (SBV), die dann mit der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) zur UBS verschmolzen wurde. Die UBS musste 800 Millionen Dollar Strafe bezahlen, weil sie in den USA ein illegales Steuersparmodell aufgelegt hatte. Das alleine ist schon strafbar nach US-Recht. Doch die UBS hat dann durch sogenannte VIP-Betreuer die amerikanischen Millianäre auf den Golfplätzen und auf den Partys gekeilt. Das ist nach US-Recht eine schwere Straftat. Dann hatte die UBS die angelegten Gelder auf ihre Offshore-Filialen auf die Cayman Islands verschickt und dem amerikanischen Fiskus dadurch einen Milliardenschaden verursacht. Dies ist, einmal nicht denglisch ausgedrückt, das Geschätsmodell. Die Börsenaufsicht SEC und das FBI haben dann die Bänker in Handschellen aus der Wallstreet abgeführt und sie vor die Wahl gestellt, die Namen der gekeilten Kunden offenzulegen, oder sie werden brummen bis ans Ende ihrer Tage und die Banklizenz wird entzogen. Ergo gab es einen Deal. Genau so ein Deal ist das nun wahrscheinlich mit der Deutschen Bank. Wie sagte schon unser aller hochverehrter Helmuth Schmidt? Es gibt normale Kriminelle, es gibt Banker und es gibt Investmentbänker. Also Frau Dr. Merkel, ich muss mich doch schon sehr über Sie wundern. Was pflegen Sie eigentlich für einen Umgang? Madame, Sie bewegen sich nicht immer in feinster Gesellschaft. Gehört sich das für eine deutsche Bundeskanzlerin?

Monsieur Rainer
Wednesday, December 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Das Leiden der Online - Foristen
Es gibt vieles, was wir alle nicht verstehen. Nach welchen Kriterien werden Foristen gesperrt, Beiträge gelöscht? Ich habe aufgegeben, es begreifen zu wollen. Ein System vermag ich nicht dahinter zu erkennen. Irgendeine dunkle Macht, die die Strippen zieht, an denen wir baumeln? Ich glaube es nicht. Nur eines weiss ich ganz gewiss, wer einmal bei SPIEGELONLINE geschrieben hat und diesen Abgrund an Dummheit dort erleben muss, der einem aus dem Forum ins Gesicht spuckt, dem kann ich nur raten, bei der ZEIT zu bleiben. Ich habe cirka 850 ! Beiträge auf SPIEGELONLINE geschrieben, viele weitere wurden gleich von den Moderatoren gesperrt, bis ich entnervt aufgegeben und selbst "gekündigt" habe. BRIGITTE, DAS BUNTE BLATT, Die BUNTE oder die BILD sind gegenüber dem SPIEGEL investigative Nachrichtenmagazine! Beim SPIEGEL wird nicht mehr berichtet, wie es seriöse Journalisten normalerweise tun sollten, dort wird Meinung gemacht!

Monsieur Rainer


Tuesday, December 21, 2010
Jahres - Rückblick - Nostalgie - Kitsch oder politisches Panoptikum ?
Jeder drittklassige B-TV-Star meint, im deutschen Fernsehen seinen "Jahresrückblick" absondern zu müssen und geht uns damit allen auf die Nerven. Es ist nichts anderes als nostalgischer Kitsch zur Selbstbeweihräucherung des TV-Stars. Wie habe ich das Jahr 2010 gesehen? Es war ein Jahr der verpassten Chancen. Ein Jahr aus dem mir nur Figuren in Erinnerung bleiben werden, die meinen Abscheu und Ekel erregen. An der Spitze Deutschlands steht nun ein bigotter Wanderprediger von Merkels Gnaden. Die fette Pommern - Ente watschelte durch alle Kanäle. Ihr Stellvertreter, ein lauwarmer Bruder aus der untergehenden FDP lässt sich " den Schneid nicht abkaufen", den er nie besessen hat. Die Weinkönigin aus der Pfalz torkelte durch die Mikrophone und lallte mit schwerer Zunge etwas von seinem Aufschwung. Der Jungstar aus Vietnam bediente pflichtschuldigst seine Klientel, die Pharmaindustrie. Die Enkelin von Kohl heisst jetzt Schröder und hat immer noch sein Poster im Kinderzimmer hängen. Das bayrische Trampel mit dem unaussprechlichen Doppelnamen fabuliert immer noch vom Rechtsstaat, als ob es so etwas jemals auf deutschem Boden je gegeben hätte. Der Mafiapate von Sachsen spielt jetzt den Verfassungsminister. Rolli kann seine Pumps wieder ausziehen, das Schloss Bellevue ist zwar rollstuhlgerecht, wird jedoch nicht mehr für ihn erreichbar sein. Die Verbraucherschutzministerin vertritt weiterhin die Agrarlobby. Seehofer bleibt unberechenbar, seine Alimente hoffentlich nicht. Mappus würde mich an den Enkel von SA-Stabschef Ernst Röhm erinnern, wenn ich nicht genau wüsste, dass der pädophil war. Sein Innenminister ist eine Geistesleuchte, wie sie Baden-Württemberg seit Karl Schiess nicht mehr gesehen hat. Günter-ich-mach-alles-für-Geld-Jauch löst jetzt die labernde Kampflesbe auf dem Premiensendeplatz am Sonntagabend ab. Und 2011? Semper idem! Guten Nacht Freunde, es wird Zeit für mich zu gehen, was ich noch zu sagen hätte, wird unten stehen!
Monday, December 20, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Die Bösgläubigen und Ignoranten
Wer meine Berichte über den Missbrauch von wohlgemeinten Spenden und Entwicklungshilfen an die armen Länder dieser Welt, die in Wirklichkeit reich an Bodenschätzen sind, als Quantité négligable abtut und behauptet, dies seien "Einzelfälle", beschrieben von einem von Geltunssucht getriebenen Egoisten, der war noch nie in Saint Tropez, noch nie in Cannes, noch nie in Monaco und noch nie in Paris. Der negiert grob fahrlässig folgende Fakten und Ermittlungen: Die Berichte der Un-Menschenrechtsorganisationen, der UN-Welthungerhilfe, die täglichen Berichte der Police Judiciaire des Départements Alpes-Maritimes und seines Präfekten, die Presseorgane, wie den NICE-MATIN, des VAR-MATIN, des LE FIGARO, des CANARD ENCHAÎNE, die Ermittlungen des Doyen der Untersuchungsrichter der Abteilung Regierungskriminalität am Palais de Justice in Paris, die Ermittlungen und Anklagen des internationalen Gerichtshofes von den Haag, und sämtliche Bücher von Prof. Jean Ziegler, dem Vizepräsidenten der UN-Welthungerhilfe. Genau derjenige, der dies alles negiert und als Einzelfälle abtut, ist es, der meinen durchaus wohlmeinenden Bericht "Der Spenden-Zirkus" desavouiert und die Menschen davon abhält, zu spenden. Ich spende trotz der profunden Kenntnisse der zahlreichen Missbrauchsfälle an Organisationen wie die Banque Alimentaire und Restos du Coeur. Es ist die Nachprüfbarkeit des Spendenflusses, die mich spenden lässt. Und genau diese mangelnde Nachprüfbarkeit kritisiere ich in meinem Bericht. Oder haben Sie alle nur ein einziges Mal eine Gala im deutschen Fernsehen gesehen, wie die Spenden des vergangenen Jahres verwendet wurden? Ich nicht!

Monsieur Rainer
Sunday, December 19, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Mein Dank an wohlwollende Foristen
Danke für den wertvollen Hinweis. Alle diejenigen, die allen ernstes glauben, man dürfte Spendengelder, Entwicklungshilfe, Altkleidersammlungen, Blutspenden, Lieferung von überschüssigen Agrarerzeugnissen und Spenden für Naturkatastrophen nicht miteinander vermischen, denen kann ich nur die litarisch wertvollen Bücher von Jean Ziegler empfehlen. Ein grosser Teil all dieser Gelder landen nämlich in ein und denselben schmutzigen Fingern. Und das ist empirisch bewiesen und durch zahlreiche Dokumente der UN- Menschenrechtsorganistionen und der UN - Welthungerhilfe belegt. Wer sich weigert, diese dramatischen Fakten zur Kenntnis zu nehmen, der desavouiert sich selbst.

Monsieur Rainer
Sunday, December 19, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT zum Spenden - Zirkus der Deutschen
Verehrter Herr Stellmann, die besten Informationen bekommen Sie aus erster Hand. Prof. Jean Ziegler, der Vizepräsident der UN-Welthungerhilfe, beschreibt in seinen Büchern "Die Schweiz wäscht weisser", "Hass gegen den Westen" und "Die Schweiz, das Gold und die Toten" die ganze Dramatik des Welthungers und den ganzen Zynismus, mit dem wir diesem Problem begegnen. Er war Professor für Soziologie an den Universäten von Genf und an der Sorbonne in Paris, wo er heute noch einen Lehrstuhl besitzt. Er ist in Thun (Kanton Bern)als Sohn eines Oberst der eidgenössichen Armee geboren und wurde in den Nationalrat der Schweiz gewählt. Als seine Bücher erschienen, wurde er von den Schweizer Banken und von zahlreichen Diktatoren in den finanziellen Ruin geklagt und besass nicht mehr das Hemd am Leibe. Seine Bankkonten wurden gekündigt und seine Kreditkarten gesperrt. Seine Buchhonorare wurden teilweise gepfändet. Er kann sich nur noch über Wasser halten, weil ihn die UNO unter den Schutz des Diplomatenstatus gestellt hat. Er ist also genausowenig wie ich geltungsbedürftig oder gar ein Egoist, wie mir ForenBoy vorgeworfen hat. Ein verachtenswürdiger Vorwurf. Tagtäglich sehe ich hier an der Côte d'Azur, wie die Herren "Diplomaten" aus Afrika die Spendengelder verprassen, die "Models" mit Diamanten beschenken, im Vollrausch oder unter Kokaineinfluss Kinder totfahren oder im Übermut ihre Schlösser anzünden. Ich sehe, wie sie in den Nachtbars "La Chunga" oder "Baracuda" in Cannes ihren bestellten "Damen" Magnumflaschen von Champagner, Stückpreis 20.000 Euro, in den Ausschnitt kippen und wie sie die Polizisten verhöhnen, die ihnen vergeblich die Führerscheine abnehmen wollen. Gestern hat so ein Typ illegal einen Aushub für seinen neuen Pharaonenpalast ohne jede Baugenehmigung beginnen lassen, zahlreiche Häuser in der Nachbarschaft mussten wegen Einsturzgefahr evakuiert werden. Was soll der Bürgermeister von Vallauris tun? Er zuckt die Achseln: "Diplomatenstatus". Sie verstehen? Das alleine treibt mich alles auf die Palme und nicht Egoismus und Geltungssucht, wie mir von ForenBoy vorgeworfen wird!

Monsieur Rainer
Sunday, December 19, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Mal sehen, wann die mich rauswerfen!
Ist vielleicht Sonntags Giovanni di Lorenzo nicht im Haus?
Das wäre eine Erklärung dafür, dass die Redakteure endlich einmal ihre stets wie eine Monstranz vor sich hergetragene political correctness beiseite schieben und mal so richtig auf die Pauke hauen dürfen!

Monsieur Rainer


Sunday, December 19, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Ein Bastei - Landserheft in der ZEIT
Was ist bloss mit der ZEIT los? Statt interessanter Analysen, kritischen Journalismus, brillanter Kommentare lesen wir heute Landserromantik, wie sie Heinz Günther Konsalik nicht besser hätte schreiben können. Da wendet sich der Leser mit Grausen! Immer wieder Sonntags scheint der Chefredakteur nicht im Hause zu sein, da lassen die ZEIT-Redakteure ihre politisch korrekte Maske fallen und lassen mal so richtig die Sau raus!

Monsieur Rainer
Sunday, December 19, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Peinlich, Peinlich, der Bundespräsident !

Verehrte ZEIT - Redakteurin. Dieser Artikel ist das Peinlichste, was ich seit langem in ihrer hochangesehenen Zeitung zu lesen bekam. Sie scheinen sich noch zu höherem berufen zu fühlen oder Sie haben schlicht nicht die Aufgabe der Medien begriffen. Wir wollen keine Anbiederungen an Politiker lesen, die nichts ausser sinnentleerte Phrasen zu bieten haben, die sich anstatt unsere Bündnispartner zu besuchen, als Wanderprediger versuchen. War Herr Wulf denn schon in Italien, Frankreich, Spanien, England ? Nein, er war es nicht! Er hat sämtliche Rassen und Religionen, ausser den Indianern, besucht, ist mit betroffener Miene an Gräbern herumgestanden und hat Worthülsen abgesondert, die an Heinrich Lübke erinnern. Und dann diese Lobhudelei in einer Zeitung wie der ZEIT! Es ist unfassbar. Gute Nacht, Freunde, es wird Zeit für mich zu gehen!

Monsieur Rainer
Sunday, December 19, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Berlusconi ist nicht Italien !
Ich stehe zu den Italienern. Italien auf Berlusconi zu reduzieren ist so dumm, wie Deutschland auf Merkel und Frankreich auf Sarkozy zu reduzieren. Im Gegensatz zu Deutschland hat Italien eine unabhängige Justiz. Wäre es in Deutschland denkbar, dass Haftbefehle gegen CIA-Verbrecher ausgestellt würden? Wäre es in Deutschland denkbar, dass ein ehemaliger Ministerpräsident und Senator auf Lebenszeit, wie Giulio Andreotti wegen Mord und Verbindungen zur Mafia angeklagt würde? Würde ein in Deutschland weisungsabhängiger Staatsanwalt es wagen, einen Banker oder einen Politiker einzusperren und anzuklagen? Wieviel Staatsanwälte sind denn in Deutschland schon von Verbrechern ermordet worden und wieviel in Italien, oder gibt es etwa in Deutschland gar keine Mafia? In Italien und in Frankreich geschehen solche Dinge. In Deutschland nicht. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

Monsieur Rainer


Sunday, December 19, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT zum Vorwurf meiner Geltungssucht
Schön, Sie subsummieren also meine Zeitzeugenberichte über die Verschleuderung der Spendengelder an Côte d'Azur unter "Einsamkeit und Geltungssucht". Staatdessen wollen Sie Beispiele, wie man das Elend der Dritten Welt ändern und die Spenden besser kanalisieren könnte. Gehen wir es also akademisch an, wenn Sie schon die Realitäten nicht ertragen. Afrika ist ein reiches Land! Es benötigt weder unsere Spenden, noch irgendeine geartete Entwicklungshilfe. Afrika hat Öl, Afrika hat Uran, Afrika hat ungeahnte Bodenschätze zur Herstellung unserer Computer und Afrika ist fruchtbar. All diese Dinge hat Europa nicht! Anstatt nun aber diesem Kontinent einen Weltmarktpreis für seine Produkte zu bezahlen, stehlen wir diese Bodenschätze und zahlen als Entgeld ein bisschen Bestechungsgeld an die korrupten Diktatoren, die wir an unseren Militäracademien und Kaderschmieden ausgebildet haben. Der Haushaltstitel für diese Bestechungsgelder heisst "Entwicklungshilfe". Diese von uns hofierten Diktatoren lassen das Geld gerne wieder zu uns zurückfliessen, in dem sie die "Entwicklungshilfe" in den europäischen Konsum investieren. Autos, Villen, Schlösser, Uhren, Damen, Aktien. Wir wissen das. Das Volk, das unter erbärmlichsten Umständen diese Bodenschätze für uns schürft, bekommt einen Hungerlohn dafür. Zur Agrarwirtschaft: Wir subventionieren mit hunderten von Milliarden Euro die Agrarindustrie, damit wir jeden Tag unser Schnitzel mit Pommes und Salat, unsere Currywurst, unsere Gänseleberpastete und diese ganzen anderen Dickmacher im Überfluss konsumieren können. Das Übergewicht trainieren wir uns wieder in teuren Hungerkliniken ab oder lassen es operativ entfernen. Wir produzieren 70% mehr Lebensmittel, als zum täglichen Bedarf von ganz Europas Bevölkerung notwendig wäre. Da wir das alles nicht "fressen" können, schippern wir diese 70% in den afrikanischen Kontinent. Die Preise liegen unter den Erzeugerpreisen der heimischen Produkte. Der afrikanische Bauer muss seine Produktion einstellen, weil er nicht mehr konkurrenzfähig ist, kann sich aber auch die europäischen Produkte nicht leisten. Er verelendet, das fruchtbare Land verkarstet. Das ganze Elend belastet unser Gewissen, ergo spenden wir an Weihnachten für das arme Negerkind. Das ist der Kreislauf. Ist das jetzt genug egoistisch und meinen Sie, dass mein Geltungsbedürfnis nun befriedigt ist, Herr ForenBoy? Literaturhinweis: Jean Ziegler: "Hass auf den Westen". Alt-Nationalrat Prof. Jean Ziegler ist Vizepräsident der UN-Welthungerhilfe. Er soll genau wie ich von einem krankhaften Geltungsbedürfnis beseelt sein und verkauft seine Bücher aus rein egoistischen Gründen. Merken Sie überhaupt etwas? Spüren Sie nicht die Absurdität Ihrer Unterstellung? Mit Verlaub, Herr ForenBoy, Sie sind ein Arschloch!

Monsieur Rainer
Sunday, December 19, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT zur Zensur in den Redaktionsstuben
Genau das meine ich. Es ist die Hütte des Expräsidenten von Zaïre auf dem Cap Martin mit Blick auf Monaco. Zaïre ist eines des an Bodenschätzen reichsten Länder Afrikas, hat 5 Milliarden Auslandsschulden, die sich hier an der Côte d'Azur und auf schweizer Konten von Robert Mugabe befinden. Jeden Tag sehe ich hier, wie hunderte von Kriegsverbrechern und Menschenrechtsverletzern unter dem Schutz des Diplomatenstatus die Entwicklungshilfegelder verprassen, wie sie im Kokainrausch ihre Ferraris zerlegen, wie sie je nach Lust und Laune ihre Schlösser im Vollraum niederbrennen (Chateau de la Croë auf dem Cap d'Antibes), wie sie sich "Models" der edelsten Modehäuser aufs Zimmer schicken lassen und sie mit gestohlenen Diamanten beschenken und wie sie ungestraft im Vollrausch Kinder totfahren dürfen, wie weiland in Menton geschehen. (Quelle: NICE MATIN, LE FIGARO, LE CANARD ENCHAÎNE, MARIANNE, TF 1). Nur in der ZEIT darf ich so etwas nicht schreiben, es fällt der Zensur zum Opfer "Bitte bleiben Sie sachlich".

Monsieur Rainer
Saturday, December 18, 2010
Mein Leserbrief an die ZEIT - Redaktion : Zensur in der ZEIT

Sehen Sie, verehrte Foristen, man darf die Wahrheit nicht ungeschminkt aussprechen. Die Wahrheit ist zu obszön! Aber all das, was ich in dem nunmehr gekürzten Beitrag geschrieben habe, ist wahr! Ich sehe die "Präsidenten" der Entwicklungsländer tagtäglich hier an der Côte d'Azur das Geld verprassen, das wohlmeinende Spender und ahnungslose Entwicklungshilfeminister ihnen zukommen lassen. Die Realität, wie sie es verprassen, das entspricht so rein gar nicht den Vorstellungen der jakobinischen Verfechtern der politicall correctness, die sich wie ein chronischer Ausschlag auf unser Land legt!

Monsieur Rainer
Saturday, December 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die fette Zonenwachtel in Kundus!
Und wo ist Johannes B. Kerner? Warum, verehrte Frau Bundeskanzlerin, ist der Angriffskrieg des II. Weltkrieges nicht mit dem Angriffskrieg in Afghanistan zu vergleichen? Welcher Afghane hat Deutschland denn angegriffen? Standen die Taliban etwa schon mit Panzerarmeen am Reschenpass oder vor Brandenburg? Hören Sie doch endlich mit diesen Worthülsen auf. Hören Sie auf, einer untergehenden Nation wie der USA hinterherzulaufen und vor ihr zu katzbuckeln. Hören Sie doch endlich auf damit, das deutsche Volk für dumm zu verkaufen! Und hören Sie endlich auf damit, Politik gegen die Mehrheit des deutschen Volkes zu betreiben. Vielleicht ertragen wir Sie ja dann noch für den Rest der Legislaturperiode, ohne dass uns täglich schlecht wird!

Monsieur Rainer


Saturday, December 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Wer ist korrupter, Berlusconi oder Merkel?
Berlusconi arbeitet preiswerter als deutsche Kanzler. Wenn Berlusconi seine Abgeordneten hinter sich scharen will, dann kauft er auf eigene Kosten ein paar Ringe und verteilt Geschenke. Wenn ein deutscher Kanzler seine Macht sichern will, dann gibt er den Abgeordneten einen völlig unnützen Posten als " Parlamentarischer Staatssekretär ". Der kostet dann den deutschen Steuerzahler mindestens 20.000 Euro im Monat, eine Büro, eine Sekretärin, einen Panzerwagen und eine lebenslange Rente. Berlusconi arbeitet preiswerter! Die Lohnstückkosten der deutschen Politiker sind zu hoch!

Monsieur Rainer
Saturday, December 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Putin : Der Ex-Oligarch muss nach Sibirien!
Logisch! Sonst käme Chodorkowskij ja noch auf die Idee, eine russische Ausgabe von Wikileaks zu gründen und von dem schönen Traum, dass Putin ein lupenreiner Demokrat ist, bliebe nicht mehr übrig!

Monsieur Rainer


Saturday, December 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Il cavaliere !
Die Deutschen erheben sich über die Italiener? Welche grandiose Anmassung. Italien ist korrupt, laut und wunderbar. Deutschland ist korrupt, spiessig und das Essen taugt nichts. Wenn ich also wählen kann, dann lebe ich lieber in Italien. Ich habe einen Mittelweg gefunden: Frankreich ist korrupt, die Menschen sind hilfsbereit und das Essen ist erstklassig! Nun kommen Sie mir bloss nicht mit ihrer jakobinischen political correctness von wegen "Bitte vermeiden Sie Pauschalisierungen". Ich sage ja auch nicht, dass alle deutsche Politiker ehrlich sind. Auch das wäre eine Pauschalisierung!

Monsieur Rainer


Saturday, December 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Untersuchungsausschüsse

Formlos, Fristlos und Fruchtlos. Was soll ein solcher Untersuchungsausschuss denn bringen, was wir alle nicht schon längst geahnt haben. Glaubt in diesem Land allen ernstes irgendjemand daran, dass irgendein Beamter auch nur einen Streifenwagen bewegt, irgendeine Hundertschaft von Bereitschaftspolizei in Marsch setzt, irgendein Wasserwerfer in Gang gesetzt wird, wenn die höhere Polizeiführung das nicht genehmigt? Glaubt irgendjemand in diesem Land noch daran, dass irgendein Polizeiführer einen Befehl dazu erteilt, auf Demonstranten einzuprügeln, wenn er nicht von der nächsthöheren Dienststelle abgesichert wird? Glaubt in dieser Absicherungsdemokratie irgendjemand daran, dass ein Polizeiinspekteur, auch wenn noch so viele Lorbeerumkränzte goldene Sterne auf seinen Schulterklappen trägt, irgendeinen Befehl erteilt, wenn er dazu nicht von seinem Dienstherrn dazu autorisiert wäre? Glaubt irgendjemand in dieser Republik daran, dass der Untersuchungsausschuss zu irgendwelchen Konsequenzen führt? Es gibt in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich weder einen politisch unabhängigen und nicht weisungsgebundenen Ermittlungsrichter, noch einen Inspekteur für innere Angelegenheiten der Polizei, noch einen Staatsgerichtshof für Verfehlungen von Politikern. Also, worüber regen Sie sich alle auf. Sie wählen doch diese Typen immer und immer wieder, ohne vorher rechtsstaatliche unabhängige Kontrollmechanismen einzufordern. Und so werden die Herren weiter machen, wie gehabt. Ein Betriebsunfall!

Monsieur Rainer
Saturday, December 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Le Front National (FN)
Was kann Marine Le Pen erreichen, was der "Alte" nicht schon erreicht hätte? Wir erinnern uns mit Schaudern an die Wahlen für Jacques Chirac. Lionel Jospin, der Kandidat der Linken, fühlte sich seiner Sache so sicher, dass er den ungeliebten Präsidenten Jacques Chirac schlagen könnte, bis ihn dann völlig überraschend Jean-Marie Le Pen aus dem ersten Wahlgang hinauswarf und zur Stichwahl gegen den amtierenden Präsidenten Jacques Chirac antreten konnte. Was blieb den Franzosen anderes übrig, als den ungeliebten Chirac erneut zum Präsidenten zu wählen, wenn sie nicht einen alten faschistoiden Holocaust-Leugner zum Präsidenten der Grande Nation küren wollten? In jedem Land dieser Erde gibt es ungefähr 10 - 15 % von spiessigen Kleinbürgern, bei denen die Parolen von Sicherheit für alle, das Land den Einheimischen und die Sicherheit des Eigentums verfangen. Hier in Frankreich sind es nicht wirkliche Faschisten, die die FN wählen. Es sind die Ancien Combattent (Veteranenverbände), die von ihrem alten Kolonialreich fabulieren, es sind die Pieds noir, die aus Algerien geflüchtet sind und ein dumpfer Bodensatz von kleinen Spiessern, die den Sicherheitsparolen der FN auf den Leim gehen. Und natürlich sind es radikale Gegner des multikulturellen Frankreich. Dabei vergessen diese Menschen, dass es den reinblütigen Franzosen gar nicht gibt. Frankreich besteht aus einer Gesellschaft, die schon alleine auf Grund seiner Geschichte alle Kulturen, Rassen und Religionen in sich vereinigt hat.

Monsieur Rainer

Saturday, December 18, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Der Spenden - Zirkus
Es ist schon ein Ritual, dass pünktlich zu Weihnachten in fast allen Sendern der deutschen Fernsehanstalten zu Spenden aufgerufen wird. Dazu werden grossartige, abendfüllende Shows mit vielen Prominenten an den Telephonen gezeigt.

Um die Stimmung für die Spendenwilligen zu bereiten werden auch stets grauenhafte Schicksale von halbverhungerten Kindern aus allen Herren Ländern gezeigt. Der Deutsche an sich zeigt sich im Prinzip grosszügig. Das ehrt ihn.

Was bei diesen Veranstaltungen leicht unter die Räder kommt ist die Tragödie der sogenannten dritten Welt, wo jede 10 Sekunden ein Kind an Hunger stirbt. Wir geben gerne angesichts des Leides, zum einen, um uns danach besser zu fühlen, zum anderen, um unser Gewissen zu beruhigen. Beide Motive sind menschlich und ehrenwert.

Was wir uns alle jedoch nicht fragen, ist, warum ist es so, dass jede 10 Sekunden ein Kind an Hunger sterben muss. Die Antwort ist so einfach wie hart: Weil wir Europäer mit Milliarden von Euro unsere Agrarindustrie subventionieren. Die Folge davon ist, dass die so künstlich billig produzierten Lebensmittel den Agrarmarkt der dritten Welt überschwemmen und deren eigenen Agrarprodukte nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Die Agrarwirtschaft der dritten Welt verelendet, die Menschen leiden und sterben.

Wir leben dabei im Überfluss mit unseren billigen Lebensmitteln. Anstatt nun hier anzusetzen und ein kleines bisschen Konsumverzicht zu zelebrieren, beruhigen wir unser Gewissen jährlich an Weihnachten mit einer generösen Spende an die vielfältigsten Hilfsorganisationen.

Wir sollten die Politiker auffordern, den unsinnigsten Wahnsinn seit dem Turmbau von Babel endlich zu stoppen: nämlich die Agrarsubventionen der europäischen Union!

Und schliesslich noch eine Anmerkung, die zugegebenermassen etwas provokant ist. Jährlich sehen wir die stimmulierenden Elendsbilder aus der dritten Welt. Alle Jahre wieder spenden wir "grosszügig" für dieses herzzerreissende Elend.

Doch ein einziges Mal möchte ich erleben und in den Spendensendungen der Fernsehanstalten sehen, was, wieviel und wofür meine Spende von letzten Weihnachten verwendet wurde.

FEHLANZEIGE !

Quellennachweis: Jean Ziegler "Der Hass auf den Westen"

Monsieur Rainer
Saturday, December 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Angst vor der Zensur !

Ich hätte diesen von mir neu eingestellten Beitrag sehr gerne viel härter formuliert. Wie gerne hätte ich die verlogene Entwicklungshilfepolitik des Westens angeprangert. Noch viel lieber hätte ich die Namen der Schweizer Banken genannt, wo unsere Hilfsgelder auf den Konten der Diktatoren der "Dritten Welt" landen. Und am allerliebsten hätte ich Ihnen allen die Adressen der Luxusvillen hier an der Côte d'Azur genannt, wo unsere Entwicklungshilfe investiert wurde. Was ich mir auch noch verkneifen muss ist die Tatsache, dass die westlichen Regierungen dies alles wissen, die Herren "Präsidenten" mit Diplomatenpass auch noch beschützen und beherbergen, anstatt sie vor ein Tribunal in den Haag zu zerren, sie zu enteignen und das Geld den Menschen zugute kommen lassen, für die es auch gedacht war. Mich packt der ganze Ekel vor dieser absurden und korrupten Weltordnung, wenn ich jedes Jahr im Sommer die Abkömmlinge der Diktatoren in Saint Tropez mit unseren Spendengeldern ihre Drecksaufeste feiern sehe. In ihren Ländern sterben die Menschen wie die Fliegen und die "Herren" schütten die Magnum - Champagnerflaschen über ihre angemieteten Huren. All das wissen unsere Regierungen und tun nichts! Prof. Jean Ziegler, der Vizepräsident der UN-Welthungerhilfe, beschreibt den ganzen Dreck der Welt und das totale Versagen der Industrienationen. Wir können es lesen, wir können es fühlen, wir können es sehen, doch niemand tut etwas dagegen. Am allerwenigsten unsere Regierungen. Die Lobbyisten müssen bedient werden, Sie verstehen? Die Agrarlobby, die Finanzlobby und die Lobby der Spendenindustrie! All das hätte ich gerne noch in meinem Blog beschrieben, doch darf man solche Realitäten aussprechen oder gar schreiben? Schliesslich bin ich nur ein kleiner Wicht, hinter mir steht niemand!

Monsieur Rainer
Saturday, December 18, 2010
Ich fürchte, die Schwesterwelle ist Geschichte,
bevor mein neues Buch "Die Totengräber der Demokratie"
auf dem Markt ist.

Monsieur Rainer
Thursday, December 16, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : USA mir graut vor dir!
Heute Nacht hatte ich einen Traum. Ich träumte, Assange wäre in den USA wegen "Verschwörung" hingerichtet worden. Ich träumte, dass die ganze zivilisierte Welt gegen die USA demonstriert hätte, dass alle europäischen Staaten aus der NATO ausgetreten und sofort ihre Truppen aus Afghnaistan zurückgezogen hätten, dass alle amerikanischen Botschafter ausgewiesen und die Botschaften der USA geschlossen würden, dass Europa den USA ein Ultimatum von 48 Stunden gesetzt hätte, alle ihre Waffen, Truppen und Atomsprengköpfe aus Deutschland abzuziehen und die Standorte zu schliessen, dass die jetzige und die Vorgänger - Regierung Amerikas vor dem Kriegsverbrechertribunal in den Haag wegen zahlreicher Verbrechen gegen die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen angeklagt worden wäre, dass China alle ihre von den USA gekauften Dollar - Anleihen auf den Börsenmarkt geworfen hätte, dass die erdölexportierenden Länder den USA den Ölhahn zugedreht hätten, dass sämtliche US-Bürger aus Europa ausgewiesen würden. Wie gesagt, es war alles nur ein schöner Traum. Die Realität am Morgen war schrecklich. Nichts von alledem ist je geschehen. Die Staaten dieser Welt buckeln immer noch vor diesem Land, bezeichnen es immer noch als Land der Freiheit und Aufklärung, als Erfinder der Menschenrechte, als the Land of the Free, als God's own country. Ich möchte mit diesem Land USA und mit unseren katzbuckelnden Regierungen nie mehr für den kleinen Rest meines Lebens etwas zu tun haben! Ich möchte lieber wieder schlecht träumen!

Monsieur Rainer
Thursday, December 16, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Neid auf Herrn zu Guttenberg
Soweit das Auge blickt, Neid und Missgunst. Ich hätte von den sonst sich intellektuell gebenden Lesern und Foristen der ZEIT etwas anderes erwartet. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit kehren Sie Ihre humanistische Bildung in die Foren, zitieren die griechischen Philosophen, wissen jeden römischen Gelehrten zu interpretieren, kennen die deutschen Intellektuellen von Schopenhauer, Tucholsky, Lichtenberg und Heine, beherrschen viele Sprachen, in denen Sie ständig zitieren, was wahrlich gescheit daherkommt und dann so ein Abgrund an Neid, Minderwertigkeitskomplexen, Hass und soziopathischer Verachtung für einen Mann, der aus dem grauen Spiessermilieu unserer Politiker ein kleines bisschen herausragt. Herr zu Guttenberg kann nichts für seine adelige Abstammung, genausowenig wie ich etwas dafür kann, dass ich von einem Kriegsverbrecher abstamme. Er kann nichts dafür, dass sein Elternhaus vermögend ist. Er kann nichts dafür, dass er besser aussieht, als diese grauen Spiesser in den Parlamenten. Er kann nichts dafür, dass er einen weiteren Horizont hat als ein Herr Scharping, er kann nichts dafür, dass er eine andere Sprache spricht als die abgedroschenen Worthülsen der grauen Mäuse. Gut, er kleidet sich besser als ich, an meiner Figur würde jeder Schneider verzweifeln. Gut, er wählt eine klare Sprache, die etwas aussagt, gut, er hat ein klares Ziel, das er auch gegen politische Widerstände durchzusetzen weiss, gut, er riskiert etwas und sichert sich nicht erst nach allen Seiten ab. Gut, er ist eine herausragende Figur, der neben den vielen grauen Mäusen und kleinen Karrieristen auffält. Deutschland hat diesen Mann nicht verdient, da haben Sie allerdings recht. Sie haben ihn auch nicht verdient, Ihr Neid ist einfach nur abstossend! So und jetzt dürfen Sie alle über mich herfallen und ihre pseudointellektuellen Ergüsse über mich ausschütten, Sie Zierde der Geisteswissenschaften! Kommen Sie nur, ich warte auf Sie, mich fürchtet nicht vor Ihnen! Ich habe schon lange keine Angst mehr vor irgendetwas, am allerwenigsten vor solchen Menschen wie Ihnen!

Monsieur Rainer
Thursday, December 16, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Hashim Thaci gehört nach den Haag!
Rührend, wie sich die ZEIT um political correctness bemüht und die Regeln der Unschuldsvermutung vehement durch allerlei semantische Verrenkung einzuhalten versucht! Frage: Muss ich mich auch an diese Regeln halten, oder darf ich sagen, dass ich Hashim Thaci für einen Wolf im Schafspelz halte, der nicht auf den Sessel des Präsidenten eines Landes in Europa, sondern auf die Anklagebank wegen Kriegsverbrechen nach den Haag gehört? Wir züchten uns unsere Mafia selbst! Was für eine Naivität der europäischen Politiker gilt es hier zu bestaunen!

Monsieur Rainer
Wednesday, December 15, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die Menschen lernen nichts dazu !

Das ist meine Erfahrung aus einem langen und ereignisreichen Leben. Nur Geld, Chauvinismus, Grossmannsucht und nationale Egoismen regieren die Köpfe der Menschen. Da gibt sich ein erfahrener alter Mann mit viel Stil und grosser Klasse redlich Mühe, den Menschen Geschichtsbewusstsein zu lehren und was bekommt er als Antwort? Immer daselbe kleinkarierte Gewäsch von der alten DM, vom Zahlmeister Europas, immer dieselbe chauvinistische Grundhaltung, die die Deutschen schon in zwei verheerende Katastrophen geführt haben. Es muss ein für allemal ausgesprochen werden: Deutschland ist alleine nicht überlebensfähig in einer globalisierten Welt. Die Rückkehr zur DM bedeutet die wirtschaftliche Katastrophe, weil sie erstens sofort zum Spielball der Finanzmärkte würde, weil sie dann zweitens rabiat aufgewertet werden müsste mit der Folge, dass der Export zusammenbricht und weil drittens die Ratingagenturen den restlosen deutschen Staatsbankrott verursachen würden. Deutschland ist nämlich keineswegs der Musterknabe Europas. Die Staatsverschuldung ist desaströs, die Binnenwirtschaft lahmt und den Handelsbilanzüberschuss finanziert der Steuerzahler mit 6 Millionen subventionierten Arbeitsplätzen und Dumpinglöhnen. Was dringend notwendig ist, ist die Reparatur der Systemfehler der EU. Das sich aufspielen als neuer Parvenü Europas wie einst Wilhelm II. führt in die Kleinstaaterei und damit zur Katastrophe. Begreift es endlich und hört einem erfahrenen alten Mann wie Helmut Schmidt zu!

Monsieur Rainer
Wednesday, December 15, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT: Chapeau, hochverehrter Helmut Schmidt !

Diese "Talkshow" mit Sandra Maischberger sollte in die Geschichte eingehen und immer und immer wieder gesendet werden, denn sie war ein Anschauungsuntericht, wie man intelligent und wohlbedacht formulieren kann, ohne andere zu verletzten, zu belehren oder gar zu schulmeistern. Hier sprach ein seltenes Exemplar eines Politikers, dessen Worte ich wie ein Ertrinkender in mich aufgesogen hatte. Natürlich sprach er sich und seine Kaste nicht von Eitelkeit frei. Wie könnte er auch, er ist auf ganz besondere hanseatische und überaus sympathische Art und Weise derart bescheiden, dass es eben eitel daherkommen muss. Es sei dem grossen alten Mann Deutschlands gegönnt, genau wie jede seiner Zigaretten. Wie bitte? Er wolle sich nicht in die Tagespolitik einmischen? Mit grossem Geschick vermied er das und tat es gleichzeitig doch: "Wenn die Medien versagen und sich zur Kaste der Politiker zählen, dann müssen halt andere Foren gefunden werden, um die Wahrheiten ans Licht zu bringen." Soviel zu Assange. Auch der Humor kam nicht zu kurz: "Gabriel als Bundeskanzler? Ich möchte mich dazu nicht äussern, weil ich zu alt dafür bin, mir noch neue Feinde zu machen!" Das war ein Brüller! "Sarrazin aus der SPD ausschliessen? Grober Unfug! Der Mann hat ja zum überwiegenden Teil recht, bis auf seine Genetik, das hätte er weglassen sollen." Hochverehrter Helmut Schmidt, es hat gut getan, Sie so gesund und munter und derart konzentriert zu erleben! Und zum Schluss noch ein Bonmot von Helmut Schmidt: "Ja Klose und Voscherau haben mir angeboten, zu mir zu kommen, wenn ich mich einsam fühle. Bis jetzt habe ich die Herren noch nicht angerufen!" Chapeau und meine allergrösste Verehrung für diesen grandiosen Mann!

Monsieur Rainer
Wednesday, December 15, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Merkel gibt den Wilhelm II in Europa

Es ist rührend, wie eine denkbar ungeeignete Politikerin ungeschickt von Fettnapf zu Fettnapf hüpft und jedesmal einen Volltreffer landet. Begleitet von einem durchtriebenen französischen Advokaten, der ihr gerne wie ein Minenhund den Vortritt lässt und zusieht, wie sich die Dame selbst blamiert. Nicolas Sarkozy lehnt sich zurück und schaut dem tölpelhaften Treiben seiner "Freundin" Angela amüsiert zu. Geht ein Versuch gut, war er es, der die Idee hatte, geht es schief, zieht er sich in den Elyséepalast zurück und tanzt wie Louis de Funés auf dem Schreibtisch von Louis XV. Und Frau Dr. Merkel lässt sich am Nasenring durch die europäische Manege ziehen. Sie versteht Europa nicht, die versteht die Mentalität und den Grundgedanken der römischen Verträge nicht, sie ist nur an einem einzigen Ziel interessiert: Ihren eigenen Machterhalt. Die Dame steht für nichts, sie folgt keinen Überzeugungen, hat als Hausmeister eine Achener Printe und liebt nicht das Leben. Sie ist frei von jeglicher südländischen Lebensart und laviert und taktiert sich stets im Kreise herum, um sich dann hinterher wieder selbst auszubremsen. Sie begreift nicht, dass Europa eine Riesenchance für uns alle ist, und dass es zu Europa trotz zahlreicher Systemfehler keine Alternative gibt. Anstatt nun aber mit Verve die Systemmängel zusammen mit Nicolas Sarkozy zu beseitigen, versucht sie es mit teuren Reparaturen. Das geht schief Frau Doktor Merkel. Gehen Sie endlich nach Hause, Sie sind nicht qualifiziert! Sie haben den Sexappeal einer Kohlsuppe! Wir sind Ihr watschelndes Herumgeeiere satt. Ihre lächerlichen Kostümierungen und ihre Hofschranzen wie Pofalla gehen uns auf die Nerven!

Monsieur Rainer
Wednesday, December 15, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Der Oberlehrer Europas
Zunächst einmal sollte sich Deutschland von dem Gedanken verabschieden, es sei das reichste Land Europas und ein Musterschüler, der sich anmassen könnte, arrogant den Schulmeister zu spielen. Deutschland und Frankreich stehen vor dem Staatsbankrott. Wie zwei Ertrinkende klammern sie sich aneinander. Jeder weiss vom anderen, wenn der andere untergeht, geht er mit unter! Daher die scheinbare Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Sie ist nichts mehr wert! Deutschland macht sich mit seinem künstlich erzeugten Handelsbilanzüberschuss zum Feind Europas. Dieser Überschuss wird durch 6 Millionen staatlich subventionierte Arbeitsplätze und durch Dumpinglöhne erwirtschaftet und geht zu Lasten der anderen EU-Länder. Deutschland und Frankreich sind die grössten Sünder der Maastrichtverträge, bezieht man es auf die Pro-Kopf-Einkommen. Deutschland und Frankreich verletzen zu ziemlich jeden Stabilitätspackt. Deren Banken schlachten die ärmeren EU-Länder schamlos aus, gehen dort Geschäften nach, die am Rouletttisch ersonnen zu sein scheinen und lassen sich die Verluste, wenn es schief geht, vom Steuerzahler ausgleichen. Dagegen tun weder Merkel, noch Sarkozy etwas. Deutschland sollte aufhören mit dem Gewäsch, der Zahlmeister Europas zu sein. Es ist der grösste Profiteur Europas. Wollen wir in die Kleinstaaterei zurückfallen und damit zum Spielball der Finanzmärkte werden? Wenn die DM wieder kommt, muss sie dramatisch aufgewertet werden und der Export bricht weg. Dann ist Schluss!

Monsieur Rainer
Wednesday, December 15, 2010
Mein neues Buch " DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE "
befindet sich im Satz. Leider sind es fast 600 Seiten geworden, daher muss gekürzt werden. Mir blutet das Herz!


Monsieur Rainer
Tuesday, December 14, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Mehr Fairness bitteschön !

Es bedarf wohl keiner Diskussion mehr darüber, dass der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan einer falsch verstandenen Vasallentreue zu dem NATO - Bündnispartner USA geschuldet ist, der seine Partner für seine dubiosen Ziele missbraucht. Es ist völlig unstrittig, dass diejenigen, die vielleicht sogar im gutem Glauben, etwas Humanes getan zu haben, einer füchtlichen Fehleinschätzung aufgesessen sind. Es ist eben ein tragischer Irrtum zu glauben, dass man deutsche Wertmassstäbe in ein anderes, fernes Land transferieren kann. Mit der Begründung könnte man dreiviertel der Länder auf der Welt mit Krieg überziehen. Die guten Menschen von Deutschland müssen nun mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen, dass die Welt nicht gut ist. Was Herr zu Guttenberg anzutreiben scheint, ist wohl nicht, die Bundeswehr als Streitkraft zur Sicherung der Handelswege und zur Gewinnung von Resourcen umzubauen. Er ist intelligent genug, um zu wissen, das dies grundgesetzwidrig ist. Ich konzidiere, dass Herr zu Guttenberg einzig und alleine die Sorge umtreibt, wie man aus diesem (nicht von ihm verschuldeten) Desaster mit heiler Haut herauskommt. Ob diese Inszenierung in Kundus allerdings hilfreich ist, weiss ich nicht. Aber auf jeden Fall spricht Herr zu Guttenberg die Sprache der Soldaten und den Jungs tut sein Besuch gut. Das ist mehr, als wir alle von einem Politiker erwarten durften. Er muss das alles nicht tun, aber er fühlt sich verantwortlich, obwohl ihn persönlich gar keine Schuld an diesem Fiasko trifft!

Monsieur Rainer
Monday, December 13, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Das Dilemma der SPD

Da sind die Erinnerungen an 1914, als die SPD nicht als Vaterlandsverräter dastehen wollte und den Kriegsanleihen für den I. Weltkrieg zustimmte. Ein verheerender Fehler, wie sich herausstellt. Dann kam der SPD - Kriegsminister Noske, der alles verraten hatte, was die SPD ausmachte. Dem Ermächtigungsgesetz hat die SPD nicht zugestimmt, das ehrt sie. Dann kam 9/11 und die USA riefen den Bündnisfall aus. Wir erinnern uns: Bundeskanzler Schröder rief in einem ersten Überschwang zur "uneingeschränkten Solidarität" auf. Das war ein Fehler, wie sich heute herausstellt. Nun steht die SPD wieder vor einer schwierigen Entscheidung: Jeder Sozialdemokrat und jeder Grüne hat eingesehen, dass der Traum vom "Humanitären Unterstützungseinsatz" in Afghanistan eine Chimäre ist und dass die USA ihre Bündnispartenr schmählich zur Durchsetzung ihrer Hegemonialmachtinteressen missbraucht hat. Frage: Wie kommt man aus diesem Desaster heraus, ohne den Soldaten in den Rücken zu fallen und ohne als Verräter dazustehen? Schwere Frage. Doch manchesmal im Leben gehört mehr Mut dazu, "NEIN" zu sagen und als "Feigling" dazustehen als in Nibelungentreue an einem falschen Ziel festzuhalten!

Monsieur Rainer
Monday, December 13, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Ein Plädoyer für EUROPA !
Selten wurde das Wort " alternativlos" so missbraucht wie von Frau Merkel. Aus ihrem Munde klingt es wie "einfallslos und hilflos". Dort wo "Alternativlos" wirklich angebracht wäre, nämlich bei EUROPA, hört man es eher selten. Die Haltung von Frau Dr. Merkel zu EUROPA muss in ihrer Vita gesucht werden. Sie hat den Grundgedanken der Gründerväter der römischen Verträge von 1950 nie verstanden. Ihr fehlt jede emotionale Bindung zu den westlichen alten Demokratien mit ihrem Leiden, ihren sinnlosen Kämpfen, mit ihren Verwerfungen. Sie kennt die Menschen des Westens und des Südens nicht und kann mit deren Lebensart nichts anfangen. Alles an ihr ist nur Kälte, Berechnung und vorallendingen vollkommen geschichtslos. EUROPA ist das einzig mögliche Gegengewicht gegen Weltmächte wie China, USA und bald auch Indien und Latainamerika. Wenn EUROPA wieder aus kleinkarierten Krämerseelen besteht , das keine Demokratie, nur Chauvinismus, keine menschliche Zuneigung untereinander, sondern nur seelenlose Geldzählmaschinen beherbergt, wenn es also in die verheerende Kleinstaaterei zurückfällt, dann wird folgendes passieren: Jede einzelne Währung wird zum Spielball von Spekulanten, der Friede wird durch Egoismus und Handelskriege unvollstellbaren Aussmassen ersetzt. Ja, EUROPA hat Konstruktions- und Systemmängel! Die müssen sofort beseitigt werden! Das muss das vornehmste Ziel eines jeden Regierungschefs sein. Das heisst Verzicht auf Souveränität. Doch EUROPA ist jede Anstrengung wert!

Monsieur Rainer
Sunday, December 12, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Wer gewinnt einen Krieg ?

Einen Krieg kann man nicht gewinnen. Verabschieden wir uns von dieser Semantik. Ein Krieg hört genau so auf, wie er angefangen hat: Mit einer Lüge! Man benötigt am Ende eines Krieges noch dringender eine Lüge, wie am Anfang. Warum? Weil niemand wissen soll, dass der Krieg von Anfang auf einer Lüge basiert hat. Dass es niemals Sieger gibt in einem Krieg, sondern nur Leid, Elend, Zerstörung von Menschen und Seelen! Was bleibt? Die unendliche Traurigkeit, die totale Erschöpfung, das Grauen, das Entsetzen über sich und über andere. Und wenn diese Gefühle verblassen, dann kommt die Wut, der Zorn, der Hass auf die Menschen, die uns mit ihren Lügen in dieses Gemetzel getrieben haben, die sich im Glanze unseres Blutes und unserer Wunden bräsig sonnen und von "Sieg" faseln, die an uns verdient haben, die uns mit feistem Grinsen gönnerhaft Orden an die Schlachterkittel hängen, in denen sie sich selbst spiegeln, als wären sie dabei gewesen. Wir stehen an Särgen und sehen in die verlogenen Gesichter der Nichtbetroffenen, die aber mutig, respektlos und heuchlerisch ihren Betroffenheitskitsch vor unseren Augen absondern und uns und die Angehörigen mit ihrer aufgezwungenen Anwesenheit noch einmal verhöhnen. Ein Soldat hat noch nie das Gefühl gehabt, "gewonnen" zu haben, ein Soldat ist nur erfüllt von Abscheu und Ekel und froh, dass es ihn diesesmal nicht erwischt hat, sondern seinen besten Freund und Kameraden. So niedrig ist ein Soldat nach dem Krieg gesunken. Das machen Schreibtischpolitiker aus Soldaten und nichts anderes. Kein noch so hehres Ziel, keine noch so dreiste Glorifizeirung ist es wert, einem Menschen so etwas anzutun. Seine Seele zu zerstören!

Monsieur Rainer
Saturday, December 11, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Soldaten sind Mörder !
Es wird wohl ausdiskutiert sein, dass die Bundesrepublik Deutschland nichts in Afghanistan verloren hat. Es ist wohl müssig, darüber zu streiten, dass die NATO seit Beendigung des kalten Krieges ihre Existenzberechtigung verloren hat, da ihr schlicht der Feind abhanden gekommen ist. Es bedarf auch keiner Erklärung mehr, dass die Amerikaner die NATO für ihre schmutzigen Kriege missbrauchen und dass es aus diesem Dilemma nur einen einzigen Ausweg gibt: Raus aus der NATO, oder noch besser, ersetzt die NATO durch eine rein europäische Verteidigungsgemeinschaft, wenn es denn schon unbedingt einer Armee bedarf. Ich selbst kann auf eine lange Zeit beim Militär zurückblicken. Mein Fazit: Nichts rechtfertigt einen Krieg, ausser einer Notwehrsituation. Befinden wir uns in einer Notwehrsituation? Nein! Niemand hat Europa angegriffen, niemand greift Deutschland oder gar Frankreich an. Also, was hat Frankreich in Afghanistan verloren? Nichts, es ist nicht einmal Mitglied der NATO. Was hat Deutschland dort verloren? Nichts, denn die Deutschen wurden erstens nicht angegriffen und zweitens ist ein Krieg um Resourcen grundgesetzwidrig! Was ist ein Krieg? Ein Krieg ist die moralische Bankrotterklärung der Politik. Der Krieg hat nichts heroisches, nichts worauf man stolz sein könnte, nichts wofür man sich einen buntgeschmückten Schlachterkittel anziehen müsste und wie ein Pfingstochse dekoriert damit herumstolzieren sollte. Der Krieg verursacht nur Leid, Elend und Verwüstung von Körpern und Seelen! Der Kampf ist nicht heroisch, er ist schmutzig, es ist einem Soldaten egal, ob neben ihm ein Mann zerfetzt wird, ob ihm die Eingeweide und die abgerissenen Gliedmassen um die Ohren fliegen, ihn beherrscht nur ein einziger niederträchtiger und alles zerstörender Gedanke: Gut, dass es nicht mich getroffen hat! Haben Sie schon mal auf Menschen geschossen? Haben Sie schon mal Kinder erschossen, weil sie mit Panzerfäusten und Kalachnikows auf Sie losgegangen sind? Haben Sie schon mal, als UN - Soldat kostümiert, zugesehen, wie vor ihren Augen Zivilisten vergewaltigt und erschossen wurden? Sie durften nichts tun, weil das feige Schwein von einem Kommandeur sich nicht über einen Befehl hinwegsetzen wollte! Ja, wir Soldaten waren Mörder! Durch unser Tun, durch unser Unterlassen und durch unsere Feigheit, uns zu weigern, zu Mördern zu werden. Für was? Für die Korruptheit, die Verlogenheit und die Machtgier von kleinen Kreaturen, die sich heute "Politiker" nennen. Nie wieder fasse ich eine Waffe an, nicht für diese Versager, Egomanen und Dummköpfe in den Regierungen! Kurt Tucholsky hatte mit seiner ganzen Verachtung für alles militärische so recht! Doch wo ist ein junger, neuer Tucholsky in Sicht? Ich hatte so auf Biermann gehofft, doch wo sind die Literaten, die die Menschen aufrütteln? Ich kann nur raten: Lest Jean Ziegler, lest Jean Ziegler, lest Jean Ziegler!

Monsieur Rainer
Saturday, December 11, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Haiti

Was ist ein Zyniker? Ein Zyniker ist ein enttäuschter Idealist. Ich verfolge die Entwicklung in Haiti schon seit vielen Jahren von Frankreich aus. Die Menschen in Frankreich sind wie die meisten Deutschen auch. Ihnen bricht das Herz, wenn sie mitansehen müssen, welches Leid dieses geschundene Land ertragen muss. Es gibt dort soviel Elend, wie ich es noch nie in meinem Leben sehen musste. Ein kleine, masslos korrupte Oligarchie schert sich einen Dreck um die Menschen ihres Landes. Einzig die wenigen noch verbliebenen Hilfsorganisationen kümmern sich um dieses Desaster. Doch wo sind die Milliarden Spendengelder geblieben? Man sollte einmal bei den Genfer Banken nachfragen. Warum sind die Menschen in Haiti nur so böse geworden? Das ist doch kein Wunder! Hat sich jemals irgend jemand ernsthaft um diese Menschen gekümmert? Nein! Die ganze Welt hat zugesehen, wie Verbrecher wie Baby Doc und Papa Doc dieses Land jahrzehntelang bluten liessen. Die niedrigsten Instinkte sind bei den Haitianern, wer könnte es ihnen verdenken, mobilisiert worden. Mord und Totschlag, Vergewaltigung, Kinderhandel, alles ist die tägliche Normalität in diesem Land geworden. Und die Welt schickt ein paar Decken und einige Zelte. Im Ernst interessiert sich kein Mensch für dieses verdreckte und ruinierte Land. Die Kolonialherren haben die Sklaven dort einstmals abgekippt und sich selbst überlassen. So konnte nie etwas Gutes dort erwachsen. Ja, die Haitianer sind heute bösartig, warum wohl? Und schliesslich macht mich das alles sehr wütend! Die Weltpresse fabuliert über irgendwelche Wahlen in Haiti, als ob damit das Elend der Bevölkerung beendet werden könnte. Es ist reichlich egal, welcher neue "Präsident" die letzten gutgemeinten Hilfsgelder von Haiti stiehlt. Diese Ahnungslosigkeit, diese Naivität macht mich zornig. Wenn man wirklich etwas für die Menschen in Haiti tun will, dann muss das Land von einer zivilisierten Macht anektiert werden. Es muss Recht und Ordnung, ein völlig neues Staatswesen, Gesundheitsdienste und ein neues Sozial- und Gemeinwesen organisiert werden. Es müssen Arbeitsplätze geschaffen werden und eine starke Ordnungsmacht muss dem Chaos ein Ende bereiten. Alles andere ist hilfloses Gutmenschentum, das nur dem nächsten korrupten Oligarchen den Weg ebnet.

Monsieur Rainer
Friday, December 10, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Côte d' Ivoir
Afrika ist ein reicher Kontinent. Die Chinesen haben das schon längst erkannt und stecken ihr Terrain ab. Die Amerikaner sind nur an den Bodenschätzen interessiert, sie beuten sie aus, wie zum Beispiel in Nigeria und hinterlassen ein ökologisches Desaster. Noch schlimmer sind wir Franzosen. Wir haben nicht das geringste Interesse an einer Prosperierung der Frankophonie, uns geht es nur um Rohstoffe, Macht, Einfluss und Rüstungsverkäufe. Dafür halten wir uns die niederträchtigsten Diktatoren. Erst wenn sie nicht mehr spuren, wird gepustscht und der französische Militärgeheimdienst DGSE setzt einen anderen und willfährigeren Oligarchen ein. Der Konkurrent des Machthabers Gbagbo in Côte d'Ivoir, seine Excellenz Monsieur Quattara, war jahrelang mein Nachbar in Mougins an der Côte d'Azur. Er wurde hier vom DGSE geparkt, gehätschelt und beschützt. Seit die Gendarmerie dort Posten bezogen hat, haben wir weniger Einbrüche. Nun wird Gbagbo ausgetauscht und durch meinen Nachbarn ersetzt. Mit Ethnien, Religion oder innerafrikanischen Problemen hat das alles nur am Rande zu tun. Hier geht es um strategisches Hegemonialmachtstreben und sonst um nichts. Alles andere ist in dem Artikel sehr gut beschrieben, jedoch etwas zu gut gemeint. Die Welt ist viel zynischer und die Menschen sind viel gemeiner, als sich der wohlmeinende Journalist es sich vorstellen kann. Die Probleme Afrikas interessieren im Ernst kein Mensch. Es geht nur um Geld und Macht!

Monsieur Rainer
Friday, December 10, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Die Frankophonie
Der Journalist beschreibt kenntnisreich die Verhältnisse an der Elfenbeinküste. Aus französischer Sicht erlaube ich mir noch einige Anmerkungen. Man darf sich bei den frankophonen Staaten nicht nur auf die innenpolitischen Differenzen zwischen den religiösen und ethnisch unterschiedlichen Volksgruppen kaprizieren. Nichts geschieht in den ehemaligen französischen Kolonien, was Paris nicht erlauben würde. Der Elyséepalast entscheidet, wer in den frankophonen Staaten regiert und niemand sonst. Die afrikanische Oligarchie durchläuft die Kaderschmieden der französischen Grandes Ecoles, bevor sie in ihre Heimat geschickt wird, um dort französische Interessen zu vertreten. Diese Oligarchie kann so korrupt sein, wie sie will, sie kann das ganze Geld des Landes stehlen und in Edelimmobilien in Paris und hier an der Côte d'Azur investieren. Sie wird zu den Paraden des 14. Juli auf die Ehrentribühne eingeladen, dort werden ihr die neuesten Waffen Frankreichs vorgeführt und verkauft. Für jeden Diktator parkt Paris einen Ersatz in Frankreich, hätschelt ihn Jahre lang, für den Fall, dass der dort in Afrika eingesetzte Diktator nicht mehr spurt und die Lieferverträge mit Frankreich über die Rohstoffe seines Landes nicht erfüllt. Dann wird er von der französischen Fremdenlegion abgesetzt und durch den geparkten neuen Diktator ersetzt. Frankreich hat seine Kolonien nur zum Schein in die Unabhängigkeit entlassen. Es regiert der französische Geheimdienst DGSE! Das ist die Realität!

Monsieur Rainer
Friday, December 10, 2010
Mein Leserbrief auf einen Beitrag in der ZEIT :

Kommentar:

Schweden ist nicht bekannt dafür, sich an Kampagnen zu beteiligen. Also lehne ich diese Attacken auf die Justiz ab. Wann kommt der nächste Held, gegen den nicht ermittelt werden darf und wer bestimmt das? So geht es nicht, liebe Leute.

Mein Leserbrief: Monsieur Rainer 09.12.2010 um 13:49 Uhr:

Einspruch, Euer Ehren! Schweden ist durchaus für eine politisch beeinflussbare und korruptionsanfällige Justiz bekannt. Sind die desaströsen Vertuschungsversuche bei den Ermittlungen zum Mord an Olof Palme schon vergessen? Ist schon vergessen, dass Schweden eine internationale Drehscheibe für die Austragung von vielen kleinen schmutzigen Spionageaffairen schon immer gewesen ist? Schweden ist nicht das erträumte Volksheim der Gutmenschen aus aller Welt.

Monsieur Rainer
Thursday, December 09, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Liebt die Griechen !
Sicher schmerzen meine Zeilen, dafür habe ich Verständnis, doch es hilft nichts, wir müssen auch ein paar unangenehme Wahrheiten zur Kenntnis nehmen. Erstens hat das ungeschickte Zögern und Lavieren von Frau Dr. Merkel viel Geld gekostet. Zweitens sollten die Deutschen endlich Schluss machen mit ihrem Lohndumping.(Sechs Millionen Arbeitsplätze werden alleine in Deutschland vom Staat subventioniert!) Drittens ist der deutsche Handelsbilanzüberschuss der Totengräber für die anderen EU-Staaten. Viertens, wie sollen griechiche Produkte in Griechenland wieder verkauft werden, wenn deutsche Handelsriesen wie Lidl dort billiger hochsubventionierte deutsche Agrarprodukte verkaufen? Bitte denken Sie einmal über meine Argumente nach. Und damit ich nicht vergess', zu erzählen: Warum zwingen wir die Griechen immer noch, den deutschen Leopard-Panzer, den Eurofighter und deutsche U-Boote zu kaufen, obwohl Griechenland doch angeblich zahlungsunfähig ist? Ist das etwa verantwortungsvolle Politik? Ich nenne das eine bodenlose Heuchelei und da nehme ich meine Landsleute, die Franzosen, nicht aus. Wir geben den Griechen nur Kredite, wenn sie unsere französische Fregatten kaufen? Das ist eine verlogene Politik auf beiden Seiten des Rheins!

Monsieur Rainer


Thursday, December 09, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Das "alte Europa" !
Die Amerikaner haben aus dem französischen Debakel in Korea nichts gelernt und wie ein Affe, der zweimal unter den selben Stein schaut, auch gleich Vietnam heimgesucht! Die Kriegsverbrechen der Amerikaner an der vietnamesischen Bevölkerung haben mich schon damals auf die Strasse getrieben. Dann kamen die vielen kleinen schmutzigen Kriege in Lateinamerika, die Morde und Folterungen des CIA in Chile und Argentinien, schliesslich der Freundschaftsdienst an den Kuweitis, dann der sinn- und planlose Irakkrieg und nun Afghanistan, der für die Rüstungsindustrie schon abgehakt ist. Sie sucht im Jemen bereits ein neues Betätigungsfeld. Das paranoide, bigotte Amerika sollte sich einmal fragen, warum die ganze Welt es hasst. Wer einmal unschuldig in Guantanamo sass, der muss ja zum Terroristen werden! Und was tun wir Europäer? Wir dackeln diesen Fürsten der Finsterniss in jedes Desaster hinterher, schlucken jedes Verbrechen, spülen jede Lüge weich und regen uns noch über Wikileaks auf. Wikileaks hat die Verbrechen nicht begangen, es hat nur darüber berichtet. Jeder Leugner des Holocaust wird zurecht in Deutschland verurteilt, wann werden die Leugner der amerikanischen Kriegsverbrechen endlich vor Gericht gezerrt? Wielange noch folgen wir Europäer jedem Abenteuer der Amerikaner? Das "alte Europa" ist der Kontinent der Aufklärung, der Menschrechtserklärung und der Zivilisation. Jagt die Politiker endlich vom Hof, die diesen menschenverachtenden Fanatikern noch Rotz um die Backe schmieren!

Monsieur Rainer
Thursday, December 09, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Der gute Mensch vom Bellevue !
Der Unterschriftenautomat vom Schloss Bellevue. Dafür wurde er ja schliesslich ausgesucht. Mit Herrn Gauck wäre die Arbeit von Frau Dr. Merkel etwas schwieriger geworden. Nun verstehe einer die guten Deutschen: In den Umfragen liegt der Herr "Kaiser von der Hamburg-Mannheimer" bei 60%. Was hat er denn gutes getan? Er stand etwas betroffen an Gräbern herum! Er besuchte sämtliche Religions-gemeinschaften und Rassen ausser den Indianern! Er unterschrieb pflichtgemäss ein Gesetz, wie ihm aufgetragen, ach ja, fast hätte ich es vergessen, für den Weltfrieden ist er auch!

Monsieur Rainer


Thursday, December 09, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : BRAVO !

Straft diese Knechte der Amerikaner, wo es am meisten schmerzt: am Geld! Wer die Menschrechte so verletzt wie die Amerikaner, der sich als weltweiter Kriegsverbrecher betätigt und jede Rechtsstaatlichkeit mit Füssen tritt, wer seine eigene Verfassung nicht respektiert, aber immer noch vom Land der Freiheit und vom amerikanischen Traum fabuliert, der wird die Wahrheit über sein schändliches Tun ungern in den Medien lesen, der wird nur ungern seine eigenen Lügen, die er selbst schon zur Wahrheit verklärt hat, lesen wollen. Also wird der Verbreiter der Wahrheit gnadenlos wie ein Tier durch die Welt gehetzt. Entlarvt die Lügen der Amerikaner und blockiert ihre Geldzählmaschinen, wo es nur geht. Amerika, mich ekelt vor dir und deiner bigotten verlogenen Moral!

9 Leser-Empfehlungen

Monsieur Rainer
Thursday, December 09, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT zur Hackerszene gegen Wikileaks
Nulla poena sine lege ! Keine Strafe ohne Gesetz! Dieser alte römische Rechtsgrundsatz wird von den Amerikanern aufs sträflichste verletzt. Sie suchen verzweifelt nach einem Gesetz, wonach man Assange bestrafen könnte. Der Lynchmob der USA läuft auf vollen Touren! Selbst keinerlei Menschenrechte respektieren, Kriegsverbrechen, Leid und Elend in der ganzen Welt verbreiten, aber dann nicht die Wahrheit ertragen können. Assange hat den bigotten Amerikanern die Lügenfratze vom Gesicht gezerrt und ist nun Staatsfeind nummer 1. Darum muss man die Knechte der Amerikaner dort bestrafen, wo es schmerzt: Am Geld! Ich begrüsse die Hackerszene, die die Swiss Postbank, Mastercard und Amazon lahmlegen! Bravo! Internetgemeinde dieser Welt, vereinigt euch gegen das grösste Lügengebäude dieser Welt! Die Freiheit können die USA noch unterdrücken, die Wahrheit nicht mehr!

Monsieur Rainer
Thursday, December 09, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Nulla poena sine lege !

So sind sie, unsere lieben amerkanischen Freunde. Hat man kein Gesetz für einen angeblichen "Staatsfeind", dann erfindet man nach der "Straftat" einfach ein passendes Gesetz. Das widerspricht jedem römischen Rechtsgrundsatz. Amerika, das Land der Aufklärung und Freiheit? Nein! Amerika, das Land der Kriegsverbrecher, Rechtsbeuger, Verfassungsfeinde! Amerika, uns graut vor dir!

Monsieur Rainer


Wednesday, December 08, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Es war einmal eine SPD !
Selbstversöhnung ist Selbstbefriedigung! Bis die SPD mit sich selbst versöhnt ist, weiss kein Mensch mehr, dass es eine SPD jemals gegeben hat. Dabei liegen die Themen auf der Strasse: Wir wollen endlich eine radikale Verschlankung des Staates! Wir wollen endlich mehr direkte Demokratie! Wir wollen unsere Politiker direkt in ihre Ämter wählen können und zwischen den Urnengängen zu existenziellen Fragen befragt werden. Wir wollen endlich, dass Schluss gemacht wird mit Dumpinglöhnen! Wir wollen endlich einen gesetzlichen Mindestlohn wie alle EU-Nachbarn! Wir wollen die Exporthandelsüberschüsse abbauen. Wir wollen eine starke Binnenkonjunktur! Wir wollen keine sechs Millionen Arbeitsplätze, die staatlich finanziert werden. Die Löhne sollen wieder von den Unternehmern und nicht vom Steuerzahler bezahlt werden. Wir wollen ein einfaches, gerechtes und klares Steuersystem! Wir wollen einen Datenschutz, der die Bürger des Landes endlich vor Übergriffen schützt! Wir wollen endlich eine von der Exekutive unabhängige Judikative! Wir wollen eine radikale Ausforstung der überbordenden Bürokratie! Wir wollen endlich Wahrheit, Klarheit und Sachverstand in der Politik! Das erwarten wir von einer sozialdemokratischen Partei und nicht diese Selbstversöhnung, die nichts anderes ist, als eine Beschäftigung mit sich selbst. Begreift es, Ihr Sozialdemokraten oder verschwindet im Orkus der Geschichte!

Monsieur Rainer
Wednesday, December 08, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Helmut Schmidt ist in Bestform !
Das hat gut getan, hochverehrter Helmut Schmidt! Wie sehr lechzen die Menschen nach Wahrheit, Klarheit und Sachverstand. Der ist weit und breit in der aktiven Politik nicht zu finden. Die Politiker in ganz Europa torkeln von einer Kriese in die nächste. Alleine im Jahre 2010 stand der Euro und damit das gesamte Währungssystem und letztendlich in Folge dazu die Europäische Union kurz vor dem Kollaps. Das Zögern, das Zaudern, das Taktieren, das Lavieren der deutschen Kanzlerin in Fragen der Stützung von maroden EU - Staaten und jegliches Fehlen einer wirksamen Kontrollinstanz der EU in Wirtschafts- und Währungsfragen, haben Europa fast kollabieren lassen. Als man sich auf Drängen von Juncker und Lagarde doch noch dazu durchrang, die griechische Wirtschaft zu stützen, kostete das deutsche Zaudern Milliarden an Rettungsgeldern. Frau Dr. Merkel versteht Europa nicht, sie versteht nichts von Wirtschaft und kennt die Mentalität der Südeuropäer nicht. Zunächst muss eine einheitliche Wirtschaft-, Sozial-, Lohn- und Finanzpolitik in Europa geschaffen werden. Dann muss EUROSTAT endlich Exekutivvollmachten erhalte, dann muss Europa mit einer Stimme sprechen, sonst wird es immer der Spielball der Märkte bleiben. Das ewige Gewäsch vom Exportüberschuss muss endlich aufhören. Er wird Deutschland in den Abgrund führen, wenn es auf Kosten anderer Länder ständig Handelsbilanzüberschüsse erzielt und dies nur durch Dumpinglöhne im eigenen Land. Helmut Schmidt hätte es deutlicher nicht sagen können.

Monsieur Rainer
Wednesday, December 08, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT auf eine Kritik an meinem Beitrag zu Merkel

Schön, ich überziehe also? Dann lassen Sie mich bitte weiter "überziehen". Ich habe den allergrössten Respekt vor den Bürgern der ehemaligen DDR, die, einmalig in der deutschen Geschichte, den Mut hatten, ihre Taugenichtse und Verbrecher in der Regierung durch eine aufopferungsvolle friedliche Revolution zum Teufel zu jagen. Wir im Westen waren dazu nie in der Lage. Wir waren zu faul, zu träge, zu obrigkeitshörig, zu geldgierig. Wir schafften es nicht einmal, das Nazigesindel aus den Amtsstuben der Bundesrepublik zu vertreiben. Doch wodurch, durch welche Widerstandshandlung ist Frau Dr. Merkel je in der Bürgerbewegung der DDR aufgefallen? Sie kam an, schnappte sich einen Posten, als alles schon vorbei und das Risiko überwunden war. Sie passte also nahtlos in das weichgespülte System Kohl. Sie hat viel von Helmuth Kohl gelernt. Nur eines hat die Lady nie begriffen. Kohl war ein überzeugter Europäer, der zwar viele Fehler gemacht hatte bei der Euro-Einführung und anderswo, der aber in erster Linie Europäer war. Das ist Ihre Lady aus der Uckermarck eben nicht! Sie fährt Europa an die Wand. Oder ist es vielleicht sachlich falsch, wenn ich behaupte, dass gerade auch deutsche Landesbanken, Geschäts - und Hypothekenbanken sich in Irland und anderswo aufgeführt haben, wie der Fuchs im Hühnerstall? Und wer bezahlt den Schaden, etwa die Bankster? Was bitte ist daran Polemik, verehrter Forist? Das sind die Fakten und sie sind unbestritten!

Monsieur Rainer
Monday, December 06, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Das letzte, was Europa braucht, ist Merkel !

Frau Dr. Merkel ist die Totengräberin des europäischen Gedankens. Diese Lady ist nie im Westen angekommen. Schon gar nicht begreift sie den Grundgedanken der Gründerväter Europas. Sie ist eine kaltherzige Egomanin, die das westliche Leben nicht liebt und die Schönheiten der westlichen länder nicht kennt. Wie soll so eine machtvergessene Frau jemals gut für Europa sein? Sie suhlt sich im Exportwahn, den sie mit ihrem rabiaten Kampf gegen menschenwürdige Löhne verteidigt. Deutschland ist mangels gesetzlichen Mindestlohn zum Billiglohnland Europas verkommen. Dafür lässt sich die Frau von der heimischen Lobby feiern, begreift aber nicht, dass sie damit dem europäischen Gedanken schadet. Sie hätschelt die Industrie und die Banken. Wie andere Länder darunter leiden, ist ihr egal. Der Grundgedanke der römischen Verträge von 1950 war ein friedliches, geeintes Europa mit gleichen Chancen in gelebter Freundschaft mit seinen Nachbarn. Frau Merkel führt aber einen Wirtschaftskrieg gegen ihre Nachbarn, lässt ihr Landesbanken ungestraft die europäischen Länder in den finanziellen Ruin treiben und ersetzt den angerichteten Schaden mit Steuergeldern. Bankrotten Staaten wie Griechenland drängt sie ihre U-Boote und Panzer auf. Sie will die eiserne Lady in Europa spielen, hat aber bereits den Kontakt zur eigenen Bevölkerung verloren. Dabei springt sie mit grossem Getöse wie eine Löwin ab und landet regelmässig als Bettvorleger. Nein, Frau Dr. Merkel, Europa braucht Sie am allerwenigsten. Sie haben sich noch nie um Europa verdient gemacht!

Monsieur Rainer
Monday, December 06, 2010
Mein ganz persönliches Wut - Buch " Die Totengräber der Demokratie "
befindet sich nun in der Schlussredaktion und wird im Januar 2011 im Handel erhältlich sein. Natürlich findet man mit so einem Buch nicht so leicht einen mutigen Verlag, vorallendingen wenn man nicht im Vorstand der deutschen Bundesbank sitzt und schon hohe Ämter in der Politik bekleidete. Ich weiss auch nicht, wielange das Buch im Handel erhältlich sein wird, denn es enthält viele unbequeme Wahrheiten. Julian Assange, mit dem ich mich natürlich nicht im entferntesten vergleichen kann, musste leidvoll erfahren, was es bedeutet, die Imperien der Macht herauszufordern. Er hat mir aber auch den Mut gegeben, dieses Buch zu veröffentlichen. Niemand wird dabei geschont! Wahrheiten werden ohne Rücksicht auf politische Korrektheit ausgesprochen. Die Lügen der Mächtigen sollen entlarvt werden. Und dass die ganze Welt von ihren Regierungen nur belogen wird, davon bekommen wir dank Wikileaks jeden Tag einen neuen Vorgeschmack. Wir werden von einem trostlosen Haufen von überambitionierten Amateuren, von aufgeblasenen Wichtigtuern, von Lügnern, Betrügern und Verbrechern in der ganzen Welt regiert. Sie führen hinter unserem Rücken schmutzige Kriege um Resourcen, tarnen sie noch als humanitäre Unterstützungs-einsätze, beteiligen sich an Korruption und Vetternwirschaft und wagen es dann noch, den Ärmsten der Armen ihren Lebensunterhalt vorrechnen zu wollen und sie der "spätrömischen Dekadenz" zu zeihen. Nein, hochverehrter Helmut Schmidt, das ist keine Politik mehr zum "schieflachen". Das sind Kapitalverbrechen, die die Mächtigen dieser Welt an den Menschen begehen. Deutschland hat als einzigstes Land der EU keinen gesetzlichen Mindestlohn und so feiern unsere Lobbyisten das neue Wirtschaftswunder Deutschlands. Keine Kunst, wenn man als Billiglohnland operiert. Die Parteien werden von den Lobbys schamlos geschmiert. Die Lobbyisten schreiben die Gesetze, die ein willfähriges Parlament voller Krämerseelen abnicken. Die Politiker betreiben eine Politik gegen den erklärten Willen einer Mehrheit der Bevölkerung. Das wird nicht mehr lange gut gehen! Sie wollten die Globalisierung der Weltmärkte, nun haben sie die Globalisierung der Wahrheit. Und diese wird nicht mehr unterdrückt werden können! Nehmt euch in acht vor uns Bürgern, wir besichtigen gerade den Niedergang dieser Pseudodemokratien! Fegt dieses Gesindel aus ihren Amtsstuben!
Sunday, December 05, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Wir wählen die Freiheit !
Der letzte Dreck der Welt muss ans Licht der Öffentlichkeit! Wenn manche Medien versagen und sich, wie so oft, zu Hofschranzen der Politiker erniedrigen lassen, dann muss investigativer Journalismus eben auf anderem Wege das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Die Menschen haben ein Recht auf umfassende und wahre Informationen, die eben teilweise von den etablierten Medien oft nur noch gefiltert geliefert werden. Die political correctness hat sich wie ein chronischer Ausschlag über die Welt verbreitet und klebt so fest auf der Wahrheit, dass diese darunter zu ersticken droht. Wir wollen alles wissen, wir haben ein Recht dazu. Und wenn es uns nicht durch die Medien geliefert wird, dann greifen wir halt auf Internetportale zurück. Nur unfreie Staaten wie zum Beispiel China unterdrücken den Informationsfluss. Wir in Europa sollten uns aber als Mutterländer der Aufklärung und der Menschenrechte nicht zu Komplizen dieser Staaten machen. Wir wollen die Freiheit der Meinungsäusserung und der Informationsbeschaffung! Sie steht uns zu! Die Komplizen der Unterdrückungsmaschinerie haben nicht mehr die Macht, die Wahrheit zu unterdrücken. Da können noch soviele Server abgeschaltet, Zahlungssysteme gesperrt werden, Menschen diffamiert und wie Tiere gehetzt werden, wir wählen die Freiheit!

Monsieur Rainer
Saturday, December 04, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die neue Form von Mafia!
FIFA, Medien und die Politik sind eine unselige Allianz eingegangen. Dass die FIFA mafiotische Strukturen und Arbeitsweisen hat, kann in jedem sachkundigen Buch und in jeder seriösen Zeitung, wie heute in der ZEIT, nachgelesen werden. Dass die Medien diese Verballhornung von SPORT auch noch unterstützen und dieser Bande Millionen von Euro an Gebührengeldern in den Rachen werfen, das ist auch hinlänglich bekannt. Und dass sich die Politiker im Glanze von erfolgreichen Sportlern sonnen, um ein kleines bisschen von deren Ruhm abzubekommen, das wirkt nur noch peinlich! Doch dass dieselben Politiker, die ständig davon fabulieren, Steuerhinterziehern und Bankstern das Handwerk legen zu wollen und gleichzeitig den Paten der FIFA Orden um den Hals hängen, das ist nur noch verlogen und ekelerregend!

Monsieur Rainer


Thursday, December 02, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Kritik an Israel ?
Israel bedarf unserer besonderen Fürsorge! Wir sind die Söhne und Enkel der Deutschen, die entweder, wie mein Vater, aktiv an der Vernichtung der Juden mitgewirkt oder eben nur weggesehen haben. Daraus ergibt sich für mich eine lebenslange Fürsorgepflicht für die Juden. Dies ist aber nicht gleichzusetzen mit der rückhaltlosen und völligen Kritiklosigkeit gegenüber der Politik des israelischen Staates. Hier werden schwere Fehler gemacht. Auch gegen den erklärten Willen einer grossen Zahl von Israelis werden von den israelischen Regierungen Völkerrechts- und Menschenrechtsverletzungen unter den Augen der Weltbevölkerung begangen. Wir haben das Recht und die Pflicht, darauf hinzuweisen, ohne dabei mit dem Totschlagargument "Antisemit" erledigt zu werden. Ich weiss, was mein Vater den Juden in Frankreich angetan hat, ich leide darunter schon mein ganzes Leben lang, jedoch erlaube ich mir, auch im ehrenden Gedenken an die jüdischen Kämpfer der Résistance, die mein Vater in die Konzentrationslager geschickt hat, offen und klar auszusprechen, wenn ich eine politische Fehlentwicklung in der israelischen Politik erkenne. Auch dies sind wir den Opfern unserer Väter und Grossväter schuldig!

Monsieur Rainer


Thursday, December 02, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Stuttgart 21
Hornberger Schiessen, Bürgerverdummung oder Volksbelustigung? Alles. Doch wenn sich denn diese Veranstaltung überhaupt gelohnt haben sollte, dann ist doch eines unumstösslich klar geworden: So kann Demokratie in Deutschland nicht mehr funktionieren. Die repräsentative Demokratie, die ich für einen Etikettenschwindel halte, hat abgewirtschaftet. Deutschland braucht eine neue Verfassung mit viel mehr direkter Demokratie, die am Anfang eines Entscheidungsprozesses stehen muss und nicht am Ende. Die Parteiendiktatur mit allen ihren schmierigen Randerscheinungen gehört der Vergangenheit an. Wahrscheinlich haben das die Berliner Politiker in ihrer Glaskuppel noch gar nicht bemerkt, doch Mappus, Göllner und Konsorten haben das Totenglöcklein ihrer Mauschelpolitik bereits gehört.

Monsieur Rainer


Thursday, December 02, 2010
Mein Artikel in der ZEIT: Schweizer Volksabstimmung, deutsche Wahlen!
Die Schweiz war noch nie eine Nation, sie ist eine Abwehrgemeinschaft verschiedener Volksstämme, die sich nicht einmal untereinander leiden können. Bis weit in das späte Mittelalter haben sich die armen schweizer Bauernburschen als Söldner in allen Herren Ländern verdingt. Erst im ausgehenden 19.Jahrhundert entdeckte das arme und in 16 Kantonen aufgesplitterte Agrarland Schweiz ein Geschäftsmodell. Die Gnomen gründeten Banken und machten Geschäfte unklarer Genese mit den Herren der Welt. Sie scheuten dabei vor wenig schmutzigen Deals zurück. Sogar das Zahngold der Juden war ihnen willkommen, sie wuschen es und lieferten Hitler die letzten Kanonen noch im April 1945. Um die nachrichtenlosen Vermögen mussten die Angehörigen der ermordeten Juden jahrzehntelang prozessieren. Nein, die Schweiz hat in meinen Augen jeden Moralanspruch verwirkt und wäre ohne die Finanzindustrie ein jämmerliches Alpen-Käse-Land. Die direkte Demokratie entspringt einem tiefen Misstrauen des Schweizers gegen alles und jeden, am allermeisten gegen seine eigenen Regierungen. Ihre Kakulation ist richtig. Natürlich drückt ein Ja für die Ausschaffung von vorbestraften Ausländern bei einer Wahlbeteiligung von 50 % der Wahlberechtigten nicht den Willen eines ganzen Volkes aus. Doch die Ausschaffung gab es in dieser Form schon immer und ist also kein Novum. Mein These ist:" Der Schweizer ist freundlich zu Geld und nicht zu Menschen." Analog dazu stelle ich einmal eine Rechnung über den deutschen Volkswillen auf: Gesetzt der Fall, Deutschland hätte 80 Mio Einwohner. Setzen wir einmal den Fall, dass davon 40% wahlberechtigt sind = 32 Mio. Immer vorrausgesetzt, dass von diesen Wahlberechtigten etwa 50% zur Wahl gehen, dann haben wir etwa 16 Millionen abgegebene Stimmen. Davon sind vielleicht nocheinmal 2 Millionen ungültig = 14 Mio abgegebene Stimmen. Davon fallen z.B. 30% auf die CDU = 4.2 Millionen Stimmen, auf die SPD entfielen vielleicht 20% der Stimmen = 2.8 Millionen Stimmen, auf die Grünen entfielen cirka 25% der Stimmen = 3.5 Mio Stimmen, auf die FDP entfielen cirka 5% = 700.000 Stimmen, auf die Linken cirka 10% = 1.4 Mio Stimmen. Kopfrechnen schwach, ich weiss! Aber auf die genauen Zahlen kommt es gar nicht an! Was ich aber sagen will, dass sich diese Parteien Deutschlands teilweise als Volksparteien gerieren und allen ernstes glauben, sie seien demokratisch gewählt, kommt einer göttlichen Anmassung gleich. Man gibt den Damen und Herren alle vier Jahre seine Stimme und dann hat man sie gefälligst in Ruhe zu lassen. Genau dieses wird so nicht mehr weitergehen. Und darin liegt der Zorn, die Ohnmacht und die Wut der Deutschen.

Monsieur Rainer
Thursday, December 02, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT zum Urtel des BVG i.S.Hehlerei
Das war keine Sternstunde des BFG. Egal ob es gegen die Mafia oder gegen die Steuerhinterzieher geht, die Aufgabe des Bundesverfassungsgerichtes besteht darin, die Grundsätze der Verfassung zu wahren und zu beschützen. Dabei heiligt eben n i c h t der Zweck jedes Mittel! Auch wenn es schmerzlich wird und so mancher Straftäter nicht verfolgt werden kann, aber das Grundgesetz ist ein höheres Rechtsgut als die Strafverfolgerung Einzelner!

Monsieur Rainer

Tuesday, November 30, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Die Unabhängigkeit der Justiz Teil II
Das Urteil des "Cour européenne des droits de l'Homme" vom letzten Dienstag ist nicht gänzlich folgenlos geblieben. Wir alle wissen und beklagen, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, basierend auf den römischen Verträgen von 1950 und ins Leben gerufen durch die Menschenrechts-Charta der Europäischen Union im Jahre 1953, bedauerlicherweise kein Exekutiv - Recht besitzt.

Jedoch scheint zumindest Frankreich, das ja auch schliesslich exemplarisch verurteilt wurde, zu reagieren. Die Gewerkschaft der französischen Richter (L'Union des syndicats des Magistrats) reklamiert nun öffentlich eine Reform, um die Unabhängigkeit der Staatsanwälte von der Politik zu garantieren. Die Unabhängigkeit der Magistraten sei nicht kompatibel mit dem Gesetz einer funktionierenden Judicative im Sinne des Artikels der §§ 5.3 der französischen Verfassung. Der Kläger vor dem Cour européenne des droits de l'Homme, Maître Patrice Spinosi, verlangt nun von der Politik, die Konsequenzen aus diesem Urteil zu ziehen.

Was bedeutet diese Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte für die Bundesrepublik Deutschland?

Das Urteil muss analog auch in Deutschland Anwendung und Beachtung finden! Die im Grundgesetz garantierte Trennung von Judikative und Exekutive ist endlich zu verwirklichen!

Dazu gehören zuerst einmal die Veränderung des Status des Generalbundesanwaltes als weisungsgebundener politischer Beamter. Er müsste zumindest vom Deutschen Bundestag für einen Zeitraum von 12 Jahren gewählt werden, wie es die Verfassungsrichter am BVG auch sind. Er darf also auf keinen Fall ein vom jeweiligen Bundesjustizminister eingesetzter politischer Beamter mehr sein!

Dann müssen sofort die Generalstaatsanwälte der Länder der Weisungsgebundenheit der Justizministerien entzogen und von den Länderparlamenten für einen Zeitraum von ebenfalls 12 Jahren gewählt werden. Die Weisungsbefugnis der Länderjustizministerien für Staatsanwälte wäre damit beendet!

Und schliesslich muss endlich ein Disziplinarhof für Verfehlungen von Richtern, Staatsanwälten und Polizeibeamten eingerichtet werden, der direkt dem Parlament unterstellt und auch von ihm gewählt wird. Dieser Diszuplinarhof muss mit Exekutivgewalt ausgestattet werden!

All diese Massnahmen bedürfen keiner Grundgesetzänderung, sondern sind genauso im Grundgesetz verankert. Einzige Neuigkeit daran wäre, dass die Politiker ihre Macht über die Justiz aufgeben müssten, die ihnen ohnehin qua Grundgesetz gar nie zustand.

Monsieur Rainer

Tuesday, November 30, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT zum Urteil des BVG i.S. Hehlerei von Daten
Nein, die Entscheidung war nicht klug, sondern opportun! Oder was wäre in der Praxis passiert, wenn die Entscheidung des BVG negativ ausgefallen wäre? Zumindest hätten dann einige Festgenommene erhebliche Schadenersatzansprüche an den deutschen Staat geltend gemacht. Dies galt es zu verhindern und deshalb war diese Entscheidung des BVG einzig und alleine der politischen Klasse geschuldet. Dies hat aber die scheinbar letzte Instanz einer so oft beschworenen Unabhängig der Judicative von der Executive endgültig ad absurdum geführt. Sie hat es nie gegeben, wie der Cour eurpéenne des droits de l'Homme letzten Dienstag analog zu einem französischen Gerichtsurteil festgestellt hat.

Monsieur Rainer
Tuesday, November 30, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Trost für einen Geschundenen
Ich kann Ihnen nur Trost spenden. Wobei ich die ZEIT immer noch als Bastion der freien Meinungsäusserung sehe. Ich habe etwa 850 Beiträge im SPIEGEL eingestellt, ungefähr nocheinmal soviele fielen der SPIEGEL - Zensur zum Opfer. Bevor sie mich rauswerfen konnten, habe ich selbst "gekündigt". Die ZEIT ist mit dem SPIEGEL nicht vergleichbar, bis jetzt scheinen hier auch abweichende Meinungen zumindest geduldet. Das spricht nicht gegen die ZEIT! Solange Helmut Schmidt noch Herausgeber ist, lohnt es sich auf jeden Fall, auch manche lästige und manchesmal auch unverständliche Zensur in Kauf zu nehmen. C'est la vie!

Monsieur Rainer
Tuesday, November 30, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Wikileaks ist das einzige Korrektiv !
Bis jetzt hat Wikileaks stets ins Schwarze getroffen! So mancher waidwunder und an dieser Welt verzweifelter Seele hat Wikileaks wieder neuen Lebensmut eingehaucht. Es war eben doch nicht alles falsch, was zahlreiche Foristen gegen die vielen Widerstände in den Medien immer und immer schrieben. Und ewig prangerten uns so manche jakobinischen Verfechter der political correctness an, zensierten uns oder machten uns gar mundtot. Nun sind unsere schlimmsten Befürchtungen über das tatsächliche Geschehen in dieser Welt endlich aufgedeckt und damit bestätigt worden. Wikileaks hat bis jetzt auf jeden Fall keinen Falschen getroffen. Sie entlarvt die Heuchelei und abgrundtiefe Verlogenheit so mancher Politiker. Und nun sind also die Banken dran? Da wird es ebenfalls wahrscheinlich keinen Falschen treffen. Die Kaiser der Welt werden ohne Kleider dastehen und wir dürfen uns von einem weiteren Ammenmärchen verabschieden, nämlich, dass die Politiker die Macht in den Händen halten. Warum konnten denn Bänker ganze Volkswirtschaften ruinieren und es blieb jedesmal folgenlos? Warum sollen die Bürger der ruinierten Länder die Schulden der Zocker bezahlen und kein einziger Bänker geht jemals in den Knast? Weil die wahre Macht bei den "systemrelevanten" Banken liegt und nicht bei so manchen überambitionierten Politikern, die uns allen ernstes weismachen wollen, sie hätten das Sagen! Auch dieses Märchen wird bald dank Wikileaks zu den Fabeln der Vergangenheit gehören. So mancher Politiker wird bald auch ohne Kleider dastehen. Und das ist gut so!

Monsieur Rainer
Tuesday, November 30, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Das BVG hat seine Unschuld verloren!

§ 259 Hehlerei
(1) Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Die §§ 247 und 248a gelten sinngemäß.
(3) Der Versuch ist strafbar.

Dies sind die Fakten und sie sind unbestritten. Wenn nun das BVG diesen Straftatbestand schlicht für irrelevant erklärt, dann halte ich dies für den Offenbarungseid eines Verfassungsorgans. Er erscheint wie ein Kniefall vor der Exekutive. Und darin liegt der Systemfehler, der analog vom "Cour européenne des droits de l'Homme" in seinem Urteil vom letzten Dienstag angeprangert wurde. Es wird zurecht die mangelnde Unabhängigkeit der Judicative von der Executive bemängelt. Von wem werden die Richter des BVG denn gewählt? Von einem Richterwahlausschuss des deutschen Bundestages, der die Richter nach dem Parteienproporz auswählt. Das Volk hat darauf keinen Einfluss. Und darin liegt ein eklatantes Demokratie - Defizit.

Monsieur Rainer
Tuesday, November 30, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Politikern wurde ein Spiegel vorgehalten!
Wenn der Sohn von Claus-Hinrich Casdorff schreibt,
dann sollten wir gut zuhören. Er hat die Sachlichkeit und die Distanz seines Vaters mit in die Wiege gelegt bekommen. Natürlich ist es für deutsche Politiker erschreckend, wie ausländische Politiker wirklich über sie denken. Für uns sind das keine Neuigkeiten oder gar Überraschungen. Unser Bild stand schon vorher fest. Uns haben die Politiker nur nie ernst genommen, denn wir waren ja immer nur der meckernde Urnenpöbel. Nun haben sie es aber schwarz auf weiss: Die amerikanischen Diplomaten teilen unsere Ansicht über unsere Mächtigen. Vielleicht denken Frau Merkel, Herr Westerwelle und Herr Schäuble einmal darüber nach, ob sie nicht doch einer grandiosen Selbstüberschätzung aufgesessen sind? Was also waren die vielen Küsschen wert, die die Politiker immer so werbewirksam ausgetauscht haben? Nichts!

Monsieur Rainer


Tuesday, November 30, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Die Nostalgiker wollen in die heile Schweiz!
Seht her, hier beschreibt ein Schweiz-Nostalgiker die heile Traumwelt eines Eidgenossen. Sie existiert aber nur noch auf den Almen, wo glückliche schweizer Kühe ihre gesunde Milch an Schokoladenfabriken liefern, an der kein Konzern noch Geld verdient.(Quelle: Bilanzbericht von Nestlé 2009) Die Schweiz besteht in Wahrheit aus manchen geldgierigen und oft auch skrupellosen Banken, einem der grössten Rauschgiftumschlagsplätze Europas, aus Nachtbars und Bordellen, die mit willfährigen Sklavinnen aus dem Osten gefüllt sind und dort ein jämmerliches Dasein fristen, aus Gegenden, in denen man nachts keinen Hund ohne Polizeischutz jagen würde wie zum Beispiel der Zürcher Platzspitz, den Genfer Boeuf rouge oder die zahlreichen Strassenstrichs unter den Brücken, wo sich Minderjährige für einen "Foif Liber" anbieten. Nirgendwo in Europa gibt es soviele Escort Services mit Call Girls-Boys jeglichen Geschlechts. Alleine die Schweiz verfügt über mehr als 200 Sexkanäle in den TV, mehr Schwulenstrichs als in ganz Europa, über mehr Fixerstuben als in der ganzen westlichen Hemisphäre. Und dieser "heilen schweizer Bergwelt" hängen Sie nach? Träumen Sie weiter!

Monsieur Rainer


Monday, November 29, 2010
Mein Kommentar in der Schweiz : Die schweizer Nostalgiker
Wenn 52.5% der Schweizer für die Thesen der spiessbürglichen Nostalgiker einer heilen Schweizer Bergwelt stimmen, dann sind 47.5% der modernen und aufgeschlossenen Schweizer dieser nostalgischen Fremdenfeindlichkeit nicht gefolgt! Die Schweiz war noch nie ein Hort der Menschenrechte, ein Hafen für Verfolgte, noch verfügte sie je, bis auf einige lobenswerte Ausnahmen, über irgendwelche Skrupel, Reiche zu beherbergen wenn sie nur genug Geld mitbrachten, noch scheute sie sich davor, das nachrichtenlose Vermögen von ermordeten Juden einzusacken und erst unter dem Druck amerikanischer Gerichte teilweise wieder herauszugeben. Sie wusch das Zahngold der Juden in sauberes Geld und lieferte Hitler noch im April 1945 die letzten Kanonen. Die Schweiz wies die verfolgten Juden an den Grenzen ab, in der sicheren Gewissheit, sie in den Tod zu schicken. Sie hat sich jahrzehntelang geweigert, das Vermögen der toten Juden an deren Angehörige herauszugeben. Die Schweiz hat sogar Saddam Hussein politisches Asyl angeboten, wenn er sein gestohlenes Geld bei Schweizer Banken deponieren würde. (Quellen: Eidgenössische Bundesrätin Calmy-Rey, Alt-Nationalrat Prof.Jean Ziegler's Bücher: "Die Schweiz wäscht weisser" und "Die Schweiz, das Gold und die Toten"). Also eignet sich die Schweiz nicht als Beweis für ein mustergültiges Demokratieverständnis und schon gar nicht als pseudointellektuellen Unterbau für die restlose Mobilisierung von niedrigen Instinkten.

Monsieur Rainer
Monday, November 29, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Schützt Julian Assange !
Wenn Julian Assange etwas zustösst, dann wissen wir alle, wer als mögliche Täter in Frage kommen könnten. Also nehmt euch in Acht vor uns, ihr Mächtigen dieser Welt! Die wahren Gesichter dieses politischen Gelichters, dieser Intriganten und überambitionierten Kleingeistern sind im Internet zur Besichtigung freigegeben!

Monsieur Rainer
Monday, November 29, 2010
Mein neues Buch " DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATE "
befindet sich im Stadium des Lektorates. Die Veröffentlichung erfolgt im Januar 2011. Dieses Buch wird ein besonderes Ärgerniss für die jakobinischen Verfechter der political correctness sein! Das ist ein Versprechen!

Monsieur Rainer
Monday, November 29, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Alles muss raus !
Natürlich werden die Regierungen alles in ihrer Macht stehende tun, um die anstehenden Veröffentlichungen ihrer gesamten Schweinereien zu verhindern. Wer gibt den Medien das Recht, diese Berichte regierungskonform zu selektieren und zu zensieren? Haben sich die Medien endgültig als demokratisches Korrektiv der Regierungen verabschiedet und sich als willfährige Hofschranzen der Mächtigen diskreditiert? Nachdem sich die Regierungen schon den Justizapparat unterworfen haben (Urteil vom Dienstag des Cour européenne des droits de l'Homme), wollen sie nun auch noch den Medien den Rest geben? Das wird bei Teilen der Medien nicht nötig sein, die sich schon lange zu Hofberichterstattern der Mächtigen degradiert haben. Drum kann man den Bürgern Deutschlands nur zurufen: "Stützt die ZEIT, eine der letzten Bastionen des freiheitlichen Journalismus!"

Monsieur Rainer
Sunday, November 28, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Volksentscheide in der Schweiz
Die schweizerische Eidgenossenschaft ist ein Modell, das einige basisdemokratische Elemente enthält, an denen es in Deutschland grundsätzlich mangelt. Gleichwohl eignet sich die Schweiz nicht als Vorzeigemodell für den Hort der Demokratie. Warum? Erstens würde die Ausschaffung von vorbestraften Ausländern gegen die Entscheidungen des Cour européenne des droits de l'Homme verstossen. Die Schweiz ist der Menschenrechts - Charta der römischen Verträge vom Jahre 1953 in den letzten Jahren beigetreten. Sie hat diese Grundrechtscharta unterzeichnet. Wahrscheinlich würde der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine solche Entscheidung wieder aufheben. Ausserdem ist die Schweiz auch kein Musterland der Menschenrechte, wie es immer glauben machen will. Die Schweiz hat zahlreiche Juden im III. Reich an deren Grenzen abgewiesen und in den sicheren Tod geschickt. Sie hat jahrelang als Hehler für die Naziverbrecher gearbeitet, das gestohlende Gold der überfallenen Nationalbanken gewaschen und in Waffen umgesetzt. Die letzten schweizer Kanonen wurden noch im April 1945 an Hitler geliefert. Die Schweiz hat sich auch in den letzten Jahrzehnten nicht unbedingt als Wahrer eines gesunden Rechtsverständnisses bewiesen. Sie musste von amerikanischen Gerichten gezwungen werden, die Jüdischen nachrichtenlosen Vermögen endlich herauszugeben. Sie beherbergen bis heute Gelder unklarer Genese. (Quellenangaben: Jean Ziegler: "Die Schweiz wäscht weisser", Jean Ziegler: " Das Gold, die Banken und die Toten").

Monsieur Rainer
Sunday, November 28, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : " Wahlen " in Haiti ?
Was haben Wahlen in Haiti jemals verändert? Kann sich irgendjemand noch daran erinnern, dass es in Haiti jemals eine anständige Demokratie gegeben hätte? Haben nicht viele der angeblich demokratisch gewählten Präsidenten nur sich selbst und die Kleptokraten dieses geschundenen Landes bedient? Hatten die Haitianer jemals eine wirkliche Chance, oder waren sie nicht immer nur die Ausbeutungsmasse und der Spielball von Geo- politischen Interessen in der Region? Hat die Welt nicht immer tatenlos den Gangstern auf den Präsidentensesseln und den Kleptokraten zugesehen, ohne etwas für die Haitianer zu unternehmen? Wo sind denn die vielen Milliarden Spenden geblieben, die die ganze Welt und tausende von Hilfsorganistionen eingesammelt haben? Geht es den Menschen in Haiti heute besser als nach der verheerenden Naturkatastrophe? Nein, die Zustände sind noch schlimmer geworden. Es ist uninteressant, welcher Clown nun wieder Präsident wird. Man sollte in die Schweiz fahren, wenn man das gesammelte Geld besichtigen wollte, das gutmeinende Menschen und Organisation für diese Tragödie gespendet haben. Dort, in den Bunkern der Banken, schlummern Milliarden von gestohlenenen Geldern aus den Hilfsfonds. Ganz zynisch ausgedrückt, wenn der Präsident neu gewählt wird, dann besteht möglicherweise seine erste und wahrscheinlich einzige Entscheidung darin, nach Genf zu reisen und die Unterschriftsvollmachten über die Konten des Landes zu ändern. Es ist trostlos!

Monsieur Rainer
Sunday, November 28, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Keine Hoffnung auf Änderung
Der sinnvollste Ansatz, überhaupt einen Anfang zu machen, ware die Umsetzung des Grundgesetzes, das verlangt, dass nach der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten eine neue und endgültige Verfassung geschrieben wird, die dann dem ganzen deutschen Volk zur Abstimmung vorzulegen ist. Dies ist versäumt worden. Warum? Weil Deutschland dann einen parlamentarischen Rat, also einen Verfassungskonvent hätte einberufen müssen, der diese neue Verfassung schreibt. Dies birgt Risiken für die bestehenden politischen Verhältnisse, denn wer garantiert, dass der Konvent die Parteienallmacht auf ewig festschreibt? Wer garantiert, dass der Konvent nicht endlich die Kündigung der Konkordatsverträge mit dem Vatikan verlangt? Wer garantiert, dass die meisten Politiker nicht über parteiinterne Landeslisten in Parlamente kommen? Wer garantiert, dass die Judikative nicht völlig von der Exekutive losgelöst wird, wie das der Cour européenne des droits de l'Homme in seinem neuesten Urteil verlangt? Das Risiko für die Politiker ist zu gross und deshalb habe ich keine Hoffnung, dass sich jemals etwas ändert. Über alles mögliche jammert und protestiert der Deutsche, aber nicht über die Ursachen der Demokratiedefizite, die Webfehler und den grundlegenden Systemfehler der Bundesrepublik. Oder haben Sie auch nur einen Artikel in irgendeinem Presseorgan in Deutschland über das neueste Urteil dieses Hohen Europäischen Gerichtes gefunden? Nein, ein solcher Artikel ist nur in Frankreich erschienen! Soviel zur Unabhängigkeit der deutschen Medien!

Monsieur Rainer
Sunday, November 28, 2010
Mein Artikel in der ZEIT: Cour européenne des droits de l'Homme
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wurde 1959 in Straßburg errichtet. Aufgabe des Gerichtshofes war und ist der Schutz der in der Europäischen Menschenrechtskonvention von 1950 verbrieften Grundrechte. Die Bedeutung der 1953 in Kraft getretenen Menschenrechtskonvention liegt nicht allein in der großen Bandbreite der geschützten Grundrechte, sondern auch darin, dass die Konvention mit dem Gerichtshof über ein Kontrollsystem verfügt, das Beschwerden gegen angebliche Verstöße gegen die Menschenrechte auf ihre Richtigkeit untersucht und darüber wacht, dass die Mitgliedsstaaten die aus der Konvention abgeleiteten Verpflichtungen einhalten und erfüllen.

Seit seiner Einsetzung sind vom Gerichtshof mehr als 10 000 Urteile ergangen. Diese sind für die verurteilten Staaten verpflichtend und veranlassen die betroffenen Regierungen in vielen Bereichen zu Gesetzesänderungen und zu Veränderungen in der Verwaltungspraxis. Alljährlich werden beim Gerichtshof über 30 000 neue Beschwerden eingebracht. Im Laufe der Jahre hat der Gerichtshof zu den verschiedensten Fragen Urteile erlassen, teils in Fällen schwerer Verstöße gegen die Menschenrechte, oder in Fragen, die das Wesen des Rechtsstaates betreffen, darüber hinaus aber auch in vielen gesellschaftlich relevanten Fragen wie Schwangerschaftsabbruch, Beihilfe zum Selbstmord, Leibesvisitation, häusliche Sklaverei, das Recht des Einzelnen zu wissen, wer seine Eltern sind, das Tragen des islamischen Kopftuches in Schulen, der Schutz journalistischer Quellen, die Diskriminierung von Minderheiten, usw..

Innerhalb eines halben Jahrhunderts hat die umfangreiche Rechtsprechung des Gerichtshofes die Europäische Menschenrechtskonvention in ein dynamisches und leistungsfähiges Instrument verwandelt, mit dem neuen Herausforderungen wirksam begegnet werden kann und das Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Europa festigt.

Die Legitimation des Cour européennes des droits de l'Homme basiert auf den römischen Verträgen, die die Gründer- Staaten der Europäischen Union unterzeichnet haben. Jedermann, der die nationalen Instanzen ausgeschöpft hat, kann sich mit einer Klage oder Beschwerde über die vermeintliche Verletzung seiner Menschenrechte an dieses höchste europäische Gericht wenden.

Leider bleiben zahlreiche Entscheidungen dieses hochangesehenen Gerichtes von den nationalen Instanzen unbeachtet und sind daher folgenlos geblieben. Gleichwohl verstösst ein europäischer Nationalstaat permanent gegen europäisches Recht, wenn er die Entschscheidungen des höchsten Gerichtshofes der EU nicht umsetzt.

In dem hier geschilderten Fall handelt es sich nicht etwas um das Schicksal eines Einzelfalles, sondern das Urteil rüttelt an den Grundfesten der sogenannten Rechtsstaten, die bis heute ihre in den nationalen Verfassungen vorgeschriebenen elementarsten Grundregeln der Trennung von Judikative, Exekutive und Legislative, die drei wichtigsten Säulen eines Rechtsstaates, nicht umgesetzt haben.

Die gängige Praxis der Nationalstaaten mit der Justiz verstösst also massiv gegen das europäische Recht. Die Politiker handeln in der Praxis täglich gegen die europäischen Menschenrechtscharta.

Conclusio: Deutschland und Frankreich sind k e i n e Rechtsstaaten im Sinne der römischen Verträge und des europäischen Menschenrechts!

Dieses himmelschreiende Unrecht wird bedauerlicherweise in der Bevölkerung wenig beachtet oder ist meist gar nicht bekannt. Dass nur die intellektuellen Spitzen dieses ZEIT-Forums überhaupt Kenntnis von meinem Artikel nehmen, ist der beste Beweis dür diese These. Ich bin nicht so blauäugig, einen Aufschrei des Entsetzens über meinen Artikel zu erwarten, dass es aber nur zwei Raktionen auf diesen Beitrag gibt, zeigt mir das ganze Ausmass der Desinformation durch die Politiker, die das Wort "Rechtsstaat" bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit wie eine Monstranz vor sich hertragen.

Monsieur Rainer
Sunday, November 28, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Die Unabhängigkeit der Justiz
Von der deutschen Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet hat gestern der "Cour européenne des droits de l'Homme" die Republik Frankreich wegen Verstosses gegen europäisches Recht verurteilt. Es monierte energisch die mangelnde Unabhängigkeit der französischen Justiz von der Politik.

Dazu besteht durchaus Anlass. Die Richter und Staatsanwälte der République werden vom Justizminister (Garde de Sceaux) ernannt und auch wieder abberufen. Die einzige Kontrollinstanz der Justizbehörden ist der "Cour supérieur de la Magistrature", der eine Aufsichtspflicht gegenüber den Magistraten hat und auch als Disziplinarinstanz bei Verfehlungen von Richtern und Staatsanwälten fungiert. Der Systemfehler daran ist jedoch, dass der jeweilige Präsident der Republik dann von diesem Diszilinargerichtshof eine Empfehlung bekommt, den angeklagten Magistraten zu entlassen, zu versetzen oder zu bestrafen. Dies ist eine Empfehlung, der der Präsident nachkommen kann oder auch nicht.

Eine weitere Kontrollinstanz für die Magistraten ist der Justizausschuss des Parlamentes, wo der Magistrat in öffentlicher Sitzung einer hochnotpeinlichen Untersuchung unterzogen wird. Die Justiz besteht aber nicht nur aus weisungsgebundenen Beamten, sondern nach einem Dekret von Napoléon I. von 1811 auch dem Instrument des weisungsunhängigen und unabsetzbaren Untersuchungsrichters (Juge d'Instruction).

Allein dieser Instanz sind die Aufklärung von zahlreichen politischen Verbrechen, die in der V. République begangen wurden, zu verdanken. Nicht zuletzt die ELF-Aquitaine Affaire, die Kongo-Affaire, die Karachi-Affaire usw. Die Untersuchungsrichter sind mit normalen rechtsstaatlichen Mitteln von den Politikern nicht zu stoppen.

Gleichwohl hat der europäische Menschenrechts - Gerichtshof Frankreich einen Verstoss gegen den Grundsatz der Gewaltenteilung von Judikative und Exekutive vorgeworfen.

Was bedeutet dieses Urteil analog für Deutschland? Nichts Gutes!

Die deutschen Richter und Staatsanwälte werden von den Justizministern eingesetzt und bezahlt. Die Generalstaatsanwälte der Bundesländer sind dem jeweiligen Justizminister direkt unterstellt und sind zu allem Überfluss auch noch weisungsabhängige politische Beamte, die jederzeit in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden können. Der Generalbundesanwalt ist dem Bundesjustizminister direkt unterstellt und ist weisungsabhängiger politischer Beamter.

Einen weisungsunhängigen Untersuchungsrichter kennt das deutsche Justizsystem nicht. Einen Disziplinarhof für Richter und Staatsanwälte kennt die deutsche Gerichtsverfassung nicht. Einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der sich ausschliesslich mit Verfehlungen von Richtern und Staatsanwälten befasst und diese evtl. in öffentlicher Sitzung unter Eid aussagen lässt, kennt die deutsche Justiz nicht. Nicht umsonst gab es nicht einen einzigen Richter, Staatsanwalt oder gar Krieggerichtsrat, der für seine Verbrechen in der NS - Blutjustiz jemals zur Verantwortung gezogen worden wäre. Nicht einmal die Beisitzer des Volksgerichtshofes von Roland Freisler hatten etwas zu befürchten.

Conclusio: Wenn der "Cour européenne des droits de l'Homme" schon Frankreich für seinen mangelnden Respekt für das eherne Gesetz der Trennung von Judikative und Executive verurteilt, dann gilt dies analog natürlich um so mehr für die deutsche Justiz.

Sie gibt sich überhaupt nicht einmal den Anschein einer Unabhängigkeit. Die ewig beschworene richterliche Unabhängigkeit eines deutschen Richters ist eine oft strapazierte Chimäre. Wenn Urteile mehrfach von der nächten Instanz oder vom BGH wegen Rechts- oder Sachmängeln aufgehoben werden, oder politisch nicht opportun sind, dann ist das nicht eben karrierefördernd. Wenn Staatsanwälte den oft politisch motivierten Anweisungen des Generalstaatsanwaltes nicht folgen, dann landen sie leicht als Familienrichter in Hintertupfingen.

Ergo sollte Deutschland endlich nach der Klassen - Justiz der Kaiserzeit, der die Weimarer Republik verachtenden Justiz, der NS - Blutjustiz des III. Reiches, der ängstlichen Beamten - Justiz der Bundesrepublik Deutschland, einen Neuanfang in der Ausbildung der Juristen und in der systemrelevanten Ausstattung der Richter und Staatsanwälte zu einer wiklich unabhängigen Justiz kommen.

Das wäre eine wirkliche Verbesserung des deutschen Rechtsstaates. Die Frage ist, werden die Politiker die Macht und den Einfluss über die Justiz in Frankreich wie in Deutschland freiwillig aufgeben?

Monsieur Rainer
Thursday, November 25, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Der Rechtsstaat i s t in Gefahr!

Ich widerspreche dem Journalisten sachlich aber energisch. Zunächst stimme ich ihm zu, dass der Rechtsstaat nicht von Terroristen gefährdet werden kann. Gleichwohl gibt es eine eklatante Gefahr für den Rechtsstaat. Sie kommt nicht von den Terroristen sondern von Scharfmachern in den Parteien. Ich befürchte, dass der Terrorismus die Demokratie gefährdet, wenn er von interessierter Seite dazu missbraucht werden würde, Bürgerrechte einzuschränken oder gar gänzlich aus den Angeln zu heben, wie dies der von der Regierung Bush aus der Taufe gehobene "Patriot Act" in den USA vollbracht hat. Gesetzt den Fall, dass es tatsächlich einen verheerenden terroristischen Anschlag in Deutschland gäbe, dann dürfen wir doch gespannt sein, welche Bürgerrechte auf dem Altar des Rechtsstaates geopfert werden. Vorratsdatenspeicherung würde vielleicht Gesetz, Notstandsgesetze treten vielleicht in Kraft, Bürgerrechte werden aufgehoben. Ist diese Gefahr etwa von der Hand zu weisen? Ist es dann nicht möglich, dass das eherne Gesetz von der Nichteinsetzung der Bundeswehr im Inneren ebenfalls einer möglichen Terror-Hysterie zum Opfer fällt? Ganz sicher gibt es interessierte Kreise, einen Terrorakt für die Durchsetzung eigener politischen Interessen zu missbrauchen. Darin besteht die eigentliche Gefahr für den Rechtsstaat!

Monsieur Rainer

Monsieur Rainer
Thursday, November 25, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die Karachi - Affaire
Wir stehen hier in Frankreich 16 Monate vor einer Präsidentschaftswahl. Es gilt nun, die besten Startpositionen zu erkämpfen. Frankreich ist nicht korrupter als Deutschland, Frankreichs Justiz ist nicht weniger abhängig von der Politik wie Deutschland. Frankreichs Presse ist nicht weniger kujoniert wie die deutschen Medien. Es gibt auf beiden Seiten des Rheines immer Ausnahmen. Während es in Frankreich einen "Canard enchaîné" und eine "MARIANNE" gibt, mangelt es in Deutschland in der Regel an wirklich unabhängigen und furchtlosen Journalisten. Den SPIEGEL sollte man der Liste der investigativen Blätter streichen. Während es in Frankreich den 1811 von Napoléon I. weisungsunabhängigen Juge d'Instruction (Untersuchungsrichter) gibt, sind Deutschlands Staatsanwälte weisungsgebundene Beamte, die dem jeweiligen Justizminister unterstehen. Daher kommen die Skandale der Politik hier in Frankreichs ans Licht der Öffentlichkeit, während in Deutschland die wirklichen Korruptionsskandale, wie ELF - Aquitaine, Panzer nach Saudi-Arabien, Waffenschiebungen, Parteispendenaffairen usw. meist folgenlos bleiben. Daraus zu schliessen, dass ähnliche Praktiken in Deutschland nicht stattfänden, ist blauäugig. Es gibt daher keinen Grund für Hähme gegenüber den Franzosen oder eine Verteufelung des Nicolas Sarkozy. Solche fragwürdigen Methoden sind parteiübergreifend. "Ein ehrlicher und anständiger Politiker ist ein Widerspruch in sich", meinte einst schon Mark Twain. Honi soit qui mal y pense!

Monsieur Rainer
Thursday, November 25, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Der Pawlow'sche Reflex der USA
Ich proviere gerne, weil das die Streitkultur födert und zum Nachdenken anregt. Meine heutige Provokation: Der Iran ist der einzige stabile Faktor im Nahen und Mittleren Osten. So, nun höre ich das Geschrei der Menschenrechtsexperten und der Waffenlobby, die hier eine merkwürdige Symbiose eingehen. Die Menschenrechtler kritisieren zurecht das Iranische System der Folterungen und Unterdrückung. Mit diesen berechtigten Argumenten kann jedoch jeder Krieg gegen Afrika, Asien, China und vielen anderen Ländern begründet werden. Warum also der Iran? Erstens gibt es dort Öl und zweitens gilt es Israel zu schützen. Das Öl-Argument hat im Irak funktioniert. Es wurde kräftig verdient. Das Land ist dadurch weder sicherer, noch demokratischer geworden. Es versinkt im Chaos. Bleibt noch der Schutz von Israel. Das ist ein ehrenwertes Anliegen und könnte daher jederzeit missbraucht werden. Israel kann sich selbst schützen. Es ist schon lange eine Atommacht. Das Iranische System wird sich nicht ewig halten, die Perser sind ein kluges und aufgeschlossenes Volk. Die religiösen Fanatiker werden bald ausgedient haben. Wenn der Iran jetzt angegriffen wird, verlieren wir den einzigen Stabilitätsfaktor in dieser Region. Alle Staaten um den Iran herum sind instabil. Das Ergebnis eines Angriffes auf den Iran wird eine Explosion des gesamten nahen Ostens sein. Wir alle werden die Verlieren sein. Auf Amerikas Rechte, auf die Tea-Party und die Waffenlobby zu setzen, heisst in den Abgrund zu blicken.

Monsieur Rainer
Sunday, November 21, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Die Basis funktioniert
Es ist beruhigend, zu erleben, dass die Parteibasis der Grünen alles andere als ein Abnick - und Beifall - Klatsch-Verein ist. Die unterschiedlichen Ansätze in der Partei und die Streitkultur unterscheidet sich wohltuend von der Selbstbereihräurechungs - Orgie des CDU - Parteitages. Bei den Grünen werden falsche Entscheidungen der Parteiführungen eben öffentlich korrigiert. Es ist eben richtig, dass diesem Wahnsinn mit den Olympischen Spielen, von denen alle möglichen Interessengruppen profitieren, Einhalt geboten wird. Das IOC, die Industrie und der Medienzirkus sind die einzigen Profiteure dieses Zirkus. Der Sport ist Nebensache und desavouiert sich durch Doping unklarer Genese selbst. Und was hat der Bürger und Steuerzahler davon? Die Schulden. Alle anderen haben vorher schon abkassiert. Wenn es sich sich also überhaupt noch lohnen sollte, zur Wahl zu gehen, dann kommt im Moment nur eine einzige Partei in Frage, die für den mündigen Bürger noch einigermassen glaubwürdig und wählbar ist. Dieser Traum kann schnell zu Ende sein, wenn auch diese Gruppierung durch die Macht korrumpiert ist. Also geniessen wir den Augenblick.

Monsieur Rainer
Sunday, November 21, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Profis und Amateure
Die Profis verlieren niemals so schnell den Kopf. Sie verfolgen auch keine politischen Ziele. Sie sind alleine der Sache verpflichtet. Ihre Aufgabe ist es, die deutschen Bürger zu schützen. Basta! Die Amateure sitzen in den Parteien und Regierungen. Sie nutzen auch nur den leisesten Verdacht einer Gefährdung und verkaufen sie uns als gesicherte Erkenntnisse, nur um daraus politisches Kapital zu schlagen und ihre teilweise fragwürdigen Interessen durchzusetzen. Ich verlasse mich nur noch auf Aussagen von Profis, wie den Präsidenten des Bundeskriminalamtes, der in seinem Amt angesichts des unprofressionellen Verhaltens der Amateure graue Haare bekommt. Überlassen wir doch die Arbeit den Sicherheitsorganen. Sie sind dafür ausgebildet und arbeiten diskret. Nur so kann die Bevölkerung von einer Gefahr wirksam beschützt werden. Die ganzen selbsternannten "Experten" aus den Regierungen sind nicht ernstzunehmen und desavouieren sich täglich aufs neue. Und wir Bürger sollten alles unternehmen, die Profis vor allzuübermachtigem Druck der Interessengruppen zu schützen. Den Profis verdanken wir unsere Sicherheit und unsere Freiheit. Wenn es nach den Amateuren ginge, bliebe zuerst unsere Freiheit und dann unsere Sicherheit auf der Strecke. Es ist unverantwortlich, welche Latrinenparolen täglich von den Amateuren in die Welt gesetzt werden. Abschalten!

Monsieur Rainer
Sunday, November 21, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die Verbrecher sind unter sich !
Haben wir nichts besseres zu tun? Wenn einem schon der Feind abhanden gekommen ist, so löst man das von der untergehenden Weltmacht Amerika dominierte und missbrauchte Verteidigungsbündnis NATO nicht einfach auf. Nein, man sucht verzweifelt nach einem neuen Feind, um die Waffenlobby weiter gut zu bedienen. Arbeitsplätze und so! Na, Sie wissen schon. Aber die wirklichen Probleme dieser Erde werden gar nicht erst angepackt. Der wie ein wildgewordner und ausser Kontrolle geratener Stier die Steuergelder der Industrienationen in der Welt verzockt, wird nicht gemeinsam an die Kette gelegt. Arbeitsplätze in der Finanzindustie! Na, Sie verstehen schon. Dass alle 10 Sekunden ein Kind in der Welt verhungert, nur weil die EU ihre Agrarlobby mit Milliardenbeträgen subventioniert und damit die Lebensmittel der Industrienationen unter die Erzeugerpreise der dritten Welt drückt. Arbeitsplätze! Na, Sie verstehen schon. Dass die reich an Bodenschätzen Länder in Afrika und Lateinamerika gnadenlos ausgebeutet werden. Arbeitsplätze! Na, Sie verstehen schon. Dass das fruchtbare Land von Afrika nicht mehr bewirtschaftet wird und die Menschen dort verhungern, weil sie sich unsere hochsubventionierte Agrarprodukte nicht leisten können. Arbeitsplätze! Na, Sie verstehen schon. Aber neue Waffensysteme kaufen, sich einen neuen Popanz als Feind aufbauen, auf dem man einprügeln kann, Allianzen schmieden mit verfaulten Staaten wie Russland, das geht. Arbeitsplätze! Na, Sie verstehen schon.

Monsieur Rainer
Saturday, November 20, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT zu Thomas de Maizière: Der Lügenbaron

Hinter dieser Posse steckt vielleicht ein klares Konzept? Das Volk soll vielleicht beunruhigt werden, es soll möglicherweise in Angst und Schrecken versetzt werden, um dann ungestört von rechtsstaatlichen Bedenkenträgern die Verfassung auszuhebeln und neue Gesetz verabschieden zu können? So kam ja wohl auch der Patriot Act in den USA zustande, der die Bürgerrecht weitgehend ausser Kraft setzte. Das ist ungeheurlich und niemand geht gegen solche verantwortungslose Politiker auf die Strasse. Wer den Käufer für dies "Bombe" sucht, der sollte mal vielleicht in Pullach zuerst suchen. Die Herren vom BND scheinen vom analysieren der Zeitungen die Nase voll zu haben und wollen vielleicht auch einmal bei den Grossen mitspielen? Die CIA ist möglicherweise deren grosses Vorbild? Und Herr de Maizière als neuer "Lügenbaron" wie einst Colin Powell vor der UNO? Nichts ist unmöglich! Da wendet sich der Gast mit Grausen.

Monsieur Rainer
Saturday, November 20, 2010
Meine Analyse in der ZEIT zur aktuellen "Gefahrenlage"
Der CDU Parteitag ging diese Woche zu Ende. Der Rausch der Selbstbeweihräucherung ist verflogen und angesichts der Stimmungslage in der Bevölkerung einem rechtschaffenen Kater gewichen. Rechts von der CDU droht ein tiefes Loch. Die Gefahr besteht, dass sich dort eine Partei aufbaut, die ein nicht unerhebliches Wählerpotential an sich binden könnte. Was machen Konservative in einen solchen Fall? Sie verbreiten entweder Angst und Schrecken unter der Bevölkerung, um sie dann vor der vorgeblichen Gefahr zu "beschützen" oder sie fangen einfach einen Krieg an, wie es damals Lady Thatcher auf den Falklandinseln getan hat. Auf jeden Fall beruhigt doch die martialische Aufrüstung der Polizei mit Maschinenpistolen an den Bahnhöfen und in den belebten Wartehallen der Flughäfen den kleinen Mann ganz enorm. Oder etwa nicht? Ich weiss, was man mit einer Maschinenpistole MP 3 in einer belebten Wartehalle machen kann, wenn ich von einem Angreifer bedroht werde: Ich werfe sie weg, um nicht ubeteiligte Zivilisten mit meiner Streudusche zu töten und erschiesse den Kerl mit einer Pistole. Aber immerhin, die moralische Wirkung ist eine ungeheure und eine tolle Werbung für die Firma Heckler & Koch in Oberndorf am Neckar, bei der der CDU/CSU Fraktionsvorsitzende im deutschen Bundestag Volker Kauder Aufsichtsratsvorsitzender war. Und das ist keine Satire!

Monsieur Rainer
Thursday, November 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Nachgetreten
Herr Thomas de Maizière war mit der Wirkung seiner Pressekonferenz von gestern offensichtlich nicht zufrieden. Deshalb wird heute nachgelegt und von einer ominösen Bombe aus Namibia fabuliert. Und was kommt morgen? Herr de Maizière, Sie hätten noch viel zu tun in Sachsen, um die Scherben der Rechtsstaatlichkeit, die Sie dort hinterlassen haben, zusammenzufegen. Dann würden Sie uns nicht auch noch hier auf die Nerven gehen! Jetzt werde ich nämlich langsam richtig sauer!

Monsieur Rainer
Thursday, November 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Wer ist paranoid ?
Wir alle haben es geahnt! Noch gestern wurden wir Foristen von der Redaktion für unsere "Paranoia" gerüffelt. "Die Innenpolitiker fordern Vorratsdaten-speicherung!" Immer die gleiche Methode: Erst kommt eine diffuse Terrorwarnung und dann folgt, wie der Pawlow'sche Reflex, die Forderung nach neuen Gesetzen. Und so werden wir bald den "Patriot Act" auch in Deutschland haben. Als ich die martialischen Bilder der Polizisten auf den Flughäfen gesehen habe, war mir klar, das ist ein Fake! Als Ex-Militär weiss ich sehr genau, was man mit einer Heckler & Koch Maschinenpistole so alles anstellen kann, jedoch ganz sicher nicht in der Wartehalle eines Flughafens herumzuballern! Das wäre die dümmste Waffe zur Gefahrenabwehr seit der Erfindung des Schiesspulvers!

11 Leser-Empfehlungen


Monsieur Rainer
Thursday, November 18, 2010
Zu der Kritik in der ZEIT zu meinem Buch "Die Totengräber der Republik"
Ihr Kritik hat meinen allergrössten Respekt verdient! Sie war sachlich und konstruktiv. Es ist mir ein Anliegen, Ihnen für Ihre viele Mühe zu danken. Auch der Beitrag von MONTAIGNE war, wie immer, lesenswert. Auch ihm sind Sachlichkeit, Höflichkeit und Respekt vor Andersdenkenden in Fleisch und Blut übergegangen. Sein Schreibdstil ist darüber hinaus auch noch einer besonderen Erwähnung wert. Nun zur Sache: Selbstverständlich hat SERIOUSGUY in vielen Punkten recht. Es war tatsächlich meine Absicht, ich will es nicht leugnen, zu provozieren und zu polemisieren, denn mir liegt weniger an oft beschriebenen Fakten und wissenschaftlicher Genauigkeit, das überlasse ich lieber Professoren, die dafür ausgebildet wurden, als an Provokation im guten Sinne. Das Problem ist doch häufig, dass die Bücher der Wissenschaftler zwar von der Fachwelt hoch geschätzt werden, jedoch selten die Massen erreichen. Nehmen wir jedoch das Beispiel Sarrazin: Man muss den Mann nicht mögen, zahlreiche seiner pseudowissenschaftlichen Ausflüge in die Genetik sind abstrus, doch hat er einen Anstoss gegeben. Oder wer sich hat vor seinem Buch getraut, die Integrationspolitik und den sakrosankten Multi-Kulti-Wahn öffentlich zu kritisieren, ohne befürchten zu müssen, von den jakobinischen Verfechtern der political correctness sofort als "Nazi" denunziert zu werden? Heute spricht jeder von der gescheiterten Integration, die ich gar nicht so für gescheitert halte. Sogar die Kanzlerin lehnte das Buch sofort öffentlich ab, ohne es je gelesen zu haben, doch keine drei Wochen später tönte sie: "Multi-Kulti ist gescheitert!" Also hat Sarrazin doch einen Denkprozess angestossen mit seiner Polemik. Genau dies ist auch mein Anliegen. Ich will mit objektiver Überzeichnung eines zweifellosen Demokratie-Defizites provozieren, zum Nachdenken einladen, die lähmende Politikverdrossenheit verändern helfen. Die Menschen sind nicht politikverdrossen, sie sind Politikerverdrossen, denen es nicht mehr gelingt, die Stimmung im Lande einzufangen und in zahlreichen Feldern Politik gegen den erklärten Willen einer Mehrheit der Bevölkerung betreiben. Die Demokratie ist dadurch in Gefahr. Ich zitiere noch einmal Erhard Eppler, übrigens ein von mir hochgeachteter Lehrer und Vordenker: " Wer jetzt nicht mehr Demokratie wagt, der wird bald viel mehr Polizisten brauchen." Zitatende. Die einen schreiben kluge Bücher, ich polemisiere, ich meine, dass beide Formen des guten Willens auszuhalten und der Sache dienlich sind. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Monsieur Rainer
Wednesday, November 17, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: de Maizière ist ein Sicherheitsrisiko !
Und das ist gut so. Wer die Tätigkeit von Herrn de Maizière in Sachsen genau beobachtet hat, dazu gibt es viel seriöses Informationsmaterial, der darf durchaus ein gewisses Misstrauen gegenüber diesem Herrn äussern. Man fragt sich immer wieder, wie es gelingen kann, solche Personen in solche sicherheitsrelevanten Positionen zu berufen, ohne dass auch nur die geringste Kritik geäussert wird. Das sind wieder Beispiele für eklatante Demokratie-Defizite. Demokratie lebt von Transparenz, schreibt Helmut Schmidt in seinem Buch. Herr de Maizière scheint mir das Gegenteil einer transparenten Persönlichkeit zu sein. Ein Jugendfreund, heute Oberstaatsanwalt in Berlin, sagte mir kürzlich wörtlich, ich zitiere: "Ich traue dem Herrn nicht weiter, als ich mein Auto werfen kann!" Zitatende.

Monsieur Rainer
Wednesday, November 17, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Terrorwarnungen
Ich bin gegenüber diesen ständigen Warnungen vor Anschlägen stets etwas misstrauisch und frage mich dann jedesmal, welches Gesetz zur weiteren Einschränkung der Bürgerrechte nun wieder gerade in Vorbereitung ist. Der Innenminister hat die Bürger Deutschland zu beschützen und nicht ständig in Angst und Schrecken zu versetzen. So er denn solche Informationen hat, gebietet es die Professionalität, diese durch die Geheimdienste und dafür zuständigen Polizeibehörden aufzuklären und zu verhindern und nicht durch das Trompeten in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen. Das führt zu nichts als Frust und Abstumpfung gegen wirkliche Gefahren. Ich fühle mich von den Mächtigen des Landes mehr in meiner Freiheit bedroht, als von der al-Quaïda.

Monsieur Rainer
Wednesday, November 17, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Sarkozy im Wahlkampf
Natürlich hätte ich ein Wort zur bouclier fiscal erwartet. Natürlich wurde kein Wort über die Schliessung der zahlreichen Nischen für Reiche im Steuersystem verloren. Natürlich muss man Nicolas Sarkozy schon alleine wegen seiner Arrivisten-Allüren nicht mögen. Ich habe François Bayrou und die Modem gewählt, 2012 werde ich die Ecologisten wählen. Denn die Wahl eines sozialistischen Dominik Strauss-Kahn würde an der Politik gar nicht ändern, ja nichts ändern können. Frankreich ist bankrott! Abgesehen davon ist äusserst fraglich, ob es dem gewieften Taktiker Strauss-Kahn überhaupt gelingt, ein "Rassemblement de Gauche" hinter sich zu scharen. Das war nur dem politischen Irrlicht François Mitterand im Jahre 1981 gelungen. Die Linke Frankreichs besteht teilweise aus einer Ansammlung von korrupten und vorbestraften Kaviarfressern, im Volksmund "Les Gauche Caviar" genannt, so manchem machtgeilen Enarchen der Klasse Voltaire der ENA und mehreren Trotzkistischen Phantasten, die das Land schon einmal in den Ruin getrieben haben. Nicht einmal die ehemalige Untersuchungsrichterin Eva Joly, die heute im Europa-Parlament sitzt, mocht sich für so eine Truppe aufstellen lassen. Sie hatte die ganzen Skandale der Ära Mitterand untersucht. Die Akten dieser Ära schimmeln heute noch in den Tresoren des Justizpalastes vor sich hin. Zu Nicolas Sarkozy gibt es Alternativen, zu seiner Politik jedoch nicht. Sparen, sparen, sparen!

Monsieur Rainer
Wednesday, November 17, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Gut beobachtet

Natürlich schaffen Regierungsumbildungen nicht nur Freunde. Die Bürgermeister von Nizza Christian Estrosi und von Toulon Hubert Falco sind sauer über den Verlust ihrer Posten. Der Bürgermeister meiner Heimatgemeinde Antibes, ein überaus sumpathischer und beliebter ehemaliger Chefarzt der Kardiologie wollte eigentlich Gesundheitsminister werden. Es wurde nichts daraus. So stellt die Region PACA zwischen Menton und Marseille, die nach Paris die grösste Bevölkerungsdichte hat und das höchste Bruttosozialprodukt nach der Ile der France erwirtschaftet, kein Mitglied mehr im Kabinett. Dagegen wurde der vorbestrafte alte Kämpe Alain Juppé Verteidigungsminister, der als Bürgermeister von Bordeaux den ganzen Südwesten Frankreichs holen soll. Die Poids lourds, wie Michèle Alliot-Marie konnten nicht ersetzt werden, nun wird die stramme Grande Dame der République nach dem Amt des Innenministers, des Verteidigungsministers und des Justizministers also Chefin im Quai d'Orsay. Die deutschen Aussenpolitiker werden bald schmerzlich feststellen müssen, dass nun neben der glanzvollen Wirtschaftsministerin Christine Lagarde noch eine weitere eisenharte Lady die ureigensten französischen Interessen im Ausland vertritt. Salopp formuliert: Madame Michèle Alliot-Marie, die Bürgermeisterin von Saint-Jean-de-Luz nahe Biarritz und Tochter einer der berühmtesten Rugby-Schiedsrichter Frankreichs wird den überambitionierten deutschen Aussenminister Dr. Westerwelle zum Frühstuck verfuttern.

Monsieur Rainer
Wednesday, November 17, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Gero von Randow
Gut beobachtet, gut berichtet, wohltuend sachlich! Die Frankreich-Kommentare der ZEIT sind in der Regel getragen von ausgeprägter Kenntnis des tatsächlichen Sachverhaltes. Ich bin ein überaus kritischer Forist, daher zählt vielleicht meine Anerkennung. Diese soll dem Korrespondent hier gezollt werden. Ich will gerne noch ein paar Details zur Untermauerung des Berichtes anfügen. Tatsächlich, und das wissen nur wenige, bestand die Regierung Fillon II aus einer Koalition, fast könnte man es Cohabitation nennen, die sich aus Politikern der UMP,RPR,Zentristen und Sozialisten zusammensetzte. Diese Zeit ist in dem bald beginnenden Präsidentschaftswahlkampf vorbei und auch nicht ratsam. Ergo wurden die Sozialisten Fadela Amara und Bernard Kouchner, die Zentristen Morin und noch so einige Feigenblätter einer harmonischen Veranstaltung entfernt und durch klassische Vertrauensleute der Präsidentpartei UMP ersetzt. Dazu benötigte man Stühle. Die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur ist fest in der Hand der UMP und der FN. "A gmahte Wiesn", wie der Bayer sagen würde. Also wurden deren Minister Estrosi und Falco gefeuert, Dr. Leonetti aus Antibes hoffte vergeblich auf einen Posten im neuen Kabinett. Jean Marie Bockel aus dem Elsass, das stramm UMP und FN wählt, musste ebenfalls gehen. Dafür wurde Thierry Mariani, der Député aus dem Vaucluse, das der FN zuneigt in die Regierung berufen. François Fillon konnte nicht ausgetauscht werden, weil Sarkozy sonst den Feind in seinem Hause gehabt hätte. Der Rechtsruck ist dem Wahlkampf geschuldet.

Monsieur Rainer
Wednesday, November 17, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die "Dagegenrepublik"

Doch, Herr Mappus, ich bin dagegen, dass der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Lothar Späth, der Aufsichtsratvorsitzende der für Stuttgart 21 beauftragten Baugesellschaft ist. Doch, ich bin dagegen, dass die Kavallerie der Polizei auf friedliche Demonstranten einprügelt und Bürgern mit Wasserwerfern das Auge herausschiesst. Doch, ich bin dagegen, dass gegen den erklärten Willen einer grossen Mehrheit der Bevölkerung ein sinnloser Krieg in Afghanistan geführt wird. Doch, ich bin dagegen, dass die AKW -Laufzeiten verlängert wurden. Doch, ich bin dagegen, dass der radioaktive Müll in einen Salzstock an der ehemaligen Zonengrenze gekippt wird. Doch, ich bin dagegen, dass die Demonstranten für die Polizeikosten aufkommen sollen und der Transport des Mülls und die Polizeieinsätze vom Steuerzahler und nicht von der Atomindustrie bezahlt werden. Doch, ich bin dagegen, wie die Politiker in ihre Ämter kommen, ohne vom Volk direkt gewählt worden zu sein. Doch, ich bin dagegen, dass es ein CDU Generalsekretär in Deutschland wagen darf, einem friedlichen Demonstanten W. Sittler die NS-Vergangenheit seines Vaters vorzuhalten. Schliesslich bin ich auch dagegen, dass bis heute die verfassungsrechtlich gebotene Trennung von Judikative und Exekutive nicht gelungen ist, denn noch heute, wie zu NS- und Kaiserszeiten, werden die General-Bundesanwälte und Generalstaatsanwälte der Länder nicht etwa von den Parlamenten gewählt, sondern sind weisungsgebundene politische Beamte. Deutschland hat ein eklatantes Demokratie-Defizit!

Monsieur Rainer
Monday, November 15, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : La Composition

Keine Regierungsumbildung schafft nur Freunde!

In Frankreich ist eine mehrfache Regierungsumbildung während einer Amtsperiode des Staatspräsidenten durchaus üblich. Die Verfassung regelt klar die Machtverhältnisse der V. Republik. Lähmende, zu lange Amtszeiten des Präsidenten wurden von Sarkozy selbst abgeschafft. Die nahezu absolutistischen Vollmachen des Staatschefs hat sich nicht Sarkozy, sondern Charles de Gaulle erkämpft. Man mag zu Nicolas Sarkozy stehen wie man will, man kann seine Arrivisten-Allüren verabscheuen, jedoch wollte er nie den Grossvater der Nation geben, sondern ein so aktiver Präsident sein wie de Gaulle. "Il fait", sagt man dazu hier in Frankreich. Und er hat das Land umgekrempelt. Nicht immer geschickt, nicht immer beliebt, aber immer ohne Rücksicht auf Umfragewerte, was dem Land insgesamt gut getan hat. Er hat eine rigorose Haushaltssanierung in Angriff genommen, viele Privilegien der Funktionäre abgeschafft und die überfällige Rentenreform gegen den Widerstand der Strasse durchgedrückt. Jetzt beginnt die Zeit des Vor-Wahlkampfes für 2012. Er entledigt sich seiner lästigen Koalitation aus UMP, RPR und Zentristen und schart eine Kernmannschaft um sich. Dabei musste er zwangsläufig einige ambitionierte Regierungsmitglieder loswerden. Borloo, Morin, Rama Yade, Fadela Amara, Christian Estrosi, Hubert Falco, Thiery Mariani und Jean Marie Bockel blieben auf der Strecke. Das schafft Unmut und Frust. Zu Nicolas Sarkozy gibt es Alternativen, zu seiner Politik nicht! Das ist Wahlkampf und kein Nepotismus!

Grober Unfug!

Bei allem schuldigen Respekt, cher Monsieur, Sie haben nicht den Hauch einer Ahnung von Frankreich. Nicolas Sarkozy mit Silvio Berlusconi zu vergleichen erscheint mir ungehörig. Ausser dem Gegockel und den Arrivisten-Allüren haben Sarkozy und Berlosconi nichts gemein. Nicolas Sarkozy ist zwar nicht durch die Kaderschmieden der Nation gestählt worden, doch er hat sich ohne Gelder unklarer Genese, aber mit viel Chuzpe an die Tröge der Macht gekämpft. Dort hat er sich sicher nicht übermässig bereichert, sondern ernsthafte, harte und unbequeme Wahrheiten ausgesprochen und auch gegen den Druck der Strasse durchgesetzt. Frankreich stand vor seinem Amtsantritt vor dem Staatsbankrott, wie François Fillon zurecht bemerkte. Zu Sarkozy gibt es sicher personelle Alternativen, zu seiner Politik nicht. Auch ein sozialistischer Präsident Strauss-Kahn würde keine andere Politik betreiben können. Die schiere Not Frankreichs beherrscht das Handeln, persönliche Ambitionen oder Aversionen sind derzeit nicht gefragt. Die V. Republik funktioniert und ist geschützt durch starke Institutionen, wie den Senat, den Verfassungsrat und nicht zuletzt durch ein starkes Parlament.

Monsieur Rainer

Monday, November 15, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Fillon II
Das Reservoir an politischen Schwergewichten und jungen Talenten ist hier in Frankreich unerschöpflich. In Deutschland hat eine kalte, herzlose und nichtssagende Kanzlerin jeden möglichen Konkurrenten weggebissen. Talente wie Merz und viele andere haben aufgegeben. Kanzlerin Merkel umgibt sich meist nur noch mit Hofschranzen oder mit Politikern ohne andere Alternativen. Nicolas Sarkozy hat eine unpopuläre Politik gemacht und sich gegen die Strasse durchgesetzt. Seine Umfragewerte sind im Keller, die Sozialisten bieten jedoch ein desolates Bild mit ihren Parolen von gestern. Niemand will Martine Aubry als Präsidentin sehen. Merkel Nummer II. Strauss-Kahn wäre ein ernstzunehmender Gegner, jedoch würde er als Sozialist die Politik Sarkozys fortsetzen, weil es dazu gar keine Alternative gibt. François Fillon wird eine starke Equipe zusammenstellen, um Sarkozy bei den nächsten Präsidentenwahlen Rückendeckung zu geben. Sicher wird der "Gauche Caviar" Bernard Kouchner auf der Strecke bleiben, ebenso wie die unbequemen Staatsekretärinnen Fadela Amara und Rama Yade. Wichtiger Eckpfeiler des neues Kabinetts sind Christine Lagarde, Brice Hortefeux und Michèle Alliot-Marie. Sie sind die Poids lourd in der französischen Politik.

Monsieur Rainer
Sunday, November 14, 2010
Mein neues Buch " DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE "
befindet sich im Lektorat und erscheint im Januar 2011.

Monsieur Rainer
Sunday, November 14, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Le Balet
Nun steht also die schon lange geplante Regierungsumbildung in Frankreich an. Man nennt das "le Balet", wenn heute Kandidaten für Ämter in der neuen Regierung hektisch zischen dem Sénat, der Nationalversammlung und dem Elyséepalst hin und herfahren. Natürlich ist der vorbestrafte Alain Juppé wieder mit im Spiel. Im Gegensatz zu Deutschland werden Politiker für ihre kleinen und grösseren Korruptionsaffairen juristisch zur Verantwortung gezogen, jedoch wird ihnen nach einer Schamfrist auch wieder verziehen. Wird es eine Fillon II Wiederauflage mit einigen neuen Gesichtern oder werden neue Köpfe in die Ministerien und ins Hôtel Matignon einziehen?. Das Reservoir an politischen Schwergewichten und jungen Talenten ist hier in Frankreich unerschöpflich. In Deutschland hat eine kalte, herzlose und nichtssagende Kanzlerin jeden möglichen Konkurrenten weggebissen. Talente wie Merz und viele andere haben aufgegeben. Kanzlerin Merkel umgibt sich meist nur noch mit Hofschranzen oder mit Politikern ohne andere Alternativen. Nicolas Sarkozy hat eine unpopuläre Politik gemacht und sich gegen die Strasse durchgesetzt. Seine Umfragewerte sind im Keller, die Sozialisten bieten jedoch ein desolates Bild mit ihren Parolen von gestern. Niemand will Martine Aubry als Präsidentin sehen. Merkel Nummer II. Strauss-Kahn wäre ein ernstzunehmender Gegner, jedoch würde er als Sozialist die Politik Sarkozys fortsetzen, weil es dazu gar keine Alternative gibt.

Monsieur Rainer
Sunday, November 14, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Tu felix austria ?

Österreich bist Du wirklich glücklich? Bist Du den Rattenfängern und Rassisten aus den rudimentären Resten der Haider-Partei etwa auf dem Leim gegangen? Oder hat man die Toleranz der Menschen in diesem schönen Land Österreich einfach überstrapaziert, als man ohne Mass und Ziel die Tore der EU weit geöffnet und Länder wie Bulgarien, Rumänien und nun auch noch die Balkanstaaten in die EU aufgenommen hat? Seid ihr glücklichen Österreicher überfordert mit der Flut der Menschen, die als erste Anlaufstelle in eine zivilisierte und friedliche Welt zuerst in Österreich gestrandet sind? Hat die EU euch etwa im Stich gelassen mit ihrem Erweiterungswahn? Oder sind es nur die Türken, die doch an sich verträgliche Südländer mit einer jahrtausenden alten Kultur sind? Zum Schluss eher etwas tröstliches, aus dem Munde eines Kabarettisten, aus zutiefst wienerischen rabenschwarzem Humor heraus geboren :" Österreich hat acht Millionen Einwohner; oberirdisch!"

Monsieur Rainer
Saturday, November 13, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Der Bundesdatenschutzbeauftragte
Die Position des Datenschutzbeauftragten trägt einen Systemfehler in sich! "Des Brot ich ess, des Lied ich sing", sagt der Volksmund. Der Datenschutzbeauftragte ist Angestellter des Staates und bezieht von dort sein Salär. Es ist wie beim Generalbundesanwalt, der weisungsgebundener Beamter und dem Jeweiligen Justizminister unterstellt ist. Oder die 16 Generalstaatsanwälte der Länder, die allesamt weisungsgebunden sind und ihre Anweisungen von den jeweiligen Justizministern erhalten. So erreichen wir nie eine Trennung von Judikative, Legislative und Exekutive. Was dabei herauskommt von dieser grundgesetzwidrigen "Inzucht", kann man jeden Tag nachlesen. Nicht anders verhält es sich mit dem Datenschutzbeauftragten. Demokratie-Defizite, soweit das Auge reicht!

Monsieur Rainer


Saturday, November 13, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT an Corina Wagner, eine Schwester im Geiste !
Ich musste das alles in meinen Büchern niederschreiben, schon alleine um der inneren Hygiene Willen. Je älter ich werde, bald bin ich siebzig Jahre alt, um so mehr belastet mich meine Kindheit. Mein Vater hat an mir all die GESTAPO - Methoden fortgesetzt, die er als Spionageoffizier gelernt hatte. Er forderte von mir "Deutsche Manneszucht". Wenn ich wiedereinmal nicht parierte, zog er mich nackt aus und hängte mich an einem Haken im Waschkeller auf. Dann spritzte er mich mit eiskaltem Wasser ab, um das Blut meiner Wunden, die seine Fahrradkette an meinem Körper hinterlassen hatten, abzuwaschen. So bliebt ich, je nach Strafmass, 24 - 48 Stunden eingesperrt. Draussen gab er sich dann als stellvertretender Oberbürgermeister und Präsident der Anwaltskammer aus und wenn er seine schwarze Robe anzog, dann war der Edelmann perfekt. Als ich mit 18 Jahren nach Frankreich geflüchtet bin, liess er mich für tot erklären, um die Erbengemeinschaft meines über alles geliebten Grossvaters auflösen zu können. Und nun kommt der eigentliche Skandal: Als ich mein Buch fertig hatte, verschickte ich es an alle meine Heimatzeitungen in Südbaden und bat um eine Rezension. Reaktion: Null, zero, nada! Sie sind noch unter uns! Kurt Tucholsky hätte gesagt: "Sie sind noch alle da!"

Monsieur Rainer
Saturday, November 13, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Nachkriegsjuristen

Eine ganze Nachkriegsgeneration von Juristen ist von diesen "NS-Intellektuellen" verdorben worden und der von Kurt Tucholsky in seinem Gedicht "Richter von 1940" befüchtete Geist der Juristen verseucht heute noch die Säle um Amtsstuben der Gerichte. Neben Maunz-Dürig darf auch der Strafrechtskommentar von Dreher-Tröndle nicht unerwähnt bleiben, der heute noch auf jedem Richtertisch steht. Ich habe die Seilschaften der alten Nazis in meiner eigenen Familie von Kind an mitbekommen. Die "Freiburger Nachrichten" wagten es einmal, einen herausragenden Artikel über das Freiburger Militärgefängnis zu veröffentlichen. Die Herren Kriegsgerichtsräte sprachen da Recht über Deserteure und von meinem Vater eingewiesene Kämpfer der französischen Résistance. Das war keine gute Justiz, das war keine schlechte Justiz, das war überhaupt keine Justiz, es war im besten Falle Lynchjustiz. Alles was mein alter Herr nicht in die Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass oder gleich nach Ausschwitz deportieren liess, landete im Freiburger Militärgefängnis. Sieben englische Soldatinnen, die in seinem Verantwortungsbereich, dem Militärverwaltungsbezirk C (Nord-Ost-Frankreich) absprangen, um die französische Résistance zu unterstützen, wurden im KZ Natzweiler-Struthof mit Phenolspritzen hingerichtet. Sie wurden durch die Abteilung Gegenspionage der Abwehr Wehrmacht in enger Zusammenarbeit mit der Geheimen Feldpolizei in Dijon gefasst und deportiert. Und nun raten Sie mal, wer die Chefs der Abwehr Wehrmacht und der Geheimen Feldpolizei waren? Mein Vater und SS-Oberführer Willi Kriechbaum. Und wo waren die Herren nach dem Zusammenbruch des NS Regimes? Mein Vater machte Karriere in der bundesdeutschen Justiz und Willi Kriechbaum wurde Referatsleiter der Organisation Gehlen. Von meinen Vater existiert nicht einmal mehr eine Wehrmachtsstammakte, geschweige denn die Mitgliedschaft in der NSDAP, keine Unterlagen über seine "Tätigkeit" beim Freikorps "Stahlhelm" oder bei der "SA". Die "Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen der ehemaligen Wehrmacht (WAST)" in Berlin konnte mir nur noch einen lückenhaften und offensichtlich gefälschten Nachweis senden, in dem mein Vater als Volljurist plötzlich zum "Sanitätsfeldwebel" degradiert wurde. Fündig wurde ich jedoch in der Archiven der "Déportation et de la Résistance" in Frankreich. Da hat die Putzkolonne des BND versagt.

Monsieur Rainer
Saturday, November 13, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Weisse Westen
Die Justiz in seiner heutigen Form hat sich schon in der Zeit Bismarcks etabliert. Damals war es eine Klassenjustiz, in der Weimarer Republik eine diese verachtende Justiz, im Dritten Reich eine Verbrecherjustiz, bis in die 60ger Jahre des 20.JH eine Wendehalsjustiz, die einfach mit denselben Blutjuristen der NS-Justiz weitergemacht hat, als wäre nichts geschehen und heute ist es eine weisungsabhängige Beamtenjustiz. Ich spreche aus Erfahrung. Mein Vater war Volljurist, SA-Mitglied, Sonderführer Z der Spionageabwehr der Wehrmacht in Dijon, in dessen Verantwortungsbereich 7.000 französische Juden und Mitglieder der Résistance in die Konzentrationslager deportiert wurden und wurde deshalb steckbrief als Kriegsverbrecher von den Franzosen gesucht. SS-Oberführer Wilhelm Kriechbaum, ehemals Chef der Geheimen Feldpolizei in Dijon tauchte 1948 bei uns zu Hause auf und bot seinem alten "Kameraden" an, seine Akten zu putzen. Seither gibt es keinen Hinweis mehr in deutschen Archiven, dass es meinen Vater vor 1949 je gegeben hat. Gleichwohl machte er eine beachtliche juristische Nachkriegskarriere. Wilhelm Kriechbaum, auch "Willi" genannt, war, wie so viele Kriegsverbrecher bei der Organisation Gehlen untergekommen, die heute BND heisst. Nun zu Ihrer Frage: Napoléon I. hat in Frankreich, wohlwissend um die Beeinflussbarkeit von Richtern und Staatsanwälten im Jahre 1811 das Amt des weisungsunabhängigen Untersuchungsrichters geschaffen. Die Instutition hat heute noch Bestand. Eine vom Grundgesetz ausdrücklich geforderte Gewaltenteilung zwischen Judikative, Legislative und Exekutive gibt es in Deutschland bis heute nicht. Die Judikative ist ein Machtinstrument der Politik. Das ist ein schwerer Demokratiemangel. Das mindeste, was man tun könnte ist die Wahl von Generalstaatsanwälten durch die Parlamente und ihnen den Status eines weisungsunabhängigen Beamten zu geben. Auch Richter sind beiweitem nicht so unabhängig, wie sie gerne glauben machen möchten. Sie sind Angestellte des Justizministerium, von derem Wohlwollen ihre Karriere abhängt. Beim Bundesverfassungsgericht geht es doch auch, das vom Parlament gewählt wird. Es hat sich dadurch hohes Ansehen bei der Bevölkerung und grösstmögliche Unabhängigkeit geschaffen.

Monsieur Rainer
Friday, November 12, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Staatsanwälte
Der Generalbundesanwalt ist weisungsabhängiger Beamter und direkt dem Bundesjustizministerium unterstellt. Er ist an Weisungen des jeweiligen politischen Justizministers gebunden und kann jederzeit von diesem in den einstweiligen Ruhestand geschickt werden, wenn er nicht pariert. Das ist ein Systemfehler der Justiz, der bis in die Bismarck-Zeit weit zurück verfolgt werden kann. So war es auch im III. Reich. Der Oberreichsanwalt war weisungsgebunden und diente dem NS Regime. Die Justiz blieb auch in der BRD in seiner alten Form erhalten. Alle Richter und Staatsanwälte, Krieggerichtsräte usw. wurden von den bundesdeutschen Behörden übernommen. Nicht ein einziger Richter, auch nicht die Beisitzer des Volksgerichtshofs, wurden jemals für Ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen. Der hochangesehene hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, ein aktiver Widerstandskämpfer, musste für Anweisungen zur Verfolgung von Naziverbrechern wie Mengele und Eichmann die Telephonzellen Frankfurts benutzen, weil seine eigenen Kollegen ihn ständig an die NS-Schergen verrieten. Lesen Sie dazu die Biographie von Fritz Bauer. Den SPIEGEL sollten Sie aus dem Forum des investigativen Journalismus streichen, ich hatte ihm vorgeschlagen, sich in BRIGITTE oder FRAU IM SPIEGEL umzubenennen, was auf wenig Gegenliebe stiess. Solange Helmut Schmidt noch Herausgeber der ZEIT ist, werden wir hier sicher vor willkürlicher Zensur sein. Erst nach seinem Weggang könnte es schwieriger werden.

Monsieur Rainer
Friday, November 12, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Trennung von Judikative und Exekutive

Fakt ist, dass jeder Generalsstaatsanwalt eines Bundeslandes ein weisungsabhängiger Beamter ist. Er ist direkt dem Justizministerium des Bundeslandes und dessen Aufsicht unterstellt. Es gibt täglich zahlreiche Eingriffe, Weisungen und Anweisungen von Justizministern an ihre Generalstaatsanwälte, wie das eine oder andere Verfahren zu behandeln ist. Dass da oft auch handfeste politische Interessen eine Rolle spielen ist einleuchtend. Jüngstes Beispiel: Landgericht Augsburg. Nehmen Sie einmal die unterschiedliche justiziable Behandlung der Personen Max Strauss, des Waffenhändlers Schreiber und des EX -CSU Staatssekretärs im Bundesverteidigungsministerium Pfahls. Es gibt Zeitzeugen, wie einen ehemaligen Staatsanwalt, der heute Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung ist. Er beschrieb in einem bemerkenswerten Artikel in der SZ die politische Einflussnahme von Politikern auf laufende Verfahren über den Generalstaatsanwalt. Zitat: " Entweder der Staatsanwalt pariert, oder er findet sich als Familienrichter an einem Amtsgericht in Hintertupfingen wieder." Zitatende. Beispiel Generalbundesanwalt. Er bekam die kompletten Ermittlungsakten zum ELF - Aquitaine Skandal vom Genfer Generalstaatsanwalt auf dem Teller serviert. Er hätte nur noch Anklage erheben müssen. Da auch er weisungsabhängiger Beamter ist, braucht es nicht viel Phantasie, wer ihn in seinem Eifer gestoppt hat. Sonst müsstenheute wohl einige Geschichtsbücher über hohe politische Persönlichkeiten Deutschlands umgeschrieben werden. Ich fordere die Trennung von Judikative und Exekutive, wie sie auch schon im Grundgesetz vorgeschrieben ist. Dafür braucht man nicht einmal eine neue Verfassung. Das ist eines der gravierensten Demokratie-Defizite!

Monsieur Rainer
Friday, November 12, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Eine meiner Lieblings-Amerikanerinnen
Nancy Pelosi ist nun das genau Gegenteil einer bigotten und verlogenen Sarah Palin. Sie vereinigt in den Augen der Menschen im mittleren Westen und im Bibelgürtel der USA alle Attribute für ein Hassobjekt. Erstens kommt sie aus San Francisko, den angeblichen "Sündenphuhl" Amerikas. Zweitens hat sie in der Jugend Haschisch geraucht, war in der Studentenbewegung, hat gegen den Vietnamkrieg demonstriert und auch einmal eine amerikanische Flagge verbrannt. Für all diese Eigenschaften kann es in den Augen der bigotten Patrioten nur eine Strafe geben :" Sie soll in der Hölle schmoren!" Solange es jedoch noch solche Amerikaner gibt ist Amerika nicht abzuschreiben. Sie sind momentan in der Minderheit, doch das kann sich auch wieder ändern.

Monsieur Rainer
Friday, November 12, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Richter von Medien umzingelt
Deutsche Richter genossen leider nie das Privileg, gänzlich unabhängig in ihren Entscheidungen zu sein. Sie sind Angestellte des Justizministeriums, von ihren Urteilen hängt oft auch ihre Karriere ab. Wenn dann auch noch öffentlicher Druck durch eine offensichtliche PR-Massnahme der Verteidigung auf das Gericht ausgeübt werden soll, dann sind die Richter nicht mehr zu beneiden. Zumal bei einem solchen im Raum stehenden Strafvorwurf ohnehin die ganze Konzentrentation der Kammer gefordert ist. Aussage steht gegen Aussage, es gibt keine Zeugen, nur Indizien, die jedoch von der Verteidigung in Zweifel gezogen werden. Dies ist nicht angreifbar. Es ist elemantarer Auftrag des Verteidigers, Indizien in Zweifel zu ziehen. Gleichwohl ist es Aufgabe des Gerichtes, in so einem vertrackten Fall ein Urteil zu fällen. Wenn dann auch noch so ein Medienrummel angefacht wird, dann macht dies die Aufgabe der Richter nicht leichter, sondern es wird übermenschliches von ihnen verlangt: Recht zu sprechen, ohne sich von der öffentlichen Meinung oder veröffentlichten Meinung beeinflussen zu lassen. Das ist eine Herkulesaufgabe. Das Verfahren ist ohnehin heikel genug, der Angeklagte ist prominent, die Medien schreiben sich wund, da wird es schwer sein, bei der Sache zu bleiben. Der von der Verteidigung teilweise gelenkte Medienrummel ist nicht Aufgabe eines Organs der Rechtspflege und daher abzulehnen.

Monsieur Rainer
Friday, November 12, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Stuttgart 21
Der Polizeibericht scheint nicht so ganz mit der Realität übereinzustimmen, schlimmer, hat mit der Realität rein gar nichts zu tun. Es wird bewiesen werden müssen, dass die Polizei von der politischen Führung die klare Anweisung erhalten hat, gewalttätig gegen friedliche und genehmigte Demonstrationen vorzugehen. Dieser Beweis wird schwer fallen, weil es in Deutschland wohlweislich keinen unabhängigen Disziplinarhof für Vergehen von Polizeibeamten gibt. In Frankreich haben wir die Inspection Général de Service IGS, auch als "Boeuf Carottes" von den Polizisten gefürchtet. Sie untersteht dem Generaldirektor der Police Nationale im Pariser Innenministerium und ermittlet in allen ungeklärten Fragen von Polizeieinsätzen. Sie ist weisungsunabhängig wie ein Untersuchungsrichter und hat die Ermittlungshoheit in diesen Fragen. Ich fürchte, dass der Untersuchungsausschuss des Landtages nicht das geeignete Instrument ist, die Wahrheit ungeschönt an den Tag zu bringen. Sie kann ohne Genehmigung des Innenministers keine Polizeiführer vernehmen oder gar vereidigen. Es ist wie so oft in Deutschland. Man ahnt, wie es tatsächlich gelaufen ist, doch bewiesen werden kann nur wenig. Und so wird dieser Untersuchungsschuss für die Verantwortlichen wahrscheinlich auch folgenlos bleiben. Das sind eklatante Systemfehler der Demokratie, die noch viele Defizite aufzuweisen hat. Deutschland gebricht es leider in der Realität an der klaren Trennung von Judikative, Legislative und Exekutive!

Monsieur Rainer
Friday, November 12, 2010
Mein Kommentar zu Merkels Lieblingswort " Alternativlos "
Es ist unter den Wissenschaftlern unstrittig, dass ein Salzstock der denkbar ungeeignetste Platz für ein Endlager radioaktiver Abfälle ist. Salz kann in Verbindung mit Wasser schmelzen und wir hätten in Gorleben eine Umweltkatastrophe, die ganz Europa entvölkern würde. Die "Gutachten" der Regierungen, gleich welcher Partei sie nun angehören, sind Gefälligkeitsgutachten, haben aber mit Wissenschaft nichts zu tun. Dass diese Herren sich nicht schämen, so einen gefrorenen Mist als "Gutachten" zu verkaufen? Richtig ist doch, dass die einzig geeignete Schicht zur völligen Abdeckung eines Endlagers für radioaktiven Müll Ton und Schiefer sind. Das wird jeder ernstzunehmende Wissenschaftler bestätigen. Doch Tonschichten liegen im badischen Hegau am Bodensee und Schiefergebirge gibt es nur in Bayern. Und wer regiert dort? Es sind die badischen Wahlbezirke vom CDU/CSU Fraktionsvorsitzenden Kauder und von zahlreichen bayerischen CSU Landesfürsten. Das sind die Fakten. Alles andere sind nichts als billige Lügen der Atomlobby im innigen Verein mit ihrer Lieblings-Kanzlerin.

Monsieur Rainer
Wednesday, November 10, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : George Dabbelju ist noch "draussen"!
Ach ja, George W. Bush ist ja noch "draussen". Es muss mir entgangen sein, aber George W. Bush ist ja niemals für seine Kriegsverbrechen angeklagt worden. Er macht das, wass nicht nur seriöse Politiker, sondern auch gescheiterte Politiker gerne tun, er lässt ein Buch über sich schreiben. Oder glaubt irgend jemand allen ernstes, Herr Bush wäre in der Lage, auch nur einzige Zeile seines Buches selbst zu schreiben? Es ist wie bei so vielen "Biographien" abgewirtschafteter Politiker. Sie zeichnen sich selbst schöner als sie sind, würzen das ganze Pamphlet mit einigen unbekannten Histörchen und rechnen mit den zahlreichen "Feinden" ab. Gerhard Schröder hat ihn besonders geärgert. Dafür danke ich dem ehemaligen Bundeskanzler heute noch. Nichts ist ehrbarer als von einem Kriegsverbrecher des Wortbruchs geziehen zu werden. Im übrigen: Was kümmert es eine niedersächsische Eiche, wenn sich ein Schwein daran reibt!

Monsieur Rainer


Wednesday, November 10, 2010
Mein Kommentar: Vom SPIEGEL zensiert, von der ZEIT veröffentlicht !
6.6. Nach Henryk M. Broder nun also auch Salomon Korn
Die Macht des Zentralrates der Juden. Bei allem schuldigen Respekt für den Querdenker Broder und für Herrn Salomon Korn, aber die Beiträge im SPIEGEl von Herrn Broder und Korn in der ZEIT über Alfred Grosser sind Unfug. Alfred Grosser ist ein unabhängiger Geist, der den Finger in die Wunden Deutschlands legt. Als Jude hat er jedes Recht über die lähmende political correctness der Deutschen gegenüber den Juden zu sprechen. Sie wirkt peinlich, macht jeden Diskurs mit Israel über fehlende Politikansätze unmöglich und schreckt ängstlich vor jeder auch noch so kleinen Kritik an Juden in Deutschland ab. Man fürchtet das Totschlagargument "Antisemitismus" wie der Teufel das Weihwasser. Das geht so weit, dass ein Berliner Staatsanwalt öffentlich erklärt, warum er seine Amtspflichten ständig verletzt, er traut sich nämlich nicht, gegen die jüdische Mafia und zahlreichen jüdisch-russischen Verbrecher vorzugehen, weil er sonst seine Karriere riskiert. Was masst sich eigentlich die jüdische Gemeinde an. Sie darf in einem Rechtsstaat nicht sakrosankt sein. Sie hat keine Parallelgeschaft zu bilden, ebensowenig wie jede andere Religionsgemeinschaft. Natürlich haben die Deutschen ein besonderes Schutzbedürfnis gegenüber den Juden und Israel, jedoch muss und darf auch von Freunden Kritik erlaubt sein. Für den Juden Alfred Grosser allemal. Ist das jetzt Satire, wenn ein Jude einen anderen Juden als "Antisemit" bezeichnet?

Monsieur Rainer
Wednesday, November 10, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Deutschland braucht eine Basis-Demokratie
Westminster-Demokratie ist eine Metapher. Was ich wirklich meine ist das französische Vorbild. Die zweite Kammer, der Senat, wird direkt vom Volk gewählt und zwar sind es die Bürgermeister der Kommunen. So nennt sich der Bürgermeister von Marseille z.B. Monsieur Sénateur-Maire. Damit will ich gewährleisten, dass die Kommunen, die am nächsten am Ohr des Volkes sitzen durch freie, geheime und direkte Wahlen Sitz und Stimme im "Oberhaus" des französischen Parlamentes, dem Senat, haben. Der Senat kann jedes Gesetz der Nationalversammlung blockieren. Diese Sitze sind nicht vererbbar. Verliert ein Bürgermeister sein Amt in seiner Kommune, verliert er auch seinen Sitz im Senat. Ich halte das für sehr basisdemokratisch. Meinen Sie nicht auch, dass die Oberbürgermeisterin von Frankfurt oder der OB von München mehr von den wahren Problemen der Bevölkerung verstehen als die Bundeskanzlerin? Das ist meine Idee! Im übrigen ist auch jeder Député in der Nationalversammlung und jeder Minister Bürgermeister einer Kommune. Die Justizministerin und Garde de Sceaux Michèlle Alliot-Marie ist z.B. Bürgermeisterin von Saint-Jean-de-Luz am Atlantik. Die ehemalige Justizministerin Rachida Dati ist heute noch Bürgermeisterin des 8ème Arrondissement von Paris und Europaabgeordnete. Der Industrieminister Christian Estrosi ist Bürgermeister meiner Heimatstadt Nizza. Sie alle pendeln dauernd zwischen ihren Aufgaben hin und her. Das System hat sich bewährt!

Monsieur Rainer
Wednesday, November 10, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Dr. Schäuble hat recht, der Beamte gehört gefeuert!
In der freien Wirtschaft lässt sich kein Vorstand eines Unternehmens von seinem subalternen Sprecher derart vorführen. Wenn der Minister seine Zahlen erläutern will, dann hat die Presseabteilung des Hauses auf den Punkt genau vorbereitet zu sein. Wenn ein Offizier einen Befehl gibt, dann will er auch keine Entschuldigungen seines Adjutanten hören, warum der Befehl noch nicht ausgeführt werden konnte. In der Industrie wie auch beim Militär wird ein solcher Pressesprecher gefeuert! Punkt! Also ist jedes Mitleid mit diesem pflichtvergessenen Beamten fehl am Platze!

Monsieur Rainer
Wednesday, November 10, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Ist die Wahrheit " verwegen "?
Wer den jakobinischen Vertretern der political correctness in die Quere kommt und unbequeme Wahrheiten ausspricht, der riskiert seine Karriere. Horst Köhler, ein hochintelligenter Wirtschaftsfachmann, der das genau so sah, musste dies mit dem Verlust seines Amtes büssen. So etwas darf man in Deutschland nicht sagen, weil sonst sämtliche Träume der guten Menschen von humanitärer Hilfe und Brunnen bohren ad absurdum geführt werden und den Parolen der Politiker vom " humanitären Unterstützungseinsatz" den Boden unter den Füssen wegzieht. Was, zum Teufel, reitet den Verteidigungsminister, ebenfalls die allseits bekannte Wahrheit auszusprechen, dass jeder Krieg mit einer Lüge beginnt. Natürlich geht es uns nicht um Demokratie oder Menschenrechte, es geht allen Interventionsstaaten in Afghanistan um kühle geopolitische und ökonomische Interessen. War es klug, aus der Front der Lügner und Heuchler auszubrechen? Vorsicht, geschätzter Herr zu Guttenberg!

Monsieur Rainer
Tuesday, November 09, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Richter von 2010
So kann die Juristenausbildung nicht weiter Bestand haben. Nach dem 2.juristischen Staatsexamen mit Prädikatsexamen wird der Herr "Volljurist" gerne Beamter. Er ist auf Lebenszeit versorgt, hat keine festgesetzte Anwesenheitspflicht, keine vorgeschriebene Zahl an erledigten Fällen,nein, er kauft sich bei der Hans-Soldan-Stiftung eine schwarze Kutte, zieht sie sich über seinen Spiesseranzug, setzt sich an einen Richtertisch und plötzlich ist aus Klein Hänschen der Stellvertreter Christi auf Erden geworden. Hüten Sie sich, verehrter lieber Forist, so einem jemals in die Finger zu fallen. Sie werden ihr blaues Wunder erleben und erstaunt feststellen, dass dieser "hohe Richter" oft keinen Anstand und meist schlechte Manieren hat, von einer geradezu päpstlichen Unfehlfehlbarkeit beseelt zu sein scheint und Ihnen aus seiner kleinen Spiesserwelt auch noch Moral blasen will. All das wäre mit Disziplin, Humor oder Gleichgültigkeit noch zu ertragen, wenn der "hohe Richter" es unterlassen würde, oft auch noch seinen ganzen pseudopsychologischen Seelenkäse hinzuzufügen. Niemand hat ihn danach gefragt, denn er ist dazu weder ausgebildet noch verpflichtet.

Monsieur Rainer


Tuesday, November 09, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die deutsche Aussenpolitik
Minister Westerwelle ist ein überambitionierter Amateur.
Was nach der biologischen Reinigung der Dipomaten im AA kam, waren junge gutwillige Beamte, die je nach Qualität des jeweiligen Ministers zu Grossem befähigt waren. Aussenminister Genscher war ein Musterbeispiel für leise, einfühlsame, diskrete und bescheidene Diplomatie. Er hat Deutschland zu grossem internationelen Ansehen verholfen. Die Botschafter unter Gescher und auch Fischer waren mit ausgesuchtem Talent begütert und haben sich um Deutschland verdient gemacht. Dr. Westerwelle hat keine Ahnung von Aussenpolitik. Sie scheint einer geschichtslosen Grossmannsucht und einem kindisch anmutenden Geltungsbedürfnis zu entstammen. Glaubt dieser Herr allen ernstes, er könne den Frieden im nahen Osten bringen? Er reist in die Welt, lässt schöne Photos vor schönen Kulissen und mit wichtigen Persönlichkeiten für die heimische Presse und seiner Partei machen. Doch er profitiert nicht davon. Das liegt daran, dass er, je wichtiger sein Gesprächspartner ist, immer amateurhafter, unerfahrener und linkischer wirken muss. Er wird nicht ernst genommen. Dabei gäbe es gerade in Europa viel zu tun. Er sollte Frankreich, den wichtigsten Partner in der EU besuchen, bereisen, Land und Leute verstehen lernen. Er sollte Italien, Spanien, Portugal und England besuchen und sich mit den Sorgen der Menschen vertraut machen. Vielleicht gelingt es ihm dann eines Tages, grosse Worte im Weltsicherheitsrat zu sprechen, ohne sich lächerlich zu machen. Doch soviel Zeit wird ihm nicht mehr bleiben.

Monsieur Rainer
Tuesday, November 09, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT: Juristen
Sie liegen mit Ihrer Ahnung richtig. Juristen wissen meist wenig vom Leben. Nach dem Abitur entscheiden sie sich oft für ein Jurastudium, weil es dafür keiner besonderer Noten im Reifezeugnis bedarf. Stupide lernen sie bis zu zehn Semester lang Paragraphen auswendig. Sie haben meist keine humanististische Schulausbildung, daher sind ihnen auch die römischen Rechtsgrundsätze eines Cicero weitgehend unbekannt. Sie lernen nach Schmematas, die schon zu Kaiserszeiten Gültigkeit hatten und pauken Rechtsnormen, die, nur leicht entrümpelt, noch auf der Basis des Dritten Reiches entwickelt wurden. Ihre Professoren haben noch bei alten Nazi-Dozenten promoviert und habilitiert, die nahtlos in die Universitäten der BRD übernommen wurden. Die gelehrten Rechtsnormen haben mit der Rechtswirklichkeit nur wenig gemein. Sie sind welt-und Bürger-fremd. Nach dem ersten Staatexamen durchlaufen sie eine zweijähriges Referandariat auf den Amtsgerichtsstationen, bei Staatsanwälten, Rechtsanwälten, Landkreisen oder Baurechtsämtern. Danach büffeln sie für das zweite Staatsexamen, ohne jemals irgendeinen Kontakt zur Bevölkerung bekommen zu haben. Sie legen dieses 2. Staatsexamen ab, können wendig formulieren und auch über Dinge lange sprechen, von denen Sie keine Ahnung haben, die da sind: Rechtsphilosophie, Psychologie, Kriminologie,Gemeinwesen und Staatsbürgerkunde. Haben sie dann ein Prädikatsexamen hingelegt, dann werden sie in den Staatsdienst übernommen und auf so auf die Menscheit losgelassen. Der Rest versucht sich als Rechtsanwalt, Versicherungsjurist, Taxifahrer, Pizzabäcker oder, wenn es ganz schlimm kommt und gar oft nichts mehr geht, nicht selten als Politiker. Und da wundern Sie sich, dass Ihr Rechtsempfinden nicht deckungsgleich mit einer merkwürdigen Gesetzeslage ist, wenn Gesetze wie z.B. das Ehegattensplittung noch aus dem III. Reich stammen, was die wenigsten Juristen überhaupt wissen.

Monsieur Rainer
Tuesday, November 09, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Ist "schottern" strafbar ?
Streng juristisch gesehen muss nach deutschen Recht die individuelle Schuld, also ein schwerer Eingriff in den Schienenverkehr, nachgewiesen werden. Und zwar jedem einzelnen der "Täter". In Kenntnis der deutschen Justiz wird sie sich nicht entblöden, dieses hoffnungslose Unterfangen durch Heere von Staatsanwälten, Kriminalbeamten und Richtern anzugehen. Das war in Wackersdorf so, das war in Mutlangen so. Unsummen von Steuergeldern werden in diese Ermittlungen gesteckt werden. "Die Staatsanwälte sind die Kavallerie der Justiz, erstens forsch und zweitens dumm!" (Zitat: Prof. Dr. Albrecht, Ordinarius für Strafrecht an der Universität in Frankfurt). Die Richter werden das tun, was sie in solchen Fällen immer tun, sie werden einen geeigneten Pragraphen und einen einheitlich Tarif für die Strafzumessung suchen. Und wenn dann alle Verfahren über drei Instanzen abgeschlossen sind, kommt der nächste Castor-Transport. Das alles erinnert mich sehr stark an die Dissertation eines Weltkrieg I Majors, der in Tübingen zum Dr.iur. promoviert wurde mit dem Thema:" Die materiellrechtliche Stellung der Kugel im Körper des Verwundeten." Oder eine der liebsten Fangfragen der Justizprüfungskommission bei der Abnahme des 2. juristischen Staatsexamens:" A schlägt B einen Nagel in der Kopf, Frage, wem gehört der Nagel?" Sagte ich es schon? Juristen sind oft zu allem fähig, aber meist zu wenig in der Lage!

Monsieur Rainer
Monday, November 08, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Bodensee = Rüstungsfabrik Deutschlands
Erlauben Sie mir bitte noch anzumerken, dass der Bodensee reines CDU-Land ist und dass der Franktionsvorsitzende der CDU-CSU Bundestagsfranktion Kauder im Aufsichtsrat von Heckler&Koch sass. Honi soit qui mal y pense!

Monsieur Rainer
Sunday, November 07, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Die grosse Plünderung
Kein Ministerium der NS-Zeit ist frei von Schuld! Alle haben Sie aktiv an den Verbrechen der Nazis mitgearbeitet. Nur wenige kamen mit sauberer Weste in die Ministerien der Bundesrepublik Deutschland. Das muss jedem Deutschen endlich klar werden. Es waren keine anderen da, also hängte man 1949 die Fahnen um und diente eben einem neuen Staat. Von den Verbrechen des untergegangenen Reiches wollte in meiner Jugend niemand etwas wissen oder gar gewusst haben. Wer es immer noch nicht glaubt, wie das Reichsfinanzministerium die Finanzierung Hitlers Verbrechen finanziert hatte, der sollte einfach die Bücher von Alt-Nationalrat Prof. Jean Ziegler lesen. Mit dem geraubten Vermögen der Juden und mit deren Zahngold aus den Vernichtungslager wusch das Finanzministium die Werte bei schweizer Banken in sauberes Geld und kaufte dafür Waffen und Munition. Der schweizerische Konzern Bührle-Oerlikon lieferte noch im April 1945 Kanonen an das NS-Regime. Wer hat's bezahlt? Das Reichsfianzministerium, das alle Nationalbanken der besetzten Gebiete geplündert hatte, Juden um ihr Vermögen brachte und jedes schmutzige Geschäft betrieben, das man nur bekommen konnte, um Geld für diesen Wahnsinn zu besorgen. Man m u s s das alles schreiben!

Monsieur Rainer
Sunday, November 07, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Schäubles wahres Gesicht
Was nur wenige wissen ist die Tatsache, dass Herr Dr. Schäuble zwar gerne den moderaten Redner gibt, der die Schärfen in seinen Kommentaren ganz bewusst durch den weichen Sing-Sang seines badischen Dialektes abmildert, jedoch in Wirklichkeit ein eisenharter und höchst disziplinierter Mann ist, der gegen sich und gegen andere ein gehöriges Mass an Rücksichtslosigkeit und Härte an den Tag legt. Seit seinem Attentat und noch schlimmer, seit seinem Absturz von Kohls Gnaden ist auch noch eine unglaubliche Verbitterung hinzugekommen. Er steht in Wirklichkeit vor dem Scherbenhaufen seiner politischen Karriere. Er ist nicht Bundeskanzler geworden, wie ihm Kohl versprochen hatte und er wurde auch nicht Bundespräsident, wie ihn Frau Merkel glauben liess. Stattdessen sitzt er immer noch auf einem Ministersessel herum, um ja nicht in der politischen Versenkung zu verschwinden. Er fühlt sich ungerecht behandelt und stark unterfordert. Das alles macht den Mann böse und gefährlich. Seine weichgespülte badische Maske verrät nur selten seinen tatsächlichen Gemütszustand. Eine dieser seltenen Gelegenheiten war bei der Pressekonferenz zu besichtigen.

Monsieur Rainer
Sunday, November 07, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Gero von Randow Paris-Korrespondent der ZEIT
Eine gute Analyse des ZEIT - Korrespondenten. Tatsächlich ist Nicolas Sarkozy kein Mensch zum knuddeln. Seine Arrivisten-Allüren und seine schlechten Manieren sind abstossend. Das bürgerliche Lager ist zeitweise geschockt und dann wieder angetan von der Rücksichtslosigkeit und der Härte, mit der er gegen alle Widerstände dringend notwendige Massnahmen durchsetzt. Er verschlankt den Staat, schafft liebgewonnene Privilegien der Beamten ab, der Rechnungshof prüft zum ersten Mal seit Bestehen der V. Republique die Haushalte des Elsyséepalastes und der Ministerien. Er reformiert teilweise die Rentensysteme. Er setzt Recht und Gesetz in den Vorstädten und gegen illegale Einwanderer durch. Ein gefundenes Fressen für alle jakobinischen Verfechter der political correctness und ihrer linken Kampfpresse. Seine Umfragewerte sind im Keller, es scheert ihn wenig, denn er weiss sehr genau, zu seiner Politik gibt es keine Alternative, zu seiner Person allerdings schon. Im gaullistischen Lager gibt es genügend präsidiale Kanditaten. Nicolas Sarkozy ist müde und ausgelaugt, demoralisiert und körperlich am Ende. Was aber viele Kritiker vergessen ist die Tatsache, dass er erst gestern wieder für 16 Milliarden Euro Aufträge von den Chinesen für Frankreich an Land gezogen hat. Alleine im armen Chateauroux wird China eine Fabrik für 4000 Arbeiter bauen. Was haben ihm die Sozialisten entgegenzusetzen? Die alten Parolen von 1981, die fast in den Staatsbankrott geführt hätten! Und wo ist ein deutscher Sarkozy in Sicht? Weit und breit nicht!

Monsieur Rainer
Sunday, November 07, 2010
Mein neues Buch " DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE "
erscheint im Januar 2011. Es befindet sich in der Schlussredaktion.

Monsieur Rainer
Saturday, November 06, 2010
News
Heute habe ich mich im SPIEGEL - Forum mit nachstehender Mail an die Redaktion von SPIEGELONLINE abgemeldet. Ich bitte, die Tippfehler zu entschuldigen, sie sind natürlich in der Mail verbessert.

Monsieur Rainer
Friday, November 05, 2010
Zensur im SPIEGEL, ein leuchtes Beispiel für Meinungsfreiheit !
Nachfolgender Beitrag über die Castor - Transporte wurden in der FAZ und in der ZEIT veröffentlicht, jedoch vom SPIEGEL zensiert und NICHT veröffentlicht! Der SPIEGEL ist schon längst nicht mehr der Hort der Freiheit und des investigativen Journalismus. Er ist zur Agitation und Propaganda seiner eigenen Meinung und zum Instrument der Manipulation der öffentlichen Meinung verkommen! Rudolf Augstein würde sich im Grabe herumdrehen. Es ist eine Schande, wie man ein solches Blatt derart herunterwirtschaften kann. Liest man die Kommentare auf SPIEGEL ONLINE, wähnt man sich in der Gosse des Abschaums der Menscheit. Die niedrigsten Instinkte erlaubt der SPIEGEl den Menschen, sich in seinem Forum auszuleben und auszukotzen. Der SPIEGEL ist der Souterrain des deutschen Journalismus. Das ist kein guter Journalismus, das ist kein schlechter Journalismus, das ist überhaupt kein Journalismus. Das ist die restlose Mobilisierung der menschlichen Dummheit!

Monsieur Rainer
Friday, November 05, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Castor - Transport nach Gorleben
Quo usque tandem abutere Catalina patiencia nostra? Wie lange noch, Ihr Mächtigen der Republik, wollt ihr unsere Geduld noch missbrauchen? Wie lange noch wollt ihr Entscheidungen gegen den erklärten Willen der Mehrheit des deutschen Volkes mit Polizeigewalt durchsetzen? Wie lange noch hält dies eine Demokratie aus, ohne dass sie daran zerbricht? Wir brauchen endlich eine direkte Demokratie in Deutschland! Verschämt nehmen die Politiker das Wort " Demokratie " nur noch mit dem Zusatz "repräsentative Demokratie" in den Mund, wohlwissend, dass dies ein Etikettenschwindel ist. Sie bedeutet nichts anderes, als dass der Bürger alle vier Jahre in der Wahlkabine irgendeinem von den Parteien ausgekungelten Kandidaten seine bürgerlichen Rechte abtritt. Der macht dann mit dieser offenen Abtretung, was seine Partei von ihm verlangt. Und das soll Demokratie sein? Macht euch nicht lächerlich, das ist Parteiendiktatur. Wenn es eine direkte Demokratie in Deutschland gäbe und die Abgeordneten, Minister, Bundeskanzler und Bundespräsidenten direkt vom Volk gewählt würden, gäbe es kein Stuttgart 21, keine Verlängerung der AKW-Laufzeiten, kein Gorleben und kein Afghanistan mehr. Das ist Demokratie, der aktuelle Zustand ist eine Pseudodemokratie ! Das geht nicht mehr lange gut! Bedenkt immer Ihr Politiker, sic transit cloria mundi! (Aller weltlicher Ruhm ist vergänglich)

Monsieur Rainer
Friday, November 05, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Arbeitet Sarkozy mit dirty tricks?
Mit meiner Einschätzung, dass es nur der Militärgeheimdienst DGSE gewesen sein könnte, weil er direkt dem Elysée unterstellt ist, scheint anscheinend revidiert werden zu müssen. Gleichwohl fällt es mir schwer zu glauben, dass der Inlandsgeheimdienst diese Schweinereien begangen haben soll. Dazu kenne ich die Befehls- und Kommandostrukturen desr französischen Sicherheitsorgane zu gut. Ich bin Autor zahlreicher französischer Politthriller, die alle auf einer wahren Begebenheiten beruhen. Der Inlandsgeheimdienst DCRI ist einem der dreizehn Inspecteur der Police Nationale unterstellt. Dieser wiederum ist dem Directeur Général de la Police Nationale untergeordnet und nur dem Innenminister Brice Hortefeux verantwortlich. Dieses Komplott scheint mir unwahrscheinlich und zu riskant. Es gibt aber einen Lösung: Schon François Mitterand beschäftige, finanziert mit Geldern unklarer Genese, eine eigene kleine Klempnertruppe für seine ganz persönlichen "Dirty Tricks". Das waren alles ihm treu ergebene Ex-Geheimdienstler. Sollte es etwa schon wieder so weit sein oder sind das alles Hirngespinste von Journalisten, um den verhassten Staatspräsidenten Sarkozy zu desavouieren. Auch dies ist denkbar und keineswegs abwegig!

Monsieur Rainer
Friday, November 05, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Die Landesbanken
Die Landesbanken waren zu nichts nutze, sind zu nichts nutze und sie bleiben zu nichts nutze! Sie haben lediglich der Befriedigung des Grössenwahns von Landespolitikern gedient, die sich die gut dotierten Aufsichtsratsposten beschafft haben. Die Politiker, die nicht den leisesten Schimmer einer Ahnung davon haben, was die Herren Vorstände da so treiben, sitzen ihre Stunden ab und nicken Transaktionen ab, von denen sie noch nie etwas gehört haben. Meist sprechen sie nicht einmal das Bänker-Kaudelwelsch aus deutsch-englischen Worthülsen. Sie tragen wie immer für alles die Verantwortung und haften für nichts. Wenn ein Deal zu einem Desaster führte, dann waren sie trotz Live-Bilder im Fernsehen gar nie anwesend. Die Landesbanken sind so unnötig wie ein Kropf, sie nehmen den Geschäftsbanken die Kunden weg und wenn das nicht klappt, weil die Sparkassen mehr vom Geschäft verstehen, verzocken sie sich an den internationalen Finanzmärkten mit Produkten, die sie nicht verstehen oder von denen sie keine Ahnung haben. Im besten Fall dienen sie ehemaligen Politikern als Endlager für ausgebrannte Elemente. Ergo schliessen ! Und zwar alle !

Monsieur Rainer
Thursday, November 04, 2010
Ich war wieder einmal politisch nicht korrekt !
Mein nachfolgender Kommentar über die Macht der jüdischen Gemeinden in Deutschland, dem Artikel von Henrik M. Broder, der Prof. Alfred Grosser als jüdischen "Nestbeschmutzer" bezeichnet, wurde vom SPIEGEL zensiert und daher NICHT veröffentlicht.

Monsieur Rainer
Thursday, November 04, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : MAD
Niemals war es dem MAD gelungen, ein wirklicher im Militär verankerter Nachrichtendienst zu sein. Jetzt, da sich Deutschland im Krieg befindet, müsste der militärische Nachrichtendienst eigentlich Feindaufklärung vor Ort betreiben. Doch die Bürokraten wollen nicht aus ihren warmen Amtsstuben. Sie lassen ihre Arbeit durch den BND erledigen. Der MAD war nie und ist heute erst recht zu nichts nutze. Deshalb gehört er abgeschafft.

Monsieur Rainer
Thursday, November 04, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Die Macht der jüdischen Gemeinden
Bei allem schuldigen Respekt für den Querdenker Broder, aber dieser Beitrag im SPIEGEL über Alfred Grosser ist grober Unfug. Alfred Grosser ist ein unabhängiger Geist, der den Finger in die Wunden Deutschlands legt. Als Jude hat er jedes Recht über die lähmende political correctness der Deutschen gegenüber den Juden zu sprechen. Sie wirkt peinlich, macht jeden Diskurs mit Israel über fehlende Politikansätze unmöglich und schreckt ängstlich vor jeder auch noch so kleinen Kritik an Juden in Deutschland ab. Man fürchtet das Totschlagargument "Antisemitismus" wie der Teufel das Weihwasser. Das geht so weit, dass ein Berliner Staatsanwalt öffentlich erklärt, warum er seine Amtspflichten ständig verletzt, er traut sich nämlich nicht, gegen die jüdische Mafia und zahlreichen jüdisch-russischen Verbrecher vorzugehen, weil er sonst seine Karriere riskiert. Was masst sich eigentlich die jüdische Gemeinde an. Sie darf in einem Rechtsstaat nicht sakrosankt sein. Sie hat keine Parallelgeschaft zu bilden, ebensowenig wie jede andere Religionsgemeinschaft. Es ist entwürdigend für das neue, junge Deutschland, wie der Bundespräsident durch die Lande zieht und sich als Wanderprediger versucht.

Monsieur Rainer
Thursday, November 04, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Deutschland blutet aus !
Dass hunderttausende von Deutschen ihre Heimat für immer verlassen und oft ohne Geld, ohne Sprachen und unter grossen grossen Risiken ein neues Leben in fernen Ländern beginnen, das wird in Deutschland nicht thematisiert. Warum wohl nicht? Weil die Pilitiker sich dann eingestehen müssten, dass die Welt, die sie sich geschaffen haben mit der Realität nicht mehr übereinstimmt. Die Menschen sind Deutschland leid und haben es satt, als kleine Kinder behandelt zu werden. Diesen unbequemen Fragen müssen sich die Politiker stellen, erst wenn diese Ursachen beseitigt sind, dann kann man sich auf die Anwerbung neues Fachkräfte aus dem Ausland bemühen. Warum kommt denn keiner der hochqualifizierten Ausländer nach Deutschland? Ist es überhaupt erstrebenswert für einen Ausländer, in diesem kleingeistigen, spiessigen und überregulierten Land zu leben? Ist Deutschland überhaupt eine wirkliche Demokratie? Das sind die Fragen, denen sich Deutschlands Politiker zu stellen haben! Das wird unbequem, weil sie dann zuerst auf einige Privilegien verzichten müssten und sich endlich direkten Wahlen zu stellen hätten. Deutschland braucht eine demokratische Runderneuerung!

Monsieur Rainer
Thursday, November 04, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Obama Land abgebrannt ?
Erinnern wir uns: Als Bill Clinton das Weisse Haus verliess, konnte er erhobenen Hauptes den Hubschrauber besteigen. Er hatte gut gearbeitet, nur wenige (bekannte) Geheimdienstschweinereien hinterlassen, keine sinnlosen Kriege angezettelt und vorallendingen hat er einen gesunden und ausgeglichenen Haushalt hinterlassen. Er hat sich von prüden Eiferern und bigotten Amerikanern nicht aus dem Amt jagen lassen. In der Mitte seiner ersten Amtszeit verlor er die Mehrheit in beiden Häusern des amerikanischen Parlamentes. Gleichwohl gelang ihm eine grandiose Wiederwahl und eine überaus erfolgreiche zweite Amtszeit. Er war trotz des permanenten Widerstandes im Senat und im Kongress ein erfolgreicher Präsident. Die USA waren eine in der Welt angesehene Grossmacht. Bill Clinton brachte es auf den Punkt, als er nach dem Geheimnis seines Erfolges gefragt wurde: „It’s economy, Stupid !“

Von nun an ging’s bergab. Durch undurchsichtige Wahlmanipulationen und einem mehr als strittigen Richterspruch des Suprime Court kam der denkbar ungeeignetste Amerikaner in das Amt des Präsidenten, den man finden konnte. Ein geläuterter Alkoholiker und wirtschaftlicher Bankrotteur, der sich auch noch dank Vaters Hilfe einem Verfahren wegen Desertion von der Nationalgarde um seinen immer wieder reklamierten nationalen patriotischen Dienst an God’s own country entzogen hatte. Doch auf George Dabbelju Bush kam es gar nicht an. Entscheidend für die Republikaner war, dass ein einfältiger Dummkopf, ohne jede Qualifikation in dieses Amt kam. Ihn konnten sie mit Hilfe einer Kamarilla von Lobbyisten aus der Öl – und Waffen- Branche leicht manipulieren. Der Präsident wurde von Colin Powell, Condoleeza Rice, Donald Rumsfeld, Wolfowitz, Perle und Cheney entsprechend den Wünschen ihrer Auftraggeber „beraten“. Zunächst dümpelte die Präsidentschaft kraft-und saftlos vor sich hin. George Dabbulju verspürte sichtlich keine Lust, sich in irgendeiner Weise um seine Aufgaben zu kümmern. Die in den Schubladen seiner Think Tanks als Blaupausen vorbereiteten Pläne zur Gewinnmaximierung ihrer Auftraggeber waren ohne einen äussereren Anlass nicht durchführbar.

Da kam der Anschlag auf das World Trade Center in New York wie gerufen. Die vorbereiteten Pläne wurden endlich aus den Safes geholt und Schritt für Schritt durchgesetzt. Der Justizminister erliess den sogenannten „Patriot Act“, der in Wort und Geist gegen das Freiheitsgebot der amerikanischen Verfassung verstösst und praktisch sämtliche Rechte der Amerikaner ausser Kraft setzen konnte. Schnell musste auch ein Anlass für einen Krieg gefunden wurden, um Waffen zu verkaufen und neue Ölresourcen zu erschliessen. Der Schuldige an den Anschlägen war schnell gefunden. Der Hurensohn Amerikas, der den USA schon so manchen Dienst erwiesen hatte, Saddam Hussein, war der Schuldige an den Terroranschlägen.

Das musste nun bewiesen werden, um einen Kriegsgrund zu rechtfertigen. Also fabulierte man die al-Quaïda, die sich schon in Afghanistan mit amerikanischer Hilfe erfolgreich gegen die Russen geschlagen hatte, in den Irak. Saddam Hussein hat so manches Verbrechen begangen, doch al-Quaïda hat er nie im Irak geduldet. Ausserdem musste der Beweis erbracht werden, dass Saddam über Giftgas und Raketen mit grosser, Israel bedrohender Reichweite besass. Bush hätte nur die Lieferscheine seiner amerikanischen Waffen-und Giftgasfabriken lesen sollen, dann wäre sehr schnell der Ort der Lager und die angeblichen Labors zu finden gewesen. Man hatte nichts mehr, das Giftgas hat Saddam Hussein zum Massenmord an den Kurden eingesetzt und seine Raketen hatten sich schon in Israel lächerlich gemacht. Der CIA lieferte jedoch das entsprechende Material, das Colin Powell in einer vielbeachteten Demonstration im Weltsicherheitsrat präsentieren durfte. Er konnte niemand ernsthaft von diesen gefakten Plänen überzeugen. Macht nichts.

Der Irak wurde angegriffen. Das amerikanische Volk wurde von Teilen der Presse besoffen berieselt mit patriotischem Kitsch. Es kam, wie es kommen musste, kein Giftgas, keine Labors, keine Raketen, nichts! Also hat man schnell den Kriegsgrund geändert, es ging nun um Menschenrechte. Wie das alles ausgegangen ist und wie es heute um den Irak bestellt ist, kann man jeden Tag besichtigen. Der Krieg verschlang eine Unsumme von Dollars, die Särge der heimkehrenden toten US-Soldaten durften nicht mehr gefilmt werden. Ernüchterung machte sich breit. Amerika ist aus seinem patriotischen Vollrausch aufgewacht und hatte einen fürchterlichen Kater. Das Öl war jedoch gesichert, die Munition verschossen, Waffen, Gerät und Logistik in rauhen Massen verbraucht. Die Lobbyisten jubelten!

Wo war noch mal gleich die Terrororganisation al-Quaïda mit seinem Fürsten der Finstenis, Osama Bin Laden ? Nun, sie war in Afghanistan, dort gibt es zwar kein Öl, aber unglaubliche Bodenschätze. Ausserdem und das ist das wichtigste, es gibt keine Menschenrechte. Genau der richtige Platz für ein weiteres Supergeschäft. Der Irak wurde sich selbst, nämlich im Chaos überlassen, auf geht’s nach Afghanistan. Diesesmal war man klüger. Man packte die Europäer bei der Ehre und lancierte eine grossangelegte Pressekampagne. Ergreifende Bilder von in den Stadien von den Taliban erschossenen Frauen gingen um die Welt. Sie waren anrührend. Man sah das ganze Elend eines geschundenen Volkes. Und tatsächlich, diesesmal gingen die Europäer den Amerikanern auf den Leim und zogen zur grossangelegten humanitären Hilfsaktion gen Afghanistan. Gesichert wurde dieser humanitäre Einsatz von Soldaten aus allen Herren Länder. Was dabei herauskam, wissen wir heute. Brunnen werden nicht mehr gebohrt. Es herrscht Krieg. Die USA setzten einen ihnen genehmen Clown als Präsidenten ein und überfielen, immer unter dem Vorwand der Jagd nach Terroristen und der Einführung von Demokratie dieses Land am Hindukusch. „Die Freiheit Deutschlands wird am Hindukusch verteidigt,“ fabulierte der damalige deutsche Verteidungsminister. Jeder andere, als der ehemalige Oberstadtdirektor von Osnabrück, wäre für so einen Spruch in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden.

George Dabbelju hatte alles getan, um die Wünsche seine Sponsoren zu erfüllen. Doch Amerika war bankrott, die Kriege haben Spuren der Verwüstung hinterlassen, die Wirtschaft und die Infrastruktur der USA wurden sträflich vernachlässigt. Das Haushaltsdefizit stieg in ungeahnte Höhen und konnte nur durch Verkauf von Staatsanleihen an die Chinesen gestützt werden. Das Land der Mitte hatte in der Zwischenzeit seine Märkte in den USA ausgebaut. Amerikas Produktion ist auf dem Tiefstand. Die Arbeitslosigkeit steigt und steigt. Das Land ist wirtschaftlich und moralisch bankrott.

Die Amerikaner sehnten sich nach einem Retter aus höchster Not und wählten sich einen Farbigen zum Präsidenten. Barack Obama kam vier Jahre zu früh. Die Republikaner hätten die Suppe selbst auslöffeln müssen, die sie sich eingebrockt hatten. Es kam wie es kommen musste. Die Amerikaner lieben fast food. Obama konnte in den zwei Jahren seiner bisherigen Amtszeit die verheerenden Fehler seines Vorgängers nicht tilgen. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Er setzte einige grossartige Reformen durch, doch die Erfolge sind natürlich noch nicht sichtbar. Die Arbeitslosigkeit steigt, Amerika liegt am Boden, die Menschen fallen in ein soziales Loch, verlieren Haus und Hof.

Da naht ein neuer „Retter“. Sarah Palin mit ihrer Tea Party. Und prompt gewinnen die Republikaner wieder die Mehrheit im Kongress. Man sollte nun glauben, dass damit Obama zur „Lame Duck“ geworden ist. Die Geschichte Bill Clintons lehrt uns etwas anderes. Jetzt müssen die Republikaner mitarbeiten an den Reformen Obamas, sonst stehen sie in zwei Jahren bei den Präsidentschaftswahlen als ewige Versager, Lobbyisten, Lügner und Betrüger da. Die verlorene Wahl ist Obamas grosse Chance!

Monsieur Rainer
Wednesday, November 03, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Merkel ist gerettet !
Die Presse überschlägt sich. "Frau Merkel ist gerettet". Sollte man solche Vorkommnisse nicht ein wenig sachlicher kommentieren? Natürlich ist ein hoher Politiker ständig einer Gefährdungslage ausgesetzt. Zum einen war die Kanzlerin in Belgien und zum anderen haben die Sicherheitsorgane doch perfekt gearbeitet. Mir scheint diese Art der Dramatisierung weder hilfreich, noch dem Ernst der permanenten terroristischen Bedrohung angemessen. Dieser ernste Vorfall sollte nicht als Seifenoper durch die bunte Presse verkitscht werden.

Monsieur Rainer
Wednesday, November 03, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Walter Sittler
Das ist der Treppenwitz der Geschichte. Ausgerechnet die CDU in Baden-Württemberg versucht, einen friedlichen Demonstranten wegen der NS - Vergangenheit seines Vaters zu verunglimpfen. Mag ja sein, dass Walter Sittler mit einem Nazi als Vater geschlagen war. Das bin ich auch! Ich werde nicht der einzige Kriegsjahrgang sein, der nicht besonders stolz auf seinen Vater ist. Doch eine Partei, der einen ehemaligen Referenten im Reichspropagandaministerium, Kurt Georg Kiesinger, und einen ehemaligen Marinerichter, Hans Filbinger, zum Ministerpräsidenten gewählt hat, sollte vorsichtig sein mit solchen Beleidigungen. Die Herren der CDU haben ein bemerkenswertes Demokratie-Verständnis und ein kurzes Gedächtnis!

Monsieur Rainer
Wednesday, November 03, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Die Handschrift der Geheimdienste
Akten verschwunden in der Bettencourt-Affäre? Da kommt nur einer in Frage: Das ist der DGSE (Direction de Sécurité extérieur). Der Stab dieses militärischen Geheimdienstes sitzt tief unter der Metro im Verteidigungsministerium. Die Hauptverwaltung ist im "Piscine" im 20 ème Arrondissement von Paris und die Klempnertruppe, sprich operative Abteilung, hat ihren Sitz im Fort Noisy-le-Sec im Département Seine-Saint-Denis. Sie war es auch, die die "Rainbow Warrior" von Greenpeace versenkt hatte. Und dieser Geheimdienst hat einen ganz entscheidenden Vorteil: Er untersteht direkt dem Staatspräsidenten! Honi soit qui mal y pense !

Monsieur Rainer
Tuesday, November 02, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : 60 Milliarden € Mehreinnahmen beim Staat !
Da hilft nur eines: Sparen, Schulden abbauen, wenn nicht jetzt, wann dann? Doch man kann es auf der Uhr ablesen. Bei einigen überambitionierten Politikern werden wir innerhalb der nächsten Stunden den Pawlow'schen Reflex erleben: Steuern senken! Jetzt muss zuerst die enorme Staatsverschuldung abgebaut werden! Im Zuge einer radikalen Sparpolitik muss sich der Staat selbst verschlanken! Die Lohnstückkosten und das Preis-Leistungsverhältnis dieses überbordenden Betriebes "Staat" sind ruinös!

Monsieur Rainer


Tuesday, November 02, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Würde
Die Trauerfeier für diese grossartige Dame im Sinne des Wortes war durch Würde, Ehrfurcht und aufrichtige Zuneigung geprägt. Hanseatisch schlicht und der grossen Lebensleistung von Hannelore Schmidt angemessen. Wie nicht anders zu erwarten war, hat Helmut Schmidt diese wohl härteste Prüfung seines Lebens in grossartiger Haltung und Disziplin durchgestanden. Er ist eben nicht der kühle Hanseat, sondern von Liebe und herzerreissender Trauer um seine Lebensgefährtin durchdrungen. Die Trauerrede von Herrn Voscherau war in atemberaubenden Masse persönlich und von grosser Freundschaft und Respekt für die Verstorbene geprägt. Sie hat mich ganz persönlich berührt und konnte niemand, der guten Willens ist, kalt lassen. Frau Prof. Dr. Hannelore Schmidt, Sie waren uns immer Vorbild. Sie haben uns Haltung im Leben und im Alter gelehrt. Wir alle werden Sie nicht vergessen. Unsere ganze Fürsorge und Zuneigung muss nun Ihrem Mann Helmut Schmidt gelten.

Monsieur Rainer
Tuesday, November 02, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Schäubles Steuerreförmchen
Ein alter, kranker, verbitterter Mann versucht sich krampfhaft zu beschäftigen. Grosse Möglichkeiten und Spielraum lässt ihm diese Koalitation, die gar nicht zusammenpasst, nicht. Gleichwohl versucht er als Pragmatiker ein bisschen von dem durchzusetzen, was einleuchtend und machbar erscheint. Die Vereinfachung der Steuererklärung. Das ist gut gemeint, aber im Ergebnis nichts zu den wahren Herausforderungen, vor die ein Finanzminister eines so am finanziellen Abgrund lavierenden Landes gestellt ist. Nichts hören wir von einer dringenden Verschlankung des Staates. Wo ist ein radikaler Schuldenabbau? Wo ist ein radikaler Subventionsabbau, das Durchforsten der unsinnigsten Steuerschlupflöcher, die die Welt je gesehen hat. Wozu braucht Deutschland als einziges Land der Erde 70.000 Steuergesetze, Ausnahmeregelungen und Einzelfallverordnungen? Wo ist wenigstens das Ende der absurdesten Mehrwertsteuersätze der Welt in Sicht? Nichts von alledem kann der deutsche Finanzminister anpacken oder gar durchsetzen. Erstens ist er dazu zu krank und physisch zu schwach und zweitens existiert in der gesamten Regierung nicht die geringste Bereitschaft, als mehr als Kosmetik zu betreiben. Ein starker Nachfolger ist weit und breit nicht in Sicht !

Monsieur Rainer
Sunday, October 31, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Hitlers Nachfolger
Nichts ist dringender als die historische Aufarbeitung der Gründungsphase aller Bundesministerien, des BND, des BKA und aller Innen- und Justizministerien.

Mit welchen Personen wurden denn bei der Gründung der Bundesrepublik zusammengearbeitet? Es waren doch keine anderen da ausser ehmaligen NS-Schergen und einigen versprengten Regime-Gegnern wie der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer.

Reinhard Gehlen wäre nach heutigem Recht ein Hoch-und Landesverräter, denn er ist mitsamt seinen ganzen Akten der Abteilung "Fremde Heere Ost" zu den Amerikaner übergelaufen. Die gründeten die "Organisation Gehlen", die dann später in den BND umgewandelt wurde. Seine Gründungsmitglieder waren Offiziere seines ehemaligen Stabes, Mitglieder des Amtes Ausland Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht, des SD, der SIPO und der Geheimen Feldpolizei. Sie putzten ihre Lebensläufe, liessen ihre Stammakten in der Wehrmacht und im Reichssicherheitshauptamt verschwinden und spielten die Saubermänner bis weit in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Nicht anders erging es dem BKA und den Kriminal-Schutz-und Bereitschaftspolizeien, die allesamt dem Repressionsapparat des NS-Regimes angehörten. Sie waren entweder beim SD, bei der SIPO, bei der Gestapo oder stellten die Einsatzkommandos im Osten. Höhere SS- und Polizeiführer in besetzten Gebieten waren sich keiner Schuld bewusst und krochen in den bundesrepublikanischen Organisationen unter.

Die Justizministerien wussten sehr genau um die Verbrechen von Richtern, Staatsanwälten und Ministerialbeamten. Kein einziger dieser Juristen wurde je für die NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen. Es kam zu absurden Szenen in den Gerichtssälen: Dieselben Richter am Oberverwaltungsgericht Schleswig, die die Enteignung der Juden justiziabel gemacht hatten, durften später über deren Entschädigung und Wiedergutmachung entscheiden. Die NS-Professoren sassen bräsig auf ihren Lehrstühlen und verdarben gleich die nächste Generation der Juristen.

Es wird höchste Zeit, dass Deutschland endlich mit seiner Vergangenheit aufräumt! Damit bekommt der alte Sponti-Spruch der 68iger eine völlig neue Bedeutung: Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren, nämlich vom 1000 jährigen Reich!

Wer sich heute noch gegen die Aufarbeitung durch die Historiker wehrt, hat nichts dazugelernt.

Monsieur Rainer
Sunday, October 31, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT zum Thema Burka
Es ist mir persönlich völlig wurscht, welcher Hautfarbe, Rasse oder Religion ein Mann oder eine Frau angehören. Noch gleichgültiger ist mir ihre sexuelle Ausrichtung. Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden. Nach diesen Kriterien beurteile ich keinen Menschen. Für mich zählen nur seine Charaktereigenschaften. Jeder Mansch hat das Recht, diese Eigenschaften offen auszuleben. Niemand hat das Recht, sich darüber zu erheben. Was mich einzig stört, ist dass Hautfarbe, Rasse und Religion von staatlichen Organen zum Politikum gemacht werden. Diese Fragen haben die Politik und den Staat nicht zu tangieren. Ich verteidige mit Leidenschaft den laizistischen und säkularen Staat. Aus diesem Grunde halte ich auch die Äusserungen des deutschen Bundespräsidenten zum Islam, zum Christentum und zum Judentum für völlig deplaziert. Ist der Mann Bundespräsident oder Wanderprediger? Leider hat Deutschland die im Grundgesetz vorgeschriebene Säkularisierung, also Trennung von Kirche und Staat, nie ratifiziert. Immer noch haben die Konkordatsverträge zwischen dem Vatikan und dem III. Reich Gültigkeit. Immer noch spielen sich die Kirchen als Staat im Staat auf, obwohl sie vom Steuerzahler qua Kirchensteuer und Besoldung der Priester alimentiert werden. Ich hoffe, dass mein Standpunkt klar geworden ist. Frankreich ist seit der französischen Revolution ein laizistischer Staat. Ergo hat er auch das Recht, in öffentlichen Gebäuden das Tragen von Zeichen seiner Relegionszugehörigkeit zu verbieten.

Monsieur Rainer
Sunday, October 31, 2010
Mein neues Buch " DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE "
erscheint im Januar 2011.

Monsieur Rainer
Sunday, October 31, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Die Justiz im deutsch-französischen Vergleich

Die französische Justiz scheint politisch unabhängiger zu sein als die deutsche Justiz. Sie basiert auf mehreren Säulen: Der Anwaltschaft, dem Untersuchungsrichter, dem Staatsanwalt, dem Richter, sowie dem Cour supérieur de la Magistrature CSM.

Will jemand Anwalt werden, genügt ein abgeschlossenes Jurastudium und eine Zulassung bei einem Gericht. Daher sind die Anwälte in Frankreich meist schneller mit ihrer Ausbildung fertig. Heute sieht man schon 25 Jährige im schwarzen Talar mit Hermelinschwanz und weissem Plastron an den Gerichten. Will er Notar oder Gerichtsvollzieher werden, bedarf es eines weiterführenden Studiums. Sie alle haben eines gemein: man spricht sie mit " Maître " an.

Will er in den Staatsdienst und Magistrat werden, muss er zusätzlich zwei Jahre die Ecole nationale supérieur de la Magistrature ESM in Bordeaux erfolgreich absolvieren. Danach kann er als Untersuchungsrichter, Staatsanwalt oder Richter eingesetzt werden. In jedem Département gibt einen Staatsanwalt. Er nennt sich Procureur de la République. Seine ihm unterstellten Staatsanwälte nennt man Substitut. Die Aufsicht über die Staatsanwaltschaft eines Départements führt ein Generalstaatsanwalt ( Avocat Général).

Über allen Magistraten wacht eine strenge Dienstaufsicht. Sie unterstehen dem Conseil Supérieur de la Magistrature CSM, dem z.B. alle ehemaligen Staatspräsidenten automatisch angehören. In ganz schlimmen Fällen von Fehlverhalten eines Magistraten kann sich dieser auch unter Eid einem hochnotpeinlichen Verhör durch den Justizausschuss der Nationalversammlung stellen müssen. Diese Anhörung wird meist im Fernsehen übertragen.

Das Amt des Untersuchungsrichters (Juge d'Instruction) wurde 1811 durch einen Erlass Napoléon I. geschaffen, um der Korruption unter den Richtern Herr zu werden. Er ist nicht weisungsabhängig, nimmt keinerlei Anweisungen von Vorgesetzten, Richtern, Staatsanwälten oder Politikern an und untersucht ein Delikt bis zur Verfahrensreife. Er stellt in eigener Verantwortung Hausdurchsuchungsbefehle und Haftbefehle aus und weist die Polizei an, seine Anordnungen durchzuführen. Er kann auch jederzeit einen Beschuldigten wieder freilassen, wenn kein Haftgrund mehr vorliegt.

Gegen seine Entscheidung kann allerdings Beschwerde beim Juge de Detention (Haftrichter) eigelegt werden, der von sich aus einen Haftbefehl aufheben oder ausser Vollzug setzen kann. Entweder schliesst der Untersuchungsrichter am Ende seiner Ermittlungen die Akten mit einem non-lieu (nicht schuldig) oder er empfiehlt der Staatsanwaltschaft, Anklage zu erheben.

Allerdings ist es in Frankreich immer wieder geschehen, dass unliebsame Untersuchungsrichter in eine andere Region versetzt wurden, teilweise sogar mitten in einem laufenden Verfahren. Die Regierung kann durchaus Einfluss auf die Karriere der Untersuchungsrichter nehmen, oder Druck auf deren Vorgesetzte ausüben, damit sie einen Eiferer "zurückpfeifen". Beispielsweise wurde die Untersuchungsrichterin Eva Joly, die die Korruptionsaffairen in der Ära Mitterand untersuchte, derart gemobbt, dass sie um ihr Leben fürchten musste und aus dem Dienst ausschied. Sie ist heute Europaabgeordnete. Juge Halphen untersuchte die Affaire um die fiktiven Angestellten im Pariser Rathaus und ermittelte gegen Jacques Chirac. Weit kam er nicht damit, frustriert quittierte er den Dienst, als erst seine Katze an seine Türe genagelt und später seine Kinder von Unbekannten von der Schule abgeholt wurden. Man hörte ihn ab, überwachte ihn und machte sein Leben zur Hölle, bis er entnervt aufgab und ein Buch darüber schrieb.

Über allem wacht der jeweilige Justizminister, der auch gleichzeitig Verfassungsminister (Garde de Sceaux) ist. Die Richter und Staatsanwälte werden auf Vorschlag des Justizministers von dem vom Volk direkt gewählten Staatspräsidenten ernannt.

Deutschland hat so eine Einrichtung nicht, daher ist Deutschland's Justiz nicht in dem Masse unabhängig. Zwar spricht man immer von der Unabhängigkeit der Richter, die hat es jedoch in Deutschland noch nie gegeben. Es ist eine Chimäre. Im Kaiserreich war es eine Klassenjustiz, in der Weimarer Republik eine diese verachtende Justiz, im III. Reich eine politische Verbrecherjustiz, in der Nachkriegszeit eine Wendehalsjustiz und heute eine ängstliche Beamtenjustiz, die auch noch abhängig ist vom Wohl des jeweiligen Justizministers. Politisch nicht genehme Urteile entscheiden oft über Karriere oder Beförderungen.

Das Jurastudium ist bei allen Organen der Rechtspflege gleich. Es beinhaltet ein Jurastudium und ein zweijähriges Referendariat. Die Stationen können über eine Anwaltspraxis, das Baurechtsamt, eine andere Behörde, bei der Staatsanwaltschaft oder einem Gericht erfolgen. Danach beschliesst der deutsche Jurist seine Ausbildung mit dem zweiten juristischen Staatsexamen.

Hat er ein Prädikatsexamen, kann er in den Staatsdienst übernommen werden. Sonst bleibt ihm nur der Weg zum Pizzafahrer oder Anwalt. Die Generalstaatsanwälte der Länder und der Generalbundesanwalt sind politische, weisungsabhängige Beamte. Was die Politik anordnet, müssen die Staatsanwälte durchführen. Wo das schon hingeführt hat, lässt sich an zahlreichen Beispielen festmachen. (z.B. Max Strauss, Pfahls, Schreiber)

Ein Disziplinargerichtshof, der bei Verfehlungen von Richtern oder Staatsanwälten angerufen werden könnte, existiert in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich nicht. Deshalb wurde auch kein Richter oder Staatsanwalt jemals für seine Verbrechen in der NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen. Sogar die Beisitzer im Volksgerichtshof unter dem Vorsitz von Roland Freisler wurden nach dem Ende des III. Reiches anstandslos wieder in den Justizdienst übernommen. Eine Gedenktafel an diese "hohen Richter" schmückt heute noch die Eingangshalle des Bundesgerichtshofes BGH.

Monsieur Rainer
Sunday, October 31, 2010
Mein Artikel in der ZEIT: Die deutsch-französische Justiz im Vergleich
Die französische Justiz scheint politisch unabhängiger zu sein als die deutsche Justiz. Sie basiert auf mehreren Säulen: Der Anwaltschaft, dem Untersuchungsrichter, dem Staatsanwalt, dem Richter, sowie dem Cour supérieur de la Magistrature CSM.

Will jemand Anwalt werden, genügt ein abgeschlossenes Jurastudium und eine Zulassung bei einem Gericht. Daher sind die Anwälte in Frankreich meist schneller mit ihrer Ausbildung fertig. Heute sieht man schon 25 Jährige im schwarzen Talar mit Hermelinschwanz an den Gerichten.

Will er in den Staatsdienst und Magistrat werden, muss er zusätzlich zwei Jahre die Ecole nationale supérieur de la Magistrature ESM in Bordeaux erfolgreich absolvieren. Danach kann er als Untersuchungsrichter, Staatsanwalt oder Richter eingesetzt werden.

Über allen Magistraten wacht eine strenge Dienstaufsicht. Sie unterstehen dem Conseil Supérieur de la Magistrature CSM, dem z.B. alle ehemaligen Staatspräsidenten automatisch angehören.

Das Amt des Untersuchungsrichters wurde 1811 durch einen Erlass Napoléon I. geschaffen, um der Korruption unter den Richtern Herr zu werden. Er ist nicht weisungsabhängig, nimmt keinerlei Anweisungen von Vorgesetzten, Richtern, Staatsanwälten oder Politikern an und untersucht ein Delikt bis zur Verfahrensreife. Er stellt in eigener Verantwortung Hausdurchsuchungsbefehle und Haftbefehle aus und weist die Polizei an, seine Anordnungen durchzuführen. Er kann auch jederzeit einen Beschuldigten wieder freilassen, wenn kein Haftgrund mehr vorliegt.

Gegen seine Entscheidung kann allerdings Beschwerde beim Juge de Detention (Haftrichter) eigelegt werden, der von sich aus einen Haftbefehl aufheben oder ausser Vollzug setzen kann. Entweder schliesst der Untersuchungsrichter am Ende seiner Ermittlingen die Akten mit einem non-lieu (nicht schuldig) oder er empfiehlt der Staatsanwaltschaft, Anklage zu erheben.

Allerdings ist es in Frankreich immer wieder geschehen, dass unliebsame Untersuchungsrichter in eine andere Region versetzt wurden, teilweise sogar mitten in einem laufenden Verfahren. Die Regierung kann durchaus Einfluss auf die Karriere der Untersuchungsrichter nehmen, oder Druck auf deren Vorgesetzte ausüben, damit sie einen Eiferer "zurückpfeifen". Beispielsweise wurde die Untersuchungsrichterin Eva Joly, die die Korruptionsaffairen in der Ära Mitterand untersuchte, derart gemobbt, dass sie um ihr Leben fürchten musste und aus dem Dienst ausschied. Sie ist heute Europaabgeordnete. Juge Halphen untersuchte die Affaire um die fiktiven Angestellten im Pariser Rathaus und ermittelte gegen Jacques Chirac. Weit kam er nicht damit, frustriert quittierte er den Dienst, als erst seine Katze an seine Türe genagelt und später seine Kinder von Unbekannten von der Schule abgeholt wurden. Man hörte ihn ab, überwachte ihn und machte sein Leben zur Hölle, bis er entnervt aufgab und ein Buch darüber schrieb.

Deutschland hat so eine Einrichtung nicht, daher ist Deutschland's Justiz nicht unabhängig. Das Jurastudium ist bei allen Organen der Rechtspflege gleich. Es beinhaltet ein Jurastudium und ein zweijähriges Referendarirat. Die Stationen können über eine Anwaltspraxis, das Baurechtsamt, eine andere Behörde, bei der Staatsanwaltschaft oder einem Gericht erfolgen. Danach beschliesst der deutsche Jurist seine Ausbildung mit dem zweiten juristischen Staatsexamen.

Hat er ein Prädikatsexamen, kann er in den Staatsdienst übernommen werden. Sonst bleibt ihm nur der Weg zum Pizzafahrer oder Anwalt. Die Generalstaatsanwälte der Länder und der Generalbundesanwalt sind politische, weisungsabhängige Beamte. Was die Politik anordnet, müssen die Staatsanwälte durchführen. Wo das schon hingeführt hat, lässt sich an zahlreichen Beispielen festmachen.

Ein Disziplinargerichtshof, der bei Verfehlungen von Richtern oder Staatsanwälten angerufen werden könnte, existiert in Deutschland im Gegensatz zu Frankreich nicht. Deshalb wurde auch kein Richter oder Staatsanwalt jemals für seine Verbrechen in der NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen. Sogar die Beisitzer im Volksgerichtshof unter dem Vorsitz von Roland Freisler wurden nach dem Ende des III. Reiches anstandslos wieder in den Justizdienst übernommen. Eine Gedenktafel an die "hohen Richter" des Reichsgerichtshofes schmückt heute noch die Eingangshalle des Bundesgerichtshofes BGH.

Monsieur Rainer
Saturday, October 30, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL: Deutsch-französische Justiz im Vergleich
Ich möchte die folgende Aussage des Artikels "Im Gegensatz zu einem Staatsanwalt wie Courroye, der dem Justizministerium untersteht, ist ein Untersuchungsrichter von der Regierung unabhängig" relativieren. Der Untersuchungsrichter untersteht einerseits dem Conseil Supérieur de la Magistrature, dem z.B. alle ehemaligen Staatspräsidenten automatisch angehören. Zweitens ist es in Frankreich immer wieder geschehen, dass unliebsame Untersuchungsrichter in eine andere Region versetzt wurden, teilweise sogar mitten in einem laufenden Verfahren. Die Regierung kann durchaus Einfluss auf die Karriere der Untersuchungsrichter nehmen, oder Druck auf deren Vorgesetzte ausüben, damit sie einen Eiferer "zurückpfeifen". Beispielsweise wurde die Untersuchungsrichterin Eva Joly, die die Korruptionsschweinereien in der Ära Mitterand untersuchte derart gemobbt, dass sie um ihr Leben fürchten musste und aus dem Dienst ausschied. Sie ist heute Europaabgeordnete. Juge Halphen untersuchte die Affaire um die fiktiven Angestellten im Pariser Rathaus und ermittelte gegen Jacques Chirac. Weit kam er nicht damit, frustriert quittierte er den Dienst, als erst seine Katze an seine Türe genagelt und später seine Kinder von Unbekannten von der Schule abgeholt wurden. Man hörte ihn ab, überwachte ihn und machte sein Leben zur Hölle, bis er entnerft aufgab und ein Buch darüber schrieb. Gleichwohl hat Napoléon I. dem Land einen grossen Dienst erwiesen, als er 1811 das unabhängige Amt des Untersuchungsrichters einführte, weil der Korruption unter den Richtern Einhalt bieten wollte. Deutschland hat so eine Einrichtung nicht, daher hat Deutschland auch keine unabhängige Justiz. Die Generalstaatsanwälte der Länder und der Generalbundesanwalt sind politische weisungsabhängige Beamte. Was die Politik anordnet, müssen die Staatsanwälte durchführen. Wo das schon hingeführt hat, lässt sich an zahlreichen Beispielen festmachen.

Monsieur Rainer
Saturday, October 30, 2010
" DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE "
Mein neues Buch erscheint im Januar 2011.

Monsieur Rainer
Friday, October 29, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Furchtbare Juristen
Recht hat der Staatsanwalt Joachim Kügler. Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer konnte ganze Arien singen über seine Juristenkollegen. Mehrfach war er nahe dran, die Nazi-Schergen Eichmann und Mengele zu fassen, doch seine eigenen Juristen haben ihn verraten und die Verbrecher gewarnt. Man lese dazu nur die Memoiren von Fritz Bauer. Mein Vater, Jurist was sonst, und Sonderführer Z der Spionageabwehr der Wehrmacht in Dijon wurde von der Organisation Gehlen zunächst in der "Rattenlinie" versteckt, dann kroch er bei meinem Grossvater unter, um im Jahre 1949 mit frisch geputzter Weste seine Anwaltskanzlei wieder zu eröffnen. Seine Weste wurde von der Organisation Gehlen so gründlich gereinigt, dass es heute nicht einmal einen einzigen Hinweis auf die Existenz einer Wehrmachtstammakte, einer NSDAP Mitgliedschaft, auf den NS-Rechtswahrerbund, auf die SA oder gar auf seine Untaten in Dijon gibt. In meinem Elternhaus gingen SS-Oberführer Wilhelm (Willi) Kriechbaum, der ehemalige Chef der Geheimen Feldpolizei in Dijon und nun hoher Beamter des BND, SS-Brigadeführer Walter (Schelle) Schellenberg,ehemaliger dritter Mann im RSHA und Chef des SD, Hans Filbinger, ehemaliger Minierichter, und Kurt-Georg Kiesinger, ehemaliger Referent im Reichspropagandaministerium, ein und aus. Sie waren alle noch da und sprachen sich hüstelnd als "Herr Kollege" an. Wie halt Akademiker so reden, wenn sie sich schätzen. Ganze nachfolgende Juristengenerationen wurden von den NS-Professoren verdorben. Die Früchte sehen wir heute noch. Wer in den sechziger und siebziger Jahren Jura studiert hatte, dem sitzt heute noch das verquere Gedankengut dieser Studentenverderber im Blut. Und da wundert sich noch jemand über den Zustand der heutigen Justiz?

Monsieur Rainer
Friday, October 29, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Aufarbeitung
Nein, die DDR - Juristen wurden niemals zur Rechenschaft gezogen. Einschliesslich der Militärstaatsanwälte der NVA wurden alle ehemaligen furchtbaren Juristen der DDR-Gerichte in die Bundesrepublikanischen Rechtsanwaltskammern übernommen. Der ehemalige DDR - Innenminister Diestel gefällt sich heute sogar als Gegner des DDR-Regimes und turnt ohne jede Scheu durch die Talk-Shows. Merke: Juristen halten zusammen, sie sind meist zu vielem fähig und oft zu wenig in der Lage. Der Treppenwitz in der Geschichte der Aufarbeitung der DDR-Justiz ist die Tatsache, dass einzig Rechtsanwalt Vogel, einst von den Westmächten als verlässlicher Partner beim Freikauf von politischen Häftlingen, in Westberlin angeklagt wurde. Herr Dr. Schalck-Golodkowsky, der Stasi-Oberst und ehemalige Chef der KOKO, vervespert dagegen seine gestohlenen Millionen in einem prächtigen Bungalow im schönen Bayern. Sein Credo können wir alle nur ahnen: "Wenn Ihr mich auch nur anfasst, dann öffne ich meine Safes mit den Akten über westdeutsche Politiker." Der Einigungsvertrag wurde mit der ganz heissen Nadel gestrickt. Es ist auch ärgerlich, dass die lächerlichen Promotionen der DDR-Juristen anerkannt wurden und sie sich wieder mit dem Titel Dr.iur. schmücken dürfen. Wenn aber ein indischer Diplomingenieur der Elektrotechnik sein Diplom aus den Eliteuniversitäten der Welt bei deutschen Behörden vorlegt, oder ein Marokkaner sein Examen als Geologe in Deutschland anerkannt haben will, schicken ihn die deutschen Behörden zum Taxifahren oder als Aushilfe in eine Pizzabäckerei. Mir wird schlecht!

Monsieur Rainer
Friday, October 29, 2010
Mein Lommentar im SPIEGEL : Merkels Antrag wird "geprüft" !
Wenn Juristen und Diplomaten etwas grundweg ablehnen, aber dem Gegner sein Gesicht bewahren lassen, so wird ein Antrag "geprüft". Das heisst, er wird solange "geprüft", bis er sich von selbst erledigt hat oder der Antragsteller nicht mehr im Amt ist. Ergo ist Frau Dr. Merkel wieder einmal mit ihrem aufgeblasenen Getue in der EU gescheitert und stellt nun erstaunt fest, dass kein Mensch sie mehr leiden kann. Das konnten sie diese Kanzlerin zwar vroher schon nicht, doch nun hat Deutschland wieder einmal gezeigt, dass es sein Oberlehrhaftes Getue einfach nicht ablegen will. Dieses Parvenü - Gehabe erinnert stark an Wilhelm II, der der ganzen Welt mit seiner Grossmanssucht auf die Nerven ging. Wo soviel Grössenwahn endet kann man in den Geschichtsbüchern nachlesen. Fazit: Frau Dr. Merkel ist auf ganzer Linie gescheitert!

Monsieur Rainer
Friday, October 29, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL: Historikerkommission im BND ? Ein Albtraum!
Nichts ist dringender als die historische Aufarbeitung der Gründungsphase aller Bundesministerien, des BND, des BKA und aller Innen- und Justizministerien. Mit welchen Personen wurden denn bei der Gründung der Bundesrepublik zusammengearbeitet? Es waren doch keine anderen da ausser ehmaligen NS-Schergen. Reinhard Gehlen wäre nach heutigem Recht ein Hoch-und Landesverräter, denn er ist mitsamt seiner ganzen Akten der Abteilung Fremde Heere Ost zu den Amerikaner übergelaufen. Die gründeten die "Organisation Gehlen", der dann später in den BND umgewandelt wurde. Seine Gründungsmitglieder waren Offiziere seines Stabes, Mitglieder des Amtes Ausland Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht, des SD, der SIPO und der Geheimen Feldpolizei. Sie putzten ihre Akten, liessen ihre Stammakten in der Wehrmacht und im Reichssicherheitshauptamt verschwinden und spielten die Saubermänner bis weit in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Nicht anders erging es dem BKA und den Kriminal-Schutz-und Bereitschaftspolizeien, die allesamt dem Repressionsapparat des NS-Regimes angehörten. Die Justizministerien wussten sehr genau um die Verbrechen von Richtern, Staatsanwälten und Ministerialbeamten. Kein einziger dieser Juristen wurde je für die NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen. Die NS-Professoren sassen bräsig auf ihren Lehrstühlen und verdarben gleich die nächste Generation der Juristen. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland endlich mit seiner Vergangenheit aufräumt!

Monsieur Rainer
Friday, October 29, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Helmut Schmidt
Helmut Schmidt als Herausgeber der ZEIT. Zunächst einmal ganz sicher ein genialer Schachzug der damals Verantwortlichen. Gleichzeitig auch die einzig angemessene Betätigung für einen Staatsmann dieses Ranges und dieser Klasse. Seine Entscheidung, sich als Herausgeber einer der angesehensten Zeitungen Deutschlands, nur vergleichbar mit "Le Monde" oder der "Times", zur Verfügung zu stellen, ist ein Glücksfall für die Zeitung und für Deutschland. Das ist die einzige akzeptable Beschäftigung für einen ehemaligen Regierungschef. Nicht jeder Alt-Kanzler kann diesen Respekt für sich in Anspruch nehmen. Heute mehr denn je lauschen wir seinen Worten, lesen seine Artikel und seine Bücher begierig wie Ertrinkende. Sie geben uns Richtung und Klarheit im wabernden Nebel der Sprechblasen. Liegt es nur an Helmut Schmidt oder ist der qualitative Abstand zur gegenwärtigen Politikergeneration nur so eklatant? Ich hoffe, er bleibt uns als Ratgeber noch lange erhalten.

Monsieur Rainer
Thursday, October 28, 2010
Zensur im SPIEGEL
Die nachfolgenden beiden Berichte über Frau Dr. Merkel in Brüssel und über die verabschiedete Rentenreform fielen der SPIEGEL - Zensur zum Opfer. Alles was eventuell f ü r den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy sprechen könnte, passt nicht in die hasserfüllte Berichterstattung des SPIEGEL über Frankreich. Soviel zum Recht der freien Meinungsäusserung in Deutschland. Das ist überhaupt kein Journalismus. Aber seitenlange Hähme über die ehrenamtliche Tätigkeit von Frau zu Guttenberg mit Titelaufmacher, ja da suhlen sich die SPIEGEL - Redakteure in ihrem kolektiven Minderwertigkeitskomplex. Mann sollte den SPIEGEL in " BRIGITTE " oder " FRAU IM SPIEGEL " umtaufen.

Monsieur Rainer


Thursday, October 28, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Merkels grandioses Scheitern in Brüssel !
Frau Dr. Merkel wird grandios scheitern und dann betrübt feststellen, dass die Ausbildung zur Physikerin und ihre provinzielle Art der Ranküne eines abgefeimten Vorstadt-Advokaten aus Paris nichts entgegenzusetzen hat. Sie wird von Sarkozy als Minenhund benutzt und merkt es nicht einmal. Wenn es schief geht, schlägt sich Sarko in die Büsche und die Provinzdarstellerin steht mit der grössten Blamage ihres Lebens alleine da. Sie lebte zu lange im Land der Ahnungslosen, um auf der grossen Weltbühne mitspielen zu können. Langsam wird Dr. Merkel zur tragischen Figur.

Monsieur Rainer
Thursday, October 28, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : La messe est lu, so macht man Politik !
Der französische Präsident schert sich einen feuchten Kehrricht um seine landesweite Umfragewerte. Er hat ein Programm und das zieht er durch, ohne rücksicht auf Umfragen, Kübel von Schmutz, die über ihm ausgeleert wurden und die Streiks, unter denen wir heute noch leiden. Der abgefeimte Vorstadt - Anwalt Sarkozy hat 100.000 überflüssige Beamte gefeuert, illegale Roma aus dem Land gejagt, 7000 Dienstwohnungen von Beamten verscherbelt, die Feudalprivilegien der Politiker und Minister gestutzt, die schwarzen Kassen der Regierung abgeschafft, die Ministerien unter die Kontrolle des Rechnungshofes gestellt und rigoros ein landesweites Sparprogramm durchgesetzt. Die Rentenreform war nur eine weitere Etappe in seinem Programm. Jetzt kommt die Beseitigung der Steuernischen dran. Aussenpolitisch lässt er Frau Merkel als Minenhund operieren, wenn es in Brüssel eng wird, läuft er sofort zum Feind über. Das ist Ranküne. Dem hat die Physikerin aus der Uckermark wenig entgegenzusetzen. Sie lauert, wartet, wie die Stimmung ist und versucht sich dann einer Entscheidung, die dann auch prompt schief geht. Die Provinzdarstellerin mit ihren Hofschranzen hat keine Chance gegen einen Vorstadt-Advokaten und dessen Berater, die durch sämtliche Stahlbäder der Grandes Ecoles gestählt wurden. Profalla, Schäuble, de Maizière Leutheuser-Schnarrenberger gegen Lagarde, Alliot-Marie, Barnier, Woerth, Debré, und die ganzen Poids lours in Frankreich? Eine Vorstellung aus dem Panoptikum!

Monsieur Rainer
Thursday, October 28, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Rechtspopulist

Könnten die Medien und die Politiker nicht endlich mit diesem semantischen Bockmist aufhören. Dieses undeutsche Wort gibt es in keiner anderen Sprache dieser Erde. Wilders ist ein Mann, der für seine Ansichten in freien und demokratischen Wahlen in das holländische Parlament gewählt wurde. Ich verabscheue diese Etikettierungen von Andersdenkenden. Sie sind diskriminierend und undemokratisch!

Monsieur Rainer
Wednesday, October 27, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Serbien in die EU ?
Wer bestimmt über den EU-Beitritt von Serbien? Sind die EU-Diplomaten eigentlich von allen guten Geistern verlassen? Haben wir nicht schon genug Fehler bei der Aufnahme von Rumänien, Bulgarien und Griechenland gemacht? Jetzt sollen die Serben auch noch EU-Bürger werden? Das ist skandalös! Bevor Serbien nicht ein durch und durch demokratisches Land ist und rigoros mit seiner teilweise verbrecherischen Geschichte abgerechnet hat, darf es keinen Beitritt in die EU geben!

Monsieur Rainer
Wednesday, October 27, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Köstlich !
Ein köstliches Beispiel der ZEIT. Der deutsch-französische Motor läuft nicht nur so hochtourig, dass es bald die europäische Karrosserie zerlegt, sondern die Moteren laufen auch noch ohne Öl. Was dann passiert, weiss jeder Autofahrer: Es gibt einen Kolbenfresser. Will sagen, wenn man selbst im Glashaus einer masslosen Verschuldung und eines lahmen Sparpacketes sitzt, sollte man seine Partner nicht mit belehrenden Steinen bewerfen. Weder Merkel noch Sarkozy ist es bisher gelungen, ihre astronomischen Staatsdefizite in ihren eigenen Ländern ernsthaft zu bekämpfen. Also, was soll dieses Gehampel mit der Verschärfung des Stabilitätspaktes? Es ist nur fleischgewordener Grössenwahn, den die beiden Staatschefs da antreibt. Am Ende wird Frau Dr. Merkel auf der Strecke bleiben, weil unser Freund Sarkozy ganz sicher rechtzeitig die Notbremse ziehen wird, wenn er auf Granit stösst. Frau Merkel muss dann bitter feststellen, dass ihre Ausbildung als Physikerin eben nicht ausreicht, um einen abgefeimten Vorstadt-Advokaten wie Sarkozy in ein sinkendes Boot ziehen zu können. Was bleibt? Deutschland steht als Oberlehrer der EU alleine da und macht sich sicher nicht beliebter!

Monsieur Rainer
Wednesday, October 27, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Der Redakteur war besoffen !
Hat der SPIEGEL - Redakteur zu tief ins Glas geschaut oder war hier der Wunsch der Vater des Gedankens. Kein einziges Wort an diesem SPIEGEL-Bericht ist erklärlich. Erstens kennt der Schweizer den Straftatbestand der Steuerhinterziehung gar nicht. Es ist allenfalls eine Ordnungswidrigkeit. Zweitens müsste der Schweizer mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn er sein Geld ausgerechnet den deutschen Banken anvertraut. Grössenwahnsinnige Banker hat er im eigenen Land. In der Regel geht er zu einer kleinen Sparkasse oder zu einer Kantonalbank. Und schliesslich sind die Steuern einzelner Kantone so gering, dass es ein Wahnsinn wäre, sein Geld in Deutschland zu parken. Ausserdem kennen viele Kantone nicht einmal eine Erbschaftssteuer. Ein SPIEGEL-Artikel aus Absurdistan!

Monsieur Rainer
Wednesday, October 27, 2010
DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE
Mein neues Buch erscheint im Januar 2011

Monsieur Rainer
Wednesday, October 27, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Hinrichtung im Irak
Saddam Hussein und seine Komplizen waren Verbrecher
Das sind die Fakten und sie sind unbestritten. Ebenfalls war der Überfall auf den Irak ein Verbrechen, ein Verstoss gegen das Völkerrecht und gegen die Menschenrechtskonvention. Saddams Schergen wurden zur Verantwortung gezogen. Nach allem was wir heute wissen, haben die Regierungen mit deren Soldaten, die den Irak überfallen haben, ebenfalls grauenhafte Verbrechen begangen. Eine stabile, demokratische Regierung im Irak gibt es bis heute nicht. Korruption, Anarchie und Terror erschüttern das reiche Land zwischen Euphrat und Tigris. Die heutigen Clanchefs und Machthaber unterscheiden sich nur wenig von den Verbrechern Saddams. Und ausgerechnet diese korrupte Bande von Amerikas Gnaden masst sich heute noch an, einen alten Mann zu verurteilen und zu hängen? Ist nicht genügend Blut geflossen? Kann nicht endlich eine Geste der Versöhnung das Land befrieden? Was nützt der Tod eines alten Schwätzers, den die Westmächte jahrelang in allen internationalen Gremien hofiert haben? Und schliesslich muss die Frage erlaubt sein, wer eigentlich die Kriegsverbrecher Bush, Cheney, Rice, Powell, Rumsfeld, Perle und Wolfowitz für ihre Kriegsverbrechen zur Verantwortung zieht? Wer bestraft die vielen Söldnergruppen, die raubend und mordend durch den Irak zogen? Wer bestraft die Soldaten und Gefängnisschergen der Amerikaner, die mordeten, folterten, vergewaltigten und raubten? Niemand ! Das ist hypokrit !

Monsieur Rainer
Tuesday, October 26, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Dr. Merkel leidet an Selbstüberschätzung
Natürlich werden Frau Merkel und M. Sarkozy grandios scheitern. Die einzige Frage ist doch, wer hinterher der Blamierte ist? M. Sarkozy ist abgefeimt genug, die Superkanzlerin Merkel im Regen stehen zu lassen, wenn es in Brüssel zum Schwur kommt. Und Frau Dr. Merkel wird feststellen, dass die einst " mächtigste Frau der Welt" eine kleingeistige deutsche Spiesserin aus der Uckermark ist, die sich draussen in der grossen Welt eben nicht zurechtfindet. Da hilft auch kein Studium der Physik, um einen abgefeimten Vorstadt - Advokaten wie Nicolas Sarkozy mit in ein sinkenden Boot ziehen zu können. Frau Dr. Merkel, Sie leiden an massloser Selbstüberschätzung und totalem Realitätsverlust. Sie sind noch gar nicht in den Befindlichkeiten westlicher Mentalitäten angekommen!

Monsieur Rainer
Tuesday, October 26, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Oberlehrer der EU
Sarkozy und Merkel sind der fleischgewordene Grössenwahn!
Wenn zwei kranke und total verschuldete Staaten sich zusammentun, wird daraus noch lange kein gesunder Staat, der sich anmassen darf, andere Familienmitglieder zu unterdücken und zu belehren. Weder Deutschland, noch Frankreich sind angesichts ihrer eigenen jämmerlichen Versuche, ihre enormen Schulden in den Griff zu bekommen, berechtigt, den Oberlehrer Europas zu geben. Deutschland liegt mit 5% über den Maastrichtkriterien, Frankreich mit 7%. Also woher nehmen diese beiden selbsterannten Führer von angeblichen Grossmächten die Chuzpe, sich über andere zu erheben? Sie werden mit ihrer völlig unnötigen Initiative grandios scheitern und danach als die meistgehassten EU-Partner dastehen. Das ewige Geschwätz vom Exportweltmeister Deutschland geht den Menschen schon lange auf die Nerven. Dieser Export wird auf dem Rücken von staatlich subventionierten Minilöhnen erwirtschaftet und hat wenig mit der Realität des deutschen Arbeiters zu tun, der kaum von seinem Lohn leben kann. Die sogenannte "Haushaltssanierung" des deutschen Finanzministers ist ein Witz. Eine dringend notwenige Verschlankung des überbordenden Staates ist dabei nicht vorgesehen. Das alles macht weder die Franzosen noch die Deutschen lieblicher!

Monsieur Rainer
Tuesday, October 26, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : NS - Aufarbeitung? Fehlanzeige !
Die Bundesrepublik Deutschland wurde natürlich mit den Männern im Jahre 1949 gegründet, die vorhanden waren. Es gab ja keine Anderen. Sie alle waren mehr oder weniger in die Verbrechen der Nazis verstrickt. Das Bundeskriminalamt ist der Rechtsnachfolger des Reichskriminalamtes des SS-Gruppenführers Nebe. Zahlreiche hohe SS- und Polizeiführer, Mitglieder der SIPO, des SD, der Gestapo, der Schutz-, Kriminal-, und Bereitschaftspolizei, die die Einsatzkommandos hinter der Front gestellt hatten fanden in den Innenministerien des Bundes und der Länder Unterschlupf. Der Bundesnachrichtendienst wurde vom ehemaligen Chef der Abteilung "Fremde Heere Ost" gegründet. General Gehlen lief mit seinen gesamten Akten zu den Amerikanern über. Im BND fanden viele SS-Schergen, Männer der Gestapo, der Spionageabwehr der Wehrmacht und der Geheimen Feldpolizei Unterschlupf. Das Justizministerium bedarf besonderer Beobachtung. Nicht ein einziger Beamter des Reichsjustizministerium, nicht ein Richter oder Staatsanwalt des III. Reiches wurde je für die NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen. Die Herren hängten einfach die Fahnen um spielten wieder Richter. Die Jura-Professoren des NS-Regimes verdarben gleich die nächste Generation von Juristen. Juristen sind gewandt und wandlungsfähig. Wer immer den Begriff " Rechtsstaat " wie eine Monstranz vor sich herträgt, als sei es das Reinste, das Heiligste, das Sauberste der Welt, sollte sich vor Augen führen, dass die Verbrecher des III. Reiches noch bis weit in die siebziger Jahre des 20. Jahrhundert ihr Unwesen in deutschen Hörsälen, Gerichten, Staatsanwaltschaften, Polizei, Geheimdiensten und Ministerien trieben.

Monsieur Rainer
Tuesday, October 26, 2010
Mein neues Buch " Die Totengräber der Demokratie "
erscheint im 1. Quartal 2011

Monsieur Rainer
Monday, October 25, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Hitlers elegante Helfer !
Ich kann für mich selbst nicht beurteilen, wie ich mich von 1933-1945 verhalten hätte. Ich masse mir also gar kein Urteil über die Tätigkeit meines Vaters im NS-Regime an. Dies tut übrigens Ludin in seinem Film über seinen Vater auch nicht. Wir beide konstatieren nur. Ludin hatte einen einzigen "Vorteil". Auch wenn dies zynisch klingen mag, sein Vater wurde für seine Verbrechen zur Verantwortung gezogen und hingerichtet. Mein Vater (Jurist, was sonst) und auch sonst ein ganz gewiefter Spionageoffizier mit excellentenm taktischen Geschick, versteckte sich fünf Jahre in der Rattenlinie und tauchte bei Gründung der BRD mit geputzter Weste wieder auf. "Man hat ja gar nichts von diesen Verbrechen gewusst", war sein einziger Kommentar auf meine Vorhaltungen. Aber ab 1949 den Saubermann geben, nach politischen Ämtern streben, Karriere in der Justiz machen, lügen, betrügen und sich auch noch als Vorbild für Charakterstärke aufführen, das, verehrte Dame von Welt, werde ich ihm nie verzeihen. Er hat mir gezeigt, was er unter deutscher Manneszucht verstand: Die Narben seiner Misshandlungen trage ich heute noch am Körper. Als ich mich freiwillig zum Militär meldete, um diesem Terror zu entkommen, waren sogar die hartgesottenen Militärärzte der Einstellungskommission entsetzt über meine Narben. Das werde ich diesem Verbrecher, der sich als mein Vater ausgab, nie verzeihen. Die restliche Mutierung zum Misanthropen verschaffte mir das Leben.

Monsieur Rainer
Monday, October 25, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die Schlangengrube
6.14. Das Bundesverteidigungsministerium ist eine Schlangengrube
Diesem Intrigantenstadel sind schon einige moderne Offiziere und hochrangige Generäle zum Opfer gefallen. Kaum ein Minister hat diesen Sumpf in Uniform unbeschadet überstanden. Natürlich muss dem Gutachten in vollem Umfange gefolgt werden. Zunächst einmal muss der Standort Bonn definitv geschlossen werden. Die uniformierten Bürokraten müssen auf die Hälfte reduziert werden. Klare Befehls-und Kommandostrukturen müssen her. Deutschland hat einige hunderttausend Soldaten unter Waffen, seit Gründung der Bundeswehr wurden mehrere Millionen Soldaten ausgebildet und man tut sich heute schwer, mehr Kampfsoldaten aufzubringen, als es Bürokraten im Ministerium gibt? Lauter Häuptlinge und keine Indianer? Die Generalstabsoffiziersausbildung muss völlig umgekrempelt werden, denn es mangelt an selbstbewussten Kommandeuren. Sonst hätte es diesen Krieg in Afghanistan gar nicht gegeben. Ein General der Bundeswehr schrieb mir erst noch letztes Jahr, dass er den Krieg in Afghanistan für den dümmsten Krieg seit der Erfindung des Schiesspulver halte. Und warum sagen dies die Kommandeure nicht den Politikern? Weil sie meist ängstliche Bürokraten in Uniform sind. Bei der Gelegenheit muss auch das Beschaffungsamt in Koblenz mit seinen 90.000 Beamten ausgemistet werden. Wenn Herr von Guttenberg diese Herkulesaufgabe nicht meistert, dann sollte man den Laden ganz schliessen und die Feuerwehr aus Bad Tölz zu Katastropheneinsätzen schicken. Die ist nämlich besser organisiert

Monsieur Rainer
Monday, October 25, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Nice Matin titelt :" Ils ont marre "
Die Entscheidung über die Rentenreform ist demokratisch gefallen. Beide Kammern des Parlamentes, die Nationalversammlung und der Senat haben mit grosser Mehrheit dem Gesetz zugestimmt. Die Abgeordneten und Senatoren sind in direkter Wahl vom französischen Volk gewählt, ebenso wie der Staatspräsident. Alea iacta est!
Deshalb haben die Menschen diese Entscheidung zu respektieren, die Streiks sind zu beenden und die Geiselnahme der Franzosen durch den Streik der Transportarbeitergewerschaft muss aufhören. Frankreichs ökonomie leidet schwer. Die Bevölkerung hat die Nase voll. Kein Benzin im ganzen Land, Müllberge verseuchen die Innenstadt von Marseille wie in Neapel. Schluss damit!

Monsieur Rainer
Monday, October 25, 2010
Mein neues Buch : " Die Totengräber der Demokratie "
erscheint im 1. Quartal 2011

Monsieur Rainer
Monday, October 25, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Hitlers elegante Helfer
Man höre und staune. Joschka Fischer, der ehemalige Aussenminister, ist sogar entsetzt darüber, dass die Diplomaten des Auswärtigen Amtes vom Holocaust gewusst oder sogar aktiv daran beteiligt waren. Hat Herr Fischer etwa noch nie etwas von der Wannsee-Konferenz gehört, wo der Holocaust verwaltungstechnisch beschlossen wurde und an der sämtliche höchsten Ministerialbeamte aller Reichs-Ministerien, auch des Auswärtigen Amtes, teilnahmen?

Glaubt irgend jemand heute noch allen ernstes daran, dass die Lügen und Verdrängungsrituale unserer Väter "Das hat man ja alles damals nicht gewusst" auf ewig Bestand haben werden?

Mein Vater war ein glühender Nazi, erst Mitglied des Freikorps "Der Stahlhelm", dann Truppführer bei der SA und schliesslich Sonderführer-Z des Amtes Ausland Abwehr Wehrmacht im Militärbezirk C in Dijon. In seinem Verantwortungsbereich wurden 7.000 Juden und Mitglieder der Résistence deportiert. Im Jahre 1949 bot ihm der BND den Posten eines Regierungsrates an und versprach, sämtliche Hiweise auf seine Vergangenheit zu tilgen. Heute existieren nicht einmal mehr seine Wehrmachtsstammrolle oder Unterlagen seiner NSDAP Mitgliedschaft, seiner Mitgliedschaft im NS-Rechtswahrerbund, seiner SA-Mitgliedschaft oder seiner Zugehörigkeit zum SD im Reichssicherheitshauptamt. Obwohl es auch keine Unterlagen über sein zweites juristisches Staatsexamen bei der Reichsjustizprüfungskammer gibt, eröffnete er 1949 wieder seine Anwaltskanzlei und machte eine beachtliche Nachkriegskarriere. Seine wahre Vergangenheit habe ich aus den Archiven der französischen Résistance.

Und da wundern sich heute noch erwachsene Menschen über die Mitwisserschaft des AA? Lächerlich! Reichsaussenminister von Ribbentrop wurde nicht umsonst als Kriegsverbrecher vom Nürnberger Kriegsverbrechertribunal veruteilt und hingerichtet. Dass der damalige Staatssekretär im AA, Freiherr von Weizsäcker, an der Ausweisung von Thomas Mann beteiligt gewesen sein soll, ist daher eher eine Quantité négligable. Möglicherweise hat er dem Literaturnobel-preisträger sogar damit das Leben gerettet. Aus Respekt vor seinem Sohn will ich mich nicht weiter über diesen Staatsekretär äussern.

Gleichwohl gebührt Joschka Fischer wenigstens die Anererkennung, dass er der einzige Minister war, der eine solche Studie anfertigen liess. Auf eine solche Weisung des Bundesinnenministers, der Bundesjustizministerin, des Bundesverteidigungsministers und des Bundesfinanzmisters werden wir wohl vergeblich warten.

Oder weiss heute niemand mehr, dass nicht ein einziger Richter, Staatsanwalt oder Ministerialbeamter je für seine Verbrechen in der NS-Blutjustiz zur Verantwortung gezogen wurde? Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer musste, um die Kriegsverbrecher Mengele und Eichmann jagen zu können, zum telephonieren in eine Telephonzelle, weil sonst seine Juristen die Verfolgung vereitelt und verraten hätten.

Weiss heute niemand mehr, dass die Polizeibehörden, das Bundeskriminalamt und die Schutz- und Bereitschaftspolizei aus denselben Beamten rekrutiert wurde, die die grausamsten Verbrechen hinter der Front und beim Aufbau des NS-Repressionsapparates in allen besetzten Gebieten einschliesslich dem Kernland Deutschland begangen haben? Die neue Kriminalpolizei war teilweise nicht anderes als die Gestapo mit anderer Dienstbezeichnung. Im Bundesnachrichtendienst krochen diesselben Nazis unter, die die grausamsten Verbrechen in den besetzten Gebieten, insbesondere in Frankreich, Holland und an der Ostfront begangen hatten.

Weiss heute niemand mehr, dass es das Reichsfinanzministerium war, das das bei der Vernichtung der Juden erbeutete Vermögen einschliesslich des Zahngoldes aus den Vernichtungslagern über schweizer Banken gewaschen hatte, um damit Waffen und Munition zu kaufen?

Bis weit in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts sassen diese Nazis in allen entscheidenden Positionen der Bundesrepublik Deutschland. Sogar der Kanzleramtsminister unter Konrad Adenauer, Herr Dr. Globke, war Kommentator der Nürnberger Rassengesetze.

In der Bundeswehr führten teilweise dieselben Generäle, dieselben Offiziere wieder das Kommando, die diesen verbrecherischen Krieg begeistert mitgemacht hatten. Die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 wurden in der Bundeswehr noch bis in die siebziger Jahre als Hochverräter bezeichnet. Die Kasernen hiessen denn auch entsprechend: Rommel-, Mannstein-, Hindenburg - Kasernen usw.

Wir alle, die wir die Söhne unserer im NS-Regime lebenden Väter sind, haben ein Leben lang mit den Lügen unserer Väter zu kämpfen. Eine Aufarbeitung der Verbrechen unserer Väter scheint erst jetzt möglich zu sein. Spät, aber besser als nie!

Monsieur Rainer
Monday, October 25, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT
Wir sind unterschiedlicher Meinung. Ich respektiere das, weil dies wahrscheinlich unterschiedlichen Lebensläufen geschuldet ist. Aber in einem Punkt kann ich Sie mit gutem Gewissen korrigieren: I c h bin ganz sicher kein guter Mensch ! I c h gehöre ganz sicher nicht zu den Guten! Ich stehe zu meinen Untaten und habe darunter zu leiden bis an das hoffentlich baldige Ende meiner Tage. Über meine Untaten bin ich zum Misantropen geworden. Aus meiner ganzen Lebenserfahrung möchte ich Ihnen noch einen Rat mitgeben, wenn Sie mir das erlauben: Es lohnt nicht, auf das Gute zu warten. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, aber sie stirbt ganz sicher!

Monsieur Rainer


Sunday, October 24, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : NS - AA völlig unwissend? lächerlich!
Glaubt irgend jemand heute noch allen ernstes daran, dass die Lügen und Verdrängungsrituale unserer Väter " Das hat man ja alles damals nicht gewusst" auf ewig Bestand haben werden? Mein Vater war ein glühender Nazi, erst Mitglied des Freikorps "Der Stahlhelm", dann Truppführer bei der SA und schliesslich Sonderführer-Z des Amtes Ausland Abwehr Wehrmacht im Militärbezirk C in Dijon. In seinem Verantwortungsbereich wurden 7.000 Juden und Mitglieder der Résistence deportiert. Im Jahre 1949 bot ihm der BND den Posten eines Regierungsrates an und versprach, sämtliche Hiweise auf seine Vergangenheit zu tilgen. Heute existieren nicht einmal mehr seine Wehrmachtsstammrolle oder Unterlagen seiner NSDAP Mitgliedschaft, seiner Mitgliedschaft im NS-Rechtswahrerbund, seiner SA-Mitgliedschaft oder seiner Zugehörigkeit zum SD im Reichssicherheitshauptamt. Obwohl es auch keine Unterlagen über sein zweites juristisches Staatsexamen bei der Reichsjustizprüfungskammer gibt, eröffnete er 1949 wieder seine Anwaltskanzlei und machte eine beachtliche Nachkriegskarriere. Seine wahre Vergangenheit habe ich aus den Archiven der französischen Résistance. Und da wundern sich heute noch erwachsene Menschen über die Mitwisserschaft des AA ? Lächerlich !

Monsieur Rainer


Sunday, October 24, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT : Medienbüttel
Political correctness legt sich wie ein chronischer Ausschlag über das Land und erstickt jede Meinungsfreiheit der Andersdenkenden. Die political correctness, als "Netiquette" verbrämt, ist der Totengräber der Demokratie! Wenn es nach den heutigen Zensoren in den Foren ginge, würde nie wieder auch nur ein Wort von Schiller, Lichtenberg, Heine, Fontane, Thomas Mann, Karl Kraus oder Kurt Tucholsky gedruckt werden. Deutschland schafft sich auch intellektuell ab! Ihr armseligen Wichte in euren geheizten Redaktionsstuben, bemerkt ihr nicht, dass ihr zu Bütteln der Medienzaren gemacht wurdet?

Monsieur Rainer


Sunday, October 24, 2010
Mein Leserbrief in der ZEIT zur Konzentration auf dem Medienmarkt
Die Konzentration der Tageszeitungen ist alleine der Tatsache geschuldet, dass sich eigenständige Redaktionen nicht mehr rentieren. Der Rahmen wird von überregionalen Medienkonzernen geliefert, die örtliche Presse berichtet mit einem Ministab an Volonären und Praktilanten allenfalls noch über die Tagungen der Kleintier-züchtervereine oder über die Umgehungsstrasse. Das liegt an der schieren Geldnot. Die Werbeanzeigen sind dramatisch gesunken, das Internet hat die altbackenen Anzeigen in den Zeitungen abgelöst. Ergo sind die Tageszeitungen gezwungen zu fusionieren, oder werden gleich von einem unbekannten Medienkonsern wie z.B. der Holzbrink-Gruppe, der Burda-Gruppe, der Springer-Gruppe, die WAZ - Gruppe, der Bertelsman-Gruppe, geschluckt. Dort sitzen kühle Controller und keine Journalisten. Sie sind nur ihren Anteilseignern verantwortlich. Gewinnmaximierung ist das Ziel. Wie erreicht man das? Durch Stimmungsmache, Auflagensteigerung und radikale Austrocknung der journalistischen Qualität. Jeder Chefredakteur hat nur noch so viel Freiheit, wie sie ihm von seinem Konzernchef gewährt wird. Eben diese Medienzaren sind oft sehr regierungsnah! Grosse Zeitungen in Deutschland wie zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung kämpfen um die nackte Existenz. In Frankreich ist es nicht anders, die Ursachen sind dieselben. Grosse, angesehene Institutionen der Zeitungslandschaft wie LE MONDE, LE FIGARO, FRANCE-SOIR und viele andere wurden in den letzten Jahren oft für weniger als 50.000 Euro an irgendeinen Millionär verscherbelt, der sich die Zeitung als Hobby gekauft hat. Das ist der Untergang der Demokratie! Legislative, Executive und Judicative sind schon bis zur Unkenntlichkeit verschmolzen. Bald fehlt auch das letzte Korrektiv des Staates: Die Meinungsfreiheit wird zu Grabe getragen und wir alle sind die Teilnehmer an dieser grausigen Leichenbestattung!

Monsieur Rainer
Sunday, October 24, 2010
Hinweis an meine Leser : " Die Totengräber der Demokratie "
Veröffentlichung im Januar 2011 !

Monsieur Rainer
Sunday, October 24, 2010
Mein Leserbrief zu einem zensierten Artikel in der ZEIT
Wenn es um Ihre Meinungsfreiheit geht, dann bin ich stets an Ihrer Seite, obwohl wir oft gänzlich unterschiedlicher Meinung sind. (Voltaire) Viele Medien haben sich vom Korrektiv des Staates zu deren Wurmfortsatz zurückentwickelt. Die Zeitungen kämpfen um die nackte Existenz, also bleibt ihnen nur die Konzentration zu gigantischen Konzernen, die niemand kennt und niemand kontrolliert. Sie recherchieren selten, sie informieren meist nur über das, was in die politische Landschaft passt, sie machen immer mehr Meinung. Um dem Volkszorn über diesen medialen Einheitsbrei ein Ventil zu verschaffen, richten sie online-Portale ein, die ganz gut durch sogennte "Netiquetten" kontrolliert und kanalisiert werden können. Da sitzen oft Praktikanten und manchmal auch arbeitslose Akademiker und haben unter dem Vorwand der political correctnes jede abweichende Meinung zu unterbinden. Das wird nicht mehr lange gutgehen. Das Grundgesetzlich garantierte Recht auf freie Meinungsäusserung wird teilweis jetzt schon ad absurdum geführt. Deshalb erfüllt die Menschen ohnmächtige Wut und sie gehen immer mehr auf die Strassen. Ich halte mich an die Worte :" Ihr werdet uns nicht los, wir euch schon!"

Monsieur Rainer
Sunday, October 24, 2010
Meine Antwort auf einen Leserbrief in der ZEIT : Dokumente aus dem Irak
Richtig, ich habe mich weder jemals um den diplomatischen Dienst bemüht, noch mich durch besondere Hörigkeit für Politiker und Medien ausgezeichnet. Ich habe nach Beendigung meiner Militärzeit alle Entscheidungen von Politikern hinterfragt, beleuchtet und nachrecherchiert. Dabei verliess ich mich selten auf die unterschiedlichsten Medien, denn sie kommen immer weniger ihrem Auftrag als Korrektiv des Staates nach. Während meiner Militärzeit habe ich soviel meschliche Grausamkeit, Gemeinheit, Dummheit und die Mobilisierung der niedrigsten Instinkte im Menschen erlebt, dass ich niemals mehr an irgendetwas glaube, was ein Politiker erzählt und mir die Medien als "Wahrheit" verkaufen wollen. Dabei missverstehen wir uns in einem wichtigen Punkt: Ich halte Politiker per se nicht für dumm, mit Ausnahme einiger intellektueller Totalausfälle wie Bush, sondern oft auf geniale Art und Weise zynisch, verlogen, egomanisch, korrupt und verbrecherisch. Diese Lehren ziehe ich aus einem langen und ereignisreichen Leben. Glauben Sie mir bitte, dass ich durch fast alle Abwasserkanäle des Lebens geschwommen bin und daher jeden Glauben an das Gute im Menschen verloren habe. Den Rest meines kläglichen Lebens werde ich damit verbringen, den Menschen mit meiner Sicht der Dinge auf die Nerven zu gehen. Wenn Sie meine Artikel aus dem Jahre 2003 lesen würden, dann würden Sie überrascht feststellen, dass all das, was ich damals beschrieben habe, die Welt heute erschüttert. Leider hatte ich auf höchst destruktive Weise recht behalten. Damals haben sich nur wenige Menschen für meine Sicht der Dinge interessiert, heute ist leider all das von mir damals beschriebene Desaster offensichtlich. Mein Kommandeur sagte einmal zu mir: " Glauben Sie mir, es bleibt nichts auf ewig geheim, irgendwann kommen alle unsere Taten ans Licht". Genauso ist es!

Monsieur Rainer
Sunday, October 24, 2010
Mein Brief an FANDANGO und VOX : Peinlich, peinlich !
Verehrte Redaktion,

gestern strahlten Sie nun endlich die lang ersehnte Sendung über die Immobilien der "Côte d'Azur" aus. Bin ich froh, dass ich damals mit meiner Bewerbung zu spät kam und Sie sich für Engel & Völkers entschieden haben.

Die Sendung war an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Eine Laiendarstellerin, die der französischen Sprache nicht mächtig war, gab den angeblichen Luxusmakler. Ihr einziger französischer Satz bestand aus " Saint Paul de Vence". Sie sprach es so aus, dass die einfachsten Fischer aus dem Hafen von Nizza schon kein Wort verstanden hätten, denn es war nicht einmal Niçoiser Dialekt. Es war kein gutes französisch, es war kein schlechtes französisch, es war überhaupt kein französisch.

Der angebliche Kunde suchte also ein Areal, um einen Poloclub zu bauen. Der "professionellen Luxusmaklerin" fiel nichts besseres dazu ein, als eine Villa in Saint Paul mit französischen Gärten à la "Le Nôtre" anzubieten. Wo bitte hätte denn der gute Mann Polo spielen sollen? Etwa in der lächerlich kleinen Küche oder zwischen den gestutzen Hecken des Flanier - Gartens. Gut, das war es also nicht !

Macht nichts : Mieten Kaufen Wohnen hat immer eine zweite Immobilie im Angebot. Es kam wie es kommen musste: Die Luxusmaklerin zeigte eine sich seit Jahren auf dem Markt befindliche und unverkäufliche Bude aus der Belle Epoque am Ortsrand von Valbonne. Der Garten reichte zwar als Kinderspielplatz aus, doch wo bitte, sollte der Kunde Polo spielen?

Macht nichts! Um dem Kunden das wahre Luxusleben der Côte d"Azur vorführen zu können, bestellte ihn die Maklerin vor das heruntergekommenste Hotel der Uferpromenade La Croisette: Dem " Palais Stefanie". Eine in Stein und Glas gehauene Scheusslichkeit, die vor ihrer Zwangsversteigerung noch "Noga-Hilton" hiess. Sie hatte sich extra eine Luxuskarrosse gemietet, um dem Kunden den Luxusstrand von Cannes zeigen zu können, wo eine Überraschung auf den Kunden warten sollte. Die "Maklerin" hätte sich die Luxuskarrosse sparen können, das "Palais Stefanie" liegt bereits an der La Croisette. Sie hätte also nur die Strasse überqueren müssen, um zu ihrer vorbereiteten Überraschung zu gelangen. Und was erwartete den Kunden dort? Einen Tisch im weissen Sand, an dem schon vor ihm Millionen von normalen Menschen und täglich neue Kunden zu Mittag essen.

Fazit: Niemand blamiert sich besser, als er dazu intellektuell in der Lage ist. Mich hatten Sie als kostenlosen Reiseführer abgelehnt, mit der Begründung, Sie hätten einen ortskundigen Aufnahmeleiter.

Mann, oh Mann, dieser Aufnahmeleiter war sicher noch nie an der Côte d'Azur. Nur deshalb ist es Ihnen gelungen, den Fernsehpöbel für so dumm zu verkaufen.

Mit freundlichen Grüssen
Monsieur Rainer

Saturday, October 23, 2010
Mein Artikel im SPIEGEL : Lügen, Lügen, Lügen !
Mein Artikel aus dem Jahre 2004 : "Stupid White House"

Da sitzen sie nun also wie die begossenen Pudel im Oval Office und verstehen die Welt nicht mehr. Rechts neben dem Kamin der grösste Dummkopf, der jemals als Präsident in diese Villa eingezogen ist. Er schwadroniert immer noch vom Kampf gegen den internationalen Terrorismus, dem er höchst persönlich durch seinen Irak–Feldzug das Basislager verschafft hat. Total zerknirscht sitzt die Nachhilfelehrerin von George Dabbelju, die Chevron–Managerin und derzeitige Sicherheitsberaterin, Condoleezza Rice. Während sich diese verbohrte Crew rechthaberisch mit den alten Phrasen abmüht, versinkt Bagdad zur gleichen Zeit im Chaos. Acht Bombenanschläge an einem Tag. Tote, Verletzte und grauenhaft Verstümmelte liegen auf den Strassen Bagdads. Es ist Ramadan! Die Särge von toten amerikanischen Soldaten fliegen im Shuttle–Betrieb nach Hause. Das Schreckenswort «Vietnam» macht in Amerika schon die Runde. Und es sind noch zwölf Monate bis zur Präsidentenwahl. 57 % der Amerikaner lehnen in der Zwischenzeit diesen Krieg ab. Die Stimmung in der Truppe ist katastrophal. Selten haben wir einen törichteren Präsidentenstab im Weissen Haus dilettieren sehen. Es handelt sich um eine Ansammlung von Geschäftemachern, kalten Kriegern, unbelehrbaren Egomanen und Dummköpfen, angeführt vom König der Idioten, also eine brandheisse Melange. Wie hat diese Ansammlung von Lügnern, Betrügern oder schlicht nur Dummköpfen die ganze Welt mit ihren paranoiden Phrasen geblufft. Für uns hatte Colin Powell endgültig sein Gesicht verloren, als er am 5. Februar 2003 vor der ganzen Welt seine ver-unglückte Show abzog, um mit gefälschten Bildern dem Weltsicher-heitsrat weiszumachen, dass die « Massen-vernichtungswaffen » des Irak die ganze Welt bedrohen würden. Zur Mobilisierung der Weltöffentlichkeit war den Granden im Weissen Hauss keine Lüge zu dreist und kein Märchen zu dumm. Die Dämonisierung des Saddam Hussein war unabdingbar, sonst hätte der dreiste Überfall auf den Irak nicht gerechtfertigt werden können. Es wurde gelogen, dass sich die Balken bogen, herumgetrickst, Geheimdienstberichte zurechtgestutzt, die Öffentlichkeit getäuscht und die Medien manipuliert. Angebliche «unterirdische Giftlabors und Chemiefabriken» im Irak entsprangen den kranken Fantasien der alten Männer um Rumsfeld, Cheney, Wolfowitz, Perle, Powell und nicht zuletzt dem Kopf von George Dabbelju. Immerhin hat George Dabbelju nun 87 Milliarden Dollar im Kongress locker gemacht, um die Sponsoren seines Wahlkampfes mit Aufträgen versorgen zu können. Zumindest Halliburton, Bechtel, Chevron usw. usw. verdienen wenigstens an diesem politischen und militärischen Desaster. Bezahlt werden diese Konzerne ausser mit harten Steuerdollars auch mit dem Blut der amerikanischen Soldaten, die in einen aussichtslosen Guerillakampf im Irak verwickelt sind.

Und hier nun eine kleine Auswahl der schlimmsten Ausfälle schwarzer Propaganda, die den schmutzigen Krieg gegen den Irak rechtfertigen sollten :

Condoleezza Rice am 25.9.2002: «Es gibt eindeutige Kontakte zwischen al-Qaida und dem Irak»

Dick Cheney im März 2003: «Wir haben Grund zu der Annahme, dass Saddam Hussein Atomwaffen besitzt »

Colin Powell am 5.2.2003:«Saddam Hussein hat Forschungen mit biologischen Erregern betreiben lassen»

Und die Krone setzte dem allen Angela Merkel am 8.2.2003 auf :« Die Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen ist real".

Monsieur Rainer


Saturday, October 23, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die Irak - Lüge
Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge. Der Irak-Krieg war eines der besten Beispiele für diese These. Jeder wusste, dass im Irak des Saddam Hussein niemals Kämpfer der al-Quaïda waren. Jedermann wusste, dass das nachgeschobene Geschwätz über Nationbuildung ebenfalls verlogen war. Seit Vietnam wissen wir alle, wie die USA ihr Hegemonialstreben durchsetzt und regelmässig damit auf die Nase fällt. Vietnam wurde grandios militärisch verloren, der Irak - Krieg entlarvte die USA als geldgierige, brutale, menschenverachtende Militärmaschinerie. Wen wundert es also noch, wenn nun die ganze grausame Wahrheit ans Tageslicht kommt? Ist der Irak durch die Amerikaner besser und sicherer geworden? Nein! Ist der Irak demokratischer geworden? Nein! Sind die Irakis, die auf dem drittgrössten Erdölvorkommen der Welt sitzen, reicher geworden? Nein! Alles was uns die verbrecherische Bush-Administration und ihre willfährigen Generäle erzählt haben, sind nichts als Lügen, Lügen, Lügen. Deutschland war so klug, sich auf ein solches Abenteuer nicht einzulassen. In Afghanistan waren die Amis klüger, sie hängten ihrem Beutefeldzug nach den Resourcen der Afghanen das blaue UNO-Mäntelchen um und schon war die die deutsche Bundesregierung mit dabei. Und wann ist der Afghanistan - Krieg zu Ende? Wenn Herr Karzei in Genf bei seinen Millionen gesichtet wird, die Amis auf dem Dach der US-Botschaft nach einem Hubschrauber flehen, die letzten Bundeswehrsoldaten per Anhalter ausgeflogen sind und die Bundeskanzlerin eine betroffene Miene aufsetzt!

Monsieur Rainer
Saturday, October 23, 2010
Loki Schmidt ist tot
In allen Zeitungen wird berichtet, überall liegen Kondolenzbücher in den Oneline-Foren aus. Das Fernsehen sendet alte Erinnerungen an diese wahrlich wunderbare und verehrungswürdige Dame. Politiker aller Couleur übertreffen sich in geheuchelten Beileidsbekundungen. Ich beteilige mich jedoch nicht an diesem Betroffenheitskitsch und trauere still für mich alleine um die verstorbene Gattin meines grossen Vorbildes Helmut Schmidt.

Monsieur Rainer
Friday, October 22, 2010
Mein neues Buch : "Die Totengräber der Demokratie"
Es erscheint im ersten Quartal 2011.

Monsieur Rainer
Friday, October 22, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Aufschwung, für wen?
Was hat das Volk von diesem Aufschwung, es wird immer ärmer. Die Politiker halten dagegen: "Aber die Arbeitslosenzahlen sinken doch". Schön, aber zu welchem Preis. Der ganze Aufschwung ist eine staatlich subventionierte Bereicherung der Grossunternehmen. Während nämlich die Grossunternehmen und deren Aktionäre immer reicher werden, wird der Arbeiter immer ärmer. Er kann von seinem Lohn nicht mehr leben und muss mit Transferleistungen des Staates auf Mindestlohnniveau gestützt werden. Wer bezahlt diesen Wahnsinn? Die Unternehmen? Die Politiker? Nein, der Steuerzahler fianziert die Dividenden der DAX - Unternehmen. Das Wirtschaftssystem ist so verlogen, dass nicht einmal Minister Brüderle davor zurückschreckt, endlich höhere Löhne zu zahlen, damit die 6 Millionen Transferempfänger die Staatskasse entlasten. Und das will was heissen.

Monsieur Rainer
Friday, October 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die Huren der Politiker = die Medien !
6.6. Proteste der Bürger
Was die Journalisten und die Politiker "Protestkultur" nennen, ist nichts anderes als der untaugliche Versuch der Politiker und ihren Hofschranzen, den Medien, sie als neue und vergängliche Modeerscheinung zu disqualifizieren. Proteste laufen in jedem Land der Erde je nach Temperament und Mentalität unterschiedlich ab. Die Printmedien kämpfen ums nackte Überleben, sie schliessen sich zu unbekannten Medienkonzernen zusammen, die kein Mensch kennt und niemand kontrolliert. Zunächst entsprang diese Zentralisierung der Zeitungen der nackten Existenzangst. Nun wird daraus Meinungs-und Stimmungsmache, gelenkt von regierungsnahen Medienzaren. Sie alle versuchen verzweifelt, das Volk im Sinne der Regierungen zu manipulieren und zu beeinflussen. Seit die Printmedien weniger gekauft werden, gibt es sogenannte Online-Portale. Sie sollen dem unzufriedenen Volk ein Ventil bieten. Um die Meinungen aber kontrollieren zu können, werden sogenannte "Verhaltensregeln" geliefert, um unter dem Vorwand der political correctness jede abweichende Meinung zensieren zu können. Die Menschen haben dieses Spiel durchschaut. Es bleibt ihnen nichts mehr anderes übrig, als ihre Wut und ihren Zorn auf die Strassen zu tragen, wo sie von uniformierten Schlägertrupps des Staates drangsaliert werden. Brav spielen die Medien dann die verlogenenen Statements der Politiker herunter, die von randalierenden Chaoten sprechen. Die Medien machen sich zu Komplicen der Mächtigen und sind desavouiert!

Monsieur Rainer
Friday, October 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Geiselhaft !

Der kleinste Verband der französischen Gewerkschaften ist die FO. In ihr sind die LKW-Fahrer gewerkschaftlich organisiert. Auch sie haben sich dem legalen Streik gegen die Rentenreform angeschlossen. Das ist ihr gutes Recht, jedoch, ihre Mittel sind zweifelhaft. Sie blockieren die Ausfahrten sämtlicher Raffinerien Frankreichs. Seit einigen Tagen ist Frankreich trocken, die meisten Tankstellen sind geschlossen. Da die Cheminot ebenfalls streiken, kann man nicht einmal mit der Bahn zur Arbeit fahren. Das kommt jedes Jahr im Herbst vor und es ist legitimes Recht der Streikenden. Doch nun haben auch Krankenwagen, Infirmière (Krankenschwestern), Hebammen und Ärzte kein Benzin mehr. In Marseille wird der Flughafen blockiert, sodass die Bürger von Marseille nicht mehr an ihre Arbeitsplätze in Paris, Avignon oder Lyon kommen. Das ist kein legitmer Streik mehr, das ist Geiselhaft. Staatspräsident Nicolas Sarkozy nannte es gestern Abend beim Namen: " Die Transportarbeitergewerkschaft hat die französische Bevölkerung in Geiselhaft genommen. Das ist nicht akzeptabel!". Recht hat er. Da wo das Gemeinwohl gefährdet wird, hört das gesetzlich garantierte Streikrecht auf. Die Regierung geht also zurecht mit schwerem Gerät gegen die Blockaden vor!

Monsieur Rainer
Friday, October 22, 2010
Mein Kommentar in der Zeit : Frankreichs Jugend ist unschuldig !
Ich plädiere für die Jugend Frankreichs : Unschuldig !
Oben erscheint ein Bild von schwerbewaffneten Einheiten der Bereitschaftspolizei CRS. Untertitel: "In Frankreich ist es im Zuge der Proteste gegen die Rentenreform zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Jugendliche lieferten sich Strassenschlachten mit der Polizei." Das ist kein guter Journalismus, das ist kein schlechter Journalismus, das ist gar kein Journalismus. Es ist reine Manipulation! Die jugendlichen Demonstranten aus den Schulen, Gymnasien und Universitäten Frankreichs haben sich den friedlichen Demonstrationen der Gewerkschaften gegen die Rentenreform angeschlossen. Laut übereinstimmenden Aussagen des Staatspräsidenten, des Innenministers, der Justizministerin, des Generalstaatsanwaltes von Nanterre, der Präfekten von Paris, Lyon, und Grenoble haben die demonstrierenden Jugendlichen eben nicht an den Plünderungen der Geschäfte, nicht an dem Vandalismus, nicht an Brandschatzungen, nicht an Gewalt gegen Polizisten, nicht an der Brandstiftung des Gymnasiums in Chateauroux, nicht an den Raubüberfällen auf Geschäfte und Rentnern, nicht an den Brandanschlägen auf Mülltransporter und PKW teilgenommen. Es waren polizeibekannte Straftäter aus den Banlieues der Städte, die sich unter die friedlich demonstrierenden Jugendlichen gemischt haben. M. Nicolas Sarkozy hat sie gestern Abend im Fernsehen als "Casseurs" bezeichnet und die Jugendlichen ausdrücklich in Schutz genommen. Also frage ich die altehrwürdige ZEIT, was soll so eine tendenziöse Berichterstattung?

Monsieur Rainer

Friday, October 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die Bilder lügen !

Die Regierung hat ein Gesetz erlassen. Das ist ihr Recht. Die Gewerkschaften demonstrieren dagegen, das ist ihr gutes Recht. Sie versammeln seit Wochen etwa 2 Millionen Arbeiter, Beamte, Schüler und Gymnasiasten zu friedlichen Kundgebungen. Was wir aber hier unter dem Titel sehen, hat mit den friedlichen Demonstrationen gar nichts zu tun. Auf dem Titelbild wird der Place Bellecour in Lyon gezeigt, wo sich polizeibekannte Straftäter mit der Bereitschaftspolizei CRS eine Strassenschlacht liefern. Diese Straftäter haben im Schatten der friedlichen Demonstrationen Geschäfte geplündert, Barrikaden angezündet, Brandsätze in vollbesetzte Linienbusse geworfen, Polizisten mit Molotowcocktails angegriffen, sie mit Zwillen und Bleikugeln beschossen. Das ist Vandalismus, Strassenkampf der Anarchie, das ist sinnlose Gewalt und Verbrechertum, gegen das nur mit mit aller Härte des Gesetzes entgegengetreten werden kann. Die Bilder haben nichts mit dem Gesetz zur Rentenreform zu tun. Der Staatspräsident, der Innenminister, die Justizminiterin, der Generalstaatsanwalt von Haute Seine, die Präfekten von Paris, Lyon und Grenoble nennen diese Straftäter öffentlich beim Namen. Sie sind "Casseurs"! Und was macht die deutsche Presse daraus? Die ehrwürdige ZEIT titelt über dem Bild:" Der französische Senat will heute die Rentenreform beschliessen. Für die Gewerkschaften kein Grund, mit Protesten und Blockaden nachzulassen". Das ist Manipulation der Leser aber kein seriöser Journalismus!

Monsieur Rainer
Friday, October 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Die Fälscher
Die Deutschen sind ein Opfer der Berichterstattung in Teilen der Medien. Da sind sie, die Ergebnisse einer unglaublichen Hetze in Teilen deutscher Medien gegen Frankreich. Richtig ist folgender Sachverhalt: Die Regierung hat ein Gesetz zur Reform der Renten beschlossen. Das ist ihr gutes Recht. Die Gewerkschaften haben zum Streik gegen dieses Gesetz aufgerufen. Die CGT, die CFDT und FO konnten landesweit alle ihre Mitglieder mobilisieren. Von 62,5 Millionen Franzosen streiken etwa 2 Millionen. Auch das ist das gute Recht der Gewerkschaften und Bürger. Wochenlang versammelten sich Beamte, Angestellte, Arbeiter, Schüler und Gymnasiasten und manifestierten friedlich gegen das Gesetz. Ordner sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Streiks. Doch nun mischen sich polizeibekannte Straftäter unter die friedlichen Demonstranten und versuchen mit Raub, Plünderungen, Mordanschlägen auf Polizisten, Einbrüchen, Vandalismus, brennenden Autos und angezündeten Barrikaden bürgerkriegsähnliche Zustände zu provozieren. Sie werfen Brandsätze in vollbesetzte Linienbusse, rauben Rentner aus und werfen Molotowcocktails auf Polizisten. Und wie berichten grosse Teile der deutschen Medien über diese Verbrechen? Sie werfen die friedlichen Demonstranten mit den Krawallos in einen Topf und machen mit Artikeln auf wie: "Demonstrationen eskalieren!" Bilder von Massenschlägereien mit der Polizei, eingehüllt in Tränengasschwaden, werden gezeigt. Das ist kein Journalismus, das ist miese Propaganda. Und die Deutschen fallen darauf herein!

Monsieur Rainer
Friday, October 22, 2010
Mein Brief an die Redaktion der ZEIT
Ich habe keine Fragen an Sie. Aber Sie sollten einmal Ihren Frankreich-Korrespondenten fragen, wie er seine Berichte zusammenstupft. Fragen Sie ihn doch einmal, ob er die Verlautbarungen des Innenministers Brice Hortefeux, der Justizministerin Michèle Alliot-Marie, des Generalstaatsanwaltes von Nanterre, des Polizeipräfekten von Paris, des Präfekten von Lyon, des Präfekten von Grenoble, die Nachrichten in TF 1, in Antenne 2 in France 3 gesehen und gehört, die Zeitungen Frankreichs insgesamt nicht gelesen hat? Fragen Sie ihn doch einaml, ob er als als ausgewiesener Frankreich-Korrespondent und Frankreich-Kenner nicht den Unterschied zwischen friedlich streikenden Arbeitern, Angestellten, Schülern, Studenten und der "Guérilla urbaine" kennt? Fragen Sie ihn doch einmal, ob er nicht weiss, dass in Nanterre, Lyon und Grenoble Molotowcocktails auf Polizisten geworfen wurden? Fragen Sie ihn doch einmal, ob er nicht weiss, dass es nicht friedlich streikende Schüler und Jugendliche waren, die die Geschäfte in Lyon und Grenoble geplündert und Busse angezündet haben? Wenn er das alles nicht weiss, meine Damen und Herren, ist Ihr Frankreich-Korrespondent sein Geld nicht wert. Wenn er es aber weiss und falsch berichtet hat, dann ist er ein Scharlatan! Das alles können Sie ihm sagen. Ich habe Ihnen nichts zu sagen. Schlafen Sie weiter in Ihren heilen Redaktionsstuben!

Monsieur Rainer
Thursday, October 21, 2010
Achtung ! Hinweis für meine Leser !
Mein neues Buch " Die Totengräber der Demokratie " erscheint im 1. Quartal 2011.

Monsieur Rainer
Thursday, October 21, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Bundespräsident oder Wanderprediger ?
5.181. Bundespräsident oder Wanderprediger ?
Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit spricht halb Deutschland über Christentum, Judentum, Muslime und von sonst noch allen möglichen religiösen Schattierungen. Hat Deutschland eigentlich keine anderen Probleme? Wann endlich wird Deutschland ein laizistischer Staat? Jeder Bürger kann seine ihm ureigenste Religion frei in Deutschland leben. Das sollte weder die anderen Bürger, noch den Staat kümmern. Es ist eben kein säkularisierter Staat, wenn die Kirchen mit Steuern alimentiert werden, wenn ihre Pfarrer, Priester, Bischöfe und Kardinäle vom Staat bezahlt werden wie besoldete Staatsbeamte. Wenn dem so ist, dann ist Deutschland eben kein bürgerlicher freiheitlich demokratischer Rechtsstaat, sondern ein Gottesstaat, wo auf sämtliche Befindlichkeiten aller religiöser Gruppen bei jeder politischen Entscheidung Rücksicht genommen werden muss. Dies ist uns Franzosen seit der französischen Revolution völlig wesensfremd. Niemand fragt hier nach seiner Religionszugehörigkeit, nach Rasse, Hautfarbe oder Herkunft. Es sind halt Fransoen. Basta! Der Bundespräsident sollte endlich seine Predigten einstellen und die im Grundgesetz verankerte Trennung von Kirche und Staat fordern. Die Konkordatsverträge zwischen dem III. Reich und dem Vatikan sind endlich zu kündigen!

Monsieur Rainer
Thursday, October 21, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Abschaum der Menschheit
Das sind keine Gewerkschaftsfunktionäre, das sind keine Arbeiter, das sind keine Jugendlichen, das sind kein Schüler, die da in Nanterre, in Lyon und in Grenoble Autos anzünden, Geschäfte plündern, Barrikaden errichten und in Brand stecken, alte Rentner auf offener Strasse zusammenschlagen und ausrauben, Molotowcocktails auf Polizisten werfen, Vandalismus, Raub und Zerstörung verbreiten. Das hat mit den genehmigten Streiks wegen der Änderung des Rentengesetzes nichts mehr zu tun. Das sind auch nicht die "vergessenen Kinder" der Vorstädte, wie das ein Fernsehreporter so romantisch und bewegend beschrieben hat. Das sind die Gängsterbanden, die die Vorstädte terrorisieren, die mit Rauschgift, Menschen, Waffen und Diebesgut handeln, die muslimische Mädchen vergewaltigen (ni putes nie soumises),um sie zu entehren und jeder Chance auf ein anständiges Leben im Kreise ihrer muslimischen Familie berauben, die die Autos der Ärmsten der Armen anzünden, die Schutzgeld von wehrlosen Rentnern erpressen, das sind autonome Krawallmacher, die den legitimen Streik unterlaufen haben und ihn damit desavourieren. Dem Treiben muss mit aller Härte entgegengetreten werden. Die Bevölkerung, die von diesem Pack terrorisiert wird, unterstützt die Polzei. Wir nennen sie "Racaille" und das zurecht. Es ist der Abschaum der Menscheit, ein marodierendes Verbrechergesindel und kein bedauernswertes Mitglied am Rande der Gesellschaft.

Monsieur Rainer
Thursday, October 21, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : England macht's, wann spart Deutschland ?
Und wann endlich beginnt Deutschland mit einer radikalen Verschlankung des Staates. Braucht Deutschland wirklich zwei Regierungssitze, braucht Deutschland hunderttausende von Quadratmeter leerstehende Büroräume in Berlin? Braucht Deutschland 50 parlamentarische Staatssekretäre, einen riesigen Fuhrpark für den Bundestag, Oberfinanzdirektionen, Regierungspräsidien, 16 Bundesländer, hunderttausende von überflüssigen Beamten und Behörden, die den lieben langen Tag nichts anderes tun, als den Bürgern das Leben schwer zu machen? Wozu braucht Deutschland einen Bundespräsidenten mit zwei Schlössern und hunderten von Beamten, um Trauer- und Festreden zu halten, der sich aber im wesentlichen als Wanderprediger betätigt? Kann dieses Amt nicht turnusmässig der Bundesratspräsident mit übernehmen? Den Banken und Kirchen wird das Geld in den Rachen geworfen, bei den Ärmsten der Armen wird das Haushaltsgeld auf den Cent vorgerechnet. Das geht nicht mehr lange gut! Wann spart Deutschland am Staat?

Monsieur Rainer
Thursday, October 21, 2010
Mein Artikel in der FAZ : Nur weiter so, Herr de Maizière !
Das ist ja die Höhe ! Es verschlägt einem den Atem, wenn die Bürger Stuttgarts vom deutschen Innenminister belehrt werden, wie sie zu demonstrieren haben. Herr de Maizière hat wohl vollkommen verdrängt, dass es seine Beamten waren, die grundlos auf die friedlichen Demonstranten losgegangen sind? Ist irgendein Polizeibeamter von einem Bürger oder einem Schüler verletzt worden? Hat es nicht hunderte von verletzten Demonstranten gegeben, darunter ein sogar erblindeter Mann im Rentenalter? Herr Innenminister, so müssen Sie und Ihre Politiker weiter von oben herab über ihre Bürger sprechen, dann werden Sie es eines nicht mehr fernen Tages erleben, dass sich der ganze Volkszorn über die arrogante Kaste der Politiker, die jeden Kontakt zur Realität verloren haben, ergiesst. Diese Äusserungen von Herrn de Maizière sind ein Schlag ins Gesicht der Demokratie.

Monsieur Rainer

Tuesday, October 19, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Deauville
Alle Präsidenten der V. République haben die Versöhnung mit Deutschland gesucht. Ich erinnere an die grossartige Achse zwischen Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, zwischen Giscard d'Estaing und Helmut Schmidt. Die Entfremdung begann mit Gerhard Schröder und setzt sich nun durch Frau Dr. Merkel fort. Beide deutschen Kanzler konnten mit den Reliquen der Grande Nation, mit Land und Leuten, mit der Sprache, mit dem Essen und den Weinen, eben dem savoir vivre nichts anfangen. Und zu allem Überfluss wird die Etikette nicht gewahrt. M. Nicolas Sarkozy ist der direkt vom Volk gewählte Präsident einer Atom - und Übersee-Nation. Frau Dr. Merkel ist nur Regierungschefin und wurde von keinem deutschen Bürger direkt gewählt. Und wo fährt der deutsche Bundespräsident hin? In die Türkei! Das ist ein diplomatischer Affront. Und dann wundern Sie sich noch über das abgekühlte Verhältnis zwischen Paris und Berlin? Und bitte machen Sie sich nicht über uns Franzosen lustig. Wir haben blutig für unsere Demokratie gekämpft, während Deutschland die Demokratie von den Siegermächten geschenkt bekam. Also dürfen wir uns auch ein bisschen alten Plunder leisten, n'est-ce-pas?

Monsieur Rainer
Tuesday, October 19, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Wieder einmal falsch berichtet !
Und er nimmt es gerne und mit Lust wahr. Jede Woche wird gegen etwas anderes gestreikt, jeden Herbst haben wir kein Benzin mehr. Das sind zusätzliche Hebstferien. Die Kühlschränke sind ja voll. Natürlich haben die Funktionäre der Gewerkschaften und die Beamten das Recht, gegen die Kürzung ihrer Feudal-Privelegien zu streiken. Es wird ihnen nichts nützen, denn morgen ist das Gesetz endgültig verabschiedet. Zu den friedlichen Streiks von CGT und CFDT haben sich jedoch nun auch noch Schüler gemischt, die das alles einen feuchten Kehricht angeht. Auch das wäre hinnehmbar, doch nun droht die Stimmung zu kippen, da sich die Berufs-Anarchisten und autonomen Gangsterbanden aus den Banlieues unter die friedlichen Streikenden mischen und Randale machen. Das geht nicht gut! Das Tränengas der Bereitschaftspolizei CRS richtet sich nicht gegen die Schüler, sondern gegen die Verbrecherbanden aus den Vorstädten, die das legitime Streikrecht missbrauchen. Insofern ist der SPIEGEL - Titel indifferent!

Monsieur Rainer
Tuesday, October 19, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Deutsche Kinderaugen !
Wenn man die Beiträge in diesem Forum liest, dann merkt man, dass die Deutschen keine Ahnung von Demokratie und Protestkultur haben. Jeden Monat wird in Frankreich gegen irgendetwas gestreikt, jeden Herbst haben wir in ganz Frankreich kein Benzin mehr, ohne dass dadurch jemals Frankreich oder gar das ganze Abendland untergegangen wäre. Da sehen die Deutschen mit grossen Kinderaugen zu und blicken entsetzt aus ihrer muffigen Pseudo-Demokratie, wie Demokratie wirklich geht. Der Staat beschliesst etwas und ein Teil der Bevölkerung ist dagegen, also gibt es Zoff. Das ist das natürlichste von der Welt in einer funktionierenden Demokratie. Von 62.5 Millionen Franzosen streiken gerademal einige hunderttausende. Und nun mischen sich auch noch die Berufszündler aus den Banlieues unter die Gewerkschaftsfunktionäre. Das ist das Ende eines demokratischen Streikrechtes. Wenn die CGT und die CFDT klug sind, brechen sie jetzt die Streiks ab, bevor die Berufsautonomen das ganze zu einer landesweiten Strassenschlacht verkommen lassen. Die Messe ist ohnehin gelesen, denn morgen wird die letzte parlamentarische Hürde für das Rentengesetz genommen. Also geht nach Hause und trinkt euren Rotwein!

Monsieur Rainer
Tuesday, October 19, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Juristen !
Selbstverständlich, und da gibt es gar keinen Spielraum, hat die Kammer eine Hauptbelastungszeugin gemäss § 55 StPO über ihr Aussageverweigerungsrecht formell zu belehren. Mir ist schleierhaft, wieso die Kammer der Verteidigung durch ihre anfängliche Weigerung, die Belehrung vorzunehmen, die Möglichkeit gibt, einen Befangenheitsantrag stellen zu können. Die Kammer setzt sich doch durch diese Dummheit erst recht dem Verdacht einer möglichen Befangenheit aus. Was, zum Teufel, geht in diesen Juristengehirnen vor sich?

Monsieur Rainer
Tuesday, October 19, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL zu dem Film "KONGO"
Das ZDF wagt sich in den Dschungelkrieg: Der Militärthriller "Kongo" erzählt von einer Mission deutscher Soldaten in Zentralafrika, bei dem es zum Mord an Zivilisten kommt - ein fiktives Szenario, das aber klug und spannend die Risiken deutscher Auslandseinsätze thematisiert. Will man wohlwollend sein und einige technische Schwächen des Filmes übersehen, dann muss man gleichwohl zu dem Schluss kommen, dass es den Produzenten und Schauspielern durchaus gelungen ist, die ganze Sinnlosigkeit dieser sogenannten "humanitären Einsätze" zu vermitteln. Sie dienen nämlich nur als Alibiveranstaltung für die Politiker, die selbst zu feige sind, politisch im Verein mit dem zahnlosen Tiger "UNO" irgendetwas gegen die Grausamkeiten dieser Welt tun zu können. Also werden zur Beruhigung der Gewissen junge Soldaten in moralisch ausweglose Situationen gebracht. Genauso läuft es in Afghanistan. Wann kommt ein Film aus Kunduz?

Monsieur Rainer
Tuesday, October 19, 2010
Achtung : Hinweis an meine Leser !
In den ersten Monaten des Jahres 2011 erscheint mein neues Buch " Die Totengräber der Demokratie "

Monsieur Rainer
Monday, October 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Alle Welt beneidet Deutschland ?
Die Sprache ist verräterisch! Herr Dr. Westerwelle spricht von Neid. Dies ist eine typisch deutsche Kategorie. Wir Franzosen würden es mit "envie" oder mit "crever la jalousie" übersetzen. Das ergibt aber im Zusammenhang mit wirtschaftlichem Erfolg keinen Sinn und existiert praktisch nicht im französischen Sprachgebrauch. Diese Phrase wird in Frankreich lediglich im Zusammenhang mit schönen Frauen oder schnittigen Autos verwendet. Neid auf den Erfolg eines Nachbarn ist eine wesensfremde Eigenschaft der Franzosen. Sie sagt nur etwas über den geistig-moralischen Zustand seines deutschen Benutzers aus. Diese Phrase aus dem Munde eines deutschen Chefdiplomaten ist abstossend, unangemessen und infantil!

Monsieur Rainer


Monday, October 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Neid auf Deutschland? Nein!
Wir Franzosen beneiden Deutschland nicht, Herr Dr. Westerwelle! Zwar beneiden wir die lammfromme Duldsamkeit der Deutschen ihren Politikern gegenüber, wir beneiden die Qualität der deutschen Produkte, wir beneiden die Stärke der Wirtschaft und ein Volk, das sich den Luxus leistet, solche schwachen Politiker zu alimentieren und doch Weltspitze zu sein. Ein solcher Haufen von Parteihanseln, die es im wirklichen Leben meist zu nur wenig gebracht hätten, die oft nur über eine Parteikarriere in die höchsten Positionen gelangt sind, die meist durch wenig qualifiziert sind, ausser durch ein gutes Sitzleder, die würden in Frankreich hinweggefegt werden. Wer bei uns etwas werden will, der muss durch die Stahlbäder der Grandes Ecoles, der bedarf eines grossen Masses an Ranküne, Chuzpe und Raffinesse und muss, wenn schon korrupt, wenigstens im grossen Stil korrupt sein und dabei Klasse beweisen. An Deutschlands Elite wirkt auf uns alles etwas miefig und kleinkariert. Vorallendingen beneiden wir die Deutschen nicht um ihr eklatantes Demokratie-Defizit, nicht um die Distanz zwischen Bürger und der Kaste der Politiker. Hier in Frankreich ist fast jeder Parlamentarier, egal ob in der Nationalversammlung, im Senat oder in der Regierung, gleichzeitig Bürgermeister einer Kommune. So ist er täglich mit den Problemen der Bürger vertraut. Der Staatspräsident wird durch direkte Wahl vom Volk gewählt. Grosse Bauvorhaben werden jahrelang mit der Bevölkerung diskutiert. Uns steht zwar das Wasser bis zum Halse, doch die Qualität ist heute wieder délicieuse!

Monsieur Rainer
Monday, October 18, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Der FIFA - Pate
Als Don Vito Corleone älter wurde, erlaubte er seinen Capos doch auch, sich eine eigene Familie und ein eigenes Geschäft aufzubauen. Wieso sind wir jetzt überrascht, wenn alle Capos es dem grossen Paten nachmachen und auch ein Stück aus dem Kuchen der Korruption und der Unterwelt herausschneiden wollen? Es geht schon lange nicht mehr um Sport! Es geht um Geld, Macht und Korruption in organisierter Verbandsform. Mit kindlichen Augen sitzen unsere Politiker bei internationalen Sportveranstaltungen neben den Paten und meinen allen ernstes, dass sich in diesen Promi-Logen irgendjemand für Sport interressiert. Schliesslich regnet es noch Orden für den Paten. Hauptsache, man hat sich im Erfolg der grössten Gangster gesonnt und ist ein bisschen neidisch darauf, wie der das macht, ohne jemals erwischt worden zu sein. Resultat: Der Pate bleibt nur solange Pate, solange er cleverer ist, als seine Zögliche und diejenigen, die ihn nachäffen wollen.

Monsieur Rainer
Monday, October 18, 2010
Meine Antwort auf einen Leserbrief in der ZEIT
Ihre Argumente stammen aus der Mottenkiste von Marx !
Dann will ich Ihnen einmal mit der mir eigenen Höflichkeit erläutern, worum es in Frankreich in Wirklichkeit geht. Ich habe 1981 François Mitterand gewählt, in der irrigen Annahme, dass damit eine Erneuerung des Landes einher- ginge. Ausser der von mir lange ersehnten Abschaffung der Todesstrafe geschah genau das Gegenteil einer Erneuerung. Den Kommunisten und Trotzkisten schuldete Mitterand seinen Wahlsieg, ergo machte er aus Frankreich ein stalinistisches Wirtschaftssystem, verstaatlichte die Schlüsselindustrien und die Banken. Lange ging das natürlich nicht gut. Die Arbeitslosenzahlen schnellten in die Höhe, halb Frankreich war auf der Strasse. Also verbeamtete man Millionen von Arbeitslosen und stattete sie mit Feudalrenten, Sozialwohnungen und sonstigen Privilegien aus. Das ruinierte Frankreich. Chirac versuchte milde gegenzusteuern, doch erst Sarkozy machte dem korrupten Spuk ein Ende, schaffte die schwarzen Kassen (Fond speciaux) ab, feuerte 100.000 unnötige Beamte, verkaufte 7000 Dienstwohnungen und setzte das Renteneintrittsalter auf moderate 62 Jahre hoch. Gleichwohl haben wir immer noch 30,6% mehr Beamte als vor der Aktion von Mitterand. Und nun streiken diese Funktionäre, die nichts anderes tun, als uns Bürgern den lieben langen Tag das Leben schwer zu machen in der EDF, in der Post, in der Général des Eaux, in den Sozial-und Krankensystemen, auf den Präfekturen, weil sie ihre liebgewonnenen Privilegien nicht hergeben wollen. Das ist die Realität, Monsieur!

Monsieur Rainer
Sunday, October 17, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Boxkampf oder Werbeblock ?
Das also soll ein Boxkampf gewesen sein? Ich muss mich doch sehr wundern, dass eine so angesehene Zeitung wie die FAZ dieser Werbeveranstaltung mit zeitweiligen Boxeinlagen eines Privatsenders auch nur eine Zeile widmet. Der Titelverteidiger konnte den Eindruck nicht vermeiden, dass er den völlig überforderten Herausforderer nur lange mitspielen liess, bis alle Werbespots abgenudelt und somit die Verträge erfüllt waren. Das ist kein guter Sport, das ist kein schlechter Sport, das ist überhaupt kein Sport!

Monsieur Rainer
Sunday, October 17, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Quo vadis Merkel ?
Frau Dr. Merkel stützt heute Herrn Seehofer. Schön, und morgen? Was ich an dieser Bundeskanzlerin als geradezu schmerzempfindlich störend empfinde, ist die Tatsache, dass ich zu keinem Zeitpunkt auch nur die geringste Ahnung davon hatte, wofür sie steht und wen sie gerade "stützt". Es ist mir auch langsam gleichgültig, da ihre "Stützungen" keinen realen Wert mehr zu haben scheinen. Sie sind an Beliebigkeit nicht mehr zu übertreffen. Offensichtlich geht es nicht darum, eine Politik zu bestimmen und dann dafür um Unterstützung zu werben und sich zu stellen, sondern lauernd auf Äusserungen anderer zu warten, um sich dann zu einer wohlfeilen Meinung oder "Stützung" zu entschliessen. Das ist aber nicht Regierungskunst, das ist ein politischer Tante Emma Laden. Keine Klarheit, keine Wahrhaftigkeit, keine Überzeugungen, keine mehrheitsfähigen Entscheidungen und im schlimmsten Fall sich noch dem Verdacht aussetzen, Politik für eine Interessengruppe zu betreiben. Das ist der moralisch-politische Bankrott eines Bundeskanzlers!

Monsieur Rainer
Saturday, October 16, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL zur Abreise seines Paris-Korrespondenten
Schön, wenn er wieder in sein geliebtes Deutschland fährt. Sie hatten sich nie so richtig wohl gefühlt bei uns, n'est-ce-pas? Sie mochten und verstanden Land und Leute nicht und haben deshalb auch so verständnislos darüber berichtet. Wo geht es denn jetzt hin? In die Oberpfalz oder gar in die Röhn? Frankreich war halt nichts für Sie, hochverehrter Herr Simons. Es muss die Hölle für Sie gewesen sein! Ich werde meine Tricolore hissen, wenn Sie endlich aus Frankreich verschwinden.

Monsieur Rainer
Saturday, October 16, 2010
Meine Antwort im SPIEGEL : Grober Unfug !

Bei allem schuldigen Respekt, Monsieur, das ist Unfug!

Zitat:
Zitat von mulledinger
bin froh das bei uns nicht immer gleich das ganze land lahmgelegt wird, wenn die regierung ihr system reformiert. frankreich wird dadurch praktisch unregierbar. und die reformen werden dann umso härter je länger man wartet, siehe griechenland......

Das Land war immer regierbar in der Zeit der V. République. Nur die Protestkultur Frankreichs scheint bei Ihnen Ängste auszulösen. Das liegt daran, dass sich die Deutschen nie eine wirkliche Demokratie erkämpfen mussten. Die Bundesrepublik Deutschland wurde durch die Siegermächte gegründet. Die Demokratie kam einfach über Sie. Was mussten Sie denn tun für Ihre Demokratie? Nichts, ausser alle vier jahre zur Wahl zu gehen und zu meckern. Aber wirklich riskiert haben doch nur die Menschen in der DDR jemals etwas für eine Demokratie. Hier geht nicht das Abendland unter, wenn mal ein paar Tage kein Benzin zu haben ist. Das kennen wir alle Jahre im Herbst. Unsere Kühlschränke sind voll. Wir feiern eben noch einmal Herbtferien. So sieht das ein Franzose!

Monsieur Rainer
Saturday, October 16, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Vive la grève !
Die Foristen im SPIEGEL glauben an den Untergang des Abendlandes, wenn mal gestreikt wird. Sie kennen keine wirkliche Protestkultur! Jeden Herbst haben wir keinen Sprit mehr. Das ist normal und so gönnen wir uns jeden Herbst einige Tage zusätzlichen Urlaubes. Hier in Frankreich wird gerne und oft gestreikt. Mal sind es die Lehrer, mal die Ärzte, mal die Bahn, mal die Piloten. Das geht genau so schnell vorbei, wie es gekommen ist. Die beiden grössten Gewerkschaften CGT und die CFDT bringen zusammen nicht einmal 100.000 Menschen mehr auf die Strassen. Und das sind meistens ihre eigenen Funktionaire. Deutsche Journalisten machen daraus gerne den Untergang des Abendlandes. Wenn die Fernfahrer, wie jedes Jahr, im Herbst streiken, dann weiss der Franzose das schon lange vorher und richtet sich darauf ein: er tankt sein Auto nocheinmal voll, füllt seinen Kühlschrank auf und bastelt eine Woche an seinem Häuschen herum. "Höhere Gewalt!" ruft er seinem Chef zu und bleibt zu Hause. Köstlich wird es, wenn die Polizisten streiken, dann gibt es regelmässig eine riesige Schlägerei mit der Bereitschaftspolizei CRS, in Frankreich auch "Schnauzenpolierer" genannt. Der Franzose ist renitent und neigt zum Widerspruch. Der Grund für einen Streik ist ihm meist egal, Hauptsache es geht gegen den Staat. In Deutschland wird zwar viel gejammert, aber Streiks sind selten. Da sitzen ja auch die Bosse der Gewerkschaften bei den Arbeitgebern in den Aufsichtsräten und zwängen sich nur ungern aus ihren Limousinen. Heute ist Streik in Frankreich, morgen ist alles wieder beim alten! Vive la France!

Monsieur Rainer
Saturday, October 16, 2010
Mein Beitrag in der ZEIT : Deutschland muss sich Demokratie erkämpfen !
Mon cher compatriote, votre commentaire est largement impressionnant! Man tut gut daran, auch diesen Aspekt in die Überlegungen mit einzubeziehen. Natürlich haben Sie recht. Die Bürger Deutschlands können gar keine wirkliche Demokratie kennen und schätzen, denn sie haben sie sich nie selbst erkämpft. Die Siegermächte haben so etwas ähnliches verordnet. Nicht umsonst sprechen die Politiker neuerdings etwas verschämt von einer "repräsentativen Demokratie". Das ist semantischer Bockmist! Entweder geht die Macht direkt vom Volke aus oder es ist eben keine Demokratie sondern irgendein Gebilde zwischen Demokratie und repräsentiver Parteiendiktatur! Aber eine Demokratie nach Westminster-Vorbild ist Deutschland eben nicht. Und das spürt das Volk und beginnt sich zu wehren, was die ZEIT als neue "Protest-Kultur" bezeichnet.

Monsieur Rainer
Saturday, October 16, 2010
Mein Beitrag in der ZEIT : Bin ich zu lange aus Deutschland weg ?
Ich will es nicht leugnen, ich liebe die alte (nicht dieses neudeutsche Kauderwelsch, das man auch denglisch nennt) deutsche Sprache mindestens so sehr, wie die französische. Angefangen habe ich in frühester Jugend mit dem SPIEGEL, der in meinem Elternhaus auf dem Index stand, dann begann ich mit Christoph Georg Lichtenberg, Heinrich Heine, Theodor Fontane und wühlte mich durch Schopenhauer. Als ich begann, mein Herz für Kurt Tucholsky zu entdecken, wurde es meinem alten Herrn zu bunt und wir trennten uns. Ich war 18 Jahre alt, als ich meine Heimat verliess. Heute lese ich täglich SPIEGEL (mit immer grösser werdender Abscheu), die FAZ, die ZEIT und mit viel Vergnügen den CICERO. Ausserdem schaue ich meine heimatliche Landesschau Baden-Württemberg, die Nachrichtensendungen des ZDF und der ARD an, um dann mich vor meinen französischen Sendern zu erholen von der Schwermut und der ernsthaften Tragik, in der diese Nachrichten vorgetragen werden. Mit grossem Vegnügen sehe ich deutsches politisches Kabarett, das es so in Frankreich kaum gibt. Die besondere Bösartigkeit und der Zynismus der österreichischen Kabarettisten haben es mir besonders angetan! Frage an den preussischen Diplomaten: Darf ich es mir anmassen, über Deutschland zu schreiben?

Monsieur Rainer
Saturday, October 16, 2010
Mein neues Buch: " Die Totengräber der Demokratie" erscheint Februar 2011

Monsieur Rainer
Saturday, October 16, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Kindisch !
Jeder, der in der Welt eine nicht angepasste Meinung vertritt, der sich nicht dem Diktat der political correctness unterwirft, der sich gegen den weitverbreiteten Mulit-Kulti-Wahn ausspricht, wird von der öffentlichkeit sofort als "Rechtspopulist" abgestempelt. Könnte man diese kindische Diffamierung nicht endlich beenden?

Monsieur Rainer
Saturday, October 16, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Neue Protestkultur in Deutschland ?

Die neue Protestkultur ist ein Ventil für das Demokratie-Defizit. Die Politiker, die Lobbyisten, die jacobinischen Verfechter der political-correctness, Teile der Medien mit ihrem Multi-Kulti-Wahn haften auf der deutschen Demokratie wie ein chronischer Ausschlag. Die Deutschen sollten sich einmal fragen, was sie eigentlich selbst bestimmen dürfen. Wählen sie ihre Abgeordneten direkt und ohne Landeslisten in die Parlamente? Wählen sie ihre Ministerpräsidenten direkt? Wahlen Sie ihren Bundespräsidenten oder gar ihren Kanzler direkt? Haben Sie einen Volksentscheid für die AKW-Laufzeiten abgehalten? Gab es einen Volksentscheid für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan? Wollte irgendjemand in den Weltsicherheitsrat? Nein! Sie haben nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und da wundert sich noch irgendjemand, dass die Bürger sich ein Ventil für ihren Frust suchen? Deutschland ist keine Demokratie sondern eine Parteiendiktatur, die sich auch noch Teile der Printmedien und das Staatsfersehen zu Hofschranzen macht. Wundert sich da noch jemand, dass sich der deutsche Untertan das nicht mehr länger anschauen möchte?

Monsieur Rainer
Friday, October 15, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Mann, ist der Mann peinlich !
Fast wäre ihm in New York der S... geplatzt vor Stolz, dass nur alleine er es erreicht hatte, dass Deutschland in den Weltsicherheitsrat gewählt wurde, dann feierte er sich als GRÖSTAZ (Grösster Staatsmann aller Zeiten) in Brüssel, weil er irgendetwas über einen Schirm gesagt hat, nun erklärt er Deutschen, welcher Migrant wichtig und welcher unwichtig ist. Ich ahne es, er wollte sagen, überambitionierte Juristen aus Bonn mit zweifelhaften Manieren sind unwichtig! Richtig, Herr Dr. Westerwelle!

Monsieur Rainer
Friday, October 15, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Nur die halbe Wahrheit !
Der Kommentar von Frau Wiegel bedarf einiger Ergänzungen. Zunächst einmal versucht Sarkozy, die sozialistischen Heilslehren aus der Mitterand - Ära, die Frankreich fast in den Staatsbankrott getrieben haben, zu korrigieren. Dann bedarf es der Erwähnung, dass die Gewerkschaften mit schmutzigen und verabscheuungswürdigen Methoden versucht haben, die Zahlen der Demonstranten zu schönen. Sie haben nämlich den 15jähringen Schülern Hamburger mit Fritten bezahlt, wenn sie, statt in die Schule zu gehen, gegen die Rentenreform demonstrieren. Und schliesslich hat sich Mme Aubry erfolgreich um eine klare Antwort herumgedrückt, was sie im Falle einer Wahl denn anders machen würde. Wenn irgendjemand glaubt, dass der sozialistische Dominique Strauss-Kahn auch nur einen Milimeter von der Rentreform Sarkozy's abweichen würde, so läge er schief. Die Rentenreform und alle anderen Reformen Sarkozy's sind eine ökonomische Notwendigkeit, die der Chef des IWF selbst angemahnt hat. Und wer ist der Chef des IWF ? Dominique Strauss-Kahn! Diese Fakten gehören auch in den Bericht einer ausgewiesenen Frankreich-Korrespondentin der FAZ, sonst macht sie sich einer einseitigen und tendenziösen Berichterstattung verdächtig!

Monsieur Rainer
Thursday, October 14, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Demokratie - Defizite !
In etwa 700 Beiträgen hier im SPIEGEL habe ich auf das Grundproblem in Deutschland hingewiesen. Niemand geht darauf ein, niemand interessiert sich für die Ursachen der Politikverdrossenheit, für die Verachtung der Bevölkerung für viele Politiker, für die Unruhe in der Mitte der Bevölkerung. Es wird nur gejammert und gezetert. Ich werde es leid, diesem Forum die Ursachen dafür zu erläutern. Deutschland ist keine Demokratie! Deutschland ist eine Parteiendiktatur. Stellen Sie sich doch alle einmal die Frage, was Sie als Wähler überhaupt entscheiden dürfen? Haben Sie das Recht Ihre Abgeordneten direkt zu wählen oder sind nicht 2/3 aller Landes-und Bundestagsabgeordneten auf Parteienlisten abgesichert und kommen auch ohne ihre Stimme ins Parlament? Wählen Sie irgendeinen Minister, einen Ministerpräsidenten, einen Bundeskanzler, einen Bundespräsidenten, einen Generalbundesanwalt, einen Generalstaatsanwalt direkt? Haben Sie irgendeinen Einfluss auf die Wahl des Bundesverfassungsgerichtes? Gibt es Volksentscheide zu den existenziellen Fragen der Politik, wie den Afghanistan-Krieg, die Verlängerung der AKW-Laufzeiten, zur Abwahl von OB Sauerland, zu Stuttgart 21 ? Wenn Sie alle diese Fragen mit NEIN beantworten müssen, dann werden Sie alle feststellen, dass Sie gar nicht in einer Demokratie leben! Bevor noch irgendjemand in Deutschland gewählt wird, müssen diese Defizite der Demokratie beseitigt werden, sonst haben Sie den selben Salat wie vorher!

Monsieur Rainer
Wednesday, October 13, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Deutschland im Grössenwahn

Zunächst einmal ist zu kostatieren, dass die Wahl Deutschlands in der UN-Weltsicherheitsrat rein gar nichts mit Herrn Westerwelle zu tun hat. Ergo ist sein Siegerlächeln fehl am Platze. Der ZEIT-Redakteur hat sehr detailliert beschrieben, aus welchen Staaten sich die UNO zusammensetzt und welche Verantwortung und Kosten auf Deutschland zukommen werden. Deutschland hat weder das Geld, noch die polititschen Resourcen, noch die grundgesetzlichen Möglichkeiten, den Anforderungen an ein Mitglied im Weltsicherheitsrat gerecht zu werden. Nichts anderers als Grossspurigkeit führen die deutschen Politiker in ihrem Gepäck mit. Sie wollen, sechzig Jahre nach dem Untergang, endlich wieder auf der Weltbühne mitmischen, haben aber ausser acht gelassen, dass es ihnen dazu an innerer Stabilität fehlt. Dieses Land ist noch lange keine ausgereifte Demokratie, es ist eine Parteiendiktatur. Betrachtet man es von dieser Seite, dann müssten etwa 80% der Mitglieder aus der UNO ausgeschlossen werden und davon müssten 50% vor das Kriegsverbrechertribunal gestellt werden. Die UNO hat kein Geld, keine Macht, keinen Einfluss, sie hat noch nie einen Krieg verhindert. Im Zweifel belügen die Mitgliedstaaten das gesamte Gremium, wie weiland Colin Powell. Also, was soll Deutschland in diesem Panoptikum von "Weltparlament"? Angeben, grosse Reden schwingen, zahlen und bei internationalen Konflikten mitmischen. Es ist eine Bühne der Eitelkeiten. Genau das richtige für überambitionierte Politiker!

Monsieur Rainer
Wednesday, October 13, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Deutschland schafft sich ab! Na und ?
Deutschland schafft sich demographisch ab! Im Jahre 2020 hat Deutschland 12 Millionen Einwohner weniger. Frankreich dagegen wird 11 Millionen Einwohner mehr haben. Das liegt hauptsächlich an den unterschiedlichen Geburtenraten. In Frankreich werden die Kinder vom Staat gehätschelt, gehen schon mit drei Jahren in die Ganztags-Vorschule, in Deutschland bekommt nicht einmal jedes Kind einen Kita-Platz. Mehr als hunderttausend Deutsche wandern jedes Jahr aus und verlassen Deutschland für immer. Sie halten diesen verfaulten und überbürokratisierten Staat einfach nicht mehr aus. Kaum ein Franzose käme auf die Idee, sein Land zu verlassen. Deutschland wollte hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland anwerben. Was ist daraus geworden? Die besten Menschen aus allen Herren Ländern gehen doch nicht in dieses Deutschland. Es hat sich doch bis Hinter-Indien herumgesprochen, dass man als Farbiger bei Nacht nicht mehr durch MeckPo laufen darf. Die besten Fachkräfte gehen doch lieber gleich in die USA, England, Schweden oder Norwegen, wo sie mit offenen Armen empfangen werden. Deutschland schafft sich also ab! Und was wäre daran so bedauernswert?

Monsieur Rainer
Tuesday, October 12, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Aux armes citoyen !
Hier in Frankreich wird gerne und oft gestreikt. Mal sind es die Lehrer, mal die Ärzte, mal die Bahn, mal die Piloten. Das geht genau so schnell vorbei, wie es gekommen ist. Die beiden grössten Gewerkschaften CGT und die CFDT bringen zusammen nicht einmal 100.000 Menschen mehr auf die Strassen. Und das sind meistens ihre eigenen Funktionaire. Deutsche Journalisten machen daraus gerne den Untergang des Abendlandes. Wenn die Fernfahrer, wie jedes Jahr, im Herbst streiken, dann weiss der Franzose das schon lange vorher und richtet sich darauf ein: er Tankt sein Auto nocheinmal voll, füllt seinen Kühlschrank auf und bastelt eine Woche an seinem Häuschen herum. "Höhere Gewalt!" ruft er seinem Chef zu und bleibt zu Hause. Köstlich wird es, wenn die Polizisten streiken, dann gibt es regelmässig eine riesige Schlägerei mit der Bereitschaftspolizei CRS, in Frankreich auch "Schnauzenpolierer" genannt. Der Franzose ist renitent und neigt zum Widerspruch. Der Grund für einen Streik ist ihm meist egal, Hauptsache es geht gegen den Staat. In Deutschland wird zwar viel gejammert, aber Streiks sind selten. Da sitzen ja auch die Bosse der Gewerkschaften bei den Arbeitgebern in den Aufsichtsräten und zwängen sich nur ungern aus ihren Limousinen. Heute ist Streik in Frankreich, morgen ist alles wieder beim alten! Vive la France!
Tuesday, October 12, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Adel verpflichtet ?
. Der ZEIT - Artikel ist köstlich
Statistisch gesehen gibt es unter den Adeligen nicht mehr Dumpfbacken als bei den Bürgerlichen. Wie der Redakteur richtig beschrieben hat, wurde der Adel 1918 abgeschafft. Der Adeltitel, der gar keiner mehr ist, wird also juristisch wie der Doktortitel behandelt: Er ist lediglich Bestandteil des Namens. Mir ist es gleichgültig, ob jemand einen komplizierten und langen Namen trägt oder ob er Fritz Müller heisst. Auf die Charaktereigenschaften kommt es an. Zufällig stimmen bei Herrn zu Guttenberg herausragende positive Charaktermerkmale mit einem imposanten Namen überein. Wenn er dieselben positiven Eigenschaften hätte und Fritz Müller heissen würde, würde dies meiner Wertschätzung für ihn keinen Abbruch tun. Ganz anders verhält es sich in Frankreich. Obwohl wir Franzosen dem Adel im Rahmen der Revolution eigentlich die Hälse durchgeschnitten hatten, wurde durch Napoléon I. wieder so mancher lästige Verwandte aus dem armen Korsika, so mancher Koch, Architekt, Günstling oder Soldat in einen neuen Adelsstand erhoben. Gerade dieser neue Dienstleistungsadel legt sehr viel Wert auf seine adelige Herkunft. Man fragt lieber nicht, wie die Ahnen vor Napoléon geheissen haben und ob sie vielleicht die Ställe bei den Napoléon's ausgemistet hatten. Trotzdem ist es amüsant, dem gestelzten Gehabe dieses nachrevolutionärem Adels beim spreitzen seiner Pfauenfedern zusehen zu dürfen. Beim französichen Militär ist das Tragen eines schönen Titels immer noch hilfreich bei der Karriereplanung.

Monsieur Rainer
Monday, October 11, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Es geht nicht mehr um einen Bahnhof
Deutschland hat ein erhebliches Demokratiedefizit. Und das bringt die bürgerliche Mittelschicht, sonst eher phlegmatisch und obrigkeitshörig, auf ungeahnte Barrikaden. Die Parteien dienen nicht mehr der politischen Meinungsbildung, sie haben die Meinungshoheit zusammen mit der ihnen eng verbundenen Medienlandschaft an sich gerissen und setzen sie, wenn es sein muss mit Polizeigewalt, gegen die Bürger durch. Zuviele politische Entscheidungen wurden gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung gefällt. Zusehr scheint die Politik von Lobbyisten durchsetzt. Stuttgart 21 ist nur das Ventil der Bürger, die nun an diesem Projekt ihre ganze Wut, ihren ganzen Frust an der Arroganz der Macht auslassen. Weder die Politik, noch die Medien scheinen das Ausmass dieser Gefahr, die aus der Mitte der Gesellschaft erwächst, zu begreifen. Die alten Mechanismen der Denunziation als linke Chaoten greifen nicht mehr, wenn der Staatsgewalt Bürger, Schüler, Unternehmer und Lehrer gegenüberstehen. Es rächt sich bitter, dass dem Grundgesetz nicht gefolgt wurde und am Tage der Wiedervereinigung nicht eine neue Verfassung dem ganzen deutschen Volk zur Abstimmung vorgelegt wurde. Staat gegen Bürger, das geht nicht mehr lange gut!

Monsieur Rainer
Sunday, October 10, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Quo vadis Bundeswehr ?
Das Pferd wurde von hinten aufgezäumt! Ich schliesse mich der Meinung meines grossen Vorbildes Helmut Schmidt's an, der klar analysiert hat, dass der Umbau der Bundeswehr eine politische Strategie vorrausgehen muss. Was für Aufgaben soll die Bundeswehr erfüllen? Ist diese neue Strategie durch das Grundgesetz gedeckt? Erst wenn diese Fragen klar politisch definiert sind, kann eine Umstrukturierung der Bundeswehr erfolgen. Der ZEIT-Redakteur hat gut herausgearbeitet, dass die Neigung zur "Nationbuilding" innerhalb der NATO stark abgenommen hat. Man hat endlich die Sinnlosigkeit solcher Einsätze wie in Afghanistan eingesehen. Ich gehe jedoch noch einen Schritt weiter. Uns ist der natürliche Feind im Osten abhanden gekommen, der Warschauer Pakt existiert nicht mehr. Eine Bedrohung aus dem Osten ist nicht mehr wahrscheinlich. Wozu dient also noch die NATO? Sie ist ein Überbleibsel dieser Ost-West-Konfrontation und hat ausgedient. Heute sucht sich paradoxerweise ein ausgedientes Verteidigungsbündnis ein neues Betätigungsfeld, um Waffen, Material und Soldaten einsetzen zu können. Das ist absurd! Die Nato erfüllt nur noch einen einzigen Zweck, sie ist Vehikel für die militärischen Abenteuer einer untergehenden Hegemonialmacht: die USA. Ergo muss die NATO zuerst aufgelöst werden. Wir brauchen eine europäische Verteidigungsgemeinschaft, losgelöst von Amerika. Daraus definieren sich dann die Aufgaben ergo die Ausrüstung und die Bewaffnung. U-Boote dienen nur dem Waffenexport für paranoide Staaten!

Monsieur Rainer
Sunday, October 10, 2010
Mein Kommentar in der FAZ und in der ZEIT : Der Schlichter
Heiner Geissler ist einer der letzten Ehrenmänner der Politik. Es scheint ihm geradezu spitzbübisches Vergnügen zu bereiten, den Schlichter in Stuttgart zu geben. Wer ihn unterschätzt, kann leicht nasse Füsse bekommen. Er ist nicht nur ein sturer Jesuitenzögling aus St. Blasien, der ohne Kompromisse zu den Lehren Kant's steht, er vermag sein unglaubliches Wissen, seinen hellwachen Geist und seine humanistische Bildung auch recht eigenwillig für ein einmal gestecktes Ziel einzusetzen. Wer meint, ihn missbrauchen zu können oder ihn als Alibiveranstaltung benutzen zu wollen, der wird schon sehr bald feststellen, dass man sich mit einem einmal zornig gewordenen Geissler besser nicht anlegt. Schon grössere Lichter wie Herr Mappus haben dies schmerzlich zu spüren bekommen. Vorsicht ! Heiner Geissler hat etwas, was man heute nur noch selten findet: Unabhängigkeit. Gerade das macht ihn zu einem gefährlichen Gegner und zu einem excellenten Schlichter!

Monsieur Rainer


Saturday, October 09, 2010
Gestern ist wieder ein deutscher Soldat in Afghanistan gefallen !


Die deutsche Bundeswehr hat einige hundertausend Männer und Frauen unter Waffen. Diese Armee wird zusätzlich von ungefähr neunzigtausend Zivilangestellten verwaltet. Insgesamt wurden seit Gründung dieser Streitkräfte einige Millionen deutscher Männer und Frauen zum Dienst bei Heer, Luftwaffe und Marine eingezogen und ausgebildet. Um so erstaunlicher ist es, wenn heute die Generäle und die für die Streitkräfte verantwortlichen Politiker bereits das grosse Jammern bekommen, wenn sie den Auftrag erhalten, ein Kontingent von viertausend Soldaten für einen Auslandseinsatz zusammenzustellen. Angeblich stossen sie dabei bereits an die Grenzen der Ressourcen an Menschen und Material.

Seit Bestehen der Bundeswehr wurden tausende von Milliarden in die Ausrüstung und in die Bewaffnung investiert, doch heute befindet sich die Ausrüstung der Soldaten in einem beklagenswerten Zustand. Dies könnte an zahlreichen Einzelbeispielen festgemacht werden, soll aber hier nicht Gegenstand unserer Überlegungen sein. Es ist lediglich anzumerken, dass sich die deutschen Politiker nicht scheuen, ihre Soldaten mit unzureichender Ausrüstung in die gefährlichsten und sinnlosesten Kampfeinsätze dieser Welt zu schicken und dies nur aus Vasallentreue zu einem untergehenden Weltreich: den USA. Deutsche Politiker und Generäle handeln verantwortungslos, wenn sie die ihnen anvertrauten Menschen, Söhne und Töchter von Eltern, Väter und Mütter von Kindern, mit mangelhafter Ausrüstung in gefährliche Auslandseinsätze schicken. Die Handlungsweise dieser Politiker ist um so verwerflicher, als sie rein taktischem und strategischem Kalkül entspringt.

Wenn die deutschen Soldaten zum Beispiel in ein völlig sinnloses Abenteuer nach Kabul geschickt werden, dann müssen diese Soldaten quasi per Anhalter fliegen. Eine für grössere Auslandseinsätze geeignete Transportstaffel der Luftwaffe existiert nicht. Altersschwache Nordaltlas – und Transallmaschinen erreichen ohne Zwischenstopp kaum den Luftraum über Afghanistan, wo sie auch noch riskieren, beim Landeanflug auf Kabul abgeschossen zu werden. Wenn heute, und diese schlimmste aller anzunehmender Lagen könnte durchaus eintreten, die Taliban, die in den Bergen rund um Kabul sitzen, einen Grossangriff auf das Camp Warehouse starten, dann gibt es ein militärisches Desaster und eine menschliche Tragödie, wie wir sie seit Bestehen der Bundeswehr nicht erlebt haben. Die dort stationierten Soldaten könnten nicht einmal ausgeflogen und evakuiert werden, weil es an geeignetem Fluggerät fehlt. Man müsste russische Antonow – Transporter anmieten, um überhaupt eine Chance zu haben, aus dem Kessel herauszukommen. Und in dieser Lage faseln die verantwortlichen Politiker noch von der Ausweitung des Einsatzes der deutschen Bundeswehr in Afghanistan. Ist eigentlich diesen Politikern jegliches Schamgefühl abhanden gekommen ? Oder glaubt irgend jemand in Deutschland in seinem kindlichen Gemüt, dass der Einsatz der deutschen Soldaten in Kunduz so einfach aus freien Stücken vom Bundessicherheitskabinett beschlossen wurde, weil man humanitäre Hilfe leisten will ? Mit diesen Lügen wollen wir aufräumen. Die deutsche Bundesregierung ist, weil sie sich standhaft geweigert hat, in den Irak einzumarschieren, von den Amerikanern solange unter Druck gesetzt worden, bis sie einen Deal mit den Amis eingegangen ist, der so geht : Wenn ihr schon nicht in den Irak einmarschiert und unsere dort unter schwerem Feuer liegenden Truppen entlastet, dann entsetzt ihr unsere Truppen in Kandahar, der Hochburg der Taliban im Süden Afghanistans. Dazu fehlt es aber an Soldaten und Ausrüstung und vor allen Dingen an hochqualifizierten Kampfverbänden. Also hat man sich bereit erklärt, in den Norden Afghanistans zu ziehen, wo es relativ ruhig bleibt, wenn die Bundeswehr dort nicht die weltweit grössten Rauschgift-kartelle beim Anbau, Handel und Transport von Opium stört. Was ist das für eine politische Moral und eine Heuchelei monströsesten Ausmasses ?

Und dafür müssen die deutschen Soldaten ihre Köpfe hinhalten, Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen. Schämen sich die Politiker eigentlich für gar nichts mehr ? Ist ihnen jede Moral auf dem Weg durch die Parteiinstanzen abhanden gekommen ? Hätten ein Helmut Schmidt oder ein Georg Leber so eine verantwortungslose und verabscheuungswürdige Politik mitgemacht ? N e i n ! Niemals ! Bei diesen unverantwortlichen Einsätzen sind tragischerweise 46 deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Tausende sind verletzt oder schwerst traumatisiert. Und jetzt kommt die ganze Interesselosigkeit am Schicksal der ihnen anvertrauten Menschen, die ganze verabscheuungswürdige Heuchelei, die mangelnde Klasse, der nicht vorhandene Stil und das vollständige Fehlen von jeglichem Gespür für Würde und Anstand der Politiker, zur vollen Entfaltung. Von meiner Abscheu für diese Politikerkaste nehme ich auch die verantwortlichen Führungsoffiziere der deutschen Bundeswehr nicht aus, da sie allesamt nicht den Mut und die Zivilcourage haben, unseren Politikern diesen Wahnsinn auszureden. Ein nicht genannt wollender General der Bundeswehr hat mir geschrieben, dass er den ganzen Bundeswehreinsatz in Afghanistan für den dümmsten Krieg seit der Erfindung des Schiesspulvers hält. Ich habe seinen Wunsch auf Anonymität zu respektieren. Als Publizist und Autor zahlreicher Bücher habe ich das staatlich garantierte Recht, diese Quelle n i c h t zu nennen. Niemand kann mich dazu zwingen, meine Quellen preiszugeben.

Alle heuchlerischen und verlogenen Lippenbekentnisse deutscher Politiker und Generalstäbler sind jäh entlarvt, wenn deutsche Soldaten im Einsatz gefallen sind und nach Hause überführt werden. Was findet da hinter Stacheldrahtzäunen in militärischen Sperrgebieten für ein würdeloses Schauspiel statt ! Eine Kompanie schlecht ausgebildeter Soldaten in Arbeitsklamotten und kaum in der Lage, im Gleichschritt zu marschieren, erwartet die Särge der toten Kameraden auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln – Wahn. Es glänzen durch Abwesenheit : Der Bundespräsident, die Bundeskanzlerin, der Bundes-verteidigungsminister, sämtliche Mitglieder des Bundessicherheitskabinetts, sämtliche Inspekteure der Teilstreitkräfte von Heer, Luftwaffe und Marine, ganz zu schweigen vom Generalinspekteur der Bundeswehr, sämtliche Mitglieder des Führungsstabes der Deutschen Bundeswehr, das Wachbataillon der Bundeswehr, das Musikcorps der Bundeswehr usw.usw. Bei der letzten Trauerfeier für gefallene Bundeswehrsoldaten musste die Kanzlerin von der BILD-Zeitung dazu gezwungen werden, daran teilzunehmen. Tote Soldaten machen sich schlecht im Image und bringen keine Wählerstimmen.

Aber wenn ein Verteidigungsminister verabschiedet wird, dann gibt es einen grossen Zapfenstreich mit Fackelzug und Helm ab zum Gebet. Das kann noch so eine grosse Pfeife gewesen sein in seinem Amt und ein noch so jämmerlicher Versager, für ihn wird das ganze militärische Arsenal an Feierlichkeiten ausgepackt und veranstaltet. Und unsere toten Soldaten werden von einem schlampigen und unmotivierten Haufen von Passgängern in Arbeitsuniformen empfangen. In der Zwischenzeit hat man etwas dazugelernt, die Zeremonien sind besser organisiert worden. Graf Baudissin, ein hochintelligenter und integrer Offizier hat diese Bundeswehr mit seiner Lehre über die « Innere Führung » und dem Begriff des « Bürgers in Uniform » geprägt und viel dazu beigetragen, dass die heutigen Streitkräfte innenpolitisch keine Rolle mehr spielen. Dies ist ein Segen für das Land nach den leidvollen Erfahrungen der Weimarer Republik und des Dritten Reiches. Eines hat er aber übersehen oder falsch eingeschätzt : Er hätte darauf dringen müssen, dass die Soldaten in der Freizeit in der Öffentlichkeit nur in Uniform präsent sein dürfen. So hätte sich eine Verbundenheit der Bevölkerung mit den Soldaten über einen langen Zeitraum von fünfzig Jahren entwickeln können, wie es zum Beispiel in der Schweiz oder anderen europäischen Ländern wie Italien, Spanien, Frankreich und in Skandinavien durchaus der Fall ist. So aber hat sich die Bundeswehr nur hinter Kasernenmauern verschanzt und ist nicht einmal in der Lage, eine öffentliches Gelöbnis oder eine Vereidigung in der Öffentlichkeit zu veranstalten, ohne dass sie durch ein riesiges Polizeiaufgebot vor Randalierern beschützt werden muss. Das Verständnis und die Verbundenheit mit den deutschen Soldaten fehlt in der Bevölkerung nahezu vollkommen. Die Politiker und die Führungsoffiziere der deutschen Bundeswehr sind aber ein Spiegelbild der Bevölkerung. So wie wir heute bei den Jugendlichen in den Schulen, an den Universitäten und auch bei den Menschen im Berufsleben das Gefühl für Anstand, Manieren und Stil vermissen, so vermissen wir diese Werte bei vielen deutschen Politikern und bei manchen Offizieren. Dies ist der Grund für das jämmerliche Schauspiel bei der Heimkehr der toten deutschen Soldaten.

Schauen wir uns einmal an, wie die toten italienischen Soldaten, die in Afghanistan einem heimtückischen Bombenanschlag zum Opfer gefallen sind, zu Hause empfangen und geehrt wurden. Auf dem römischen Flughafen ist eine gemischte Ehrenformation aus Heer, Luftwaffe, Marine und Carabinieri angetreten. Anwesend waren der gesamte italienische Generalstab und eine Ehrenformation des Alpini – Musikcorps, das die italienische Nationalhymne spielte. Schweigend eskortierten Generalsstabsoffiziere aller Teilstreitkräfte die Särge der Gefallenen. Die Särge wurden von Carabinieri in Galauniformen mit weissen Handschuhen zu den Fahrzeugen getragen. Eine Ehrenwache der römischen Garde in historischen Uniformen erwartete die Särge mit gesenktem Degen. Am Tag darauf wurden die Särge der toten Soldaten, bedeckt mit der Bandiera Italiana, im Castell San Angelo in Rom aufgebahrt. An den Särgen zogen Carabinieri in historischen Uniformen mit gezogenen Säbeln zur Totenwache auf. Tausende von Bürgern Roms defilierten an den Särgen vorbei und erwiesen den toten Soldaten die letzte Ehre. In einer der grössten Kirche Roms wurde die Trauerfeier für die toten Soldaten zelebriert. Der Kardinalerzbischof von Rom las die heilige Messe. Anwesend waren der Staatspräsident, der Ministerpräsident, das gesamte italienische Kabinett, die Präsidenten der obersten Gerichte in ihren Roben, sowie der gesamte italienische Generalstab mit den Kommandeuren aller Teilstreitkräfte. Vor der Kirche gaben tausende von Bürgern den Gefallenen das letzte Geleit. Die Särge wurden auf Lafetten durch die Strassen Roms gefahren, begleitet von der republikanischen Garde zu Pferd. Die Geschäfte waren geschlossen, an den Häusern wurde die italienische Flagge auf Halbmast gesetzt und mit einem Trauerflor geschmückt. Für ganz Italien wurde Staatstrauer angeordnet.

Das, Frau Bundeskanzlerin, meine Herren « beamteten » Generalstäbler wäre das Mindeste gewesen, was wir an Stil und Würde von Ihnen hätten erwarten dürfen. Wir schämen uns für Ihre Gleichgültigkeit. Ihnen gebricht es förmlich an dem Gefühl für Stil, Würde und Klasse. In den Erdboden solltet Ihr Damen und Herren Honoratioren versinken vor Scham.

Frankreich muss sich hinter Italien in dieser Frage nicht verstecken. Fallen französische Soldaten, egal ob sie Fremdenlegionäre oder gebürtige Franzosen sind, dann werden ihre Särge im Hof des Invalidendoms von Paris aufgebahrt. Der gesamte französische Generalstab, das Kabinett, der Präsident des Senates, der Parlamentspräsident und natürlich der Präsident der Republik finden sich zur Trauerfeier ein. Eine Ehrenkompanie der Garde républicaine zu Fuss, sowie der Chor und das Musikkorps der Präsidentgarde ziehen auf und spielen und singen die Marseillaise. Soldaten und Offiziere der Einheit der Gefallenen bilden das Ehrenspalier. Der Staatspräsident ernennt die Gefallenen posthum zum Chevalier de l’ordre d’Honneur. (Ritter der Ehrenlegion) Eine Escadron der Garde républicaine a cheval in prächtigen Galauniformen escortiert die Särge bis zum Ehrenhof der Ecole militaire, wo die Angehörigen von ihren Lieben Abschied nehmen können. Danach werden die Särge von der Garde républicaine an ihre Heimatorte begleitet und im engsten Familienkreis beigesetzt.

Und in Deutschland? Nur, wenn es gilt, sich selbst zu feiern, dann ist keine Veranstaltung zu teuer und zu lächerlich, keine Anlass zu banal und zu blöde, um sich in Sälen und Kirchen zu versammeln und sinnentleerte Reden zu halten, betroffene Mienen aufzusetzen und feierliches Gehabe wie eine Monstranz vor sich her zu tragen. Den schlimmsten Betroffenheitskitsch aber müssen deutsche Soldatenfrauen über sich ergehen lassen!


Keine Schuld ist dringender, als die, Danke zu sagen.

(Marcus Tullius Cicero)


Monsieur Rainer
Friday, October 08, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL: Frau zu Guttenberg jagt Kinderschänder
Die meisten Beiträge in diesem Forum sind dem Nivau des SPIEGEL - Berichtes durchaus angemessen. Das ist nicht satisfaktionsfähig, so tief kann man gar nicht schiessen. Wurde der SPIEGEL von Friede Springer gekauft?

Monsieur Rainer
Friday, October 08, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Political correctness ?
Entspricht es den Ansprüchen der ZEIT, wenn ich meine ohnmächtige Wut im Zaume halte und einfach nur berichte, dass die Wasserwerfer schon am Abend vor der Demonstration am letzten Donnerstag in Stellung gegangen sind? Ist es sachlich genug, dass der Inspekteur der Polizei im Stuttgarter Innenministerium die Befüchtung hatte, dass die Stutgarter Polizisten sich möglicherweise weigern würden, auf Kinder, Jugendliche, Bürger und alte Menschen einzuprügeln und daher ortsfremde Elite Verbände der Bereitschaftspolizei angefordert hat. Wäre es unsachlich, wenn ich berichte, dass der Professor an der Polizeihochschule Villingen-Schwenningen und der Generalsekretär der Polizeigewerkschaft den gesamten Polizeieinsatz als unangemessen eingestuft haben? Ist es unsachlich, zu behaupten, dass die örtliche Einsatzleitung der schwerbewaffneten Bereitschaftspolizei vom Stuttgarter Innenministerium nicht darüber informiert wurde, dass sie auf eine genehmigte Demonstration von Schülern in Begleitung ihrer Lehrer und nicht auf eine Meute autonomer Chaoten stossen würden? Ist es sachlich genug und steht es einem Bürger zu, über die Medien zu verlangen, dass diese Beamten zur Rechenschaft gezogen werden müssen? Oder sind Beamte in diesem "Rechtsstaat" sakrosakt? Darf ich einen Politiker in den Medien als verlogen bezeichnen, wenn er wider besseren Wissens heute noch behauptet, dass die Meute von aggressiven Demonstranten mit Steinen auf die Polizei losgegangen sei und die Polizisten also aus reiner Notwehr gehandelt haben?

Monsieur Rainer
Friday, October 08, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Halt's Maul, Ratzinger !
Das ist der Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich ! Frankreich hat im Gegensatz zum III. Reich des Adolf Hitler nie einen Konkordatsvertrag mit dem Vatikan unterzeichnet. Frankreich ist seit der französischen Revolution ein laizistischer Staat. Es ist neu, dass sich französische Bischöfe erdreisten, sich öffentlich zu politischen Fragen zu äussern. Das steht ihnen nicht zu, sie haben zu schweigen! Die katholische Kirche lebt in Frankreich nicht in einer Parallelwelt zum Staat, sie ist ausschliesslich den weltlichen Gesetzen der Republik unterworfen. Pädophile Prister werden nach dem Code Penal bestraft, die Kirche hat keinen Aufklärungsvorbehalt. Ein Bischof, der eine sexuelle Misshandlung eines Priesters vertuscht, geht ebenfalls ins Gefängnis. Die Kirche wird auch nicht vom Staat alimentiert, sie erhält keine Kirchensteuer, ihre Pfarrer werden nicht vom Staat wie Beamte besoldet. Die meisten Franzosen sind zwar katholisch, jedoch nicht religiös und stehen der Kirche distanziert gegenüber. Das Gesetz "La Laïcité" tat ein übriges, wonach es verboten ist, in staatlichen Einrichtungen, irgendwelche Abzeichen zu tragen, die auf eine Zugehörigkeit zu einer Religion oder Weltanschaung schliessen lassen. Deutschland hat die im GG vorgeschriebene Säkularisierung nie ratifiziert !

Monsieur Rainer
Friday, October 08, 2010
Kommentar in der FAZ : Der " Rechtsstaat " ist die Beute der Parteien !
Ist der "Rechtsstaat" eine sakrosankte und unfehlbare Relique? Der "Rechtsstaat" wird merkwürdigerweise immer dann bemüht, wenn es darum geht, dem Bürger eine Legitimation für dies oder jenes vorzugaukeln, die die Eigentümer des Rechtsstaates, nämlich die Politiker, gar nicht besitzen. Darf, ja muss er nicht in Frage gestellt werden, wenn Politiker nicht direkt vom Volk gewählt worden sind, sondern über Parteienlisten in die Parlamente kamen? Darf der Rechtsstaat nicht in Frage gestellt werden, wenn Bundesanwälte und Generalstaatsanwälte weisungsabhängige politische Beamte sind? Darf ein Rechtsstaat nicht in Frage gestellt werden, wenn es an jeder Dienstaufsicht für Richter, Staatsanwälte und Polizisten mangelt, wenn Politiker ihre angeordneten Polizeieinsätze nicht vor einer unabhängigen Dienstaufsicht zu rechtfertigen haben? Ist das nicht schon höhnisches Gewäsch, wenn Politiker bewusst wahrheitswidrig behaupten, dass die Demonstranten in Stuttgart eine aggressive Meute von gewalttätigen Aufrührern waren? Ist das noch ein Rechtsstaat, wenn die Politiker Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung machen wie bei den AKW-Laufzeiten, Stuttgart 21, Duisburg und Afghanistan? Der Rechtsstaat ist eine Parteiendiktatur! Die Bürger verweifeln an diesem "Rechtsstaat" !

Monsieur Rainer
Friday, October 08, 2010
Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse ist eine Einrichtung mit grosser Tradition. Grosse Werke der nationalen und internationalen Literatur werden hier von ihren Autoren und Verlagen vorgestellt. Die Begeisterung der Bevölkerung für das Buch ist ungebrochen. Dieses Jahr sind vor allen Dingen Biografien sehr beliebt. Dabei denkt der geneigte Leser natürlich zuerst an die grossen Werke von Fest, der mit seiner unglaublich guten Hitler-Biografie einen Weltbestseller und ein Standardwerk geschrieben hatte. Ebenso wurde die Biografie von Marcel Reich – Ranicki zu Recht gefeiert. Keine Frage, dass Bethge Geniales mit seiner Biografie über Dietrich Bonhoeffer geschaffen hat. Die Thomas Mann – Biografie gehört zu den Klassikern der Literatur. Die russischen Schriftsteller feiern dieses Jahr zu Recht ihren gelungenen Anschluss an die grosse Tradition der russischen Weltliteratur.

Über die Biografien von ausgemusterten Politikern breiten wir lieber den Mantel der Barmherzigkeit. Sie sind meist verlogen, entspringen schierer Geltungssucht oder sind oft auch nur versteckte Abrechnungen mit Parteifeinden. Wer so einen Schund kauft, ist selbst schuld.

Nun erleben wir aber ein völlig neues Phänomen. Menschen aus allen möglichen «Berufen» haben entdeckt, dass mit sogenannten Biografien, oder was immer sie dafür halten, viel Geld zu verdienen ist und auch glänzend alte Rechnungen mit ihren «Enthüllungen» beglichen werden können. So kommen uns plötzlich Fussballer, Schlagerproduzenten, abgetakelte Boxen –Luder, verstossene Bumsgenossinnen von sogenannten Promis und alles mögliche Geschmeiss aus der Mottenkiste des Boulevardjournalismus mit ihren «Biografien» daher und verdienen sich mit ihren «Lebensbeichten», oder was immer das auch sein soll, eine goldene Nase. Dabei sind diese « Schriftsteller» im täglichen Tratsch in den Boulevard –Magazinen der kommerziellen TV–Sender kaum in der Lage, einen fehlerfreien Satz zu artikulieren. Ein grauenhaftes Gestammel dieser «Superstars» erwartet uns jeden Abend in den einschlägigen Sendungen. Nichts ist zu blöde und zu banal, als dass Boulevardjournalisten uns diesen geistigen Dünnschiss nicht täglich servieren müssten. Und nun kommt uns deren orale Inkontinenz auch noch in Buchform daher!

Und die Bevölkerung schmeisst sich wie wild auf diesen gefrorenen Mist. Was ist los mit der deutschen Intelligenz ? Sind die Deutschen Literaturfreunde oder geile Voyeure ? Der Trend geht weg von «Praline» und "Frau im Spiegel" hin zur gepressten Form von Homestorys.
Da schreibt sich ein Daniel Küblböck aus Niederbayern, der deutschen Sprache kaum mächtig, seine pubertären Pickel aus dem Gesäss. Dass er nicht singen kann, war schon bekannt, dass er auch nicht schreiben kann, ist keine wirkliche Überraschung.

Die ausgemusterte Bettmieze eines Schlagerfuzzis, aufgedonnert mit Cognacmütze, zwei Kilo Silikon in der Brust und mit einem Calgon – Lächeln perforiert, zieht die Frankfurter Buchmesse dem alsbald drohenden Sozialamt vor. «Ungelogen» heisst deren Erstlingswerk. Wenn das alles wahr sein sollte, dann ist es noch schlimmer, als wir befürchtet hatten. Der Schlagerfuzzi hatte den Reigen eröffnet und schnell gerochen, dass man viel Geld verdienen kann, wenn man jede Benimm-Regel eines Gentleman einfach über Bord wirft und die letzten Intimitäten mit den zahlreichen Betthäschen auf den offenen Markt wirft.

Bei der Darstellung ihres verpfuschten Lebens schrecken diese «Superstars» vor keiner Gemeinheit, vor keiner Sauerei und vor der Ausbreitung keiner noch so schmierigen Intimität zurück. Da wird der letzte seelische Mülleimer, das verschissenste emotionale Klo mit blossen Händen ausgekratzt und zwischen zwei Pappdeckeln in ein Buch gepresst. Kein Lebensabschnittsgefährte, egal ob männlich oder weiblich, beruflich oder privat ist vor diesen «Enthüllungen« sicher. Jede noch so banale Anekdote wird zum Meilenstein in deren Vita aufgedonnert. Wer dabei auf der Strecke bleibt, ist völlig gleichgültig. Nur die Verkaufszahlen an das geifernde Publikum zählen ! Die Auflagen sind das Mass aller Dinge !

Jedes Land hat die Schriftsteller, das es verdient. Offensichtlich kann das Niveau der Deutschen durchaus noch unterboten werden. Es sollte eigentlich keine Überraschung mehr für uns sein. Nachdem schon Darmspiegelungen von ehemaligen Tagesschausprecherinen zu Medienereignissen hochstilisiert wurden, sind wir vor gar nichts mehr sicher. Es stellt sich für uns nur noch die Frage: Was verkauft sich besser? Literatur oder Wichsvorlage?
Daran wird sich der deutsche Buchkäufer messen lassen müssen. Daran wird Deutschland gemessen werden. Diese Frage gilt es zu beantworten. Und das Urteil wird vernichtend sein.

Und so rufe ich den Bohlens, Naddels, Effenbergs und Küblböcks dieses Landes zu:

Hättet Ihr geschwiegen,
Wäret Ihr Philosophen geblieben.

Schon Kurt Tucholsky sagte zu solchen Entwicklungen:

« Das ist nämlich so in Berlin :
Einer ist plötzlich für Biographien.
Und aus diesem Grunde, grad oder krumm,
Gefällt diese Sache dem Publikum. Das Publikum mag das Neue gern kaufen…

Nun kommen sie aber alle gelaufen !

Jetzt schiessen, mit und ohne Komfort,
Die Biographien aus dem Boden hervor :

Kaiser Gustav der Heizbare ; Fürstenberg ;
Der Herzbesitzer von Heidelberg ;
Frau Neppach, Einstein und Lindberghs Sohn
Und vom Landgericht III der Justizrat Cohn-

Sie alle bekommen ihre Biographie
(mit Bild auf dem Umschlag)-jetzt oder nie !
Heute so dick wie ein Lexikon,
Und morgen spricht kein Mensch mehr davon……"

(Kurt Tucholsky)

Tuesday, October 05, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL : Die Kleinen hängt man........
Glaubt irgendjemand allen ernstes, dass ein kleiner Trader mit einem Salär von 50.000€ fünf Milliarden verzockt haben soll, ohne dass die Sicherungsmechanismen einer jeden gut geführten Bank Alarm geschlagen haben? Natürlich ist dieser Richterspruch ein politisches Urteil. Es sollen nämlich die Freunde der Politiker, die in Frankreich in den höchsten Funktionen der Wirtschaft sitzen und dieselben Eliteschulen wie sie durchlaufen haben, geschohnt werden. Der Trader soll 4.9 Milliarden Euro zurückbezahlen? Das ist doch ein Treppenwitz der Geschichte. Ginge es nach den französischen Richtern, dann dürften nur noch wenige deutsche Bänker auf freiem Fuss sein und den Rest ihres Lebens Schulden abbezahlen. Wo kommen wir denn hin, wenn die Vorstände der Banken persönliche Verantwortung für ihr desaströses Handeln übernehmen müssten?

Monsieur Rainer
Tuesday, October 05, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT :Wer sind die Feinde der Demokratie ?

Sind es die Kinder, Jugendlichen, Frauen, Mütter, Grossmütter, Väter, Grossväter, die in Stuttgart von ihrem grundgesetzlich garantierten Recht der Demonstrationsfreiheit und Meinungsfreiheit Gebrauch machen? Ist es der Vorsitzende Richter am Landgericht Stuttgart Reicherter, der von einem Wasserstrahl eines gepanzerten Polizeifahrzeuges von den Beinen geholt wurde? Oder sind es die Politiker, die genehmigte Demonstrationen von Kindern und Jugendlichen mit Tränengas, Pfefferspray, Gummiknüppel und Wasserwerfern durch eine verhetzte Meute von uniformierten Schlägern auflösen lassen? Sind es nicht eher Politiker, die Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung betreiben? Ginge es nach den Demokraten in Deutschland, dass wäre kein deutscher Soldat in Afghanistan. Ging es nach den Bürgern Duisburgs, wäre OB Sauerland nicht mehr im Amt. Ginge es nach den Bürgern, dann würden die AKW Laufzeiten nicht verlängert. Und ginge es nach der Stuttgarter Bevölkerung, so würde Stuttgart 21 nicht gebaut werden. Wer sind also die Demokraten und wer sind die Feinde der Demokratie?

Monsieur Rainer
Tuesday, October 05, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Deutschland's diplomatische Kunst
Frau Leutheuser-Schnarrenberger nennt also einen vom niederländischen Volk in freien und geheimen Wahlen in das Parlament gewählten Abgeordneten eine "zwielichtige Figur". Frau Merkel muss sich über Holland aufregen, weil diese liberalsten aller Europäer den verordneten Multi-Kulti-Wahn ein für allemal satt haben, weil sie es gewagt haben, sich gegen den ständigen Genuss der political-correctness-einheits-sauce zu wehren. Ist das der Niedergang der diplomatischen Usancen oder der Beginn einer Kanonenboot - Politik der Deutschen? Sie kritisieren ganz Europa, nur zu Hause in Deutschland sei alles in Ordnung? Ist der CDU-OB Sauerland nicht noch im Amt? Wurden nicht eben gegen den erklärten Willen des Volkes die AKW-Laufzeiten verlängert? Wurden nicht letzte Woche noch Kinder, Jugendliche, Frauen, Kinder und Opas von einer Meute aufgehetzter uniformierter Schlägerbanden krankenhausreif geprügelt, weil sie ein paar Bäume schützen wollten? Sterben nicht deutsche Soldaten in Afghanistan, obwohl die Mehrheit der Deutschen diesen Krieg gar nicht will? Wird in Deutschland nicht eine Politik betrieben, die nach Korruption nur so riecht? Aber anderen den Marsch blasen, ja das konnten die deutschen Oberlehrer immer schon.

Monsieur Rainer
Sunday, October 03, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Tag der Wiedervereinigung, Wulff hat geliefert!
18. Alles ist gut, Herr Wulff hat geliefert !
Wer die Rede eines wirklich präsidialen Menschen zum Tag der deutschen Einheit hat hören wollen, der lauschte der aufregenden, anregenden und anrührenden Rede von Herr Gauck im Berliner Abgeordnetenhaus. Die geladenen Gäste waren nicht zufrieden, was ein gutes Zeichen ist. Der Rat der Muslime tobte, die Linken pöbelten und die Arrivierten schauten betroffen. Ganz im Gegensatz zur heutigen Rede des eigentlichen Bundespräsidenten. Niemand musste sich aufregen, eher bestand die Gefahr des Sekundenschlafes. Er bediente sämtliche Klischees, liess keinen Muli-Kulti-Apell aus, rief zum reichlichen Genuss der political-correctness-einheits-sauce auf und wagte sogar, von den Einwanderern ein bisschen Liebe zu ihm und zu Deutschland einzufordern, um aber sofort wieder für mehr Toleranz zu plädieren. Als ob es daran in Deutschland mangeln würde. Deutschland ist so tolerant, dass es jetzt sogar die liberalen Holländer ermahnen muss, nicht so grottenfalsch zu wählen. Deutschland ist so tolerant, dass es jetzt die Stabilitätssünder der EU zur Ordnung rufen muss, dabei übersehend, dass es selbst mit 5% gegen die Maastricht-Kriterien verstösst. Natürlich vergass Herr Wulff ja auch die Ostdeutschen nicht. Sie hatten ja irgenwie auch etwas mit der Wiedervereinigung zu tun. Im Saal war zwar keiner der damals Mutigen, auch Frau Merkel wurde nie bei Demonstration in Leipzig gesichtet, sie stiess erst zu den Widerstandskämpfern, als es darum ging, Ämter zu verteilen. Conclusio: Es war eine Rede!

Monsieur Rainer
Sunday, October 03, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL : Heute gehört uns Deutschland, morgen.......
Die Deutschen bestimmen, was politisch korrekt ist. Die guten Menschen von Deutschland versuchen mit ihrem Multi-Kulti-Wahn und ihrer political-correctness-einheits-sauce, die sich wie ein chronischer Ausschlag auf das Land legt, jede andersdenkende Stimme mit dem Totschlagargument "Rechtspopulist" zu denunzieren. Die Deutschen brechen ein diplomatisches Gesetz, in dem sie sich in die Wahlen und die Regierungsbildung eines europäischen und liberalen Rechtsstaat einmischen. Sie fordern eine harte Gangart gegen Sünder des Stabilitätspacktes und verstossen selbst mit 5% dagegen. Sie michen sich in alles und jedes ein. Soll am deutschen Wesen schon wieder die Welt genesen? Haben die geduldigen Holländer nicht das verdammte Recht, zu wählen, wen sie wollen? Was geht das die Deutschen an?

Monsieur Rainer
Sunday, October 03, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL : Powel und Rice, die Hausnigger von Bush

" Auf den blühenden Baumwollfeldern Georgias füchteten die Feldnigger nichts mehr als die Hausnigger, sie waren die schlimmsten Peiniger der Unterdrückten, nur um ihren weissen Herren zu gefallen."

Monsieur Rainer
Sunday, October 03, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Die Ratten wagen sich aus den Löchern
Aus den meisten Beiträgen, die mich in die Nähe eines Soziopathen rücken, kriecht der lange in Deckung gegangene Wust von Kriegsbefürwortern im Irak. Sie waren angesichts der Fakten lange nicht en vogue. Nun setzen sie auf das kurze Gedächtnis der Menschen und wagen es, ihre alten Parolen aus der Mottenkiste der Geschichte herauszukramen. Es ist scheinbar schon vergessen, dass Sadam Hussein der Hurensohn Amerika's war, es ist schon vergessen, dass es den USA egal war, mit welchen Mitteln ihr "son of the bitch" die Iraner und die Kurden bekämpft hatte. Sie haben ihm das Giftgas, die Satellitenunterstützung und die Waffen ja auch geliefert. Erst als der ungezogene Sohn der CIA ihre Freunde in Kuweit angriff, musste er eine Tracht Prügel beziehen. Die Pläne für einen weiteren Angriff gegen den Irak lagen in der Schublade, da kam 9/11 gerade recht, um es ihm in die Schuhe zu schieben, obwohl die Attentäter und al-Quaïda gar nichts mit dem Irak zu tun hatten. Wie die Geschichte ausging, ist bekannt. Das soll jetzt eine Demokratie sein? Warum greifen die USA mit dieser Begründung nicht halb Afrika an? Antwort, weil die USA deren ÖL schon gestohlen hat, oder es dort keines gibt!

Monsieur Rainer
Sunday, October 03, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Soziologenkauderwelsch
Natürlich lässt sich alles differenzieren. Ich habe das in in einigen zehntausend Seiten meiner Bücher versucht. Schwarz-weiss-Malerei ist mir fremd. Es lohnt nicht, mit Ihnen zu diskutieren, deshalb nun der angekündigte böse Witz, der zu Ihrem Repertoire passen könnte: " Der Hitler war schon gut, bloss das mit den Autobahnen hätte er nicht machen sollen!" Es gibt Soziologen, die noch das letzte und mieseste Verbrechen relativieren können. Verschonen Sie mich damit! Ich weiss, im Gegensatz zu Ihnen, was Krieg ist. Er ist durch nichts gerechtfertigt, basiert nur auf Lügen, er ist schmutzig, gemein, niederträchtig und traumatisierend für alle Beteiligten. Da sitzt also eine Kriegsverbrecherin in Palo Alto und verkauft ihre Bücher. Alles, was Condolezza Rice denkt, steht ihr frei, aber muss man so einen gefrorenen Mist auch noch drucken? Hat diese Verbrecherin nicht genug Elend über diese Welt gebracht?

Monsieur Rainer
Sunday, October 03, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Wehe den Besiegten !
Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge. Und dass Condolezza Rice zusammen mit ihren Freunden Powel, Bush, Wolfowitz und Rumsfeld die grössten Lügner der jüngeren Geschichte sind, das hat sich in der ganzen Welt herumgesprochen. Die Besiegten hat man aufgehängt, die Sieger verkaufen ihre Lügen in Karton gepresst. Dabei hätten beide Parteien, Sieger wie Besiegte vor ein Kriegsverbrechertribunal gehört. Stattdessen widmet man diesen Verbrechern noch ein Forum zum Verkauf ihrer verlogenen Bücher.

Monsieur Rainer
Sunday, October 03, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Letzte Zuckungen der Priviligierten !
Um was geht es eigentlich? Als François Mitterand im Jahre 1981 mit Hilfe der Sozialisten, Kommunisten, Trotzkisten und noch einigen Spinnern der extremen Linken an die Macht kam, begann er mit der Verstaatlichung der Schlüsselindustrie. Dies war ein Rückfall in stalinistische Zeiten und für Frankreich ruinös. Die Arbeitslosenzahlen schwollen ins unermessliche an. Ganz Frankreich ging auf die Strasse und wollte die Sozialisten vom Hof jagen. Den sozialistischen Heilsbringern fiel nichts besseres in ihrer Verzweiflung ein, als hunderttausende von Arbeitslosen zu verbeamten oder wenigstens in den öffentlichen Dienst zu übernehmen, um sie von den Strassen zu holen. Sie wurden mit Feudalrenten, der 35 Stunden-Woche, Dienstwohnungen und allerlei Privilegien ausgestattet. 37% mehr Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst waren das Ergebnis. Seither mühen sich alle gaullistische Regierungen, diesen Wahnsinn zu beenden. Hunderttausende von Beamten wurden gefeuert. 7000 Dienstwohnungen verkauft. Das Renteneintrittsalter wurde vom europäischen SPitzensatz von 59.3 Jahren auf moderate 62 Jahre angehoben. Die Mehrheit der Franzosen, vertreten durch ihre Parlamentarier machten diesem kommunistischen Spuk nun ein Ende. Kommende Woche wird der Senat das Gesetz ebenfalls durchwinken. Die Funktionäre und die Gewerkschaftler bäumen sich noch einmal gegen das Unvermeidliche auf. Nun ist Schluss mit lustig!

Monsieur Rainer
Sunday, October 03, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Brillanter ZEIT-Redakteur !
10. Ein intellektuelles Highlight der ZEIT - Redaktion !
Die damals Mächtigen in Ost und West liessen sich trotz Bedenken vom damaligen Kanzler Dr. Kohl überzeugen, dass von einem wiedervereinigten Deutschland nie mehr eine Gefahr für den Frieden ausgehen würde. Das ist sein Verdienst! Die Anerkennung für die Wiedervereinigung gebührt jedoch den vielen namenlosen Demonstranten, die unter Lebensgefahr gegen die DDR auf die Strassen gegangen sind. Das darf nie vergessen werden! Es war die einzige Revolution auf deutschem Boden. Um so mehr gebührt den Menschen der DDR unser Respekt! Ja, es wurden Fehler gemacht. Anstatt, wie von unseren Gründervätern vorgesehen, eine neue Verfassung zu schreiben und sie dem ganzen deutschen Volke zur Abstimmung vorzulegen, stülpten die westdeutschen Politiker ihre liebgewonnenen alten Zöpfe den Bürgern der DDR einfach über, ohne Rücksicht auf deren Befindlichkeiten. Das rächt sich nun. Die heutige Kanzlerin verfügt nicht über die Sensibilität und Euphorie Kohls für Europa. Sie schürt mit ihrem oberlehrerhaften Verhalten und ihren ungebetenen Ratschlägen alte Ressentiments gegen Deutschland! Was hat die Frau sich z.B. in die Regierungsbildung Hollands einzumischen? Was hat sie in Brüssel nach der strikten Einhaltung der Maastricht-kriterien zu krähen, obwohl sie diese selbst mit 5% verletzt? Das macht die kaltherzige Machtpolitikerin nicht lieblicher. Sie war auch nie bei Demonstrationen in Leipzig aufgefallen und gesellte sich erst zur Politik, als alles entschieden war und es nur noch um Ämter ging.

Monsieur Rainer
Saturday, October 02, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Die deutsche Wiedervereinigung
Die damals Mächtigen in Ost und West liessen sich trotz einiger Bedenken vom damaligen Kanzler Dr. Kohl überzeugen, dass auch von einem wiedervereinigten Deutschland nie mehr eine Gefahr für den Frieden ausgehen würde. Das ist sein Verdienst! Die Anerkennung für die Vorraussetzungen, die zur Wiedervereinigung führen mussten, gilt jedoch den vielen namenlosen Demonstranten, die unter Lebensgefahr gegen die DDR auf die Strassen gegangen sind. Das darf nie vergessen werden! Es war die einzige Revolution auf deutschem Boden. Um so mehr gebührt den Menschen der DDR unser Respekt! Ja, es wurden Fehler gemacht. Anstatt, wie es unsere Gründerväter vorgesehen hatten, eine neue Verfassung zu schreiben und sie dem ganzen deutschen Volke zur Abstimmung vorzulegen, stülpten die westdeutschen Politiker ihre liebgewordenen alten Zöpfe den Bürgern der DDR einfach über, ohne Rücksicht auf deren Befindlichkeiten . Das rächt sich nun. Die heutige Kanzlerin folgt nicht der Bescheidenheit Kohls und hat nicht diese Euphorie Kohls für ein geeintes Europa, denn sie schürt mit ihrem oberlehrerhaften Verhalten und ihren ungebetenen Ratschlägen alte Ressentiments gegen Deutschland! Was hat die Frau sich z.B. in die Regierungsbildung Hollands einzumischen?

Monsieur Rainer
Saturday, October 02, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Etwas mehr Anstand bitte !
22. Da hilft kein Hohn, da hilft kein Spott, da hilft keine Hähme !
Der Mann ist frei gewählter Abgeordneter eines demokratischen Parlamentes des liberalen Rechtsstaates Holland! Die Medien und die Politiker sollten das endlich respektieren! Wilders ist aber im deutschen Polit-Medien-Sprech ein "Rechtspopulist". Mit diesem Totschlag-Etikett kann man jeden politischen Gegner fertig machen. Jeder, der in Stuttgart gegen das Fällen von jahrhundertalten Bäumen demonstriert, ist ein "Rechtsbrecher". Jeder Bundesbankvorstand, der Tacheles redet ist ein "Volksverhetzer". Und schliesslich ist jeder ausländische Staatspräsident, der seine Bevölkerung vor Horden von Kriminellen schützt, ein "Rassist". Die deutschen Politiker machen es sich zu einfach. Nicht jeder, der ihre political-correctness-einheits-sauce nicht essen will, ist ein Staatsfeind. Nicht jeder Abgeordnete in den Niederlanden, der diesen Multi-Kulti-Wahn nicht mehr mitmacht und dafür in freien Wahlen in das holländische Parlament gewählt wurde, ist ein "Rechtspopulist". Was ist das eigentlich für ein Demokratieverständnis? Die Medien und die Politiker sollten endlich einmal etwas Anstand lernen. Nie mehr soll am deutschen Wesen die Welt genesen. Also sollten die deutschen Politiker und Medien ihre Hetze gegen andere demokratische Staaten und deren gewählte Representanten endlich einstellen!

Monsieur Rainer
Friday, October 01, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL : Rabulistischer Totschlag !
Wilders ist im deutschen Polit-Medien-Sprech ein "Rechtspopulist". Mit diesem Totschlag-Etikett kann man jeden politischen Gegner fertig machen. Jeder, der in Stuttgart gegen das Fällen von jahrhundertalten Bäume demonstriert ist ein "Rechtsbrecher". Jeder Bundesbankvorstand, der Tacheles redet ist ein "Volksverhetzer". Und schliesslich ist jeder ausländische Staatspräsident, der seine Bevölkerung vor Horden von Kriminellen schützt, ein "Rassist". Die deutschen Politiker machen es sich zu einfach. Nicht jeder, der ihre political-correctness-einheits-sauce nicht essen will, ist ein Staatsfeind. Nicht jeder Abgeordnete in den Niederlanden, der diesen Multi-Kulti-Wahn nicht mehr mitmacht und dafür in freien Wahlen in das holländische Parlament gewählt wurde, ist ein "Rechtspopulist". Was ist das eigentlich für ein Demokratieverständnis?

Monsieur Rainer
Friday, October 01, 2010
Mein Beitrag in der FAZ : Mehr Demokratie wagen !
Wenn jeder legitime Bürgerprotest von der Polizei niedergeknüppelt wird, dann stimmt etwas nicht mehr mit diesem so oft beschworenen Rechtsstaat. Wenn die Politiker sich immer nur auf demokratische Mehrheitsentscheidungen berufen, dann sollte man sich die Entscheidungsprozesse genauer ansehen. Wenn Politiker dauern davon faseln, dass sie die frei gewählten Vertreter des ganzen deutschen Volkes sind, dann sollte man sich die Wahlverfahren gründlicher anschauen. Denn die meisten Politiker haben eben kein direktes Mandat durch ihre Bevölkerung, sondern wurden in verrauchten Hinterzimmern auf irgendeine Landesliste gesetzt und von ihrer Partei dem Bürger vorgekaut auf dem Listenplatz präsentiert! Das sind alles Systemfehler im Grundgesetz, die am Tag der deutschen Einheit durch eine neue Verfassung, korrigiert hätten werden müssen. Das war den etablierten Politikern zu mühselig und zu gefährlich. Wo kommen wir denn hin, wenn der Bürger eine freie Wahl bei seinen Politikern hätte, wenn existenzielle Fragen nur noch durch Volksentscheide der Bürger entschieden würden? Dann wäre Schluss mit Afghanistan, AKW-Laufzeiten, OB Sauerland und Stuttgart 21 ! Demokratie wagen? Alles hohles Gewäsch der Politiker! Wo sind die Demokraten?

Monsieur Rainer
Friday, October 01, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT und im SPIEGEL : Staat gegen Bürger
Staat gegen Bürger - das geht auf Dauer nicht gut ! Der Staat pocht auf sein Machtmonopol und macht davon rücksichtslos und undifferenziert Gebrauch. Solange es gegen Berufs-Krawallos ging, sagte niemand etwas. Nun geht es gegen jahrhundertealte Bäume, Frauen, Kinder, Schüler und alte Herren. Stuttgart 21 soll durchgesetzt werden mit den Methoden von Gorleben, Mutlangen und Wackersdorf, als ob es um die nationale Sicherheit ging, dabei soll nur ein Bahnhof gebaut werden. Hunderte von verletzte Bürger werden einfach in Kauf genommen. Auf den Gemeinsinn des deutschen Bürgertums wird mit Polizeiknüppeln eingedroschen. In Afghanistan wird aus Vasallentreue zu einer untergehenden Weltmacht ein sinnloser Krieg geführt gegen die erklärte Mehrheit des deutschen Volkes. Tote, Verletzte, Verkrüppelte und Traumatisierte werden als Kollateralschäden billigend in Kauf genommen. Die Laufzeiten der Kernkraftwerke werden mit dubiosen Geheimverträgen und undurchsichtigem Gemauschel zwischen Lobby und Politik gegen den erklärten Willen der Bürger durchgepeitscht. Das alles ist die schiere Arroganz der Macht. Die Politik und die Medien verbreiten nach wie vor die leeren Worthülsen vom Machtanspruch des Rechtsstaates, haben aber jeden Kontakt zur Bevölkerung verloren. Daran wird dieser Staat zerbrechen! Eines nicht mehr allzu fernen Tages werden die Bürger dieses Landes ihre Politiker und die ihnen unterwürfige Journallie hinwegfegen. Die Bürger sind den Staatsterror im Namen eines immer anmassender auftretenden "Rechtsstaates" leid !

Monsieur Rainer
Friday, October 01, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Staat gegen Bürger-das geht nicht gut !
Der Staat pocht auf sein Machtmonopol und macht davon rücksichtslos und undifferenziert Gebrauch. Solange es gegen Berufs-Krawallos ging, sagte niemand etwas. Nun geht es gegen jahrhundertealte Bäume, Frauen, Kinder, Schüler und alte Herren. Stuttgart 21 soll durchgesetzt werden mit den Methoden von Gorleben, Mutlangen und Wackersdorf, als ob es um die nationale Sicherheit ging, dabei soll nur ein Bahnhof gebaut werden. Hunderte von verletzte Bürger werden einfach in Kauf genommen. Auf den Gemeinsinn des deutschen Bürgertums wird mit Polizeiknüppeln eingedroschen. In Afghanistan wird aus Vasallentreue zu einer untergehenden Weltmacht ein sinnloser Krieg geführt gegen die erklärte Mehrheit des deutschen Volkes. Tote, Verletzte, Verkrüppelte und Traumatisierte werden als Kollateralschäden billigend in Kauf genommen. Die Laufzeiten der Kernkraftwerke werden mit dubiosen Geheimverträgen und undurchsichtigem Gemauschel zwischen Lobby und Politik gegen den erklärten Willen der Bürger durchgepeitscht. Das alles ist die schiere Arroganz der Macht. Die Politik und die Medien verbreiten nach wie vor die leeren Worthülsen vom Machtanspruch des Staates, haben aber jeden Kontakt zur Bevölkerung verloren. Daran wird dieser Staat zerbrechen!

Monsieur Rainer
Friday, October 01, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Wo bitte geht's zum Witz ?
Die Grenzen zur Lächerlichkeit sind bei den EU-Kommissaren oft fliessend. Die Justizkommissarin kann sich vor Wut über das "rassistische" Frankreich gar nicht mehr einkriegen und vergisst dabei, dass Spanien, Italien, Dänemark, Schweden und Holland in der Roma-Frage genauso handeln. Sie vergisst auch, ein Strafververfahren gegen Ungarn, Bulgarien und Rumänien einzuleiten, die die Roma bis aufs Blut gereizt und aus dem eigenen Land geekelt haben. Und nun sind also die Verletzer des Maastricht-Vertrages dran. Der getroffene Hund bellt am lautesten: Deutschland überschreitet die Kriterien um 5%, England um 12% Frankreich um 7%, Italien, Portugal, Griechenland und Spanien? Man kann es nicht zählen! Am besten ist, die EU-Kommission wählt sich andere Länder. Die Frage bleibt, ob sie noch einmal soviel Dummköpfe auf einem Haufen findet, die sich einen solchen grössenwahnsinnigen und überbezahlten Bürokraten-Apparat anschaffen wollen.

Monsieur Rainer
Thursday, September 30, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Vorsicht vor Holland-Bashing !
Der political correctness - Wahn nimmt bedenkliche Züge an
Heiner Geissler wurde einmal heftig gescholten für seine Worte im deutschen Bundestag:" Der Pazifismus im Dritten Reich hat die Verbrechen der Nazis erst möglich gemacht." Ich ziehe Parallelen zu diesen Worten, in dem ich sage: " Der Multi-Kulti-Wahn und die political-correctness-Manie, sowie die mit harten Methoden, wie Zensur der Meinungsfreiheit, eingeforderte, erzwungene Toleranz durch die guten Menschen Deutschlands gegenüber jederman, werden Menschen wie Sarrazin und möglicherweise weniger auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehende Kräfte erst möglich machen. Dieser Toleranz-Faschismus hängt vielen Bürgern zum Halse heraus. Er legt sich wie ein chronischer Ausschlag über das Land. Genau so war es in den liberalsten Ländern Europas: Holland und Schweden! Ergebnis: In beiden Ländern wurden die Kräfte an den rechten Rändern der Parteienlandschaft gestärkt. Wenn Sarkozy in Frankreich nicht so rabiat gehandelt hätte, dann wären die Wähler in Scharen zur Front National des menschenverachtenden Faschisten und Holocaust-Leugners Jean-Marie Le Pen übergelaufen. Die Menschen wollen in Ruhe und Sicherheit leben und verlangen von jedem Ausländer ein Mindestmass an Respekt und Assimilierung. Wer dies durch falsch verstandene Toleranz verhindert, muss sich nicht wundern, wenn solche rechten Kräfte erwachen. Drum Vorsicht vor allzu höhnischer Schelte über Frankreich, Holland, Schweden und Dänemark. Das steht Deutschland alles noch bevor!

Monsieur Rainer
Thursday, September 30, 2010
Mein Beitrag in der ZEIT : Wozu brauchen wir einen Grüss-August?
Bei allem schuldigen Respekt für die ZEIT, erlaube ich mir eine kritische Anmerkung. Mir scheint, dass die Fragestellung etwas indifferent ist. "Ist Wulff mehr als vorzeigbar?" titelt die ZEIT. Bisher vermag ich bei aller wohlwollenden Gutgläubigkeit nicht zu erkennen, dass Herr Wulff sich durch irgendeine besonders hervorstechende Eigenschaft hervorgetan hätte. Gut, er wurde gewählt, er wurde gelobt. Wenn man jedoch gewählt und gelobt wird, sollte man immer zuerst nach der Aktivlegitimation fragen(Kurt Tucholsky). Dann zog er in das Schloss Bellevue in Berlin u n d in die Villa Hammerschmidt in Bonn ein. Daran schliesst sich meine Frage, wozu hat der Bundespräsident noch einen aufwändigen zweiten Amtssitz in Bonn? Dann bekam er einen militärischen Verbindungsoffizier im Range eines Oberst i.G.(Bes.Grp. A 16). Daran schliesst sich meine Frage an, wohin verbindet dieser Offizier? Der Bundespräsident ist nicht Oberbefehlshaber der Bundeswehr. Dann meldete er sich auch schon zum Fall Duisburg und machte ein angemessen betroffenes Gesicht bei der Trauerfeier. Das war durchschnittlich gekonnt. In der Causa SARRAZIN musste ihn der heftig Gescholtene aus einer argen Klemme befreien, in dem er freiwillig den Stuhl im Vorstand der Bundesbank räumte, da eine Entlassung wohl keiner juristischen Nachprüfung standgehalten hätte. Gerade noch mal gut gegangen! Nun stehen die Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit an. Wulff muss eine Rede halten. Ich denke, das bekommt er hin. Conclusio: Vorzeigbar? Wozu? Warum? Wieso? Weshalb?

Monsieur Rainer
Thursday, September 30, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL: Heuchelei !
Wir haben am Fusse der historischen Altstadt von Mougins und im High-Tech-Park Sophia-Antipolis seit Weihnachten etwa 500 Gäste aus Rumänien. Sie haben keine Krankenversicherung, keine geregelte Arbeit, die Kinder gehen in keine Schule, sie hausen in Wohnwägen. Das Wasser und den Strom haben sie von den umliegenden Häusern abgezampft, die Wäsche wird in den Tränken der Kühe der umliegenden Bauern gewaschen. Die Patriachen gehen Geschäften unklarer Genese nach. Die Söhne betätigen sich mit ihren minderjährigen Schwestern als Gespann Zuhälter-Prostituierte auf der Promenade des Anglais in Nizza. Die Ehefrauen waschen täglich die Autoscheiben, wenn ich aber nicht bezahle, reissen sie mir die Spiegel ab oder treten gegen das Fahrzeug. Die Kinder werden zum betteln geschickt. Die Notdurft wird in den umliegenden Gärten erledigt. Die Einbrüche und Raubüberfälle sind seither um 53% gestiegen. Frankreich hat 5 Milliarden Euro an Rumänien als Wiedereingliederungshilfe bezahlt. Nach den Geldern fahndete Europol und die Brigade financière vergeblich. Und nun schieben wir diese Menschen ab. Sind wir also Rassisten? Diese EU-Kommission hat sich ein für allemal disqualifiziert. Als die UCK - Mörderbanden des Kosovo die Roma vertrieb, schwieg die EU. Die UNO musste dem Treiben tatenlos zusehen. Als die Roma und Sinti in ihren Heimatländern Rumänien, Bulgarien und Ungarn von den Behörden drangsaliert und verjagt wurden, schwieg die EU. So kamen die Roma nach Frankreich ohne zu beachten, dass sie zwar durch den EU-Beitritt ihrer Länder eine Reisefreizügigkeit erworben hatten, jedoch die Niederlassungsfreiheit mit gesetzlichen Auflagen verbunden ist. Diese gesetzlichen Auflagen wollten die Roma nicht respektieren. Deshalb schob Frankreich zu recht die Roma ab. Und nun bläst sich eine EU-Justizkommissarin als Hütererin der Menschenrechte auf, in deren Genuss sie nie gekommen wäre, wenn die Republik Frankreich nicht die Menschenrechtserklärung zur Basis ihres Staatswesens gemacht hätte. Ein Abgrund an Heuchelei ist diese EU !

Monsieur Rainer
Wednesday, September 29, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Brief an einen Frankreich - Hasser !
Was hat Ihnen Frankreich getan? Haben Sie schlechte Erfahrungen mit Franzosen gemacht? Wenn ja, dann möchte ich mich im Namen aller Franzosen dafür entschuldigen. Ihre Hasstiraden gegen mein Land sind zutiefst ungerecht und schmerzhaft. Präsident Nicolas Sarkozy ist alles andere als ein Rassist, ist er doch selbst Kind jüdisch-ungarisch-griechicher Einwanderer. Zu Ihrer gefälligen Information: In der Frage der Abschiebung der Roma steht die Mehrheit der Franzosen hinter ihrem Präsidenten. Warum? Weil die Roma zwar eine EU-Reisefreiheit besitzen, jedoch nach dem Lissabon-Vertrag in keinem europäischen Land eine Niederlassungsfreiheit geniessen. Diese ist an Auflagen wie fester Wohnsitz und Arbeitsvertrag geknüpft. Diese Bedingungen haben die abgeschobenen Roma nicht respektiert! Deshalb die Franzosen als Rassisten zu beschimpfen und mit den Methoden der Nazis im besetzten Frankreich zu vergleichen, ist infam. Viele Franzosen haben ihr Leben riskiert, um Juden aus ganz Europa vor den Nazis zu verstecken. 70.000 französische Juden wurden von den Nazis nach Ausschwitz deportiert und umgebracht und Sie, cher Monsieur, wagen es , uns Franzosen in diesem Forum zu beschimpfen? Ist das Ihr Pawlow'scher Reflex ?

Monsieur Rainer
Wednesday, September 29, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Ein Abgrund an Hypocrisie in der EU
Diese EU-Kommission hat sich ein für allemal disqualifiziert. Als die UCK - Mörderbanden des Kosovo die Roma vertrieb, schwieg die EU. Die UNO musste dem Treiben tatenlos zusehen. Als die Roma und Sinti in ihren Heimatländern Rumänien, Bulgarien und Ungarn von den Behörden drangsaliert und verjagt wurden, schwieg die EU. Als Frankreich und die EU zusammen fünf Milliarden Euro an Rumänien und Bulgarien zahlten, um den Roma einen menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen, stahlen die Regierungen der EU-Länder die Gelder. Kein Roma hat je etwas davon gesehen. Die EU schwieg! Frankreich fahndet alleine nach dem Verbleib der Gelder. So kamen die Roma nach Frankreich ohne zu beachten, dass sie zwar durch den EU-Beitritt ihrer Länder eine Reisefreizügigkeit erworben hatten, jedoch die Niederlassungsfreiheit mit gesetzlichen Auflagen verbunden ist. Diese gesetzlichen Auflagen wollten die Roma nicht respektieren. Deshalb schob Frankreich zu recht die Roma ab. Und nun bläst sich eine EU-Justizkommissarin als Hütererin der Menschenrechte auf, in deren Genuss sie nie gekommen wäre, wenn die Republik Frankreich nicht die Menschenrechtserklärung zur Basis ihres Staatswesens gemacht hätte. Ein Abgrund an Heuchelei ist diese EU !

Monsieur Rainer
Wednesday, September 29, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Eine politische Lichtgestalt?
Frau von der Leyen macht auf mich nicht den Eindruck einer abgefeimten Berufspolitikerin, die sich nur über Parteikader an die Spitze gearbeitet hat und sich sämtlichen Seilschaften verpflichtet fühlt. Im Gegenteil, ihr Auftreten, ihre Sachkenntnis, die Klarheit ihrer Argumentation, ihr persönlicher Charme und ihre angeborene Herzlichkeit lassen alles, was sie vorträgt, ehrlich durchdacht erscheinen. Sie hat nichts von einer herzenskalten Machtpolitikerin. Deshalb lohnt es sich, der Ministerin genau zuzuhören. Für Polemik ist da wenig Raum für ihre politischen Gegner. Ich habe auch nicht die Sachkenntnis oder die Mittel, das Gegenteil zu beweisen. Einen einzigen Kritikpunkt erlaube ich mir anzumerken: Aus reinen Marketing-Gesichtspunkten muss die Erhöhung der Hartz IV-Sätze um 5 € verheerend wirken. Sie gibt Spielraum für die üblichen Soziale-Gerichtigkeits-Apologeten , die nun ihre Polemik über das ganze Land verbreiten können. Aus reinen Marketing-Gesichtspunkten wäre es also klüger gewesen, überhaupt keine Erhöhung durchzuführen. Das Gezeter wäre das gleiche gewesen. Aber es hätte nicht so höhnisch geklungen. Genau das hätte die Ministerin für unserös gehalten. Lieber geht sie den schwereren Weg, was Frau von der Leyen ehrt.

Monsieur Rainer
Tuesday, September 28, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Wo versagt Satire ?
Dieter Nuhr ist sicher ein würdiger Nachfolger für seine würdigen Vorgänger. Er versteht es, mit leisen und weisen Tönen auch noch den absurdesten politischen Ereignissen den notwendigen kabarettistischen Glanz zu verleihen. Und das wird immer schwieriger. Denn wo Politik nur noch als Satire erscheint, bedarf es übermenschlicher Kunst, daraus noch Kabarett zu machen. Die Besten sind daran schon verzweifelt. Otti Fischer wird schwächer, Pelzig hält sich, Schramm ist gegangen, Pispers liebt die Kleinkunstbühnen, Urban Priol macht sich rar, Schmickler kocht bald über vor Zorn! Es gibt viel Nachwuchs, aber wie kommt man gegen die starren Formate an, wie macht man zugespitztes Kabarett, ohne bei den politisch-korrekten Fernsehbeamten aufzufallen? Dabei schreien die Politiker förmlich danach, durch die kabarettistische Jauchegrube gezerrt zu werden. Wenn man die Statements der Politiker heute noch begreifen und nackt und wahr, bar jeglicher Girlanden, verstehen will, dann sollte man nicht mehr den Hofschranzen der Nachrichtensendungen bei der Verlesung der Verlautbarungen aus dem Politbüro zuhören, sondern politisches Kabarett sehen. Wie sagte schon Karl Valentin : " Gar nicht erst ignorieren ".

Monsieur Rainer
Tuesday, September 28, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Wir brauchen eine neue Republik !
Die Parteien haben abgewirtschaftet, das Land steht vor dem Staatsbankrott, die politische Moral ist auf der Strecke geblieben. Dabei haben die Gründerväter der Bundesrepublik ausdrücklich betont, dass das Grundgesetz nur ein Vorläufiges sein kann, solange bis Deutschland wieder vereint ist. Dann soll eine Verfassung erarbeitet und dem ganzen deutschen Volk zur Abstimmung unterbreitet werden. Diese Chance wurde verpasst. Viele alte Zöpfe hätte man bei dieser Gelegenheit abschneiden können! Stattdessen legt sich political correctness wie ein chronischer Ausschlag auf das Land, der Multi-Kulti-Wahn wird wie eine Monstranz vor sich hergetragen. Nun kocht der Kessel, die Parteien und die Medien haben den Draht zum Volk verloren und liegen regelmässig total daneben. Die Politiker machen Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung. Wenn es nach Volkes Wille ginge, wäre kein Bundeswehrsoldat in Afghanistan, würden keine Laufzeiten von Kernkraftwerken verlängert. Bei einer neuen Verfassung muss mehr direkte Demokratie gewagt werden: Keine Listenplätze mehr in den Parlamenten sondern nur noch direkt gewählte Abgeordnete! Die Grösse der Parlamente muss sich nach der Wahlbeteiligung richten! Der Staat muss sich radikal verschlanken und überflüssige Kosten abbauen. Existenzielle Fragen sollten durch Volksentscheide legitimiert werden! Das deutsche Volk ist langmütig, doch vom täglichen Polit-Spektakel angewidert. Es ist Zeit für eine neue Republik!

Monsieur Rainer
Tuesday, September 28, 2010
Rachida Dati verwechselte Inflation mit Fellation !
Das war nicht einfach ein Versprecher, das war ein klassischer Freud. Vielleicht hat sie wirklich in diesem Moment an Fellatio gedacht? Es soll ja schon vorgekommen sein, dass sich Politikerinnen so hochgeblasen haben! Es geschah aber auch schon aus Liebe. Der unglückliche Staatspräsident Felix Faure verstarb 1899 an einem Gehirnschlag, als seine Maîtresse Margarethe Steinbill ihn von seinen anstrengenden Kabinettssitzungen im Salon Murat des Palais d'Elysées auf diese Weise entspannen wollte.

Monsieur Rainer
Monday, September 27, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Schnauze voll !
Ich wohne zwischen Nizza und Cannes. Nun zur täglichen Praxis. Wir haben am Fusse der historischen Altstadt von Mougins und im High-Tech-Park Sophia-Antipolis seit Weihnachten etwa 500 Gäste aus Rumänien. Sie haben keine Krankenversicherung, keine geregelte Arbeit, die Kinder gehen in keine Schule, sie hausen in Wohnwägen. Das Wasser und den Strom haben sie von den umliegenden Häusern abgezampft, die Wäsche wird in den Tränken der Kühe der umliegenden Bauern gewaschen. Die Patriachen gehen Geschäften unklarer Genese nach. Die Söhne betätigen sich mit ihren minderjährigen Schwestern als Gespann Zuhälter-Prostituierte auf der Promenade des Anglais in Nizza. Die Ehefrauen waschen täglich die Autoscheiben, wenn ich aber nicht bezahle, reissen sie mir die Spiegel ab oder treten gegen das Fahrzeug. Die Kinder werden zum betteln geschickt. Die Notdurft wird in den umliegenden Gärten erledigt. Die Einbrüche und Raubüberfälle sind seither um 53% gestiegen. Frankreich hat 5 Milliarden Euro an Rumänien als Wiedereingliederungshilfe bezahlt. Nach den Geldern fahndete Europol und die Brigade financière vergeblich. Und nun schieben wir diese Menschen ab. Sind wir also Rassisten? Wollt Ihr sie haben, ihr hoffnungslosen deutschen Utopisten ?

Monsieur Rainer
Monday, September 27, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Die Operettenprinzessin
Die EU-Justizkommissarin stammt aus dem Operettenstaat Luxembourg, das sich einen Gross-Herzog hält und sich mit Geldgeschäften teilweise unklarer Genese über Wasser hält. Es ist eine Geldoase, sonst nichts. Das führt desöfteren zu Grossmachtsphantasien, denen nun auch die EU-Kommissarin erlegen zu sein scheint. Gekränkt durch die Weigerung des vom Volk direkt gewählten Präsidenten einer Atom-und-Überseemacht und seiner Justizministerin, sie zu empfangen, führt sie nun einen Rachefeldzug gegen das "rassistische" Frankreich und vergleicht uns auch gleich in ihrem Wahn mit den Déportationen der Nazis, denen 70.000 französische Juden zum Opfer gefallen sind. Alte Juristenweisheit: Ein Blick in das Gesetzbuch und in die Verträge erleichtern oft die Rechtsfindung. In Lissabon wurde die Reisefreizügigkeit innerhalb der EU vereinbahrt. Wer aber sich mehr als 3 Monate in einem anderen EU-Land aufhalten will, bedarf einer Carte de Sejour, ergo Arbeitsvertrag, festen Wohnsitz und Krankenversicherung. Wer dieses Gesetz nicht einhält, wird egal welcher Rasse, Religion oder Hautfarbe er angehört, abgeschoben. Pacta sunt servanda! Alle andere ist grober Unfug! Sollen wir Franzosen uns jetzt vor der EU-Operette fürchten? Ganz sicher nicht!

Monsieur Rainer
Monday, September 27, 2010
Mein Kommentar in der FAZ :C'est n'importe quoi !
Die Kommission bezieht sich bei ihrem Strafverfahren auf das CIRCULAIRE des Innenministeriums, das nur wenige Stunden gehalten hat, bis auch in Frankreich die Rechtswidrigkeit erkannt wurde. Noch am selben Tag wurde dieser Runderlass um 20 Uhr aufgehoben. Und darauf will die Kommission ein Strafverfahren begründen? Das ist lächerlich! Offensichtlich muss irgendjemand den Kommissaren einmal den Gesetzestext erläutern. Reisefreizügigkeit heisst eben n i c h t Niederlassungsfreiheit. Wer sich länger als 3 Monate in einem anderen EU-Land aufhalten will, hat Vorschriften zu beachten, wie fester Wohnsitz, Arbeitsvertrag, Einschulung der Kinder und eine Krankenkasse, Diese sind nicht beim betteln an den roten Ampeln oder bei den zahlreichen Überfällen auf Häuser, bei der Prostutition oder beim illegalen abzapfen von Strom und Wasser zu erhalten. Das muss sich kein EU-Land gefallen lassen und hat das Recht, diese Menschen auszuweisen. Frankreich deshalb als Rassisten zu bezeichnen und mit den Déportationen der Nazis zu vergleichen, fordert nicht die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Irgendjemand muss diesen grössenwahnsinnigen und von niemanden gewählten EU-Kommissaren einmal die Lissabon-Verträge erklären.

Monsieur Rainer
Monday, September 27, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL: Das Blatt entdeckte Geheimpapiere!
Die Wiedervereinigung hatte ihren Preis: Aus bisher geheim gehaltenen Protokollen geht nach SPIEGEL-Informationen hervor: Erst die Bereitschaft der Kohl-Bundesregierung, ihren Widerstand gegen die Einführung des Euro aufzugeben, ebnete den Weg zur deutschen Einheit. Präsident François Mitterand war nach sieben Jahren sozialistischer, kommunistischer und trotzkistischer Politik am Ende. Sein Verstaatlichungswahn der Schwerindustrie, sowie der französischen Banken und der Schlüsselindustrie hat den französischen Staat an den Rand des Ruins gebracht. Die Börsen in Paris und der Franc befanden sich im freien Fall. Seine sozialistischen Kader haben aus dem einst gaullistischen einen innerlich verfaulten und total korrupten Staat gemacht. Zahlreiche sozialistische Politiker waren in unglaubliche Schmiergeldskandale verwickelt. Die Verurteilungen und Selbstmorde von Regierungsmitgliedern häuften sich. Zur Einschränkung der verheerenden Arbeitslosenzahlen stellten die Sozialisten hunderttausende von Beamten ein, versorgten sie mit feudalen Privilegien und der 35 Stunden-Woche, sowie mit einem Renteneintrittsalter von 59 Jahren. Frankreich war bankrott! Da kam die Wiedervereinigung gerade recht. Der Euro war die Rettung! Und was ist daran neu?

Monsieur Rainer
Saturday, September 25, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Frankreich ist in der NATO ?
Meine Kenntnisse des französischen Militärs sind aus eigener Erfahrung sehr profund, doch dass Frankreich in der NATO sein soll, muss mir irgendwie entgangen sein! Das Gegenteil ist richtig: Der Kommandeur der französischen Elite-Militär-Académie Saint-Cyr hat sich öffentlich darüber beschwert, dass Frankreich seine militärischen Resourcen in Afghanistan verschwendet, wo Frankreich absolut keine Interessen hat. Als er gefeuert werden sollte, haben sich der Chef d'Etat Major und sämtliche Kommandeure solidarisch hinter ihn gestellt. Ich warte immer noch darauf, dass irgendwann einmal ein deutscher General den Mut aufbringt, den deutschen Politikern diesen unsinnigen Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan auszureden. Wahrscheinlich wartet man da vergeblich, denn die deutsche Generalität hat sich, bis auf wenige Ausnahmen, selten durch Zivilcourage ausgezeichnet. Ein vom Volk direkt gewähler französischer Präsident einer Atom-und Übersee-Macht lässt sich von den USA fernsteuern? Cher Monsieur, mit Verlaub, ich habe schon viel in Frankreich erlebt und auch gesehen, aber das grenzt an Aberwitz. Das können Sie im ernst nicht glauben! Wenn Sie wirklich so einen Schmarren glauben sollten, verstehen Sie wenig von Frankreich! Wir Franzosen sind niemandes Freund und schon gar kein Pudel von Amerikas Gnaden. Ich bleibe dabei: Les français d'abord! Unterschätzen Sie nicht unseren Stolz!

Monsieur Rainer
Saturday, September 25, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : In Frankreich wird Tacheles gesprochen!
Während sich über Deutschland die political correctness wie ein chronischer Ausschlag über das ganze Land legt, die Medien und die Politiker immer weniger das Volk verstehen und deshalb immer öfters daneben liegen, setzt Frankreich rigoros und ohne falsch verstandene Rücksicht die notwenige Politik durch! Da werden der Staat radikal verschlankt, unnütze Beamte zu hunderttausenden aus den Amtsstuben gejagt, die Feudalrenten und Privilegien der Funktionäre gestutzt und ausländische Gesetzesbrecher aus dem Land gejagt. Brandschatzende Verbrecherbanden in den Banlieues werden Racaille (Gesindel) genannt. Das ist vox populi! So denkt das französische Volk, das das exacte Gegenteil von rassistisch oder fremdenfeindlich ist. Nur wer die Gastfreundschaft der Franzosen schmählich missbraucht, der wird "abgeschoben". Die Schweizer haben für diesen Terminus technicus ein viel härteres Wort: "ausschaffen". Alles völlig undenkbar in Deutschland, wo sich die Kinder der 68iger nicht einmal mehr trauen, einen Kinderschänder so zu benennen, sondern von dessen schweren Jugend faseln. Wo jugendliche Schläger zur Resozialisierung auf Segeltouren geschickt werden, wo es verpönt ist, die Dinge beim Namen zu nennen. Deutschland erstickt an seinem wabernden political-correctness-Wahn. Dieser Multi-Kulti-Wahn wird eines Tages ein Ventil suchen, denn es gährt in Deutschland. Die Journalisten in ihren Redaktionsstuben haben sowenig verstanden wie die Politiker!

Monsieur Rainer
Saturday, September 25, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Die NATO - Lüge !
Nach nochmaligem Lesen Ihres Kommentars bin ich noch auf weitere Informationen gestossen, denen ich gar nicht widersprechen kann und will. Sie haben vollkommen recht mit Ihrer Einschätzung, dass der Afghanistan-Krieg, wie fast alle Kriege, auf einer Lüge beruht. Weder Deutschlands noch Frankreichs Soldaten haben etwas verloren in Afghanistan! Um es mit Frau Kässmann zu sagen: Nichts ist gut in Afghanistan. Im Gegensatz zu den deutschen Generälen wehren sich die französischen Generäle jedoch öffentlich vehement gegen diesen unsinnigen Einsatz. Auch ein Wiedereintritt in die NATO würde bei französischen Generälen heftigsten Widerspruch auslösen. Das war ein Hirngespinst des sprunghaften Nicolas Sarkozy, das er bald wieder aufgab. Die NATO an sich, und da bin ich, wie so oft, der Meinung Helmut Schmidt's, hat insgesamt seit der Auflösung des Warschauer Paktes jede Existenzberechtigung verloren. Sie ist nur noch Werkzeug der Amerikaner, die uns Europäer zu willfährigen Komplizen für ihre schmutzigen Kriege machen soll. Wenn schon Militär in Europa, dann als eine ausschliesslich europäische Verteidigungsgemeinschaft!

Monsieur Rainer
Saturday, September 25, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Hat Sarkozy sich den Geheimdienst unterstellt?
Der französische Auslandsgeheimdienst DGSE untersteht dem Verteidigungsminister und natürlich dem Oberbefehlshaber aller französischen Streitkräfte, dem vom Volk direkt gewählten Staatspräsidenten. Der Stab des DGSE residiert im 5. Untergeschoss des Boulevard Saint Germain im 6. Arrondissement von Paris. Die zivile Verwaltung residiert im sogenannten "Piscine" im 20. Arrondissement von Paris. Die operative Abteilung mit etwa 1.000 Männern und Frauen untersteht dem 11. REI (Régiment d'Infrantrie) in Orléans und residiert im Fort Noisy-le-Sec im Département Seine-Saint-Denis (93). Das alles war schon so, als Général de Gaulle noch Präsident der V. Republique war und noch den Namen "Deuxième Bureau" trug. Präsident Sarkozy hat an diesen Strukturen nie etwas geändert. Der Inlands-
geheimdienst "Renseignement Generaux" untersteht dem Generaldirektor der Police Nationale, der wiederum dem Innenministerium am Place Beauvau im 8. Arrondissement von Paris untersteht. Nur François Mitterand hatte es sich erlaubt, einen eigenen Geheimdienst, finanziert durch den Fond speciaux (schwarze Kassen), im Elyséepalast zu unterhalten. Diese rechtswidrige Einheit wurde sofort nach dem Ende der Amtszeit von Präsident Mitterand abgeschafft.

Monsieur Rainer
Saturday, September 25, 2010
Beitrag im SPIEGEL : Leider nicht von mir !
[QUOTE=Transmitter;6296068]Es bleibt uns nur immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass dieses Land von einer verluderten, korrupten, aus Berufspolitikern bestehenden Parteien-Oligarchie beherrscht wird. Und dass die selbsternannten Herrscher-Eliten und ihre Gefälligkeitsjournallie hierzulande eine gnadenlose, meinungsfaschistische Political-Correctness-Diktatur durchsetzen, um die Meinungsfreiheit und damit die Demokratie auszuhebeln.

Und es bleibt die Hoffnung auf den baldigen Staatsbankrott, der diesem verlotterten, vollkommen überschuldeten Land wohl endlich die Augen öffnen und viele Hasardeure aus den verantwortlichen Politeliten wohl in Todesangst flüchten lassen wird. Regierungsflugzeuge warten doch schon abflugbereit und mit warmen Motoren im VIP-Bereich des Flughafens Berlin-Schönefeld. Und das ist kein Witz!

Wir können augenblicklich nur auf die "geheime Macht des Internets" vertrauen. Info-Server wie pi-news.net, Kopp-Verlag, Blogs und viele andere halten uns dicht an der Wahrheit. Und solange SpOn-Zensoren solche Beiträge durchlassen, muss auch die Hoffnung auf die Pressefreiheit nicht vollständig aufgegeben werden.[/QUOTE]

Dieser Beitrag war so gut, eigentlich hätte er von mir kommen müssen, doch offensichtlich mangelt es mir noch an der gehörigen Sprachgewalt! Fast könnte man neidisch auf Ihre phantastische Terminologie werden! Einfach zu gut!

Monsieur Rainer
Friday, September 24, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Meinungsfreiheit ade !
Niemand darf in Deutschland sagen, was er wirklich meint. In den Redaktionsstuben sitzen die politisch-korrekten Kinder der 68iger-Generation, die jede andere Meinung im Keim ersticken. Diese Journalisten ermitteln nicht mehr, sie berichten nicht mehr, sie recherchieren nicht mehr, sie machen Meinung. Und so hat sich über ganz Deutschland der Multi-Kulti-Wahn und der politcal-correctness-Wahn wie ein chronischer Ausschlag gelegt. Dagegen wehren sich die Menschen und werden eines Tages ein Ventil suchen. Erste Anzeichen sind die Äusserungen von Thilo Sarrazin, der erst von allen Parteien verhetzt wurde, um nun in jeder Talk-show nachgeäfft zu werden. Herr Gabriel ist sich nicht zu schade, einerseits den Ausschluss von Sarrazin aus der SPD zu verlangen und andererseits eine verschäfte Integrationspolitik zu fordern. Wie soll man solchen Politikern denn noch trauen können?

Monsieur Rainer
Friday, September 24, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : à la bonheuer, Mme Alliot-Marie !
Wir Franzosen haben ein besonderes Verhältnis zur ehemaligen Verteidigungs- dann Innen - und nun Justizministerin und halten die Bürgermeisterin von Saint-Jean-de-Luz für durchaus präsidial. Da kommt ihr diese luxemburgische EU-Kommissarin von Frankreichs Gnaden gerade recht. Die feine Dame mit dem doppelten Gehalt des französischen Staatspräsidenten will uns doch allen ernstes die Leviten lesen? So weit kommt's noch. Sie hat ausgerechnet uns Franzosen mit den Methoden der Nazis verglichen, die 70.000 französische Juden nach Auschwitz deportiert haben. Madame, trop c'est trop! Sie sind in Frankreich nicht willkommen! Wir werden Ihnen unsere Auslegung des Lissabon-Vertrages schon noch bei passender Gelegenheit erläutern. Auf keinen Fall lassen wir es zu, dass uns eine EU-Kommissarin als Rassisten bezeichnen darf. Wir wissen uns zu wehren, auch und gerade weil uns unsere deutschen Freunde, vertreten durch eine Pastorentochter aus der Uckermark, in Brüssel mit ihrer lauwarmen Taktiererei schmählich im Stich gelassen hat! Vorbei sind leider die Zeiten der deutsch-französischen Achse, hervorragend vertreten durch zwei Staatsmänner von Format, wie Giscard d'Estaing und Helmut Schmidt. Deutschland, du bist uns fremd geworden! Schade!

Monsieur Rainer
Friday, September 24, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Gaullismus
Nicolas Sarkozy hat zwar ein völlig anderes Temperament als Jacques Chirac, der mehr der Grandpère der Nation war, jedoch führt Sarkozy im besten Sinne gaullistische Politik fort. Les français d'abord! Er schert sich als vom Volk direkt gewählter Präsident einer Atom-und Übersee-Macht wenig um lächerliche EU-Kommissare von Frankreichs Gnaden und schon gar nicht um das lauwarme Taktieren einer Pastorentochter aus der Uckermark. Noch nie seit 1949 waren sich Frankreich und Deutschland so fremd! Auch Teile der deutschen Medien tragen an dieser Entfremdung ein gehöriges Mass an Schuld. Unser Präsident mag ja nicht unbedingt ein Sympathieträger sein und auch uns Franzosen mit seinen Arrivisten-Allüren mächtig auf die Nerven gehen, wer jedoch wie manche deutsche Journalisten, (damit meine ich ausdrücklich n i c h t die ZEIT) ständig Hasstiraden gegen Sarkozy abfeuert, der muss wissen, dass das die Franzosen nur noch eher dazu treibt, sich hinter ihren ungeliebten Präsidenten zu stellen. Vorbei sind die Zeiten der französisch-deutschen Achse, die zwei Staatsmänner von Welt, Giscard d'Estaing und Helmut Schmidt zum Motor Europas gemacht haben! Männer wie Helmut Schmidt braucht Deutschland! Wir Franzosen haben ein grosses Reservoir an präsidialen Ersatz - Kandidaten, wir brauchen Sarkozy nicht. Mindestens 20 excellente Bewerber warten nur auf ihre Chance. Und wen hat Deutschland ?

Monsieur Rainer
Friday, September 24, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : In Frankreich wird tacheles gesprochen!
In Frankreich wird Tacheles gesprochen. Während sich über Deutschland die political correctness wie ein chronischer Ausschlag über das ganze Land legt, die Medien und die Politiker immer weniger das Volk verstehen und deshalb immer öfters daneben liegen, setzt Frankreich rigoros und ohne falsch verstandene Rücksicht die notwenige Politik durch! Da werden der Staat radikal verschlankt, unnütze Beamte zu hunderttausenden aus den Amtsstuben gejagt, die Feudalrenten und Privilegien der Funktionäre gestutzt und ausländische Gesetzesbrecher aus dem Land gejagt. Brandschatzende Verbrecherbanden in den Banlieues werden Racaille (Gesindel) genannt. Das ist vox populi! So denkt das französische Volk, das das exacte Gegenteil von rassistisch oder fremdenfeindlich ist. Nur wer die Gastfreundschaft der Franzosen schmählich missbraucht, der wird "abgeschoben". Die Schweizer haben für diesen Terminus technicus ein viel härteres Wort: "ausschaffen". Alles völlig undenkbar in Deutschland, wo sich die Kinder der 68iger nicht einmal mehr trauen, einen Kinderschänder so zu benennen, sondern von dessen schweren Jugend faseln. Wo jugendliche Schläger zur Resozialisierung auf Segeltouren geschickt werden, wo es verpönt ist, die Dinge beim Namen zu nennen. Deutschland erstickt an seinem wabernden political-correctness-Wahn. Dieser Multi-Kulti-Wahn wird eines Tages ein Ventil suchen, denn es gährt in Deutschland. Die Journalisten in ihren Redaktionsstuben haben sowenig verstanden wie die Politiker!

Monsieur Rainer
Friday, September 24, 2010
Mein Kommentar in der Zeit : Deutsch-französisches Missverständnis

Alle Präsidenten der V. Republik, insbesondere de Gaulle und Giscard d'Estaing suchten die Nähe der deutschen Kanzler, da diese starke Achse der kräftigste Motor Europas war. Die Kamingespräche Helmut Schmidt's mit Giscard sind schon legändär. Da sprachen zwei Staatsmänner von Weltrang miteinander! Und heute? In Frankreich regiert ein Louis de Funés-Verschnitt mit erheblichen Minderwertigkeits-komplexen, der jedoch instinktiv stets irgendwie das richtige tut. In Deutschland sitzt eine etwas spiessig wirkende Kanzlerin ohne qualifizierte Berater-Denk-Fabrik, die mit dem Land, mit dessen Menschen und schon gar nicht mit dem Staatspräsidenten einer französischen Atom-und Übersee-Macht nichts anzufangen weiss. Alles an Frankreich ist der Physikerin aus der Uckermark fremd. Das kann nicht gutgehen. Hier der französische Bonvivant, dort die Pastorentochter aus der untergegangenen DDR. Conclusio: Die deutsch-französische Freundschaft ist auf den Hund gekommen. Nur so ist auch die Keilerei in Brüssel zu verstehen. Nicolas Sarkozy, durch seinen Auslandsgeheim-dienst bestens über die Integrationsprobleme in Deutschland informiert, tritt Mme Merkel ans Schienbein, als sie ihn in Brüssel mit ihrem lauwarmen Statement schmählich im Stich liess. Das kann ihr der nachtragende Nicolas nicht verzeihen. Ebensowenig wird er sich von einem larmoyanten Kommissionspräsidenten von Frankreichs Gnaden als Rassist vorführen lassen. M. Barroso muss sich warm anziehen, den M. Sarkozy ist nachtragend!

Monsieur Rainer

Friday, September 24, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Sarkozy in Schwierigkeiten? Mitnichten !

Zunächst einmal ist es richtig, dass Präsident Sarkozy ein Choleriker ist, der ständig meint, etwas beweisen zu müssen. Seine Arrivisten-Allüren sind unausstehlich und lächerlich. Trotzdem stehen die Mehrheit der Bevölkerung, des Parlamentes und des Senates in grosser Geschlossenheit hinter seiner Politik. Das versprengte Häuflein von Beamten, das gestern noch zum Schutze ihrer Feudal-Pensionen und Privilegien aufrief, ist nun wirklich nicht Ausdruck einer Rebellion. Nicolas Sarkozy setzt das Recht durch! Er schaffte die schwarzen Kassen ab, er weist rigoros und mit wenig Feingefühl Ausländer aus, die sich nicht an die Gesetze zur Niederlassenfreiheit in der EU halten. Er fährt einen harten Sparkurs, modernisiert den verkrusteten Staat, feuerte einhunderttausend völlig unnütze Beamte, Horden von Köchen in den Ministerien und schaffte ganze Flotten von Limousinen ab. Auf keinen Fall kann sich ein vom Volk gewählter Staatspräsident von einem EU-Kommissar anpöbeln lassen, sonst ist er zu Hause erledigt. Sarkozy keilt zurück. Das bringt Stimmen in ganz Frankreich. Die UMP steht momentan beim Mitte-Rechts-Lager mit 93% der Stimmen. Nicolas Sarkozy selbst hat jedoch verheerende Umfragewerte. Resultat: Die Politik Sarkozys ist alternativlos, seine Person jedoch nicht! Die UMP Frankreichs hat ein grosses Reservoir an präsidialen Personen. Das ist der grosse Unterschied zu Deutschland. Warten wir ab, wer überhaupt im Jahre 2012 kandidiert? Die PS wird grandios scheitern!

Monsieur Rainer
Friday, September 24, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Barroso
Die EU-Justizkommissarin hat ebenso wie M. Barroso einen kleinen Umstand übersehen: Erstens verstösst Frankreich nicht gegen EU-Recht sonst müssten gleichzeitig dieselben Verfahren gegen Belgien, Holland, Dänemark, Schweden, Italien, Spanien und Portugal eingeleitet werden. Zweitens schickt Frankreich die mit allen Wassern gewaschenen Absolventen der Grandes Ecoles nach Brüssel, die im wesentlichen das Innenleben der EU beherrschen. Drittens ist der geschmeidige M. Barroso zwar noch nie durch Ideenreichtum aufgefallen, umso mehr jedoch mit einer an Opportunismus grenzenden Scheinheiligkeit. Er weiss genau, wo die Glocken hängen und dass er EU-Kommissionspräsident von Frankreichs Gnaden ist. Wer sägt sich schon den Ast ab, auf dem er sitzt? Präsident Sarkozy und Frau Dr. Merkel, die im Jahre 2012 vor demselben Problem mit ihren Kosovo-Roma steht, werden der EU schon zeigen, wie der Lissabon- Vertrag auszulegen ist. Und die EU-Justizkommissarin? Die Dame darf dann mal ihren luxembourgischen Ministerpräsidenten fragen, warum Roma schon an seiner Landesgrenze zurückgewiesen werden, was eklatant gegen die Reisefreizügigkeit in der EU verstösst! Das ist alles pure Heuchelei und ein Spiel um Macht! Die FAZ sieht das genau richtig!

Monsieur Rainer
Thursday, September 23, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Brüssel geht in die nächste Runde !
Jeder EU - Staat verfährt nach dieser EU-Richtlinie. Belgien, Holland, Dänemark, Schweden, Italien und Spanien, sogar das Heimatland von M. Barroso, Portugal. Wer sich in einem anderen EU-Land länger als drei Monate aufhalten will, bedarf einer Aufenthaltsbewilligung. Dazu benötigt er folgende Dokumente: Einen festen Wohnsitz, einen Arbeitsvertrag, eine Krankenversicherung und den Nachweis der Einschulung seiner Kinder. Verstösst er gegen dieses Recht, egal in welchem EU-Land, wird er abgeschoben. Genau dieses macht Frankreich. Kein anderes Land in Europa wird deshalb in so gehässiger Weise diffamiert. Mein Toleranz-Test für alle Kritiker Frankreichs: Heute Abend lässt sich eine Landfahrerfamilie mit fünfzig Campingwagen auf Ihrer Wiese nieder, zapft Ihren Strom und ihre Wasseruhr an, wäscht ungefragt täglich ihre Windschutzscheibe und wenn Sie nicht bezahlen, wird ihnen das Auto beschädigt. Die Kinder werden zum betteln geschickt und die Männer gehen Geschäften unklarer Genese nach. Die Einbruchsrate steigt laut Auskunft ihrer Präfektur schlagartig um 53%. Ihr Hof ist zur Notdurftstelle verkommen. Frage: Quo usque tandem abutere, catalina, patiencia nostra? Oder für die guten deutschen Menschen: Wann haben Sie die Nase voll ?

Monsieur Rainer
Thursday, September 23, 2010
Mein Beitrag in der FAZ : Al-Quaïda vor Frankreichs Haustüre ?
Wir haben unsere al-Quaïda direkt vor der Haustüre in unseren ehemaligen Kolonialstaaten. Dort werden Ingenieure entführt und mit dem Tode bedroht. Trotz des riesigen Militär- und Geheimdienst - Apparates Frankreichs, der die gesamten Maghreb-Staaten mit Awacs durchkämmt, ist es wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Richtig ist auch, wie die FAZ - Korrespondetin in Paris zutreffend berichtet, dass Präsident Sarkozy äusserst ungeschickt agiert. Von diskreten Geheimdienstoperationen hat der gute Mann leider keine Ahnung. So eine Befreiung muss leise und geräuschlos von den Spezialisten des DGSE im Fort Noisy-le-Sec im Département Seine-Saint-Denis (93) erledigt werden. Der Präsident sollte sich hier nicht als starker Mann produzieren wollen. So schadet er nur dem Leben der Geiseln und provoziert die Terroristen. Dieses heikle Feld der Geheimdienstdiplomatie ist seine Sache nicht!

Monsieur Rainer
Thursday, September 23, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL zur Festnahme eines Talibanführers
Das deutsche Elitekommando KSK kann erstmals seit langem wieder einen Erfolg verbuchen: Die Soldaten nahmen in Afghanistan den Taliban-Führer Maulawi Roshan fest. Der Verdächtige soll Anschläge auf die Bundeswehr geplant und zudem als "Taliban-Richter" fungiert haben. Gefangene sind doch von deutschen Behörden gar nicht vorgesehen. Soll der Taliban den Amerikanern übergeben werden, wo er sicher gefoltert wird? Soll er nach Den Haag dem Kriegsverbrecher-tribunal überstellt werden? Wenn ja, warum? Oder sollen deutsche Bundesanwälte den Gefangenen anklagen, wenn ja, wegen was? Ist er überhaupt ein Kriegsgefangener, wenn sich doch Deutschland nach Aussagen der Bundesregierung gar nicht im Krieg befindet? Was ist er dann? Generationen von Juristen können jetzt ihre Dissertation über dieses Thema schreiben. In etwa wird dann derselbe gefrorene Mist dabei herauskommen, wie bei der Doktorarbeit eines Weltkrieg I Majors zum Dr.iur. mit dem Thema: " Die materiellrechtliche Stellung der Kugel im Körper des Verwundeten." Nachzulesen in der Uni Tübingen. Das kommt davon, wenn man einen Überfall auf ein Land begeht und dann nicht mehr weiss, wie man wieder heraus kommt. Jeder Bankräuber ist besser vorbereitet!

Monsieur Rainer
Wednesday, September 22, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Etwas Neues braucht das Land !
70. Etwas Neues muss nicht "rechts" sein !
Danach sehnt sich sicher niemand in Deutschland. Auch eine neue Partei wäre ein grosses Risiko, denn allerhand Gelichter und gescheiterte Existenzen würden sich dort versammeln. Aber warum nicht eine FREIE WÄHLERVEREINIGUNG, die rein bürgerlich strukturiert wird, wie so erfolgreich in Bayern geschehen? Ein Ventil muss her, soviel ist klar, bevor der Kessel platzt. Und es gährt gewaltig im Volk. Die politischen Parteien können diese Stimmungen nicht auffangen, dazu haben sie zuviel Ansehen verloren und den Kontakt zum Bürger abgebrochen. Doch eine bürgerliche Sammlungsbewegung kann durchaus Chancen haben, dem Volk eine Stimme zu verleihen. Denn soviel ist klar: Das deutsche Volk hat keine Stimme mehr im Parlament. Der beste Beweis ist die Tatsache, dass die heutigen Parlamentarier Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung betreibt. Das darf und kann so nicht weiter gehen, sonst ist das bisschen Demokratie, das die Parteien noch übriggelassen haben, bald auch noch verschwunden. Denn wer glaubt denn allen ernstes noch an eine demokratische Wahl, wenn 2/3 der Abgeordneten kein Direktmandat haben, sondern in verrauchten Hinterstuben der Landesverbände der Parteien ausgekungelt und auf Listenplätzen dem Wahlvolk vorgekaut vorgesetzt werden? Vor den nächsten Wahlen muss eine Änderung der Wahlgesetze her. Der Erbpachthof der Parteien muss ausgemistet werden!

Monsieur Rainer
Wednesday, September 22, 2010
Mein Beitrag in der FAZ : Juristentag
Es existiert seit Jacques Chirac in Frankreich ein Gesetz, genannt " La Laïcité ", wonach es verboten ist, in öffentlichen Gebäuden ein Kopftuch oder andere religiöse Symbole zu tragen. Nun wurde ein Gesetz verabschiedet, das das Tragen der Niqab (Burka) ebenfalls verbietet. Laut einer Umfrage des renommierten Meinungsforschungs-institutes TNS SOFRES, die in Europe 1 veröffentlicht wurde, lehnen 33 % der Franzosen die Burka total ab und 64 % der Franzosen sind für ein Verbot der Burka in öffentlichen Gebäuden. Und das hat überhaupt nichts mit Rechts oder Links zu tun, denn Frankreich ist schon durch seinen ehemaligen Kolonialstatus ein Vielvölkerstaat. Hier leben Menschen aus Herren Ländern und werden geschützt durch ein Antidiskriminierungsgesetz. Denn unser Grundsatz ist Liberté, Egalité, Fraternité ! Aber bitte für alle Menschen! Es ist für mich unverständlich, wie umständlich deutsche Juristen an dieses Thema herangehen. Das Motto lautet: ja nicht gegen den Multi-Kulti-Wahn verstossen, immer politisch korrekt sein. Das ist politische Feigheit ! Juristen sind eben oft zu allem fähig aber meist zu wenig in der Lage! Wenn sogar Alice Schwarzer das Kopftuchverbot fordert, dann sind die Juristen doch auf der sicheren Seite!

Monsieur Rainer
Wednesday, September 22, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL : Die Bank des Vatikan wäscht Geld
Seit dem berüchtigten Erzbischof Marzinkus, der Loge P2 und der Banca Ambrosiana ist doch bekannt, dass schmutzige Gelder der N'drangeta, der Cosa Nostra, der Mafia und des burmesischen Dreiecks über die Vatikanbank gewaschenwerden, dann als Überweisung an schweizer Banken weitergehen, dort in sogenannte Fonds umgerubelt werden, um dann in den internationalen Geldkreislauf eingeschleust zu werden. Kann man bis ins Detail in der Literatur "Commissaire Carlucci: der Austernzüchter von Arcachon" an einem Fallbeispiel nachlesen.

Monsieur Rainer
Wednesday, September 22, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL : Terroralarm in Paris
Man könnte heulen, wenn man die Berichterstattung in deutschen Medien über Frankreich liest. Sie ist nicht getragen von Sachkenntnis. Richtig ist folgender Sachverhalt: Mehrere französische Ingenieure sind in den ehemaligen französischen Kolonien in Nordafrika von Splittergruppen der Al-Qaida entführt worden. Ein alter Mann, der nur zu Forschungszwecken sich dort aufhielt wurde vor drei Wochen schon in Mali getötet. Wenn Frankreich nicht zahlt, drohen die Terroristen, dann werden in ganz Frankreich Bombenanschläge zu erwarten sein. Dies ist das Ergebnis der Ermittlungen von Anti-Terrorismus-Richtern, des Inlandsgeheimdienstes Renseinseignement Generaux in Levallois und des militärischen Auslandsgeheimdienstes in Fort Noisy-le-Sec im Département Seine-Seint-Denis. Mit dem Gesetz gegen die Burka hat das gar nichts zu tun.

Monsieur Rainer
Tuesday, September 21, 2010
Mein Kommentar in der FAZ: Sarkozy hat eben n i c h t gelogen !
Welche Heuchelei von Fau Dr. Merkel! Am 18.09 und am 19.09. habe ich in diesem Forum Frau Dr. Merkel der Lüge geziehen. Es ist haarsträubend, wie die deutsche Bundeskanzlerin Präsident Sarkozy in Brüssel im Regen stehen liess, als er von Barroso wegen der Roma-Abschiebungen angegriffen wurde. Daraufhin hat Nicolas Sarkozy wutentbrannt aus dem Nähkästchen seines Auslandsgeheimdienst DGSE geplaudert und Bundeskanzlerin Merkel ein paar innerdeutsche Internas an den Kopf geworfen, die eigentlich nicht vor den Wahlen im Jahre 2012 ans Licht hätten kommen sollen.
Nun stellt sich heraus, dass der DGSE eben doch bestens über die deutsche Politik informiert ist und dass Frau Dr. Merkel in einem erschreckenden Masse naiv ist, wenn sie glaubt, die Franzosen unterschätzen zu können. Sie hat gelogen! Natürlich werden Roma aus Deutschland in das Kosovo abgeschoben! Frau Dr. Merkel hat der deutsch-französischen Freundschaft schweren Schaden zugefügt. Und wieder einmal zeigt es sich, dass diese Kanzlerin kein Gespür für Frankreich hat, seine Menschen nicht versteht, das Essen und ihre Lebensart nicht mag und überhaupt Frankreich ihr völlig wesensfremd ist. Frau Dr. Merkel, Sie haben sich nicht um die deutsch-französische Achse verdient gemacht

Monsieur Rainer
Monday, September 20, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Braucht Deutschland eine neue Partei?
Political correctness ist wie ein chronischer Ausschlag!
Dieser Ausschlag hat sich auf ganz Deutschland gelegt und tötet jede demokratische Streitkultur. Sie ist in einem Masse TABU - belastet, dass der ganze Groll der Bürger unter der Oberfläche brodelt. Die Menschen sind diese weichgespülte politischen Tabus leid. Klartext ist gefragt. Die Integrationspolitik der guten Menschen ist gescheitert? Der Multi-Kulti-Wahn geht uns zunehmend auf die Nerven? Warum darf Israel nicht kritisiert werden? Das hohe Amt des Bundespräsidenten darf nicht beschädigt werden? Jede Mehrheitsentscheidung im Bundestag muss kritiklos respektiert werden, sonst ist man kein Demokrat. Schluss damit! Und das hat nichts mit links oder rechts zu tun. Was wir brauchen, ist keine neue Partei, irgendwo rechts oder links im politischen Spektrum, was wir brauchen ist eine Stimme der Bürger! Denn wir sind das Volk und die Politiker sind unsere Angestellten! Das muss wieder klar werden!

Monsieur Rainer

Sunday, September 19, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT zum Vorwurf, ich sei ein Rassist!
Wie konnte ich mir anmassen für a l l e Franzosen zu sprechen? Richtig ist doch, dass es in jedem Land der Erde, auch in Frankreich, ein Bodensatz von etwa plus minus 15% von Menschen gibt, die abgrundtief dämlich sind und jedem dummen Rattenfänger, wie in Frankreich zum Beispiel Jean-Marie Le Pen und seiner Front National nachlaufen!

Monsieur Rainer

Sunday, September 19, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT zum Interview mit Helmut Schmidt
Herr Helmut Schmidt, es hat wieder einmal gut getan!
Immer, wenn wir an den Politikern völlig verzweifeln, dann ergreift Helmut Schmidt das Wort. Er hat offenbar einen untrüglichen Instinkt dafür, wenn der Kessel Überdruck erzeugt. Der Elder-Statesman hat die Ruhe, die Klasse, den Stil und die politische Erfahrung, Ordnung in das aufgeregte Geschnatter der Journalisten und der Bürger zu bringen. Er gibt Orientierung und die Bestätigung, dass man oft doch nicht so falsch liegt mit der eigenen Meinung. Herr Schmidt, bleiben Sie uns noch lange erhalten. Wir wünschen Ihnen noch lange eine robuste Gesundheit und von Herzen alles Gute! Lassen Sie sich Ihre Zigaretten schmecken!

Monsieur Rainer
Sunday, September 19, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Helft den ROMA !
Natürlich müssen wir den Roma helfen! Das ist Christenpflicht! Doch wir müssen die Herkunftsländer Rumänien und Bulgarien mit EU-Gewalt dazu zwingen, die Gelder, die wir für die Wiedereingliederung der Roma an diese Staaten bezahlt haben, auch zweckgebunden ausgeben. Wir müssen die EUROPOL in die Regierungsitze dieser Länder setzen und nach den Geldern fahnden. Und wir müssen den Mut haben, diese Kleptokraten, die man niemals in die EU hätte aufnehmen dürfen, vor einen europäischen Gerichtshof wegen Menschenrechtsverletzungen zu zerren. Das ist europäische Politik, aber nicht ein Land wie Frankreich einfach an den Pranger zu stellen. Wir haben das Problem der Roma nicht verursacht sondern die Verbrecher-Organisationen in Bukarest, die in Brüssel mit Glanz und Gloria, mit Fahnen und Musike empfangen werden!

Monsieur Rainer
Sunday, September 19, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Berührend und erschütternd
Ein berührender und zugleich bedrückender Beitrag erscheint heute in der ZEIT. Niemand, der ein Herz hat, ist von dem Elend der Roma nicht berührt. Wir Franzosen haben die Roma jahrelang geduldet, obwohl sich nur wenige an unsere Gesetze gehalten haben, obwohl sie uns lästig waren, weil sie eben nicht dem Bild eines französischen Bürgers entsprechen wollen. Wir haben niemals Einwände erhoben, wenn sich zehtausende Roma alljährlich in Les-Saintes-Marie-de-la-Mer in der Camargue zu ihrem höchsten Feiertag versammelten und die schwarze Jungfrau Maria anbeteten. Sogar die Bohème von Paris ist nach Südfrankreich gepilgert, um diesem Fest beizuwohnen. Wir Franzosen sind keine Rassisten und keine Faschisten,jedoch dürfen wir von unseren Gästen erwarten, dass sie sich an unsere Gesetz halten. Unsere legendäre Gastfreundschaft wurde teilweise auf das schändlichste missbraucht. Unsere Strom-und Wasserzähler wurden angezapft, unsere Häuser überfallen, unsere Frauen vergewaltigt, Roma betätigten sich bis gestern als Zuhälter für ihre minderjährigen Kinder auf der Promenade des Anglais in Nizza (Nice-Matin). Sie bevölkern unsere Sozialämter, nehmen keinen festen Wohnsitz an, lehnen jegliche Arbeit ab, lehnen es ab, ihre Kinder in unsere Schulen zu schicken, leben von Geschäften unklarer Genese, aber wir Steuerzahler sollen das alles finanzieren? Und wenn wir uns wehren, dann schimpfen uns die EU-Bürokraten Rassisten und über den Rhein schallt es "Faschisten". Selten habe ich eine solche Hetzkampagne gegen Frankreich erlebt, wie in den letzten Monaten.

Monsieur Rainer

Sunday, September 19, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Reisefreiheit ist nicht gleich Niederlassungsfreiheit

Deshalb begrüsse ich einen EU-Gipfel zur Roma-Frage. Dann sollte aber bitte Klartext gesprochen werden: 1. Wo sind die 5 Milliarden Euro geblieben, die Frankreich und die EU zur Wiedereingliederung der Roma an ihr Heimatland Rumänien bezahlt haben? 2. Welche EU-Länder haben Menschen abgeschoben, die die Gesetze der Niederlassungsfreiheit der Aufnahmestaaten verletzt haben? 3. Wieviele Menschen, die unter diese Kriterien fallen, wurden bis jetzt und werden bis 2012 aus Frankreich, Belgien, Dänemark, Holland, Schweden, Spanien, Portugal, Italien, Ungarn, Polen, Tchechien, Österreich und Deutschland abgeschoben? 4.Zahlen auf den Tisch! 5. Wir wollen Fakten hören, damit die Hetzkampagne gegen Frankreich endlich aufhört! 6. Ist es wahr, dass Luxembourg reisende Roma schon an der luxembourischen Staatsgrenze abweist, was gegen EU-Recht auf Reisefreiheit verstösst? Wer sich in einem EU-Land länger als 3 Monate niederlässt hat einen Arbeitsvertrag, eine Krankenversicherung, einen festen Wohnsitz und den Nachweis der Einschulung seiner Kinder nachzuweisen. Das ist EU-Niederlassungsrecht! Wer sich nicht daran hält, wird aus allen EU -Staaten abgeschoben. Nichts anderes tut Frankreich, nichts anderes machen Dänemark, Schweden, Belgien, Italien usw. Schluss mit den Hasstiraden gegen Frankreich und der bodenlosen Heuchelei der guten Menschen aller Länder.

Monsieur Rainer
Sunday, September 19, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Deutschland hat kein ROMA-Problem?
50. Deutschland hat keine Roma - Problem !
Das waren genau die Worte der Bundeskanzlerin in Brüssel, als Präsident Sarkozy schwer von Barroso angegriffen wurde. Ist das nun wahr oder nicht? Sind wir Franzosen alles Rassisten und die Deutschen die guten Menschen jenseits des Rheins? Gibt es in Deutschland keine Romas, die den Menschen auf die Nerven gehen? Werden im Jahre 2012 etwa keine Roma in ihr Herkunftsland Kosovo abgeschoben? Oder hat etwa Frau Dr. Merkel in Brüssel schlicht die Unwahrheit gesagt und damit Nicolas Sarkozy im Regen stehen lassen. Ist das von der deutsch-franzPosischen Freundschaft eines Charles de Gaulle, Robert Schumann, Pierre Messmer, Giscard d'Estaing, Konrad Adenauer und Helmut Schmidt übriggeblieben? Ist alles schon vergessen, dass es die deutsch-französische Achse war, die die Wiedervereinigung Deutschlands zugelassen hat und Deutschland unverbrüchlich die Treue gehalten hat? Und nun diese Heuchelei aus Deutschland, diese Rassisten-Rufe zu uns über den Rhein, wobei man lieber selbst im eigenen Garten Deutschland kehren sollte? Ist wirklich alles so schön, so heil und so gut in Deutschland wie uns Franzosen Ihre Bundeskanzlerin weismachen will?

Monsieur Rainer


Saturday, September 18, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Carla Bruni ist eine moderne Frau
Sie braucht Nicolas Sarkozy nicht, eher er sie. Sie stammt aus einer italienischen Milliardärsfamilie ab, er wird im Pariser Bürgertum eher als Sohn armer ungarisch-griechischer Einwanderer belächelt. Sie verkehrt meist mit den Intellektuellen der Rive Gauche und fühlt sich bei der jeunesse doré eher zu Hause, als im prunkvollen Ambiente des Château der Madame Pompadour, das Charles de Gaulle schon als "ekelhaften Puff" bezeichnete. Sie ist eine Dame von Welt, hat beste Manieren und spricht fliessend vier Fremdsprachen. Er ist als grober Arrivist mit meist schlechten Manieren bekannt, der auch schon mal einen Landwirt als "pauvre con" bezeichnet. Er schmückt sich gerne mit dem Showbiz, was ihm den Spitznamen "Monsieur Bling-Bling" einbrachte, sie ist das Showbiz! Sie liest Sartre, Finkielkraut, Lévy und die Intellektuellen der Pariser Bohème, er plagt sich mit seinen Akten herum. Sie macht Musik und liebt die Kunst, er prügelt sich lieber auf der Strasse mit den Roma und dem "Racaille" der Banlieues herum. Eine ideale Ergänzung, n'est-çe pas? Bref, une femme fatale für Nicolas Sarkozy!

Monsieur Rainer
Saturday, September 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Diffamierung Frankreichs
Seit Wochen formuliere ich fast täglich neue Verteidigungs-Strategien für uns Franzosen. Es ist mir zutiefst zuwider, unseren Präsidenten in Schutz nehmen zu müssen, den ich nicht gewählt habe und dessen Allüren ich verabscheue. Selten ist mir dabei soviel Hähme entgegengeschlagen. Immer wieder versuchte ich, in meinen Beiträgen zur Sachlichkeit beizutragen. Natürlich hat jeder EU-Bürger sich auch an französische Gesetze zu halten. Natürlich hat Frankreich zusammen mit der EU fünf Milliarden Euro an Rumänien bezahlt, um den Roma in ihrer Heimat ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. Wo sind die Gelder geblieben? Französische Beamte müssen in Rumänien nach den verschwundenen Geldern fahnden. Von den EU-Beamten weit und breit keine Spur. Aber die Franzosen als Rassisten beschimpfen, das können die Damen und Herren EU-Kommissare, die das doppelte Salär beziehen, wie der französische Staatspräsident. Ihn, einen Sohn jüdisch-griechisch-ungarischen Einwanderer, als Faschisten zu bezeichnen, das können die EU-Kommissare. Der französische Europa-Minister Lellouch musste als Jude mit seinen Eltern vor den Nazis nach Tunesien fliehen und muss sich nun von der EU-Justizkommissarin mit den Greueln der Nazis im II. Weltkrieg vergleichen lassen? Es reicht, Herr Barroso, wir Franzosen haben die Nase voll von Euch satten EU-Bürokraten, die für alles grossspurig die Verantwortung tragen aber für nichts haften wollen.

Monsieur Rainer
Saturday, September 18, 2010
Mein Kommentar in der Zeit : Sind wir Franzosen Rassisten?
Gestern wurde das Urteil des Schwurgerichtes des Département Var über einen Adjudant der Gendarmerie Nationale gefällt. Zum Sachverhalt: Die Roma-Familie Guerdner lebt seit Jahren illegal in Frankreich, beachtet keinerlei Gesetze und ernährt sich von Sozialhilfe, Bettelei, Diebstahl und Einbrüchen. Bei einer Einbruchstour im Luberon wurden Angehörige dieser Familie von der Gendarmerie kontrolliert. Die Militär fanden in ihrem (gestohlenen) Camion zahlreiche TV-Geräte, die zuvor aus einem Zentrallager geraubt wurden. Der Marechal-Logis-Chef der Gendarmerie Nationale nahm daraufhin den Anführer der Diebesbande fest und fesselte ihn mit Handschellen. Dieser griff den Militär an und sprang samt Handschellen aus dem geschlossenen Fenster der Wohnung der Guerdners, wo die Militär eine Hausdurchsuchung vornahmen. Der Adjudant machte von seiner Schusswaffe Gebrauch und verletzte den Guerdner tödlich. Der langediente und tadellose Militär wurde angeklagt. Gestern wurde er nach wochenlanger Beweisaufnahme freigesprochen. Daraufhin ging der ganze Guerdner-Clan gegen die Richter, den Generalstaatsanwalt und gegen die Sicherheitsbeamten gewältig vor. Ein Polizist wurde dabei verletzt. So führen sich viele Roma in Frankreich auf. Wir Franzosen haben die Nase gestrichen voll von dieser Racaille, die nur auf Kosten von Sozialhilfe lebt, unseren Strom abzapft, unsere Häuser überfällt, auf den Strassen bettelt und ihre Kinder nicht zur Schule schickt. Sind wir Franzosen deshalb Rassisten?

Monsieur Rainer

Saturday, September 18, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Frankreich ist tief verletzt

Natürlich weiss Präsident Sarkozy, dass auch Deutschland vor einem riesigen Problem steht. Der Kosovo ist von der UN anerkannt. Damit ist der Grund für die Aufnahme von 12.000 Roma aus dem Kosowo in Deutschland entfallen und sie müssen in ihr Herkunftsland abgeschoben werden. Frau Dr. Merkel hat Sarkozy mit ihren lauwarmen Erklärungen in Brüssel nicht in Schutz genommen. Das hat den wütenden Präsidenten nur noch zorniger gemacht und so hat er ausgeteilt, was eigentlich in Deutschland erst nach den Wahlen im Jahre 2012 bekannt werden sollte. " Seht her, Frankreich, Schweden, Spanien, Dänemark, Deutschland und Italien schieben Roma ab, nur wir Franzosen werden als Rassisten bezeichnet!", so wird Nicolas Sarkozy gedacht haben. Frau Dr. Merkel hat verkannt, dass ein Franzose ganz anders tickt, wenn er beleidigt wird. Ausserdem scheint sie übersehen zu haben, dass Frankreich über einen der besten Auslandsgeheimdienste (DGSE) der westlichen Welt verfügt und sehr gut über Deutschland informiert ist. Das war die Retourkutsche für mangelnde Solidarität. Die ständige Hetzkampagne in vielen deutschen Medien hat die Franzosen frustriert. Nun teilt eben Präsident Sarkozy gegen die guten Menschen in Deutschland aus. Was haben die Deutschen denn erwartet? Dass sich Frankreich auf Dauer ungestraft als Rassisten und Faschisten bezeichnen lassen? Nun ist Schluss! Die deutsch-französische Freundschaft ist ein zu hohes Gut, als dass sie auf dem Altar von Opportunisten geopfert werden darf!

Monsieur Rainer

Saturday, September 18, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL: Frankreich-Bashing ist gerade in Mode
Natürlich weiss Präsident Sarkozy, dass auch Deutschland vor einem riesigen Problem steht. Der Kosovo ist von der UN anerkannt, Belgrad hat keine Einwände mehr gegen ein unabhängiges Kosowo. Damit ist der Grund für die Aufnahme von 12.000 Roma aus dem Kosowo in Deutschland entfallen und sie müssen in ihr Herkunftsland abgeschoben werden. Frau Dr. Merkel hat Sarkozy mit ihren lauwarmen Erklärungen in Brüssel nicht in Schutz genommen. Das hat den wütenden Präsidenten nur noch zorniger gemacht und so hat er ausgeteilt, was eigentlich in Deutschland erst nach den Wahlen im Jahre 2012 bekannt werden sollte. " Seht her, Frankreich, Schweden, Spanien, Dänemark, Deutschland und Italien schieben Roma ab, nur wir Franzosen werden als Rassisten bezeichnet! Dafür zahle ich es euch Heuchlern jetzt heim", so wird Nicolas Sarkozy gedacht haben. Ein Abgrund an Heuchelei tut sich auf! Frau Dr. Merkel hat in ihrer grenzenlosen Harmoniesucht vergessen, dass ein Franzose ganz anders tickt, wenn er beleidigt wird. Ausserdem scheint sie übersehen zu haben, dass Frankreich über einen der besten Auslandsgeheimdienste (DGSE) der westlichen Welt verfügt und sehr gut über Deutschland informiert ist. Das war die Retourkutsche für mangelnde Solidarität. Die ständige Hetzkampagne in deutschen Medien hat die Franzosen frustriert. Nun teilt eben Präsident Sarkozy gegen die warmduschenden guten Menschen in Deutschland aus. Was haben die Deutschen denn erwartet? Dass sich Frankreich auf Dauer ungestraft als Rassisten und Faschisten bezeichnen lassen? Nun ist Schluss. Frankreich zahlt es den Deutschen heim!

Monsieur Rainer
Saturday, September 18, 2010
Mein Kommentar in der FAZ: Gipfel der Heuchelei !
Natürlich weiss Präsident Sarkozy, dass auch Deutschland vor einem riesigen Problem steht. Der Kosovo ist von der UN anerkannt, Belgrad hat keine Einwände mehr gegen ein unabhängiges Kosowo. Damit ist der Grund für die Aufnahme von 12.000 Roma aus dem Kosowo in Deutschland entfallen und sie müssen in ihr Herkunftsland abgeschoben werden. Frau Dr. Merkel hat Sarkozy mit ihren lauwarmen Erklärungen in Brüssel nicht in Schutz genommen. Das hat den wütenden Präsidenten nur noch zorniger gemacht und so hat er ausgeteilt, was eigentlich in Deutschland erst nach den Wahlen im Jahre 2012 bekannt werden sollte. " Sehr her, Frankreich, Schweden, Spanien, Dänemark, Deutschland und Italien schieben Roma ab, nur wir Franzosen werden als Rassisten bezeichnet! Dafür zahle ich es euch Heuchlern jetzt heim", so wird Nicolas Sarkozy gedacht haben. Ein Angrund an Heuchelei tut sich auf! Frau Dr. Merkel hat in ihrer grenzenlosen Harmoniesucht vergessen, dass ein Franzose ganz anders tickt, wenn er beleidigt wird. Ausserdem scheint sie übersehen zu haben, dass Frankreich über einen der besten Auslandsgeheimdienste (DGSE) der westlichen Welt verfügt und sehr gut über Deutschland informiert ist. Das war die Retourkutsche für mangelnde Solidarität.

Monsieur Rainer
Saturday, September 18, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL zu "L'éclat c'est moi".
Wie der Pawlow'sche Reflex meldet sich der SPIEGEL-Korrespondent aus Paris und erzählt dem deutschen Stammtisch, was er über die bösen Franzosen zu denken hat. Dass er das alles nur aus den Gesprächen mit den Gauche Caviar im Café Flore auf dem Boulevard Saint Germain aufgeschnappt und aus der Lektüre der linken Kampfpresse abgekupfert hat, das lässt die "Bordeaux-Dogge" des SPIEGEL freilich unerwähnt. Gut, er wird sein Geld bekommen für eine Titelstory. Er wird es in Paris auch brauchen. Ansonsten ist der Artikel leider nicht geeignet, den Fisch darin einzupacken, da er ja in Papierform nicht vorliegt. Nicht einmal dazu taugt er.

Monsieur Rainer
Friday, September 17, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Franzosen sind Patrioten !
In der französischen Regierung sitzen keine Weichspüler, sondern Patrioten, die ihr Land verteidigen. Wenn es sein muss, auch gegen die Bürokraten von Frankreichs Gnaden in Brüssel. Ohne Sarkozy hätte Barroso keine weitere Amtszeit bekommen. Die Justizkommissarin hat unverzeihliches vermischt. Gerade eine Luxemburgerin, deren Land genauso unter der Besatzung und Déportation im II. Weltkrieg gelitten hat, hat jedes Augenmass verloren, wenn sie die Abschiebung der Roma aus Frankreich mit den Greueln der Nazis in Frankreich vergleicht. Da ist es die Pflicht des französischen Staatspräsidenten, den Damen und Herren in Brüssel mutig und ohne Girlanden entgegenzutreten. Das hat Nicolas Sarkozy getan. Kein Mensch regt sich über Schweden, Dänemark und Italien auf, die die Roma massenweise abschieben, nur Frankreich soll als rassistisches und faschistisches Land gebranntmarkt werden. Trop c'est trop, Monsieur Barroso! Und das Mutterland der deutsch-französischen Freundschaft wird von Frau Dr. Merkel jämmerlich im Stich gelassen. Ausser einer lauwarmen und vorallendingen politisch korrekten und diplomatisch verklausulierten Stellungnahme ist nichts zu hören von unserem deutschen Nachbarn. Wie erbärmlich!

Monsieur Rainer
Friday, September 17, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL : Zwei Lügner und Heuchler, Kouchner und Merkel
Bernard Kouchner ist das sozialistische Feigenblatt der Regierung Sarkozy. Dem ehemals hochangesehenen Chef der Organisation "Médecin sans frontière" ist offensichtlich die sozialistische und humanitaire Ader abhanden gekommen. Kein Minister der Regierung Sarkozy hat sich so gesuhlt in der Pracht des Aussenministeriums am Quai d'Orsay. 40 Köche wurden extra für Monsieur le Ministre eingestellt, 70 gepanzerte Limousinen beanspruchte der Herr des Palais d'Orsay. Sein Stern bei den Sosialisten sank sogar bei seinen sozilaistischen Parteifreunden, obwohl die es genauso bunt getrieben hatten und nicht umsonst den Spitznamen (Gauche Caviar, die linken Kaviarfresser) bekommen haben. Nun entdeckt er plötzlich wieder sein "Gewissen" und stänkert gegen die Abschiebung der Roma, die er selbst mitbeschlossen hatte. Die zweite Lüge kommt aus Deutschland. Natürlich werden laut Gesetz die Roma aus dem Kosovo im Jahre 2012 aus der Bundesrepublik Deutschland in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Alles eine einzige dreiste Heuchelei!

Monsieur Rainer
Friday, September 17, 2010
Mein Kommentar in der Zeit : Deutschland ist zu feige !
Im Jahre 2012 werden die Roma aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben. Man darf das in Deutschland nur nicht so laut sagen. Es könnte die Harmoniesucht der guten Menschen Deutschlands stören.

Monsieur Rainer
Thursday, September 16, 2010
Mein Kommentar in der FAZ: Nicolas Sarkozy brennt aus !
Es entsprach seinem sprunghaften Temperament, sich in alles und jedes einzumischen. Der Präsident brannte an beiden Enden wie ein Luster. Doch er brennt aus, ist müde, gereizt und erschöpft. Vieles ist ihm daneben gegangen, er hat desöfteren die Contenance verloren, was ihm gerade im bürgerlich-puristischen Frankreich übergenommen wird. " Pauvre con" sagt man nicht zu einem wütenden Bauern. Er hat sich auch mit zuviel Showbiz umgeben, auch sind Dinge, die man im feinen Frankreich nicht tut. Nicht umsonst wird er auch Monsieur Bling-Bling genannt. Leider sind dabei seine Reformen in den Hintergrund getreten. Er hat die schwarzen Kassen in den Ministerien abgeschafft, 100.000 völlig unnütze Beamte gefeuert, 7000 Dienstwohnungen verkauft, Heerscharen von Köchen und Flotten von Panzerlimousinen in den Ministerien abgeschafft. Erstmals prüft der Rechnungshof alle Ministerien wie auch den Haushalt des Elyséepalastes. Er hat gestern die nicht mehr bezahlbare Luxusrente der Franzosen abgeschafft. Natürlich schäumen die Sozialisten, Kommunisten und Trotzkisten, um so mehr, als es zur Politik Sarkozy's keine Alternative gibt. Zu seiner Person schon. Die Enarchen in der UMP lauern schon! Die Linke hat keine personellen Alternativen!

Monsieur Rainer

Thursday, September 16, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : So weit kommt's noch !
Monsieur Barroso und seine luxemburgische Justiz-Kommissarin haben sich gewaltig im Ton vergriffen. Es kann ja nicht sein, dass sich die EU bis an den Ural ausweiten will, ohne vorher gemeinsame Lebensstandards in allen Ländern einzuführen. Es kann ja nicht sein, dass Frankreich 5 Milliarden Euro an Rumänien bezahlt, damit die Roma in ihrem Heimatland ein menschenwürdiges Leben ermöglicht wird. Das Geld ist verschwunden und die Roma kommen zu tausenden nach Frankreich, schlagen hier ihre Zelte auf und respektieren kein französisches Gesetz. Sie leben von der französischen Sozialhilfe und allerlei Geschäften unklarer Genese! Sie schulen ihre Kinder nicht ein, beantragen keine Carte de Sejour, haben keine Krankenversicherung, keinen festen Wohnsitz und gehen keiner Arbeit nach. Die Roma wurden Frankreich einfach vor die Türe gekehrt, während sich die rumänische Regierung an dem Geld aus Frankreich bereichert. Und nun kommen die EU-Kommissare daher und beleidigen die Franzosen als Rassisten und Faschisten, in dem sie Frankreich in die Nähe der III. Reiches rücken. Das ist skandalös. Frankreich hat keinen Weichspüler als Präsident. Er weiss sich gegen diese Bürokraten in Brüssel zu wehren und er tut das lautstark! Recht hat er!

Monsieur Rainer
Thursday, September 16, 2010
Französischen Eltern wird bei Versagen das Kindergeld gekürzt !
In erster Linie sind Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich. Sie können nicht Kindergeld vom Staat kassieren und die Kinder haben nichts davon. Natürlich ist dieses Geld ausschliesslich für Kinder gedacht und nicht für Zigaretten und Alkohol der Eltern. Wer seine Aufsichtspflicht verletzt und die Kinder nicht in die Schule schickt, dem gehört das Kindergeld gestrichen! Eric Ciotti, laut SPIEGEL, ein " Hinterbänkler " der Nationalversammlung, in Wirklichkeit Präsident des Ceil regional des Département Alpes-Maritimes hat diese Idee angeregt. Er ist ein Mann der Praxis. Er ist der französische Buschkowski von Neukölln.

Monsieur Rainer
Thursday, September 16, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Verlogenheitsblase !
Es ist perfide, ausgerechnet Frankreichs Entscheidung, die Roma abzuschieben, in die Nähe des zweiten Weltkrieges zu rücken. Das passt sich aber nahtlos in die gnadenlose Hetzkampagne gegen Frankreich in vielen in-und ausländischen Medien ein. Dabei wird leicht vergessen, dass die EU es war, die mit ihrer Freizügigkeitsregelung das Roma-Problem Frankreich vor die Türe gekehrt hat. Frankreich hat 5 Milliarden € an Rumänien bezahlt, damit die Roma ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat führen können. Niemand fragt die rumänische Regierung, wohin das Geld verschwunden ist! Am wenigsten die EU. Wer sich länger als 3 Monate in Frankreich aufhält, hat bestimmte Gesetze zu beachten. Wer das nicht tut, wird abgeschoben. Das entspricht EU-Recht. Frankreich bedarf keiner Belehrung über Menschenrechte! Es hat während der deutschen Besatzung fürchterlich gelitten, 70.000 Juden und Mitglieder der Résistance wurden in Auschwitz vergast. Eine Million Franzosen waren in deutscher Kriegsgefangenschaft. Da sollte jeder Vergleich mit dem II. Weltkrieg unterbleiben. Das ist inakzeptabel! Die EU - Kommissarin bekommt sogar schon Beifall von der falschen Seite. Fidel Castro, das Musterbeispiel für die Achtung von Menschenrechten. Oh wie peinlich!

Monsieur Rainer
Wednesday, September 15, 2010
Mein Kommentar in der FAZ: Watergate in Paris?
Es geht nur um die Rentenreform! Alles andere darf getrost unter dem Sammelbegriff "Ranküne" subsummiert werden. Ranküne ist das Spiel, das in den französischen Grandes Ecoles gelehrt wird. Alle Enarchen haben es mit der Muttermilch eingesogen. Schaufelt man dieses ganze Gewaber um die Affaire Bettencourt, um das Abhören von Journalisten, um Mediapart, um die Abschiebung der Roma, um die "Affären" von Eric Woerth und um die Geheimdienste Frankreichs beiseite, bleibt nur eines klar und deutlich: Die linken Kräfte, bestehend aus Sozialisten, Kommunisten und Trotzkisten wollen mit allen schmutzigen Tricks, die sie in der Ära Mitterand gelernt haben, ihre sozialistischen Heilslehren vom Wohlfahrtsstaat retten. Dazu gehören die ruinöse 35-Stunden Woche, die Verrentung der Beamten mit 50 Jahren und das durchschnittliche Renteneintrittsalter mit 59.3 Jahren. Das alles hat Frankreich fast in den Ruin getrieben und soll nun repariert werden, weil schlicht nicht mehr finanzierbar. Da es keine ökonomischen Argumente gegen die Politik der Regierung Fillon gibt, wird aus allen linken Rohren geschossen, was das Zeug hält. Die Linke ist geübt in "sale affaires". Niemand hat einen grösseres Korruptionsdesaster hinterlassen, als die "Gauche Caviar" nach 14 Jahren Regentschaft.

Monsieur Rainer
Wednesday, September 15, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL
Die Berichterstattung über das Ehepaar zu Guttenberg zeigt überdeutlich, dass sich der SPIEGEL ebenso wie die Politiker weit vom Bürger entfernt haben. Es dauert nicht mehr lange, bis dieses einst so ehrwürdige Magazin ganz unten in der bunten Presse und bei den Zeitungen mit den grossen Buchstaben angekommen ist. Schade, ich las dieses Blatt seit meiner frühesten Jugend. Es war mir immer Leitbild und Information allerhöchster Qualität. Auch Kurt Tucholsky hätte seine Freude daran gehabt. Heute liest man den CICERO, wenn man wirklich sachliche und intellektuell hochstehende Reportagen lesen will. Der intellektuelle Niedergang eines einst grossartigen Nachrichtenmagazins ist zur Besichtigung freigegeben!

Monsieur Rainer
Tuesday, September 14, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Frankreich bedarf keiner Belehrungen !
Die Ausführungen der EU-Kommissarin sind anmassend, unsachlich und falsch! Frankreich hat einen einzigen formaljuristischen Fehler begangen, in dem der Innenminister in einem CIRCULAIRE die Präfekten angewiesen hat, die Abschiebung der Roma zu beschleunigen. Dieser Runderlass war rechtswidrig und wurde gestern Abend um 20 Uhr noch zurückgenommen. Für die Abschiebung von EU-Bürgern aus Frankreich bedarf es nämlich einer Einzelfallprüfung, sie darf sich ergo nicht auf eine ganze Volksgruppe beziehen. Dem Grunde nach ist die Abschiebung jedoch dann gerechtfertigt, wenn sich ein Ausländer nicht an französisches Recht hält. Wenn er sich länger als drei Monate in Frankreich aufhalten will, so hat er eine Carte de Sejour zu beantragen. Dazu benötigt er folgende Dokumente: Einen festen Wohnsitz, eine Krankenversicherung, ein Bankkonto, den Nachweis eines Arbeitsvertrages und der Einschulung seiner Kinder. Übrigens auch in Spanien! Erbringt er diese Dokumente nicht, sondern zieht wahllos und sichtlich erwerbslos durch das Land, so ist er abzuschieben. Dies entspricht dem EU-Recht. Die Mehrheit der französischen Bevölkerung steht hinter der Abschiebung der Roma. Frankreich hat 5 Milliarden Euro an Rumänien bezahlt, um den Roma eine menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat zu bieten.Wo ist das Geld geblieben? Die Abschiebung der Roma aus Frankreich eignet sich nicht zur Hetze gegen das Mutterland der Erklärung der Menschenrechte! Die Geduld der Franzosen mit den Roma tendiert gegen NULL !

Monsieur Rainer
Tuesday, September 14, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Frankreich braucht keine Belehrungen...........
........über Menschenrechte von der EU. Die Ausführungen der EU-Kommissarin sind anmassend, unsachlich und falsch! Frankreich hat einen einzigen formaljuristischen Fehler begangen, in dem der Innenminister in einem CIRCULAIRE die Präfekten angewiesen hat, die Abschiebung der Roma zu beschleunigen. Dieser Runderlass war rechtswidrig und wurde gestern Abend um 20 Uhr noch zurückgenommen. Für die Abschiebung von EU-Bürgern aus Frankreich bedarf es nämlich einer Einzelfallprüfung, sie darf sich ergo nicht auf eine ganze Volksgruppe beziehen. Dem Grunde nach ist die Abschiebung jedoch dann gerechtfertigt, wenn sich ein Ausländer nicht an französisches Recht hält. Wenn er sich länger als drei Monate in Frankreich aufhalten will, so hat er eine Carte de Sejour zu beantragen. Dazu benötigt er folgende Dokumente: Einen festen Wohnsitz, eine Krankenversicherung, ein Bankkonto, den Nachweis eines Arbeitsvertrages und der Einschulung seiner Kinder. Erbringt er diese Dokumente nicht, sondern zieht wahllos und sichtlich erwerbslos durch das Land, so ist er abzuschieben. Dies entspricht dem EU-Recht. Die Mehrheit der französischen Bevölkerung steht hinter der Abschiebung der Roma. Frankreich hat 5 Milliarden Euro an Rumänien bezahlt, um den Roma eine menschenwürdige Heimat zu bieten.

Monsieur Rainer
Tuesday, September 14, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Kurt Tucholsky: Was darf Satire? ALLES !
Der SPD - Vorstand macht auf mich den subjektiven Eindruck, ein in sich ruhender Zirkel zu sein, der keine Basis mehr hat und auch keine Menschen mehr weit draussen im Land erreicht. Er beschäftigt sich weitgehend mit sich selbst und beschliesst nun, ein Mitglied, das noch irgendwie in der Öffentlichkeit bekannt zu sein scheint, aus dieser demokratischen Resterampe auszuschliessen. Erst kamen der SPD die Grünen abhanden, dann verloren sie Parteimitglieder an eine linke Sektierergruppe und nun macht sich der Vorstand dieser musealen Veranstaltung aus dem vorletzten Jahrhundert daran, seine letzten Mitglieder auszuschliessen. Niemand wird dann mehr die Stammtische dieser Altherrenriege aus Gewerkschaftlern, Beamten, Lehrern und unterambitionierten Juristen stören. Was hat das noch mit gelebter Sozialdemokratie zu tun? Nichts!

Monsieur Rainer
Monday, September 13, 2010
Mein Kommentar in der FAZ : Das CIRCULAIRE ist rechtswidrig!
Es steht ausser Frage, dass auch EU-Bürger, die sich nicht an französisches Recht halten, gleich welcher Hautfarbe, Rasse und Religion, nach dem EU-Recht aus einem Land ausgewiesen werden können. Es ist auch unbestreitbar, dass sich viele Roma nicht an das französische Gesetz halten, das da lautet: Wer sich länger als drei Monate in Frankreich aufhält, benötigt eine Carte de Sejour. Dazu bedarf es folgender Nachweise: Arbeitsvertrag, Krankenversicherung, fester Wohnsitz, Einschulung der Kinder, Bankkonto. Diese Dinge sind bei vielen Ausländern, auch bei Roma, unbeliebt. Daher gehören diese Menschen abgeschoben. Das ist geltendes EU-Recht! Jedoch gezielt eine Bevölkerungsgruppe zur Abschiebung "freizugeben" versösst gegen französisches wie auch gegen EU-Recht. Das CIRCULAIRE von M. Brice Hortefeux ist daher rechtswidrig! Das ändert nichts an der Tatsache, dass laut YPSOS die Mehrheit der Franzosen die Abschiebung der Roma unterstützt. Es kann also keine Rede davon sein, dass die vielen SOS-Rassisme- Rufe der Sozialisten, Kommunisten, Trotzkisten und sonstigen linken Sektierern in Frankreich eine Mehrheit in dieser Frage hätten! Das sind die Fakten und sie sind unbestritten.

Monsieur Rainer
Monday, September 13, 2010
Nepotismus in Ägypten
Dass Husni Mubarak ein kluger Mann ist, bestreiten selbst seine Feinde nicht. Dass er aussenpolitisch eher ein ausgleichender Charakter ist, wird weltweit anerkannt. Er ist, genau wie sein ermordeter Vorgänger, immer bestrebt, mässigend auf die arabische Welt im Israel-Konflikt einzuwirken. Das macht ihn für den Westen unverzichtbar. Einige Schönheitsfehler seiner Amtsführung wie Nepotismus, gravierende Demokratiemängel, Folter und Mord an politischen Gegnern, massive Wahlfälschungen und Korruption werden dabei gerne übersehen. ElBaradei ist allerdings ein ernstzunehmender Gegner. Der intelligente und international reputierte Anwalt weiss sehr genau, dass er gegen den massiven Wahlbetrug Mubaraks niemals ankommen kann, da empfiehlt es sich, die Wahlen insgesamt zu boykottieren, um so das Gebäude Mubaraks zum Einsturz zu bringen. Das ist ein gefährliches Spiel, denn Präsident kann er als Christ in Agypten nicht werden. Und ein Freund der Amerikaner ist er auch nicht. Was bleibt? Mubarak oder das Chaos mit einer islamischen Republik Ägypten?

Monsieur Rainer
Monday, September 13, 2010
Der SPIEGEL hat mal wieder richtig kalkuliert !
Immer wenn das Blatt seinen Blick auf Frankreich, auf Monaco, auf Reichtum, Verschwendung oder unternehmerischen Erfolg richtet, dann hat es den grössten Zuspruch bei seiner Klientel. Wie der Pawlow'sche Reflex bellt der Neidhammel aus der Harzer-Siedlung. Man könnte Wetten darauf abschliessen. Ich wohne keine viertel Stunde von diesem Hongkong - Verschnitt, das sich Monaco nennt. Es ist vulgär, kriminell, hässlich und überaus dämlich. Uns Franzosen stösst es ab! Gestern war im NICE-MATIN ein Vergleichstest für Immobilien an der Riviera zu sehen. Für 150.000 Euro bekommt man ein Studio in Cannes, eine 2 Zimmer-Wohnung in Antibes und eine Duschkabine in Nizza. Für 250.000 Euro kann man ein winziges Häuschen in Grasse, eine Neubaubude mit drei Zimmern in Golfe-Juan oder ein Appartement in der Banane von Nizza erstehen. Für 500.000 Euro kauft man eine provancalische Baracke im Hinterland von Valbonne, eine Lizenz für eine Liegestuhl-Vermietung in Cannes-La Croisette oder eine Garage in Monaco! Wer so dämlich ist, 240 Mio Euro für ein Appartement mit drei Schlafzimmern in Monaco zu kaufen, der hat wenig betriebswirtschaftlichen Sachverstand. Kein Mieter wird ihm eine angemessene Rendite erwirtschaften. Hätte er sein Geld bei einer Bank für 3% fest angelegt, könnte er sich von den Zinsen den Rest seines Lebens in einer Sänfte in die Präsidentensuite der Hotel de Paris in Monte Carlo tragen und die russischen "Damen" dutzendweise kommen lassen. Selten so gelacht! Was wäre wohl aus diesem SPIEGEL - Bericht für eine Hasstirade geworden, wenn der Chefredakteur seinen "Rottweiler" aus Paris, Stefan Simons, von der Kette gelassen hätte?

Monsieur Rainer
Sunday, September 12, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL : Herr Seehofer ist kein Opportunist!
Es sind noch keine drei Wochen her, da plärrte er vollmundig: "Sie CSU ist eine Partei der Wehrpflicht!" Nachzulesen hier im SPIEGEL und in zahlreichen anderen Blättchen. Nun ist derselbe Seehofer für die restlose Abschaffung eben jener Wehrpflicht. Wieviel Seiten gibt es eigentlich noch, nach der Herr Seehofer umfallen könnte. Herr Seehofer ist ein "Jenachdemer". Opportunist wäre zu schmeichelhaft!

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Finis americae !
Wieviel Unheil wurde nicht schon im Namen irgendeiner Religion oder einer Weltanschauung über die Welt gebracht. Völkermorde, Genozide, Glaubenskriege, Hexenverbrennungen bis weit in den Ausgang des Mittelalters hinein. Wir glaubten, dies alles nach der Aufklärung und der Säkularisierung der französischen Revolution überwunden zu haben. Die USA waren nach der Aufklärung ein Sammelbecken für religiöse Sektierer. In wenigen Ländern der Erde wird das Wort "GOTT" in sovielen Zusammenhängen missbraucht wie in den USA. Vereint mit diesem Wahn geht das ungezügelte Hegemonialstreben dieser Weltmacht einher. Sie machte sich Feinde in aller Welt und vernachlässigte ihre eigene Infrastruktur. Gepaart mit einem gehörigen Schuss Paranoia, der mit dem 11. September 2001 nicht eben abgenommen hat, überzieht Amerika die halbe Welt mit den Produkten ihres militärisch-industriellen Rüstungskomplexes. Ignoranz und mangelnde Toleranz besorgten den Rest. So war der 11.9.2001 unausweichlich. Die USA setzten sich nicht mit dem Thema auseinander und überzogen Länder mit ihren Kriegen, die mit diesem schändlichen Anschlag nichts zu tun hatten. Lügen boten dafür die Grundlagen. Sieht man sich heute Amerika an, dann sind wir Beobachter des Untergangs eines Weltreiches. Emmanuel Todd hat dies in seinem Buch beschrieben. An der Politik des Overstreching werden die USA als Weltmacht untergehen, wie einst das römische Reich, das vor Protz kaum laufen konnte, aber ökonomisch am Ende war. Finis americae!

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL: Wo ist der investigative Journalismus geblieben?
Wer hinterfragt eigentlich die aufgeblasenen Verwaltungs-apparate der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten? Wozu benötigen wir zwei Staatsfernsehanstalten. Könnte man nicht eine davon privatisieren und so den Einfluss der Poltiker begrenzen. Wie kommen eigentlich Filme und immer wieder dieselben Stars ins Fernsehen? Wieviel Macht hat die Degeto? Alles Fragen über Fragen, denen ein investigativer Journalismus, als es ihn noch gab, nachgegangen wäre.

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar im SPIEGEL: Wir glauben gar nichts mehr!
Wozu haben wir eigentlich eine Bundesintegrations-beauftragte? Kennt jemand ihren Namen? Hat jemals irgendjemand etwas Gescheites von dieser Frau gehört? Ist also die Integration als gelungen zu betrachten? Wenn Sie alle diese Fragen mit NEIN beantworten müssen, dann sollte diese völlig unnütze Position eines Politikers abgeschafft werden! Sie ist nichts weiter als ein Versorgungsposten der politischen Kleptokraten. Ein Bundesbank - Vorstand musste das Volk der Deutschen aus seinem wohligen Multi-Kulti-Wahn wachrütteln. Nichts ist gut in Deutschland! Die Politikerkaste betreibt eine Poltitik, die gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung ist: Afghanistankrieg, Verlängerung der AKW's, Stuttgarter Hauptbahnhof, usw. Dabei entsteht der subjektive Eindruck, dass es den Politikern gar nicht mehr um das Wohl der Bürger, sondern nur noch um ihr eigenes Wohlergehen geht. Die Demokratie hat sich zur Kleptokratie fortentwickelt. Wer noch ernsthaft daran glaubt, dass Thilo Sarrazin "freiwillig" aus dem Vorstand der Bundesbank ausgestiegen ist, der ist entweder grenzenlos naiv oder zum Zyniker verkommen. Nichts glauben wir Bürger mehr unseren Politikern! Rein gar nichts mehr! Sie haben jede Glaubwürdigkeit der deutschen Bevölkerung verspielt!

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: An alle guten Menschen in Deutschland!
Ihr Kommentare sind teilweise herzzerreissend! Ihre Parteinahme für die Roma ehrt Sie, wie jede Parteinahme für einen sozial Schwächeren, für Menschen mit einer anderen Religion oder anderer Hautfarbe per se eine Menschenpflicht ist. Das alles respektiere ich. Was ich zutiefst verabscheue und niemals vergessen werde, ist die Hähme, die Hasstiraden und die Bösgläubigkeit, mit der Teile der deutschen Presse über uns Franzosen hergefallen sind, als wir unserem Gesetz Geltung verschafften und die Roma abgeschoben haben. Wenn denjenigen Deutschen, die uns in diesem Zusammenhang als Faschisten und Rassisten beschimpft haben, die Roma so sehr am Herz liegen, dann empfehle ich gerade denen, dass jeder, der über uns Franzosen so gehöhnt hat, je eine Roma-Familie bei sich zu Hause aufnimmt. Mal sehen, wie hoch die wirkliche Toleranzgrenze bei den guten Menschen in Deutschland ist. Unsere tendiert nämlich gegen null!

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Neue Töne !
Es ist noch nicht lange her, da wurden wahre Hasstiraden von deutschen Medien, speziell vom SPIEGEL, über uns ausgeschüttet. Wir Franzosen seien Rassisten und Faschisten! Falsch! Franzosen sind die gastfreundlichsten Nachbarn Europas. Unser Präsident, den man ja nicht mögen muss, stammt selbst aus einer jüdisch-griechisch-ungarischen Einwandererfamilie. Das einzige, was wir von einem Gast verlangen, ist, dass er sich an unsere Gesetze hält. Jeder, der sich länger als drei Monate in Frankreich aufhält, muss eine Carte de Sejour beantragen. Dazu benötigt man folgendes: Einen festen Wohnsitz, ein Bankkonto, eine Krankenversicherung und einen Arbeitsvertrag. Nein, das ist nicht Sache der Roma. Sie ziehen oft durch die Lande, senden meist ihre Kinder zum betteln, ihre Frauen zum scheibenwischen und gehen oft Geschäften unklarer Genese nach. Dazu kommt noch die Sozialhilfe. Frankreich und die EU haben vier Milliarden € an Rumänien bezahlt, um den Roma ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen. Dieses Geld ist verschwunden und die Roma sind wieder da! Laut dem Innenministerium in Paris steigt die Kriminalitätsrate nach Ansiedlung eines Roma-Clans in einer Gemeinde durchschnittlich um 53%. Das sind die Fakten! Wir hören heute schon das Klagen der guten Menschen in Deutschland, wenn ihre Roma abgeschoben werden! Kein böses Wort werden Sie aus Frankreich hören! Wir Franzosen respektieren die Deutschen! Niemals würden wir mit solcher Hähme über Deutschland herziehen!

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Grüezi !
Wenn sich ein Staat mitsamt seiner Politikerkaste als Räuber, Diebe, Kleptokraten und Wegelagerer an seinen Bürgern so schamlos vergreift, wie dies derzeit in der Bundesrepublik Deutschland der Fall ist, so hat das Volk zwei Möglichkeiten, von seinem legitimen Recht auf Notwehr Gebrauch zu machen.

Entweder es tritt in den Streik oder es stimmt mit den Füssen ab und verlässt das Land.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist zum Teil auch ein Stück Streik oder zumindest der Unmut der Arbeitslosen, einer Beschäftigung nachzugehen. Es lohnt sich nämlich gar nicht, als Arbeitsloser in Deutschland eine Arbeit anzunehmen !

Der Staat nimmt jedem Bürger von jedem verdienten Euro 79.2 % weg. Das setzt sich aus den Steuern aus Arbeit, also Lohnsteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und allen Verbrauchsteuern, wie der Mineralölsteuer, der Umsatzsteuer, der Tabaksteuer, Sektsteuer usw.usw.usw. zusammen.

Wozu also sollte der Arbeitslose sich eine Arbeit suchen ? Nehmen wir das Beispiel eines Niedrigverdieners, verheiratet, ein Kind, mit einem Bruttolohn von 1.500 Euro, woraus sich ein Nettolohn von 1.339 Euro ergibt. Arbeitet er nicht, sondern bezieht er Sozialhilfe, dann beträgt diese 1.318 Euro. Wo ist also der Anreiz, sich um eine Arbeit zu bemühen ?

Die Steuer- und Abgabenbelastung eines Singles beträgt ohne Verbrauchssteuern in Deutschland 51.3 %, in der Schweiz lediglich 29.6 %. Bei einem Alleinverdiener, verheiratet, zwei Kinder, beträgt die Steuer-und Abgabenlast in Deutschland 32.5 %, in der Schweiz lediglich 18.1 %.

Oder nehmen wir das Beispiel einer Ehefrau, die als Halbtagsbeschäftigte arbeiten gehen will, um sich etwas dazu zu verdienen. Sie erhält einen Bruttolohn von 1.250 Euro, wovon 263 Euro Sozialbeiträge, 564 Euro Einkommensteuer, 31 Euro Solidaritätszuschlag und 51 Euro Kirchensteuer abgezogen werden. Es bleiben ihr also netto 341 Euro aus ihrer beruflichen Tätigkeit.

Und erstreiten sich die Arbeitnehmer dann eine bescheidene Lohnerhöhung, die es allerdings laut Statistik seit 1999 nicht mehr gegeben hat, so verbleiben von 100 Euro mehr Lohn dem Arbeiter ganze 49 Euro in der Tasche, während diese Lohnerhöhung den Arbeitgeber 154.50 Euro kostet.

Ergebnis dieses Wahnsinns ist, dass diese Menschen schwarz arbeiten und dem Staat dadurch Milliarden an Steuern und Sozialabgaben entgehen. Die einzige Branche, die in Deutschland boomt, ist die Schwarzarbeit. Sie macht inzwischen den gigantischen Jahresumsatz von 370 Milliarden Euro.

Niemand wundert es noch, dass Deutschland nun eine der schwächsten Beschäftigungs-bilanzen der industrialisierten Welt aufweist. In anderen Ländern sind in den vergangenen Jahren über zehn Millionen Jobs geschaffen worden, in Deutschland stagniert die Beschäftigung. Nur 65 % der arbeitsfähigen Bevölkerung sind derzeit erwerbstätig.

Dies ist die traurige Realität des deutschen Arbeitnehmers. Dem mittelständischen Arbeitgeber geht es nicht viel besser. Er wird durch eine Flut von Gesetzen und Vorschriften vom Staat derart schikaniert, dass er heute fast 50 % seiner Arbeitskraft einsetzen muss, um die Flut von Gesetzen, Verordnungen, Statistiken, Erhebungen und Vorschriften des Staates zu beachten.

Circa 70 % aller weltweiter Steuergesetze, Erlasse zu Steuergesetzen und deren Ausführungsverordnungen wurden nur in Deutschland erlassen. Es gab genau drei Deutsche, die dieses Steuerchaos je verstanden haben : Der eine ist gestorben, der zweite ist verrückt geworden und der dritte hat alles vergessen ! (Zitat : Peer Steinbrück)

Die völlig überzogenen Arbeitsschutz-, Betriebsverfassungs- und Kündigungsschutzgesetze machen es einem mittelständischen Unternehmer praktisch unmöglich, neues Personal einzustellen, selbst wenn er dringend Arbeiter benötigen würde, um Aufträge auszuführen.

Stirbt der Unternehmer dann eines Tages, dann greift der Staat nochmal kräftig in seine Kasse, um die Erbschaftssteuer zu kassieren. Das ist reiner Diebstahl, denn dieses Geld wurde von dem Verblichenen im Laufe seines langen Lebens schon jahrzehntelang immer und immer wieder versteuert.

Es gibt einen Ausweg ! Die Schweiz hat mit der Europäischen Union (EU) ein bilaterales Abkommen geschlossen, wonach es jedem Mitglied der EU erlaubt ist, seinen Wohnsitz in der Schweiz zu nehmen und auch dort zu arbeiten.

Dies gilt nicht nur für Prominente wie Jan Ullrich, Michael Schumacher, Boris Becker, Otto Beisheim, den Inhaber von Metro, oder Theo Müller von Müller-Milch, nein, auch der Arbeiter oder Angestellte darf in die Schweiz ziehen, dort seinen Wohnsitz nehmen, arbeiten und sein Geld versteuern. Es ist dabei zu beachten, dass die Schweiz eine Föderation von Kantonen ist. Die Steuerhoheit liegt bei den Gemeinden und Kantonen und ist höchst unterschiedlich.

Die Rangliste der am niedrigsten besteuerten Kantone wird derzeit angeführt von den Kantonen Zug, gefolgt von Nidwalden, Schwyz, Wallis, Appenzell, Basel – Land, Zürich und Graubünden. Dort gibt es nämlich in erster Blutlinie überhaupt keine Erbschaftssteuer !

Also taugt die Neiddebatte um den Umzug von Müller – Milch oder Boris Becker in die Schweiz überhaupt nicht. Es ist einzig und alleine die Schuld der Verantwortlichen der Bundesrepublik Deutschland, wenn sich Unternehmer, Sportler und Arbeitnehmer in Deutschland vom Acker machen. Dies ist ihr gutes Recht! Es ist ein Akt der Notwehr gegen einen räuberischen Staat, der jede Kontrolle über seine Einnahmen- und Ausgabenpolitik verloren hat.

Die Schweizer Bürger leben nicht schlecht mit ihrer plebiszitären Demokratie. Es bedarf nämlich bei jeder grundsätzlichen Entscheidung in der Schweiz eines Volksentscheides. Das ist wahre Demokratie. Wenn sich Schweizer Politiker so desaströs und inkompetent gegenüber ihren Bürgern aufgeführt hätten, wie dies diese Jammergestalten in Deutschland tun, dann hätte das Schweizer Volk sie längst davon gejagt.

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Artikel in der ZEIT : Juristen !
Dass Juristen oft zu allem fähig und meist zu nichts in der Lage sind, ist ein alter Juristenwitz. Gut, die Generation der Nazi-Juristen hat sich biologisch erledigt. Deren Studenten und Referendare gehen langsam in Pension. Heute treibt sich ein Volk voller Spiesser, Bürokraten, entlaufener Revoluzzer aus den 68ern und auch schon deren verzogene, Austern schlürfende Söhnchen in den Amtsstuben herum und masst sich an, im Namen des Volkes Recht zu sprechen. Sie sprechen nicht in unserem Namen Recht, denn sie sind nicht von uns gewählt.

Jeder in Deutschland kreischt nach seinem « Recht », oder was er dafür hält. Dabei wird er tatkräftig von den Rechtsschutzversicherungen und von einem Heer arbeitsloser Rechtsanwälte unterstützt, denen keine Klage zu blöde ist, als dass sie sie nicht einreichen würden, nur um ein bisschen Kohle zu verdienen. ( Treffen sich zwei Anwälte auf dem Gerichtsflur : « Wie geht es, Herr Kollege ? « Antwort : « Danke, ich kann klagen »).

Deutschland ist ein einziger Rechtsstaat, sollte man meinen. Falsch, er ist ein Staat voller Rechthaber und fanatisierter Bürger, die wegen jedem Dreck andere Bürger anzeigen oder verklagen.

Dabei ist « Recht » eine durchaus subjektive Angelegenheit. Was dem Einen als Recht erscheint, wird von einem Anderen als schreiendes Unrecht empfunden. Und so wird geklagt und angezeigt, dass sich die Balken der Gerichte und Staatsanwaltschaften biegen.

Dem könnte man leicht Abhilfe verschaffen. In Frankreich zum Beispiel, auch nicht eben als Unrechtsstaat verrufen, muss jeder Anzeigeerstatter einen Kostenvorschuss an die Gerichtskasse zahlen. Führt das Strafverfahren nicht zu einer Verurteilung, so hat er die ganzen Verfahrenskosten zu bezahlen und die Staatsanwaltschaft ist von Gesetzes wegen verpflichtet, ein Ermittlungsverfahren gegen den Anzeigeerstatter wegen falscher Anschuldigung einzuleiten.

Darüberhinaus wird das Zivilverfahren in Frankreich automatisch solange unterbrochen, bis das Strafverfahren rechtskräftig abgeschlossen ist.

Hätten wir ebenfalls diese Praxis, so würde das dümmliche "Würzen" von Zivilprozessen mit unnötigen Strafanzeigen endlich aufhören. Es ist eine weitverbreitete Unsitte der deutschen Rechtsanwälte, Zivilverfahren mit Strafanzeigen anzufüttern, damit sie in der Hauptverhandlung Stimmung machen können. « Sogar die Staatsanwaltschaft ermittelt schon wegen des Verdachtes des Betruges, also muss das Zivilverfahren natürlich zu unseren Gunsten ausfallen », so der theatralische Tenor in den Plädoyers der Rechtsanwälte.

Nur wenige Richter lassen sich von diesem Schmäh nicht beeindrucken, denn der Richter ist zunächst einmal subjektiv zu beeinflussen. Auch werden in Zivilverfahren angebliche Vorstrafen des Beklagten von den Anwälten eingeführt, obwohl sie nur der Stimmungsmache dienen und im Zivilprozess gar nichts zu suchen haben.

Nun, unser Rechtssystem ist dringend renovierungsbedürftig, die Ausbildung der Juristen muss drastisch verändert und den heutigen Erfordernissen angepasst werden. Die Richter müssen vom Volk gewählt und wieder abgesetzt werden können. Erst dann sind sie wirklich unabhängig und verdienen die Autorität, die sie sich anmassen, nur weil sie zufällig ein paar Examina bestanden und sich eine Kutte bei der Hans – Soldan – Stiftung gekauft haben.

Endlich müssen die Herren Richter begreifen, dass sie nicht zu strafen haben. Das steht ihnen gar nicht zu. Es gibt kein staatliches Recht des Strafens. Die Richter haben lediglich die Aufgabe, die Bevölkerung vor Straftätern zu schützen, und zwar nur solange, wie diese eine Gefahr darstellen. Alles andere ist Sadismus, dummdreiste Anmassung göttlichen Wesens, tiefste Ungerechtigkeit.

Am allerwenigsten Recht haben diese Richter dazu, uns Moral zu blasen. Dazu sind sie weder befugt, noch ausgebildet. Sie sollten sich ihren Seelenkäse, der uns als Pseudopsychologie daherkommt, in ihren Urteilsbegründungen sparen. Es gibt immer noch diese Mischung aus Kaltherzigkeit, subalternem Geist, Überheblichkeit, dummen und sachlich verkehrten Moralvorstellungen, Einsichtslosigkeit, von vermuffter Seelenkunde, die keine ist.

Unsere Richter sollten sich auch endlich einmal abgewöhnen, Geständnisse mit Strafmilderungen zu belohnen. Der Talar hat nichts zu belohnen. Dafür gibt es gar keine Rechtsgrund-lage, sie ist nur Ausdruck der Faulheit von so manchen Richtern.

Es gibt auch keinen Paragraphen im Strafrecht, der gutes Verhalten vor Gericht vorschreibt. Eine Handlung kann nur dann mit einer Strafe belegt werden, wenn der Tatbestand für eine Bestrafung gesetzlich bestimmt ist.

Schliesslich muss unsere Justiz endlich politisch unabhängig werden. Dazu gehört, dass der Generalbundesanwalt kein politischer Beamter mehr ist, der je nach Gutdünken des jeweiligen amtierenden Justizministers in den einstweiligen Ruhestand geschickt werden kann, wenn er nicht pariert. Er sollte von den Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten der obersten Bundesgerichte und des Bundesver-fassungsgerichtes gewählt werden. Diese Wahl würde dem Generalbundesanwalt diejenige Autorität verleihen, die er zur Führung seines hohen Amtes unbedingt benötigt.

Auch die Generalstaatsanwälte sollten nicht mehr weis-ungsgebunden sein und direkt vom Volk oder von den Richtern und Staatsanwälten ihres Amtsbezirkes gewählt werden.

Die tägliche Praxis sieht anders aus. Da kann das Justizministerium jeden Staatsanwalt zitieren, Akteneinsicht verlangen und auf mehr oder weniger elegante Weise auf ein laufendes Verfahren Einfluss nehmen. Folgt der ermittelnde Staatsanwalt nicht den «Wünschen» der Politik, so findet er sich sehr schnell wieder als kleiner Familienrichter am Amtsgericht Hintertupfingen wieder, was in der Regel das Ende seiner Karriere bedeutet.

Hierfür gibt es zahlreiche Beispiele. Ein Augsburger Staatsanwalt wurde erst kürzlich zum Familien-richter "befördert", weil er ums verrecken nicht den Anweisungen seines Generalstaatsanwaltes in München in einem Verfahren gegen den Sohn eines bekannten Politikers folgen wollte.

Soviel zur Unabhängigkeit der deutschen Justiz, die die Politiker immer so vollmundig verkünden, wohl wissend, dass es so etwas in Deutschland noch nie gegeben hat. Verfassungsrechtlich ist die derzeitige Praxis höchst bedenklich, da das Grundgesetz ausdrücklich von der Gewaltenteilung spricht : der Legislative, der Executive und der Judikative.

Unser heutiger Anlass zu diesen Ausführungen ist folgender :

Zwei junge Männer, offensichtlich schwerst gestört, werden eines grauenhaften und abscheulichen Verbrechens beschuldigt. Sie sollen zwei elfjährige Geschwisterkinder entführt, vergewaltigt und anschliessend auf qualvolle Weise getötet haben. Das verhandelnde Schwurgericht musste sich über den ganzen Verhandlungszeitraum die grauenhaftesten Details dieses furchtbaren Verbrechens anhören. Das muss für die Richter, Geschworenen, Staatsanwälte und Rechtsanwälte ein traumatisches Erlebnis gewesen sein.

Niemand wünscht sich, jemals in eine solche Situation zu kommen. Die Richter, allesamt grundanständige Familienväter, gingen sicher seelisch und emotional durch die Hölle, mussten aber gleichwohl ein faires Verfahren garantieren. Dies ist ihnen unter höchster nervlicher Anspannung und enormer Selbstdisziplin auch gelungen. Sie kamen zu Recht zu dem Urteil, dass die Angeklagten schuldig sind, dieses entsetzliche Verbrechen begangen zu haben und verurteilten sie zu lebenslangen Freiheitsstrafen. Dies gilt es nicht zu beanstanden.

Bei der Urteilsbegründung brach es jedoch aus dem Vorsitzenden Richter heraus und er verlor die Kontrolle über sich. Dafür haben wir alle grosses menschliches Verständnis. Gleichwohl darf so etwas unter keinen Umständen geschehen.

Der Vorsitzende Richter sprach in der Urteilsbegründung davon, dass die Straftäter ohnehin nunmehr in den Vollzugsanstalten ein sehr gefährliches Leben vor sich hätten und es nicht unmöglich sei, dass sie die Haft möglicherweise gar nicht überstünden, da sie in den Gefängnissen auf der untersten Stufe der Hackordnung der Gefangenen stünden.

Dies hat in einer Urteilsbegründung nichts zu suchen. Erstens, weil es falsch ist und zweitens, weil es auch Aufgabe des Rechtsstaates ist, seine Bürger, auch wenn sie Schwerverbrecher sind, zu schützen. Der Richter impliziert, dass die Gefängnisse rechtsfreie Räume sind. Es darf aber in einem Rechtsstaat keine rechtsfreien Räume geben.

Falsch war diese Ausführung auch, weil Sexualverbrecher eben nicht auf der untersten Skala der Hackordnung in den Gefängnissen stehen. Woher will der Richter das denn wissen ? War er jemals in einem Gefängnis ? Was wissen denn die Richter vom Strafvollzug ? Das, was im Examen darüber gefragt wird. Gar nichts. Die meisten Richter können die Wirkung und den Unterschied zwischen einem und drei Jahren Haft gar nicht unterscheiden. Sie haben einfach ihre Tarife. Natürlich weiss ein Richter auch nicht, dass Einzelhaft nicht eine Strafver-schärfung, sondern eine Vergünstigung im Gefängnis ist.

Räumen wir einmal mit dem Ammenmärchen auf, das sich in weiten Teilen der Bevölkerung, der Politiker und der Justiz so unverrückbar in deren Hirnen festgesetzt hat.

Ein Sittlichkeitsverbrecher oder gar ein Kindermörder ist in der Regel ausgesprochen wandlungsfähig und kann sich seiner neuen Umgebung schnell anpassen. Durch scheinbares Wohlverhalten wirkt er auf die Vollzugsbeamten pflegeleicht. Seine Tat ist nach einer gewissen «Einarbeitungszeit» bald verdrängt und der Gefangene strebt nach Druckposten in der Knastordnung, die er auf Grund seiner Höflichkeit und seines Wohlverhaltens auch sehr schnell bekommt.

Schon bald besetzt er die Stelle des Rechnungsführers in den Werkstätten, oder des Fernseh- und Radiomoderators des Knastfunks, des Chefs der Bücherei, des Kalfaktors oder er erhält irgendwelche anderen begehrten Druckposten. Darüberhinaus engagiert er sich sportlich in der Knast- Fussballmannschaft, in Freizeitclubs, in Gesprächskreisen, Strick- und Häkelgruppen usw., oder erringt bald den Posten eines Sportwartes oder Schiedsrichters des Fussballknastvereins.

Oft lernt er im Gefängnis, Gitarre zu spielen, geht sehr inbrünstig sonntags zur Heiligen Messe in der Anstaltskirche und wirkt wie ein geläuterter Mensch, dem seine Triebe einen bösen Streich gespielt haben. Bald ist ihm das Mitleid aller Bediensteten sicher.

Oft ist der Sexualstraftäter auch in den Bekleidungskammern anzutreffen, was ihm wiederum zu grossem Einfluss und Macht in der Knasthirarchie verhilft. Er entscheidet, ob ein Gefangener ein neues Paar Schuhe oder neue Klamotten bekommt. Bei der Essensausgabe entscheidet er über die Zuteilung des schönsten Stückchen Fleisches oder über etwas mehr Wurst auf dem Teller des Mitgefangenen.

So steigt er sehr schnell in der Knasthirarchie auf und erhält Bewegungsfreiheit innerhalb des Gefängnisses, um seine zahlreichen Funktionen ausüben zu können. Dies verleiht ihm Macht gegenüber den Mitgefangenen und daher Ansehen und Respekt.

Er schmeichelt sich gekonnt und mit Charme bei den zahlreichen total verklemmten Voyeuren ein, die ihm als sogenannte ehrenamtliche Betreuer zugeteilt werden. Diese lesen mit schaurigem Gruseln seine Akten und behandeln ihn wie einen Prominenten, nur um ihre eigenen seelischen Abgründe zu befriedigen. Unappetitliche Szenen spielen sich bei den Betreuern ab, wenn es um die Zuteilung von Gefangenen geht. Das gruseligste Verbrechen hat den höchsten Grad der Anziehungskraft auf diese Betreuer.

Dem Sexualstraftäter oder Kindermörder gelingt es schon nach kurzer Zeit im Strafvollzug, alle Welt davon zu überzeugen, dass er eigentlich das Opfer ist, auf Grund seiner nicht von ihm verschuldeten abartigen krankhaften Veranlagung.

Er versucht, ein entspanntes Verhältnis zu den Beamten herzustellen, was sehr bald zu zahlreichen Lockerungen und Nachlässigkeiten im Vollzug führt. Kurz und gut, er führt sämtliche Vollzugsbeamte, sämtliche Anstaltspfarrer, Sozialarbeiter, Betreuer und Psychologen an der Nase herum und bastelt fleissig an seinem Image. Nur so ist es zu er-klären, dass es immer wieder Fehlentscheidungen und Nach-lässigkeiten bei Ausführungen und Krankenhausbesuchen bis hin zum baldigen Freigang gibt, die zu neuen Verbrechen führen können.

Denn eines haben alle Vollzugsbediensteten über die langen Jahre des gemeinsamen und konfliktfreien Umgangs mit dem Straftäter vergessen, der Sittlichkeitsverbrecher hat sich nur äusserlich angepasst, seine Triebhaftigkeit und sein abartiges Verhalten hat er nicht abgelegt. Bei der erstmöglichen Gelegenheit bricht sie wieder aus ihm heraus. Die Beamten erliegen einem grandiosen Täuschungsmanöver des Sexualstraftäters.

Diese Tatsachen blieben dem Richter offensichtlich bisher verschlossen, sonst hätte er sich und uns eine dementsprechende Urteilsbegründung erspart. Sie war schlicht unpassend und seiner sonst erstklassigen Verhandlungsführung nicht angemessen.

Ein viel schlimmerer Fall eines offensichtlichen Fehlverhaltens eines Richters erlebten wir gerade in München und ist mit dem menschlich verständlichen Ausrutscher oben genannten Richters gar nicht vergleichbar.

Ein der Pädophilie Beschuldigter wurde mit der Begründung aus der Untersuchungshaft entlassen, dass seine Opfer, kleine Kinder, ja aus asozialen Verhältnissen stammten und deshalb die Tat nicht so schwerwiegend sei, als dass eine Untersuchungshaft angesichts der zu erwartenden geringen Strafe noch gerechtfertigt sei.

Bei dieser Begründung bleibt einem geradezu die Luft weg. Diese krasse Fehlentscheidung des Haftrichters ist aus seiner Gruppenauslese herzuleiten, und es kann niemals besser werden, wenn Vorbildung und soziologische Auswahl nicht von Grund auf geändert werden. Dieser verhetzte Kleinbürger von einem Richter ist gefühlskalt und erbarmungslos, es gebricht ihm förmlich an jedem Rechtsgefühl. Er stammt offensichtlich aus der neuen Schicki – Micki – Generation von jungen Richtern, die man Austern schlürfend und Champagner saufend bei Dallmayr antrifft, wo sie sich lärmend und hohntriefend über ihre « Opfer » lustig machen.

Das Opfer ist der Schuldige. Bei so einer asozialen Herkunft sei es nicht auszuschliessen, dass die Kinder den Beschuldigten geradezu zu den pädophilen Handlungen animiert hätten, so hat sich der Münchner Haftrichter in seiner Entscheidung zur Aussetzung des Haftbefehls gegen den Beschuldigten eingelassen.

Dies ist der nach wie vor vereinzelt auftretende Ungeist, der in der deutschen Richterschaft anzutreffen ist. Wir können uns alle noch sehr gut an das Schandurteil in dem Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe gegen Otto John erinnern.

Dr. Otto John wurde im Dritten Reich wegen Teilnahme am aktiven Widerstand gegen das Unrechtsregime der Nazis wegen Hoch – und Landesverrat zum Tode verurteilt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der bekennende Frauenfreund und hervorragende Jurist Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Er wurde in Berlin von Spitzeln der Stasi betäubt, unter Drogen gesetzt und nach Ostberlin entführt. Dort gab er öffentlich, offensichtlich stark unter Druck gesetzt, wirre Erklärungen gegen die Bundesrepublik Deutschland ab und kam unter mysteriösen Umständen wieder frei.

Er wurde von allen Gerichten der Bundesrepublik Deutschland wegen Hoch – und Landesverrat verurteilt. Seine Revision beim BGH wurde mit der Begründung verworfen : "da der Angeklagte sein Vaterland schon einmal verraten hat und er dadurch einschlägig vorgestraft ist, ist ihm auch diese Tat zuzutrauen».

Er sass seine Zuchthausstrafe ab, verlor alle seine Pensionsansprüche und verstarb in ärmlichsten Verhältnissen, bis zum letzten Atemzug für seine Unschuld kämpfend.

Gab es einen Aufschrei unter den Richterkollegen ? Nein ! Und damit hat sich diese Richterschaft für uns erledigt.

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT: Systemfehler !
Die ganze Republik hat einen Systemfehler. Die parteinahen Stiftungen gehören abgeschafft. Die Kandidaten für den Bundestag dürften nicht länger in verrauchten Hinterzimmern der Parteivereine ausgekungelt und dann auf Listenplätze gesetzt werden. Es müsste Primeries geben und nur noch Direktmandate. Die Anzahl der Bundestagsabgeordneten müsste sich nach der Wahlbeteiligung berechnen. Sie sollten nur einmal wieder gewählt werden können und ihre Altersversorgung selbst bezahlen. Kanzler sollten direkt vom Volk gewählt werden. Existenzielle Fragen der Politik wie Bundeswehreinsätze oder Laufzeiten von AKW's müssten durch Volksentscheide entschieden werden. Resultat: Direkte Demokratie und keine Parteiendiktatur!

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar in der ZEIT : Grenzenlos naiv!
Es rührend, wie Sie noch an das Märchen von der frei gewählten Regierung glauben, die dann einen Schwur leistet, der sie verpflichtet, dem Deutschen Volk zu dienen. Diese Regierung wurde von niemand gewählt! Eine Partei wurde gewählt, die sich selbst ihre Abgeordneten und Regierenden in Hinterzimmern auskungelt. Der "Schwur" oder auch Amtseid genannt ist juristisch nichts wert, da nicht justiziabel. Und Sie glauben immer noch daran, dass die Politiker auch nur das geringste mit ihrem Volk zu tun haben? Das ist etwas für den Sozialkundeuntericht, hat aber nichts mit der Realität zu tun. Politiker tragen für alles die Verantwortung, haften aber für nichts. Das ist in etwa mit den Garantieerklärungen von Kaffeemaschinen gleichzusetzen!

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar in der FAZ: Das schwarze-peter-Spiel!
Erst masst sich der Bundespräsident an, für die Entlassung von Herrn Sarrazin öffentlich zu werben, dann will er erst prüfen, wie er von diesem Faux-pas wieder herunterkommt. Das Schauspiel wird gerade in Duisburg gegeben. Wie schiebe ich den schwarzen Peter jemand anders zu? Nichts einfacher, als das! Bundeskanzlerin Merkel hatte sich schon drei Tage vor Erscheinen des umstrittenen Buches für die Entlassung Sarrazins eingesetzt. Mit ihr natürlich in vorauseilendem Gehorsam der Innen-und der Finanzminister, alle politsch korrekt denken Menschen, die SPD sowieso und natürlich die guten Menschen Deutschlands: die Grünen. Nun sind die vom Volke völlig isoliert lebenden Politiker völlig schockiert über das Echo, das dieses Buch in der Bevölkerung gefunden hat und wissen nicht, wie sie die Kuh vom Eis bringen sollen. Sarrazin muss weg, soviel ist klar! Doch wie? Wiedereinmal eine Entscheidung gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung? Herr Wulff macht aus seiner Sicht das einzig Richtige: " Ihr habt den Kopf Sarrazins gefordert, dann liefert mir auch gefälligst die entsprechende Begründung dafür!" So kann er sich gemütlich zurücklehnen, wenn die Gerichte die Entlassung Sarrazins für rechtswidrig erklären sollten.

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar in der FAZ: Und ewig stänkern die Vertriebenen!
Es ist nicht einfach, seine Heimat zu verlieren. Das ist eine schmerzvolle Erfahrung. Doch darum geht es schon lange nicht mehr, denn die wirklich Vertriebenen haben sich biologisch verabschiedet. Was bleibt? Eine Marketing Strategie, mit der man immer wieder einige Prozente für die Rechte abfischen kann. Die Politiker versäumen keine Versammlung der Vertriebenen, um sich dort anzupreisen. Revanchistische Parolen sind da auch schon mal zu hören. Wen kümmert es, dass da historische Abläufe gelegentlich etwas verdreht werden. Sie zündeln gerne, um ihre Wählerschaft bei Laune zu halten. Kein Politiker würde es wagen, sich mit der mächtigen Vertriebenenlobby anzulegen. Also nimmt man dafür auch immer wieder einige Verstimmung im schockierten Ausland in Kauf. Das hat aber wenig mit Politik, sondern mehr mit Opportunismus zu tun. Das ist abstossend. Niemand ist mehr sakrosankt seit Sarrazin: Nicht die Vertriebenen, nicht die Intregationsverweigerer, nicht die jüdisch-russische Mafia mitten in Berlin. Nichts darf mehr auf dem Altar der politischen Korrektheit geopfert werden!

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Mein Kommentar in der FAZ: Herr Niebel sollte sein Wahlversprechen einlösen!
Das Entwicklungshilfeministerium gehört abgeschafft. Wer einmal die Bücher von Alt-Nationalrat Prof. Jean Ziegler gelesen hat, der zweifelt ernsthaft am Sinn der Entwicklungshilfe. Das scheinen nur Feigenblätter für unser schlechtes Gewissen zu sein, denn anstatt Almosen zu verteilen, sollten wir den Menschen in Afrika lieber Weltmarktpreise für ihre Produkte bezahlen. Afrika ist ein reicher Kontinent mit bettelarmen Menschen und meist verbrecherischen und korrupten Regierungen. Genau in deren Taschen fliessen aber meist die Gelder der Entwicklungshilfe. Wir könnten uns den Umweg über den Kongo sparen. Die Gelder landen ohnehin zum grössten Teil auf den Konten der Diktatoren auf schweizer Banken in Genf! Wer den Menschen wirklich helfen will, der muss soviel politischen Druck aufmachen, dass die bizarren Regime in Afrika verschwinden. Doch dies scheint nicht opportun. Solange, bis die Menschen zu uns kommen und nach ihrem Geld fragen, das sie nie für ihre Produkte erhalten haben. Dann bezeichnen wir sie als Wirtschafts-Asylanten und schieben sie wieder ab! Schande über unser Wirtschaftssystem und deren willfährigen Politikern ! Das wird nicht mehr lange gut gehen!

Monsieur Rainer
Saturday, September 11, 2010
Die Gründerväter der schwäbischen Alt-Liberalen
........würden sich im Grabe herum drehen, müssten sie diese Kleptokraten in ihrer guten alten FDP agieren sehen. Nichts ist abstossender und ekelerregender, als mitansehen zu müssen, wie junge und geschmeidige Berufs-Politiker eine alt - ehrwürdige Bürgerrechtspartei zu Grunde richten! Wenn ich diese Figuren schon sehe, dann möchte ich am liebsten sofort Papa Heuss in sein Grab nachspringen.

Monsieur Rainer
Friday, September 10, 2010
Das KSK der Bundeswehr muss im geheimen operieren ?
Hier in Frankreich ist es das 2. Fallschirmjägerregiment der französischen Fremdenlegion (2ème REP) in Calvi auf Korsika. Dieses Regiment hat einen Kampfschwimmerzug
(3. Kompanie, 4.Zug), der auch die Sondereinsatzkommandos der Gendarmerie Nationale (GIGN) trainiert. Das Regiment wird an allen Brennpunkten der Welt eingesetzt. Auch bei UN - Missionen. Das 2ème REP wird nicht vor der französischen Bevölkerung geheim gehalten, nichts mysteriöses rankt sich um diese Truppe, im Gegenteil, das Regiment wird alljährlich am 14. Juli beim Défilé zum Nationalfeiertag auf den Champs Elysées besonders frenetisch von den Bürgern Frankreichs gefeiert. Das ist der Vorteil einer reinen Berufsarmee, die sich nicht verstecken muss. Deutschland hat auch nach 50 Jahren keinen wirklichen Bezug zu seiner Bundeswehr gefunden. Was soll an der KSK-Einheit geheim bleiben? Dass sie auf Befehl tötet? Das ist die Realität in einem Einsatz, ist aber dem zutiefst pazifistischen Geiste der Deutschen nicht nahezubringen, was auch verständlich ist. Dann darf man aber als Politiker diese Bundeswehr nicht in einen Krieg schicken. Denn wo gehobelt wird, fallen Späne. Einen Krieg ohne Tod gibt es nicht, auch wenn uns das die Politiker immer weismachen wollen mit ihren Worthülsen vom humanitären Einsatz.

Monsieur Rainer
Wednesday, September 08, 2010
Ist die Regierung Merkel käuflich?
Natürlich gibt es heute schon Möglichkeiten, etwa 30% der Energie durch umweltschonende, rückstandsfreie und ökologische Alternativen zu gewinnen. Würde man den Druck erhöhen, anstatt ihn zu verringern, wie nun geschehen, dann wären es bald 50%. Zahlreiche Städte und Gemeinden werden nun grosse Probleme mit ihrer alternativen Energiegewinnung bekommen, die von Experten auf einen Gesamtschaden von 4,5 Mimmiarden Euro geschätzt werden. Nun frage ich mich, ob Peter Sloterdijk im "Cicero" diesen Vorgang mit seinem Begriff von der Kleptokratie gemeint haben könnte?

Monsieur Rainer
Wednesday, September 08, 2010
Phaeton: Herr Piëch ist nicht genial sondern egoman!
Da können Sie diese Missgeburt von einer Marketingleiche noch so hätscheln, pflegen und aufhübschen. Erstens hätte dieses Auto nie gebaut werden dürfen, weil das Segment bereits besetzt ist. Zweitens hätte es nie diesen zerstörerischen Namen dieses verachtenswerten griechischen Gottes bekommen dürfen und drittens, wenn Herr Piëch schon so ein Auto unbedingt in seiner Palette glaubt, benötigen zu müssen, dann hätte er diese Karrosse doch wenigstens "Horch" nennen müssen, dann hätte er ein Äquivalent zu Maybach gehabt. Ausserdem hätte ihn das nichts gekostet, denn der Name Horch gehört ihm schon und zweitens wäre dann das Auto seinem luxuriösen Anspruch gerecht geworden. Aber so? Ein weiteres Subventionsgrab der Politiker! Ansonsten ist das Auto verzichtbar. Frage: Wie macht man aus 200.000 Euro nach vier Wochen 20.000 Euro? Man kauft einen Phaeton!

Monsieur Rainer
Tuesday, September 07, 2010
SPIEGEL-Hetze gegen Frankreich geht deren Lesern auf die Nerven!
Die grosse Mehrzahl der SPIEGEL-Foristen macht diese ständige unqualifizierte Hetze gegen alles und jeden Franzosen nicht mehr mit. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens in Frankreich verbracht. Wir Franzosen haben ein grundsätzlich gespaltenes Verhältnis zu allen unseren Politikern. Dass M. Besson in Frankreich als besonders unbeliebt herausragen würde, wäre mir neu. Was also soll das Geschwätz vom "meistgehassten Politiker Frankreichs?" Wissen Sie, was wir Franzosen am meisten hassen? Das sind unsere Beamten, die in der Regel mit 50 Jahren in Rente gehen, die sich nicht etwa nach dem Durchschnitt aller Gehälter, sondern nach dem letzten Gehalt errechnet, dass sie etwa 3 Monate im Jahr im Urlaub sind und dass sie faul, unfreundlich und inkompetent sind. Beispiel gefällig? Seit April 2010 ist meine Krankenversicherungs-karte kaputt. Gestern wollte ich zum Arzt. Keine Karte, kein Arzt oder Barzahlung von meiner Rente. Anrufe bei der Krankenkasse? Formlos, fristlos und fruchtlos. Antwort meines Arztes: "Eh alors, c'est la France". Und eben dieses Funktionärsgesindel streikt heute gegen die Rentenpläne der Regierung Fillon, die eine Durchschnitts-rente von 62 Jahren einführen will und das innerhalb von 18 Jahren. Merde alors!

Monsieur Rainer
Tuesday, September 07, 2010
Der SPIEGEL hat ein neues Hassobjekt gefunden: Eric Besson !
M. Besson hat das getan, was im französischen Gesetz steht. Er hat die vollziehende Gewalt angewiesen, alle ausländischen Roma, die sich nicht an die französischen Gesetze halten, auszuweisen. Dazu gehören: Die Beantragung einer Carte de sejour, die man nur erhält, wenn man eine Krankenversicherung, einen Arbeitsvertrag, einen festen Wohnsitz und ein Bankkonto nachweisen kann. Diese geringfügigen Formalitäten wollten die Roma nicht erfüllen. Frankreich hat auf humanitärem Wege Millionen an den rumänischen Staat bezahlt, um den Roma in ihrem Heimatland ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Das Geld ist verschwunden. Nun sind die Roma wieder da und leben von der Sozialhilfe, in die sie nie etwas einbezahlt haben. Eric Besson ist sicher kein Rassist, sonst hätte er keine Maghreberin geheiratet. Also, was soll eine solche tendenziöse Berichterstattung?

Monsieur Rainer
Tuesday, September 07, 2010
Nicolas Sarkozy gegen Martine Aubry im Jahre 2012 ?

Verehrter ZEIT - Korrespondent: Das ist eine gewagte Hypothese. Erstens ist gar nicht ausgemacht, dass die Delors-Tochter Martine Aubry überhaupt den innerparteilichen Machtkampf gegen die Poids lourd in der PS gewinnt und als Kandidatin für die im Jahre 2012 stattfindenden Präsidentschaftswahlen aufgestellt wird. Da haben die "Gauche Caviar" wie Dominique Strauss-Kahn, Ségolène Royal, Laurent Fabuis und Betrand Delanoë noch ein wichtiges Wörtchen mitzureden. Und zweitens, wer sagt uns denn, dass die UMP, die Zentristen und die RPR sich nocheinmal auf einen Kandidaten Nicolas Sarkozy einigen können? Gerade die UMP hat eine starke Zahl erstklassiger Alternativen, wie Alain Juppé, Dominique de Villepein, Jean-Pierre Raffarin, François Fillon, Michèle Alliot-Marie, Hervé Morin oder gar François Bayrou mit seiner kleinen liberalen Partei. Die Frage stellt sich ergo noch nicht. Bis zur Wahl fliesst noch viel Wasser die Seine hinunter und Nicolas Sarkozy geht nicht nur den Franzosen an sich, den Linken im Besonderen und seiner eigenen Partei im speziellen mächtig auf die Nerven mit seiner sprunghaften Politik, seinem Hyperaktivismus, seinem Gossenjargon und seinem Arrivisten-Gehabe. Auch das ihn umschwirrende Showbiz trägt nicht immer zu seiner Reputation bei. Seine Politik ist alternativlos, seine Person jedoch nicht!

Monsieur Rainer
Tuesday, September 07, 2010
Ein französischer Unternehmer spricht und hier meine Antwort
Im wesentlichen teile ich Ihre Meinung. Sie entspricht dem Erfahrungsschatz eines leidgeprüften mittelständischen Unternehmers, der keine Lobby hat und daher zur Melkkuh der Nation geworden ist. Natürlich ist "Le premier clown" immer, zur Zeit ein bisschen arg vulgär, ein Handelvertreter der "Grand Patrons". Er hat deren Interessen zu schützen und ihre Produkte in aller Welt zu verkaufen. Dafür wurde er von den Patrons auserwählt und dem französischen Urnenpöbel zur "Wahl" präsentiert. Der mittelständische Unternehmer ächzt derweil unter den Steuern, Formularen und Schickanen einer alles überbordenden Funktionärs-Elite, die sich selbst in einer unglaublichen Dreistigkeit bedient. Nun soll diesen Funktionären etwas weggenommen werden und schon mobilisieren die Gewerkschaften. Warum? Weil die Gewerschafter der CGT, CFDT und FO fast ausschliesslich auch aus Funktionären bestehen. Es geht also nur um sie und nicht um die Arbeiter, die Selbstständigen, die Freiberufler, die ebenfalls in die gesetzliche Rentenkasse einbezahlen müssen. Wie kommt denn eine Zahl von 59.3 Renteneintrittsalter zustande? Doch nicht durch die Funktionäre, sondern durch die vielen Unternehmer und Freiberufler, die teilweise bis zum 80. Lebensjahr arbeiten müssen. Natürlich muss diese Bevölkerungsgruppe teilweise an der Steuer vorbei arbeiten, sonst könnte sie überhaupt nicht existieren. Erlauben Sie mir einen kleinen Einspruch: Die Linke war 1981 vollkommen desorganisiert und zerstritten. Da kam François Mitterand daher und versammelte diesen desolaten Haufen von Spinnern und Sektierern hinter sich, um Präsident zu werden. Hinterher präsentierten ihm die Sozialisten, Trotzkisten und Kommunisten die Rechnung für das Rassemblement. Was kam heraus? Genau diese von mir beschriebenen Zustände!

Monsieur Rainer
Tuesday, September 07, 2010
Die Franzosen arbeiten nur, um gut leben zu können !
Einverstanden! Wenn alle der gleichen Maxime folgen, dann bin ich sofort dafür. Es kann jedoch nicht sein, dass nur ein Teil der Gesellschaft nach diesem Motto leben darf und der grosse Rest buckeln muss bis zum umfallen, um dem "französischeren" Teil der Bevölkerung ihr Lebensmotto zu verwirklichen. Und das ist leider so. Ein Beispiel am Rande: Meine Krankenkassenkarte hat den Geist aufgegeben, ich warte seit April auf die Zusendung einer neuen Karte. Nichts bewegt sich. Gestern war ich im Labor, um meine Blutwerte messen zu lassen. Ergebnis: keine Karte, keine Laboruntersuchung, oder ich zahle es privat von meiner Rente. So geht das seit April, alles klagen, schreien, beschweren hilft nicht: Ein Beamter ist zuständig. Er macht mir eine neue Karte, wenn er dazu Zeit hat. Die Labormaus sagte achselzuckend: "C'est la France, eh alors?" Wenn Sie hier leben, Cher Monsieur, finden sie das savoir vivre nicht mehr halb so lustig!

Monsieur Rainer


Tuesday, September 07, 2010
Die Franzosen spinnen!
Die Frage bleibt, wer soll das bezahlen? Der 70jährige Taxifahrer? Der 72jährige Handwerker, der mir an Weihnachten noch meine Heizung repariert? Der Kioskbesitzer, der 80 Stunden in der Woche, tagaus, tagein, Samstag und Sonntag seine Zeitungen und seine Klimmstengel verkaufen muss, um wenigstens auf den gesetzliche Mindestlohn von 1.200 Euro pro Monat zu kommen. Ganz sicher zahlt das nicht der Cheminot, der einen TGV fährt, das Gehalt eines Airbus-Piloten bezieht und mit 50 in Rente geht. Darum gehts bei diesem Streit. Die jetzige Pyramide ist gegenüber dem Durchschnittsfranzosen zutiefst ungerecht. Ich hätte auch gerne mit einer geregelten Arbeitszeit gearbeitet und die Garantie erhalten, dass ich gesund an Leib, Leben und Geist in Rente gehen kann. Doch ich war beim Militär!

Monsieur Rainer
Tuesday, September 07, 2010
Wer sind die Streikenden in Frankreich ?
Die Regierung Fillon versucht, die sozialistischen, kommunistischen und trotzkistischen Irrlehren der Ära Mitterand modereat zu korrigieren. Frankreich ist das einzige Land in Europa, das sich noch einen Beamtenapparat leistet, der im Schnitt 30,6 höher liegt als in vergleichbaren Ländern. Die Herren arbeiten cirka 30 Stunden wöchentlich bei gleichzeitigem Ausgleich an Jahresurlaub von cirka 3 Monaten. 100.000 der nutzlosesten Beamten wurden bereits gefeuert. In der Regel gehen sie mit 50 Jahren in Rente. Sie berechnet sich nicht etwa aus dem Schnitt aller Saläre, sondern nur nach dem letzten Einkommen. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter der Franzosen beträgt 59.3 Jahre. Und das nur, weil die Selbstständigen und Freiberufler ebenfalls in das gesetzliche Rentensystem einzahlen müssen. So haben wir hier praktizierende Ärzte mit 70 Jahren, Taxifahrer mit 75 Jahren, Heizungsmonteure mit 73 Jahren, Kiosbesitzer mit 80 Jahren, die Mühe haben, eine Rente von gerademal 800 Euro zu bekommen, während ein Cheminot, der einen TGV steuert, fast das Gehalt eines Airbuspiloten bezieht mit 50 Jahren in Rente geht. Das alles ruiniert das Sozialsystem und muss dringend reformiert werden. Natürlich gehen die Gewerkschaften auf die Strassen. Das hat Tradition. Der Franzose ist renitent und neigt zum Widerspruch, egal um was es geht. Hauptsache Streik! Und da kommt auch noch Präsident Sarkozy daher und will mit dem savoir vivre einzelner Bevölkerungsgruppen Schluss machen. Merde alors!

Monsieur Rainer
Tuesday, September 07, 2010
Vox populi im Brunner - Prozess
Einem Gericht ist das seltene Kunststück gelungen, Recht, Rechtsempfinden und Volkes Stimme in Einklang zu bringen. Wir kennen Euer Lamento: Erst schlagen zwei Roma einen Rentner tot, dann schreien sie SOS-Rassisme. Tempi passati Ihr guten Menschen von Deutschland, Ihr Schläger-Versteher, Ihr Jugendsünder-Verzeiher, Ihr-vor Mitleid-mit-den-Tätern-Leidenden!

Monsieur Rainer
Monday, September 06, 2010
Generalstreik in Frankreich - für was ?
Frankreich hat eine andere Streikkultur wie andere Länder. Der Franzose ist von Natur renitent und neigt zum Widerspruch. Wann immer sich die Gelegehnheit dazu bietet, sich gegen den Staat aufzulehnen, dann tut dies der Franzose mit Hingabe. Der Grund ist oft zweitrangig. Es ist der Streik an sich, der zählt. Am 7. Semptember 2010 geht es jedoch um viel. Einige liebgewonnene sozialistischen Errungenschaften der Mitterandära sollen abgeschafft werden. Frankreich leistet sich noch immer 30.6% mehr Beamte als Deutschland, obwohl man bereits 100.000 der unnützesten Beamten gefeuert hat. Diese Beamten sind es gewohnt, maximal 35 Stunden in der Woche zu arbeiten, etwa 3 Monate Ferien jährlich zu machen und mit durchschnittlich 50-53 Jahren in Rente zu gehen. Die Arbeiter und Angestellten gehen im Schnitt mit 59.3 Jahren in Rente. Die Selbstständigen, die ebenfalls in die staatlichen Rentensysteme einzahlen müssen, buckeln oft bis zum 70. Lebensjahr. Die Sozialisten, Kommunisten und Trotzkisten hatten diese Heilslehre unter die Leute gebracht und nun kommt so ein "Windhund" daher und will das alles den braven Beamten und Arbeitern wieder wegnehmen. Dafür muss man doch auf die Strasse, n'est çe pas? Dass die moderate Erhöhung auf 62 Jahre Renteneintrittsalter ökonomisch vernünftig, sozial verantwortbar und haushaltstechnisch dringend zur Abwehr des kollabierenden Sozialsystems notwendig ist, das interessiert doch den Franzosen nicht. Merde alors! Aux armes citoyens, formez vos battaillons............

Monsieur Rainer
Monday, September 06, 2010
Wir verlangen sauberen Journalismus
Ich erwarte von der so überaus renommierten und von uns allen hochgeschätzten ZEIT, dass sie auch ein einziges Mal einen Fehler eingesteht und ihren pauschalierenden Bericht zurückzieht. Es ist nicht schlimm, einer Agenturmeldung aufgesessen zu sein, es wäre aber schlimm, wenn gerade die ZEIT nicht die Kraft hätte, sich von solchen unwahren Polemiken zu distanzieren. Sonst sind die Redakteure doch auch schnell bei der Hand, uns zur Ordnung zu rufen. Die FAZ hat zum Beispiel auf die Übernahme eines solch objektiv unwahren Berichtes ganz verzichtet. Nicht einmal der SPIEGEL traute der Meldung: Er spricht von insgesamt nur 12.000 Demonstranten in ganz Frankreich. Das heisst, nicht einmal 10% der eigenen Gewerkschaftfunktionäre haben sich dem Aufruf ihres Arbeitgebers angeschlossen!

Monsieur Rainer
Sunday, September 05, 2010
An die Redaktion der ZEIT: Unterlassen Sie Pauschalierungen !
Der Bericht Ihres Frankreich-Korrespondenten ist eine unzulässige Pauschalierung wenn er titelt: " Proteste in ganz Frankreich gegen Roma-Abschiebungen." Weiter schreibt er, dass in 130 Städten Frankreichs gegen die Abschiebung der Roma demonstriert wird. Das ist erwiesenermassen falsch! Richtig ist folgender Sachverhalt: Beweis: Bericht des französischen Innenministeriums, Place Beauvau, F-75008 Paris, Bericht der Préfecture de Paris 34 Quai des Orfèvres F-75001 Paris, Bericht des Präsidenten de Conseil regionale, M. Vauzelle, Marseille (Département Bouche de rhônes (13). Nach diesen übereinstimmenden Berichten hat es zwei Demonstrationen, beantragt und durchgeführt von der sozialistische und kommunistischen Partei, gegeben, nämlich in Paris und in Marseille. Teilnehmer waren 50.000 Mitglieder und Funktionäre der französischen Gewerkschaften CGT und GFDT, sowie einzelner linksradikaler Splittergruppen.Das sind die Fakten und sie sind unbestritten! Und Ihr Redakteur insinuiert hier einen landesweiten Streik vieler Franzosen gegen die Roma-Abschiebung? Das nenne ich eine unzulässige Berichterstattung, die wenig mit Journalismus, aber viel mit Pauschalierung zu tun hat!

Monsieur Rainer
Sunday, September 05, 2010
Wer sind die Demonstranten gegen die Abschiebung der Roma?
Lassen sie sich nicht täuschen, es ist nicht das französische Volk, das nach allen seriösen Umfragen zu über 83% für die Abschiebung der Roma ist. Von 60 Millionen Franzosen sind gerade einmal 50.000 Gewerkschaftler und Funktionäre der kommunistischen, trotzkistischen und sozialistischen Parteien auf die Strassen gekommen. Und gerade diese Parteien stellen mehrheitlich die Bürgermeister in den Banlieues. Gerade sie haben es jahrelang versäumt, eine seriöse Integration zu versuchen, was bei den Roma gar nichts gefruchtet hätte, denn sie sind gar nicht integrationswillig. Frankreich hat Millionen an Rumänien bezahlt, um den Roma ein würdiges Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen. Das Geld ist verschwunden und nun sind sie wieder da und verlangen trotz Luxuskarossen, bettelnden Frauen und klauenden Kindern auch noch Sozialhilfe von unseren Sozialkassen, in die sie nie etwas einbezahlt haben. Gerade wir in der Provence-Alpes-Côte d'Azur (PACA) haben die Pieds noir nach dem Algerienkrieg herzlich aufgenommen und sie grosszügig versorgt. Es waren Franzosen. Wir Südfranzosen sind keine Rassisten! Das Manöver der Sozialisten ist durchsichtig: seit Wochen werfen sie gegen Sarkozy und Woerth mit Schmutz, um ihre sozialistischen Träume von der Rente mit 59 behalten zu können. Um ihre sozialistischen Heilsbringer, die uns fast in den Staatsbankrott geführt hätten, zu schützen. Das sind billige Ablenkungsmanöver auf Kosten der Roma, für die sich die Sozialisten noch nie interessiert haben.

Monsieur Rainer


Sunday, September 05, 2010
Ni putes ni soumises !
Diese Féderation hat sich doch nur gegründet, um den Frauen in den Banlieues eine Sicherheit vor ihren gewalttätigen, rassistischen, frauenverachtenden, nichtsnutzigen, arbeitsscheuen Jugendlichlichen und Männern zu geben. Alleine im Pariser Vorort Vitry sind letztes Jahr 600 Frauen, Mädchen und Kinder von dieser Racaille vergewaltigt worden und dies nur aus einem Grund, sie wollen, dass diese Frauen ihre Ehre verlieren und nie wieder einen muslimischen Mann bekommen. Die Jugendlichen huren herum, jedoch die Ehefrau muss eine Jungfrau sein, ist das nicht hypokrit? Die Frauen haben aber den Spiess umgedreht, sie gehen auf die Schulen, sie machen ihre Universitäts-abschlüsse und verlassen diese Vorstädte, um weitab davon Familien zu gründen. Das macht sie nur noch verhasster, denn nichts ist den muslimischen Männern ein grösserer Dorn im Auge, als wenn ihre Frauen plötzlich intelligenter, freiher, unabhängiger und selbstständiger werden und nicht mehr auf den "Schutz" dieser herumlungernden Taugenichtse angewiesen sind. Dafür wurde diese Organisation von der französischen Staatssekretärin Fadela Amara gegründet: " Wir sind keine Huren und lassen uns nicht unterdrücken!" (Ni putes, ni soumises)In der Zwischenzeit gibt es diese Organisation auch in Deutschland!

Monsieur Rainer
Sunday, September 05, 2010
Meine Artikel in CICERO und in der ZEIT : Nichts ist gut in Deutschland!
Natürlich ist es leicht, jeden andersdenkenden Bürger, jeden nicht konformen Demokraten, jeden biederen Deutschen, der diesen Multi-Kulti-Wahn nicht mitmacht, jeden hart arbeitenden Bürger, der sich gegen diese politische Korrektheit wehrt, die sich wie ein Ausschlag auf Deutschland gelegt hat, einfach in die rechtspopulistische Ecke zu stellen. Das sind Methoden, denen sich gerne alle politische Parteien und die ihr ergebene Presse bedienen, wenn es gilt, den Mainstream durchzuhalten. Bloss keine Zivilcourage, bloss keine andere Meinung, bloss kein Realismus, es könnte ja den intellektuellen Einheitsbrei versalzen. Es würde Politiker stören, die weder direkt vom Volk gewählt sind, noch sich um die Meinung der Bürger scheren wollen. Und so können diese, völlig losgelöst und gedeckt von einer teilweise korrumpierten Presse, weiter Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung machen. Mit dem Totschlagargument, dass alles was nicht konform ist, ein Nazi oder ein Populist sein muss, werden sie nicht mehr lange durchkommen. Das Volk sucht ein Ventil für seinen Verdruss. Und so wird das geschehen, was im liberalsten Land der EU, nämlich Holland, geschehen ist, das Volk ist in seiner geforderten Toleranz überstrapaziert und wählt sich einfach andere Politiker. Nehmt Euch in acht, ihr ewig guten Menschen von Deutschland. Die Welt ist gar nicht so heile, wie Ihr uns immer wieder weismachen wollt. Bedauerlicherweise hat diese ständig gepredigte Dauertoleranz und die mit der Muttermilch eingesogene politische Korrektheit auch Spuren im Geist der Bürger hinterlassen. Die Toleranz gilt nämlich nur noch ihrem eigenen selbst gestrickten Weltbild. Sobald jemand daran rüttelt, wird der ach so Tolerante zur Furie! Ihm entgegengestellte Fakten werden negiert, ins lächerliche gezogen, oder in einer Art von Ignoranz bestritten, die richtige Hasstiraden gegen Andersdenkende heraufbeschwören. Dann ist plötzlich Schluss mit der eigenen Toleranz. Dann ist Schluss mit der politischen Korrektheit. Gegen diese anerzogene Verbohrtheit kommt man nicht einmal mit Humor an, den die Deutschen ohnehin nicht erfunden haben. Die politisch korrekten Deutschen und die furchtbar Toleranten sollten sich einmal ernsthaft fragen, warum jährlich 150.000 Menschen ihr Land für immer verlassen und unter grossen persönlichen Risiken in einem fremden Land, dessen Sprache sie oft nicht einmal beherrschen, mit NULL neu anfangen. Sie haben nichts mehr, denn sie haben alles hinter sich gelassen, ihre Freunde, ihre Habe, ihren Arbeitsplatz und ihre Heimat! Aber sie haben etwas bedeutendes hinzugewonnen: Die Freiheit! Deutschland schafft sich ab? Und was wäre daran so schlimm? Wer würde dieses Land der Besserwisser und ach so guten und ach so politisch korrekten Menschen wirklich vermissen?

Monsieur Rainer
Saturday, September 04, 2010
Nichts ist gut in Deutschland!
Natürlich ist es leicht, jeden andersdenkenden Bürger, jeden nicht konformen Demokraten, jeden biederen Deutschen, der diesen Multi-Kulti-Wahn nicht mitmacht, jeden hart arbeitenden Bürger, der sich gegen diese politische Korrektheit wehrt, die sich wie ein Ausschlag auf Deutschland gelegt hat, einfach in die rechtspopulistische Ecke zu stellen. Das sind Methoden, denen sich gerne alle politische Parteien und die ihr ergebene Presse bedienen, wenn es gilt, den Mainstream durchzuhalten. Bloss keine Zivilcourage, bloss keine andere Meinung, bloss kein Realismus, es könnte ja den intellektuellen Einheitsbrei versalzen. Es würde Politiker stören, die weder direkt vom Volk gewählt sind, noch sich um die Meinung der Bürger scheren wollen. Und so können diese, völlig losgelöst und gedeckt von einer teilweise korrumpierten Presse, weiter Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung machen. Mit dem Totschlagargument, dass alles was nicht konform ist, ein Nazi oder ein Populist sein muss, werden sie nicht mehr lange durchkommen. Das Volk sucht ein Ventil für seinen Verdruss. Und so wird das geschehen, was im liberalsten Land der EU, nämlich Holland, geschehen ist, das Volk ist in seiner geforderten Toleranz überstrapaziert und wählt sich einfach andere Politiker. Nehmt Euch in acht, ihr ewig guten Menschen von Deutschland. Die Welt ist gar nicht so heile, wie Ihr uns immer wieder weismachen wollt. Bedauerlicherweise hat diese ständig gepredigte Dauertoleranz und die mit der Muttermilch eingesogene politische Korrektheit auch Spuren im Geist der Bürger hinterlassen. Die Toleranz gilt nämlich nur noch ihrem eigenen selbst gestrickten Weltbild. Sobald jemand daran rüttelt, wird der ach so Tolerante zur Furie! Ihm entgegengestellte Fakten werden negiert, ins lächerliche gezogen, oder in einer Art von Ignoranz bestritten, die richtige Hasstiraden gegen Andersdenkende heraufbeschwören. Dann ist plötzlich Schluss mit der eigenen Toleranz. Dann ist Schluss mit der politischen Korrektheit. Gegen diese anerzogene Verbohrtheit kommt man nicht einmal mit Humor an, den die Deutschen ohnehin nicht erfunden haben. Die politisch korrekten Deutschen und die furchtbar Toleranten sollten sich einmal ernsthaft fragen, warum jährlich 150.000 Menschen ihr Land für immer verlassen und unter grossen persönlichen Risiken in einem fremden Land, dessen Sprache sie oft nicht einmal beherrschen, mit NULL neu anfangen. Sie haben nichts mehr, denn sie haben alles hinter sich gelassen, ihre Freunde, ihre Habe, ihren Arbeitsplatz und ihre Heimat! Aber sie haben etwas bedeutendes hinzugewonnen: Die Freiheit! Deutschland schafft sich ab? Und was wäre daran so schlimm? Wer würde dieses Land der Besserwisser und ach so guten und ach so politisch korrekten Menschen wirklich vermissen?

Monsieur Rainer
Saturday, September 04, 2010
Vorsicht! Überdehnung der Toleranzgrenze !
Natürlich ist es leicht, jeden andersdenkenden Bürger, jeden nicht konformen Demokraten, jeden biederen Deutschen, der diesen Multi-Kulti-Wahn nicht mitmacht, jeden hart arbeitenden Bürger, der sich gegen diese politische Korrektheit wehrt, die sich wie ein Ausschlag auf Deutschland gelegt hat, einfach in die rechtspopulistische Ecke zu stellen. Das sind Methoden, denen sich gerne alle politische Parteien und die ihr ergebene Presse bedienen, wenn es gilt, den Mainstream durchzuhalten. Bloss keine Zivilcourage, bloss keine andere Meinung, bloss kein Realismus, es könnte ja den intellektuellen Einheitsbrei versalzen. Es würde Politiker stören, die weder direkt vom Volk gewählt sind, noch sich um die Meinung der Bürger scheren wollen. Und so können sie völlig losgelöst und gedeckt von einer teilweise korrumpierten Presse weiter Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung machen. Mit dem Totschlagargument, dass alles was nicht konform ist, ein Nazi oder ein Populist sein muss, werden sie nicht mehr lange durchkommen. Das Volk sucht ein Ventil für seinen Verdruss. Und so wird das geschehen, was im liberalsten Land der EU, nämlich Holland, geschehen ist, das Volk ist in seiner geforderten Toleranz überstrapaziert und wählt sich einfach andere Politiker. Nehmt Euch in acht, ihr ewig guten Menschen von Deutschland. Die Welt ist gar nicht so heile, wie Ihr uns immer wieder weissmachen wollt. Nichts ist gut in Deutschland!

Monsieur Rainer
Saturday, September 04, 2010
Artikel 5 des Grundgesetzes schafft sich ab!
Thilo Sarrazin hat sich arbeitsrechtlich nichts zu Schulden kommen lassen. Er hat in seiner Freizeit als Privatperson von seinem Recht auf freie Meinungsäusserung gemäss Artikel 5 GG Gebrauch gemacht und seine ureigenste Meinung veröffentlicht. Es ist völlig unerheblich, ob man dieser Meinung folgt oder eine andere Meinung als er vertritt. Nun soll er dafür mit dem Ausschluss aus seiner Partei und dem Verlust seines Arbeitsplatzes bestraft werden. Die Wirkung auf die Bevölkerung im In - und Ausland ist verheerend. Die Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland haben dem Ansehen Deutschlands mit ihrer Haltung zur freien Meinungsäusserung schwer geschadet. Ein Mann sagt etwas nicht konformes und soll dafür mundtot gemacht werden. Das ist die "freiheitlich demokratische Grundordnung" nach dem Verständnis der Mächtigen in Deutschland. Sie haben sich als das entlarvt, was sie für mich schon immer waren: Pseudodemokraten, die nur dann nach der Demokratie rufen, wenn es ihnen in den eigenen Kram passt. Vorsicht! In Deutschland gärt es und das Ausland beobachtet sehr genau, wie hier die Verfassung von den Mächtigen mit Füssen getreten wird! Wehret den Anfängen!

Monsieur Rainer
Friday, September 03, 2010
Untauglicher Versuch
Thilo Sarrazin kann in seiner Freizeit tun und lassen, was er will. Es gibt keinen arbeitsrechtlichen Kündigungsgrund für seinen Rausschmiss aus der Bundesbank. Wenn die deutschen Politiker keine andere Möglichkeit finden, sich mit einem Provokateur aus den eigenen Reihen auseinanderzusetzen, dann ist das armselig! Immerhin stehen fast 90% der Bevölkerung hinter Thilo Sarrazin. Da sieht man wieder, wieweit sich die Politiker von der Realität entfernt haben. Sie haben nämlich keine Ahnung davon, wie es in Deutschland gärt. Wir sind das politisch korrekte eia-popeia Multi-Kulti-Geschwätz der Politiker leid. Klartext ist gefordert!

Monsieur Rainer
Thursday, September 02, 2010
Das BKA warnt Online-Shopper vor Beihilfe zur Geldwäsche!
Wie verzweifelt und kindisch muss eigentlich eine solche Mamutbehörde sein, wenn das ihre grösste Sorge ist. Täglich werden Milliarden von USD durch schweizer und amerikanische Banken geschleust, um in legalen Unternehmen investiert zu werden. Offizielle Statistiken der OECD sprechen heute schon davon, dass etwa 50% der internationalen Konzerne in den Händen von kriminellen Vereinigungen sind. Fonds, Portfolios, Hedge-Fonds, Immobilienfonds sind die beliebtesten Geldwaschmaschinen der N'drangeta, der Cosa Nostra, der Mafia, der Burmesischen Generäle, die aus dem Burma Dreieck Laos, Kambodga, Thailand, Burma, Singapor ihre Drogengelder in der Schweiz und an den Offshore-Plätzen der Welt waschen. Die Immobilienmakler an der Côte d'Azur, in Marbella, London, Mallorca werden täglich mit Mails überschwemmt, in denen ihnen Gelder aus Nigeria, Kenia, Irak und Afghanistan angeboten werden, um ohne jede Besichtigung, Luxusimmobilien zu kaufen. Und da kommt das BKA daher und macht sich Sorgen wegen ein paar Online-Wäschern? Das ist ein Treppenwitz der Geschichte. Die Herren wissen ganz genau, wo die eigentlichen Geldwäscher sitzen, doch sie unternehmen nichts, weil sonst ganze Volkswirtschaften, wie England mit seinen Offshore-Plätzen, Malaysia, Singapor und die Niederlande mit seinen Karibik-Inseln Curaçao zuzammenbrechen würden. Wie naiv ist es, den paar Handwerkern nachzulaufen, wenn sie ein paar Euro nach Liechtenstein, in die Schweiz oder nach Luxemburg transferieren. Welcher Aufwand an Personal wird hier an den Grenzen in Lindau, Konstanz und Luxemburg getrieben. Alles nur Show für die Galerie. Die richtigen Geldwäscher bekommen sie nie! Lesen Sie "Commissaire Carlucci: Die Austernzüchter von Arcachon". In diesem Buch ist der Kreislauf des Geldes minutiös beschrieben.

Monsieur Rainer
Thursday, September 02, 2010
Wachstum alleine ist ein Irrweg !
Die radikale Verschlankung des überbordenden Staates muss endlich angepackt werden. Ich werde müde, immer und immer wieder aufzuzählen, warum die Kritiken des Bundesrechnungshofes nie ernst genommen werden. Ich werde müde, immer und immer wieder die Abschaffung von zahlreichen völlig unnützen Behörden, den zweiten Regierungssitz in Bonn, einige Bundesländer, die 50 parlamentarischen Staatssekretäre und den ganzen Fuhrpark des Bundestages abzuschaffen. Selbst diese Massnahmen wären allesamt sinnlos, wenn das Bundesverfassungsgericht den zahlreichen anhängigen Klagen entspricht und den Solidaritätsbeitrag als verfassungswidrig einstuft. Den Soli an die Bürger zurückzuzahlen, das ist dann auch nicht mehr mit Sparpacketen zu schaffen. Dann ist Schicht im Schacht und Deutschland hat den Staatsbankrott!

Monsieur Rainer
Wednesday, September 01, 2010
Muss sich Carla Bruni vom Iran als Hure beschimpfen lassen ?
Madame la Présidente darf eben nicht, wie so oft in letzter Zeit geschehen, auf das leichlebige und männermordende, nichtsnutzige Luxusmädchen aus der Milliardärsfamilie Bruni-Tedesci reduziert werden. Sie ist eine junge moderne Frau, die sich mehr der Jeunesse doré der Rive Gauche, also den linken Intellektuellen der Cafés in Saint-Germain-Prés zugehörig fühlt, als dem kalten Machtapparat des Elyséepalastes. Sie ist in zahlreichen gemeinnützigen Organisationen engagiert und ist überaus sensibel, was die Behandlung von Frauen angeht. Ihre Familie musste vor dem Terror der Roten Brigaden aus Italien flüchten und fand in Frankreich Asyl. Sie muss sich von den Mächtigen Irans ganz sicher nicht als Hure beschimpfen lassen. Wenn Carla Bruni jemand beleidigt, sollte man stets zuerst nach seiner Legitimation fragen. Die Scharia und der iranische Staat haben sicher keine Legitimation!

Monsieur Rainer
Wednesday, September 01, 2010
Der Prozess von Franz Kafka gestern Abend bei "Beckmann"
Das war keine Talk-Show, sondern eine mediale Hinrichtung. Ankläger, Richter und Vollstrecker waren Herr Beckmann in einer Person. Der Angeklagte hiess Thilo Sarrazin. Der Richter liess den Angeklagten weder ausreden, noch kam dieser überhaupt dazu, seine Argumente darzulegen. Roland Freisler und der Volksgerichtshof schienen wieder auferstanden zu sein! Die Show heisst "Beckmann". Das ist die lästige Tragik vieler Talk-Shows. Die meisten Moderatoren haben ihren Auftrag missverstanden. Sie inszenieren sich selbst, die Gäste sind nur Staffage zur Verschönerung ihres übersprudelnden Ego-Tripps. In diesem Fall hätten die Gäste sehr viel Intelligentes zu einer lebhaften Debatte beitragen können, doch Herr Beckmann musste sein politisch korrektes Weltbild und den Mainstream durchsetzen. Damit würgte er jede interessante Diskussion ab. Noch spüren nur sehr wenige Meinungsträger der Nation, dass eine grosse Zahl der Deutschen die Parolen des politisch korrekten Einheits-Spiessers mit seinem genormten Ethnokitsch satt sind. Deutschland will eine Streitkultur über die drängendsten Fragen der Republik, die sich gewaschen hat und nicht dieses politisch korrekte Eia-Popeia der Politiker und Meinungsmacher.

Monsieur Rainer
Tuesday, August 31, 2010
Hinweis !

Nachstehende Beiträge zum Thema Thilo Sarrazin können Sie in der "ZEIT", in der "FAZ" und im "CICERO" nachlesen.

Monsieur Rainer
Tuesday, August 31, 2010
Die Show heisst " Beckmann "
Das ist die lästige Tragik vieler Talk-Shows. Die meisten Moderatoren haben ihren Auftrag missverstanden. Sie inszenieren sich selbst, die Gäste sind nur Staffage zur Verschönerung ihres übersprudelnden Ego-Tripps. In diesem Fall hätten die Gäste sehr viel Intelligentes zu einer lebhaften Debatte beitragen können, doch Herr Beckmann musste sein politisch korrektes Weltbild und den Mainstream durchsetzen. Damit würgte er jede interessante Diskussion ab. Noch spüren nur sehr wenige Meinungsträger der Nation, dass eine grosse Zahl der Deutschen die Parolen des politisch korrekten Einheits-Spiessers mit seinem genormten Ethnokitsch satt sind. Deutschland will eine Streitkultur über die drängendsten Fragen der Republik, die sich gewaschen hat und nicht dieses politisch korrekte Eia-Popeia der Politiker und Meinungsmacher. Wo sind wir denn eigentlich hingekommen, wenn ein hochintelligenter Fersehmoderator wie Herr Dr. Kleber das langweilige Statement eines Politikers zu irgend einem Thema nicht mit einem lächelnden " Tatsächlich? " in Frage stellen darf, ohne dafür gerüffelt zu werden? Sind wir auf dem Weg zum politisch korrekten Einheitsstaat, wo es nur noch eine Streitkultur geben darf, die von den Politikern und den Medien vorgegeben wird? Jeder, der von dieser Norm abweicht, wird mit dem Totschlagargument Nazi oder Faschist ausgegrenzt? Das ist Meinungsdiktatur aber keine gelebte Demokratie!

Monsieur Rainer
Tuesday, August 31, 2010
Thilo Sarrazin : Nicht ausgrenzen, debattieren !
Die Parteien und die guten Menschen Deutschlands reagieren auf Thilo Sarrazin geradezu hysterisch. Sie wollen ihn aus der Bundesbank entfernen und aus der SPD ausschliessen. Dies ist ein Armutszeugnis für die Streitkultur in Deutschland. Selbstverständlich sind einige seiner Thesen krude und wenig wissenschaftlich, jedoch der Grundtenor ist allemal eine Debatte wert. Warum haben die deutschen Parteien nicht die Grösse, sich mit den Denkanstössen Sarrazins auseinanderzusetzen, sondern grenzen jeden aus, der es wagt, an ihrem Weltbild zu kratzen? Es ist doch nicht zu bestreiten, dass es eine beträchtliche Zahl von Bürgern in Deutschland gibt, die sich speziell bei den Wahlen gegen die genormte politsche Korrektheit stellt. Gerade die Nichtwählerpartei ist doch die grösste Volksbewegung in Deutschland. Sie ist nicht etwa politisch uninteressiert! Im Gegenteil, sie wendet sich nur angewidert von den immer gleichen Parolen der Parteien ab. Wir sollten über Herrn Sarrazin nachdenken, anstatt ihn auszugrenzen, bevor uns das Schicksal Hollands blüht, das die Nase gestrichen voll hatte von dem pseudoliberalen Einheitsbrei der etablierten Parteien. Die politische Korrektheit ist heute ein höheres Gut als eine flammende Streitkultur. Und das ist der Anfang vom Ende einer lebendigen Demokratie! Ist es nicht vielleicht durchaus möglich, dass wir mit dem von den Parteien erzwungenen Weltbild einer Multi-Kulti-Kultur die Geduld einer grossen Zahl der Bürger Deutschlands überstrapazieren?

Monsieur Rainer
Tuesday, August 31, 2010
Mein Kommentar in der " ZEIT ": Schaulaufen der französischen Linken
Das Jahr 1981 bedeutete eine schicksalshafte Wende der V. République. Die Franzosen waren die Parolen der Bourgoisie gründlich leid. Charles de Gaulle, Georges Pompidou und Giscard d’Estaing waren würdige, grundanständige, intelligente und geschichtsbewusste Präsidenten der Republik. Doch irgendwie machte sich eine Aufbruchstimmung breit. Die Intellektuellen der Rive Gauche, die Sozialisten, die Trotzkisten, die Kommunisten und kleine politische Gruppen von linken Sektierern wollten etwas neues wagen. Sie wollten eine linke Republik. Es fehlte eine Gallionsfigur, die intelligent und gerissen genug war, diese völlig unterschiedlichen Denkansätze von Politik unter einen Hut zu bringen. Es bot sich überraschenderweise ein Mann an, der schon alles mögliche war, jedoch als Linker nie in Erscheinung getreten war. Er war einmal Mitarbeiter der verhassten Vichy-Regierung, dann wieder deutscher Kriegsgefangener, nach seinem Ausbruch schloss er sich der Résistance an, um sich dann aber nicht zu scheuen, ein enger Freund von ehemaligen Kollaborateuren zu werden. In dieser undurchsichtigen Gemengenlage wurde der hochintelligente und brillante Denker François Mitterand Innenminister unter dem Präsidenten Charles de Gaulle und schlug am 28. Mai 1968 den Generalstreik der Arbeiter, Intellektuellen und Studenten der Rive Gauche mit brutaler Härte nieder. Genau jener François Mitterand erkannte im Jahre 1981 das Machtvakuum der völlig zerstrittenen Linken. Es gelang ihm tatsächlich diese desolate Ansammlung von Träumern, Spinnern, Trotzkisten, Kommunisten, Sozialisten und linken Intellektuellen zu einem Rassemblement der Gauche zu bewegen. Er versprach jeder Gruppierung, deren Ziele umzusetzen, sollten sie sich alle um ihn scharen und ihn zum Staatspräsidenten zu wählen.

Am Abend des zweiten Wahlgangs war ich in Paris. Ganz Frankreich geriet in einen Freudentaumel, als Punkt 20 Uhr über alle Kanäle des französischen Fernsehens und Rundfunks der neue französische Staatspräsident bekanntgegeben wurde. Es war François Mitterand! Meine Freunde, allesamt gestandene Anwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Unternehmer, aber auch viele Mitglieder der Jeunesse doré aus dem Café Flore in Saint-Germain-des-Prés wie Jack Lang, Alain Delon, Jean-Paul Belmondo, Simone Signoret und Yves Montand zogen mit mir zum Place de la Bastille und wir sangen in unserem Freudentaumel die sozialistische Internationale abwechselnd mit der Marseillaise. Spät am Abend zogen wir, schon reichlich arrosiert vom vielen Champagner, zum Pantheon, wo François Mitterand in einer Hollywoodreifen Inszenierung, nur begleitet von einer Kamera des französischen Fernsehens, eine Rose auf das Grab von Jean Jaurès, dem Gründervater der französischen Sozialisten, niederlegte. Fackeln beleuchteten dieses gespenstische Schauspiel. Wir alle weinten vor Rührung und Glück.

Eine neue Zeit war angebrochen. Ich merkte die ersten Boten der neuen Zeit daran, dass plötzlich mein Champagnerglas nicht mehr nachgeschenkt wurde. Meine Freunde soffen weiter, doch ich durfte plötzlich keinen Alkohol mehr trinken. Sie drängten mich in ein offensichtlich vorher angemietetes Appartement im Hotel Lutetia auf dem Boulevard Raspail und bepackten mich mit Koffern voller Bargeld, Schmuck, wertvollen Gemälden und luden mein Auto bis unter das Dach voll mit Preziosen und Geld in Millionenhöhe. Auf meine entsetzte Frage, was das denn solle, erklärten mir die Herren Rechtsanwälte unter meinen linken Freunden, dass um 6 Uhr 00 alle Grenzen Frankreichs geschlossen würden und ich noch genau fünf Stunden habe, um ihre Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen. Ich solle sofort nach Strasbourg fahren, die Grenze nach Deutschland überqueren und dann auf der deutschen Autobahn Richtung Basel fahren. Dort möge ich die schweizer Grenze überqueren und alle Wertgegenstände einem Schweizer Treuhänder im Rennweg in Zürich übergeben, der bereits informiert sei und mich erwarten würde. So lernte ich den Begriff „Les Gauche Caviar“ ( Die linken Kaviarfresser) kennen und hassen.

François Mitterand hielt seine Versprechen. Er verstaatlichte die Schlüsselindustrie und die Banken. Um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, verbeamtete er etwa 36% der Schwervermittelbaren und blies den Beamtenapparat bis zur Unkenntlichkeit auf. Als ob das nicht genug wäre, führte er die 35 Stundenwoche ein, wohlwissend, dass diese linke Wahnvorstellung keinen einzigen Arbeitsplatz m e h r schaffen würde. Er versorgte sämtliche Kader des Rassemblement Gauche mit den unsinnigsten Regierungsposten und beauftragte sie Kommissionen zu allen möglichen Themen zu gründen. Alle diese Posten brachten Privilegien ein. Fahrer, exclusive Büros, Assistenten, Sekretäre, Dienstwohnungen, Spesen, üppige Saläre. Alles und jeder musste versorgt werden, um das fragile Gebilde der Rassemblement zu stabilisieren. Heute sage ich, zu korrumpieren. Es wurden aber auch excellente Köpfe an die Macht gespült. Maître Badinter, einer der berühmtesten Strafverteidiger Frankreichs, nahm das Amt des Justizministers und Garde de Sceaux nur an, wenn unverzüglich die Todesstrafe abgeschafft würde. Mitterand konnte auf diesen Mann nicht verzichten, also beugte er sich dem Druck. Schon nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass die ökomischen Massnahmen zum totalen Ruin Frankreichs führen mussten, also wurden die Rassemblement de Gauche marginalisiert und auf einen reinen Mitterand –Wahlverein reduziert. Die Kommunisten waren zuerst am Ende und konnten der Reprivatisierung der Schlüsselindustrien und der Banken nichts mehr entgegensetzen. So kam es auch, was den französischen Staat erneut an den Rande des Staatsbankrotts führte. In der Zwischenzeit hatten sich die vielen Gauche Caviar in den Regierungen, Parlamenten, Ausschüssen, Unterausschüssen und Kommissionen verselbständigt und trachteten nur noch nach ihrem eigenen Wohl. Es wurde gestohlen, gelogen, betrogen, bestochen, sich bereichert, kriminelle Geschäfte mit illegalen Waffenverkäufen aubgewickelt, dass aus der linken Regierung die grösste staatlich sanktionierte kriminelle Vereinigung entstand, die es jemals auf französischem Boden gab. Die ELF-AQUITAINE-Affäre und die „Fregatten nach TAIWAN“ – Affaire beschäftigen die französische Justiz bis heute. Und dies sind nur wenige Beispiele. Der Elyséepalast bezahlte aus dem von niemanden kontrollierten Fonds speciaux einen eigenen Geheimdienst, der nur dem Präsidenten unterstand. Alle Freunde, Parteifreunde, Minister, deren Maitressen einschliesslich der Maitressen des Staatspräsidenten wurden abgehört und beschattet. Für die Funktionäre der Republik wurden 7000 Dienstwohnungen angeschafft. Deren Saläre wurden auf Arbeiterniveau abgesenkt, jedoch durch nicht zu versteuerte Bargeldzuwendungen kompensiert. Der Fond speciaux stand jedem hohen Funktionär der Republik offen und es wurde sich reichlich daraus bedient.

Es kam, wie es kommen musste, François Mitterant schleppte sich, schwer an Krebs erkrankt, noch bis zum letzten Tag seiner Amtszeit in sein Büro, doch die Ratten verliessen bereits das sinkende Schiff. Einige Ehrenmänner, wie der Nationale Sicherheitsberater, ein Général de Division, sowie der ehemalige Premierminister Pierre Beregovoy, ein anständiger Mann und tragische Figur, entzogen sich der irdischen Gerechtigkeit durch Selbstmord. Die Untersuchungsrichterin Eva Joly, heute Europaabgeordnete der Ecologisten, watete bis zu den Knieen in den Korruptionsskandalen. Es gab einige Kollateralschäden: Roland Dumas, Loïc Le Floch-Prygeant, Dominique Strauss-Kahn, Laurent Fabius und noch einige andere wurden mit geringen Gefängnisstrafen belegt, was aber keinen bleibenden Eindruck hinterliess.

Jacques Chirac, der Bürgermeister von Paris, machte sich die Stimmung im Lande zu Nutze und wurde neuer Staatspräsident. Er tat wenig, war nicht unbeliebt und liess den Karren einigermassen weiterlaufen. Heute wird er sogar als Grossvater der Nation geradezu vergöttert. Allerdings gelang es ihm und seinem überaus intelligenten Premierminister Dominique de Villepin nicht, einen jungen, ehrgeizigen Emporkömmling zu verhindern. Das war die Chance für den Sohn jüdisch-griechicher-ungarischer Einwanderer, Nicolas Sarkozy. Er hatte nur mit Mühe und viel Chuzpe das juristische Examen bestanden und eine Anwaltzulassung in Nanterre bekommen. An der Tatsache, dass er nicht zum erlauchten Kreis der Pariser Oligarchie aus den Grandes Ecoles der Grande Nation entstammt, leidet er heute noch. Und das lässt er die Enarchen spüren. Denn diese Absolventen der Grandes Ecoles landeten in allen Parteien der Republik. Nicolas Sarkozy schaffte den Fonds speciaux ab, erhöhte das zu versteuernde Einkommen der Funktionäre um sage und schreibe 140%, was nach viel klingt, aber in Anbetracht seines nunmehr zu versteuernden Einkommens von gerademal 240.000 Euro ein Witz ist. Angelika Merkel verdient 60.000 Euro mehr als der Präsident einer Atommacht. Sarkozy entliess 100.000 völlig überflüssige Beamte und steht immer noch 36% über den Beamtenzahlen nach François Mittereand. Er verkaufte 7000 Dienstwohungen, versteigerte die üppigsten Weinkeller der Ministerien, schaffte 40 Köche und siebzig gepanzerte Dienstwagen im Aussenministerium ab, setzt derzeit das Renteintrittsalter auf moderate 62% herauf und zeigt der in Frankreich überbordenden Kriminalität die Zähne. Die Sozialisten hatten nämlich die Vorstädte (Banlieues) total vernachlässigt, die Police de la Proximité und die Sozialarbeiter in den Problemvierteln abgeschafft und die Vorstädte zu einem rechtsfreien Raum und zur Brutstätte des Verbrechens verkommen lassen. In fast 95% der blutigen Vorstädte der petite couronne rund um Paris regieren sozialistische und kommunistische Bürgermeister. Präsident Sarkozy hat sich mit seinen Massnahmen keine Freunde gemacht, jedoch stehen laut dem Meinungsforschungsinstitut IPSOS rund 83% der Franzosen hinter seiner Politik. Hinter seinem stahlharten Innenminister Brice Hortefeux stehen 80% der Franzosen, als er dem rumänischen Präsidenten auf dessen Klagen gegen die Abschiebung der Roma, entgegenschleuderte: „Sie haben Milliarden von der EU bekommen, um die Sozialfürsorge Ihrer Roma zu bezahlen. Wo sind die Gelder geblieben? Und warum soll der französische Bürger für die Sozialhilfe ihrer Bürger aufkommen, obwohl die Roma noch nie einen centimes in die französischen Sozialkassen einbezahlt haben?“ Allerdings wird Nicolas Sarkozy selbst nur mit 34% bewertet. Das liegt an seinem Gossenjargon, seinen schlechten Manieren, seinen Bling-Bling-Allüren und dem fragwürdigen Showbiz, mit dem er sich umgibt.

Und aus all dem beziehen die Sozialisten auf ihrer l’Université d’été in La Rochelle den Glauben, sie könnten ihre total zerstrittenen Parteiflügel und ihr saturiertes und weitgehend vorbestraftes Parteiestablishment vereinigen, um einen sozialistischen Präsidenten gegen Sarkozy in Stellung zu bringen. Selbst wenn die machthungrige Tochter von Jacques Delors, Martine Aubry, ihren Ehrgeiz zügeln könnte und dem überaus beliebten Präsidenten des IWF Dominique Strauss-Kahn den Vortritt bei der Kandidatur überlassen würde, auf welche Basis könnte sich der gewiefte Wirtschafts-und Finanzpolitiker Strauss-Kahn denn stützen? Für seine Politik der ökonomischen Vernunft gibt es keine linke Basis in Frankreich.

Und damit wissen wir heute schon, wer 2012 die Präsidentschaftswahlen gewinnen wird. Die UMP! Fragt sich nur noch, mit Nicolas Sarkozy, oder mit einem anderen klugen Kopf aus dem unerschöpflichen bürgerlichen Lager. Dominique de Villepin, François Fillon, Michèle Alliot-Marie, Christine Lagarde oder gar François Bayrou? Zu Nicolas Sarkozy gibt es personelle Alternativen, zu seiner Politik nicht!

Für mich gilt heute nach all diesen Erfahrungen folgende Lebensweisheit: " Wer in der Jugend nicht links ist, der hat kein Herz, wer im Alter noch links ist, der hat kein Hirn!"

Monsieur Rainer
Sunday, August 29, 2010
Die politische Korrektheit liegt wie ein Ausschlag auf Deutschland !
Jede konträre Meinung wird sofort mit dem Totschlag-argument "Nazi" diskreditiert. Es gibt einige bedeutende deutsche Schriftsteller, die in etwa zu denselben Schlüssen gekommen sind, wie Thilo Sarazin. Warum wurden sie nicht gehört? Weil sie nicht so bekannt und nicht so provokant sind! Von allen Deutschen Menschen wird ständig gefordert, dass sie gut sind zu jedermann, dass sie tolerant sind gegenüber jedermann, dass sie politisch korrekt sind in jeder Lebenslage, dass sie die Politiker Deutschlands als von Gott gegeben hinnehmen, dass sie hinnehmen dass die Politiker Deutschlands eine Politik machen, die gegen den erklärten Willen von 80% der Bevölkerung gerichtet ist, dass die Deutschen den Immigranten jede Parallelwelt inmitten von Deutschland zugestehen müssen, dass diese Immigranten ungeachtet der deutschen Gesetze sich ihre eigenen Gesetze machen und nur danach bereit sind, zu leben. Thilo Sarazin überzeichnet bewusst, sonst würde er nicht gehört. Er trifft aber die Mehrheitsmeinung der deutschen Bevölkerung, die nur nicht den Mut hat, das alles auszusprechen, weil sie sonst von den guten Menschen Deutschlands allesamt als Faschisten, Rassisten und Nazis beschimpft würden. Genau diese lammfrohe Duldsamkeit wird eines Tages ein Ventil suchen. So geschehen gerade im liberalsten Land Europas: Holland!

Monsieur Rainer
Saturday, August 28, 2010
Ich werde langsam alt!
Ich habe mir Vorstände von Banken früher immer etwas anders vorgestellt. Nun kenne ich Herrn Nonnenmacher von der HSH - Bank überhaupt nicht und kann mir daher auch kein Urteil erlauben, aber irgendwie bin ich von dem Bild dieses Herrn etwas irritiert. Das muss nichts heissen, vielleicht ist der Mann ja ein Ausnahmetalent, hat der Bank viel Geld eingespielt und zu hohem Ansehen verholfen? Wer weiss?

Monsieur Rainer
Saturday, August 28, 2010
Mein Artikel in der "ZEIT": Die Schweiz, die Banken und das schmutzige Geld
Wer noch nicht die Bücher ‘Die Schweiz wäscht weisser’ und ‘ Die Schweiz, das Gold und die Toten’ des Alt-Nationalrats Professor Jean Ziegler gelesen hat, der sollte dies dringend nachholen. Die Schweiz hat nicht weniger und nicht mehr gemacht, als seine Existenz vernichtet. So musste Jean Ziegler unter das Dach einer UN-Organisation flüchten, um dem völligen finanziellen Ruin zu entgehen. Die Banken haben ihn für seine Bücher schlicht an die Wand geklagt. Er ist heute ein hoher Sekretär der UN-Welthungerhilfe. Ich verehre ihn!

Um die Eidgenossenschaft zu verstehen, muss man wissen, dass der Vielvölkerstaat Schweiz eine Illusion ist, weil die Völker nicht zusammen, sondern in gegenseitiger Ignoranz nebeneinander herleben und weil die Schweiz kein Nationalstaat im üblichen Sinne ist. Sie ist eine Abwehrgemeinschaft. Sie braucht die Ausländer. Sie alleine bewahren die Eidgenossenschaft vor dem Zusammenbrechen. Die Schweiz ist zur Hure dieser Welt verkommen. Im zweiten Weltkrieg war sie Komplize des Dritten Reiches. Die Züricher, Basler und Berner Banken waren die Hehler und die Kreditgeber Hitlers. Die Schweiz war während des zweiten Weltkrieges die einzige verschonte Industriezone Hitlers, in der er ohne Gefahr Waffen, Munition, optische Instrumente und viele andere kriegswichtige Güter erwerben konnte. Der Waffenkonzern Bührle-Örlikon lieferte die letzten Schnellfeuerkanonen an die deutsche Wehrmacht noch im April 1945. Die schweizer Banken machten dies möglich, in dem sie das den Juden aus den Mündern gerissene Zahngold aus den Konzentrationslagern einschmolzen und in ordentliche Schweizer Franken wusch. Die Bankoberen waren von einer, in ihrer erdrückenden Mehrheit, Komplizenschaft mit Hitler. Sie waren von einer ungebremsten, bewusstseinsverwüstenden Raffgier beseelt. Für viele Wirtschaftshistoriker resultiert die heutige weltumspannende Finanzkraft der schweizer Banken aus diesem Kriegsgewinnlertum. Angefangen hat diese Raffgier der schweizer Banken, wie bereits erwähnt, in der Komplizenschaft mit Hitler, in der Weigerung, die sogenannten nachrichtenlosen Vermögen der von den Nazis ermorderten Juden wieder an die Nachkommen der Opfer herauszugeben, sowie die Hehlerei und Wäscherei von Hitlers Raubgold, das in kriegswichtige Rohstoffe umgewandelt wurde. Daraus entstanden astronomische Gewinne der schweizer Banken. Gleichzeitig wiesen die Berner Behörden zehntausende jüdische Flüchtlinge an den schweizer Grenzen zurück, wohlwissend, dass sie diese Menschen damit in den Tod treiben. Überall in der Welt wird die Haltung der Verantwortlichen gegenüber Hitler und den Nazis intensiv diskutiert. Überall sind die Komplizen Hitlers an den Pranger gestellt, manchmal auch bestraft worden. Überall – nur nicht in der Schweiz.

Der Schweizer fühlt sich nicht im geringsten schlecht dabei. Es ist viel schlimmer, er ist gesund an Leib und Seele, da ihm jedes Gefühl für Moral und jegliches Unrechtsbewusstsein von seinen Vätern und Grossvätern abtrainiert wurde. Diese antrainierte Raffgier haftet wie ein Ausschlag auf dem vermeintlich gesunden Volkskörper. Es ist dem Schweizer nicht bewusst und vollkommen egal, dass ein Grossteil der Gelder der asiatischen Staatsfonds aus dem goldenen Dreieck Birma, Thailand, Laos und Kambodscha kommen, das das drittgröste Opiumaufkommen der Welt nach Afghanistan-Pakistan und Lateinamerika hat. Es ist den schweizer Banken und Treuhändern vollkommen gleichgültig, dass die Familie Marcos aus der philipinnischen Staatskasse cirka sechs Milliarden Dollar abgezweigt hat und in Gold, Edelsteinen und Wertpapieren bei Zürcher Banken angelegt hat. Allein im Golddepot des Flughafens Zürich-Kloten lagern immer noch Tonnen an Goldvorräten der Familie Marcos. Es ist den schweizer Banken und den noch raffgierigeren Treuhändern egal, dass ein afrikanischer Diktator wie Mobuto von Zaïre sein Land in Armut und Elend versinken liess, aber selbst bei schweizer Banken in Genf Guthaben von sechs Milliarden Dollar auf seinen Privatkonten hat. Dieser Betrag enspricht genau der Auslandsverschuldung von Zaïre. Es macht mich zornig, wenn ich sehe, wie naive Menschen, wie die deutschen Entwicklungshilfeminister, jährlich hunderte von Millionen an afrikanische Diktatoren bezahlen. Das wohlgemeinte Geld für die Ärmsten der afrikanischen Bevölkerung landet auf den Privatkonten der afrikanischen Diktatoren bei Genfer Banken. Es macht mich noch zorniger, wenn ich täglich sehe, wie die italienische Mafia insbesondere die calabresische N’drangeta ihre durch Prostutition, Korruption und Rauschgifthandel erwirtschafteten Gelder über dem Vatikan nahestehende Banken, wie zum Beispiel der ehemaligen Banca Ambrosiana, waschen und dann völlig legal an schweizer Banken überweisen. Die berüchtigte Loge P 2, die mit hochrangigen italienischen Politikern, Militär und Generälen des Geheimdienst SISMI besetzt ist, benutzt ein Teil dieserr Gelder, um Stimmen, Einfluss und Macht zu kaufen. Und nun drängen auch noch Milliarden von schmutzigem russischen und kaukasischem Geld auf den Schweizer Finanzmarkt.

Es gibt kaum genügend Anlagemöglichkeiten für die Renditeerwartungen dieser Schmutz – Investoren. Etwa fünfzig Prozent der internationalen Unternehmen, hauptsächlich der Schlüsselindustrien, sind bereits im Besitz der von schweizer Banken in aller Welt gegründeten Fonds. Die Herkunft der Gelder ist nach so vielen Waschvorgängen nicht mehr zu entschlüsseln. Doch das reicht nicht. Also suchen diese kunstvoll als Hedge – Fonds, Immoblienfonds und Treuhandfonds verpackten Drecksgelder ständig weitere Anlagemöglichken. Gelder aus russischen Fonds, asiatischen Staatsfonds, der calabresischen N’drangeta und abgezweigte Gelder der UN - Welthungerhilfe für die von Hunger und Seuchen geplagten Länder Afrikas wurden von schweizer Banken zu einem Immobilienfond zusammengeschnürt und bei einer Schweizer Grossbank als Sicherheit für einen Kredit hinterlegt. Die Zinsen für die Kredite entsprechen genau den langfrisigen Renditeerwartungen der Investoren. Es entstehen also keine Kosten, sondern nur Gewinne aus den Krediten. Dieser Kredit wird dann an die schweizerische Niederlassung eines Unternehmens ausbezahlt, für deren Sicherheit Fondanteile bei einer Bank hinterlegt werden. Das Unternehmen gründet mit dem Kredit einen Trust in Curaçao auf den niederländischen Antillen, das sich als Offshore-Platz jeglicher Kontrolle durch den internationalen Währungsfond entziehen darf, solange sich die Staatsmänner dieser Welt nicht auf internationale Finanzmarktregeln einigen können. Das wird nie soweit kommen, sonst verlieren sämtliche Offshore-Plätze der Welt ihren Glanz und damit ihr Geld. Ganze Volkswirtschaften, wie zum Beispiel die von Grossbritannien, der USA, Niederlande, Singapur, Malaysia undsoweiter würden zusammenbrechen. Der Trust wird von einem holländischen Rechtsanwalt verwaltet. Der beauftragt die Unternehmen, mit dem Geld zu investieren. Das Geld ist gewaschen und läuft mit riesigen Gewinnen wieder an die Investoren zurück.

Ich bin durchaus gewillt, der Schweiz eine gewisse Sonderstellung bezüglich ihrer Finanzindustrie einzuräumen. Es ist den europäischen Regierungen schon klar, dass die Schweiz ausser ihrem Geld wenig brauchbares produzieren. Mit Kühen und Schokolade kann die Schweiz ihren Lebensstandard nicht erhalten. Ihre Uhrenindustrie ist bankrott und wird von ausländischen Investoren wieder mühsam aufgepäppelt. Die Pharmaunternehmen haben ihre Geschäftsitze längst in die Eurozone verlegt, um nicht vom europäischen Markt abgekoppelt zu werden. Also, wovon soll die Eidgenossenschaft sonst noch leben? Von Landschaftschutz und den paar Touristen, die ihre überteuerten Restaurants und Hotels besuchen? Nein, ihr einziger und letzter Halt vor einem Totalabrutsch in das Stadium eines museumsreifen Entwicklungslandes ist die internationale Geldwäscherei für kriminell erworbene Gelder aus aller Herren Ländern, sowie ihr Angebot als Steueroase für internationale Steuerflüchtige, Bilanz – und Steuerbetrüger.

Die Zahlen sprechen doch für sich. Das erwirtschaftete Bruttosozialprodukt (BIP) der gesamten Schweiz beträgt etwas über fünfhundert Milliarden Schweizer Franken. Alleine die beiden grössten Geschäftsbanken, die vielen Kantonal – und Privatbanken nicht mitgezählt, haben bereits eine Bilanzsumme von 2.000 Milliarden Schweizer Franken. Allein aus diesen noch unvollständigen Zahlen ergibt sich schon, wer in der Schweiz das Sagen hat. Niemand will der Schweiz ihr allerletztes Produkt, nämlich das schweizer Bankgeheimnis wegnehmen, weil sie sonst gar nichts mehr hat, was sie vermarkten könnte. Jedoch besteht die Regierung der Republik Frankreich darauf, da eine europäische Initiative in weiter Ferne liegt, dass zwischen der Confederation Helvetique und der République Française innerhalb von drei Monaten ein Sonderabkommen geschlossen wird, das es französischen Staatsbürgern verbietet, eine Bankverbindung in der Schweiz zu unterhalten. Sollten die Schweiz diesem Abkommen zustimmen, dann kann die Republik Frankreich auch entgegenkommenderweise das Abkommen mit dem Fürstentum Monaco als Vorbild für diesen Staatsvertrag nehmen. Dort können zwar französische Bürger Konten bei monegassischen Banken unterhalten, unterliegen aber der französischen Bankenaufsicht. Und wenn das alles auf taube Ohren stösst, dann werden wir Franzosen, genau wie es Charles de Gaulle mit Monaco gemacht hat, die französischen Grenzen zur Schweiz schliessen, die Bankguthaben schweizer Firmen bei der Banque de France einfrieren und die Schweiz auf die graue Liste der G 20 Staaten setzen.

Monsieur Rainer
Friday, August 27, 2010
Wann ist Deutschland tatsächlich bankrott ?
Wenn den zahlreichen anhängigen Klagen beim Bundesfinanzhof und beim Bundesverfassungsgericht auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit des Solidaritäts-zuschlages stattgegeben werden. Schon heute bescheiden die deutschen Finanzämter den Solidaritätszuschlag als lediglich unter Vorbehalt stehend, da die Finanz-verwaltungen schon heute davon ausgehen, dass der Solidaritätszuschlag möglicherweise verfassungswidrig sein könnte. Wenn dem so ist, dann muss die Bundesrepublik Deutschland einiges Geld an seine Bürger zurückzahlen. Und das sind dann Summen, die nicht mehr mit halbgaren "Sparmassnahmen" erwirtschaftet werden können. Dann ist Schicht im Schacht!

Monsieur Rainer
Thursday, August 26, 2010
Differenzieren Sie zwischen der Politik und den Politikern !
Jeder, der meine BÜCHER und meine Kommentare im SPIEGEL, im CICERO und in der ZEIT liest, weiss, dass ich Nicolas Sarkozy ad personam nicht zu meinen Freunden zählen möchte. Ich mag dessen Allüren nicht. Das ist ein Fakt und dazu stehe ich. Ich sage es jedem, der es hören will und schreibe in allen meinen Büchern nicht sehr freundlich über französische Politiker. Das ist eine Sache. Die andere Sache ist, dass ich die Politik der Regierung Fillon, von Christine Lagarde, von Hervé Morin, von Brice Hortefeux, von der von mir überaus geschätzten Michèle Alliot-Marie und von Rama Yade voll unterstütze. Ist es nicht legitim, zwischen persönlichen Animositäten und sachlicher Politik zu differenzieren? Muss ich Herrn Trittin unbedingt mögen, nur weil ich grün wählen würde, wenn ich in Deutschland wahlberecht wäre?
Thursday, August 26, 2010
Verschwörung ? lächerlich !
Ich freue mich, dass sich jemand mit mir auf eine sachliche Diskusion einlässt. Sie dürfen vorraussetzen, dass mir die von Ihnen angeführten Fakten bekannt sind. Erlauben Sie mir trotzdem einige Einwände? Die Nice-Matin Gruppe konnte trotz ihrer Monopolstellung in Südfrankreich und Corsika wohl nur schwer gegen die Stimmung in der Bevölkerung anschreiben, selbst wenn der Herausgeber ein Freund Sarkozy's ist. Das Meinungsforschungsinstitut IPSOS arbeit mit den gleichen wissenschaftlichen Methoden wie die Forschungsgruppe Wahlen oder Allensbach. Deshalb wäre zurückhaltend, deren Umfragergebnisse einfach als Gefälligkeitsgutachten für die Regierung Sarkozy abzutun. Das provencalische Landhaus auf dem Cap Négre gehört nicht Nicolas Sarkozy, sondern der Familie Bruni-Tedesci. Was hier in Frankreich so alles unter "Schloss" klassifizert wurd und zum Monument historique heraufgestuft wurde, gibt zu mancherlei Schmunzeln Anlass. Das wissen Sie so gut wie ich. Was hat es alos in einem SPIEGEL-Artikel verloren? Es soll doch nur tendenziöser Stimmungsmache dienen. Auch das wissen Sie. Schliesslich kommt mir es langsam so vor, als ob hier eine der lächerlichsten Verschwörungstheorien aufgebaut werden soll, von der ich je gehört habe. Die UMP, die die absolute Mehrheit in der französischen Nationalversammlung hat, der Senat, der Verfassungshof, die gesamte Regierung Fillon mit Christine Lagarde, Brice Hortefeux, Hervé Morin, Michèle Alliot-Marie haben sich zusammen mit Nicolas Sarkozy gegen die Mehrheit der Franzosen verschworen, um ihre "rassistische" Politik gegen die eigene Bevölkerung zu verabreden. Sie haben sich verschworen, um den Staatshaushalt zu sanieren, das Renteneintrittsalter auf moderate 62 Jahre hochzusetzen, sinnlose Beamte zu entlassen, die Fonds speciaux aufzulösen, Köche, Weinkeller und Panzerlimousinen in den Ministerien abzuschaffen. Wahrlich eine Verschwörung gegen das sozialistische Märchenland! Wie lächerlich!

Monsieur Rainer
Thursday, August 26, 2010
Thilo Sarrazin hat Mut !
Es gehört schon sehr viel Chuzpe dazu, das auszusprechen, was viele Deutsche denken, aber nicht wagen, es zu artikulieren. Sie fürchten sich alle vor dem Totschlagargument, ein Neo-Nazi zu sein. Wie lange noch wollen uns eigentlich die angepassten und rundgelutschten, stets politisch korrekten Vertreter der öffentlichen Meinung mit ihrer Pseudo-Toleranz, ihrem Gutmenschentum und ihrer immerwährenden Multi-Kulti-Vorstellung von einem neuen Weltbild auf die Nerven gehen? Wie lange noch soll die Toleranzgrenze der Deutschen ausgetestet werden? Wann werden diese Menschen endlich begreifen, dass sie den Bürger mit ihrem Mulit-Kulti-Weltbild überstrapazieren? Sie werden nichts anderes damit erreichen, als dass sie eines Tages aufwachen und eine rechtsreaktionäre Rattenfänger - Partei hat sich die Stimmung im Lande zu nutze gemacht und ist mit einer satten Mehrheit in den deutschen Bundestag eingezogen. So geschehen neulich in den Niederlanden, deren Bevölkerung es satt hatte, sich von Zuwanderern in ihrem eigenen Land herumschickanieren zu lassen.

Monsieur Rainer
Thursday, August 26, 2010
Mein Kommentar in der "ZEIT"


Die Verbrechen der Nazis und die Rache der Résistance.
Lulu, eine Zeitzeugin der Résistance, berichtet*:

« Esther Mandel, genannt Cloé, kam im Jahre 1941 zu uns in den Club, der damals noch Olympia hiess und ein richtiges Cabaret war. Ihre Eltern wurden von den Nazis deportiert und ermordet. Sie versteckte sich in Saint-Germain-des-Prés bei einer befreundeten arischen Musikprofessorin, doch das Leben als Jüdin wurde immer gefährlicher in Paris. Die Miliz, die Gendarmerie, die SS und die SIPO machten Jagd auf Juden, um sie zu deportieren. Sie schloss sich der Widerstandsbewegung Franc-Tireur unter Lévi an und wurde von der Gruppe nach Dijon geschleust. Sie hatte den Auftrag, im Militärbezirk C hier in Dijon deutsche Offiziere auszuhorchen und die Erkenntnisse an den Franc-Tireur und seine Untergrundzeitung weiterzugeben. Da sie eine phantastische Stimme hatte, wurde sie als sogenannte ‘Cabaret-Chanteuse’ in das Olympia eingeschleust, wo sich sieben Tage in der Woche jede Nacht die Crème der deutschen Militärverwaltung den Champagner hinter die Binde goss. Ich war damals noch gertenschlank und spielte die Jongleuse und die Trickdiebin. Ich stahl den Bonzen die Soldbücher und verlas sie dann auf offener Bühne, was zu grossen Erheiterung führte. Nur einmal gelang es mir nicht. Jeden Abend sass etwas abseits und sichtlich angewidert von dem schweinischen Treiben der SS – und Wehrmachtsoffiziere ein Zivilist. Der Bursche war etwa vierzig Jahre alt, braun gebrannt, dunkelblondes, streng nach hinten gekämmtes Haar, elegante Kleidung und hatte eine sehr sportliche Figur. Er unterschied sich vollkommen von den vollgefressenen Etappenhengsten der deutschen Wehrmacht. Wir waren uns nie ganz sicher, gehörte er zu einer Spezialbteilung der Wehrmacht oder war er ein Agent der französischen Résistance mit dem Hang zum Selbstmord, denn alleine sein Auftreten war eine Provokation für die Offiziere der Wehrmacht, der Geheimen Feldpolizei und der SS. Also entschieden wir uns für einen Geschäftemacher, der auf allen Schultern Wasser trug. Warum? Weil er erstklassig französisch sprach, weil er immer viel Geld hatte und weil er ein teures Cabriolet mit französischem Nummernschild fuhr. Alles tippte auf einen elsässischen Kriegsgewinnler oder Schleuser. Ich habe das nie geglaubt. Der war kein « Wackes ». Ich habe ein feines Gehör für Dialekte. Der war irgendwo am Oberrhein in der Nähe der französischen Grenze geboren, denn er hatte keinen elsässischen, sondern den typischen weichen Sing-Sang der Badener aus einer der Gemeinden nahe an der schweizer Grenze. Er konnte auch perfekt schwyzer-dytsch, latain, alt-griechisch und Schriftdeutsch. Conclusio: Der Kerl war völlig undurchsichtig. Dass er kein Mitglied der Résistance war, schliesse ich aus zwei Fakten: Erstens kannte ihn in der Résistance, soweit ich in Erfahrung bringen konnte, niemand. Zum zweiten begegneten ihm die deutschen Offiziere der Wehrmacht, der SS und der Geheimen Feldpolizei mit hohem Respekt. Dann begann das Verhängnis. Die blitzgescheite Cloé erhielt den Auftrag von Franc-Tireur, herauszufinden, wer der Kerl war. Sie machte sich in ihren Auftrittspausen an ihn heran, flirtete mit ihm und küsste ihn auch gelegentlich verstohlen. Er trank aber nie mehr als ein Glas Wein, gab ihr nie etwas aus und rauchte nur so komische ägyptische Zigaretten, von denen er Cloé nie eine anbot. Trotz seines Geldes muss der Kerl auch noch geizig gewesen sein. Cloé liess sich nicht abschrecken und hängte sich immer mehr an ihn. Scheinbar widerwillig liess er es geschehen. Besonderes Interesse zeigte er nicht, ob das seine Masche war? Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall wurde Cloé immer unvorsichtiger. Einmal gelang es mir aber doch, ihm seinen Ausweis zu klauen. Ich stolperte versehentlich über ihn und zog ihm seine Brieftasche aus dem Jacket. Er bemerkte es, im Gegensatz zu den besoffenen Offizieren, sofort, reagierte sehr böse, jähzornig und hart. Er brach mir fast den Arm, denn er hatte einen eisenharten Griff. Doch soviel Zeit hatte ich noch, um einen Blick in seine Papiere zu werfen. Es war ein französischer Ausweis mit dem Namen ‘ Franc Muller’ ausgestellt in Strasbourg im Elsass. Er war freigestelt, also u.k. und bezeichnete sich als Requirierungsbeauftragter. Das erklärte auch sein tolles Cabriolet und das viele Geld, das er bei sich trug. Aber ich entdeckte noch etwas in seiner Hose. Er trug eine kleinkalibrige Pistole 22 mm bei sich. Mit Waffen kannte ich mich aus, denn meine Résistance – Gruppe, der ich angehörte, hat mich gut ausgebildet. Lange Rede, kurzer Sinn: Cloé gestand diesem gutaussehenden Dreckskerl ihre wahre Identität. Das schien ihn nicht besonders zu überraschen. Cloé war eine Hasardeuse, sie wollte unter allen Umständen ihren Auftrag zu Gunsten der Franc-Tireur erfüllen und verstiess gegen jede Agentenregel. Sie täuschte dem Kerl sogar ihre Liebe vor. Der Saukerl versprach ihr, sie in die Schweiz zu schmuggeln, da sie hier in Frankreich ihres Lebens nicht mehr sicher sei. Auf so eine ‘merde’ liess sich Cloé auch tatsächlich ein. Wir alle im Olympia und auch ihr Führungsoffizier von Franc-Tireur rieten ihr dringend davon ab. Jeder roch förmlich die Falle, nur Cloé nicht. Eines Tages holte sie der Kerl im offenen Cabriolet ab und fuhr Richtung Schweiz. In den Vogesen schnappte die Falle zu. Eine Streife der Geheimen Feldpolizei sperrte die Strasse und verhaftete beide, also Cloé und auch den angeblichen Franc Muller. Sie landeten im Konzentrationslager Natzweiler-Struthof und er kam zum Schein eine Nacht in die Zelle neben ihr. Am nächten Tag war er aber weg. Sie wurde mehrere Wochen fürchterlich misshandelt und gefoltert. Als sie trotzdem nichts über ihre Auftraggeber preis gab, wurde sie vollkommen nackt auf den berüchtigten Bock geschnallt und zuersteinmal richtig durchgeprügelt. Als sie immer noch nicht sprechen wollte, holte der Leiter des Konsentrationslagers, SS – Hauptsturmführer Josef Kramer, eine Horde von SS – Männern in den Raum und liess die völlig wehrlose und nackte Cloé etwa vier bis fünf Stunden vergewaltigen. Sie wurde anal, oral und vaginal missbraucht, bis sie halb tot war vor Schmerzen, denn sie war noch Jungfrau. Mindestens ein Drittel der SS – Wachmannschaft wurde unter den Anfeuerungen des Lagerkommandanten, den man auch die Bestie von Bergen-Belsen nannte und der nach dem Krieg von den Engländerun zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde, dazu aufgefordert, sich an dem unschuldigen Mädchen zu befriedigen. Bis…. ja bis? Und jetzt geschah das “Wunder” von Natzweiler-Struthof. Der hochelegante ‘Franc Muller’ tauchte in Begleitung mehrerer Soldaten der Geheimen Feldpolizei auf, wies sich als Sonderführer-S der Spionage-Abwehr Wehrmacht aus und faltete den Lagerkommandanten fürchterlich zusammen. Er drohte, ihn wegen Rassenschande vor das SS – Ehrengericht zu stellen und verlangte die sofortige Freilassung von Cloé. Die Geheime Feldpolizei holte das arme Ding vom Bock, liess es sich duschen und verpasste ihr neue Kleider und Wäsche. Eine weibliche Polizistin der GFP sorgte sich rührend um die Kleine, die völlig aufgelöst und verstört war. Sie wusste nicht mehr, was sie glauben sollte. Auf jeden Fall wies sich der angebliche ‘Franc Muller’ als Dr. Siegfried Berti* und Sonderführer-S der Spionage-Abwehr der Wehrmacht aus. Die SS-Offiziere und die Agenten der Geheimen Feldpolizei standen stramm vor Ehrfurcht vor diesem Mann. ‘Franc Muller’ war also nichts anderes als ein Decknahme für den Offizier der Gegenspionage der Abwehr Wehrmacht im Militärbezirk C des Militärbefehlshabers Frankreich Dr. iur. Siegfried Berti* aus Rheinfelden am Oberrhein. Er machte auch nicht mehr den geringsten Versuch, die Tarnung als ‘Franc Muller’ aufrecht zu erhalten. Woher weiss ich das alles? Weil er Cloé versprach, sie aus dem KZ Natzweiler-Struthof herauszuholen, wenn sie ein paar Kleinigkeiten für ihn ‘organisieren’ würde. Cloé willigte ein und kam für kurze Zeit zu uns in das Olympia zurück. Sie war völlig verändert, schwer depressiv und im gynäkoligischen Sinne auch krank durch die schweren Misshandlungen, die sie im KZ erlitten hatte. Nach sechs Wochen stellte sich heraus, dass sie auch noch schwanger war. Und diese Schande konnte sie nicht verkraften. Sie, eine aufrechte, talentierte Jüdin aus besten französischen Verhältnissen war schwanger von einer Horde von SS – Männern. Dr. Siegfied Berti* kümmerte sich rührend um sie, brachte ihr täglich Schockolade, Zigaretten, Blumen und Seidenstrümpfe, was damals eine Rarität war. Cloé erzählt mir alles. Ich könnte Ihnen diesen Dreckskerl von der Abwehr Wehrmacht genauenstens beschreiben. Ein Bild habe ich aber nicht von ihm. Er liess sich nie fotographieren. Dann gab er der völlig willenlosen und psychisch kranken Cloé den Rest. Er bat sie um einen letzten Gefallen, dann würde er sie heiraten und ihr Kind adoptieren. Sie sollte sich an einen gewissen ‘ Didot’ heranmachen und sich bei ihm einschmeicheln. Dieser ‘Didot’ hiess in Wirklichkeit Hardy und war der einflussreiche Chef der Résistance de Fer, der Eisenbahner. Die Abwehr in Dijon vermutete, dass die GESTAPO von Lyon den Kerl schon gefoltert und dazu gebracht hatte, sie zum Maquis zu führen. Die Spionageabwehr der Wehrmacht sollte aber die Lorbeeren für die Verhaftung von Jean Moulin ernten und nicht die Konkurrenz aus Lyon. Die Abwehr war schon länger an dem Fall dran. SS-Hauptsturmführer Klaus Barbie, den Dr. Siegfried Berti* wegen seiner niedrigen Herkunft und wegen seiner Primitivität auf den Tod nicht ausstehen konnte, wollte und konnte die Verhaftung des ‘Maquis’ nicht diesem “Dummkopf”, wie er Barbie immer nannte, gönnen. Deshalb das ganze Theater mit Cloé. Er klopfte sie weich, liess sie im KZ Natzweiler-Struthof vollens brechen, um sie dann als gebrochene Frau abermals zu missbrauchen, in dem er sie in die Nähe von ‘Didot’ schleuste. Und tatsächlich es klappte. Cloé war zu kaputt, um dem Kerl von der Abwehr noch irgendetwas entgegensetzen zu können. Sie informierte nicht einmal mehr ihren Führungsoffizier der Franc-Tireur. Dafür informierte ich meine Résistance-Gruppe. Das werde ich mir nie verzeihen. Cloé machte sich also an ‘Didot’ heran. Es gelang ihr, sein Vertrauen zu gewinnen und er nahm sie mit zu dem Treffen in der Arztpraxis bei Lyon, wo sich die führenden Köpfe der Résistance treffen wollten. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde die gesamte Führungsriege der Résistance in der Praxis verhaftet. Klaus Barbie war wirklich ein Dummkopf. Er konnte mit dem Namen ‘ Max’, das war der Decknamen des Maquis, zunächst gar nichts anfangen. Erst durch den Hinweis der Abwehr Wehrmacht in Dijon wurde ihm klar, dass er den Maquis gefangen hatte. Dr. Siegfied Berti* verlangte nämlich die Herausgabe des Jean Moulin an die Abwehr Wehrmacht, von dessen Existenz die GESTAPO bis dahin keine Ahnung hatte. Natürlich lehnte Barbie das Ansinnen ab und freute sich über den Fang seines Lebens. ‘Didot’ konnte sich nach einem kurzen Schusswechsel mit der GESTAPO der Verhaftung entziehen. Doch Cloé wurde von der Abwehr Wehrmacht verraten und konnte von SS-Hauptsturmführer verhaftet werden. Das lief so: Dr. Siegfried Berti*, wollte unbedingt ‘Max’ haben, dessen wahre Idendität er kannte, Barbie aber zunächst nicht. Er bot also ein Tauschgeschäft an. Cloé gegen “Max”. Barbie war ein hinterlistiges und skrupeloses Schwein. Er willigte zum Schein ein, schnappte sich Cloé und behielt “Max’. Dr Siegfried Berti* war der betrogene Betrüger. Cloé kam in die Ecole de Santé Militaire und gebar ihr Kind. Mehr weiss ich nicht, nur dass sie nach der Befreiung Frankreichs von der FFI als Collaborateurin der Nazis und Verräterin des Maquis geschändet, nackt ausgezogen, mit Hakenkreuzen beschmiert, der Kopf kahlgeschoren und danach an einem Laternenpfahl aufgehängt wurde.”

* Auszug aus „Commissaire Carlucci: TOSCA“
* Pseudonym für meinen Vater, Rechtsanwalt W.

Monsieur Rainer
Wednesday, August 25, 2010
Der SPIEGEL hetzt weiter gegen Frankreich!
Wie vom Pariser SPIEGEL-Korrespondenten gewohnt, arbeitet er seine Artikel mit hübschen Schmankerln auf. So wird aus dem provençalischen Landhaus der Familie Bruni auf dem Cap Négre bei Le Lavendou plötzlich ein "Schloss"! So befinden sich die Umfragewerte des Staatspräsidenten im freien Fall. Merkwürdig: Die Realitäten sehen anders aus. Laut dem grössten Meinungsforschungsinstitut IPSOS sehen 34 % der Franzosen Nicolas Sarkozy positiv. Bei der UMP, die die Mehrheit in der Nationalversammlung stellt, sind es 78%. Das ist freilich nicht viel, jedoch die dringend benötigte Reform der Sozialsysteme erfreut die Franzosen nicht besonders. Der dafür verantwortliche Arbeitsminister Eric Wörth legt trotz "Bettencourt-Affaire" sogar um 18% auf 67% Zustimmung der Bevölkerung zu. Laut Umfrage der grössten Tageszeitung in ganz Südfrankreich, der Gruppe NICE-Matin unterstützen 83% der Franzosen die Politik der Regierung Fillon. Dagegen kann die sozialistische Parteisekretärin Aubry vom Umfragetief des Staatspräsidenten nicht profitieren. Sie verliert 4% und landet bei 44%. (Quellen: www.ipsos.fr und www.nicematin.fr) Der SPIEGEL-Korrespendent tut das, was in solchen Fällen immer hilft: Stimmungsmache! Mit Journalismus hat das alles jedoch wenig zu tun. Dass der katholische Priester von Lille die Gläubigen in die Kirche ruft, um für den Tod des Staatspräsidenten zu beten, passt nicht ganz in das Weltbild von Stefan Simons, er berichtet nur kurz und dann auch noch falsch. Das Video des Priesters kann man auf Youtube unter www.orange.fr bestaunen. Das sind die Fakten!

Monsieur Rainer
Wednesday, August 25, 2010
Die linken Kampf-Foristen
Was denken eigentlich die linken Kampf-Foristen? Etwa dass eine Linksregierung auch nur einen Deut besser wäre? Haben Sie schon vergessen, wie die Untersuchungsrichterin Eva Joly bis zu den Knieen im Korruptionssumpf während der Ära Mitterand stand? Haben Sie die Affaire ELF-AQUITAINE schon vergessen? Haben Sie schon vergessen, dass Roland Dumas, Dominique Strauss-Kahn, Laurent Fabius, die Poids lourd der Gauche, allesamt vorbestraft sind? Haben Sie schon vergessen, wer die französische Wirtschaft ruiniert hat, in dem sie wichtige Zweige der Industrie zuerst verstaatlicht und dann wieder privatisiert haben? Haben Sie schon vergessen, dass es immer noch ein Dossier "Fregatten nach Taiwan" gibt? Haben Sie schon den Fond speciaux vergessen, aus dem sich die sozialistischen Minister schamlos bereichert haben? Haben Sie schon vergessen, wer die katastrophale 35-Stundenwoche eingeführt und das Renteneintrittsalter auf 59.3 festgesetzt hat. Ja, das alles scheinen Sie zu negieren. Meine Herren, nehmen Sie bitte endlich zur Kenntnis, dass ich keineswegs ein Fan von M. Sarkozy bin, dass ich seine Gossensprache und seine Arrivisten-Allüren verachte und die Bling-Bling Entourage gleich dazu. Auch François Bayrou und D. de Villepin sind für mich Alternativen, jedoch auf keinen Fall Mme Aubry, Ségolène Royal oder M. Delanoë.

Monsieur Rainer
Tuesday, August 24, 2010
25. August 1944 Schlacht um Paris-La Libération, mein Bericht in der "ZEIT"
Morgen ist der 25. August 2010. Wir feiern den 66. Jahrestag der Befreiung Frankreichs von der Naziherrschaft mit all ihrem Terror, ihren Folterungen, ihren Quälereien, ihren Morden und ihren Déportationen. Ganz Frankreich hisst die Tricolore. Auch mein Haus im Département Alpes-Maritimes wird durch die Tricolore geschmückt. Dieser Tag ist auch deshalb so wichtig, weil wir Franzosen mit dem 25. August 1944 die Hoffnung verbinden, dass uns Deutschland niemals mehr angreifen wird. Im Jahre 1871 mussten die Franzosen mit geballten Fäusten in den Taschen zusehen, wie König Friedrich Wilhelm I im Spiegelsaal von Versailles zum deutschen Kaiser proklamiert wurde. Unser Kaiser Napoléon III ging in die deutsche Kriegs-gefangenschaft. Welche Demütigung für die Franzosen! Im Jahre 1914 griffen uns die deutschen Truppen wieder an und zwangen uns einen blutigen Krieg auf, in dem Millionen von Franzosen auf den Schlachtfeldern von Verdun und in Flandern verbluteten. Georges Clemencau hatte danach die verheerenden Verträge von Versailles zu verantworten, die zwangsläufig zu einer Wiedererweckung des deutschen Faschismus, Chauvinismus und Rassismus führen mussten. Es kam, wie es kommen musste. Im Jahre 1940 überfielen die Deutschen wieder Frankreich und überzogen es mit einem nie dagewesenen Terror. Eine Million französischer Soldaten gingen in die deutsche Kriegsgefangenschaft. 70.000 Juden und tausende von Mitgliedern der Résistance wurden gefoltert, erhängt, erschossen oder starben nach den Déportationen in den Konzentrationslagern von Natzweiler-Struthof im Elsass, Auschwitz und Ravensbrück. Doch endlich hatte das Grauen ein Ende. Die Schlacht um Paris fand während des Zweiten Weltkriegs im Verlauf der Operation Overlord zum Ende August des Jahres 1944 bei Paris statt. Nach Aufständen französischer Widerstands-kämpfer schickten die Alliierten Einheiten in Richtung Paris, die das Ziel hatten, die Stadt zu erobern. Nach einigen Kämpfen mit den Aufständischen, sowie mit den alliierten Verbänden außerhalb der Stadt, entschloss sich der deutsche Kommandant der Stadt, zu kapitulieren und die Stadt zu übergeben. Für die Deutschen war das Gebiet nördlich von Paris von strategisch wichtiger Bedeutung, da sich dort ihre Abschussrampen für Raketen befanden. Auf der deutschen Seite wurden die Einheiten neu gruppiert: Vom Ärmelkanal bis Laigle waren die Reste der 7. Armee, von dort bis Paris-West die Reste der 5. Panzerarmee und bei Paris und an der oberen Seine die 1. Armee aufgestellt. Teile der 1. und der 3. US-Armee rückten ab dem 20. August nordöstlich an der linken Seite der Seine vor, woraufhin die 3. US-Armee am selben Tag einen Brückenkopf über die Seine bei Mantes-Gassicourt aufbaute und danach mit Teilen der Armee nach Norden Richtung Vernon vorrückte. Teile der 1. US-Armee erreichten drei Tage später, am 23. August, die Stadt Évreux und weitere zwei Tage später Elbeuf, das etwa elf Meilen südwestlich von Rouen lag. Die britische 2. Armee startete ihren Vormarsch in Richtung Seine ebenfalls am 20. August und rückte bis zum 26. August nach Louviers vor. Das 2. Korps der kanadischen 1. Armee erreichte am selben Tag die Seine und traf mit amerikanischen Verbänden bei Elbeuf zusammen. General Crerar, Kommandeur der kanadischen 1. Armee, ließ das zweite ihm zur Verfügung stehende Korps nahe dem Ärmelkanal in Richtung Seine vorrücken. Trotz schwerer Kämpfe bei Pont-l’Évêque und Lisieux erreichte das Korps am 27. August die Seine. Ab dem 26. August schlossen die Alliierten die Deutschen in neuen Kesseln und Fallen zwischen Elbeuf und Le Havre ein und griffen die fliehenden Einheiten aus der Luft mit Bombern und vom Boden aus mit Panzern an. Ursprünglich sahen die alliierten Planer vor, die Stadt zu umgehen und erst später zu erobern. Die Pariser Bevölkerung sowie auch die alliierten Soldaten erwarteten jedoch, dass die Stadt erobert werden würde. Nachdem die Pariser Bevölkerung im Jahr 1944 auf dem Schwarzmarkt die Lebensmittel zum größten Teil nicht mehr bezahlen konnte, stieg die Anzahl der Hungernden an. Die Pariser schlossen sich daraufhin in immer größeren Scharen den Widerstandskämpfern an, weil sie sich erhofften, so die Lage verändern zu können.
Nach dem schnellen alliierten Vorstoß in Richtung Paris traten seit dem 10. August die Pariser U-Bahn sowie die Gendarmerie und die Polizei, die auf Druck der Résistance und auch aus freien Stücken teilnahmen, in den Streik, dem sich später auch die Postboten anschlossen. Die Deutschen reagierten und erschossen in der Nacht des 16. August 35 randalierende französische Jugendliche beim Carrefour des Cascades. Als sich auch weitere Arbeiter der Streikbewegung anschlossen, kam es am 18. August, am Tag als alle Partisanen zur Mobilmachung aufgefordert wurden, zum Generalstreik. Es kam zu Aufständen, woraufhin französische Widerstandskämpfer einige Straßen und Gebäude, so auch das Rathaus einnahmen. Die Widerstands-kämpfer setzten alte, erbeutete oder provisorische Waffen, wie beispielsweise Molotow-Cocktails, ein. Am Abend des 22. August befahl daraufhin Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte, General Omar Bradley, Paris zu erobern. Nach immer heftigeren Kämpfen zwischen den Widerstandskämpfern und den Deutschen waren am 24. August etwa drei Viertel der Stadt in französischen Händen, das Zentrum gehörte jedoch immer noch den Deutschen. Die Alliierten gaben der 2. Französischen Panzerdivision den Befehl, in Paris einzurücken. Die Truppen stießen vereinzelt auf Widerstand. Seine Truppen verloren beim Vormarsch etwa 40 Panzer und Panzerhaubitzen sowie mehr als 100 andere Fahrzeuge und über 300 Soldaten. Am Abend des 24. Augusts ließ General Leclerc eine kleine Panzerkolonne in die Stadt fahren und bis zum Rathaus, das unter französischer Kontrolle war, vorrücken. Um 10:00 Uhr am Morgen des 25. August standen Leclercs Division sowie die 4. US-Infanteriedivision im Inneren der Stadt.
Entgegen den Befehlen Adolf Hitlers, die besagten, dass Paris bis zum letzten Mann verteidigt und danach zerstört werden sollte, kapitulierte der deutsche General Dietrich von Choltitz nach anfänglichen Kämpfen mit der 2. Französischen Panzerdivision und übergab die Stadt nahezu unversehrt am 25. August 1944 gegen 14:45 Uhr an den französischen General Leclerc und Henri Rol-Tanguy, den Führer der Pariser Résistance. Choltitz ergab sich mit seinen Truppen kampflos. Am Mittag des 25. August, gegen 12:20 Uhr, wurde die französische Trikolore auf dem Eiffelturm und wenig später auf dem Arc de Triomphe gehisst. Etwa 10.000 deutsche Soldaten gerieten in alliierte Kriegsgefangenschaft. Rund 1000 Widerstandskämpfer waren gefallen und weitere 1500 verwundet. Am 26. August zog Charles de Gaulle, Anführer der Freien Französischen Streitkräfte (force française libre, FFL) und des Comité français de la Libération nationale (Französisches Komitee für die Nationale Befreiung), in das Kriegsministerium in der Rue Saint-Dominique. Danach hielt de Gaulle vom Balkon des Rathauses eine Ansprache an die Pariser Bevölkerung. Dabei verstörte er viele Mitglieder der Résistance, als er sich nicht zuerst bei den Kämpfern des Force Française de l'interieur (FFI) sondern bei der Gendarmerie für ihre Unterstützung bedankte, die erst am letzten Tag die Seiten gewechselt hatte. Am selben Tag folgte eine französische Siegesparade über den Champs-Élysées, die aufgrund von sich immer noch in der Stadt befindenden Scharfschützen sowie Tieffliegerangriffen riskant war. Durch die Parade und das dabei bestehende Risiko wollte de Gaulle seine Macht repräsentieren und festigen. Nachdem Paris erobert worden war, wurden Kollaborateure verfolgt und bestraft.
Alle aufrechten Menschen diesseits und jenseits des Rheines schworen sich, dass ein solches Desaster sich niemals mehr wiederholen dürfe. General Charles de Gaulle, Pierre Messmer, Robert Schuhman, Pierre Mendés-France und alle Politiker der V. République reichten den Deutschen die Hand zur Versöhnung. Alle deutschen Politiker der Nachkriegszeit, insbesondere Konrad Adenauer und Helmut Schmidt, beschworen die nunmehr immerwährende deutsch-französische Freundschaft. 60 Jahre lang gab es diesbezügliche ehrliche und aufrichtige Bemühungen auf allen Seiten. Ständige Konsultationen zwischen den Politikern beider Länder wurden eingerichtet. Städtepartnerschaften wurden gegründet, Freundschaften wurden geschlossen. Deutsche lieben es, in dem wunderschönen Land Frankreich Urlaub zu machen, besuchen unsere Museen, unsere Bauten, unsere Schlösser, unsere Strände. Sie lieben, unsere Art zu leben und zu essen.
Während Deutschland auch unter dem Schutz Frankreichs aufblühte und ein Wirtschaftswunder ohnegleichen erlebte, Luxus und Wohlstand anhäufte, litt Frankreich noch Jahre nach dem Abzug der Deutschen entsetzlich. Es herrschte Hunger und Mangelwirtschaft. Die Regierungen wechselten im Monatsrythmus, die Kriege in Indochina und Algerien zerrissen das Land bis an den Rand des Bürgerkrieges am 28. Mai 1968. Frankreich war arm, aber es schwor sich, niemals mehr unter einer deutsche Besatzung leiden zu müssen. Es wurde Atommacht. Und wie steht es heute um die deutsch-französische Freundschaft? Sie ist brüchig. Helmut Schmidt und Giscard d’Estaing haben sich sehr verdient gemacht um eine deutsch-französische Achse, die Herzstück und Motor sein sollte für eine europäische Einigung. Von der heutigen deutschen Regierung werden die Franzosen sträflich vernachlässigt. Dies gibt einigen Deutschen und Teilen der deutschen Presse die Gelegenheit, wieder in alte, längst überwunden geglaubte Schematas zurückzufallen. Es wird teilweise in obszöner Weise gegen Frankreich und sein Staatsoberhaupt gehetzt. Dies bietet zu grosser Sorge Anlass. Bevor ein Deutscher Journalist oder ein Bürger Deutschlands in den zahlreichen Foren der Presse unüberlegt seine Vorurteile über Frankreich verbreitet, sollte er sich über die leidvolle Geschichte beider Länder informieren. Es lebe die deutsch-französische Freundschaft, ein wertvolles, aber auch zerbrechliches Gut, für alle Menschen diesseits und jenseits des Rheins, die guten Willens sind!

Monsieur Rainer
Tuesday, August 24, 2010
Kopfrechnen schwach ?
Wenn Präsident Sarkozy sich sein Salär um sage und schreibe 140% auf sage und schreibe 240.000 Euro pro Jahr erhöht hat, dann rechnen Sie doch bitte einmal nach, wie hoch vor der Gehaltserhöhung sein Salär war. Richtig ist folgender Sachverhalt: Alle Präsidenten und Minister der V. République haben ein sehr geringes Salär deklariert und sich zusätzlich aus einem steuerfreien Fond speciaux, unbegrenzt und unkontrolliert vom Rechnungshof, schamlos bedient. Sie haben damit ihre Maitresse, teure Klamotten, Schmuck, handgemachte Schuhe usw. bezahlt. Mit dieser Schweinerei hat Nicolas Sarkozy aufgeräumt. Die schwarzen Kassen wurden abgeschafft, die Gehälter erhöht und versteuert, die Privilegien, wie Köche, Panzerwagen, Dienstwohnungen usw. wurden ersatzlos gestrichen. Das ist die Realität, die aber wahrscheinlich nicht in Ihre vorgefasste Meinung passen wird.

Monsieur Rainer
Monday, August 23, 2010
Mein Kommentar in der " ZEIT "
Nur Polemik, so weit das Auge reicht. Ganz sicher sind meine Kommentare niemals einseitig, denn ich bemühe mich um Ausgewogenheit. Ich habe niemals einen Hehl daraus gemacht, dass diese Hetzkampagne gegen ein europäisches Staatsoberhaupt ungeheuerlich ist, egal wie man zur Politik Sarkozy's steht. Ich habe nie verhehlt, dass ich M. Sarkozy nicht sehr schätze, dass mir seine Manieren und sein Populismus nicht gefallen. Was mich aber stört, ist die ungezügelte Diffamierung und Beleidigung eines Staatspräsidenten, die keinem anderen Zweck dient, als seiner rigiden Haushaltspolitik zu schaden. Und die ist hier in Frankreich dringend notwendig. Die Privilegien der Beamten und Politiker werden rigoros beschnitten. Obwohl schon hunderttausend sinnlose Beamtenstellen gestrichen wurden, liegt Frankreich in der Zahl der Beamten immer noch über 30% der in der Ära der Sozialisten eingestellten Beamtenzahl. Die schwarzen Kassen der Ministerien wurden abgeschafft. Alleine 40 Köche und 70 gepanzerte Limousinen des Aussenministeriums wurden entfernt. Diese ganzen Errungenschaften der Sozialisten, die sich schamlos an diesem Land bereichert haben, werden abgeschafft. Und das schafft böses Blut bei den Gauche Caviar. Sie hetzen, diffamieren, beleidigen und intrigieren gegen die gesamte Regierung Fillon. Diese Hasskampagne gipfelte gestern darin, dass der katholische Priester von Lille die Gläubigen dazu aufrief, dafür zu beten, dass Nicolas Sarkozy einen Herzinfarkt erleiden solle. Wird so etwas auch von Ihnen gutgeheissen? Ist das christlich, ist das katholisch, ist das tolerabel? Der Papst betet für die Sinti und Roma, die aus Frankreich abgeschoben wurden. Das ist seine Sache, es steht mir nicht zu, das Oberhaupt der katholischen Kirche zu kritisieren. Doch darf die Frage erlaubt sein, ob der Papst den katholischen Priester von Lille nicht zu exkommunizieren und aus seinem Amt zu jagen hat, der öffentlich vor laufenden Fernsehkameras die Gläubigen dazu aufruft, für einen Herzinfarkt von Staatspräsident Nicolas Sarkozy zu beten? Ist es schon so weit gekommen, dass wir f ü r den Tod von Menschen zu beten haben? Wie weit wollen die Hassprediger in ihrer masslosen Diffamierungskampagne gegen Nicolas Sarkozy noch gehen? Geben solche bizarren Auswüchse der Hetzkampagne nicht Grund, endlich darüber nachzudenken, wohin dies alles führen kann? Wollen wir aus einem durchschnittlichen Präsidenten einen Märtyrer à la Kennedy machen? Nur weil er einige liebgewordene Privilegien der Politiker, Beamten und Bürger streicht. Nur weil er, der ökonomischen Vernuft folgend, das Renteneintritsalter von 59 auf 62 Jahren innerhalb von 18 Jahren moderat anheben will? Muss man deswegen einen Menschen zu Tode hetzen? Ich bitte alle Menschen guten Willens einmal darüber nachzudenken! Danke!

Monsieur Rainer
Monday, August 23, 2010
Mein Kommentar in der " ZEIT "
J'accuse, ich klage an: All die Zeitschriften im In-und Ausland, die mit unbewiesenen Behauptungen, polemischen Artikeln, und geradezu hasserfüllter Rhetorik über den französischen Staatspräsidenten und seine Regierung herfallen. Dabei fallen mir auf Anhieb, die französische "Marianne" ein, die sich nicht entblödet, das Konterfei Präsident Sarkozy's auf der Titelseite aufzumachen und mit den Fettbuchstaben "Le voyou de la République" zu betiteln. Da fällt mir das linke Kampfblatt "La Libération" ein, das eine Falschmeldung nach der anderen über angebliche Korruptionsaffairen von Sarkozy in die Welt setzt. Mir fällt der SPIEGEL-Korrespondet in Paris ein, der seine Artikel über Präsident Sarkozy mit nur mühsam beherrschten Hasstiraden garniert und seine Hähme kaum verbergen kann. Und schliesslich noch die vielen Foristen auf allen Kanälen, die ihr angelesenes Halbwissen meinen, auf die geneigten Leser herunterspülen zu müssen. Man muss Präsident Nicolas Sarkozy, seinen Gossenjargon, seine Bling-Bling-Allüren nicht mögen, doch hat es jemals so eine Hetzkampagne gegen ein amtierendes europäisches Staatsoberhaupt gegeben? Hat jemals ein Gericht festgestellt, dass sich Nicolas Sarkozy oder einer seiner Minister bereichert hätten? Nein! Die Berichterstattung in den von mir erwähnten Blättern dienen nicht der deutsch-französischen Freundschaft. Sie alle haben sich nicht um Frankreich verdient gemacht! Die Berichte in der "ZEIT" sind ausnehmend sachlich und frei von Bösgläubigkeit!

Monsieur Rainer
Sunday, August 22, 2010
Mein Beitrag in der " ZEIT "
Ich bin ein grosser Verehrer von Eva Joly
Niemals werden wir Franzosen es ihr vergessen, dass sie mit grossem Mut, unter enormen persönlichen Risiken und einer unglaublichen Courage als Untersuchungsrichterin die Machenschaften der Sozialisten ans Tageslicht gebracht hat. Sie war Hauptermittlerin im "Elf-Aquitaine-Skandal" und verzweifelte an dem Abgrund der Korruption der Mitterand-Ära. Natürlich wurde niemand ernsthaft belangt. Pierre Beregovoy, der ehemalige Ministerpräsident, zog es vor, sich mit der Pistlole seines Leibwächters zu erschiessen, der nationale Sicherheitsberaler im Elyséepalast, ein Général de Division tat es ihm nach, Laurent Fabuis, Strauss-Kahn und noch so einige "Gauche Caviar" bekamen milde Gefängnisstrafen und an sonsten geschah gar nichts. So hat Eval Joly gekündigt und ist heute Europaabgeordnete. Ich fürchte, sie ist zu pragmatisch, um ein Bündnis mit den linken Ideologen einzugehen. Sie kennt ja ihre Dossiers!

Monsieur Rainer


Sunday, August 22, 2010
Mein Beitrag in " Cicero "
Dem klugen Beitrag von Johannes Willms ist wenig hinzuzufügen. Wir verfügen hier in Frankreich über ein enormes intellektuelles Establishment, das man nicht mit den "Gauche Caviar" und der "Jeunesse doré" der Rive Gauche verwechseln darf. Gerade diese klugen Denker wurden teilweise auch politisch missbraucht, so sie es zuliessen. Andere wendeten sich mit Grausen von der in Korruption zu versinken drohende linke Regierung der Mitterand-Ära. Schon Oscar Wilde, der 1900 in einem Hotel der Jugendstilepoche in der rue des beaux Arts in Saint-Germain-des-Prés verstarb, erkannte seine Anfälligkeit für die Annehmlichkeiten der Bourgoisie, als er mit den Worten auf den Lippen verstarb:" Mein Gott, ich sterbe über meine Verhältnisse!" Gleichwohl ist das Reservoir der Intellektuellen in Frankreich unerschöpflich. Das bringt mich zu der Frage von Günter Grass: "Wo eigentlich, sind in Deutschland die politisch denkenden Intellektuellen?" Eine berechtigte Frage, n'est çe pas?

Monsieur Rainer
Sunday, August 22, 2010
Mein Artikel in der " ZEIT " zur Ausschaffung der Roma aus Frankreich
Selbstverständlich steht ausser Frage, dass die Ausschaffung der Landfahrer in ihre europäischen Herkunftsländer à priori rechtswidrig ist und vorallendingen gegen europäisches Recht verstösst. Die Massnahmenb sind ausserdem nicht effizient, denn die abgeschobenen Roma werden in einigen Tagen oder Wochen wieder in Frankreich sein. Das Geld, das man den "freiwillig" abgeschobenen Roma als Prämie mit auf den Weg gegeben hat, ist also zum Fenster hinausgeworfen. Jeder weiss das, auch der Innenminister Brice Hortefeux und natürlich Präsident Nicolas Sarkozy. Warum werden diese Massnahmen trotzdem durchgeführt und von der Mehrheit der Bevölkerung begrüsst? Die Franzosen sind weder Rassisten, noch Faschisten. Auch Nicolas Sarkozy ist kein Rassist, er stammt selbst von einer jüdischen griechisch-ungarischen Familie ab. Jeder, der in Frankreich eine Titre de Séjour erhalten will, muss eine Krankenversicherung, ein Bankkonto und einen Arbeitsvertrag vorweisen. Diese Dinge sind den Landfahrern gemeinhin fremd, was sie nicht per se unsympathischer, aber für die Behörden angreifbar macht. Eine geregelte Arbeit ist schwer nachzuweisen. Die Frauen verdienen etwas hinzu, in dem sie ungefragt Windschutzscheiben der wartenden Autos an den roten Ampeln putzen. Die minderjährigen Kinder werden desöfteren bei Diebestouren erwischt müssen aber als nicht strafmündig wieder laufengelassen werden. Die Männer machen oft "Geschäfte" unklarer Genese. Sie fahren grosse Autos und ziehen von Département zu Département. Es gibt ein unbestrittenes Problem: Sobals sich eine Familie der Landfahrer in einer Gemeinde niederlässt, steigt die Kriminalitätsrate um 53%. Ob dies nur den Roma zuzurechnen ist, ist allerdings nicht bewiesen. Bewiesen ist, dass die Straftaten von Roma nicht aussergewöhnlicher oder andersartiger sind, als die der Franzosen. Daher ist diese Statistik auch mit Vorsicht zu geniessen. Jährlich treffen sich die Roma zur Verehrung ihrer schwarzen Jungfrau Maria in Les-Saintes-Marie-de-la-Mer in der Camargue. Es ist nicht belegt, dass dort die Kriminalitätsrate gestiegen wäre. Gleichwohl haben die Franzosen eine undefinierbare und tief verwurzelte Abneigung gegen die Landfahrer. Sarkozy wäre nicht Sarkozy, wenn er sich diese Stimmung der Franzosen nicht zunutze machen würde. Allerdings warne ich vor einer Vermischung der Krawalle in den Banlieues der Grossstädte mit dem Problem der Landfahrer. Beide Dinge haben nichts miteinander gemein! Hier ist ein harter und entschlossener Staat gefragt, wenn sich französische Räuber, Diebe, Drogenhändler über die Ärmsten der Armen hermachen und sogar noch deren letzte Habe verbrennen. Doch dies muss streng differenziert werden. Der Jargon von Nicolas Sarkozy ist zwar nicht eines Staatspräsidenten würdig, jedoch in der Sache sind er und die Sicherheitsorgane gesetzlich verpflichtet, die französischen Bürger vor solchen Übergriffen zu schützen.

Monsieur Rainer
Friday, August 20, 2010
Hinweis !
Alle meine Beiträge, die vom SPIEGEL zensiert wurden, sind in "Die ZEIT" zu lesen.

Monsieur Rainer


Thursday, August 19, 2010
USA ziehen aus dem Irak ab nach dem Motto: Nach uns die Sintflut !
Amerika macht sich aus dem Staub und genauso wird es in Afghanistan geschehen. Der letzte macht das Licht aus. Der Irak wird im Chaos versinken!

Monsieur Rainer
Thursday, August 19, 2010
Ich bin ein Bewunderer des SPIEGEL-Korrespondenten in Frankreich, Stefan Simons
Seit Monaten verfolge ich seine einfühlsamen Berichte über Frankreich. Sein Liebreiz, seine francophile Art, seine profunde Kenntnis Frankreichs überraschen immer wieder aufs neue. Vorallendingen freue ich mich, dass Herr Simons das deutsch-französische Verständnis stets fördert und der deutsch-französischen Freundschaft in so hohem Masse dient. Voilà, un connaisseur de la France ! Ich werde ihn für seine besonderen Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft zum Chevalier de l'orde des Art et des lettres vorschlagen. Sachsen-Anhalts Ex-Ministerpräsident Althaus (der Skifahrer) hat es ja sogar zum Commandeur de l'ordre de la Légion d'honneur gebracht, obwohl er auch noch nie in Frankreich war!

Monsieur Rainer
Wednesday, August 18, 2010
Soviel zur vielgerühmten Pressefreiheit im SPIEGEL !
Nachfolgender Beitrag fiel der Zensur des SPIEGEL zum Opfer! Ich lasse mir aber den Mund nicht verbieten !

Monsieur Rainer
Wednesday, August 18, 2010
Glauben Sie, Monsieur Simons vom SPIEGEL, dass Sie Frankreich kennen........
....wenn Sie nur in den Cafés der Rive gauche herumsitzten und Gespräche mit den "Gauche Caviar" führen oder Ihre Weisheiten aus "La Libération", "Marianne" und dem "Canard enchaîné" beziehen? Es ist daher verständlich, wenn so ein sozialistischer Einheitsquark herauskommt. Mit der Realität Frankreichs hat das leider wenig zu tun. Richtig ist folgender Sachverhalt: Nicolas Sarkozy, Brice Hortefeux und Christian Estrosi haben sich das Thema nicht ausgesucht, um das Sommerloch zu füllen. Die Kriminalität in Frankreich richtet sich nämlich auch nicht nach den Jahreszeiten, sie steigt nur exorbitant im Sommer. Das liegt an den vielen Urlaubern an der Côte d'Azur und an den urlaubenden Franzosen an der Atlantikküste. Diese sind nämlich vermehrt den Angriffen von Kriminellen ausgesetzt. Überfälle auf Autofahrer, Raubüberfälle in den Häusern der Franzosen und Urlaubern mit Geiselnahmen, Mord und Totschlag, räuberischer Erpressung usw. sind an der Tagesordnung. Restaurantbetreiber werden zuhause überfallen, deren Tageseinnahmen werden gestohlen, deren Familien maltraitiert und gefoltert. Landfahrer ziehen durch die Städte, schicken die Kinder auf Diebestour, die Frauen zum ungebetenen Putzen der Windschutzscheiben und gehen selbst ihren "Geschäften" nach. Vorgestern haben drei Landfahrer zwei französische Touristinnen in Cannes fast zu Tode vergewaltigt! Die Kriminalitätsstatistiken steigen sofort um 53%, sobald die Roma auftauchen. In den Banlieues der Grossstädte terrorisieren Jugendbanden die Ärmsten der Armen, zünden Busse und Autos an. Das alles negieren Sie in ihren Beiträgen, weil man so etwas in den Cafés in Saint-Germain-des-Prés nicht hören will. Warum wohl sprechen sich 73% der Franzosen dafür aus, die Kameraüberwachung zu intensivieren? Warum wohl verlangen die Franzosen ein härteres Durchgreifen gegen diese Kriminellen? Sind das alles Rassisten oder Faschisten? Warum wohl haben die Sozialisten jede Präsidentenwahl seit Mitterand verloren? Weil sie immer noch ihren Träumen von einer heilen Welt nachtrauern, weil sie immer noch von der 35 Stunden-Woche faseln und weil sie immer noch glauben, dass ein Rentensystem funktionieren kann, wenn die Franzosen mit durchschnittlich 59,3 Jahren in Rente gehen. Auch ein Auslandskorrespondent, ist er auch noch so sehr im Gutmenschentum der "Gauche Caviar" verhaftet, wird die desolate Ansammlung von Sozialisten, Trotzkisten, Kommunisten und linken politischen Sektierern nicht an die Töpfe der Macht herbeischreiben können. Gerade die sozialistischen Regierungen haben das grösste Korruptionsdestaster in der Geschichte der V. Republique hinterlassen. Die Sozialisten haben sich schamlos bereichert, deshalb nennt man sie auch "Les Gauche Caviar". (Die linken Kaviarfresser). Monsieur, mit Verlaub, Sie haben keine Ahnung von "La France profonde" ! Glauben Sie allen ernstes, Sie tragen mit Ihren Beiträgen zur deutsch-französischen Freundschaft bei? Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, Pierre Messmer und Robert Schumann würden sich im Grabe herum drehen, wenn sie so einen Käse in einem deutschen Magazin lesen müssten.

Monsieur Rainer
Wednesday, August 18, 2010
Der französische Fussballverband FFF..........
......ist ein ebenso lächerlicher Bonzen - und Funktionärsverein wie viele andere nationale und internationale Sportverbände. Doch in Frankreich hat der "Sélectionneur" eine ungleich stärkere Stellung als anderswo. Es kommt also alleine auf Laurent Blanc an, ob die Mitglieder der schändlichen Equipe tricolore in Südafrika jemals wieder das Maillot bleu tragen dürfen. Blanc ist ein Mann aus Bordeaux, der den uneingeschränkten Respekt der Spieler der Liga und des Publikums geniesst. Die Franzosen haben die Schnauze gestrichen voll von den Spielern der Südafrikaequipe und wollen sie nicht mehr im Maillot bleu sehen. Diese wandelnden Multimillionäre, die keine Freude am Sport mehr haben, sondern nur noch ihren Werbeverträgen hinterherhecheln, sind für immer desavouiert. Frankreich hat ein unglaubliches Reservoir an jungen Talenten, die nur darauf warten, dass die Poids lourd endlich Platz machen für diese jungen, ehrgeizigen Spieler. Schön, sie haben nach zwei Tagen Training gegen Norwegen verloren. Was solls? Man muss den jungen Spielern etwas Zeit geben, zusammenzufinden. In ihren Clubs sind sie schon grossartig aufgetreten wie z.B. Loïc Remy aus meiner Heimat Nizza. Vorallendingen hat ihnen Laurent Blanc als erstes Manieren beigebracht: Keine Kopfhörer mehr, lächeln, Autogramme geben, Photos mit Fans machen lassen, all das haben die Mulimillionäre von damals abgelehnt. Die Fans waren ihnen nur noch lästig. Sie haben den Sport verraten! Wir wollen sie nicht mehr sehen, selbst wenn wir noch ein paar mal verlieren sollten. Das Escort-Girl Zahia habe ich übrigens gestern in Saint-Tropez gesehen: à la bonheur. Eine richtige Sexkatze, zwar alles falsch an ihr, die Perücke, der Busen und sonst noch was, aber sie reizt die Männer. Vom minderjährigem armen missbrauchten Mädchen keine Spur. Ribéry muss sicher richtig teuer bezahlt haben, dass so ein Rasseweib mit ihm ins Bett ging. Er sieht ja aus wie Frankenstein. Laurent Blanc ist kein Moralist. Als er gefragt wurde, ob er Ribéry wegen des laufenden Strafverfahrens nicht mehr aufstellen will, meinte er, dass das dessen Privatsache sei: "ça me ne regarde pas!"

Monsieur Rainer
Wednesday, August 18, 2010
Der Untergang der Weltmacht USA ist zur Besichtigung freigegeben
Wer einmal das Buch von Emmanuel Todd gelesen hat, der den Untergang des römischen Reiches vortrefflich analysiert, der kann sehr wohl Parallelen zu den USA ziehen. Dieses Land hat eine desaströse Infrastruktur, eine desolate Produktion, ist volkswirtschaftlich auf Dienstleistung fixiert und damit kopflastig und hat seit den Kriegen in Vietnam, Irak und Afghanistan seine moralische Autorität verloren. Dwight D. Eisenhower,der immer nur als kalter Krieger gesehen wird, sagte in seiner Abschiedsrede vom Amt des Präsidenten der USA sehr weitsichtig : " Wenn der militärisch-industrielle Rüstungskomplex die Macht in Amerika erringen sollte, dann ist das gleichbedeutend mit dem Untergang dieser grossartigen Nation!" Amerika ist das Land der Vergangenheit, Asien gehört die Zukunft. Europa hat die Wahl: Will es sich auf ewig an ein sinkendes Schiff klammern und in Vasallentreue mit ihm untergehen, oder will es zu neuen Ufern aufbrechen ?(Weltmacht USA, Ein Nachruf von Emmanuel Todd)

Monsieur Rainer
Tuesday, August 17, 2010
Die Amerikaner leben ganz gut mit ihrer Paranoia !
Der Amerikaner hat vor allem Angst: Vor den Japanern, vor den Kommunisten, vor den Islamisten, vor den Terroristen, vor seinen Nachbarn, vor seinem Hund, vor dem Tierarzt seines Hundes und deshalb besucht der Amerikaner seinen Psychiater auf wie wir die tägliche Dusche. Diese Angst wird auch noch von mächtigen Interessengruppen geschürt. Es muss ein neues Feindbild her, die Taliban kommen nicht mehr nach New York, Saddam Hussein ist in der Hölle, der Iran taugt nur bedingt als Angstgegner, die afrikanischen Länder sind völlig unfähig, den Amerikanern Angst einzujagen, ja doch, die Piraten vielleicht ein bisschen, Kim Il Jong auch ein wenig, Gott ganz sicher. Von den vielen Neonazis in den USA will ich gar nicht erst sprechen. Die Rüstungslobby hat einen neuen Grund ausgemacht, neue Waffen an die Regierung der USA zu verkaufen: China ist der neue Feind! Hua! China wird aber Amerika nie angreifen, da niemand seine eigene Bank überfällt. Die USA haben es vielleicht noch nicht bemerkt, doch Amerika gehört den Chinesen bereits, denn sie sind der grösste Käufer amerikanischer Staatsanleihen und der grösste Exporteur von Waren in die USA. Alles klar ? Warum hat wohl Hitler nie die Schweiz angegriffen? Weil er dort das Zahngold aus Auschwitz gewaschen hat und Bührli-Örlikon ihm noch im April 1945 die letzten Kanonen geliefert hat!

Monsieur Rainer
Tuesday, August 17, 2010
Sir Winston Churchill
Er war eine Lichtgestalt, als es galt, England 1940 vor dem Untergang zu retten. Gleichzeitig war er kaltschnäuzig bis zynisch, wenn es um die Umsetzung seiner Interessen ging. Er machte Fehler über Fehler, er vertuschte in seiner Eigenschaft als erster Lord der Admiralität die wahren Umstände des Untergangs der Lusitania, weil es England nützte und den deutschen Kaiser als Kriegsverbrecher aussehen liess. Er bombardierte die französische Flotte, tötete damit tausende französische alliierte Soldaten, weil er befürchtete, die Flotte würde in die Hände der Nazis fallen. Er soff und log, er rauchte Kette und betrog, er war aber zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Er war ein herausragender Literat, ein brutaler Machtmensch, ein herzensguter Freund und ein erbitterter Feind. Er kannte die Menschen und wurde darüber zum Egomanen und Zyniker. Doch er war mit Charles de Gaulle, Konrad Adenauer und Willy Brandt einer letzten Lichtgestalten Europas!

Monsieur Rainer
Tuesday, August 17, 2010
Ja, aber .......
..... auch Sarkozy hatte viel aufzuräumen bei seinem Amtsantritt. Er hat dabei wenig Geschick bewiesen. Das ist richtig. Doch es galt mit der ungebremsten Ausgabepolitik in den Ministerien aufzuräumen. Es galt Privilegien der Minister abzubauen, die einem Feudalstaat zur Ehre gereicht hätte. Es galt den Fonds speciaux aufzulösen, aus dem sich die Minister unkontrolliert bedienen konnten, um ihre Maitressen zu bezahlen. Zum erstenmal in der V. Republique prüft der Cour de Compte den Haushalt des Elyséepalast und der Ministerien. Bernard Kouchner musste 40 Köche entlassen und 70 gepanzerte Dienstwagen abschaffen. Die Weinkeller der Ministerien, die zu den besten Frankreichs gehören, wurden teilweise versteigert. Über 100.000 unnütze Staatsbeamte wurde entlassen, 7.000 Logement de Fonction (Dienstwohnungen) wurden verkauft. Das Renteneintrittsalter wird von 59.3 Jahren auf 62 Jahre erhöht. Christin Lagarde, die beste Wirtschafts-und Finanzministerin der V. Republik fährt einen rigorosen Sparplan. Mme Aillot-Marie reisst die menschenverachtenden Gefängnisse ab und baut moderne Anstalten. Sarko muss man wirklich nicht mögen und er hat wenig an sich, das schätzenswert erscheint, doch ein bisschen Fairness sollte schon sein. Wie schon betont, er steht mir politisch nicht nahe, doch was Recht ist muss Recht bleiben. Er arbeitet! Gehört das nicht auch zur Berichterstattung eines Auslandskorrespondenten?

Monsieur Rainer
Tuesday, August 17, 2010
Der beste Platz für " War against terrorism " ist Pakistan !
Es gibt hierbei nichts zu verdienen. Kein Lobbyist wird dafür sein, kein Militär hat ein Interesse daran. Es gibt kein Öl, keine Bodenschätze, keine Resourcen für den westlichen Lebensstandart. Es können keine Waffen verkauft werden, es geht nicht um Brunnen bohren, es geht nicht um Schulen bauen, es gibt keine Möglichkeit, eine Demokratie nach westlichem Vorbild aufzubauen. Es gibt kein Opium, es gibt gar nichts, ausser Menschen, die ums nackte Überleben kämpfen. Wir könnten mit der geballten Macht unserer Wirtschaft, unserer Logistik, unserer unbewaffneten Soldaten, unserer Marine, unseren Sanitätskorps, unseren Hilfsorganisationen und unserem Wohlstand ein Volk vor dem Ertrinken bewahren. Wir könnten ihre Herzen erobern und damit Freunde gewinnen. Das ist "war against terrorism"!

Monsieur Rainer
Tuesday, August 17, 2010
Apell an die Gutmenschen !
Pakistan versinkt im Elend und im Wasser. Die korrupte Regierung von Amerikas Gnaden schert sich einen Dreck um die Bevölkerung. Die islamischen Bruderländer nützen Billiglöhner aus Pakistan aus und werfen die Menschen weg wie alte Putzlappen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Der Westen schaut dem ganzen Elend fast tatenlos zu. Die Waffenlobby verdient nichts an einer internationalen Koordination von Hilfsgütern. Bargeld-Spenden landen auf den Konten der pakistanischen Oligarchie in London oder Genf. Das ist der Nährboden für den islamischen Terrorismus. Hier muss die Welt helfen, hier ist humanitäre Hilfe ohne strategesche Hintergedanken möglich. Und hier sind Menschen wie Claudio Roth dringend gefragt, um die Welt aufzurütteln, um Hilfe ohne Waffen zu leisten. Hier ist ein Einsatz der Bundeswehr im Rahmen der NATO mit all ihren logistischen Resourcen nötig !

Monsieur Rainer
Monday, August 16, 2010
SPIEGEL = Boulevard !
Seit dem Abschied von Stefan Aust arbeitet der SPIEGEL mit Lust am Untergang. Nichts ist zu dümmlich, nichts ist zu banal, nichts neidisch genug, als dass es nicht zu einem SPIEGEL - Aufmacher reichen würde. Sakozy an der Côte d'Azur, Michelle Obama in Spanien, Frau Merkel in Tirol und was nie fehlen darf, ist ein Kommentar zur abstossenden Neiddebatte von Anne Will. Überhaupt pflegt der SPIEGEL die Neidkultur in Deutschland im Übermass. Das scheint System zu haben, denn der Eindruck lässt sich nicht mehr vermeiden, dass in den Redaktionsstuben keine Könner und Persönlichkeiten mehr sitzen, sondern Germanisten, Linke, Grüne, Gutmenschen, manisch politisch Korrekte und angepasste Boulevard - Journalisten. Seit 55 Jahren lese ich den SPIEGEL, der rapide Ansehensverlust jedoch des ehemals wichtigsten Blattes mit seinem so hochgeschätzten Enthüllungsjournalismus, das Presse - Korrektiv schlechthin zum allmächtigen Staat von einst, ist evident !

Monsieur Rainer
Monday, August 16, 2010
SPIEGEL im BILD - zeitungsjargon !
Um die Berechtigung zu erwerben, die Komplexität der französischen Probleme korrekt wiedergeben zu können, genügt eben nicht der vorrübergehende Wohnsitz in Paris, das Studium der "Liberation", der "Marianne" und des "Canard enchaîné", so amüsant diese Blätter sein mögen. Dazu bedarf es des Willens und der intellektuellen Fähigkeit, tief in die Geschichte Frankreichs hineinzuhorchen. Das Problem Frankreichs auf "Sarkozy" zu verkürzen, ist historisch unzulässig. Man muss mindestens auf die Zeit von Jean Jaurès, die Zeit Léon Blum's, auf das Vichy-Regime unter Marschall Pétain, die völlig unnötigen Kriege in Indochina und Algerien zurückgehen, um die Probleme von heute zu verstehen. Ich neige von Natur aus eher dem gemässigten links-liberalen Lager eines François Bayrou zu und bin unverdächtig, diesen Gossenjargon, die Polemik und die Hyperaktivität des Präsidenten Sarkozy gutzuheissen. Das ist Politik mit der heissen Nadel und führt uns nicht zu brauchbaren Lösungen für die Republik. Sarkozy ist nicht mehr und nicht weniger anfällig für "Gefälligkeiten" der wirklich Mächtigen im Lande. Die Skandale der Sozialisten hier aufzuzählen erspare ich mir. Das Unvermögen der Sozialisten, Trotzkisten und Kommunisten, die die Banlieues überwiegend regieren, ihren Stall in Ordnung zu bringen und den Menschen Perspektiven zu eröffnen, ist evident. Ich beschreibe dieses Elend in allen meinen Büchern. Ich kenne Frankreich seit 1953 und lebe und arbeite hier seit 1980. Ich wehre mich heftig dagegen, die Berichterstattung über Frankreich auf Korruption, Skandale, Hähme und Gehässigkeiten zu beschränken. Das ist mein Anliegen!

Monsieur Rainer
Sunday, August 15, 2010
FDP, Mutter des Aufschwungs?
Erstens ist ein Aufschwung in den Geldbörsen der Menschen weit und breit nicht zu sehen, wohl eher bei den DAX-Unternehmen und der Industrie. Zweitens kommt so ein Boom nicht wegen der FDP, sondern t r o t z der FDP. Drittens kommt dieser Boom durch staatlich subventionierte Dumpinglöhne zustande. Ich erinnere daran, dass 6 Millionen deutsche Arbeiter mit 50 Milliarden Euro Steuergeldern subventioniert werden. Und letztlich wäre ich ein glühender Verehrer der FDP, wenn sie ihre noch vorhandene Macht dazu verwenden würde, einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen, eine totale Verschlankung des überbordenden Staatsapparates durchzuführen und die Radikal-Rodung des 70.000 Einzelvorschriften umfassenden Steuerrechts anzufassen. Dazu gehören die Streichung sämtlicher Ausnahmetatbestände. Doch diese abgewirtschaftete FDP ist eben keine Bürgerrechtspartei mehr, keine Partei des kleinen Handwerkers, Friseurs oder Kaufmanns an der Ecke, diese Partei empfinde ich als ekelerregenden Wurmfortsatz der Lobbyisten, die sich diesen Staat längst zur Beute gemacht haben. Ergo in höchstem Masse unglaubwürdig!

Monsieur Rainer
Sunday, August 15, 2010
Boulevard statt Journalismus! Mein Gott, wenn das Augstein noch erleben müsste!
Ich freue mich, dass man nun immerhin bereit ist, die von mir geschilderten Realitäten zur Kenntnis zu nehmen. Gerne will ich auch auf die Ursachen dieses französischen Sicherheitsdestasters eingehen. Lionel Jospin (PS) war ein braver und anständiger Premierminister und wahrscheinlich einer der ehrlichsten Menschen der sozialistischen Partei Frankreichs. Was er und seine Partei allerdings bei der Wahl zum Päsidenten der Republik sträflich falsch eingeschätzt hatten, war das Sicherheitsbedürfnis der Franzosen. So konnten ihn rechtsreaktionäre Rattenfänger wie Jean-Marie Le Pen beim ersten Wahlgang aus dem Rennen werfen. Sarkozy wäre nicht Sarkozy, hätte er sich nicht sofort dieses Themas angenommen. Er stellte sich mit ganzen Heerscharen von schwerbewaffneten Schlägern der CRS in die Banlieues von Paris und drohte das " Racaille auszukärchern". Dies ist eine Gossensprache, die ich ablehne. So spricht man nicht mit Franzosen, egal welche Hautfarbe sie haben, welcher Religion oder Rasse sie angehören. Dies geht auch am Thema vorbei. Seit Generationen wurden die Probleme der Vorstädte von allen Politikern aller Parteien vernachlässigt. Sarkozy ging sogar soweit, Sozialstationen in den Banlieues zu schliessen und die Police de la Proximité abzuschaffen. So ging der Kontakt zu den Menschen verloren und die Gräben wurden mit Hasstiraden von beiden Seiten gefüllt. Nun muss M. Sarkozy sein verschuldetes Desaster ausbaden. Die Carte judiciaire, die seine Garde de Sceaux, Rachida Dati, durchgesetzt hat, ist selbstverständlich ein Witz, wie sovieles andere, was die Dame sich innerhalb und ausserhalb des Amtes geleistet hat. Die heutige Justizministerin Mme Aillot-Marie versucht energisch gegenzusteuern. Sie baut menschenwürdige Gefängnisse, stellt den Rechtsfrieden zwischen Justiz und Regierung wieder her und macht eine gute Arbeit. Die schneidigen Äusserungen Sarkozy's, den Franzosen die Staatsbürgerschaft abzuerkennen, falls sie straffällig werden, wurden von allen Politikern seiner eigenen Partei, sowie vom Verfassungsrat als rechtswidrig abglehnt. Das ist nichts als dumme Polemik und Rattenfängerei. Das alles hätte ich von einem intelligenten Bericht eines Journalisten über Frankreich erwartet. Stattdessen " Sommertheater à la Sarkozy", in dem insinuiert wird, dass Sarko nur von anderen Problemen ablenken will, indem er künstlich Sicherheitsrisiken entdeckt und diese dazu missbraucht, von anderen Skandalen abzulenken. Das, Monsieur, ist kein guter Journalismus, das ist kein schlechter Journalismus, das ist überhaupt kein Journalismus. Das ist finsterstes Boulevard!

Monsieur Rainer
Sunday, August 15, 2010
Wollen die deutschen Gutmenschen ein französisches Legoland ?
Hähme ist die suggistive Überschrift eines deutschen Journals :"Sommertheater à la Sarkozy". Es ist eben sachlich falsch, zu unterstellen, dass mit Sicherheitspolitik von anderen, wichtigeren Themen abgelenkt werden soll und zur Stopfung des medialen Sommerlochs das populistische Thema Sicherheitspolitik herausgeholt wird. Richtig ist folgender Sachverhalt: Vor wenigen Tagen haben völlig wildgewordene Roma eine Polizeistation mit Äxten angegriffen. Ist das ein Sommerloch oder ein Fakt? Vor weiteren Tagen haben schwerbewaffnete Bankräuber eine Polizistin auf offener Strasse erschossen und weitere Beamte schwer verletzt, weil sie deren Fahrzeug kontrollieren wollten. Ist das ein Sommerloch oder ein Fakt? Vor wenigen Tagen haben sich Räuber, Diebe, Mörder, Vergewaltiger, Brandstifter aus den HLM Villeneufe von Grenoble aufgemacht und einen ganzen Stadtteil terrorisiert. Sie zündeten wahllos Autos an, warfen Molotowcocktail in Verkehrsbusse, aus denen eine Behinderte Frau nicht mehr gerettet werden konnte. Der neu eingesetzte Präfekt hat die GIR (Groupe d'Intervention Regionale) beauftragt, diese Verbrecher zu suchen, die Taten justiziabel zu machen und den Gerichten zuzuführen. Ist das Sommertheater oder Sicherheitspolitik? An der Côte d'Azur werden täglich Touristen ausgeraubt, Drogenhändler erschiessen sich in Diskotheken gegenseitig, Menschen werden von Räuberbanden in ihren Häusern überfallen, gefoltert, ermordet, entführt bis genügend Geld erpresst ist. Ist das eine Sommertheater oder ein Fakt? Sobald eine Roma-Familie sich irgendwo niederlässt, werden die Kinder zum betteln geschickt, die Frauen waschen ungebeten Windschutzscheiben und die Männer gehen auf Diebestour. Die Kriminalitätsrate steigt sofort um 53%. Ist das Sommertheater oder Fakt? Der Staatspräsident und sein Innenminister, sowie die ihm unterstellten Präfekten sind gesetzlich verpflichtet, die französischen Bürger mit allen polizeilichen Massnahmen zu schützen. Ist das Sommertheater oder Fakt? Und wenn Sie meinen Lebenslauf lesen wollen, dann kaufen sie das Buch "Der Winkeladvokat". Ich habe nicht die Absicht, ihn in diesem Forum coram publico auszubreiten. Das alles passt natürlich nicht in das Legoland der Gutmenschen. Das ist die französische Realität.

Monsieur Rainer
Saturday, August 14, 2010
Mein Beitrag in " Cicero " zur Bundesjustizministerin 14.08.10
Mich bewegen mehrere Fragen, denen sich eine liberale Justizministerin stellen sollte. Am Anfang steht die Durchsetzung des Grundgesetzes, in dem die Säkularisierung des Staates geregelt ist. Dazu gehören folgende Massnahmen: Abschaffung der Kirchensteuer. Beendigung der Gehalts-Zahlungen der Priester, Bischöfe, Kardinäle und Kirchenbeamten durch den Staat. Die Säkularisierung der öffentlichen Gebäude analog zum französischen Gesetz " La Laïcité", wonach es verboten ist, in öffentlichen Gebäuden irgendwelche Insignien zu tragen oder zu zeigen, die auf eine religiöse Einstellung schliessen liesse. In der Praxis wären also Kreuze, Kippas, Kopftücher, Niqab, Shador o.ä. in öffentlichen Gebäuden verboten. In Frankreich funktioniert das Gesetz. Ausserdem stünde es einer liberalen Justizministerin an, das alte überkommene Bismarck'sche Junkerrecht aus unseren Gesetzbüchern zu entfernen. Die Unverletzlichkeit von Leib, Leben, Geist und Seele muss ungleich höher bewertet werden als das materielle Gut. Das heisst, das Strafrecht muss vom Kopf auf die Beine gestellt werden. Es kann nicht sein, dass die Verletzung eines Polizeibeamten strafrechtlich niedriger angesiedelt wird als die Beschädigung eines Polizeifahrzeuges. Es darf nicht sein, dass Gewalttätern jegliches Mitleid der Berufs-Gutmenschen zuteil wird, während man Steuersünder an den öffentlichen Pranger stellt. Es ist scheinheilig von den Staatsanwaltschaften, gestohlene Datenträger aus Liechtenstein anzukaufen und daraus nur partiell Gebrauch zu machen. Richter, politische Mandatsträger und Beamte werden auf Weisung der Justizministerien ausser Verfolgung gesetzt. Dies ist Fakt. Schliesslich empfehle ich der liberalen Justizministerin mehr Courage bei den Verhandlungen über den Austausch der Daten im SWIFT-Verkehr mit den USA. Das hat nichts mit der Gefahrenabwehr gegen den Terrorismus zu tun, das dient einzig und alleine der Wirtschaftsspionage durch die USA. Deutschland darf nicht länger zum Vasallen der USA degradiert werden. Datenschutz ist liberales Bürgerrecht! Die FDP war einmal eine Bürgerrechtspartei. Ist sie das heute noch?

Monsieur Rainer
Saturday, August 14, 2010
Deutschlands Boom lebt von staatlich subventionierter Planwirtschaft !
Dieser Boom wird im wesentlichen durch den ständigen Lohnverzicht der Arbeitnehmer möglich. Allein 6 Millionen Arbeitsplätze müssen durch Transferleistungen des Staates subventioniert werden. Einen gesetzlichen Mindestlohn gibt es im Gegensatz zu den anderen Wirtschaftsnationen Europas nicht. Gäbe es ihn, könnten die Transferleistungen wegfallen, weil die Arbeiter wieder von ihren Löhnen leben könnten. Gäbe es ihn, dann würde es keine so eklatanten Wettbewerbsverzerrungen in der EU geben. Was Deutschland macht, ist unlauterer Wettbewerb gegenüber den anderen EU-Mitgliedern. Und wer verdient an diesem Boom? Die DAX-Unternehmen und die Exportwirtschaft! Und was haben die Bürger Deutschlands von diesem Boom? Nichts !

Monsieur Rainer
Saturday, August 14, 2010
Sind SPIEGEL-Redakteure in Paris Hassprediger?
Dienen sie wirklich dem Gedanken der deutsch-französischen Freundschaft oder schütten sie nur ihre neidvollen Hasstiraden über uns Franzosen aus? Übrigens ist es bezeichnenderweise nur der SPIEGEL, der diese Art von Volksverhetzung gegen die Franzosen betreibt. Kein anderes deutsches Blatt schreibt so hasserfüllt und so voller Hähme gegen die Franzosen an. Der SPIEGEL lässt jeden Respekt von der Würde des Amtes des Staatspräsidenten vermissen ! Wir hier in Frankreich wissen sehr gut : Der Präsident der Republik Frankreich bedient sich teilweise einer Gossensprache, die der Würde seines Amtes nicht angemessen ist. Die Zahlen, die derzeit veröffentlicht werden, wonach 69% der Franzosen die Massnahmen zur Gewährung der öffentlichen Sicherheit für ineffizient halten, sagen jedoch aus, dass Nicolas Sarkozy nach Meinung der Bevölkerung Frankreichs noch härter gegen Kriminelle vorgehen soll. Ist es also intellektuell redlich, Sarkozy als Rassisten zu denunzieren? Nein! Er stammt selbst aus einer jüdischen ungarisch-griechischen Einwandererfamilie. Ist es richtig, kriminelle Ausländer auszuweisen? Die Mehrzahl der Franzosen sagt: Ja! Ist es richtig, die Mörder, Drogen- und Menschenhändler, Zuhälter, Diebe und Räuber mit Polizeigewalt aus ihren Verstecken in der Banlieues herauszuholen und den Gerichten zu überstellen? Die Mehrheit der Bevölkerung verlangt noch mehr dieser Aktionen! Sind die Franzosen deshalb Rassisten und Faschisten, wie die Medien Glauben machen wollen? Nein! Die Franzosen haben wie jedermann ein Recht auf Sicherheit! Was ist daran so verwerflich? Warum dann diese Hähme gegen uns Franzosen?

Monsieur Rainer


Saturday, August 14, 2010
Ist Stefan Simons ein Rassist und Franzosen - Hasser ?
Wenn der SPIEGEL - Korrespondent in Paris, Stefan Simons, zur Feder greift, dann dürfen Hähme, unverhohlender Hass auf alles französische, Beleidigungen, Verdächtigungen und Neid in seinen hohntriefenden Artickeln über Frankreich nicht fehlen. Sein Erzfeind scheint der Staatspräsident zu sein. Warum? Hat Nicolas Sarkozy seine Eitelkeit verletzt und ihn nicht zu einem SPIEGEL-Exclusiv-Interview empfangen? Der wird schon gewusst haben, warum er das nicht tat. Bei SPIEGEL - Interviews könnte es nämlich vorkommen, dass nicht all das in den Druck kommt, was man dem Reporter wirklich gesagt hat, oder nicht? Politiker warnen ständig davor! Fehlt es Stefan Simons an Respekt vor dem Amt des Präsidenten der Republik? Ist er ein unverbesserlicher strickender Gutmensch, der sich in der Pariser Bourgoisie nicht wohl fühlt? Schmeckt ihm unser Essen nicht? Gefällt ihm das französische "savoir vivre" nicht? Warum all dieser Neid, diese Missgunst, diese Hähme in seinen Artickeln? Vielleicht wäre er doch besser als Korrespondent bei den LINKEN oder bei den GRÜNEN irgenwo in Meck-Po aufgehoben? Warum also schickt der SPIEGEL so einen Frankreich-Hasser als Korrespondent nach Paris? Hat das System oder ist es nur eine Fehlentscheidung der Personalabteilung? Einer Vertiefung des deutsch-französischen Verständnisses oder gar einer deutsch-französischer Freundschaft dient dieser Neidhammel nicht!

Monsieur Rainer
Friday, August 13, 2010
Die deutsch-französische Freundschaft existiert nicht in den Medien !
Müssen es sich die Franzosen gefallen lassen, mit ihrem Präsidenten unreflektiert ständig in einen Topf geworfen zu werden? Und das hauptsächlich von unseren deutschen Nachbarn. Wird nicht immer von der deutsch-französischen Freundschaft gesprochen? Doch bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit wird der gewählte Präsident der Republik mit Berlusconi, oder noch schlimmer, mit Hitler verglichen? Wer kennt denn Frankreich wirklich ausser ein paar nachdenklichen Foristen? Wer ist denn schon einmal bei Nacht durch die Banlieues von Nizza, Golfe Juan, Antibes, Juan-les-Pins, durch das Département Seine-Saint-Denis oder durch das Quartier Villeneufe in Grenoble gefahren? Im besten Fall kommt er da an Leib und Leben gesund wieder heraus, auch wenn sein Auto ein Trümmerhaufen oder eine lodernde Fackel ist. Wer hat schon einmal erlebt, wie eine Horde wildgewordener Roma mit Äxten eine Polizeistation überfallen hat? Wer von Ihnen wurde in seinem eigenen Haus von Gaunern überfallen, gefoltert, verletzt und ausgeraubt? Und dies sind eben nicht die hart arbeitenden Menschen maghrebinischer oder afrikanischer Herkunft in den Banlieues, die genauso unter diesen Gaunern zu leiden haben wie das Bürgertum. Und gegen all das dürfen wir uns nicht zur Wehr setzen? Es ist die Pflicht der Politiker, uns vor diesem Gesindel in Schutz zu nehmen und alles was keinen französischen Pass hat, sofort auszuweisen! Deswegen sind wir noch lange keine Rassisten ! Jeder Mensch, egal, welcher Nationalität, Hautfarbe oder Religion ist in Frankreich herzlich willkommen, wenn er sich in die Gesellschaft integriert. Bei dieser Integration haben allerdings Generationen von französischen Politiker grobe Fehler gemacht. Das alles jedoch alleine Sarkozy anzulasten, ist unzulässig und indifferent!

Monsieur Rainer
Friday, August 13, 2010
An alle Hasser Frankreichs, an den SPIEGEL und Die MARIANNE !
Um es gleich vorweg zu sagen. Ich fühle mich als Franzose mit deutschen Wurzeln. Die allgemeine "Freude" über unseren Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy teile ich, wie die meisten Franzosen. Ich verachte seinen Gossenjargon, seinen Minderwertigkeitskomplex, seine Allüren eines Arrivisten (Emporkömmlings) und seine ihn umgebende Schickeria. Ich verachte aber auch eine Zeitschrift wie "Marianne", die sich erlaubt, mit dem Titel aufzumachen: "Le voyou de la République". Was würden Sie denn von einer Zeitschrift in Deutschland halten, die mit dem Bild des Bundespräsidenten und der Aufschrift: "Der Gauner der Republik", aufmacht? Dies alles dient nicht dem Ansehen einer Nation und schon gar nicht der Sache. Nicolas Sarkozy mit Hitler, Stalin, oder noch dümmer, mit Berlusconi zu vergleichen, wie hier im SPIEGEL-Forum geschehen, ist unzulässig. Richtig ist folgender Sachverhalt: Wir haben rund um die Grossstädte Frankreichs Wohnsilos, in denen jede Menge ehrliche, anständige und arbeitssame Franzosen maghrebinischer oder afrikanischer Herkunft leben. Diese Menschen, ohne die in Frankreich keine Müllabfuhr, kein Restaurant, keine Hausreinigung, keine Kanalreinigung, keine Polizei und keine Feuerwehr, kein Kindergarten und kein Supermarkt funktionieren würde, werden von einer relativ kleinen Minderheit von Gaunern, Dieben, Mördern, Rauschifthändlern, Drogenhändlern usw terrorisiert. Jede Nacht ziehen diese Gauner durch die Banlieues, zünden die Autos der Nachbarn an, vergewaltigen deren Frauen und fixen, junge unschuldige Menschen mit ihrem Drogendreck an. Wenn das nicht für ihren üppigen Lebensstandart reicht, fahren sie in die City und berauben die Touristen, überfallen die Häuser der Bürger, foltern die Wohnungsinhaber und rauben sie aus. Sie liefern sich Schiessereien mit der Polizei und haben keinerlei Respekt vor irgendeiner Autorität. Nun geht ein Staatspräsident zum Schutze der Bürger gegen diese Racaille mit allen rechtsstaatlichen Mitteln vor und was muss er hören von seinen deutschen Nachbarn? Er sei ein Rassist und Ausländerhasser, obwohl er selbst aus einer jüdischen ungarisch-griechischen Familie stammt. Haben wir etwa Bayern als Rassisten und Ausländerhasser bezeichnet als es einen x-mal straffälligen Jugendlichen in die Türkei abschob? Ist jemand ein Rassist, wenn er die Roma-Lager auflöst, deren Anwesenheit die Kriminalitätsrate um 53 % steigert? Ist jemand ein Halunke und Gauner, wenn er die Bürger Frankreichs vor streunenden Banditen schützt?

Monsieur Rainer
Friday, August 13, 2010
Dominique Strauss-Kahn nächster Präsident? Mein Kommentar im Cicero 13. 08. 2010
Dominique Strauss-Kahn ist der einzige ernstzunehmende Gegner für Nicolas Sarkozy in den 2012 anstehenden Präsidentschaftswahlen. Es wurde hier im Cicero sehr gut beschrieben, welche Qualitäten diesen aussergewöhnlichen Mann für dieses höchste französische Staatsamt qualifizieren. Doch Strauss-Kahn ist in einer Partei, der nach den Korruptionsskandalen der Mitterand-Ära mit den sozialistischen Parolen von vorgestern keine grosse Chancen eingeräumt werden können. Dazu bedürfte es einer gewaltigen Kraftanstrengung von Strauss-Kahn. Er müsste aus diesem Verbund von Sozialisten, Trotzkisten, Kommunisten und einigen Sektierern wie Besençenot eine moderne sozialdemokratische Partei formen, die sich den ökonomischen Realitäten der Zeit stellt und ihren alten Dogmen wie die 35 Stunden-Woche oder dem Renteneintrittsalter mit 60 abschwört. Weit und breit ist dazu keine Bereitschaft bei den alten Poids lourd, den "Gauche Caviar" wie Fabius, Lang etc., zu erkennen. Das Feindbild Sarkozy reicht nicht aus, um die Franzosen zu bewegen, die Sozialisten zu wählen. Strauss-Kahn wird hier in Frankreich hoch geschätzt, er wird jedoch nicht mit der PS in Verbindung gebracht. Überhaupt ist nicht sicher, dass die UMP Nicolas Sarkozy noch einmal aufstellt und das Risiko eines Machtverlustes eingeht. Eher scheint es möglich, einen Mann wie de Villepin auf den Schild zu heben, dem die Gossensprache und die Arrivisten-Allüren von Sarkozy fremd sind. Jospin hat die Wahlen 2007 verloren, weil er das Verlangen nach Sicherheit der Franzosen unterschätzt hat. Dieses Klischee hat Sarko bedient und gewonnen. Dies sind heute nicht mehr die Kategorien, die zum Wahlsieg führen. Gefragt sind persönliche u n d ökonomische Sicherheit. Jedoch wird es Strauss-Kahn schwer haben, die Franzosen davon zu überzeugen, dass die alte sozialistische Kamarilla abgedankt hat und nun eine sozialdemokratische Ära mit ihm beginnen wird. Er steht in der Tradition von Helmut Schmidt. Das ehrt Dominik Strauss-Kahn, doch es führt nicht automatisch zum Sieg!

Monsieur Rainer
Friday, August 13, 2010
Änderung der Wahlgesetze
Es ist dringend notwendig folgende änderungen im Wahlgesetz vorzunehmen: Erstens richtet sich die Zahl der Abgeordneten nach der Wahlbeteiligung! Zweitens gibt es nur noch Direktmandate und keine Listenplätze mehr. Drittens werden sämtliche parlamentarischen Staatsekretäre abgeschafft. Viertens werden die Bezüge der Abgeorneten und Minister drastisch erhöht. Viertens sorgen allen Abgeordneten selbst für ihr Altersversorgung. Fünftens, eine einmalige Wiederwahl ist gestattet, sodass die lebenslänglichen Berufs - Abgeordneten abgeschafft werden!

Monsieur Rainer


Thursday, August 12, 2010
Wenn die Neiddebatte in Deutschland endlich aufhören würde....
.... dann wären auch angemessene Politikergehälter mit privater Altersvorsorge möglich. Dann würde Deutschland auch Spitzenleute aus der Wirtschaft, aus der Wissenschaft und aus der Arbeiteschaft bekommen und könnte auf seine Parteihansel verzichten. Für 300.000 Euro muss sich der Marketingmanager eines Kosmetikkonzerns nicht beleidigen lassen. Das wird dort einfach bezahlt. Gebt den Politikern Spitzengehälter, dann ist Schluss mit diesem spiessigen Mittelmass. Verringert die Zahl der Abgeordneten, Minister und parlamentarischen Staatssekretäre und das Geld für Top-Manager steht bereit. Ich weiss, kein Mensch will das in Deutschland hören, deshalb wird sich auch nie etwas ändern. Und dann noch zu diesem peinlichen Seitenhieb auf Frankreich. Hier wechseln die erstklassig ausgebildeten Absolventen der Grandes Ecoles ständig zwischen Wirtschaft und Politik hin und her. Korruption ist eher die Ausnahme, als die Regel. Auchdas will in Deutschland niemand hören. Frankreich und Italien wird in deutschen Augen immer mit derene Staats-und Regierungschefs verwechselt. Sowenig Frankreich Sarkozy ist, so wenig ist Berlusconi Italien. Diese beiden Länder sind nach den neuesten Erhebungen der OECD und Transparancy international weitaus weniger korrupt als Deutschland. Würden Sie bitte diese Fakten zur Kenntnis nehmen oder wollen Sie hier weiter Vorurteile bedienen und polemisieren?

Monsieur Rainer
Thursday, August 12, 2010
Mein Beitrag in "Cicero" vom 12.08.2010
Dieser hervorragende Beitrag von Herrn Perger lässt die Frage offen, warum Deutschland glaubt, es sich leisten zu können, die besten Männer und Frauen des Landes aus der Politik heraushalten zu können. Warum ist deutsche Politik nicht mehr erstrebenswert? Liegt es am bestehenden Personal? Ist es für Kapazitäten zu mühselig, sich mit Parteihanseln, Lehrern, seelenlosen Juristen, persektivlosen Physikern und Allround-Gutmenschen auseinandersetzen zu müssen? Vielleicht ! Ist es die schlechte Bezahlung der Spitzenkräfte in der Politik? Ganz sicher! Während für oben beschriebene Politiker ein politisches Mandat ein pekuniärer Karrieresprung bedeutet, ist dies für Spitzenleute ein Trinkgeld. Wenn die Kanzlerin 300.000 Euro im Jahr verdient, muss sie sich dafür anfeinden lassen. Jeder Marketingmanager eines Kosmetikkonzerns verdient mehr. Für ungeduldige und blitzgescheite Charaktere wie Herrn Steinbrück bedeutet Politik ein intellektueller und pekuniärer Abstieg. Und solange dies so ist, wird Deutschland vom allseits politisch korrekten Mittelmass regiert!

Monsieur Rainer

Thursday, August 12, 2010
Die SPIEGEL - Redakteure geifern gegen die Gehälter der Staatschefs, wie peinlich !
Mit diesem Betrag haben sich die SPIEGEL-Autoren selbst desavouiert. Und zwar als kleine Krämerseelen, die von der Welt keine Ahnung haben. Von Neid zerfessen hocken diese Journalisten, Lehrer, Germanisten, Sozialpädagogen und Philosophen in ihren Redaktionsstuben und hähmen über die angeblichen Supergehälter der Politiker. Die vom SPIEGEL aufgezählten Staatschefs haben Durchschnittsgehälter von 250.000 Euro pro Jahr. Das verdient ein Marketing-Manager bei einer Kosmetikfirma mindestens. Es ist lächerlich, wieviel der amerikanische oder französische Präsident verdient. Ich bin dafür, den Spitzenpolitikern Gehälter zu bezahlen, wie sie auch Spitzenmanagern in der Industrie gewährt werden. Dann endlich gäbe es die Chance, die Qualität des politischen Personals zu verbessern. Dann wären wir nicht mehr auf arbeitslose Lehrer, faule Beamte, dümmliche Allround-Juristen, perspektivlose Physiker und sonstwie im Parteiengeklüngel hochgekommene Figuren angewiesen. Dann könnten wir auch eine entsprechende Qualifikation von unseren Politikern verlangen und könnten auf die Hinterzimmerauswahl der Parteihansel verzichten. Zahlt sie gut, eure Politiker, holt Unternehmer, Manager und richtige Arbeiter und keine Funktionäre in die Parlamente. Diese Parlamente könnten dann auch verkleinert werden und die Abgeordneten müssten für ihren Lebensabend selbst sorgen. Mit dieser abstossenden Neiddebatte produzieren wir nur Mittelmass. Und so sieht dann deren Politik auch aus !

Monsieur Rainer
Thursday, August 12, 2010
Köche, nehmt euch in acht ! Der CIA beobachtet euch !
Bedenkt, für wen ihr da den Löffel schwingt. Sitzt der Falsche im Publikum, dann kann das Guantanamo bedeuten oder gar 14 Jahre Knast im reizenden Fort Lewenworth ! Jetet habe ich endlich ein Mittel gefunden, wie ich diese nervenden Fernsehköche loswerden könnte.

Monsieur Rainer
Thursday, August 12, 2010
Zurück nach Deutschland? Nie wieder ! They never come back !
Wer einmal im Ausland gelebt und gearbeitet hat, der ist für Deutschland verloren. Weder in London, noch in Paris, noch in Rom, noch in New York ist das Leben ein Zuckerschlecken. Die Anforderungen sind teilweise härter, die Gehälter nicht unbedingt besser, die Sprache mit all ihren Facetten zunächst fremd, die Mentalitäten grundverschieden und doch, schon nach kurzer Zeit lernt man Land, Menschen und deren Ungezwungenheit lieben. Neid ist diesen Ländern wesensfremd, Missgunst ein seltenes Phänomen und Lebensqualität wird gross geschrieben! Die Rückkehr nach Deutschland ist ein Kulturschock: Neid, Missgunst, Habgier, ein Bürokratiemonster und eine Verdossenheit der Bevölkerung ungeahnten Ausmasses erwarten den Heimkehrer. Er nimmt schnell wieder reissaus. Was sollte ihn bewegen in diesem Land der Miessmacher, Neider und schlecht gelaunten Menschen zu leben? Was am meisten stört, ist die schlechte Laune und die miesen Manieren der Deutschen. Also nichts wie weg!

Monsieur Rainer
Thursday, August 12, 2010
Gabriel als Kanzlerkandidat ?
Ich brauche weder den Lehrer und Pop - Beauftragten der SPD, noch den ewig gestrigen und herz-und seelenlosen Juristen Steinmaier in diesem Amt. Deutschland ist eine Wirtschaftsmacht, ergo benötigen wir einen Fachmann: Steinbrück !

Monsieur Rainer
Thursday, August 12, 2010
Renteneintrittsalter mit 65, 67, 70, oder 80 Jahren = Etikettenschwindel !
Diese Renteneintrittsalter werden von niemanden erreicht, das weiss jeder Politiker, jeder Gewerkschafter und das wissen sogar intelligente Menschen. Diese Eintrittsalter sind dem demographischen Faktor geschuldet und nichts weiter als eine verdeckte Rentenkürzung. Also, was soll die Aufregung und das scheinheilige Geschwätz der Gewerkschafter vom armen Dachdecker, der geriatrischen Krankenschwester oder dem noch mehr zu bedauernden Beamten? Alles Unfug. Die Renten werden gekürzt, in dem Abschläge vorgenommen werden, wenn jemand mit 60 oder 65 in Rente gehen will. Punkt !

Monsieur Rainer
Thursday, August 12, 2010
Anwerbung ausländischer Fachkräfte für Deutschland ? Ein Treppenwitz !
Zuerst einmal muss sich der deutsche Staat der unangenehmen Frage stellen, warum jährlich 150.000 deutsche Familien dem Land für immer den Rücken kehren und auswandern. Sie haben kein Geld, sprechen keine Sprachen und trotzdem nehmen sie das enorme Risiko auf sich, einen Neuanfang in allen Herren Ländern zu wagen, weil sie dieses Land einfach leid sind. Warum? Die zweite Frage ist, warum die Unternehmer keine qualifizierten Arbeitskräfte und Auszubildende finden. Weil unser föderales Bildungssystem auf dem Nivau von Bukina Faso angelangt ist und die Schulen baufällig und marode sind. Zum Schluss stelle ich die Frage, warum ausländische Arbeiter gar nicht nach Deutschland wollen. Weil sie hier auf eine Monsterbürokratie stossen, die ihnen die Luft zum atmen nimmt und keinerlei Anreiz für eine lebenslange Existenz bietet. Weil Deutschland zutiefst xenophobisch ist und seine pseudo-muli-kulti-Liberalität zwar wie eine Monstranz vor sich herträgt, in Wirklichkeit aber ein zutiefst neidisches Volk ist, das es niemanden vergönnt, und schon gar keinem Ausländer, hier Karriere zu machen. Also, warum sollte ein hochqualifierter ausländischer Arbeiter ausgerechnet Deutschland wählen? Er geht lieber nach Kanada, Norwegen, Schweden, Schweiz, Neuseeland oder Australien. Dort sind die Menschen einfach netter und gastfreundlicher. Diese Länder waren immer schon Einwanderungsländer. Alle Menschen sind irgendwo Einwanderer! Die deutsche Rasse gibt es nicht, es waren schon immer Kaschuben aus allen Herren Ländern. Woher nehmen die Deutschen bloss ihren Dünkel, kein Mensch wandert freiwillig nach Deutschland aus!

Monsieur Rainer
Thursday, August 12, 2010
Billigjobs - Fluch für den Arbeitsmarkt !
Fünfzig Milliarden werden den Unternehmern in den Rachen geworfen, damit ihre Gewinne in die Höhe schnellen, damit wir den Wahn der Exportnation aufrecht erhalten können. Sechs Millionen Arbeiter kommen in den Genuss dieses staatlichen Geldregens. Das ist die Verschmelzung von Kapitalismus mit Kommunismus, aber mit Sicherheit nicht das, was Ludwig Erhardt mit der sozialen Marktwirtschaft gemeint hat. Unternehmen verdienen sich mit diesem staatlich subventionierten Lohndumping eine goldene Nase, entlassen ihre Arbeiter, um sie dann wieder zu den neuen Konditionen einzustellen. Man ist fassungslos über so eine Politik. Ich fordere einen gesetzlichen Mindestlohn für alle Branchen. Die Unternehmer alleine tragen die Lohnkosten und haben damit am Markt zu bestehen oder eben auch nicht. Exportweltmeister mit Lohndumping zu werden ist unfairer Wettbewerb und schadet der Binnenkonjunktur! Der deutsche Arbeiter nimmt an den Erfolgen der Unternehmen nicht mehr teil, er ist abgekoppelt, ausgebootet und seinem Elend überlassen. Schafft er es nicht, seine Familie mit seinem Einkommen zu ernähren, springt der Staat ein und subventioniert den Rest. Dieses System ist pervers, zutiefst unökonomisch, asozial und gemeingefährlich. Dieser Staat hat seinen eigenen Bankrott vor der Habgier der Industrie erklärt. Er wurde zum Zuschussbetrieb für die überbordenden Unternehmergewinne degradiert. Der Staat verschuldet sich damit in ungeahnte Höhen, während die Wirtschaft floriert. Ausserdem schwebt über diesem Staat noch das Damoklesschwert des möglichen Staatsbankrotts: Nämlich dann, wenn der Bundesfinanzhof oder das Bundesverfassungsgericht den zahlreichen Klagen gegen den Solidaritätszuschlag stattgeben sollte. Dann muss der Staat sämtliche Soli wieder an die Bürger zurückerstatten. Schon heute werden sämtliche Steuerbescheide über den Solidaritätszuschlag unter dem Vorbehalt erteilt(§ 165. 1 Satz 2 AO), dass der Soli möglicherweise verfassungswidrig ist. Und spätenstens dann, meine verehrten Foristen, ist Schicht im Schacht. Die Party ist bald aus, und das ist gut so!

Monsieur Rainer
Thursday, August 12, 2010
Regel Nummer 10 für den neuen Regierungssprecher
Schafft das Bundespresse - und Informationsamt ganz ab! Es ist sinnlos, nutzlos und trostlos ! Jedes Ministerium hat seine eigene Presseabteilung. Auch der Kanzlerin steht selbstverständlich ein Sprecher zu. Doch braucht es dazu diese Mamutbehörde, die von einem Regierungssprecher im Range eines Staatssekretärs besetzt ist und in der Regel nur durch die jeweils regierende Partei missbraucht wird. Wieviel Parteikampagnen werden zu Regierungserklärungen umgemünzt und so indirekt vom Steuerzahler finanziert? Dieses Amt ist ein weiterer überflüssiger Kostgänger der Republik neben seinen 50 parlamentarischen Staatssekretären, die nur Versorgungsposten für Zukurzgekommene sind. Verschlankt diesen Staat endlich und beginnt bei den Staatsausgaben zu sparen, als jeden Tag zu überlegen, wie man dem Bürger noch mehr Geld aus der Tasche ziehen könnte. Diese Politiker wollen Vorbild sein? Na schön, dann fangt mal an bei euch selbst zu sparen!

Monsieur Rainer
Wednesday, August 11, 2010
Mein Freund, der Stier !
Ich freue mich von ganzen Herzen jedesmal erneut, wenn bei der Corrida der Stier gewonnen hat. Er stirbt zwar trotzdem, doch wer sich so an der Schöpfung versündigt, wie diese eitlen Fazken von Toreros, dessen Gedärme sollten jeden Sonntag vom Stier freigelegt werden. Ab mit den Cochones! Aber vom Torero, nicht vom Stier !

Monsieur Rainer
Wednesday, August 11, 2010
Tanz, Adam Kohn, tanz !
Niemand hat es mehr verdient, auf den Gräbern der Nazis und ihrer Schergen zu tanzen und an den Orten der grausamen Vernichtung, ihre Peiniger zu verhöhnen als Adam Kohn. Niemand auf der ganzen Welt schreit mehr danach, von seinen Opfern verarscht zu werden, als Adolf Hitler und seine Henker, seine Generäle, seine Juristen, seine Ärzte, seine Handlanger und seine ganzen Gefolgsleute mit niedrigem Geist, noch niedrigerer Gesinnung und kleinbürgerlicherem Rassenwahn. Drum tanz, Adam, tanz und zeige es Deinen Peinigern: Hurra, ich habe euch alle überlebt !

Monsieur Rainer
Wednesday, August 11, 2010
Mein Kommentar zum Artikel "Faune der Macht" in Cicero am 11 08 2010
Ein überaus köstlicher und amüsanter Artikel. Ein Vergleich zwische Sarko und Berlusconi ist jedoch gewagt. Hier ein kleiner Mann mit einem ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex, der diesen durch Gossenjargon und Hyperaktivität kompensieren will, dort ein vor Kraft kaum laufen könnender Berlusconi, der sich in Italien fast alles erlauben kann. Letzterer hat Geld, Macht und kein Benehmen. Sarko hat kein Geld, viel Macht und arbeitet noch an seinen Manieren. Sarko bemüht sich redlich, die Fehlleistungen der Sozialisten zu korrigieren. Eine Politik ist erkennbar. Bei Berlusconi scheint der Zusammenhalt der Regierung im Vordergrund zu stehen. Geld hat er genug. Was kommt danach? Zu Sarko gibt es Alternativen, zu Berlusconi nicht. Das alles ändert nichts an den Preziosen in diesem Artikel, nur ein Vergleich Sarko mit Berlusconi ist mir zu deutsch. Die Deutschen vergleichen zu unrecht diese beiden Politiker mit deren Ländern. Und das ist nicht zulässig. Wir bewerten Deutschland auch nicht nach Herrn Wulf oder Frau Merkel, sonst müssten wir in Trostlosigkeit versinken.

Monsieur Rainer

Wednesday, August 11, 2010
Bundeskanzlerin von der Leyen? Ein charmanter Gedanke !
Warum sind solche Gedankenspiele nicht erlaubt und was soll schlecht sein an einer Bundeskanzlerin von der Leyen? Kein Grund zum auswandern, schon gar nicht, wenn man schon jahrelang weg ist.

Monsieur Rainer
Tuesday, August 10, 2010
Datendieb Kieber rächt sich mit einem Buch
Dass es sich beim Ankauf von Diebesgut um Hehlerei handelt, habe ich an anderer Stelle schon ausfürlich rechtswissenschaftlich begründet. Soll es nur dann keine Hehlerei sein, weil der Hehler ein Staatsgebilde ist? Wohl nicht ! Der Gipfel des Zynismus ist jedoch erreicht, wenn der Hehler die so erworbenen Daten nur partiell einsetzt und gezielt politische Mandatsträger, Richter und Beamte ausser Verfolgung setzt. Wer dann noch an das Gefasel vom deutschen Rechtsstaat glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Das Problem ist, dass wir auf deutschem Boden noch nie eine unabhängige Justiz und auch nie eine unabhängige Dienstaufsicht der Richter, Staatsanwälte und der Polizei hatten.

Monsieur Rainer


Tuesday, August 10, 2010
Mein Kommentar in "Cicero" vom 10.08.2010
Diesem klugen Artikel ist aus deutscher Sicht wenig hinzuzufügen. Die Franzosen haben jedoch weniger Perspektiven. Im Prinzip fasst die Regierung Fillon durchaus die richtigen Themen an. Die Sicherheitslage in Frankreich ist schlecht, dies war im wesentlichen auch der Untergang von Jospin und der Sieg von Le Pen im ersten Wahlgang 2007. Ausserdem versucht die Regierung Fillon, der allmächtigen Korruption im Lande, der überbordenden Alimentierung von Bediensteten des Staates und der fatalen Fehlentscheidung der Sozialisten für die 35 Stunden-Woche gegenzusteuern. Dies alles sind Überbleibsel aus der Zeit der "Gauche caviar", die die Franzosen nicht vergessen haben. Kompliziert ist das Verhältnis der Franzosen zu Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Er rotierte hyperaktiv aus dem Elysée heraus, zeigte Anwandlungen von Grössenwahn, umgab sich mit zuviel Clamour, was ihm den Spitznamen ' Monsieur Bling-Bling" eintrug und mischte sich in alles und jedes ein. Er bediente sich teilweise eines Gossenjargons, der die Bourgoisie erschreckte. Nun erscheint er ausgebrannt und angeschlagen. Seine grossen Vorschusslorbeeren sind verspielt, ihm werden sämtliche Skandale der Republik angedichtet, für die er gar nicht verantwortlich zeichnet. Alleine der Versuch, ökonomische Vernunft walten zu lassen und diesen Wahnsinn mit der Beamtenbesoldung - und Pensionierung zu kanalisieren, sowie das Rentenanalter auf bescheidene 62 Jahre anzuheben, machen ihn zu einem Feindbild erster Güte. Kein Schmutz ist zu mies, kein Gerücht zu verlogen, als dass es ihm nicht angehängt würde. Sarkozy sitzt in der selbstgewählten Falle. Die Wahl zu den Regionalparlamenten war keineswegs eine Wahl für Mme Aubry, sie war eine Protestwahl gegen Sarkozy. Also sollten die Sozialisten daraus nicht den Aberglauben beziehen, die UMP stürzen zu können. Sakrozy ist nämlich austauschbar. Es gibt gebildetere und weitaus weniger proletenhafte Politiker, die die ganze Welt ernst nehmen kann. Dominik de Villepin ! Diese Sozialisten mit ihren trotzkistischen und kommunistischen Randläufern sind nicht wählbar. Sie würde mit ihren Parolen von vorgestern den ökonomischen Untergang Frankreichs bedeuten!

Monsieur Rainer

Tuesday, August 10, 2010
Maseltov !
Dieser Überlebende des Holocaust hat jedes Recht, seine Peiniger in Auschwitz zu verhöhnen. Die Nazi-Schergen, die dieses Verbrechen an den Juden begangen haben, sollen in ihren dumpfen und faschistischen Gräbern rotieren! Sie gehören verhöhnt, lächerlich gemacht, bespuckt und aus jeder Zivilisation ausgestossen. Nichts ist köstlicher, nichts ist demütigender für all diese dumpfen Rassisten dieser Welt, als von einem Überlebenden ihres Wahns bis in ihr unverdientes Grab verfolgt zu werden. Bravo! Die Musikwahl ist dem Tanz angemessen, obwohl ich "I feel good" von James Brown noch besser gefunden hätte.

Monsieur Rainer
Tuesday, August 10, 2010
Mein Kommentar zum Interview mit Helmut Schmidt in " Cicero" am 04.0810
Dieses Gespräch mit Helmut Schmidt ist überaus wohltuend. Es gibt wieder Orientierung in diese verschwurbelte Sprechblasen der heutigen Politiker. Für mich ist Helmut Schmidt immer noch, neben Richard von Weizsäcker, ein Vorbild in allen Lebenslagen. Schade, dass es nur noch wenige Politiker seiner Klasse, seines Stils und seiner Intellektualität gibt. Zitat Helmut Schmidt: "Politik zum Schieflachen") Zitatende.

Monsieur Rainer
Tuesday, August 10, 2010
Mein Kommentar, veröffentlicht in " Cicero " am 10.0810
Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge und hört irgendwann einfach auf. Sieger oder Besiegte gibt es selten. Die Semantik vom "aufständischen" Taliban ist eine dieser Lügen. In einem Land X herrscht eine Regierung mit mittelalterlichen, sicher auch verbrecherischen Methoden. Die Nato fällt in dieses fremde Land ein, stürzt deren Regierung und gibt das als Befreiung aus. Die Mehrheit der Bevölkerung wehrt sich gegen die Invasoren und werden künftig als "Aufständische" und " Terroristen" bezeichnet. Dies sei ein humatärer Einsatz, so die Lügen der Politiker! Mit dieser Doktrin könnte die Bundeswehr auch in Somalia, Ruanda, Mali, Nigeria, Liberia, Lybien, Sudan usw.usw. einmarschieren. Warum tut sie es nicht? Weil schon die Begründung eine Lüge ist. Es ging nie um humanitäre Hilfe, es ging um Vasallentreue und ganz profane Wirtschaftsinteressen. Der Rest waren Rabulistik, Naivität, Gutmenschentum, Heuchelei und die immer währende Verletzung des Grundgesetzes. Das "beste" kommt jedoch immer zum Schluss: Der abstossende Betroffenheitskitsch an den Särgen der gefallenen Soldaten, die im sinnlosesten Krieg seit der Erfindung des Schiesspulvers ihr Leben verloren haben! Alexander der Grosse hat sehr schnell begriffen, dass man Afghanistan meiden sollte, Die Briten verliessen es fluchtartig, die Russen haben es schmerzlich erfahren müssen. Wann wird ein deutscher General den Mut haben und aufstehen, um den Politikern im fernen Berlin ein entschiedenes " Nein!" zuzurufen?

Monsieur Rainer
Tuesday, August 10, 2010
Die USA ist heute ein fanatisierter Unrechtsstaat in den Händen der Waffenlobby.
Amerika ist uns allen fremd geworden. Besonders meiner Nachkriegskriegsgeneration. Wie waren wir froh, als die Amis uns unter grossen Opfern von den Nazis befreit haben. Wie sehr liebten wir alles amerikanische, die Mode, die Musik, die Tänze, die Lässigkeit. Und was kam danach? Vietnam, Irak, Afghanistan. Lügen, Kriegsverbrechen, politische Korruption, Rassenwahn, religiöses Sektierertum, Mord und Totschlag an den Bürgerrechtlern, Schiessereien auf den Campus-Geländen, Nixon, Watergate, religiöser Wahn und schliesslich Guantanamo, das wir alle geduldet haben. Wir haben die Leiden dieser Gefangenen vorsätzlich verlängert. Wir sind nicht auf die Strassen gegangen wie im Jahre 1968. Wir tragen Mitschuld an der verbrecherischen Politik Amerikas, weil wir zu satt und zu faul sind, ein einziges Mal aufzustehen und wenigstens unseren Politikern zuzurufen: NEIN! Schluss mit diesem Wahnsinn!

Monsieur Rainer


Tuesday, August 10, 2010
Kommentar zu den "Arbeiterführern" der Linken, der SPD und der Gewerkschaften !
An einen Bonzen

Einmal waren wir beide gleich.
Beide : Proleten im deutschen Kaiserreich.
Beide in derselben Luft,
Beide in gleich verschwitzter Kluft ;
Dieselbe Werkstatt – derselbe Lohn-
Derselbe Meister – dieselbe Frohn –
Beide dasselbe elende Küchenloch…
Genosse, erinnerst du dich noch ?

Aber du, Genosse, warst flinker als ich.
Dich drehen- das konntest du meisterlich.
Wir mussten leiden, ohne zu klagen,
Aber du – du konntest es sagen.
Kanntest die Bücher und die Broschüren,
Wusstest besser die Feder zu führen.
Treue um Treue – wir glaubten dir doch !
Genosse, erinnerst du dich noch ?

Heute ist das alles vergangen.
Man kann nur durchs Vorzimmer zu dir gelangen.
Du rauchst nach Tisch die dicken Zigarren,
Du lachst über Strassenhetzer und Narren.
Weisst nichts mehr von alten Kameraden,
Wirst aber überall eingeladen.
Du zuckst die Achseln beim Hennessy
Und vertrittst die deutsche Sozialdemokratie.
Du hast mit der Welt deinen Frieden gemacht.

Hörst du nicht manchmal in dunkler Nacht
Eine leise Stimme, die mahnend spricht :
« Genosse, schämst du dich nicht- ? »

(Kurt Tucholsky)


Tuesday, August 10, 2010
Eine Moschee wird geschlossen, Sensation in Hamburg !
Die Taiba-Moschee in Hamburg wird fernsehgerecht mit einem Grossaufgebot der Hamburger Polizei geschlossen. Anschliessend setzt sich der Innensenator gross in Szene. Riecht das nicht nach Wahlkampf um den Sessel des zurückgetretenen Bürgermeisters Ole von Beust? Waren die Aktivitäten der Hassprediger in dieser Moschee dem Verfassungsschutz nicht schon seit Jahren bekannt? Augenwischerei und billiger Politkitsch !

Monsieur Rainer
Tuesday, August 10, 2010
Osama Bin Laden's Koch steht vor einem amerikanischen Gericht !
Es ist doch gut zu wissen, dass wir mit der NATO in ein fernes Land einrücken können, um einen Koch zu verhaften. Wir liegen nur noch einen Millimeter vor der Durchsetzung der Menschenrechte in allen Teilen der Welt. Also, Ihr verbrecherischen Köche dieser Welt, nehmt Euch in acht! Die deutsche Sicherheit wird am Hindukusch verteidigt. Weiter so, Herr Struck! Und wann entfernen wir mit der Bundeswehr unsere Fernsehköche, die mir schon lange auf den Wecker gehen und meinen inneren Frieden bedrohen?

Monsieur Rainer
Tuesday, August 10, 2010
Der Weihbischof von Salzburg onaniert auf die Toten von Duisburg !
Erst kam ein schändliches Verwaltungsverfahren, dann das jederman einleuchtende Chaos, dann der übliche Betroffenheitskitsch der Politiker und schliesslich die Zeit der "Verantwortungslosen". Doch nun haut der Salzburger Weihbischof dem Fass endgültig den Boden aus mit seinen dümmlichen bis zynischen Beleidigungen der Toten von Duisburg. Schade eigentlich, dass man in Frankreich nicht aus einer Kirche austreten kann, weil man hier auch keine Kirchensteur oder ähnliche Alimentationen der Kirche durch den Staat kennt, sonst wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt, diesen Päderastern ihr verlogenes Gebetbuch vor die Füsse zu werfen.

Monsieur Rainer
Monday, August 09, 2010
Nachdem mein SPIEGEL - Artikel unter die Zensur fiel, halt anders herum !
Was hat der laufende Kleiderständer Naomi Campbell mit einem Diktator zu tun, der in dem zweifelhaften Ruf steht, ein Verbrecher zu sein? Was bitte hat den hochgeschätzten Nelson Mandela geritten, sich in dieser Gesellschaft ablichten zu lassen? Kann man Models auch für Termine buchen, die wenig mit Klamotten zu tun haben ? Und wofür bekommt das als jähzornig bekannte Model Rohdiamanten? Viele Fragen, auf die es nur eine einzige Antwort gibt. Honi soit qui mal y pense !

Monsieur Rainer
Monday, August 09, 2010
Die deutschen Milliardäre
Mein Respekt gilt jedem, der es mit Fleiss, ehrlicher Arbeit und hoher Intelligenz zu viel Geld gebracht hat. Neid ist mir wesensfremd. Mir ist sehr wohl bekannt, dass gerade diese von mir beschriebenen Unternehmer mit ihren Mitarbeitern pfleglich, sozial und familiär umgehen. Es ist nur folgerichtig, dass diese Reichen auch ohne irgendwelchen Druck von aussen zu den sozial verantwortungsvollsten Mitglieder der Gesellschaft zählen. Sie spenden reichlich und gezielt. Sie überwachen ihre Spenden durch eigenes Controlling und versuchen den üblichen Verlust und Schwund zu begrenzen. Dies alles kann man von zahlreichen Hilfsorganisationen und vom Staat nicht immer sagen!

Monsieur Rainer
Monday, August 09, 2010
Meine untenstehende Provokation zeigt erste Früchte !
[QUOTE=nachtpult;6003987]Deutschland ist vielleicht moralisch allen Ländern vorraus, aber das heisst nicht dass Deutschland deshalb korrekt handelt.
Besser heisst nicht gut.[/QUOTE]

Aha, Deutschland ist moralisch allen Ländern vorraus? Genau solche Reaktionen wollte ich mit meinem Beitrag provozieren. Und prompt geht mir einer mit seinem chauvinistischen Geschwafel auf den Leim. Bravo ! Deutschland eine moralische Instanz? Das ist der Witz des Jahres! Aufwachen, verehrter Forist. Sie glauben auch noch an den Storch und an den Weihnachtsmann? Ich will mal abwarten, vielleicht kommen noch mehr von diesen Träumern aus ihren Betten gekrochen.

Monsieur Rainer

Monday, August 09, 2010
Bruno Cremer ist tot !
Bruno Cremer hat belgische Wurzeln, ist aber bei Paris geboren. Als ruhiger, sachlicher und leicht zynischer Darsteller seiner zahlreichen Filmrollen war er immer ein Genuss anzusehen. Schade, dass jetzt immer mehr der Poids lourd des französischen Noir-Genres Abschied nehmen. Sie sind unersetzlich! Ihre Filme wird man auch noch in vielen Jahren gerne sehen! Au revoir, Bruno!

Monsieur Rainer
Monday, August 09, 2010
Die First Lady der USA macht einige Tage Urlaub mit ihren Kindern in Spanien !
Dieser Artikel musste solche Reaktionen wie hier im Forum geradezu herausfordern. Diese Beiträge sind nicht verwunderlich! Was aber veranlasst den SPIEGEL, sich selbst zur bunten Illustrierten herabzustufen? Was ist die politische Nachricht? Was hat dieser Artikel im SPIEGEL verloren? Diese Fragen sollten uns nachdenklich stimmen !

Monsieur Rainer


Monday, August 09, 2010
Ist der Afghanistan - Kieg noch zu gewinnen? Falsche Frage !
Nein ! Kriege beginnen mit einer Lüge und werden irgendwann einfach eingestellt. Sieger kann es gar nicht geben. Verlierer sind die Menschen auf beiden Seiten der Fronten. Zu Afghanistan: Die Semantik gefällt mir nicht, wenn hier von Terroristen oder Aufständischen gesprochen wird. Das Land wurde durch Taliban regiert. Ob gut oder schlecht, oder sogar verbrechisch in unserem Sinne, dies zu beurteilen steht uns gar nicht zu. Dreiviertel der Welt werden von Menschen regiert, die wir alle nicht mit der Kneifzange anfassen würden. Das ist Fakt! Zweidrittel der Mitglieder der UN-Vollversammlung würden keinen Eignungstest in Den Haag bestehen und wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt werden müssen. Wir marschieren also in ein fremdes Land ein und verjagen die dortige Regierung und wenn die sich dann zur Wehr setzt und ihre Heimat gegen ausländische Invasoren verteidigt, dann nennen wir diese Leute "Aufständische" oder "Terroristen", nur weil sie nicht in unser Bild einer Westminster-Demokratie passen? Dieser Beitrag soll unter gar keinen Umständen die Verbrechen der Taliban relativieren, jedoch könnten wir mit unserer Doktrin in fast jedes andere Land dieser Erde einfallen. Warum also nicht auch in Ruanda, Somalia, Zaïre, Nigeria, Liberia, Mali, Zimbabwe usw.usw.?

Monsieur Rainer
Sunday, August 08, 2010
Die Aushölung des Grundgesetzes durch eine deutsche Berufsarmee?
Dies ist grober Unfug ! Die Aushölung des Grundgesetzes wird nicht von der deutschen Bundewehr betrieben, sondern durch die Parteien, die sich das Grundgesetz nach Belieben zurechtbiegen und sich dieses Land zu ihrer Beute gemacht haben. Sie schwören alle auf dieses Grundgesetz und brechen es täglich. Ihr Schwur ist sinnlos, nutzlos und juristisch folgenlos. Ein deutsches Berufsheer mit den Zuständen der deutschen Wehrmacht oder der Reichswehr zu vergleichen, ist historischer Unfug. Wer die Offiziere der Bundeswehr kennt, der weiss, dass ein Offizier der Bundeswehr sich in erster Linie als Beamter dieses Staates fühlt. Hat man je in Deutschland von einem revoltierenden Beamten gehört? Diese Offiziere, bis weit hinauf in die Generalstäbe, zeichnen sich in der Mehrheit durch schwache academische Leistungen, biegsame bis wendige Charakter und ein ausgeprägtes Karrierebewusstsein aus. Besondere Zivilcourage habe ich auf jeden Fall in meiner militärischen Laufbahn nicht erlebt. Wie sonst wäre einer der sinnlosesten Kriege seit der Erfindung des Schiesspulvers, der Krieg in Afghanistan, denn möglich, wenn die deutsche Bundeswehr über eine historisch gebildete und charkterstarke Generalität verfügen würde?

Monsieur Rainer
Sunday, August 08, 2010
Die Mafia, das Gold, die Toten, der Terrorrismus und die Politiker
Was ich einfach nicht verstehen kann ist, dass die selbsternannten "Eliten" hierzulande schon so verblödet sind und nicht erkennen (wollen), dass die US-Hochfinanz die ganze Welt in den Sack steckt, mit allen denkbaren kriminellen Mitteln, und ihre europäischen "Partner" brutal an die Wand spielt. Und die lassen sich dumm und naiv alles gefallen. Siemens erleidet Milliardenschäden inklusive Imageverluste wegen "Bestechungsfällen". General Electric schnappt ihnen nun einen Auftrag nach dem anderen weg. Ohne Bestechung? Airbus "gewinnt" die Ausschreibung für die US-Air Force - Tankerflotte, Boeing bekommt den Auftrag dann. Ohne Bestechung? Die US-Investmentbanken verkaufen der ganzen Welt betrügerischen Finanzschrott, die US-Ratingagenturen belügen und betrügen die Investoren mit falschen Ratings. Angegriffen und "vernichtet" werden aber die UBS, die CS und nicht zuletzt wird die Deutsche Bank in den USA an den Pranger gestellt. Ohne Bestechung?
Die USA sind ein kapitalistisch-feudalistisches System geworden. Bankenlandschaft inklusive der Exportindustrie wird komplett staatlich subventioniert und kontrolliert. Die Amis sind von Freier Marktwirtschaft so weit entfernt, wie einst die alte UdSSR und kontrollieren die OECD, den IWF, grosste Teile der UNO und sogar grosse Teile der EU. Merkt das denn wirklich keiner hier? Das SWIFT - Abkommen mit den USA fügt sich nahtlos in dieses beschriebene System ein. Hier geht es nicht um "Terrorismus", das ist stets das Logo der USA für alle möglichen Schweinereien, hier geht es um Kontrolle der Finanzströme. Wer diese kontrolliert, hat die Macht. Ganz sicher liegt die Macht in dieser Welt nicht bei den paar Parteihanseln und Politclowns in den Regierungen, sondern bei der orgnaisierten Wirtschaftskriminalität. In diesem Zusammenhang erlaube ich mir zu erwähnen, dass cirka 50 % der gesamten weltweit operierenden Konzerne in den Händen der organisierten Kriminalität liegt oder von ihr finanziert wird. Dreh-und Angelpunkt der Einschleussung der Milliardenströme von Geldern unklarer Genese sind die USA, die Schweiz und Österreich. In der Schweiz laufen die Gelder der N'drangeta, der sizilianischen Mafia, aus dem Burma-Dreieck und aus Singapur zusammen, in Österreich aus dem Balkan und dem osteuropäischen Raum. In Frankreich werden die Blutgelder der francophonen afrikanischen Staaten eingespeist und wer leichtes Spiel mit den Behörden haben will, der wäscht sein Geld über die Steueroase Deleware in den USA. Insofern ist das ganze Geschwätz von "War against terrorism" hohl und verlogen. Ohne das schmutzige Geld dieser Welt wäre der Finanzkreis-lauf zahlreicher Staaten bereits zusammengebrochen. Wer anders, als die organisierte Kriminalität kauft noch die Schrottpapiere heillos überschuldeter Staaten?

Monsieur Rainer
Sunday, August 08, 2010
Tucholsky hilft da auch nicht mehr weiter !
Wenn ich an Bayern denke in der Nacht? Nein, zu Seehofer fällt mir nicht Heinrich Heine, sondern Tucholsky ein. " Der wegen Elternmordes Angeklagte bringt im Hinblick auf Strafmilderung vor, dass er ja als Vollwaise besondere Milde in der Strafzumessung erwarten dürfe." Wenn unser hochverehrter Kurt Tucholsky noch leben würde und diesen Saustall in Deutschland im allgemeinen und in Bayern im besonderen mitansehen müsste, hätte auch er seine Sprachgewalt verloren und wäre noch einmal nach Schweden ausgewandert. Dieser Abgrund an Inkomptenz, Frechheit, Korruption und Durchstechereien in ganz Deutschland stellt jede Bananenrepublik in den Schatten. Es ist auch sinnlos, Herrn Seehofer zum Teufel zu jagen, die Kanzlerin abzuwählen, den Duisburger Oberbürgermeister samt Sessel und Ordenskette aus dem Rathausfenster zu werfen, wie weiland in Prag beim Fenstersturz zu sehen war, die nächste Generation der Politiker oder gar die Opposition ist noch schauriger anzusehen. Da hilft nur eine Radikalkur durch Gründung einer neuen Republik, mit neuen Wahlgesetzen, mit Direktmandaten, mit Volksentscheiden und harter Kontrolle der Politiker, der Entschlackung des überbordenden Staates und seiner korrupten Parteien, die sich diesen Staat längst zur Beute gemacht haben. Nur, welcher Politiker schafft sich schon gerne selbst ab? Es muss noch viel schlimmer kommen, die Leidensfähigkeit der Deutschen ist unermesslich !

Monsieur Rainer
Saturday, August 07, 2010
Wo bitte finde ich einen CDU - Parteivize ?
Erst wurden zentrale Themen der CDU dem Urnenpöbel und dem Zeitgeist geopfert, nun kommen der Dame auch noch geeignete Damen und Herren für das Parteiestablishment abhanden. Schliesslich wird Politk aus dem Handgelenk gemacht, ohne Mut, ohne Plan, ohne Ziel und ohne jede Überzeugungsarbeit. Und so wird es um diese Kanzlerin immer einsamer. Mit Gleichmut scheint sie dies einfach hinzunehmen und simst sich durch die Welt. Kein Wunder ist die Stimmung im Lande noch düsterer als die tatsächliche Lage. Die wirklich wichtigen Themen werden nicht angepackt: Wehrpflicht abschaffen, Exitstrategie aus Afghanistan, grundlegende Steuerreform, Bürokratie - und Ämterabbau, Schlankheitskur des überbordenden Staates usw. Da fällt mir ein Lied ein, das wir früher immer auf unseren ländlichen Festen gesungen haben: " Mir sind die Tramps, Tramps, Tramps aus der Pfalz, uns steht das Wasser immer bis zum Hals, mir schaffet nix,nix,nix werd getan........."

Monsieur Rainer
Friday, August 06, 2010
Heuchelei !
[QUOTE=Benjamin1965;5988564]Ich bin dagegen, dass der Staat CDs kauft, die sehr wahrscheinlich auf illegale und unethische Weise zustande gekommen sind. Sonst sind wir ganz schnell bei dem Fall wie ich meinen Nachbarn ausspioniere und dann meine Information an das lokale Finanzamt verkaufe. Aber vielleicht verwandelt sich ja Deutschland langsam in den Spitzelstaat der die DDR einmal war....[/QUOTE]

Ich teile Ihre Meinung auf allen Foren und werde dafür heftig angegriffen, obwohl ich diese Meinung sogar rechtswissenschaftlich begründet habe. Den Gewerkschaften und den Politikern würde ich raten, nicht zu sehr auf den Ankauf der gestohlenen Daten zu pochen! Die Nichtveröffentlichung von 45 politischen Würdenträgern aus der Liechtenstein-Datei zeigt doch die ganze moralinsaure Verlogenheit in dieser Debatte. Zumwinkel wurde wie ein Zirkuspferd vorgeführt. Seht her, wir gehen auch gegen die oberen Zehntausend vor! Welche abgrundtiefe Heuchelei!

Monsieur Rainer
Friday, August 06, 2010
Kompensation statt Prostitution
In Frankreich wird das Leben der Huren immer schwieriger. Der Staat macht den untauglichen Versuch, das älteste Gewerbe der Welt mit allen Mitteln zu bekämpfen. Fussballspieler, Schauspieler und Models sind Opfer dieser Hexenjagd geworden. Und so sucht sich dieses Gewerbe immer neue Nischen. Der Strassenstrich ist beinahe ausgetrocknet. Les Fleurs de bitume, wie hier die Bordsteinschwalben genannt werden, sind meist abhängig von Zuhältern aus den ehemaligen Balkanstaaten. Die korsische Mafia hat den Überblick verloren und ist der Brutalität der albanischen Mafia nicht gewachsen. Die Freier werden von der überall lauernden Polizei festgenommen und unter grossem Aufwand bei ihren Ehefrauen abgeliefert. Das schreckt ab. Der Escort -Service ist ebenfalls verboten, wird aber gerne von reichen Russen und schwarzen Diktatoren genutzt. Nicht nur bildhübsche Frauen kann man dort buchen, sondern auch weltberühmte Models, die alles für Geld machen. Sie nehmen jedoch keinen Liebeslohn, wie in der Branche üblich. Nein, sie verlieben sich für eine Nacht in den Freier und führen tagelang ein richtiggehendes Liebesleben mit ihrem Angebeteten. Nie würden sie so dumm sein und für ihre Dienste Geld zu verlangen. Ihre Reiskosten werden im Vorraus mit dem Escort - Service abgerechnet. Nach einer Liebesnacht erfasst die Models dann ein enormes Shoppingfieber. Der Liebste lässt sich nicht lumpen und freut sich über die plötzliche neue Liebe. Er prahlt vor seinen Freunden mit seiner "Eroberung". Und natürlich begleitet er seine neue Freundin beim shoppen. Er zahlt für herrliche Kleider aus den teuersten Boutiquen, kauft Schmuck bei Edelmarken für sie und zeigt sich überaus spendabel. Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass er seiner neuen Geliebten Diamanten geschenkt hat. Irgendwann musste die Geliebte dann wieder zu Terminen nach Mailand, London oder Paris, um ihrem eigentlichen Beruf nachzugehen und als laufender Kleiderständer zu posieren. Bei ihren regulären Arbeitgebern, den grossen Modehäusern dieser Welt, versetzt sie die ihr von ihrem "Geliebten" geschenkten Klamotten, den Schmuck oder die Diamanten gegen harte Währung. Nein, das ist keine Prostitution, dies wäre viel zu vulgär. Nein, man war für eine Nacht verliebt und die Beziehung hat halt nicht gehalten. Kommt doch vor im Leben, n'est-ce pas? Wir in Frankreich nennen das Compensation! Honi soit qui mal y pense !

Monsieur Rainer
Friday, August 06, 2010
Die moralinsauren Lügen des Staates über die Liechtenstein - Daten
Der dreisteste deutsche Betrüger ist ein Düsseldorfer – 25 Millionen. Ex-Postchef Klaus Zumwinkel sei im noblen Kundenkreis nur "oberer Durchschnitt" gewesen. Was Kieber wundert: Zumwinkel ist der einzige entlarvte Promi – obwohl allein auf seiner CD die Daten von 46 PEPs waren – politisch exponierte Personen. Von denen also 45 auch nach mehr als zwei Jahren noch in Ruhe gelassen werden. Warum werden die nur in Ruhe gelassen? Und genau daran sieht man die ganze Verlogenheit des Staates. Vor dem Gesetz sind alle gleich? Pustekuchen, das gab es noch nie in der Menschheitsgeschichte, warum sollten ausgerechnet die Deutschen mit diesem Unsinn beginnen?

Monsieur Rainer


Thursday, August 05, 2010
Die Verantwortungslosen
Am Anfang stand das Chaos, Tote, Verletzte, Trauer, Betroffenheitskitsch und die Suche nach den Verantwortlichen. Nun ist es klar: Niemand ist verantwortlich! Die Stadt Duisburg nicht, die Polizei nicht, der Veranstalter vielleicht, die Toten ganz sicher, aber justiziabel soll das alles nicht werden. Es geht nicht um die Suche nach Verantwortung. Die hat es in Deutschland selten wirklich gegeben. Es geht nur um den Verschiebebahnhof der Verantwortungslosen. Hat irgendjemand irgendetwas anderes erwartet? Wie naiv ! Macht dies alles diesen Staat liebenswerter? Nein !

Monsieur Rainer
Thursday, August 05, 2010
Wie peinlich !
Ein pubertierender Primaner spielt Kanzler. Neben all der Peinlichkeiten dieser peinlichen Regierung hat Westerwelle mit einer Mischung aus kindischer Selbstüberschätzung und grandioser Ahnungslosigkeit nun den Höhepunkt der Macht erklommen. Sein Zenit ist damit erreicht und gleichzeitig überschritten. Von nun an gehts nur noch Berg ab. Mehr war bei diesen intellektuellen Fähigkeiten einfach nicht drin. Für einen kleinen krakelenden Juristen nicht schlecht! Es gab schon intelligentere Menschen in diesem Land, die weniger erreicht haben, als einmal im Leben Kanzler spielen zu dürfen.

Monsieur Rainer
Thursday, August 05, 2010
Das hat gesessen !
Zitat:
Zitat von narrensyndrom
Sie werden doch nicht meinen, dass hier die Mehrheit zu diesem Thema eine "vernünftige" Meinung hat. Bei denen geht es um ganz was anderes, da muss der "fürsorgliche" Staat ....

Meine Rede seit Wochen und Monaten. Der Staat wirft das Geld der Bürger zum Fenster hinaus, zieht die Steuerschrauben bei den Wehrlosen immer enger, aber denkt nicht im Traum daran, sich selbst zu verschlanken. In immer wiederkehrenden Beiträgen habe ich darauf hingewiesen, wieviel Geld der Staat verschwendet, welche unsinnige Steuern er erhebt und welche nichtsnutzigen Behörden er unterhält. Warum gibt es in der Schweiz fast keine Steuerhinterziehung? Weil es keinen Sinn macht! Baut diesen Staat radikal ab und befreit ihn von der Parteiendiktatur, dann können auch 70.000 ! Einzelvorschriften im deutschen Steuerrecht abgeschaft werden. Immerhin in dieser Kategorie ist Deutschland Weltspitze ! Warum hört mir keiner zu? Wenn man Steuerhinterziehung unatraktiv machen will, braucht man keine Datendiebe, sondern ein einfaches und gerechtes Steuersystem, in dem die Reichen mehr tragen als die ärmsten der Armen. Warum lässt es Deutschland zum Beispiel zu, dass die Herren Beckenbauer und Schumacher sich hier feiern lassen, die Steuern aber in Steueroasen abführen? Dies ist eines von vielen Gleichnissen. Ein US - Bürger hat sein Welteinkommen in den USA zu versteurn, egal ob er in Monaco oder Liechtenstein wohnt!

Monsieur Rainer


Wednesday, August 04, 2010
Richtig !
[QUOTE=jolip;5976878]Am Anfang der Kausalkette steht die Steuerhinterziehung.[/QUOTE]

Und am Ende stehen Diebstahl der CD, Hehlerei des Staates und eine rechtwidrige Einführung von Hehlerware in die Beweiskette der Staatsanwaltschaft. Hinzu kommt "Beugehaft", um den Deliquenten "gar" zu kochen und eine erpresste Aussage mit dem Lockangebot einer Bewährungsstrafe. Das alles soll ein Rechtsstaat sein? Mal sehen, was das BVG dazu sagt. Ich schmeiss mich weg, wenn das Bundesverfassungsgericht entscheidet, dass durch Hehlerei erworbene Beweismittel nicht in ein Strafverfahren eingeführt werden dürfen.

Monsieur Rainer
Wednesday, August 04, 2010
Es kommt sehr selten vor,
doch immer wenn mich Heimweh nach Deutschland übermannt, dann gehe ich auf SPIEGEL - Online und sehe mir einige Beiträge an, wie zum Beispiel diese Einlassungen über das Auto von Herrn Albrecht. Und was soll ich Ihnen sagen? Mein Heimweh ist wie weggeblasen. Was bin ich glücklich, nicht mehr in diesem Land der Neider und Besserwisser leben zu müssen. Pardon, habe keine Zeit mehr für Sie, ich will an den Pool!

Monsieur Rainer
Wednesday, August 04, 2010
Kachelmann tritt nach !
Jedoch die peinliche Verabschiedung Kachelmanns von seinem Stockwerksbeamten hatte nur den einen Zweck, nämlich die Show. Der Beamte schien mir reichlich überrascht von dieser Geste. Sie hat ihm sicher innerdienstlich auch nicht gutgetan. Wenige Stunden später beschwert sich Herr Kachelmann über die ach so harten Haftbedingungen, die einem Knast in Nordkorea gleich kämen. Wie passt das zusammen? Er genoss eine Vorzugsbehandlung: Untersuchungshäftlinge sitzen normalerweise 23 Stunden in ihrer Zelle und dürfen nicht arbeiten. Doch Herr Kachelmann durfte sich innerhalb des Gefängnisses frei bewegen, seine Zellentüre war den ganzen Tag geöffnet, er putzte und er teilte Essen aus. Das sind Priviliegien, die nur Strafgefangenen zustehen. Doch in jedem Knast in Deutschland haben sie sogenannten "Sittich" Sonderrechte. Sie sind als Fernsehschänzer, in der Bibliothek, in der Kleiderkammer oder als Schreiber in den Handwerksbetrieben eingesetzt, weil sie meist anpassungsfähig und intelligent sind. Absolvieren sie dann noch eine Ausbildung zum Fussball-Schiedsrichter, gelten Sittlichkeitsverbrecher als geheilt und werden entlassen. Soviel zu den naiven Märchen über die "harte" Haft von "Sittichen", die sich hartnäckig in deutschen Stuben hält. Was wissen die Richter von den Gefängnissen? Soviel, wie sie in der Referandarausbildung darüber gelernt haben. Nichts! Was weiss der Bürger über das Innenleben deutscher Gefängnisse? Soviel, wie er aus den bunten Illustrierten entnehmen konnte. Nichts!

Monsieur Rainer
Wednesday, August 04, 2010
Voruteile, wohin das Auge reicht !
[QUOTE=dau=maccie;5974676]sie finden das französische system in ordnung? von sarkasmus haben sie schon mal was gehört? sollten wir uns das abschauen und ein system einführen in dem die große mehrheit überhaupt keine chance hat wirklich was zu werden? hab mir jetzt aber sagen lassen, daß dann die corruption unterhaltsamer sein soll - hätte natürlich was[/QUOTE]

Jedermann kann in eine der Grands Ecoles aufgenommen werden, wenn er das intellektuelle Zeug dazu hat. Er muss nur das beinharte zweijährige Vorbereitungsstudium mit Bravour absolvieren. Beispiel: Mme Rachida Dati stammt aus einer bettelarmen maghrebinischen Einwandererfamilie, hat einige Geschwister, wovon zwei derzeit wegen Drogenbesitzes im Gefängnis sitzen. Also Prekariat eben. Sie hat ein Jurastudium absolviert und wurde dann in einem harten Auswahlverfahren an die Ecole Nationale de la Magistrature (ENM) aufgenommen. Mit diesem Examen einer Grande Ecole in der Tasche wurde sie Untersuchungsrichterin und später Justizministerin ( Garde de Sceaux). Heute ist sie Europaabgeordnete. Die Aufnahme an eine Grande Ecole hat also rein gar nichts mit der Herkunft zu tun. M. de Villepin ist in Casablanca als Sohn eines kleinen Beamten geboren. Er wanderte nach Frankreich ein, erwarb je einen Doktorhut in Literatur, Philosophie und Jura. Dann wurde er in die Ecole Nationale d'Administration (ENA) aufgenommen. Dort war er zusammen mit der Sozialistin Ségolène Royal in derselben Klasse, die ebenfalls aus ärmlichen Verhältnissen kommt. Und nun zum Adel von Mme Scharping. Gräfin Pilati ist beileibe keine Adelige, sie hat sich lediglich von einem Adeligen scheiden lassen und den Titel nicht abgelegt. Minister Scharping ist zurückgetreten, weil er durch einen Medienberater mit ein paar Unterhosen und einem Anzug geschmiert wurde. Schon vergessen? Militäracadémy Saint-Cyr. Jeder, der das Zeug dazu hat, kann dort aufgenommen werden. Ich gebe zu, dass der Adel dabei eine kleine Rolle spielt. Chirac kam aber aus dem Bürgertum und war trotzdem, wie 90% seiner Kameraden, nicht aus dem Adel. Ich bleibe dabei: Der Elitegedanke wurde den Deutschen ausgetrieben und das ist ein Fehler, deshalb haben sie nur noch Mittelmass in allen Schichten, besonders im Militär und in der Politik. Korruption: Frankreich ist keineswegs ein verfaulter und korrupter Staat. Nach Berichten der OECD und Transparancy international liegt Deutschland in Sachen Korruption weit vor Frankreich. Würden Sie bitte diese Fakten zur Kenntnis nehmen und Ihre vorurteilsbelasteten Minderwertigkeitskomplexe woanders austoben?

Monsieur Rainer
Wednesday, August 04, 2010
Einsatz der Bundeswehr gegen die deutsche Bevölkerung?
Unter überhaupt keinen Umständen darf es eine auch nur irgend geartete Rechtsgrundlage für den bewaffneten Einsatz der Bundeswehr in Deutschland geben. Werden die Politiker den kleinen Finger vom Bundesverfassungsgericht bekommen, werden sie die ganze Hand nehmen und die Entscheidung des BVG drehen, dehnen und wenden, bis es ihnen passt. Finger weg von der Bundeswehr! Weder in Frankreich, noch in England dürfen Soldaten gegen das eigene Volk eingesetzt werden. Frankreich hat in den letzten 50 Jahren zweimal das Kriegsrecht ausgerufen, jedoch der Polizei die Wiederherstellung der Ordnung überlassen. So weit kommts noch, dass wie in amerikanischen Städten die Nationalgarde auf die eigene Bevölkerung schiesst. Dann, meine Damen und Herren bricht ein Bürgerkrieg in Deutschland aus. Vielleicht setzen einige Politiker darauf, um dann ihre Notstandsgesetze anzuwenden und die ohnehin schon stark beschnittenen Bürgerrechte vollens ausser Kraft zu setzen?

Monsieur Rainer
Tuesday, August 03, 2010
Josef Ackermann ist ein guter Bänker !
Er ist Angestellter der Deutschen Bank und hat somit die Interessen seines Arbeitgebers zu vertreten. Nicht mehr und nicht weniger. Und das tut er gut. Die Politik gibt der Wirtschaft Spielräume und beschwert sich hinterher, wenn die Wirtschaft diese Spielräume nutzt. Das tut sie jedoch nur öffentlich, wenn es der Zeitgeist verlangt. Inoffiziell ist man eng befreundet mit den Wirtschaftsführern. Man kann ja nie wissen, vielleicht hat eines Tages das Volk seine Politiker gar nicht mehr lieb und sie brauchen dringend einen Job. Physiker, Lehrer, Sozialpädagogen und Studienabbrecher sind ausser als Politiker schwer vermittelbar!

Monsieur Rainer
Tuesday, August 03, 2010
The Royal Canadien Military Academy
Die kanadische Militärhochschule in Ontario (Can) steht in der Tradition von Sandhurst (UK), Westpoint (USA) und der französischen Académie in Saint-Cyr (F). Alle haben eines gemein. Sie verbinden das wissenschaftliche Studium mit militärischem Drill un das ist gut so. Die besten Köpfe des Landes im Militär, wie auch im Zivilleben waren Absolventen dieser Academien. Die deutschen Bundeswehruniversitäten haben einen zu zivilen Charakter und bilden sicher keine Eliteträger der Nation aus. Sie bleiben Zivilisten in Uniform. Und so kommen sie dann auch daher, mut-kraft- und saftlos, ohne Zivilcourage, angepasst und duckmäuserisch. Eben genau wie ein Beamter des öffentlichen Dienstes. Keiner der deutschen Offiziere neigt zum Widerspruch, weil er seine Pension und seine Sterne nicht riskieren will. Wir haben aber sehr wohl Absolventen von Westpoint, Sandhurst, der kanadischen Royal Military Acedemy und Saint-Cyr erlebt, die ihre Karriere riskiert haben, um ihre eigene Meinung gegenüber den Politikern zum Ausdruck zu bringen. Beispiele gefällig? General Stanley McChristal hat gegen die Afghanistan-Politik von Obama öffentlich Stellung bezogen und wurde gefeuert. General Douglas MacArthur hat gegen Präsident Truman wegen dessen Japan-Politik revoltiert und wurde gefeuert. General Patton hat gegen Feldmarschall Montgomery aufbegehrt und hat recht behalten. Der britische Generalstab hat gegen die militärischen Einsätze im Irak und Afghanistan protestiert, ihre Proteste blieben ohne disziplinarische Konsequenzen. Der Kommandeur aller französischer Militäracademien hat den französischen Einsatz in Afghnanistan in einem Zeitungsinterview als sinnlos bezeichnet und sollte dafür vom Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy gefeuert werden. Der gesamte französische Generalstab unter Leitung des Chef der vereinigten Generalstäbe, einem Fünf-Sterne-Admiral haben sich jedoch hinter ihren Kameraden gestellt. Hat man je davon gehört, dass sich ein aktiver deutscher General gegen diesen Unsinn in Afghanistan öffentlich ausgesprochen hätte? Der Putsch gegen Hitler am 20. Juli 1944 ist auch an der Feigheit deutscher Generäle gescheitert. Die deutschen Generäle sind für mich eine Horde von Duckmäusern und Feiglingen!

Monsieur Rainer
Tuesday, August 03, 2010
Ich bin dann mal zynisch !
Was erwarten die Menschen in Duisburg denn, das ewige Leben? Erwarten Sie etwa, dass irgend jemand hinsteht und die Verantwortung für dieses Desaster übernimmt? Erwarten sie denn etwa, dass die Polizei von Duisburg, die per se in dieser Sache befangen ist, irgendetwas zur Aufklärung beiträgt? Seit wann tut ein Beamter einem anderen Beamten in Deutschland weh? Erwarten die Menschen in Duisburg allen ernstes, dass die Staatswälte, die an die Weisungen des politischen Generalstaatsanwaltes in Düsseldorf gebunden sind, ihr Karriere riskieren und irgendjemand festnehmen oder anklagen werden?. Euer Demokratieverständnis in allen Ehren, aber so etwas gibt es nicht in Deutschland. Das ist eine Schimäre! Deutschland ist kein Rechtsstaat sondern ein Staat voller Rechthaber. Deutschland ist auch keine Demokratie sondern eine Parteiendiktatur. Wer's nicht glaubt, verfolge die Ermittlungen in Duisburg. Wollt Ihr wissen, wie das alles ausgehen wird? In einigen Jahren kräht kein Hahn mehr danach und die Ermittlungen gegen "Unbekannt" werden eingestellt. Das ist die Realität. Also spart Euch Eure Wut, Eure Trauer und Euren Betroffenheitskitsch. Es kommt noch dicker. Warum geht ihr nicht nach Malle und vergesst dieses Desaster. Weitere werden folgen und sie werden ebenso enden, wie dieses in Duisburg. Die Dummheit und Niedertracht der Menschen ist unermesslich. findet Euch damit ab.

Monsieur Rainer
Monday, August 02, 2010
Ich habe Mitleid mit Ihnen, Mister Semper fidelis !
[QUOTE=semper fi;5966029]Der Schramm hat keinen Grund sich zu beschweren. Schliesslich hat im der ÖRR auch ein Schüsselchen für die Aufnahme seines geistigen Mists zur Verfügung gestellt.[/QUOTE]

Besonders diejenigen müssen Georg Schramm als einen Mann beleidigen, der "geistigen Mist" absondert, die ihm schlicht intellektuell nicht folgen können. Das kann ich verstehen. Bei dem, was Sie hier absondern in allen Foren, darf unterstellt werden, dass Sie Mario Barth als Reinkarnation von Kurt Tucholsky oder Karl Valentin empfinden. Politisches Kabaret ist nichts für Sie, Komplizierte Wortschöpfungen noch weniger. Nein, Sie möchten die Brüller auf Anhieb verstehen und da muss das Comedy-Volk halt ganz tief unter die Gürtellinie.

Monsieur Rainer
Monday, August 02, 2010
Angriff auf den Iran ?
Gibt es im Irak nichts mehr zu verdienen? Ist Afghanistan ausgesogen? Muss jetzt das Öl des Iran her? Welche Lügen werden uns die USA diesesmal als Begründung auftischen? Wird Deutschland wieder dabei sein, wenn es darum geht, eine "Demokratie und "Menschenrechte" im Iran durchzusetzen? Lauter Fragen, die ich für mich schon beantwortet habe. Im Iran herrscht eine kleine Clique von Verbrechern über eines der intelligentesten Völker der Erde. Diese hochgebildete Bevölkerung will nicht von den USA "befreit" werden. Sie hat mehr Mut als alle Marines zusammen und ist gebildeter als jeder US-Soldat aus Iowa(I don't like Niggers!). Wenn die Kanzlerin diesesmal wieder vor den Amis einknickt, dann kann sie schon mal die Möbelpacker für ihren Auszug aus der Waschmaschine bestellen. Diesesmal nicht, Madame! Nocheinmal lassen wir uns nicht von Ihnen für dumm verkaufen. Nicht noch einmal die Nummer von Brunnen bohren und Schulen bauen. Das haben die Perser alles schon. Deren Kultur ist älter als die unserer Kanzlerette samt aller Gutmenschen der GRÜNEN zusammen.

Monsieur Rainer
Monday, August 02, 2010
La vie est belle ?
Die Kanzlerin ist endlich im Urlaub in Tirol, wo sie gut hinpasst. Die Taliban hoffentlich auch! Der Bundespräsident ist bei seinem Freund Maschmeier auf Mallorca. Der Rest des ganzen Politzirkus scheint, bis auf ein paar Hinterbänkler, die auf ihre Chance warten, ebenfalls im Urlaub zu sein. Brüderle hat praktisch ständig Urlaub, er schaut nur selten aus dem Weinfass, um eine Idee abzusondern und taucht dann wieder ab. Und dann so etwas! Schockiert nimmt die Fernsehfamilie zur Kenntnis, dass Frau Illner zu ihrer eigenen Sendung nun auch noch das "heute-Journal" moderieren soll. Mann, ist das eine Meldung, die Bevölkerung ist aufgeschreckt und läuft wie ein Hühnerhaufen durcheinander. Welche Sensation! Da glaubte man, den Betroffenheitskitsch in Duisburg und die Lynchjustiz gegen den OB Sauerland, hinter sich zu haben, dann so etwas. Ich bin erschüttert. Hoffentlich bleibt uns Herr Dr. Kleber erhalten. Sonst bricht der nationale TV - Notstand aus. Es war seit Sonntag so schön ruhig, niemand fiel auf, dass die Kanzlerette gar nicht da ist, sie ist sonst ja auch nicht da, nur nennt sie es anders. Und nun diese EILMELDUNG von nationaler Bedeutung. Warum schliesst Ihr Journalisten nicht einfach die Boutique und hängt ein Schild raus: "Wegen Urlaub geschlossen", als uns mit so einer Petitesse vom Pool zu holen? Nehmt euch nicht so wichtig! Ich schalt dann mal ab!

Monsieur Rainer
Monday, August 02, 2010
Hinweis !
Alle nachstehenden Komentare, Aufsätze und Beiträge sind in Windeseile geschrieben worden. Sie enthalten naturgemäss Fehler. Nichts ist druckreif! Nichts ist korrigiert! Am Ende des Jahres werden diese Beiträge professionell korrigiert und als Buch veröffentlicht.

Monsieur Rainer
Monday, August 02, 2010
Respekt, Herr Bundespräsident !
Es wurde gefeiert, es wurde gelitten, es wurde gestorben, Menschen wurden schwer verletzt oder zu Tode getrampelt. Dann kam, was kommen musste: Die Suche nach den Verantwortlichen. Niemand fühlte sich angesprochen, alle gingen in Deckung. Schliesslich die Krönung des Dramas: Die Trauergala mit Betroffenheitskitsch. Nun endlich unterbrechen die Spitzen des Staates ihre wohlverdienten Urlaubsreisen. Merkel war in Tirol und Wulf folgte der Einladung des Chefs einer Drücker-Kolonne nach Mallorca. Noch rechtzeitig vor der Trauergala übten sie die Betroffenheitsmimik und zerrten ihre schwarzen Klamotten aus den Schränken. Die Volksseele kocht, Lynchjustiz gegen den Duisburger Oberbürgermeister liegt in der Luft. Und nun kommt der Bundespräsident zu dem Schluss, zu prüfen, ob es nicht neben der juristischen Verantwortung vielleicht auch eine politische Verantwortung geben könne. Offiziell würde er dem Oberbürgermeister kein Rat geben, höchstens unter vier Augen. Das verpflichtet zu nichts und ausserdem ist er schon wieder bei seinem Freund Maschmeier auf Puerto Andrax. Doch Sauerland weiss auch ohne das weichgespülte Geschwafel des Bundespräsidenten, was zu tun ist. Hat er vielleicht Lust, wieder ungezogene Bengel an der Berufsschule zu unterrichten? Nein! Wird er sich auf Dauer der kochenden Volkssele und seiner Verantwortung beugen und zurücktreten? Nein! Dann verliert er alle Pensionsansprüche. Er will aufklären. Das kommt mir so vor, als ob der Steuerhinterzieher den Steuerfahndern bei der Durchsuchung seiner Wohnung helfen will. Nein, der Mann ist Beamter und als solcher geht es ihm nur um seine Pension. Er lässt sich vom Rat in einem ordnungsgemässen Verfahren abwählen und voilà, seine Pension bleibt ihm erhalten. Wir verneigen uns alle mit Hohn, Ekel und Abscheu vor diesen Nasen. Und damit ist für mich diese Debatte beendet. Sie ist zu traurig, im wahrsten Sinne des Wortes.

Monsieur Rainer
Sunday, August 01, 2010
Ich bin die Debatte um den Afghanistan - Einsatz der Bundeswehr leid !
Dieses Forum zeigt manche besonnene, ehrlich bemühte und intelligente Beiträge. Doch hier finden Sie auch Beiträge von selbsternannten Militär - Strategen, Amateur- Völkerrechtlern und Möchtegern-Generalstäblern. Am schlimmsten sind die abstossenden Tiraden von Anhängern der Landserhefte. Dieses Forum bietet keine wirkliche Basis mehr für ernsthafte Diskusionen mit nachdenklichen Menschen. Ich werde mich daher zurückziehen, nicht jedoch ohne, um nach allen meinen Beiträgen über das Grauen eines jeden Krieges, seine Lügen und seine Verstümmelungen an Leib und Seele der Soldaten, den verehrten Foristen ein Exit-Szenario auch für die Soldaten und die Politiker zu zeichnen. Eines nicht mehr allzufernen Tages können zwei Dinge geschehen: Erstens, die Bundeswehr wird von den Taliban überrannt und kann sich mangels geeigneten Flugzeugen und Material nicht mehr rechtzeitig zurückziehen. Dann erleben wir ein Desaster der Soldaten. Die meisten Soldaten werden dann tot sein und die Politiker werden eine kitschige Trauergala veranstalten, wie wir sie schon gewöhnt sind. Sie werden für alles die "politische" Vernatwortung unternehmen, aber für nichts haften! Zweitens, die Bundestagsabgeordneten werden es nicht mehr wagen, sich ständig gegen eine zweidrittel Mehrheit in der Bevölkerung zu stellen und bei der nächsten Abstimmung zur Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Regierung ein mutiges NEIN entgegen schleudern. Dann ist der Bundesverteidigunsminister verpflichtet, die Bundeswehr unverzüglich aus Afghanistan zurückzurufen. Wie das Bündnispolitisch aussieht, weiss ich nicht, es wird aber auf jeden Fall zum Zusammenbruch der NATO führen. Und das ist gut so! Wir brauchen eine euräische Verteidigungs-gemeinschaft, um nicht mehr von den USA in ihre schmutzigen Kriege hineingezogen zu werden. Die NATO ist tot, sie ist ein Überbleibsel aus dem kalten Krieg und wird heute für die Hegemonialinteressen der USA missbracht!

Monsieur Rainer
Sunday, August 01, 2010
Die BRAGO und Herr Kachelmann
Die Ausservollzugsetzung des Haftbefehls gegen Herrn Kachelmann bedeutet juristisch folgendes: Die angerufene Beschwerdeinstanz, das Oberlandesgericht Karlsruhe, hat den dringenden Tatverdacht des erkennenden Gerichtes, die Strafkammer des Landgerichts Mannheim, verneint und daher einen Anreiz zur Flucht oder zur Verdunkelung nicht mehr gesehen. Damit waren die Haftgründe zunächst hinfällig und der Haftbefehl musste aufgehoben werden. Ob Auflagen damit verbunden sind, wie Verbot des Verlassens der Bundesrepublik Deutschland oder eine Meldeauflage bei der Polizei, ist nicht bekannt. Es ist ungewöhnlich, dass eine Beschwerdeinstanz, die mit dem Fall weniger vertraut ist als die Tatsacheninstanz, derart in das laufende Verfahren eingreift und bedeutet wenig. Damit ist nämlich die Unschuld Herrn Kachelmann keineswegs bewiesen. Dies kann nur das erkennende Tatsachengericht in Mannheim als Ergebnis der nunmehr anstehenden Hauptverhandlung feststellen. Die Presseberichterstattung hat allerdings wenig rechtsstaatliches Verhalten an den Tag gelegt. Hier ging es um Boulevard und Auflagensteigerung. Dabei fiel der Rechtsgrundsatz der Unschuldsvermutung schon mal unter den Tisch. Dies jetzt in einem Zivilprozess zu klären ist ein strategischer Fehler der Anwälte des Herrn Kachelmann. Man sollte als Organ der Rechtspflege ersteinmal das Urteil der Kammer abwarten, bevor man die Schadenersatzkeule schwingt. Doch die Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) macht so einen Prozess für jeden Anwalt zu einer grossen Versuchung!

Monsieur Rainer
Saturday, July 31, 2010
Trauer - Gala mit Betroffenheitskitsch !
Die Kirchen tun in solchen Fällen das, wofür sie vom Staat beahlt werden. Die Wut und die Trauer zu kanalisieren, die Zornigen zu besänftigen und sie auch um Vergebung für die Verantwortlichen zu bitten. Ja, sie entblödet sich nicht, die Trauergäste aufzufordern, auch die für dieses Desaster Verantwortlichen in ihre Gebete miteinzuschliessen. Die Kirchen sind also wieder einmal Teil der Vernebelungs-kerzen, die von den Politikern bereits geworfen werden. Dies kann uns nicht überraschen. Die Kirche war immer auf der Seite der Mächtigen. Sie ist kein Gegengewicht zum Staat, sie ist Teil des Staates. Ihre Prister und Bischöfe werden nach den Besoldungsgruppen A 14 bis B III vom Staat besoldet. Da dürfen die Politiker ja auch etwas dafür erwarten.

Monsieur Rainer
Saturday, July 31, 2010
Porca miseria, quel casino !
Unser Nachbarland wird von den Franzosen sehr geschätzt. Uns verbindet eine lange historische wechseitige Geschichte. Mal ist Napoléon I nach der Schlacht von Marengo über die Italiener hergefallen, mal hat Napoléon der III. in einem geschickten Verhandlungsmaraton die Grafen von Piemont und König von Sardinien deren Grafschaft Nizza abschwatzen können. So wurde Nizza erst im Jahre 1860 französisch. Gleichwohl wird in Nizza heute noch gerne italienisch gesprochen, die Strassenzüge und Gebäude der Belle Epoque zeigen den starken italienischen Einfluss. Verona, Padua, Ravenna sind von Nizza kaum zu unterscheiden. Palermo leider auch nicht. Die Niçoiser tragen durchweg französische Vornamen und italienische Nachnamen. Im Jahre 1940 überfiel Hitler Frankreich. Er teilte das Land in zwei Besatungszonen auf: Der Norden wurde von der Wehrmacht und der SS besetzt, der Süden von den Italienern, die keinerlei Anstalten machten, Juden oder Mitglieder der Résistance zu verfolgen. Sie amüsierten sich lieber. Dies machte Hitler derart wütend, dass er Ende 1942 ganz Frankreich mit seinem Repressionsapparat überzog. Seit dem Ende des Krieges machen die Italiener Urlaub an der Côte d'Azur. Sie sind zwar laut aber spendabel. Wir lieben die Italiener. Berlusconi? Ein typischer Vertreter Italiens! Die Mehrheit der Italiener bewundern ihn, weil ihnen der Begriff " Neid" völlig wesensfremd ist. Sie bewundern ihn auch ob seiner unverschämten Chuzpe, seiner Weibergeschichten und seiner Virilität. Selbst wenn Fini ihn stürzen sollte: Berlusconi kommt wieder! Ti amo, Cavaliere!

Monsieur Rainer
Saturday, July 31, 2010
SPIEGEL: Dieser angebliche Beweis ist eine Fiktion: Abgelehnt !
Mein Vater, Rechtsanwalt walter Kähni, war von 1940-1944 Sonderführer-S und Leiter der Abteilung Gegenspionage der Dienststelle "Ast" des Amtes Ausland/Abwehr III F im Oberkommando der Wehrmacht im Militärverwaltungsbezirk C (Nord-Ost-Frankreich)in Dijon. Die Geheime Feldpolizei war bis 1942 der Abwehr/Wehrmacht unterstellt und residierte im selben Gebäude in Paris im Hotel Lutetia, Boulevard Raspail, 7ème Arrondissement, ebenso wie in der Kommandatur der Militärverwaltung in Dijon. Ab 1942 wurde die Geheime Feldpolizei (GFP) dem Reichssicherheits- hauptamt (RSHA) und dem SD unterstellt. Chef der GFP in Dijon war der Oberst der Polizei und spätere SS-Oberführer Wilhelm Krichbaum. Er wurde wie viele alte Mitglieder der Gestapo, des SD, der Abwehr Wehrmacht später in die Organisation Gehlen, die sich 1949 in Bundesnachrichten- dienst (BND) umbenannte, übernommen. Im Jahre 1949 tauchte eben jener Wilhelm Krichbaum in der wiedereröffneten Anwaltskanzlei auf und wurde herzlich begrüsst. Mein Vater nannte ihn bei seinem Spitznamen "Willi", er nannte meinen Vater "Spatz", der sein Verbindungsnamen im ATB (Akademischer Turnerbund) war. Krichbaum bot meinem Vater an, dessen Akten wie NSDP-Mitgliedschaft, Mitglied der SA, Mitglied des rechtsreaktionären Freikorps "Stahlhelm", Mitglied des NS-Rechtswahrerbundes, des Reichsjustiz-prüfungsamtes, sowie die Wehrmachtsstammakte zu beseitigen oder zu löschen. Mein Vater war hoch erfreut, so begann praktisch sein blütenweiser Lebenslauf im Jahre 1949. Nach Aktenlage war mein Vater also 6 Jahre jünger als ich, seinen Sohn. Ein medizinisches Wunder war geschehen: Laut Akten hatte er vor 1949 gar nicht existiert. Doch dann kam der Haken bei der Sache: Krichbaum wollte meinen Vater, wie viele ehemalige Kriegsverbrecher, dazu bewegen, in den BND einzutreten. Er bot ihm die Stelle eines Regierungs-rates an. Meine Eltern überlegten lange. Da war einerseits das verlockende Angebot einer lebenslänglichen Versorgung als Beamter, andererseits der nötige Umzug nach Pullach. Schliesslich lehnte mein Vater ab.

Wer war dieser Wilhelm Krichbaum? Wilhelm Krichbaums Aufstieg bei der SS und Wiedereinstieg beim BND: Als sich der Bundesnachrichtendienst (BND) Mitte der sechziger Jahre endlich einiger NS-Verbrecher in den eigenen Reihen entledigen wollte, war SS-Oberführer Wilhelm Krichbaum schon tot. Vermutlich starb er im April 1957 unter dem Aliasnamen "Krug" als Referatsleiter im BND. Seine Karriere im Terrorapparat des "Dritten Reichs" und sein fast nahtloser Wiederaufstieg beim westdeutschen Nachrichtendienst birgt den Reiz des Typischen. So wie der gelernte Förster und Polizist aus Wiesbaden stiegen Hunderte im SS-Imperium Himmlers auf und dann in der Bundesrepublik wieder ein. Alleine beim BND waren in der Frühphase des Dienstes etwa 200 von 2250 Mitarbeitern zuvor beim Reichssicherheitshauptamt beschäftigt - also beim SD, bei der Gestapo, bei der Geheimen Feldpolizei oder bei der Spionageabwehr der Wehrmacht. Diese Wehrmachtsoffiziere hatten ebenfalls eine wenig christliche Vergangenheit und schon gar keine saubere Weste. Hinzu kamen Dutzende, die in der Waffen-SS oder in NSDAP-Ämtern gedient hatten. Der Rest hatte fast ausschließlich Wehrmachtlaufbahnen hinter sich, die auch nicht immer so ritterlich waren, wie die ehemaligen Offiziere jahrzehntelang weismachen wollten.

Krichbaum, den Robert Winter in seinem Buch anhand von Akten und Briefen nüchtern porträtiert, war ein unauffälliger Repräsentant seiner Generation. Verwundet und bitter enttäuscht im Ersten Weltkrieg, beteiligte er sich an verschiedenen Freikorpsoperationen und trat schon 1922 der NSDAP bei, was ihm später seine Selbststilisierung als beinahe dem Widerstand zugehöriger braver Polizist etwas verkomplizierte. Nach der "Machtergreifung" kam er im NS-Terrorapparat unter, Dienstort des Angehörigen des Geheimen Staatspolizeiamtes (Gestapa) wurde Dresden. Dort lernte er Leute kennen, denen er später wiederum zum BND verhalf - darunter Johannes Clemens, der als SD-Mann in Italien unter dem Namen "Tiger von Como" berüchtigt wurde. Nach einem Zwischenspiel als "Grenzinspekteur" der Grenzpolizei avancierte Krichbaum im Krieg zügig an die Spitze der "Geheimen Feldpolizei" (GFP), die sowohl in Frankreich als auch in Russland an zahlreichen Kriegsverbrechen und im Osten an systematischen Massenmorden beteiligt war. Angehörige der Geheimen Feldpolizei fanden sich fast überall dort, wo in den besetzten Gebieten Verdächtige oder einfach nur Lästige gefoltert, gehängt oder erschossen wurden. Krichbaum, in den Organigrammen des Reichssicherheitshauptamtes als Stellvertreter des Gestapo-Chefs Heinrich Müller geführt, behauptete später, an seinem Berliner Schreibtisch davon nichts geahnt und das Prinz-Albrechts-Gelände, die Zentrale des Reichssicherheitshauptamtes, praktisch nie betreten zu haben. Seinen Chef, den in den Endkampfwirren verschwundenen Gestapo-Müller, habe er, so behauptete Krichbaum nach dem Krieg, so gut wie nie gesehen. Biograph Winter gerät über solche Darlegungen in seiner sonst sachlichen Darstellung einige Male in spürbaren Zorn. Krichbaum habe "als Schreibtischtäter für unzählige Verbrechen verantwortlich gezeichnet". Man hätte ihn dafür bestrafen müssen, wenn denn ein Staatsanwalt einmal in die Akten geschaut hätte. Aber schon die Alliierten hatten Wiederverwendung für Apparatganoven wie Krichbaum. Schon kurz nach Kriegsende wurde sein ehemaliger GFP-Kollege Feldwebel Alfred Benzinger mit dem Aufbau einer gegen die Sowjetunion gerichteten Spionageabteilung betraut, die "Dienststelle 114". Diese Dienststelle in Karlsruhe unterstand direkt dem amerikanischen Geheimdienst CIC und wurde - wie der spätere BND-Unterabteilungsleiter Crome kürzlich berichtete - zum "Haupteinfallstor" für ehemalige Leute aus dem Reichssicherheitshauptamt in den Bundesnachrichtendienst. So gründlich sich Leute wie Krichbaum oder der ehemalige Gestapo-Chef in Oberitalien Wilhelm Harster um die Ermordung aller Missliebigen des Dritten Reiches gekümmert hatten, so wohlorganisiert sorgten sie nach 1945 für die sichere Unterbringung ihrer Kameradschaften in den westdeutschen Sicherheitsapparaten. An der Spitze von Polizeipräsidien, beim BKA in Wiesbaden, beim Verfassungsschutz in Köln - überall zogen Mitmacher und Mitmörder aus Himmlers Vernichtungsimperium wieder in Amtsstuben ein.

Monsieur Rainer


Saturday, July 31, 2010
SPIEGEL: Dieser Beitrag ist eine Fiktion! Dafür gibt es keine Beweise: Abgelehnt !
La Résistance: Den französischen Widerstand während der deutschen Besatzung in den Jahren 1940 – 1944 darf man sich nicht als eine homogene Veranstaltung vorstellen. Auch die soziologische Zusammensetzung der Bevölkerung Frankreichs war schon vor dem II. Weltkrieg keine homogene Einheit. Die Bevölkerung war tief zerstritten und in zahlreichen Parteien organsisiert oder zumindest zugeneigt. Frankreich stand in den 30 iger Jahren kurz vor einem Bürgerkrieg. So hatten die Deutschen leichtes Spiel, den Feldzug gegen die französischen Truppen innerhalb von wenigen Wochen zu gewinnen. Da gab es eine durchaus beträchtliche Zahl radikaler Faschisten, die den deutschen Einmarsch sogar begrüssten und sich teilweise freiwillig zur neu aufgestellten SS–Division Charlemagne meldeten. Andere organsisierten sich in der berüchtigten Miliz, oder in der Regierung von Vichy. Die französische Gendarmerie war ein willfähriges Instrument des deutschen Repressionsapparates. Andererseits gab es Patrioten, die sich hinter dem im englischen Exil lebenden, aber weitgehend unbekannten Brigade - General Charles de Gaulle versammelten. Dieser französische General hatte in einem kaum beachteten Aufruf am 18. Juni 1940 über die BBC London die französische Bevölkerung zum Widerstand aufgerufen. Die Gruppen des Widerstandes stritten während der gesamten Besatzung um die Vorherrschaft in der sich formierenden Widerstandsbewegung, die aus Kommunisten, Sozialisten, Trotzkisten und Gaullisten bestand. Es kam sogar zu Denunziationen, um lästige Widerstandskämpfer durch die Nazis ausschalten zu lassen. Die Résistance ist also nur ein Sammelbegriff für die Widerstands-bewegung gegen die deutsche und italienische Besatzungsmacht, sowie gegen die mit diesen kollaborierenden französischen Instutitionen und Teile der französischen Bevölkerung. Erst im Frühjahr des Jahres 1943 gelang es Jean Moulin, dem Abgesandten Charles de Gaulle, die wichtigsten Gruppierungen zumindest auf allgemeine gemeinsame Ziele festzulegen und eine Koodinierungsinstanz zu etablieren. Die wichtigsten Fusionierungen, die Jean Moulin gelungen sind und unter dem Sammelbegriff Comité Français de la Liberation Nationale (CFLN) zu vereinen sind :

Groupe Combat mit der Untergrundzeitung Combat um Henri Frenay.
Groupe Libération Sud mit der Untergrundzeitung Libération um Emmanuel d’Astier de la Vigerie.
Groupe Franc-Tireur mit der Untergrundzeitung Franc-Tireur unter der Leitung von Pierre Lévy.
Die Franc-Tireurs et Partisan unter der Leitung von Pierre Fabien.
Die Armée secrète unter der Leitung von Charles Delestraint.
Der Front National unter der Leitung von Pierre Villo
Das Comité d’Action Socialiste um Pierre Brossolette.
Groupe Organisation civile et militaire OCM
Groupe Libération Nord
Groupe ceux de la Résistance
Groupe ceux de la Libération.

Daneben existierten noch :
Die Résistance de Fer der französischen Eisenbahner
Die Gruppe France-Liberté.
Groupe la Dernière Colonne
Groupe Musée de l’Homme
Groupe Confrèrie Notre Dame um Gilbert Renault
Armée des Volontaires (AV) um Dr. Barreis
Das Netzwerk Mithridate
Das Netzwerk Cohors

Die Résistance entwickelte als politischen Arm eine Art politisches Untergrundparlament der verschiedenen Widerstandsgruppen, den Conseil National de la Résistance (CNR). Daraus entwickelte sich

a)die gaullistische l’Armée secrète
b)der kommunistische Franc-Tireurs et Partisans
c)die giraudistische Organisation de résistance de l’armée
d)sowie isolierten militärischen Résistancegruppen.

Sie alle fusionierten zum militärischen Arm der Résistance, der Forces françaises de l’intérieur (FFI). Die Résistance entstand unmittelbar nach dem Waffenstillstand von Marchall Pétain im Jahre 1940. Anfangs bestand sie nur aus wenigen tausend Menschen, die die deutsche Besatzung nicht einfach erdulden wollten. Zunächst war das Hauptquartier der Résistance in der Pariser Metro, da die deutschen Peilsender diese nur schlecht abhören konnte. Die Résistance verstand sich zunächst als Retter von Flüchtlingen, ging aber schon bald auf die Verübung von Sabotageakten über. Ausserdem verübte sie Attentate auf französische Kollaborateure. Ein Symbol der grausamen Rache der SS an der Résistance gilt der Ort Oradour-sur-Glâne bei Limoges. Die Einheiten der SS-Divison « Das Reich » hatten unter dem Kommando des SS-Standartenführers Adolf Dickmann am 10. Juni 1944 das gesamte Dorf im Limousin angezündet und 600 Männer, Frauen und Kinder in einem beispiellosen Masaker ermordet. Heute ist Oradour-sur-Glâne die Gedenkstätte für den französischen Widerstand. Spätestens seit Anfang 1943 war Jean Moulin der Führer der französischen Résistance. Sein Deckname war « Max » oder auch nur « Der Maquis ». Deshalb nannte man auch ab diesem Zeitpunkt die Kämpfer der Résistance “ Die Maquisards”. Jean Moulin ist in das Pantheon in Paris neben Jean Jaures und anderen Helden Frankreichs aufgenommen worden.Er wurde am 20. Juni 1899 in Béziers im Département Hérault geboren und starb an den Folgen grausamer Folterungen durch den als Sadisten bekannten SS – Hauptsturmführer und GESTAPO – Chef von Lyon Klaus Barbie auf dem Transport in das Vernichtungslager Auschwitz am 8. Juli 1943 in einem Güterwagen bei Metz im Département Moselle. Er studierte Rechtswissenschaft an der Universität von Montpellier und wurde im Jahre 1939 jüngster Präfekt Frankreichs des Département Eure-et-Loire mit seiner Hauptstadt Chartres.
Am 7. Juni 1940 wurde er von den Deutschen vehaftet und erstmals gefoltert, da er sich weigerte einen Befehl der Deutschen Wehrmacht auszuführen. Um weitere Folterungen zu vermeiden unternahm er in der Haft einen Selbstmordversuch und schnitt sich mit einer Glasscherbe den Hals auf. Um diese Narbe zu verdecken, trug er bis zu seinem gewaltsamen Tode immer einen Schal, was zu seinem Markenzeichen wurde. Am 2. November 1940 wurde er auf Befehl der Vichy – Regierung aus dem Amt als Präfekt entlassen. Er ging in den Untergrund und organisierte, wie eingangs beschrieben, den Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Er traf sich 1941 mit General de Gaulle in London und wurde von diesem offiziell beauftragt, die Résistancegruppen zu vereinigen und zu organisieren. Am 2. Januar 1942 sprang er mit dem Fallschirm nahe Avignon ab. Er brachte ein Funkgerät und viel Geld mit, um den Aufbau des Widerstandes zu finanzieren. Dabei lernte er Georges Bidault und Albert Camus kennen. Sein Hauptquartier richtete Moulin in Lyon ein. Dabei wurde er von Laure Diebold, Daniel Cordier und Hugues Limonti unterstützt. Anfangs wurden seine Methoden als autoritär abgelehnt, doch es gelang ihm, die zersplitterten Widerstandsgruppen zu überzeugen. Am 22. Oktober 1942 erhielt Moulin ein Schreiben von de Gaulle, in dem er zum Präsidenten des Koordinierungscomités ernannt wurde. Ab dem 21. März 1943 war er de Gaulles persönlicher Beauftragter für die Résistance in ganz Frankreich und bildete den Nationalen Widerstandsrat mit dem Sitz in der Rue de Four 48 in Paris. Jean Moulin wurde am 21. Juni 1943 unter merkwürdigen Umständen in Caluire-et-Cuire am Rande Lyons im Département Rhône festgenommen. Er hatte sich in der Arztpraxis des Dokteur Fréderic Dugoujon mit anderen hochrangigen Mitgliedern der Résistance treffen wollen, um wichtige Personalentscheidungen zu treffen. SS – Hauptsturmführer Barbie vernahm Jean Moulin zunächst in der Ecole de Santé militaire, später in der GESTAPO – Leitstelle in der Avenue Foch in Paris und in einem Haus in Neuilly. Ihm wurden beide Beine und beide Arme, sowie mehrere Rippen gebrochen und er war schon fast im Koma. Trotzdem widerstand er den Verhörmethoden und gab nichts preis. Auf dem Transport nach Ausschwitz verstarb er. Zu seinem Nachfolger wurde der Geschichtsprofessor Georges Bidault gewählt.Von den Nazis eingeäschert und auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise bestattet, wurde Moulins Urne am 19. Dezember 1964 in das Panthéon überführt. Dabei hielt Kulturminister André Malraux eine ergreifende Rede, die in vielen französischen Schulen noch heute behandelt wird. Malraux beschrieb darin Moulin, der weder eine Pistole getragen noch Brücken oder Züge in die Luft gesprengt hatte, mit den Worten: „Er schuf keine Regimenter, aber er schuf eine Armee.“Viele Schulen und zahllose Straßen in Frankreich sowie die Universität Lyon III wurden nach Jean Moulin benannt. 1993 prägte Frankreich eine Zwei-Francs-Münze mit seinem Porträt.

Die wichtigsten Gedenktage des französischen Widerstandes gegen die deutsche Besatzung sind:

18.Juni 1940 Aufruf von Charles de Gaulle über BBC
6. Juni 1944 Invasion der Alliierten in der Normandie
25.August 1944 Befreiung von Paris
8. Mai 1945 Kapitulation der deutschen Wehrmacht

Monsieur Rainer




Saturday, July 31, 2010
SPIEGEL: Dieser Beitrag ist eine Fiktion und durch nichts bewiesen: Abgelehnt!
Die Organisation des deutschen Repressionsapparates in Frankreich 1940-1944: Lassen Sie mich zunächst einmal mit einem sehr schmerzhaften Teil der Besatzung beginnen. Es ist nicht so, dass wir hier die Deutsche Besatzungsmacht auf der einen Seite und auf der anderen Seite die gesamte französische Bevölkerung im Widerstand gehabt hätten. Nein, die Besatzung und die französische Bevölkerung bildeten zu einem hohen Prozentsatz eine Einheit. Man arrangierte sich, so gut es eben ging mit den ‘Boches’. Die Judenverfolgung wurde weitgehend achselzuckend zur Kenntnis genommen. Der Antisemitismus hatte auch in Frankreich durchaus Tradition. Denunziationen kamen allerdings nach neuesten Forschungen eher selten vor.
Alle Macht ging vom deutschen Militärbefehlshaber Frankreich in Paris aus. Seinen Sitz hatte er im Hotel Majestic in der Avenue Kléber in Paris 16ème Arrondissement. Ihm war die deutsche Wehrmacht und deren sämtlichen Truppenteile, sowie der Höhere SS und Polizeiführer mit seinen gesamten Unterorganisationen unterstellt. Es wäre also eine Geschichtsklitterung, zu glauben, dass auf der einen Seite eine saubere deutsche Wehrmacht und auf der anderen Seite, völlig losgelöst von der Wehrmacht ein verbrecherischer SS- und Polizeiapparat gearbeitet habe. Die Deutsche Wehrmacht verfügte über seine Truppenteile, die sie rücksichtslos zur Unterdrückung der französischen Bevölkerung nutzte. Der Militärbefehlshaber der Deutschen Wehrmacht in Frankreich war von 1940-1942 General Otto von Stülpnagel, von 1942-1944 ein entfernter Verwandter von ihm, General der Infantrie Carl-Heinrich von Stülpnagel. Letzterer war Mitverschwörer beim Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944, wurde dafür vor den Volksgerichtshof gestellt, von seinem Vorsitzenden Roland Freisler zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der Wehrmacht waren bis zum Jahre 1942 auch die Geheime Feldpolizei ( GFP) unterstellt. Der Chef der Geheimen Feldpolizei unterstand dem Oberkommando der Wehrmacht, nämlich der Abteilung III des Amtes Ausland/ Abwehr des Admiral Canaris. In Paris hatte sie ihr Kommando im Hotel Lutetia auf dem Boulevard Raspail im 7ème Arrondissement. Ihre wichtigste Aussenstelle war Dijon. Die GFP agierte in kleinen Kommandoeinheiten von etwa fünfzig Mann und war hauptsächlich zur Bewachung der höheren Militärs und zur Jagd auf die Mitglieder der Résistance eingesetzt. Ab dem Jahre 1942 wurde sie dem SD und damit dessen Führers, SS- Brigadeführer Walter Schellenberg im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) unterstellt und stand daher ab diesem Datum unter der direkten Kommandostruktur des Höheren SS- und Polizeiführers für Frankreich, SS-Obergruppenführer Karl Oberg, der wiederum dem Militärbefehlshaber Frankreich direkt unterstellt war. Die Wehrmacht besass aber noch ein weiteres Repressionsinstrument, das gegen die Résistance eingesetzt wurde. Es war die Abteilung III des Amtes Ausland/ Abwehr, die Spionageabwehr der Wehrmacht mit seiner Unterabteilung Gegenspionage. Die Abwehr Wehrmacht unterstand dem Oberkommando der Wehrmacht in Berlin und wurde unter der Abteilung III F geführt. Leiter dieser Abteilung in Berlin war eine zwielichtige Gestalt, ein Admiral Wilhelm Canaris. Der war zwar kein Anhänger Hitlers, jedoch in der Weimarer Republik ein rechtsreaktionärer Freikorpskommandant, dessen Freikorps im Verdacht stand, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordet und in den Landwehrkanal geworfen zu haben. Überhaupt ist diese Abwehr Wehrmacht eine interessante Truppe. Der Stabschef, ein General Oster, wurde wegen Weibergeschichten zunächst aus der Reichswehr ausgestossen, dann wieder reaktiviert und war insgesamt ein etwas schwieriger Charakter. Die Offiziere der Abwehr Wehrmacht waren eine bunt gewürfelte Truppe. Fanatische Nazis, viele Juristen, Reserveoffiziere, besonders sprachgewandte Gymnaliallehrer, auch dem Nazi–System eher reserviert gegenüberstehende Männer und jede Menge Spezialisten aus Polizei – und Juristenkreisen, also Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte. Die enge Verzahnung der Abwehr Wehrmacht in Frankreich mit der Geheimen Feldpolizei sieht man auch an ihrem gemeinsamen Dienstsitz, dem Hotel Lutetia in Paris auf dem Boulevard Raspail. Die wichtigste Aussenstelle der Abwehr Wehrmacht hatte ihren Sitz in Dijon. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde die Abwehr Wehrmacht dem Reichsicherheitshauptamt (RSHA) unterstellt und war daher ein Teil der SS unter der Leitung des SS-Brigadeführers und Generals der Polizei Walter Schellenberg. Dieser Walter Schellenberg war ein brillanter Kopf. Er war mit seinen 31 Jahren jüngster SS – General des III. Reiches und nach dem Reichsführer-SS Heinrich Himmler und SS- Gruppenführer Kaltenbrunner der dritte Mann in der SS – Hirarchie. Er wurde in Saarbrücken geboren und studierte Jura und Medizin in Bonn. Danach war er Rechtsanwalt in Saarbrücken, wechselte aber bald hauptberuflich in die SS. Er war während des II. Weltkrieges Chef der SIPO und des Sicherheitsdienstes (SD) im RSHA. Schon ab dem Jahre 1943 spielte er ein doppeltes Spiel. Er verhandelte nämlich auch über mögliche Waffenstillstandsabkommen mit der OAS in Bern unter der Leitung von Allen Dulles. So wurde er von der Besatzung nach dem verlorenen Krieg pfleglich behandelt und trat sogar als Kronzeuge gegen Ernst Kaltenbrunner im Nürnberger Kriegsverbrechertribunal auf. Das ist ein Treppenwitz der Geschichte ! Dem Militärbefehlshaber Frankreich unterstanden also als Repressionsapparat gegen die französische Bevölkerung nicht nur die regulären Truppenteile der Wehrmacht, die Geheime Feldpolizei (GFP) und die Abteilung Abwehr im OKW (Oberkommando der Wehrmacht) zur Verfügung. Ihm unterstand auch der Höhere SS- und Polizeiführer (HSSPF) SS – Obergruppenführer Karl Oberg. Er ist am 27. Januar 1897 in Hamburg geboren und starb am 3. Juni 1965 in Flensburg. Er war schon Offizier im Ersten Weltkrieg und Mitglied des rechtsreaktionären Freikorps Kapp, dessen Korps anlässlich des sogenannten ‘Kappputsches’ zum Sturze der Reichsregierung führen sollte. Er war massgeblich an der Ermordung der gesamten SA – Führung und dessen Stabschefs Röhm beteiligt. Sein Dienstsitz in Paris war 57 Boulevard Lannes. Ihm unterstanden also ab dem 9. März 1942 die Truppen der Waffen – SS im besetzten Frankreich, des Sicherheitsdienstes SD unter der Leitung von SS - Standartenführer Helmut Knochen mit dem Sitz 72, Avenue Foch, die GESTAPO unter der Leitung von SS-Obersturmführer Kurt Lischka, sowie die Ordnungspolizei (Orpo) unter der Leitung von SS-Standartenführer von Schweininchen mit dem Sitz 44-49, rue de la Faisanderie in Paris. Karl Oberg führte den ‘Judenstern’ in Frankreich ein und liess hauptsächlich von der französischen Polizei über 100.000 Juden und Mitglieder der Résistance verhaften und in die Vernichtungslager nach Ausschwitz deportieren, wo sie dann ermordet wurden. Deshalb nannte man Karl Oberg auch “Den Schlächter von Paris”. Am 11. November 1942 wird die französische freie Zone von der deutschen Wehrmacht besetzt. Lyon und die Umgebung wird von den Deutschen besetzt. Für zahlreiche jüdische Flüchtlinge, die bis dahin in der freien Zone relativ sicher sein konnten, da sie hauptsächlich von italienischen Streitkräften mehr schlecht als recht verwaltet wurde, mussten wieder flüchten. Sie flohen entweder über Marseille nach Nord-oder Südamerika, oder auf abenteuerlichen Wegen zu Fuss über die Pyreneen nach Spanien oder Portugal. Schon im September 1942 lässt sich ein Sonderkommando der SIPO SD in der freien Zone in Lyon nieder. Die SS-Leute liessen sich im Kasino des Charbonnières nieder. Sie begannen sofort damit, Juden zu verfolgen und den Funkverkehr der Résistance abzuhören. Dann kam die GESTAPO nach Lyon. Sie errichtet ihr Hauptquartier im Hotel Terminus hinter dem Bahnhof von Parrache. In verschiedenen Sektionen aufgeteilt, lässt sich die GESTAPO auch am Place de Bellecour und in der Ecole de Santé Militaire in der Avenue Berthelot nieder. Unter den sechs Sektionen ist eine besonders gefährlich für die Juden: Die von SS – Hauptsturmführer Klaus Barbie geleitete Sektion IV ist für die Verfolgung von ‘Staatsfeinden’ zuständig. Die Sektion IV ist die Abteilung, die sich um die Jagd nach Juden und Widerstandskämpfern kümmert, sie foltert und deportiert. In der Sektion IV sind auch die Spionageabwehr, der Sicherheitsdienst und die Abteilung für den Umgang mit Agenten zu finden. Wenn auch SS-Standartenführer Dr. Knab Regionalkommandant von Lyon war, so verfügte die GESTAPO unter der Leitung von Klaus Barbie über grosse Unabhängigkeit, insbesondere wenn es um die Jagd auf Widerstandskämpfer geht. Barbie bekam gewisse Aufträge von Karl Oberg aus Paris, dem er persönlich berichtete. Klaus Barbie wurde nach dem Krieg unter Lebensgefahr von Maître Serge Klarsfeld und seiner Ehefrau Beate durch ganz Südamerika gejagt, wo der Naziverbrecher als Oberst des Geheimdienstes des Diktators General Banzer in Bolivien tätig war. Die CIA war auch in diesem Fall sein Auftraggeber. Nach der Wahl François Mitterand wurde Barbie auf Betreiben von Serge Klarsfeld nach Frankreich ausgeliefert und in Lyon vor Gericht gestellt. Sein Verteidiger war Maître Jacques Vergès, die Nebenklage (Partie civile) vertrat Maître Serge Klarsfeld. SS-Hauptsturmführer Klaus Barbie grösster Nebenbuhler war die Abwehr Aussenstelle der Wehrmacht in Dijon, genannt Dienststelle “Ast”. Der Leiter der Abteilung Gegenspionage war ein Reserveoffizier der Wehrmacht mit dem merkwürdigen Rang eines Sonderführers – S der Abwehr Wehrmacht. Das waren wenig gediente Reservisten, die einfach zu sogenannten Schmalspur – Leutnants befördert wurden. Man nannte sie so, weil sie schmalere Schulterstücke als ein regulärer Leutnant der Wehrmacht hatten. Das war aber unerheblich, diese Spezialisten traten nämlich sehr selten in Uniform auf und trugen in der Regel Zivil. Sie hatten eine höhere Macht als mancher hohe Wehrmachtsoffizier und setzten sich hauptsächlichh aus besonders linientreuen Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten zusammen. Der Leiter der Abteilung Gegenspionage in Dijon war mein Vater, Walter Kähni. Er war bei Kriegsbeginn Rechtsanwalt am Landgericht Konstanz, gehörte in der Weimarer Republik dem rechtsreaktionären Freikorps “ Der Stahlhelm” an, war dann SA – Truppführer und leistete gelegentlich seine militärischen Reserveübungen bei der Wehrmacht ab. Er wurde am 26.11.1902 in Aselfingen/Schwarzwald geboren, war humanistisch gebildet und sprach fliessend latein, alt-Griechisch und französisch. Er wurde auf Empfehlung seines engen Freundes, des SS-Brigadeführers Walter Schellenberg 1940 zum Leiter der Abteilung Gegenspionage der Dienststelle “Ast” in Dijon befördert. Sein Wahlspruch war natürlich gemäss seiner humanistischen Bildung ‘Amor patriae nostra lex’ (Die Liebe zum Vaterland ist unser Gesetz). Das Hilfsorgan der GESTAPO und der Abwehr Wehrmacht Aussenstelle Dijon war die französische Miliz unter dem Kommando von Paul Touvier. Er organisierte die Razzien gegen die Juden und gegen die Mitglieder der Résistance, folterte die Gefangenen, übergab sie der SS und der Abwehr Wehrmacht und leitete die Deportationen in das Sammellager von Drancy, Beaune-la Rolande, Pithiviers und Compiegne. In seine Zeit fallen die Deportation und die Ermordung von über 7.000 Juden alleine aus dem Raum Lyon und Dijon. Insgesamt hat die Miliz 80.000 Tote, Juden, Widerstandskämpfer und Kommunisten zu verantworten. Nach der Invasion der Alliierten in der Normandie drehte sich der Wind. Viele Nazi- Kollaborateure wollten die Seiten wechseln und wendeten sich vom Vichy – Regimes des Marchall Pétain ab. Die Miliz nahm fürchterliche Rache und erschoss tausende von ehemaligen Kollaborateuren, die zur Résistance wechseln wollten, darunter auch den Sprecher der Vichy – Regierung Philippe Henriot. Allein in Macon bei Dijon erschoss die Miliz sieben Personen in ihren Häusern. Die Miliz von Lyon residierte im Impasse Catelin. Neben den Milizen als ausfürendes Organ der Vichy-Regierung sind als herausragende Helfer der deutschen Besatzung der Premierminister von Marchall Pétain, Pierre Laval, der französische Polizeichef Bousquet, der Präfekt von Bordeaux Maurice Papon und der Chef der französischen Miliz und enger Freund des SS – Obergruppenführers Karl Oberg, Aimé-Joseph Darnand zu nennen. In der Vichy – Regierung leitete das Judenreferat (Commissariat général aux questions Juifs) ein gewisser Darquir de Pellepoix.

So also sahen die Repressionsstrukturen der deutschen Besatzung im zweiten Weltkrieg aus. Es kann also keine Rede davon sein, dass die Besatzung in eine saubere unideologische Wehrmacht auf der einen Seite und in eine verbrecherische, fanatisierte SS - und Polizeieinheit andererseits zu unterscheiden wäre. Die soeben dargelegten Befehls- und Kommandostrukturen, sowie die neueste wissenschaftliche Forschung sprechen eine deutlich andere Sprache. Die Wehrmacht mit seinen Repressionsinstrumenten der Abwehr und der Geheimen Feldpolizei standen in ihrem Eifer, Juden und Résistancekämpfer zu vernichten, den Einsätzen der Waffen-SS, der SIPO, des SD und der GESTAPO in nichts nach und arbeiteten Hand in Hand.

(Auszug aus meinem Buch: "Commissaire Carlucci:TOSCA")

Monsieur Rainer

Saturday, July 31, 2010
Invasion in Etappen ! Wie kam ich nach Frankreich ? Mein erstes Mal: 1953 !
Franzosen lästern gerne über die Deutschen: Erst kamen sie hoch zu Ross, dann zu Fuß, später mit Panzern, schließlich mit Campingausrüstung, und heute kommen sie mit Möbeln!

Es begann mit dem Urgroßvater aus Altshausen in Oberschwaben, der gezwungenermaßen mit den Preußen im Jahre 1871 in Paris einzog, wo dann im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles der preußische König von Reichskanzler Bismarck zum Kaiser des deutschen Reiches ausgerufen wurde. Diese fatale Entscheidung und die grandiose Selbstüberschätzung Wilhelm II, auch Wilhelm der Plötzliche genannt, führten seinen Sohn, ergo meinen Großvater, 1914 als Soldaten nach Frankreich. Er wurde in das Königlich Württembergische Infanterieregiment Nr. 124 nach Weingarten/Württ. eingezogen und litt mit seinem Regiment vier Jahre in der Hölle von Verdun. Sein damaliger Zugführer war Leutnant Erwin Rommel, der später als Wüstenfuchs bekannt wurde. Meine Mutter rettete ihrem Vater das Leben. Als sie am 18. August 1918 geboren wurde, bekam Opa Heimaturlaub. Als er danach zu seiner Einheit zurückkehrte, war das halbe Regiment aufgerieben und in den Schützengräben verblutet.

Meine Mutter heiratete 1938 einen angesehenen Rechtsanwalt aus Singen am Hohentwiel, der, 1902 geboren, eigentlich schon zu alt für die Front war. Doch er verfügte über exzellente Beziehungen. Ein Anwaltskollege aus Saarbrücken hatte es bis zum SS-Brigadeführer und General der Polizei gebracht. Er war der dritte Mann in der Hierarchie des Reichssicherheitshauptamtes und Chef des berüchtigten Sicherheitsdiensts (SD). Walter Schellenberg (Mein Vater nannte ihn nur 'Schelle'),besorgte meinem Vater eine Position, die nicht zu auffällig war. Er wurde Sonderführer-S des Amtes Ausland/Abwehr III F im Oberkommando der Wehrmacht und übernahm die Abteilung Gegenspionage im Militärverwaltungsbezirk C in Dijon in Nord-Ost-Frankreich.

Acht Jahre nach Kriegsende packte meine Eltern das Reisefieber. In Deutschland begann das Wirtschaftswunder, und wir zogen nun mit einer Campingausrüstung bewaffnet gegen Frankreich. Vater mied geflissentlich die Region rund im Dijon und Lyon, so führte uns der Weg in unserem nagelneuen Mercedes Cabriolet 170 über die Schweiz nach Grenoble, das Rohnetal hinab bis nach Marseille. Vater sprach immer noch exzellent Französisch und suchte als äußerst geschichtsbewusster, aber auch sehr sparsamer Mann die schönsten Hafenkneipen aus, wo ich meine erste Bouillabaisse versuchte. Wir fuhren mit einem Kutter zum Chateau d’If, das durch Alexandre Dumas berühmt wurde und nun eine Kaserne der französischen Fremdenlegion war. Das berühmte Panier von Marseille war aufgrund seiner unübersichtlichen Bauweise während der deutschen Besetzung ein Zufluchtsort für jüdische Flüchtlinge, die französische Résistance und die korsische Mafia. Vater wollte nicht daran erinnert werden und mied diese Gegend mit den Worten: Es ist zu gefährlich! Aha! War mein Vater etwa dabei, als auf Befehl des Führers die Altstadt (Panier) von Marseille niedergerissen und 700 Juden und Kämpfer der Résistance nach Ausschwitz deportiert wurden?

Die Reise ging weiter über die Calanque von Marseille, wo damals nur arme Fischer in ihren Hütten hausten und die heute von den Parisern zur absoluten In-Gegend gemacht worden ist. Sie arbeiten von Montag bis Donnerstag in Paris, schlafen auf Feldbetten in ihren Büros und fahren dann in ihre zu Luxusvillen umgebauten Fischerhütten an den schönsten Buchten zwischen Marseille und La Ciotat, die sie den Fischern für ein Butterbrot abgeschwatzt haben. Der Schnellzug TGV macht’s möglich. In dreieinhalb Stunden ist man heute mitten in Paris, erledigt seine E-Mails im bequemen Fauteuil des Zuges und hat die Mitarbeiter schon aufgescheucht, bevor man im Bureau eingetroffen ist.

Wir fuhren zu den fast unberührten Stränden des Golfes von Lyon bis nach Saint Tropez. Bandole, Sanary-sur-Mer, Bormes-les-Mimosas, Hières und die Halbinsel Giens mit ihren Salinen hinterließen bei meiner Mutter und mir wegen der herrlichen Strände und der Mischung aus Belle Epoque und Provence einen bleibenden Eindruck. Meine Mutter ging meinem Vater mit der Aufzählung der vielen jüdischen Künstler, Maler, Bildhauer und Intellektuellen und vor allen Dingen mit Geschichten über Thomas Mann auf die Nerven, der hier vorübergehend Unterschlupf vor den Nazis gefunden hatte. Entweder tat sie dies absichtlich, um meinen Vater zu provozieren, oder sie war einfach nur etwas unsensibel.

Saint Tropez war damals ein verschlafenes Fischerdorf, das nicht erwarten ließ, dass es einmal zum Sammelpunkt von Stars aus Film, Musik und Kunst wie Brigitte Bardot, Gunter Sachs und Herbert von Karajan erkoren würde. Leider sind diese großartigen Menschen später dann aber geflüchtet und überließen das reizende Fischerdorf den Möchtegernpromis, die es zu einem abstoßenden Spektakel des Geldadels verkommen ließen. Endlich waren wir an der eigentlichen Côte d’Azur angekommen und besuchten das mondäne Cannes mit seinen prunkvollen Hotel-Palästen aus der Belle Epoque. Lang hielt mein Vater es dort nicht aus, denn er wurde auf dezente Art mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Vater wollte dort nämlich ein Sommerhemd kaufen, doch die Madame Verkäuferin erkannte trotz seiner exzellenten französischen Sprachkenntnisse den deutschen Akzent und forderte ihn auf, deutsch zu sprechen. Unter Vorzeigen ihrer eintätowierten KZ-Nummer, sagte sie süffisant: "Monsieur, Sie können ruhig deutsch sprechen, ich hatte das große Vergnügen, Ihre Gastfreundschaft in Auschwitz-Birkenau zu genießen."

Fluchtartig und kreideweiß im Gesicht verließ mein Vater das Geschäft und setzte die Reise fort. Es ging weiter nach Antibes und auf das durch Marylin Monroe, John F. Kennedy und den Herzog von Windsor berühmt gewordene Cap d’Antibes. Das Jazzfestival in Juan-les-Pins platzte schon damals aus allen Nähten und lockte Künstler aus der ganzen Welt an. In Saint-Paul-de-Vence spielten Yves Montand, Lino Ventura und Jean-Paul Belmondo Boule und tranken den billigsten Rotwein, den man für arme Schauspieler auftreiben konnte. Doch die Gitanes maïs oder die Gauloises durften nie in ihren Mundwinkeln fehlen. Nizza war noch geprägt durch die Grafen von Piemont und den Einfluss der Italiener. So ist es bis heute geblieben. Die Altstadt von Nizza mit dem Cours Saleya erinnert immer noch ein wenig an Palermo. Nur etwas gepflegter!

Beaulieu-sur-Mer war mit seinen prachtvollen Bauten aus der Belle Epoque eine Hochburg der Engländer. Auf dem vorgelagerten Cap Ferrat wohnten David Niven und Curd Jürgens. Die kleinen Hafenkneipen wurden von den Boatpeople der Bohème frequentiert. Die Krönung des Cap Ferrat ist natürlich die Villa Ephrussi de Rothschild mit ihren herrlichen Gärten. Diese Villa wurde im Stil der florentinischen Renaissance erbaut und hatte leider einen blutrünstigen Nachbarn: König Leopold von Belgien legte seine in Belgisch-Kongo geraubten Blutdiamanten in herrlichem Grundbesitz an. Wir hielten uns dort nicht lange auf. Meinen Eltern war das alles zu vornehm, zu teuer, zu suspekt und schon damals zu degeneriert.

Das kleine und arme Fürstentum von Monaco hatte es uns dagegen angetan. Fürst Rainier III suchte verzweifelt nach einer Lösung für seine Geldsorgen. Das Problem schien durch die Vermittlung von David Niven lösbar zu sein. Er hatte beste Verbindungen nach Hollywood, und so gab es nicht viel später eine Traumhochzeit mit einer Schauspielerin namens Grace Kelly.

Mein Frieden mit dem Erbfeind: Uns aber zog es weiter auf das Cap Martin, wo Winston Churchill seine Zelte aufgeschlagen hatte und seine Krankenschwester schickanierte. Er trank gerne schon morgens seinen Whisky und paffte unablässig fürchterliche Zigarren. Kaum um das Cap Martin herumgefahren und den Wohnsitz von Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als die unglückliche Sissi, hinter uns gelassen, lag da die italienischste Stadt Frankreichs: Menton, die Perle der Côte d Azur. Meine Mutter war so begeistert von dieser an Jugendstil so reichen Stadt der Zitronen, dass sie sofort ihr Mercedes Cabriolet anhielt, um ihren Lieblings-schriftsteller Kurt Tucholsky zu zitieren: "Die Côte d’Azur liegt da und sieht aus!" Mein Vater war sauer und sprach lange Zeit kein Wort mehr mit Ihr. Mutter schüttete sich aus vor Lachen.

Kurz vor ihrem Tode, sie war schon weit über achtzig Jahre alt, wünschte sich meine immer fröhliche Mutter, noch einmal die Côte d’Azur sehen zu dürfen. Also reiste ich von meinem Wohnort in Südfrankreich nach Singen am Hohentwiel, um ihr die französische Riviera ein wahrscheinlich letztes Mal zu zeigen. Sie wusste es und doch sprühte sie vor Leidenschaft für diese wunderschöne Landschaft. Sie sagte nur: " Danke, dass ich das noch einmal erleben darf! War es nicht köstlich, wie wir damals Vati geärgert haben?" und fügte in ihrem badischen Dialekt hinzu: "Bue, des hosch recht gmacht!" Ich hatte schon längst mein Herz an Frankreich verloren und für meinen Clan endlich meinen ganz persönlichen Frieden mit dem sogenannten Erbfeind geschlossen. 1981 schlugen wir unseren zweiten Wohnsitz an der Côte d’Azur auf. Im Jahre 1995 kam meine Ehefrau mit den Möbeln. Ich wohne nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und schreibe Romane, Krimis und Politthriller über Frankreich. Das Land bietet ein unerschöpfliches Reservoir an politischen Skandalen und genialen Kriminalfällen. Mein Vater muss das gewusst haben, deshalb zog es ihn wohl wieder an den Tatort zurück.

Monsieur Rainer
Saturday, July 31, 2010
Abschied vom SPIEGEL
Sehr geehrter Herr Gunkel,

es freut mich, dass Sie sich entschlossen haben, sich wieder eines normalen Tones zu befleissigen. Schade, dass Sie meine beiden abgelehnten Beiträge " La Résistance" und der "Deutsche Repressionsapparat in Frankreich 1940-1944" nicht gelesen haben. Sonst würden Sie leicht feststellen, dass es sich um eine zeitgeschichtliche Dokumentation handelt, die von keinem seriösen Historiker bestritten werden kann. Mein Vater spielt in beiden Beiträgen nur eine Nebenrolle. Darum scheint es Ihnen jedoch nicht zu gehen, sondern um Skandalgeschichten! Sachliche Debatten vermeiden Sie, Fakten negieren Sie. Meine Beiträge bestehen aber nur aus historisch bewiesenen Fakten.

Gerne konzediere ich, dass beide Beiträge möglicherweise nicht zu der "Erfindung des Büstenhalters" oder der "Tradition des Autokinos" passen. Insoweit sind wir uns wiedereinmal einig: Sie wollen Boulevard und ich will Zeitgeschichte. Sie haben recht, das passt nicht zusammen. Also bitte ich Sie, meine Beiträge und meine Mitgliedschaft bei einestages zu löschen! Wir beide haben halt unvereinbare Vorstellungen von seriösem Journalismus. Man hatte mich gewarnt.

Mit freundlichen Grüssen
Monsieur Rainer

Friday, July 30, 2010
Es grüsst aus Deutschlands letztem Zipfele, us Konschtanz dr Karle Dipfele !
Zitat von mavoe:
Wissetse, dr Oettinger hat in seim Lebe eh noch net viel gmacht. Un die jetzige Bundesregierung isch scho oberpeinlich. Erscht dr Weschterwelle als Außeminischter, und dann dr Wulff als Bundespräsident. Vorher noch dr Oettinger nach Brüssel gschickt. Ich denk mol das mir Badener us dr Republik austrete solle un n neuer Schweizer Kanton uffmache solle.

Monsieur Rainer: Dia Badener hont no nie ebbes mit dene Schwobe z'tue hon welle. Scho bei der Abstimmung simmer bschisse wore. Wenns noch uns gange wär, häts nie a Land Bade/Wirtschlesberg gäh. Dia Badener denket halt und dia Schwoba schaffe bloss. I bin füer de Zammeschluss mit em Kanton Luzern. Dia hont wenig Steire !

Monsieur Rainer


Friday, July 30, 2010
Nixons Tiraden in neuen Schläuchen
Gut, wenn diese Papiere in die Öffentlichkeit kommen. Schlecht, wenn das amerikanische Volk beginnt, sich Gedanken zu machen. Genau das will jede US - Regierung seit Nixon verhindern. Die Hasstiraden von Nixon gegen die Presse halfen alle nichts, er musste für seine Lügen bezahlen. Obama hat diesen Krieg in Afghanistan geerbt und nicht verursacht. Er hat die bigotte Ideologie Busch's geerbt und nicht erfunden. Er hat Guantanamo geerbt und nicht eröffnet. Es ist an ihm, dieser amerikanischen Paranoia und dem Hegemonialdenken ein Ende zu setzen, bevor Amerika den Weg des römischen Weltreiches geht. Bedenke: Der Überbringer der schlechten Nachtichten ist nicht für den Inhalt der Nachrichten verantwortlich zu machen.

Monsieur Rainer
Friday, July 30, 2010
Brüssel, Endlager für ausgebrannte politische Elemente ?
Wenn man Brüssel nur als Endlager für ausgebrannte Elemente missbraucht, anstatt erstklassige Spezialisten dorthin zu senden, dann darf man sich doch nicht wundern, wenn solche Ergebnisse herauskommen. Das ist doch pure Heuchelei. Was anderes konnte Frau Dr. Merkel von Herrn Oettinger denn erwarten? Dessen Dialekt hat ja nicht einmal die Bevölkerung von Baden-Württemberg verstanden. Englisch sollte er am besten gar nicht mehr sprechen, es ist zu grauenhaft. Warum gerät Deutschland in Brüssel so ins Hintertreffen? Weil die Franzosen ihre in ihren Kaderschmieden gestählte Elite nach Brüssel schicken, die danach in der hohen Politik Frankreichs eine herausragende Rolle spieln. Weil England ganz ungewöhnlich Oxford-Absolventen entsendet, weil Italien die besten Leute der Kaderschmieden aus Bologna entsendet wie zum Beispiel Romano Prodi (Professor an der Universität von Bologna), weil Spanien erstklassig ausgebildet junge Männer und Frauen schickt, die nach Brüssel in Madrid Karriere machen. Sogar Estland und Griechenland haben herausragende Persönlichkeiten nach Brüssel entsandt. Hat man je davon gehört dass ein deutscher EU-Kommissar anschliessend ein Bundesministerium bekommen hat? Jacques Delors wurde einer der besten Politiker Frankreichs und sogar für das Amt des Staatspräsidenten gehandelt, nachdem er aus Brüssel zurückkam. Frau Dr. Merkels Problem ist, dass sie eben nur schwaches Personal neben sich duldet.

Monsieur Rainer
Friday, July 30, 2010
Fremdenfeindlich? Demagogisch ? Stigmatisierend ?
Die Gutmenschen der Sozialistischen Partei Frankreichs (PS) greifen den Innenminister scharf an, weil er mit aller Härte gegen die Roma und das fahrende Volk in Frankreich vorgeht. Dazu muss man wissen, dass die "Gitanes", wie der Volksmund sie nennt, eine grosse Tradition in Frankreich haben. Ein grosser Teil, nämlich 95 % sind französische Staatsbürger. Sie fahren mit ihren Caravans über das Land und leben nach ihren eigenen Regeln. Jährlich versammeln sie sich zu einer Wallfahrt zur schwarzen Madonna in Les-Saintes-Marie-de-la-Mer in der Camarque. Es ist ein wahrlich fröhliches Fest, das auch zahlreiche Gäste anzieht. Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Frauen dieser Menschen von den Männern in die Städte geschickt werden, um an den roten Ampeln ungefragt die Windschutzscheiben der haltenden Autos zu putzen. Die minderjährigen Kinder werden zum Betteln auf die Strasse geschickt, oft genug als Krüppel verkleidet. Das nervt ! Die Männer machen derweil "Geschäfte" unklarer Genese und wenn es ganz schlimm kommt, rauben sie jedes Haus aus, das sich ihnen in den Weg stellt. In Mougins bei Cannes gibt es ein grosses Lager der Roma. In dieser Stadt bei Cannes gibt es kein Haus, das von diesen fahrenden Leuten noch nicht heimgesucht wurde. Zieht das fahrende Volk weiter, sinkt statitisch die Einbruchsrate um 59 %. Laut einer Umfrage des NICE MATIN sind 83 % der Franzosen für die harten Massnahmen des Innenministers gegen das fahrende Volk. Die PS setzt also wiedereinmal voll auf das falsche Pferd. Mit der totalen Vernachlässigung des Sicherheitsbedürfnisses hat Ségolène Royal die Präsidentschaftswahlen gegen Nicolas Sarkozy verloren. Wann endlich lernt die sozialistische Partei aus ihren Fehlern?

Monsieur Rainer
Friday, July 30, 2010
In dieser Talkshow bei Maybrit Illner wurde Tacheles geredet ! Selten genug !
Es war nicht die zu erwartende wabernde Fülle von Sprechblasen, sondern ein ehrliches Bemühen um Sachlichkeit und Fairness. Herr Bosbach hat mich angenehm überrascht, er brachte es auf den Punkt: Die juristisch feststellbare Verantwortung muss streng von der politischen Verantwortung getrennt werden. Und diese Veranstaltung war politisch gewollt, ergo haben die Beamten und Bürgermeister der Satdt die politische Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten! Das bedeutet eben nicht ein strafrechtlich relevantes Schuldeingeständnis, es bedeutet nur, dass die politisch Verantwortlichen aufrichtige und geradlinige Männer wären. Und damit hätten sie unseren Respekt verdient. Doch sie sind es eben nicht und haben unsere Verachtung verdient!

Monsieur Rainer
Friday, July 30, 2010
Hallo, die Herren Militär-juristen, Strategen und Völkerrechtler !
Ich bin beindruckt von der diffenzierten Haltung in Sachen Kampfhandlungen. Erlauben Sie mir bitte, aus der Praxis zu berichten? Jede Theorie hat sich nach dem ersten Schuss von selbst erledigt. Im Krieg gibt es keine Spielregeln, keine Genfer Konvention, keine Ethik, keine Moral. Im Krieg wird getötet, um nicht selbst getötet zu werden. Im Krieg wird gefoltert, um Informationen zu bekommen. Im Krieg wird gestorben und wenn es den Kameraden trifft, dann ist man in abscheulicherweise froh, dass es nicht einen selbst getroffen hat. Am Krieg ist nichts ehrenhaftes oder gar Heldenhaftes. Der Krieg ist menschenverachtend, zynisch und zerstört die Menschen an Leib, Geist und Seele. Niemand, der nicht schon einmal in einem Kampfeinsatz war, sollte sich anmassen, darüber zu theoretisieren. Niemand, der nicht selbst einmal in einem Kampfeinsatz war, sollte die Verantwortung für Soldaten übertragen bekommen. Voilà, nun können Sie alle weiter Ihre Theorien ausbreiten, oder einfach schweigen!

Monsieur Rainer


Wednesday, July 28, 2010
Selten so gelacht
Eva Hermann als prüde und moralinsaure Betschwester. Der Beitrag von Eva Hermann ist nicht kommentierbar, jedoch habe ich mir einmal die Mühe gemacht, die anderen Artikel in diesem obskuren "Organ der Media-Landschaft" anzusehen. "Daniel Cohn-Bendit lebt und Bischof Mixa musste gehen." So ungefähr jedenfalls, wobei Bischof Mixa doch nur einen Buchstaben von der Wahrheit entfernt ist. Aber den Hammer fand ich die Überschrift :"Make love, not war". Damit war nicht etwa die Flower-Power-Zeit gemeint, sondern die CIA, die den Terrorismus der Taliban mit Viagra bekämpfen wollen. Hat die Klappsmühle etwa schon wieder Betriebsausflug?

Monsieur Rainer
Wednesday, July 28, 2010
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten !
Sechs Millionen Arbeiter werden zu Hungerlöhnen beschäftigt! Logisch! Oder woher kommt denn der sagenhafte Reichtum der Industrie und deren Bocksprünge an den Aktienmärkten? Woher kommt denn das degoutante Auftreten der Millionäre? Woher kommt denn das dumme Geschwätz der Politiker vom Exportweltmeister? Und was bleibt dem Arbeiter? Nichts, ausser Zynismus! Und wo bitte sind die Gewerkschaften, die das mit zu verantworten haben? Sie speisen mit den Mächtigen, quälen sich gelegentlich aus ihren fetten Limousinen, um dem "Arbeiterpöbel" zuzuwinken. Sie vergessen dabei selten, vorher ihre Armani - Krawatten abzulegen, das gibt so einen kämpferischen Touch ! " Sag mal Genosse, schämst du dich nicht?" (Kurt Tucholsky)

Monsieur Rainer
Wednesday, July 28, 2010
Wer war der Verräter der Pentagon - Papiere?
Ich habe da so eine Idee. Wer konnte über alle Daten verfügen? Bei wem sind diese Daten zuerst aufgelaufen? Wer war dem Weissen Haus wegen seiner ständigen Kritik ein Dorn im Auge? Wer wurde kürzlich gefeuert? Der Oberkommandierende der ISAF - Truppen in Afghanistan General McCristal ! Wenn er es gewesen sein sollte, dann ziehe ich meinen Hut vor ihm! Dann wäre ein neuer Daniel Elsberg geboren! Jeder Skandal hat seinen Deep Throat !

Monsieur Rainer
Wednesday, July 28, 2010
Wo ist der Mut der deutschen Generäle ?
Der Kommandeur der weltberühmten französischen Offiziersacademie Saint Cyr hat in einem Zeitungsinterview gesagt, dass die französische Armee für diesen Einsatz in Afghanistan nicht gut ausgerüstet ist und der Krieg im übrigen keinen Sinn macht. Was habe Frankreich in Afghanistan verloren? Frankreich ist nicht einmal Mitglied der NATO. Ausserdem habe Frankreich seine Al-Kaïda vor der Haustüre in den Maghrebstaaten, wo erst gestern ein französischer Ingenieur von Terroristen ermordet wurde. Daraufhin wollte Staatspräsident Sarkozy den mutigen General sofort entlassen. Doch der gesamte Generalstab unter Führung des Chef d'Etat Major, ein Fünf-Sterne-Admiral, stellten sich hinter ihren Kameraden. Und nun frage ich Sie, wo sind die deutschen Generäle?

Monsieur Rainer
Tuesday, July 27, 2010
Ich sei ein gottverdammter Heuchler !
Erstens beginnt jeder Krieg mit einer Lüge, zweitens endet jeder Krieg in Blut, Schweiss, Tränen und Elend. Drittens habe ich in meinem langen Leben zuviel Blut, Tote und Schmutz gesehen, um noch irgendetwas von dem zu glauben, was Schreibtischtäter von sich geben. Und viertens, jawohl ich nehme nie mehr eine Waffe für die verlogenen Parolen der verlogenen Politiker in die Hand. Doch glauben Sie mir bitte, dass ich nichts verlernt habe, von dem was man mir beigebracht hat und ich es jeden spüren lasse, der meiner Familie zu nahe kommt. Ich bin alles andere als ein Pazifist, wenn es um die Sicherheit meiner Familie geht. Versuchen es doch einmal! Ich bin leicht zu finden.

Monsieur Rainer
F-06410 Biot
Département Alpes-Maritimes (06)


Tuesday, July 27, 2010
Haben Sie schon mal, meine Herren Strategen ?
Haben Sie schon mal im Dreck gelegen und Todesangst gehabt? Haben Sie schon mal zerfetzte Körper durch die Luft segeln sehen? Haben Sie schon mal einen schwerverletzten Kameraden erschossen, weil Sie sein Geschrei nicht mehr hören konnten? Haben Sie schon mal einen Menschen gefoltert, weil Ihnen ein Kamerad in einem Hinterhalt abhanden gekommen ist? An einem Krieg ist nichts edles, nichts faires, nichts geregeltes. Jede Theorie ist nach dem ersten Schuss nichts mehr wert. Ich sage Ihnen, was ich von Kriegen halte: Lesen Sie meine Bücher! Niemehr nehme ich eine Waffe in die Hand, um die verlogenen Parolen eines verlogenen Politikers mit Gewalt durchzusetzen. Niemehr, hören Sie, niemehr !

Monsieur Rainer


Tuesday, July 27, 2010
Die Schwurbelwelle !
Der pubertierende Primaner im deutschen Aussenministerium hat etwas bahnbrechendes zum Türkei - Beitritt in die EU gesagt: "Sowohl als auch" und "Nein, aber". Jetzt bin ich aber schwer beeindruckt und die Türken erst!

Monsieur Rainer
Tuesday, July 27, 2010
Wie naiv !
Die Bevölkerung fordert und hofft darauf, dass die Verantwortlichen für das Desaster in Duisburg zurücktreten, angeklagt und zu Gefängnis verurteilt werden. Das entspricht dem gesunden Menschenverstand und dem Rechtsempfinden des Bürgers. Nur, seit wann hat in Deutschland jemals ein Beamter Zivilcourage gezeigt, jemals für irgendetwas Verantwortung übernommen, jemals gegen Befehle revoltiert, ist jemals angeklagt, verurteilt oder gar ins Gefängnis gekommen? Nichteinmal ein einziger Richter der Nazijustiz wurde jemals angeklagt oder verurteilt, sie wurden wieder ins Amt berufen, haben glänzende Karrieren gemacht und fürstliche Pensionen vervespert. Und da glauben die Menschen immer noch eine irdische Gerechtigkeit? Ich sage Ihnen allen, wie dieses staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren ausgehen wird: Wie das Hornberger schiessen ! In vielleicht zwei Jahren werden die Verfahren gemäss § 170 Ziff 2 StPO eingestellt werden und der Herr Oberbürgermeister von Duisburg wird als Chef einer staatlichen Lotto-Gesellschaft von seinen Parteifreunden versorgt werden.

Monsieur Rainer
Tuesday, July 27, 2010
"Die dreckigste Seite des Krieges." Ein genialer SPIEGEL - Artikel !
Die dreckigste Seite des Krieges? Seit wann gibt es denn ein saubere Seite des Krieges? Man darf sich manchmal schon wundern, was sich Journalisten, die nie in einem Kriegsgebiet waren, oder jemals eine Waffe in die Hand nehmen mussten, in ihren Redaktionsstuben einfallen lassen, um die Auflage zu steigern. Hier allerdings klingt es geradezu absurd. Jeder Krieg ist grauenhaft, schmutzig, hinterhältig, menschenverachtend, gemein. Es wird gemordet, gestorben, gefoltert, Leiber werden zerfetzt, Blut, Schweiss und Tränen rinnen, Verwundete schreien so entsetzlich, dass man versucht ist, seine eigenen Kameraden zu erschiessen, um sie von ihrem Elend zu erlösen. Diese Situation weckt im Menschen die niedrigsten Instinkte und jeder, der je neben einm schwerverletzten Kameraden gelgen hat, bewegt nur ein einziger abscheulicher Gedanke: Gott sei Dank hat es mich nicht erwischt! Nur noch blanker zynischer Egoismus, keine Überzeugung, keine Kameradschaft, nur noch nackter Selbsterhaltungstrieb! Wo bitte geht es zum sauberen Krieg?

Monsieur Rainer
Tuesday, July 27, 2010
Blamabel, Frau Kraft !
Die neue Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen hat gestern Abend im ZDF eine blamable Vorstellung abgeliefert. Betroffenehit, Trauer, hilflose Erklärungs-versuche, doch keine klare Aussage über die dringend anstehenden Entscheidungen der Aufsichtsbehörden. Politische Weichspülung auf der ganzen Linie aber keine klare Antworten. Schwammige Ausflüchte aber kein Mut zur Führung. Das macht die Menschen nur noch wütender. Auf wen muss denn Frau Kraft schon Rücksicht nehmen, sie ist doch erst ein paar Tage im Amt und haftet für nichts? Das kann ja heiter werden, wenn in ihrer Amtszeit wirklich einmal etwas passiert, wofür sie Verantwortung trägt. Diese Attitüde scheint sich auf Deutschlands Politiker wie ein Ausschlag gelegt zu haben, immer nur weichspülen, nie zu etwas konkret Stellung zu nehmen. Ewig die gleichen Phrasen der Hilflosigkeit wie: " Wir müssen erst die Untersuchungen abwarten." Schön, doch solange gehören die Verantwortlichen von ihren Ämtern suspendiert, bevor sie noch grösseren Schaden anrichten. Wenn sich ihre Unschuld herausstellt, können sie ja wieder ins Amt zurückkehren!

Monsieur Rainer
Tuesday, July 27, 2010
Rücktritt in Duisburg? Fehlanzeige !
Dann ist er halt ein bisschen naiv. Wer diese Nasen in der Pressekonferenz gesehen hat, der darf sich nur noch darüber wundern, dass es nicht mehr Tote gegeben hat. Eine Versammlung hilfloser, inkompeter Feiglinge, die sofort von den höheren Aufsichtsbehörden suspendiert gehört, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind. Doch wo bitte, sind diese Aufsichtsbehörden? Ministerpräsidentin Kraft: "Ich bin total betroffen!" Mein Gott Walter.........! Diese Politiker tragen immer für alles die Verantwortung und haften für nichts! Im Zweifel sind sie betroffen, bestürzt, tief bestürtzt oder sogar traurig. Ich kann diesen Betroffenheitskitsch nicht mehr hören.

Monsieur Rainer
Monday, July 26, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL 18 Juli 2010
Dieser Bericht erschütternd, weist er doch einige Parallelen mit meinem Vater auf. Er wurde am 26.11.1902 in Aselfingen/Schwarzwald geboren und musste als Kind das ganze Elend des ersten Weltkrieges mitansehen. Angewidert vom Adel und von der Weimarer Republik verdingte er sich im Freikorps "Stahlhelm", bevor er Truppführer der SA wurde. Danach studierte er Jura und liess sich als Anwalt nieder. In den Jahren 1940-1944 war er Sonderführer-S des Amtes Ausland Abwehr Wehrmacht im OKW und Mitglied der Abteilung Gegenspionage der Diensstelle "Ast" im Wehrbereichskommando C (Nord-Ost-Frankreich). Seine Aufgabe war die Ergreifung der Mitglieder der Résistance. Er arbeitete hauptsächlich in Zivil, daher besitze ich leider nur ein Photo in der Uniform eines Sonderführers der Wehrmacht. Sehr viele seiner Dokumente hat er noch vor der Befreiung Frankreichs auf Anraten seines Freundes und Vorgesetzten SS-Brigadeführer Schellenberg (Chef des SD)vernichtet, sodass es mir sehr schwer fiel und jahrelange Arbeit in den Archiven der französischen Résistance bedurfte, um seine Spur wieder zu finden. Aus verständlichen Gründen wurde seine Tätigkeit in Frankreich in unserer Familie stets totgeschwiegen. Um so neugieriger wurde ich und habe alle meine Recherchen in einem Buch zusammengefasst (Commissaire Carlucci : Tosca).

Monsieur Rainer

Monday, July 26, 2010
Mein Beitrag im SPIEGEL am 24. Juli 2010
Ich nehme Bezug auf oben gezeigten Beitrag bezüglich meines Vaters: Selbstverständlich ist der Beitrag von Herrn Zeissig sachlich und distanziert. Er urteilt nicht, er berichtet. Ein Urteil steht uns Kinder von ehemaligen Nazis auch nicht zu. Denn wir haben weder die Kaiserzeit, noch die Weimarer Republik, noch das III. Reich erlebt. Wer weiss schon, wie wir in der damaligen Zeit reagiert hätten? Ich kann für mich nicht ausschliessen, dass ich dem Glanz und Gloria der Aufmärsche nicht auch erlegen wäre. Ich kann für mich nicht ausschliessen, dass ich mich nicht auch gegen das Unrecht der Versailler Verträge aufgelehnt hätte. Was mich stört am Bild meines Vaters, ist sein Verhalten nach dem II. Weltkrieg. Seine Devise war immer und überall: " Man hat als einfacher Wehrmachtsoffizier von den Verbrechen dieser Dummköpfe in der SS ja nie etwas gehört!" Das ist eine Schutzbehauptung und diente der Vorbereitung einer erfolgreichen Nachkriegs-karriere als Anwalt. Mein Vater war Mitglied der Abteilung Gegenspionage des Amtes Ausland/Abwehr im Militär-verwaltungsbezirk C (Nord-Ost-Frankreich). Seine Aufgabe war es, Mitglieder der französischen Résistance zu ergreifen. Glaubte er allen ernstes, die Widerstands-kämpfer würden in Luxushotels interniert oder wusste er sehr genau, dass die Männer und Frauen der Résistance in das KZ Auschwitz und in das elsässische KZ Natzweiler-Struthof deportiert und wo sie vernichtet wurden? Sehr bezeichnend sein tatsächliches Wissen um die Verbrechen der deutschen Besatzungsmacht war seine Aussage im Jahre 1949, als zwei hohe Beamte des BND ihn als Regierungsrat einstellen wollten: "Mit diesen Dummköpfen will ich nichts mehr zu tun haben!" Dort waren nämlich seine alten Kameraden von der Abwehr, der Geheimen Feldpolizei und der Gestapo untergekommen. Mein Vater hatte wohl andere Pläne!

Monsieur Rainer


Monday, July 26, 2010
Wann ist der Krieg in Afghanistan zu Ende ?
Der Krieg ist dann zu Ende, wenn der letzte Amerikaner sich um den letzten Platz im Hubschrauber balgt, der noch aus Afghanistan heil heraus kommt. Der Krieg ist dann zu Ende, wenn Herr Karzai bei seinen gestohlenen Milliarden in Genf auftaucht. Für Deutschland ist der Krieg zu Ende, wenn die letzten überlebenden Soldaten der Bundeswehr per Anhalter nach Hause geflogen sind, weil sie keine Transportmaschinen und keine Exitstrategie haben. Der Krieg ist dann zu Ende, wenn die deutsche Bundeskanzlerin eine betroffene Mine aufsetzt und den üblichen Betroffenheitskitsch absondert.

Monsieur Rainer
Monday, July 26, 2010
Richard Wagner
Dieser Mann, ein glühender Antisemit und Betrüger, war mir schon immer ein Greuel. Seine ganze Mischpoke ist kein Haar besser. Dazu passt auch die fanatische Verehrung von Hitler, der dem Spektakel regelmässig seinen Glanz verlieh. Die heutigen Inszenierungen machen mich fassungslos, oder liegt es nur an meiner intellektuellen Einfalt? Am schlimmsten jedoch ist die alljährliche Wallfahrt der Prominez nach Bayreuth. Haben unsere Politker eigentlich überhaupt kein Geschichtsbewusstsein und keine Scham, sich nicht für diesen gefrorenen Mist zu entblöden?

Monsieur Rainer
Monday, July 26, 2010
Neue Protokolle über den Krieg in Afghanistan: Eine Sensation ?
Mit Verlaub, ich fühle mich auf den Arm genommen. Das ist seichte Kost und hat mit der Realität wenig gemein. Sollte es wirklich brisante Neuigkeiten geben, dann sind sie vom SPIEGEL gelöscht worden. Das aber ist kein Journalismus, sondern Effekthascherei, die nur der Auflage geschuldet ist. Jeder Mensch, der einigermassen bei Verstand ist, muss doch wissen, dass jeder Krieg und besonders der Krieg in Afghanistan nur auf Lügen basiert. Die Deutschen sind aus Vasallentreue oder gar aus ganz anderen Gründen dabei. Werden wir je die Wahrheit erfahren? Sicher bei "History" in fünfzig Jahren, wenn dann Prof. Knopp noch leben sollte.

Monsieur Rainer
Monday, July 26, 2010
Duisburg : Die Reihenfolge einer Katastrophe
Erst kam das Genehmigungsverfahren, dann das dazu passende Sicherheitskonzept. Ein meschuggener "Panik-Forscher" durfte auch nicht fehlen, um das gewünschte Gutachten für viel Geld zu pinseln. Dann kam, was kommen musste und jeder Nicht-Akademiker mit blossem Auge sehen konnte, Panik brach aus, als 1.5 Millionen Menschen durch einen engen Tunnel gestopft wurden, Tote, Verletzte, Vermisste, Traumatisierte. Dann hagelt es Vorwürfe und die Verantwortlichen sitzen da wie die begossenen Pudel. Sie fühlen sich nicht verantwortlich und haften ohnehin für nichts! Eine Ansammlung von Feigheit und Inkompetenz, die abstossend wirkt. Dann kommt jedoch das Schlimmste: Der Betroffenheitskitsch der Politiker! Und spätestens dann wendet man sich mit Wut, Trauer und Ekel von diesem Spektakel ab.

Monsieur Rainer
Monday, July 26, 2010
Warum sind die Deutschen so bösgläubig und gehässig ?
Liliane Bettencourt steckt in einem schändlichen Erbstreit mit ihrer Tochter. Bei dem Zivilprozess gegen ihre Mutter hat Mme Meyers-Bettencourt mächtig mit Schmutz geworfen, um ihre Mutter entmündigen zu lassen. Erst gestern wurde wieder ein Antrag auf Vormundschaft durch ein Gericht abgelehnt. Mme Bettencourt hört zwar schlecht, ist jedoch hellwach und ausgesprochen scharfzüngig. Werden eigentlich in Deutschland Millionäre eingesperrt, weil eine neidische Tochter mit aller Macht das Erbe schon vor dem Tode des Erblassers antreten will? Werden eigentlich in Deutschland 87 jährige Milliardäre eingesperrt ohne Strafverfahren, ohne Gerichtsverhandlung und ohne Urteil? Das wäre mir neu, oder ist es vielleicht schon wieder so weit? Also bitte ich Sie bei allem Respekt, doch etwas nachzudenken, bevor Sie solche Tiraden absondern.

Monsieur Rainer


Sunday, July 25, 2010
Wehrpflicht und Ausrüstung der Bundeswehr
Was hat das miteinander zu tun? Ich meine, sehr viel. Die Wehrpflicht ist ein Relikt aus dem kalten Krieg und war von den damaligen Politikern sicher gut gemeint. Sie hingen dem Konzept des Staatsbürgers in Uniform an. Das hatte gute Gründe. Doch heute ist diese Doktrin veraltet, denn wir werden keine grossen Schlachten mehr auf europäischem Boden mehr erleben. Heute gibt es in allen Herren Ländern asymetrische Kriege und dafür benötigt man keine Panzerdivisionen mehr, sondern Spezialisten, die super ausgerüstet, in den Guerillakrieg eingreifen können. Dafür ist ein Wehrpflichtiger ungeeignet. Also ist die Wehrpflicht abzuschaffen. Alle europäischen Länder haben das begriffen, nur in Deutschland labern immer noch Politiker die längst überholten Parolen der 50iger nach, obwohl die meisten nie Soldat waren und sich erfolgreich um die sogenannte "patriotische Pflicht" gedrückt haben. Schaffen wir die Wehrpflicht ab, dann kann die Berufsarmee entsprechend ausgebildet und ausgerüstet werden. Es gibt tatsächlich riesige Mängel bei der Ausrüstung der Bundeswehr, wie beide Wehrbeauftragte des Bundestages zurecht bemängelt haben und noch bemängeln. Das grösste Problem ist aber neben dem schlechten NATO-Frass die mangelnde Beweglichkeit. Wir haben keine Kampfhubschrauber, keine Sanitätshubschrauber, keine geeigneten Fahrzeuge und gar keine Transportmaschinen, um eine Exitstrategie aufzubauen, die wahrscheinlich dringend notwendig sein wird. Sollen unsere Soldaten per Anhalter fliegen, wenn sie von den Taliban überrannt werden? Ein ehemaliger Verteidigungsminister sagte einmal zu mir bei einem feuchten Abendessen hier an der Côte d'Azur: " Ich hätte russische Antonov für einen Appel und ein Ei kaufen können, aber nein, der Verteidigunsausschuss wollte selbst eine Transportmaschine bei Airbus entwickeln lassen." Das war noch im letzten Jahrtausend. Resultat: Wir haben bis heute noch keine Transportflugzeuge mit Grossraumkapazitäten. Also werft die 90.000 zivilen Sesselfurzer beim Beschaffungsamt in Koblenz raus, dann hat die Bundeswehr genügend Geld und Material! Und dann noch das Geschwätz von einem möglichen Putsch einer Berufsarmee: Ich lach mich halb tot, ausser den paar mutigen Offizieren am 20. Juli 1944 neigten deutsche Offiziere höchst selten zum Putsch. Ihre Pension und die Sterne auf den Schulterstücken waren ihnen stets wichtiger.

Monsieur Rainer
Sunday, July 25, 2010
Die Parteihansel der Postbank !
Dass ausgerechnet die deutsche Postbank den Stresstest nur mit Mühe bestanden hat, muss eigentlich verwundern. Ist es ein Hexenwerk, das Geld der Postkunden sicher und zinsgünstig anzulegen? Offensichtlich schon, wenn man sieht, welche Manager sich da breit gemacht haben. Es ist nicht allzulange her, da sass da noch das ehemalige RCDS -Mitglied Prof. Dr. von Schimmelmann, der immer davon träumte, auf die Bahamas zu ziehen, um dort Anleger mit seinem profunden Fachwissen in Kapitalanlagen zu beglücken. An der Côte d'Azur wollte der Durchblicker eine Villa kaufen. Seine hübsche Ehefrau schickte er vorher als Minenhund zur Vorbesichtigung. Das Wetter war schön, Madame fand eine herrliche Natursteinvilla nur wenige Meter vom Meer entfernt. Von da an wurde es kompliziert. Herr v. Schimmelmann reiste an, um zu prüfen, ob er dem Vorschlag seiner Gattin folgen kann. Leider regnete es an diesem Tag und es war diesig. Professor v. Schimmelmann war entrüstet: " Sie haben mich angelogen, die Villa liegt gar nicht am Meer, ich sehe weit und breit kein Meer!" Sprach's und reiste erbost ab. Würden Sie so einem Experten Ihr Geld anvertrauen? Ich nicht!

Monsieur Rainer
Sunday, July 25, 2010
Tour de farce !
Der bessere Apotheker gewinnt! Es hat noch keinen Dopingskandal gegeben, bei dem der Name Contador nicht genannt wurde. Mein Rat: Gebt das Doping frei, jeder soll selbst zusehen, wie ihm Hörner wachsen. Bloss hört endlich damit auf, Fernsehgebühren für diesen gefrorenen Mist auszugeben und uns Zuschauer mit stundenlangen Übertragungen zu langweilen!

Monsieur Rainer
Sunday, July 25, 2010
So ein Schmarrn !
[QUOTE=Knippi2006;5897959]die Spitzenreiter in Sachen Korruption sitzen eindeutig rechts in den europäischen Parlamenten.[/QUOTE]

Sie haben wohl total ausgeblendet, dass Frankreich heute noch unter den Korruptionsskandalen der Ära Mitterand leidet und die Gerichte heute noch unter der Last der immer noch laufenden Ermittlungen ächzen? Haben Sie auch vergessen, dass es sozialistische Premierminister und Mitglieder der Regierung waren, die in zahlreichen Gerichtsverfahren wegen verschiedener Korruptionsaffären verurteilt wurden, wie z.B. Laurent Fabius, Jack Lang, Strauss-Kahn. Ein Premierminister, Pierre Beregovoy, hat sogar Selbstmord begangen wegen Korruptionsvorwürfen. Wer hat denn die Elf - Aquitaine -Affaire zusammen mit ihrem Bundeskanzler veranstaltet? Der sozialistische Präsident François Mitterand. Wer hat denn Fregatten nach Taiwan verscherbelt und riesige Kick-back-Provisionen kassiert? Die Sozialisten! Fragen Sie doch einmal die ehemalige Untersuchungsrichterin und heutige EU - Abgeordnete, Eva Joly, nach den zahlreichen Korruptionsaffairen der Sozialisten. Sie hat doch damals die Ermittlungen geleitet. Nirgends auf der Welt kann man in Sachen Korruption eine Systemrelevanz bei den Rechten erkennen. Woher nehmen Sie solchen Käse und wie belegen Sie das empirisch?

Monsieur Rainer
Sunday, July 25, 2010
So ein Blech !
[QUOTE=bono1;5899255]Frankreich war schon immer ein vor-demokratischer Staat.[/QUOTE]

Wie kommen Sie denn auf so einen Blödsinn? Was wissen Sie denn über Frankreich? Wissen Sie denn, dass es Frankreich direkt gewählte Regierungen in den Städten, Départements und Regionen gibt? Wissen Sie denn, dass es bei den Parlamentswahlen gar keine Listenplätze gibt, sondern die Abgeordneten durch Stichwahl direkt gewählt werden? Wissen Sie denn dass fast alle Abgeordnete gleichzeitig Bürgermeister einer Kommune sind und somit ganz nahe an der Basis sind? Wissen Sie denn, dass in Frankreich der Staatspräsident direkt vom Volk gewählt wird? Wissen Sie, dass der Rechnungshof hier Verfassungsrang hat, wie das deutsche Bundesverfassungsgericht? Wissen Sie denn, dass das Amt des weisungsunabhängigen Untersuchungsrichters in Frankreich im Jahre 1811 durch Napoléon I eingeführt wurde, um jeden Einfluss der Politik auf die Justiz zu verhindern. Wissen Sie denn, dass es in Frankreich einen Cour de Magistrature gibt, wo sich Richter und Staatsanwälte bei Fehlverhalten verantworten müssen? Wissen Sie denn, dass es Frankreich gar keine parteinahen Stiftungen geben darf? USW. All das gibt es in Deutschland nicht, aber Sie tönen von einem "vordemokratischen Frankreich", als wenn Sie jemals einen Fuss in dieses Land gesetzt hätten. Mit Verlaub, Monsieur, Sie sind ein Arschloch!

Monsieur Rainer

Sunday, July 25, 2010
Basisdemokratie und Politiker sind ein Widerspruch an sich
Wie kommt man denn in die Parlamente? Doch nicht durch den Urnenpöbel, sondrn weil man sich als Parteihansel hochgeschleimt hat und so auf einer Landesliste gelandet ist. Und ausgerchnet diese Nasen reden von Basisdemokratie? Ich lach mich kaputt. Wenn es wirklich eine Basisdemokratie in Deutschland gäbe, dann wäre Merkel nicht Bundeskanzler, in Afhanistan gäbe es keinen Krieg und Pädophile sässen alle im Knast und nicht im Frauenkloster! Macht Euch nicht lächerlich!

Monsieur Rainer
Saturday, July 24, 2010
Der feine Unterschied
Wie Sie wissen, beschäftige ich mich in allen meinen Büchern mit dem organisierten Verbrechen, mit mafiotischen Strukturen und der Geldwäscherei, wie zum Beispiel in Der Austernzücher von Arcachon. Jedoch bitte ich zu diffenzieren: Es macht schon einen Unterschied, ob die N'drangeta aus Reggio Calabria und afrikanische Despoten Geld sicher in der Schweiz parken und in legale Unternehmen fliessen lassen. Etwa 30 % aller weltweiten Konzerne sind nach Untersuchungen von Weltbank und OECD in den Händen der organisierten Kriminalität. Auch habe ich die Geldströme für meine Bücher sehr genau recherchiert. Hier handelt es sich aber um den Metzgermeister aus Stuttgart oder den Unternehmer aus Bielefeld, der sich nicht noch sein letztes Hab und Gut durch einen unersättlichen Staat wegversteuern lassen will. Da m ü s s e n die Rechtsvorschriften des § 259 StGB angewendet werden! Das ist keine Geldwäscherei sondern Steuerhinterziehung. Warum sitzen denn die Thailändischen und Burmesischen Generäle, sowie zahlreiche afrikanische Despoten nicht in Den Haag oder sonstwo im Knast, aber mit deutschen Steuerhinterziehern wird umgegangen, als wenn sie Schwerverbrecher wären? Ich sage es Ihnen, verehrter Forist: Weil der Staat das Geld aus dem Opiumanbau und den Blutdiamenten braucht, um seine Schrottpapiere an den Mann zu bringen. Die sogenannten Rechsstaaten finanzieren ihre verschwendischen Staatshaushalte mit diesem schmutzigen Geld. Wenn Sie es nicht glauben, dann lesen Sie die Bücher von Alt-Nationalrat, Prof. Jean Ziegler von der UN - Welthungerhilfe!

Monsieur Rainer


Saturday, July 24, 2010
Volksverhetzung
Das deutsche Recht beruht im wesentlichen auf altem Bismarch'schen Junkerrecht, wo das materielle Gut höher eingeschätzt wurde, als die Unversehrtheit an Leib, Leben und Geist. Und ausgerechnet ein Sozi ruft den Neid - Mob zur juristischen "Lynchjustiz" an Steuerhinterziehern auf? Das ist billige Effekthascherei, sonst nichts! Warum ruft Herr Gabriel nicht dazu auf, Pädophile, Vergewaltiger, Schläger und Randalierer härter zu bestrafen? Warum wird die Beschädigung eines Polizeifahrzeuges höher bestraft als die Verletzung von Polizisten? Das alles wären wichtige Themen. Doch hier versagt die SPD, weil sie nur die Neidhammelei und den Hass auf Besserverdienende schürt, aber eine Rechtsreform an Leib und Seele scheut! Das ist BILD - Zeitungsniveau und grenzt an Volksverhetzung!

Monsieur Rainer
Saturday, July 24, 2010
Neidhammelei
Ich kann diese von Neid zerfressene Debatte nicht mehr hören. Deutschland hat 70.000 Einzelvorschriften im Steuerrecht und ist damit Weltspitze. Im Bestreben die Steuergesetze immer "gerechter" zu machen, wird das deutsche Steuerrecht immer ungerechter. Steuerhinterziehung ist ein Akt der Notwehr der Bürger gegen einen immer gierigeren und verschwenderischen Staat. Gab es schon mal einen einzigen Fall eines Schweizer Bürgers, der sein Geld vor dem schweirischen Fiskus in Deutschland versteckt hat? Warum wohl nicht? Weil die Schweiz mit so niedrigen Steuern auskommt, dass sich Steuerhinterziehung gar nicht lohnt! Also hier meine Forderung: Ein einfaches Steuersystem 10%, 20%, und für Millionäre 40% und zwar ohne jede Ausnahmeregelung. Mehrwertsteuer vereinheitlichen! Zahlreiche Steuern total abschaffen! Warum wurde wohl die Champagnersteuer eingeführt? Weil Wilhelm II. eine monströse Flotte haben wollte! Zahlen wir also immer noch für die Grossmachträume eines wildgewordenen Kaisers und Deserteurs? Ja!

Monsieur Rainer


Saturday, July 24, 2010
Dem FC Bayern geht es um's Geld, um was denn sonst?
Der Marktwert Ribéry's rinnt den Bayern durch die Hände. Während sie letztes Jahr noch viel Geld für diesen Spieler bekommen hätten, ist er heute nichts mehr wert. In Frankreich wird er nach Aussagen des gestern neu gewählten Präsidenten der Fussball-Federation niemehr das Maillot tricolore tragen dürfen. Ein französischer Club wird den Mann nicht mehr haben wollen. Die Spanier sind mindestens so prüde und Abramowitch's FC Chelsea? Die warten auf einen ablösefreien Ribéry. So haben sie ja auch Ballak engagiert. Dieser verzweifelte " Schutz" von Hoeness ist doch Heuchelei!

Monsieur Rainer
Saturday, July 24, 2010
Ein Blick ins Gesetz erleichert die Rechtsfindung
§ 259 Ziff. 1 StGB : Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Schluss, Aus, Punkt, Ende der Diskusion! Alles andere ist Pseudojuristerei! Wer, wie die deutschen Politiker bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit das Wort vom
"Rechtsstaat" vollmundig verkündet, der hat sich auch selbst an Recht und Ordnung zu halten, auch wenn die Kassenlage schlecht ist und der Urnenpöbel nach Lynchjustiz kreischt. Unrechte Steuerhinterziehung darf nicht durch Rechtsbruch des Staates geahndet werden! Macht ein besseres und einfacheres Steuersystem, dann flieht das Geld auch nicht mehr. Oder haben Sie schon mal davon gehört, dass ein Schweizer sein Geld in Deutschland vor dem eidgenössischen Fiskus versteckt? Absurd diese Idee!

Monsieur Rainer
Saturday, July 24, 2010
Ifo-Geschäftsklimaindex ?
Mit dem Klima ist es so eine Sache: Wenn man einen Fuss im Kühlschrank und einen auf der heissen Herdplatte hat, dann hat man statistisch gesehen in der Mitte ein angenehmes Gefühl. Mit Herrn Prof. Sinn wird es noch komplizierter: Es hat noch keine Theorie gegeben, die der gute Mann nicht schon vertreten hätte, auch dessen Gegenteil. Und mit den Menschen ist es ganz speziell: Wann merken die eigentlich jemals etwas von der guten Stimmung in der Wirtschaft??????

Monsieur Rainer
Friday, July 23, 2010
Welcher Querdenker will heute noch Politiker werden ?
Aber wozu braucht es unbedingt 16 Bundesländer? Warum können alle Wahlen nicht an einem Tag abgehalten werden? Warum gibt es immer noch Landeslisten? Warum kann ein junger Querdenker niemals Bundestagsabgeordneter werden, wenn er nicht auf einem sicheren Listenplatz landet? Und was bedeutet das für eine lebendige Demokratie? Dass eben nur rundgelutschte Parteihansel Abgeordnete werden können! Kann man nicht wenigstens diese Punkte ändern und die Dunstglocke an Parteienwirtschaft, die wie ein Ausschlag auf dem deutschen Volkskörper klebt, würde ein bisschen gelüftet.

Monsieur Rainer
Thursday, July 22, 2010
Tour de France
Mir ist es wurscht, wer die Apotheken - Rundfahrt gewinnt. Der ganze Radsport ist desavouiert. Geld, Doping und Fernsehjournalismus bilden eine unselige Allianz, die diesen Massensport zugrunde gerichtet hat.

Monsieur Rainer
Thursday, July 22, 2010
Verbot der Burka in Deutschland? Ja !
Deutschland braucht eine Säkularisierung, wie sie im Grundgesetz vorgeschrieben ist. Keine Kopftücher, keine Burka, keine Kreuze, keine Kippa in öffentlichen Gebäuden. Schluss mit der Multi-Kulti-Toleranz. Wer hier wohnt und lebt, hat sich den Gepflogenheiten des Landes anzupassen. Belgien macht das so, Frankreich macht das so, Spanien macht das so! Sind das vielleicht keine Demokratien? In ihren Kirchen und zu Hause können diese Leute meinetwegen ihren Maskenball veranstalten, mich provoziert dieses Auftreten in der Öffentlichkeit, wo eine Geisteshaltung wie eine Monstranz vor sich her getragen wird.

Monsieur Rainer
Thursday, July 22, 2010
Sachthemen
Nur, was hat die deutsche Bevölkerung damit zu tun? Wo sind die Grundsatzthemen, die das Volk interessieren? Wann spart der Staat an sich selbst? Wann werden die 50 parlamentarischen Staatssekretäre abgeschafft? Wann wird der Zweitwohnsitz der Regierung in Bonn abgeschafft? Wie kann man Behörden einsparen? Welche Gesetze sind verzichtbar? Welche Ministerien sind verzichtbar? Wann wird die Mehrwertsteuer vereinfacht? Wann werden die vielen Ausnahmeregelungen im Steuerrecht abgeschafft? Wann werden Deutsche endlich nach ihrem Pass und nicht an ihrem Wohnsitz in Steueroasen besteuert? Wann werden die Truppen aus Afghanistan abgezogen? Usw.Usw. Fragen über Fragen, die die das Volk berühren. Nichts davon wird angepackt. Diese Regierung verwaltet, aber sie regiert nicht! Sie ist zu einer Verwaltungsbehörde verkommen!

Monsieur Rainer
Thursday, July 22, 2010
Respekt, Frau Friedrichsen !
Gleichwohl bemerke ich bei Ihren Beiträgen in der Sache Brunner ein gewisses Problem. Nämlich die zeitliche Distanz. Immer dann sind Ihre Berichte Highlights des Journalismus. Verständlich! Richter und Journalisten sind mitten im Geschehen und laufen leicht Gefahr, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen. Dies ist kein Vorwurf, sondern Allgemeinwissen. Was war geschehen? Jugendliche hatten in einem gegenwärtigen und rechtswidrigen Angriff Kinder misshandelt und erpresst. Herr Brunner ging dazwischen und hat in einer Putativnotwehrsituation seinerseits die Täter angegriffen (Gedeckt durch § 32 Ziff.2 StGB). Er wurde dabei von den Tätern schwer verletzt und starb an Herzversagen. Die Schläge der Jugendlichen waren kausal für sein Herzversagen. Conclusio: Die Angeklagten haben sich des Totschlages gemäss § 212 StGB schuldig gemacht und sind entsprechend zu bestrafen. Dies sind die Fakten und sie sind unbestritten. Wenn nun die Verteidiger ein bisschen Verwirrung stiften, in dem sie die Zeugen verunsichern, so sollte uns das nicht verunsichern. Das ist das Geschäft der Verteidiger. Was von Zeugenaussagen zu halten ist, füllt manche Bücher mit Juristenwitzen.

Monsieur Rainer
Wednesday, July 21, 2010
Kaltherzig !
Gute SPIEGEL-Reporter mit profundem Fachwissen sind rar, diese beiden Journalisten unterscheiden sich wohltuend von den Schnellschreibern in den Redaktionsstuben von Hamburg, die von Dingen schreiben, die sie selbst nur aus den Meldungen der Nachrichtenagenturen kennen. Dann wird um die Wette geschrieben, aber wie! Hier wird vor Ort berichtet, hier wird schonungslos die Realität geschildert. Merkwürdigerweise steht diese bemerkenswerte SPIEGEL - Reportage im krassen Widerspruch zu der satten, bräsigen und zufriedenen Kanzlerin, die sich heute in den Urlaub verabschiedete. In Afghanistan wird getötet und gestorben, aber die Oberbefehlshaberin der Bundeswehr huldigt Richard Wagner in Bayreuth und fährt glücklich und zufrieden in den Urlaub. Ist das Realitätsverweigerung, Realitätsverlust oder völlige Kaltblütigkeit gepaart mit Kaltherzigkeit. Nun ja, Hauptsache der Kanzlerin geht's gut. Ich möchte es an dieser Stelle vermeiden, mich in meinen Worten über so einen Menschen auszulassen. Man kann es aber in meinen Büchern nachlesen, was ich von solchen Politikern halte.

Monsieur Rainer
Wednesday, July 21, 2010
Danken Sie ab!
Ich habe mir einmal diese "mächtigste Frau der Welt", wie sie von den bunten Blättern gerne verklärt wird bei dem gestrigen Gelöbnis von Rekruten vor dem Rechtstag angesehen. Da stand ein völlig verunsichertes Schulmädchen im niedlichen Matrosenanzügchen und wartete sehnlichst darauf, sich wieder in einer gepanzerten Limousine verstecken zu können. Die Herren zu Guttenberg und der von mir hochverehrte letzte noch lebende Widerstandskämpfer des 20.Juli 1944, von Kleist, beherrschten die Arena. Die Kanzlerin empfand ich als nur unendlich peinlich. Die Frau hat jede Bodenhaftung verloren und ist meineserachtens nie in der Bundesrepublik angekommen. Frau Staatsratsvorsitzende, danken Sie ab, wir haben Sie satt!

Monsieur Rainer
Wednesday, July 21, 2010
Absurd und obszön, diese Aussage !
[SPIEGEL]: Frankreich war schon immer ein vor-demokratischer Staat.[/QUOTE]

Monsieur Rainer: Frankreich versucht, seit der französischen Revolution ein Rechtsstaat zu sein. Im Jahre 1811 hat Napoléon I den weisungsunabhängigen Juge d'Instruction eingeführt. Gibt es so etwas auch in Deutschland oder ist es nicht vielmehr so, dass die Generalstaatsanwälte, der Generalbundesanwalt und alle Staatsanwälte weisungsgebundene Beamte sind, die, wenn sie nicht im Sinne der Politiker parieren, abgelöst, in den Ruhestand oder einfach nach Hintertupfingen versetzt werden können. Wann gab es in Deutschland jemals eine unabhängige Justiz? Im Kaiserreich war es eine Klassenjustiz, in der Weimarer Republik eine diese verachtende Justiz, im III. Reich eine verbrecherische Justiz, in den Anfängen der Bundesrepublik eine Wendehalsjustiz und heute eine verbeamtete Justiz. Also prüfen Sie bitte, ob Sie so eine absurde, ja geradezu obszöne Behauptung aurecht erhalten wollen. Ausserdem werden die Abgeordneten der Nationalversammlung ohne Listenplätze direkt vom Volk gewählt, ebenso wie der Präsident der Republik. Und dann erlauben Sie sich, so einen Blödsinn abzusondern?

Monsieur Rainer
Wednesday, July 21, 2010
Seriöser Artikel im SPIEGEL in Sachen Bettencourt
Der Beitrag im SPIEGEL war wohltuend sachlich und beleuchtet die Affaire Bettencourt von allen Seiten. Nicht versäumt wurde auch, zu erwähnen, dass es in der Hauptsache um einen Erbstreit zwische Liliane Bettencourt und ihrer Tochter Françoise Meyers-Bettencourt geht. Die tangierten Politiker erscheinen da eher als Kollateralschaden. Nur eine einzige sachliche Unstimmigkeit an dem SPIEGEL - Beitrag ist zu erwähnen: Minister Eric Wörth muss n i c h t vor einem Gericht erscheinen! Er wird zu einer Vernehmung durch die Brigade Financière vorgeladen und das kann jedem Franzosen passieren. Daraus gleich den Schluss zu ziehn, wie hier im Forum geschehen, dass Frankreich ein durch und durch verfaultes und korruptes Land sei, ist dumm und unzulässig. Ebenfalls ist es unzulässig, alleine die politische Rechte für Korruptionsskandale haftbar zu machen oder diesen Umstand sogar als systemrelevant zu bezeichnen. Die schlimmsten Korruptionsskandale in der V. Republik geschahen in der Zeit der Präsidentschaft von François Mitterand und der war bekanntlich von den Sozialisten ins Amt gehievt worden.

Monsieur Rainer
Wednesday, July 21, 2010
Ribéry
Jeder Franzose weiss, dass der sexuelle Missbrauch mit Minderjährigen streng bestraft wird. Es ist auch jedem Franzosen klar, der sich mit einer Prostituerten einlässt, dass er sich auf sehr dünnem strafrechtlichen Eis bewegt. Mietet er sich dann möglichweise mit dieser Prostitiuerten in einem Hotel ein oder der Barmann eines Nightclubs vermittelt die Prostituierte, dann nennen wir das hier "Proxinetisme". So etwas ist Robert de Niro ebenfalls in einem Pariser Hotel passiert und er musste eine Nacht lang in einer Polizeizelle verbringen, die einem Knast in Ruanda alle Ehre machen würde. Es gibt kein Clo, kein Essen, kein Trinken, keine Zigaretten, keine Uhr, keine Decke, keine Matrazze. Das nennt man hier "garde à vue" und heisst zunächst einmal gar nichts, ausser den genannten Umständen natürlich. Erhärtet sich der Verdacht gegen den vorläufig Festgenommenen, dann führt der ermittelnde Polizeioffizier den Deliquenten mit einem Abschlussbericht dem Untersuchungsrichter vor, der dann entscheidet, ob der Beschuldigte in Untersuchungshaft kommt oder nicht. Der Verdacht gegen Ribéry scheint sich nicht erhärtet zu haben, deshalb wurde er ohne Auflagen auf freien Fuss gesetzt. Conclusio: Es wird sehr schwer nachzuweisen sein, ob Ribéry gewusst hat, dass er sich mit einer Minderjährigen eingelassen hat. Also geht die Akte den Weg alles irdischen. Sie verschwindet für Jahre unter dem Stapel nichterledigter Fälle und wird wahrscheinlich in 10 Jahren zu einem "non lieu", (Einstellung des Verfahrens) führen. Solange jedoch hängt das Damoklesschwert einer möglichen Anklage über Ribéry. Das ist unzumutbar!

Monsieur Rainer
Wednesday, July 21, 2010
Die Umbau der Bundeswehr
Keine Frage, die Bundeswehr muss neu strukturiert werden. Die Wehrpflicht gehört der Vergangenheit an und dies aus zwei Gründen: Erstens ist es zu teuer, jedes Jahr für wenige Monate junge Männer und Frauen einzukleiden und auszubilden, ohne sie jemals wieder einzuberufen. Wenn daraus wenigstens eine Milizarmee nach Schweizer Vorbild erwachsen würde, dann könnte man daran festhalten. Dazu würden aber jähliche Reserveübungen gehören. Zweitens sind Wehrpflichtige nicht in Kampfeinsätzen zu gebrauchen. Die Gedanken dahingehend sind richtig. Doch warum das Pferd am Schwanz aufzäumen? Natürlich muss im Rahmen der Reform auch die Generalstabsebene umgebaut werden und von dem Chaos in den Kommandostrukturen befreit werden. Dazu gehört eben auch die Abschaffung zahlreicher unnötiger Stäbe und die Aufgabe des Verteidigungsministerium in Bonn. Ebenfalls muss die zivile Verwaltungsstruktur von derzeit 90.000 Beamten radikal modernisiert werden. Es gibt viel Sparpotential. Doch ist es klug, die Debatte gleich mit dem versauten Begriff " Generalstabschef " zu beginnen? Beerdigt man auf solche Weise nicht sofort eine dringend nötige Strukturreform, in dem das rote Tuch der Deutschen herausgeholt wird. Mit diesem Begriff werden zuviele böse Erinnerungen an militärische Versager, schwache Charaktere und politische Blindgänger verbunden. Die Aufzählung der dümmsten Generalstabschefs alleine in den letzten hundert Jahren würde diesen Rahmen sprengen. Die Reform muss unten beginnen und nicht an einem abschreckenden Titel festgemacht werden.

Monsieur Rainer
Wednesday, July 21, 2010
Die Konferenz der Heuchler
Der grösste Heuchler von allen ist Präsident Karzai. Ein Clown der westlichen Militärmächte, der sich und seinem Clan die Taschen vollstopft, bis die Konten überlaufen. Ein Clown, der sich ausserhalb seines Bunkers gar nicht frei bewegen kann, er ist maximal Bürgermeister von Kabul. Die Aussenminister sind eine Ansammlung von Heuchlern, weil sie das alles wissen und nur ein einziges Ziel haben: "Nichts wie raus aus dieser selbstgewählten Rattenfalle, nach uns die Sintflut." Bis dahin sind Milliarden von Geldern in dieses Land investiert worden, Menschen sind gestorben für nichts anderes als die Sicherung amerikanischer Hegemonialinteressen. Conclusio? Wir Europäer benöten eine eigene Verteidungsgemeinschaft, die ausschliesslich europäische Interessen verfolgt, losgelöst von den Weltmachtträumen der USA. Die NATO ist ein Fossil des kalten Krieges und gehört in den Orkus der Geschichte. Unsere Politiker brauchen endlich einmal den Mut, den Amerikanern ein entschiedenes "Nein!" entgegenzuschleudern, wenn diese Supermacht sich wieder einmal in ein militärisches Abenteuer stürzen will. Afghanistan wird enden wie Vietnam: Am Ende hocken die letzten Amerikaner auf den Dächern der Botschaft und schlagen sich um die Hubschrauberplätze. Ich habe es in Erinnerung, als wäre es gestern gewesen. Und was machen dann die deutschen Truppen, die in blinder Vasallentreue ihre Stellungen halten? Sie haben keine Truppentransporter, die sie ausfliegen werden. Reisen sie dann per Anhalter oder werden sie sinnlos abgeschlachtet? Das alles wird die heutige Bundesregierung zu verantworten haben. Es wird Orden, Särge und Betroffenheitsfeiern hageln und ich werde mich vor Ekel abwenden. Niemand soll sagen, ich hätte es nicht kommen sehen. Erinnern Sie sich dann noch an meine Worte?

Monsieur Rainer
Tuesday, July 20, 2010
Scholzomat als Heilsbringer der SPD ?
Das ist der Witz des Tages. Ich versage es mir, aufzuzählen, wieviele unterschiedliche politische Ämter dieser monotone Wendehals schon inne hatte. Auf jeden Fall ist eines sicher: In keinem seiner Ämter hat er es lange ausgehalten, in keinem seiner Ämter hat je herausragendes geleistet, in jedem seiner Ämter und sogar in den Talk-Shows war man froh, ihn los zu sein! Der Mann langweilt!

Monsieur Rainer
Tuesday, July 20, 2010
Conclusio ?
Der ausgezeichnete und daher aussergewöhnliche Artikel im SPIEGEL "Stunden der Wahrheit" zeigt die ganze Tragödie Amerikas auf. Die USA wollen es nicht begreifen, dass sie ihre Wertschaftsinteressen, verbrämt mit ihrer Heilslehre nicht mehr der ganzen Welt aufoktruieren kann. Dazu mangelt es an geistig moralischem Rückhalt in der amerikanischen Bevölkerung, am Ansehen in der Welt, das durch allzuviele Lügen und Kriegsverbrechen muitwillig zerstört wurde, und vorallendingen an den pekuniären Resourcen. Emanuel Todd hat den Untergang des römischen Reiches gleichgestellt mit dem overstrechten Amerika. Es kann unmöglich die marode Infrastruktur im eigen Land beseitigen, Krankenversicherung für alle organisieren, die Gier nach Öl durch eine rigide Umweltpolitik bremsen und gleichzeitig in der ganzen Welt militärisch präsent sein. Eine Einkehr ist gefordert, die Aufgabe von Weltmachtträumen ist gefordert und ein rabiater Abbau des typisch amerikanischen Chauvinismus wäre dringend erforderlich. Dazu gehört natürlich auch eine Heilung der amerikanischen Paranoia.

Monsieur Rainer
Tuesday, July 20, 2010
Armut, Korruption, Geldwäsche, Hehlerei und Politiker !
Ich kann nur raten, möglichst alle Bücher von Jean Ziegler zu lesen, angefangen von "Die Schweiz wäscht weisser". Dann kann man auch leicht erkennen, wohin die Entwicklungshilfegelder und die Gelder für die Rohstoffe der dritten Welt tatsächlich gehen. Jeder Politiker weiss es und niemand unternimmt etwas. Es gibt eben nicht nur arme Menschen, korrupte Diktatoren, Geldwäscher und Hehler, sondern auch Politiker, die das alles wissen und trotzdem nichts dagegen unternehmen. Und so etwas nennt sich Entwicklungshilfe? Pfui Teufel !

Monsieur Rainer
Sunday, July 18, 2010
Kinderarbeit und Politik
Ein anderer Forist hat ebenfalls einen bemerkenswerten Beitrag geschrieben. Nämlich, dass es den Politikern an Visionen mangelt, um diese Elend zu erkennen und den Willen dazu, etwas zu ändern. Unsere Politiker reden sich besoffen an ihren Aufträgen, die sie für die deutsche Grossindustrie hereingeholt haben. Diese Aufträge werden dann in Deutschland staatlich subventioniert und mit Hermes-Bürgschaften abgesichert. Wer in Deutschland nicht einmal einen Fahrgast der Bahn unbeschadet an Leib und Seele von A nach B bringen kann, der sollte das Maul nicht so weit über "Made in Germany" aufreissen. Wer in Deutschland schon nicht für soziale Gerechtigkeit sorgen kann, der wird sich wohl auch einen Dreck darum scheren, wie der Wohlstand des Grosskapitals erwirtschaftet wurde: Nämlich durch schamlose Ausbeutung der Rohstoffe in Afrika, Asien und Lateinamerika. Zahlt den Menschen dort endlich anständige Preise für ihre Bodenschätze und sorgt dafür, dass die Gelder nicht in Genfer Banken verschwinden! Das wäre die grosse moralische Herausforderung für Politiker! Glauben Sie, dass dieses Pack das tun wird? Nein, ich auch nicht. Und daher geniessen alle Politiker per se meine volle Verachtung! Nie wieder nehme ich eine Waffe in die Hand, um irgendeine hirnrissige Idee aus einem kranken Politikerhirn umzusetzen. Das ist mein Resultat aus nunmehr fast 70 Lebens-Jahren.

Monsieur Rainer
Sunday, July 18, 2010
Ja, ja, das Sommerloch !
Stopft der SPIEGEL mit solchem Allgemeinwissen etwa das drohende Sommerloch und gibt das auch noch als investigativen Journalismus aus? Glaubt der SPIEGEL - Reporter allen ernstes, dass seine "Enthüllungen" noch irgend jemanden überrascht. Das weiss doch jedes Kind, dass in ganz Asien, Afrika und Lateinamerika Kinderarbeit für die grossen internationalen Konzerne geleistet wird. Auch die Deutschen profitieren davon, wenn wir T-Shirts für 7 Euro kaufen! Also, was soll das Gejammer, die Welt ist schlecht und der SPIEGEL hat's nicht herausgefunden!

Monsieur Rainer
Sunday, July 18, 2010
Ist das eine Meldung wert? Kinderarbeit in Kasachstan?
Müssen wir jetzt alle entsetzt, betroffen oder gar enttäuscht über einen Tabakkonzern sein? Internationale Konzerne wie Nike lassen ihre Treter schon lange von Kindern in Bangladesch und Indien fertigen. Dass die Tabaklobby keinen Vergleich mit den Familien von Don Vito Corleone oder Don Genovese scheuen muss, ist doch jedem Kind klar. Ich denke, dass die Presse denselben Fehler wie die Politiker macht: Sie hält den Bürger per se für dumm! Lasst es Euch gesagt sein, Ihr Schreibfinken, uns Bürger könnt ihr nur noch selten überraschen! Wir glauben schlicht alles und gar nichts mehr!

Monsieur Rainer
Sunday, July 18, 2010
Der Vergleich Napoléon mit Hitler ist historisch unzulässig
Während Hitler ein grössenwahnsinniger Verbrecher war, der nur das Element " Zerstörung und Vernichtung " in sich trug, hatte Napoléon ganz andere Zielvorstellungen. Er wollte mit der Kleinstaaterei aufräumen und ein geeintes Europa nach dem Vorbild der französischen Revolution schaffen. Während Hitler seine willfährigen Justizbeamten zu Verbrechern mutieren liess, schuf Napoleon den Code Napoleon, der heute noch Basis der französischen Rechtssprechung ist. Napoléon schuf 1811 das Amt des weisungsunabhängigen Untersuchungsrichters, um jegliche poltische Einflussnahme auf die Justiz zu unterbiden. Hitler machte die deutsche Justiz zu Handlangern seiner Verbrechen. Napoléon sorgte sich um seine Soldaten, gab Ihnen und ihren Witwen Tabaklizenzen, die bis heute Gültigkeit haben, Hitler waren seine Soldaten gleichgültig, er verheizte sie für seine grössenwahnsinnigen Ziele zur Weltherrschaft. Es lebe der grosse Unterschied!

Monsieur Rainer
Sunday, July 18, 2010
Ein neues Buch über geniale Heerführer !
Das Buch sollte zur Pflichtlektüre in allen Fakultäten der Universitäten gemacht werden. Napoléon I war nicht nur ein genialer Heerführer, er war auch ein aufgeklärter Bürger Frankreichs, der in nur kurzer Zeit das gesamte Rechtssystem Frankreichs auf den Kopf gestellt hat und mit dem Code Napoléon heute noch gültige Rechsnormen der französischen Justiz geschaffen hat. Von Clausewitz war nicht minder genial. Noch heute findet man in den Lehren der Volkswirtschaft sein Prinzip der konzentrierten Engpass - Strategie, die man heute als kybernetische Managementlehre bezeichnet. Suche den Engpass des Gegners und stosse dort hinein, so wirst du Erfolg haben. Ein Buch für alle Lebenslagen! Kompliment !

Monsieur Rainer
Sunday, July 18, 2010
Hier wird mit zweierlei Mass gemessen!
Gerne habe ich Ihre Anregung aufgenommen und den Skandal um die hessische Verfassungsrichterin und ihrem Ehemann gegoogelt. Da verschlägt es einem den Atem! Und warum hat dort die Presse keine politischen Konsequenzen gefordert? über Frankreich darf in jeder Art und Weise geschrieben werden, doch im eigenen Land wird die Korruption mit Glacé-Handschuhen angefasst. Ich nenne so eine Berichterstattung hypokrit ! So also funktioniert der SPIEGEL ! Bösartig, bösgläubig, hähmisch und tendenziös gegen andere Länder stänkern und deren Bürger mit Kübeln von Schmutz bewerfen, aber im eigenen Land obrigkeitshörig, duckmäuserisch, heuchlerisch und um Gottes Willen stets politisch korrekt !

Monsieur Rainer


Sunday, July 18, 2010
Neue Fakten im Fall Bettencourt
Eines der Ergebnisse aus der Vernehmung des Vermögensverwalters von Mme Liliane Bettencourt ist folgender Sachverhalt: M. de Maistre sprach den damaligen Finanzminister Eric Wörth an, ob er nicht eine geeignete Person für seine Finanzverwaltung kenne. Da die Ehefrau des Ministers in der Vermögensverwaltung der Banque Rothschild schon erfolgreich tätig war, empfahl sie Eric Wörth. Daraufhin wurde Mme Wörth Finanzverwalterin des Privatvermögens von Mme Liliane Bettencourt und erhielt einen entsprechenden Arbeitsvertrag. Das sind die Fakten und sie sind unbestritten. Eine strafrechtliche Relevanz hat dieser Vorgang nicht, ob er allerdings politisch besonders geschickt war, ist eine andere Frage. Zumindest könnte damit der Eindruck einer möglichen Interessenkollision erweckt werden und dies hätte vermieden werden können. Dies ist meine Art, einen Sachverhalt zu kommentieren, dabei enthalte ich mich jeglicher Hähme, jeglicher Verdächtigungen und jeglicher Mutmassungen. Sie sind nämlich durch nichts bewiesen!

Monsieur Rainer
Sunday, July 18, 2010
Die Organisation des deutschen Repressionsapparates in Frankreich 1940-1944
Lassen Sie mich zunächst einmal mit einem sehr schmerzhaften Teil der Besatzung beginnen. Es ist nicht so, dass wir hier die Deutsche Besatzungsmacht auf der einen Seite und auf der anderen Seite die gesamte französische Bevölkerung im Widerstand gehabt hätten. Nein, die Besatzung und die französische Bevölkerung bildeten zu einem hohen Prozentsatz eine Einheit. Man arrangierte sich, so gut es eben ging mit den ‘Boches’. Die Judenverfolgung wurde weitgehend achselzuckend zur Kenntnis genommen. Der Antisemitismus hatte auch in Frankreich durchaus Tradition. Denunziationen kamen allerdings nach neuesten Forschungen eher selten vor.
Alle Macht ging vom deutschen Militärbefehlshaber Frankreich in Paris aus. Seinen Sitz hatte er im Hotel Majestic in der Avenue Kléber in Paris 16ème Arrondissement. Ihm war die deutsche Wehrmacht und deren sämtlichen Truppenteile, sowie der Höhere SS und Polizeiführer mit seinen gesamten Unterorganisationen unterstellt. Es wäre also eine Geschichtsklitterung, zu glauben, dass auf der einen Seite eine saubere deutsche Wehrmacht und auf der anderen Seite, völlig losgelöst von der Wehrmacht ein verbrecherischer SS- und Polizeiapparat gearbeitet habe. Die Deutsche Wehrmacht verfügte über seine Truppenteile, die sie rücksichtslos zur Unterdrückung der französischen Bevölkerung nutzte. Der Militärbefehlshaber der Deutschen Wehrmacht in Frankreich war von 1940-1942 General Otto von Stülpnagel, von 1942-1944 ein entfernter Verwandter von ihm, General der Infantrie Carl-Heinrich von Stülpnagel. Letzterer war Mitverschwörer beim Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944, wurde dafür vor den Volksgerichtshof gestellt, von seinem Vorsitzenden Roland Freisler zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der Wehrmacht waren bis zum Jahre 1942 auch die Geheime Feldpolizei ( GFP) unterstellt. Der Chef der Geheimen Feldpolizei unterstand dem Oberkommando der Wehrmacht, nämlich der Abteilung III des Amtes Ausland/ Abwehr des Admiral Canaris. In Paris hatte sie ihr Kommando im Hotel Lutetia auf dem Boulevard Raspail im 7ème Arrondissement. Ihre wichtigste Aussenstelle war Dijon. Die GFP agierte in kleinen Kommandoeinheiten von etwa fünfzig Mann und war hauptsächlich zur Bewachung der höheren Militärs und zur Jagd auf die Mitglieder der Résistance eingesetzt. Ab dem Jahre 1942 wurde sie dem SD und damit dessen Führers, SS- Brigadeführer Walter Schellenberg im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) unterstellt und stand daher ab diesem Datum unter der direkten Kommandostruktur des Höheren SS- und Polizeiführers für Frankreich, SS-Obergruppenführer Karl Oberg, der wiederum dem Militärbefehlshaber Frankreich direkt unterstellt war. Die Wehrmacht besass aber noch ein weiteres Repressionsinstrument, das gegen die Résistance eingesetzt wurde. Es war die Abteilung III des Amtes Ausland/ Abwehr, die Spionageabwehr der Wehrmacht mit seiner Unterabteilung Gegenspionage. Die Abwehr Wehrmacht unterstand dem Oberkommando der Wehrmacht in Berlin und wurde unter der Abteilung III F geführt. Leiter dieser Abteilung in Berlin war eine zwielichtige Gestalt, ein Admiral Wilhelm Canaris. Der war zwar kein Anhänger Hitlers, jedoch in der Weimarer Republik ein rechtsreaktionärer Freikorpskommandant, dessen Freikorps im Verdacht stand, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordet und in den Landwehrkanal geworfen zu haben. Überhaupt ist diese Abwehr Wehrmacht eine interessante Truppe. Der Stabschef, ein General Oster, wurde wegen Weibergeschichten zunächst aus der Reichswehr ausgestossen, dann wieder reaktiviert und war insgesamt ein etwas schwieriger Charakter. Die Offiziere der Abwehr Wehrmacht waren eine bunt gewürfelte Truppe. Fanatische Nazis, viele Juristen, Reserveoffiziere, besonders sprachgewandte Gymnaliallehrer, auch dem Nazi–System eher reserviert gegenüberstehende Männer und jede Menge Spezialisten aus Polizei – und Juristenkreisen, also Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte. Die enge Verzahnung der Abwehr Wehrmacht in Frankreich mit der Geheimen Feldpolizei sieht man auch an ihrem gemeinsamen Dienstsitz, dem Hotel Lutetia in Paris auf dem Boulevard Raspail. Die wichtigste Aussenstelle der Abwehr Wehrmacht hatte ihren Sitz in Dijon. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde die Abwehr Wehrmacht dem Reichsicherheitshauptamt (RSHA) unterstellt und war daher ein Teil der SS unter der Leitung des SS-Brigadeführers und Generals der Polizei Walter Schellenberg. Dieser Walter Schellenberg war ein brillanter Kopf. Er war mit seinen 31 Jahren jüngster SS – General des III. Reiches und nach dem Reichsführer-SS Heinrich Himmler und SS- Gruppenführer Kaltenbrunner der dritte Mann in der SS – Hirarchie. Er wurde in Saarbrücken geboren und studierte Jura und Medizin in Bonn. Danach war er Rechtsanwalt in Saarbrücken, wechselte aber bald hauptberuflich in die SS. Er war während des II. Weltkrieges Chef der SIPO und des Sicherheitsdienstes (SD) im RSHA. Schon ab dem Jahre 1943 spielte er ein doppeltes Spiel. Er verhandelte nämlich auch über mögliche Waffenstillstandsabkommen mit der OAS in Bern unter der Leitung von Allen Dulles. So wurde er von der Besatzung nach dem verlorenen Krieg pfleglich behandelt und trat sogar als Kronzeuge gegen Ernst Kaltenbrunner im Nürnberger Kriegsverbrechertribunal auf. Das ist ein Treppenwitz der Geschichte ! Dem Militärbefehlshaber Frankreich unterstanden also als Repressionsapparat gegen die französische Bevölkerung nicht nur die regulären Truppenteile der Wehrmacht, die Geheime Feldpolizei (GFP) und die Abteilung Abwehr im OKW (Oberkommando der Wehrmacht) zur Verfügung. Ihm unterstand auch der Höhere SS- und Polizeiführer (HSSPF) SS – Obergruppenführer Karl Oberg. Er ist am 27. Januar 1897 in Hamburg geboren und starb am 3. Juni 1965 in Flensburg. Er war schon Offizier im Ersten Weltkrieg und Mitglied des rechtsreaktionären Freikorps Kapp, dessen Korps anlässlich des sogenannten ‘Kappputsches’ zum Sturze der Reichsregierung führen sollte. Er war massgeblich an der Ermordung der gesamten SA – Führung und dessen Stabschefs Röhm beteiligt. Sein Dienstsitz in Paris war 57 Boulevard Lannes. Ihm unterstanden also ab dem 9. März 1942 die Truppen der Waffen – SS im besetzten Frankreich, des Sicherheitsdienstes SD unter der Leitung von SS - Standartenführer Helmut Knochen mit dem Sitz 72, Avenue Foch, die GESTAPO unter der Leitung von SS-Obersturmführer Kurt Lischka, sowie die Ordnungspolizei (Orpo) unter der Leitung von SS-Standartenführer von Schweininchen mit dem Sitz 44-49, rue de la Faisanderie in Paris. Karl Oberg führte den ‘Judenstern’ in Frankreich ein und liess hauptsächlich von der französischen Polizei über 100.000 Juden und Mitglieder der Résistance verhaften und in die Vernichtungslager nach Ausschwitz deportieren, wo sie dann ermordet wurden. Deshalb nannte man Karl Oberg auch “Den Schlächter von Paris”. Am 11. November 1942 wird die französische freie Zone von der deutschen Wehrmacht besetzt. Lyon und die Umgebung wird von den Deutschen besetzt. Für zahlreiche jüdische Flüchtlinge, die bis dahin in der freien Zone relativ sicher sein konnten, da sie hauptsächlich von italienischen Streitkräften mehr schlecht als recht verwaltet wurde, mussten wieder flüchten. Sie flohen entweder über Marseille nach Nord-oder Südamerika, oder auf abenteuerlichen Wegen zu Fuss über die Pyreneen nach Spanien oder Portugal. Schon im September 1942 lässt sich ein Sonderkommando der SIPO SD in der freien Zone in Lyon nieder. Die SS-Leute liessen sich im Kasino des Charbonnières nieder. Sie begannen sofort damit, Juden zu verfolgen und den Funkverkehr der Résistance abzuhören. Dann kam die GESTAPO nach Lyon. Sie errichtet ihr Hauptquartier im Hotel Terminus hinter dem Bahnhof von Parrache. In verschiedenen Sektionen aufgeteilt, lässt sich die GESTAPO auch am Place de Bellecour und in der Ecole de Santé Militaire in der Avenue Berthelot nieder. Unter den sechs Sektionen ist eine besonders gefährlich für die Juden: Die von SS – Hauptsturmführer Klaus Barbie geleitete Sektion IV ist für die Verfolgung von ‘Staatsfeinden’ zuständig. Die Sektion IV ist die Abteilung, die sich um die Jagd nach Juden und Widerstandskämpfern kümmert, sie foltert und deportiert. In der Sektion IV sind auch die Spionageabwehr, der Sicherheitsdienst und die Abteilung für den Umgang mit Agenten zu finden. Wenn auch SS-Standartenführer Dr. Knab Regionalkommandant von Lyon war, so verfügte die GESTAPO unter der Leitung von Klaus Barbie über grosse Unabhängigkeit, insbesondere wenn es um die Jagd auf Widerstandskämpfer geht. Barbie bekam gewisse Aufträge von Karl Oberg aus Paris, dem er persönlich berichtete. Klaus Barbie wurde nach dem Krieg unter Lebensgefahr von Maître Serge Klarsfeld und seiner Ehefrau Beate durch ganz Südamerika gejagt, wo der Naziverbrecher als Oberst des Geheimdienstes des Diktators General Banzer in Bolivien tätig war. Die CIA war auch in diesem Fall sein Auftraggeber. Nach der Wahl François Mitterand wurde Barbie auf Betreiben von Serge Klarsfeld nach Frankreich ausgeliefert und in Lyon vor Gericht gestellt. Sein Verteidiger war Maître Jacques Vergès, die Nebenklage (Partie civile) vertrat Maître Serge Klarsfeld. SS-Hauptsturmführer Klaus Barbie grösster Nebenbuhler war die Abwehr Aussenstelle der Wehrmacht in Dijon, genannt Dienststelle “Ast”. Der Leiter der Abteilung Gegenspionage war ein Reserveoffizier der Wehrmacht mit dem merkwürdigen Rang eines Sonderführers – S der Abwehr Wehrmacht. Das waren wenig gediente Reservisten, die einfach zu sogenannten Schmalspur – Leutnants befördert wurden. Man nannte sie so, weil sie schmalere Schulterstücke als ein regulärer Leutnant der Wehrmacht hatten. Das war aber unerheblich, diese Spezialisten traten nämlich sehr selten in Uniform auf und trugen in der Regel Zivil. Sie hatten eine höhere Macht als mancher hohe Wehrmachtsoffizier und setzten sich hauptsächlichh aus besonders linientreuen Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten zusammen. Der Leiter der Abteilung Gegenspionage in Dijon war ein gewisser Walter Kähni. Er war bei Kriegsbeginn Rechtsanwalt am Landgericht Konstanz, gehörte in der Weimarer Republik dem rechtsreaktionären Freikorps “ Der Stahlhelm” an, war dann SA – Truppführer und leistete gelegentlich seine militärischen Reserveübungen bei der Wehrmacht ab. Er wurde am 26.11.1902 in Aselfingen/Schwarzwald geboren, war humanistisch gebildet und sprach fliessend latein, alt-Griechisch und französisch. Er wurde auf Empfehlung seines engen Freundes, des SS-Brigadeführers Walter Schellenberg 1940 zum Leiter der Abteilung Gegenspionage der Dienststelle “Ast” in Dijon befördert. Sein Wahlspruch war natürlich gemäss seiner humanistischen Bildung ‘Amor patriae nostra lex’ (Die Liebe zum Vaterland ist unser Gesetz). Das Hilfsorgan der GESTAPO und der Abwehr Wehrmacht Aussenstelle Dijon war die französische Miliz unter dem Kommando von Paul Touvier. Er organisierte die Razzien gegen die Juden und gegen die Mitglieder der Résistance, folterte die Gefangenen, übergab sie der SS und der Abwehr Wehrmacht und leitete die Deportationen in das Sammellager von Drancy, Beaune-la Rolande, Pithiviers und Compiegne. In seine Zeit fallen die Deportation und die Ermordung von über 7.000 Juden alleine aus dem Raum Lyon und Dijon. Insgesamt hat die Miliz 80.000 Tote, Juden, Widerstandskämpfer und Kommunisten zu verantworten. Nach der Invasion der Alliierten in der Normandie drehte sich der Wind. Viele Nazi- Kollaborateure wollten die Seiten wechseln und wendeten sich vom Vichy – Regimes des Marchall Pétain ab. Die Miliz nahm fürchterliche Rache und erschoss tausende von ehemaligen Kollaborateuren, die zur Résistance wechseln wollten, darunter auch den Sprecher der Vichy – Regierung Philippe Henriot. Allein in Macon bei Dijon erschoss die Miliz sieben Personen in ihren Häusern. Die Miliz von Lyon residierte im Impasse Catelin. Neben den Milizen als ausfürendes Organ der Vichy-Regierung sind als herausragende Helfer der deutschen Besatzung der Premierminister von Marchall Pétain, Pierre Laval, der französische Polizeichef Bousquet, der Präfekt von Bordeaux Maurice Papon und der Chef der französischen Miliz und enger Freund des SS – Obergruppenführers Karl Oberg, Aimé-Joseph Darnand zu nennen. In der Vichy – Regierung leitete das Judenreferat (Commissariat général aux questions Juifs) ein gewisser Darquir de Pellepoix.

So also sahen die Repressionsstrukturen der deutschen Besatzung im zweiten Weltkrieg aus. Es kann also keine Rede davon sein, dass die Besatzung in eine saubere unideologische Wehrmacht auf der einen Seite und in eine verbrecherische, fanatisierte SS - und Polizeieinheit andererseits zu unterscheiden wäre. Die soeben dargelegten Befehls- und Kommandostrukturen, sowie die neueste wissenschaftliche Forschung sprechen eine deutlich andere Sprache. Die Wehrmacht mit seinen Repressionsinstrumenten der Abwehr und der Geheimen Feldpolizei standen in ihrem Eifer, Juden und Résistancekämpfer zu vernichten, den Einsätzen der Waffen-SS, der SIPO, des SD und der GESTAPO in nichts nach und arbeiteten Hand in Hand.

Monsieur Rainer
Sunday, July 18, 2010
ça pu !
Voilà, aus einem Familienduell wurde ein nationaler Skandal in dem der Praesident die Hauftrolle spielt.
Mich stört nur die conclusio und die Art der Berichterstattung! Von Anfang an hätte die Commission rogatoire von einem Juge d'Instruction geführt werden müssen, dann gäbe es auch keinen schlechten Beigeschmack in der ganzen Affaire. Ich gebe jedoch nicht allzuviel darauf, was Butler, Hausangestellte, entlassene Buchhalterinnen, Vermögensverwalter usw. so alles von sich geben, schliesslich handelten sie alle im Auftrag einer Partei, nämlich der Tochter Françoise Meyers-Bettencourt. Ausserdem wurde die garde à vue gegen alle Festgenommenen ohne jede Auflagen aufgehoben. In einem Punkt wage ich, Ihnen zu widersprechen: Es gibt keinen justiziablen Beweis dafür, dass Nicolas Sarkozy jemals illegale Bargeldspenden entgegengenommen hätte. Es ist auch unerheblich, denn jeder Patron Frankreichs hat diese Regierung und diese Präsidentschaft gewollt! Ausserdem ist es juristisch irrelevant, ob Präsident Sarkozy sich strafbar gemacht hat oder nicht, denn er ist durch die Verfassung der V. Republik geschützt und daher intouchable! Da sind schon ganz andere "Dinger" hier gelaufen und kein Hahn kräht mehr danach! Ich freue mich über Ihre dezidierten Beiträge, sind sie doch sachlich und frei von Hähme. Dies aber kreide ich der deutschen Presse an. Niemals werden Sie ein böses Wort über Deutschland oder deren Politiker in der französischen Presse finden. Ist wirklich alles so bewundernswert in Deutschland und ist Frankreich wirklich ein so korruptes und verfaultes Land, wie es in Deutschland dargestellt wird? Diese Frage besorgt mich. Ich weiss auch, dass es hier in meiner Heimat gewaltig stinkt und ich bin weit entfernt davon, dies zu verniedlichen, wie Sie in allen meinen Politthrillern nachlesen können.

Monsieur Rainer

Saturday, July 17, 2010
Respekt !
Ich schreibe Romane, Justiz- und Politthriller über wahre historische Kriminalfälle. Da heisst es für mich als Autor, sehr genau zu recherchieren und sachlich zu bleiben. Lediglich zum Persönlichkeitsschutz verändere ich die Namen und die Tatorte. Alles andere hat so stattgefunden. Und glauben Sie mir bitte, auch ich bin schon durch fast alle Abwässerkanäle des Lebens geschwommen.

Monsieur Rainer


Saturday, July 17, 2010
Zustimmung !
Ich teile Ihre Auffassung, dass es Hinweise auf Interessenkonflikte gibt. Ich bin Ihrer Meinung, wenn Sie die Bevormundung der Presse und des Fernsehens durch den Elyséepalast kritisieren. Mit Sicherheit haben, um es einmal milde zu formulieren, Kungeleien zwischen den Patrons und der Regierung, stattgefunden. Doch erlauben Sie mir bitte zum Ausgangspunkt des Skandals zurückzukehren? In erster Linie ist das kein Skandal Sarkozy, sondern ein Skandal Bettencourt. Mme Liliane Bettencourt steht in einem erbitterten Erbstreit mit ihrer Tochter Françoise Meyers-Bettencourt. Die Tochter versucht mit allen legalen und auch teilweise illegalen Mitteln, ihr Erbe zu schützen, ging sogar soweit, ihre Mutter entmündigen lassen zu wollen. Es wird bei diesem Familienstreit wird mit viel Schmutz geworfen. Dabei haben die Politiker auch einiges davon abbekommen, möglicherweise zurecht. Doch eines ist auch klar: Alle vorläufig von der Brigade Financière Festgenommenen wurden gestern Abend ohne jede Auflagen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Auch teile ich Ihre Meinung, dass es von Anfang an besser gewesen wäre, wenn kein politisch weisungsgebundener Procureur de la Republique die Untersuchungen geführt hätte, sondern ein Juge d'Instruction, dessen Unabhängigkeit auf einem Dekret Napoléon I aus dem Jahre 1811 basiert. Es gibt ein Bestreben der französischen Regierung, diese Untersuchungsrichter zu entmachten. Das halte ich für verheerend und macht per se misstrauisch! Schliesslich möchte ich noch betonen, dass ich keinerlei Sympathien für Präsident Sarkozy und seine Schicki-Micki-Entourage hege, ebensowenig für dessen Allüren eines Parvenus. Ich bin nur für Objektivität und Fairness gegenüber jederman!

Monsieur Rainer


Saturday, July 17, 2010
Solidarität in Deutschland? Fehlanzeige !
Deutschland wurde von wohlmeinenden Gründungsvätern eine stabile Verfassung gegeben. Leider wurde sie im Laufe der Jahrzehnte von den Mächtigen immer mehr verfremdet. Die Solidargemeinschaft droht unterzugehen, weil es an Solidarität an sich mangelt. Die soziale Marktwirtschaft weicht immer mehr einer subventionierten Planwirtschaft. Parteien haben sich die Organe der Macht zur Beute gemacht! Und was tut das Volk dagegen? Die Regierung und die sie tragenden Parteien treten den Geist des Grundgesetzes mit Füssen, doch der Bürger will nicht dagegen demonstrieren?

Monsieur Rainer
Saturday, July 17, 2010
Boulevard
Insgesamt teile ich die Auffassung, dass es zuwenige mutige Journalisten gibt. Dies ist auch dem Erfolgsdruck geschuldet, ständig, schneller und wenig profunde Artikel zu schreiben, wenn sie denn nur ins Bild passen und genügend Würze haben. Genau darunter leidet dieser Artikel im SPIEGEL über M. Sarkozy. Er ist eben nicht recherchiert, sondern tendenziös und reisserisch, lässt auch jede profunde Kenntnis vermissen. Da schreibt ein Journalist vom Anderen ab, bis Vermutungen, Verdächtigungen und Gerüchte zu Tatsachen verklärt werden. Im Falle Bettencourt gibt es eine Untersuchung der Justiz gegen verschiedene Personen im engen Umfeld von Mme Liliane Bettencourt. Die Untersuchungen sind nicht abgeschlossen, haben bisher zu keinem Haftbefehl geführt, die Verdächtigen sind weder angeklagt, noch verurteilt worden. Eine richterliche Untersuchung gegen den Staatspräsidenten gibt es überhaupt nicht, genausowenig einen Beweis dafür, dass M. Sarkozy jemals Geld angenommen habe. Und richtig: ich setze mich in allen meinen Krimis, Romanen, Politthrillern immer für ein rechtsstaatliches Verhalten gegenüber jederman ein, egal welcher Nationalität, welcher Rasse, welcher Religions-zugehörigkeit er angehört, oder wieviel Geld er hat.

Monsieur Rainer
Saturday, July 17, 2010
Einverstanden, ein Lesevergnügen und der Stoff für einen Politthriller !
Zitat von kabian:
Ein wunderschöner Artikel von Herrn Stefan Simons.
Danke, es war ein pures Lesevergnügen.

Monsieur Rainer: Doch mit Journalismus hat dieser Artikel überhaupt nichts zu tun. Aus Vermutungen, Andeutungen und Verdächtigungen kann man einen reisserischen Politthriller oder einen Film machen, wie es Claude Chabrol vorhat, jedoch keinen seriösen Artikel in einem Journal! Denn bewiesen ist bis jetzt gar nichts! Der SPIEGEL schreibt über ein laufendes Verfahren gegen die Vermögensverwalter von Mme Bettencourt und mischt tendenziös auch gleich Verdächtigungen gegen den Staatschef darunter. Das soll den Artikel würzen, das ist alles! Auch für den französischen Staatspräsidenten gilt die Unschuldsvermutung! Also Vorsicht mit vorschnellen Urteilen, hier wird untersucht, niemand ist seitens der Justiz beschuldigt, angeklagt oder gar verurteilt. Auch die Verdächtigungen gegen M. Wörth, er habe eine Pferderennbahn an einen Freund verschleudert, haben sich nach 24 Stunden als Zeitungsente herausgestellt. Erstens kannte M. Wörth den Käufer gar nicht, zweitens war die Rennbahn nicht in Vincennes, wie irrtümlich behauptet wurde, sondern in der Gottverlassenen Gegend von Compiègne, und drittens waren die bezahlten 2,5 Mio Euro für diesen unbebaubaren Acker noch viel zu teuer. Ich rate zur Zurückhaltung. Nicht alles, was eine Zeitungsmeldung ist, muss auch wahr sein!

Monsieur Rainer


Saturday, July 17, 2010
Juristisches Schmierentheater !
Es ist juristisch vollkommen irrelevant, ob Herr Brunner zuerst geschlagen hat, denn sein Handeln ist durch § 32 Ziffer 2 StGB gedeckt. Er handelte in Putativ-Notwehr. Ebenfalls ist es für die Strafzumessung irrelevant, ob das Opfer an Herzversagen oder an den Schlägen der Täter gestorben ist, denn die Schläge waren kausal für das Herzversagen. Jede Wette, dass die Täter mit einer Bewährungsstrafe wegen Körperverletzung mit Todesfolge davon kommen? So ist das deutsche Rechtssystem, das noch in den wenigsten Fällen etwas mit Recht oder mit dem gesunden Volkempfinden gemein hatte!

Monsieur Rainer
Saturday, July 17, 2010
Hetzkampagne gegen Nicolas Sarkozy
[QUOTE=kabian;5880261]Ein wunderschöner Artikel von Herrn Stefan Simons.
Danke, es war ein pures Lesevergnügen.[/QUOTE]

Einverstanden bin ich mit dem "Lesevergnügen". Doch mit Journalismus hat dieser Artikel im SPIEGEL überhaupt nichts zu tun. Aus Vermutungen, Andeutungen und Verdächtigungen kann man einen Politthriller oder einen Film machen, wie es Claude Chabrol vorhat, jedoch keinen seriösen Artikel in einem Journal!

Monsieur Rainer
Saturday, July 17, 2010
Bildungschaos !
Sechsehn Bundesländer und sechzehn verschiedene Schulsysteme. Wäre das nicht die Gelegenheit, einmal über das gesamte föderale System zumindestens im Kultusbereich nachzudenken und hier wenigstens eine Verfassungsänderung zu erwägen? Ich bin 1950 in die Volksschule gekommen. Durch die Umstellung des Schuljahres von Herbst auf Ostern hatte ich nur 3,5 Jahre Grundschule und musste dann auf Wunsch meiner Eltern mit neun Jahren in das humanistische Gymnasium wechseln. Es war die Hölle für mich!

Monsieur Rainer
Saturday, July 17, 2010
Hetzkampagne gegen Präsident Sarkozy !
SPIEGEL: Im Skandal um die L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt kommen immer neue Details ans Licht, der Fall wird zur politischen Reality-Show. Die Führungsspitzen der Republik stehen auf der Besetzungsliste - bis hin zum Präsidenten selbst.

Monsieur Rainer: Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine solche permanente Hetzkampagne gegen Deutschland oder seine Regierung in französischen Medien gelesen zu haben. Der SPIEGEL - Kolumnist muss ein ausgesprochener Frankreich - Hasser sein. Vermutungen, Verdächtigungen, Beleidigungen und das alles sicherheitshalber mit Fragezeichen versehen. So ist man juristisch abgesichert, wenn sich der ganze Schmutz, den man über den französischen Staatspräsidenten verbreitet, als Seifenblase entpuppen sollte. Dann nämlich geht Monsieur le Président dem Schmutzfink vom SPIEGEL bis in das Essfach nach. Nicolas Sarkozy ist ausgesprochen Prozess-erfahren und nachtragend!

Monsieur Rainer
Saturday, July 17, 2010
Hinweis !
Mein untenstehender nachfolgender Artikel fiel der Zensur des SPIEGEL zum Opfer und wurde nicht veröffentlicht! Bilden Sie sich Ihre Meinung !

Monsieur Rainer
Saturday, July 17, 2010
Jeden Tag ärgere ich mich über mich selbst !
Ich weiss, meine Beiträge werden entweder nicht gelesen, nicht ernst genommen oder gar nicht erst veröffentlicht. Jeden Tag schwöre ich mir, mich von diesem Forum abzumelden, denn es ist alles völlig nutzlos, was ich mir für eine Mühe mache. Seit Wochen und Monaten lese ich die Beiträge meiner Mit - Foristen und könnte verzweifeln. Es wird geschimpft und gezetert. Details werden zerkackt bis sie kaum mehr erkennbar sind. Überall soll gespart werden, am besten bei den Wehrlosen, sie haben ja keine Lobby. Dabei vetrete ich in nunmehr hunderten von Beiträgen eine völlig andere Meinung, die hier noch nie aufgegriffen wurde. Warum spart eigentlich nicht zuerst der Staat an sich selbst? Ich habe seitenweise Listen vorgelegt, in denen die unsinnigsten Staatsausgaben gestrichen werden könnten. Folgenlos! Der Rechnungshof prangert jedes Jahr ohne Erfolg die masslose Geldverschwendung des Staates an. Folgenlos! Der Bund der Steuerzahler zeigt jedes Jahr in einem Weissbuch die schlimmsten Fehlentscheidungen der Regierung auf. Folgenlos! Zählt man die durch den Rechnungshof und den Bund der Steuerzahler aufgezeigten Schäden zusammen, ergeben sich bereits verschwendete Steuergelder in Höhe von 120 Milliarden Euro! Würde man dann noch einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz für alle Waren einschliesslich des Flugbenzins für Privatjets hinzuzählen, kämen nocheinmal cirka 20 Milliarden Euro zusammen. Stopfen wir sämtliche Steuerschlupflöcher und Ausnahmeregelungen der Millionäre, könnten wir sogar bereits daran gehen, wirklich Schulden zu tilgen und nicht nur weniger neue Schulden aufzunehmen. Würden wir den Regierungssitz Bonn schliessen und zahlreiche Bundesländer zusammenlegen, hätten wir sogar Geld, um Kitas, Schulen und Universitäten zu bauen. Und kein Mensch müsste hungern oder verarmen in Deutschland. Ist das denn nicht eine seriöse Diskusion wert? Und sagen Sie bitte nicht, was alles n i c h t geht! Ich kann es nicht mehr hören!

Monsieur Rainer
Saturday, July 17, 2010
Ein Pipimädchen als Familienministerin
Und was kommt als nächstes Frau Ministerin Dr. Schröder? Nach der Streichung der Sozialleistungen für Hartz IV - Empfänger, erwägen Sie dann die Kastration des Lumpenproletariats? Oder gleich die Euthanasie? Was hat Ihnen Ihr meschuggener Soziologie - Professor noch alles im Lehrstuhl vorgeblasen?

Monsieur Rainer
Friday, July 16, 2010
Nachtrag zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli 2010
Ich habe am 14. Juli aufmerksam alle SPIEGEL - Foren gelesen. Zu meinem Erstaunen diesesmal kein Beitrag zum Militär - Défilé auf den Champs Elysées. Kein beissender Hohn, keine Hasstiraden gegen Präsident Sarkozy, kein bösartiges Geläster über die waffenstrotzende Vorführung. Warum nicht? Diesesmal haben die SPIEGEL-Redakteure etwas verpasst. Diesesmal hätte es wirklich etwas zu lästern gegeben und ich hätte dem sogar noch zustimmen können. Präsident Nicolas Sarkozy hat dieses Jahr alle Präsidenten der ehemaligen französischen Kolonien eingeladen. Und sie kammen alle gleich mit Ihren Militärchefs, mit Ausnahme des Präsidenten der Elfenbeinküste, mit dem Frankreich gerade hadert. Doch sonst waren alle da. Da sassen sie auf der Ehrentribüne einträchtig versammelt. Mindestens 1000 Jahre Knast sonnten sich im Glanze der Militärparade. Menschenrechtsverletzungen in ihren Ländern, Ermittlungen der französischen und europäischer Staatsanwälte wegen Völkermord, Geldverschwenung, Unterschlagung von Entwicklungshilfe, Verstösse gegen das Geldwäschegesetz, nichts konnte diesen schwarzen Präsidenten gleichgültiger sein. Die Menschen in ihren Ländern verhungern und verdursten, die Bodenschätze werden an das Mutterland, die Schutzmacht Frankreich, geliefert, die Erträge fliessen auf Genfer Konten und in herrliche Pracht-Immobilien in Paris und an der Côte d'Azur. Frankreich hat in dieser Hinsicht keine moralischen Skrupel. Wichtig sind folgende Punkte für die Grande Nation: Frankreich will seine in die Scheinselbstständigkeit entlassenen Kolonien bei der Stange halten und sichert so seinen riesigen Einfluss auf grosse Teile Afrikas. Die Militärparade ist auch eine Verkaufsmesse, denn natürlich sind die scharzen Militärchefs nur deshalb mitgekommen, um anschliessend die Waffen bei der französischen Rüstungsindustrie zu ordern. Das wäre doch ein Schlachtfest für die Schnellschreiber vom SPIEGEL gewesen, jedoch hätte es dazu eines gewissen Geschichtsbewusstseins und einiger Recherchen bedurft. So etwas ist den SPIEGEL - Kolumnisten eher hinderlich. Ausserdem versteht das in Deutschland ohnhin kein Schwein, bringt also auch keine Verkaufszahlen oder Auflagen. Gleichwohl bedarf es einer Erwähnung. Nun dann erledige ich das halt!

Monsieur Rainer
Friday, July 16, 2010
Kopie des Rassenwahns der Nazis in der Familienpolitik der BRD ?
Wenn man die Bestrebungen der Bundesregierung näher betrachtet, das Elterngeld für die Ärmsten der Armen zusammenzustreichen, dann erinnert das sehr stark an die Parolen der Nazis vom unwerten Leben. Mit der Streichung der Sozialleistungen bei den Armen soll offensichtlich bewirkt werden, dass der "Ausschuss der Gesellschaft" sich nicht mehr vermehrt und langfristig verhungert. Wie anders soll die kalte und menschenverachtende Politik einer Koalition aus sogenannten "Christlichen" und " Neo-Liberalen" Parteien denn gewertet werden? Wo bitte ist diese Politik noch sozial oder gar christlich? Sie ist eiskalter Manchester-Kapitalismus pur, gemischt mit dem Wahn der Nazis, dass nur starke und schöne Menschen es wert sind, sich fortzupflanzen. Gleichzeitig werden die Privilegien der Reichen und des Grosskapitals mit allen Mitteln geschützt. Das ist ein kalter Staatsstreich von oben! Diese Politik verstösst im höchsten Masse gegen die Grundsätze und den Geist des Grundgesetzes. Sie ist die Aufkündigung des Solidarpaktes und bedeutet das Ende der sozialen Marktwirtschaft. Die Mächtigen haben dabei wenig zu befürchten, denn der Deutsche ist zu faul, zu obrigkeitshörig und zu unsolidarisch, um sich gegen dieses himmelschreiende Unrecht zur Wehr zu setzen. Mit Ekel wende ich mich von einer solchen Politik ab! Die fette Zonenwachtel mit ihrem pubertierenden Schwanzlutscher werden diese Republick in den Abgrund reissen und sich dann feist an ihren fetten Renten laben. D a s ist spätrömische Dekadenz, meine Herren und Damen Politiker!

(Dieser Beitrag wird erst gar nicht im SPIEGEL - Forum eingestellt, denn er ist natürlich nicht politisch korrekt, soll er ,verdammt noch mal, auch nicht sein! In der Hoffnung, dass mich einer dieser Polit-Verbrecher endlich einmal verklagt, grüsse ich sie mit der ihnen gebührenden Verachtung!)

Monsieur Rainer
Friday, July 16, 2010
Die Armen sind wehrlos !
Und die Deutschen sind unsolidarisch. Denn wer sich noch einen Rest von Anstand und Gewissen bewahrt hat, der muss schreiend auf die Strassen laufen ob dieses himmelschreienden Unrechts. Warum spart der Staat nicht zuerst an sich selbst? Wozu braucht der Bundestag eine riesige Wagenflotte? Wozu brauchen wir zwei Hauptstädte, Bonn und Berlin? Wozu gibt es 50 Parlamentarische Staatsekretäre? Wozu fliegt zuerst Dr. Merkel mit dem Bundes- Airbus zur WM nach Afrika und einige Tage spräter der Grüss-August vom Schloss Bellevue? Warum zahlen die Reichen praktisch übnerhaupt keine Steuern, wenn findige Steuerberater sie arm rechnen? Wozu haben wir 16 Bundesländer und zahlreiche nutzlose Landesbanken? Warum wird nicht ein Moratorium über alle Beamtengehälter ab der Besoldungsgruppe A 13 verhängt? Wozu braucht ein Staatssekretär Kindergeld? Warum ist das Flugbenzin von Privatjets befreit von der Mehrwertsteuer? Wozu brauchen Millionäre ein Elterngeld? Die Liste dieses Wahnsinns, der jedes Gerechtigkeitsempfinden auf den Kopf stellt, ist beliebig verlängerbar. Diese Regierung zeigt die hässliche Fratze des Erfüllungsgehilfen des kalten Manchester-Kapitalismus. Warum lasst Ihr Euch das gefallen?

Monsieur Rainer
Friday, July 16, 2010
Die Bahn ist ein Teil der Daseinsvorsorge
Das kommt davon, wenn der Staat sich nicht mehr auf seine Kernaufgaben konzentriert und auf Teufelkommraus das Tafelsilber verscherbeln will. Dann heisst die Devise: sparen bis der Arzt kommt. Die Bahn, die Post, die Strom - und Wasserversorgung sind Teile der Daseinsvorsorge, die der Staat zu kontrollieren und nicht privaten Unternehmern zu überlassen hat. Gewinnmaximierung und Rationalisierungs-orgien sind hier fehl am Platz. Der Staat mischt sich sonst in jedes Detail des täglichen Lebens seiner Bürger ein, wo er nichts verloren hat, aber bei der Daseinsvorsorge versagt er. Wenn ein Staat seine Bürger nicht gesund und wohlbehalten mit einem Zug von A nach B bringen kann, dann hat er jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit verloren.

Monsieur Rainer
Friday, July 16, 2010
" The Pacific " ist wichtig !
Es ist sehr gut, wenn sich seriöse Produzenten wie Spielberg und Hanks eines solch dramatischen Themas annehmen. Es ist wichtig, den Menschen zu zeigen, was Krieg wirklich bedeutet, wie Verwundete und Tote aussehen. Wir bekommen aus Afghanistan nur verlogene Bilder von sonnenhungrigen Soldaten, Leberkäse, Brezeln zu Weihnachten und Gespräche mit wohlgesinnten Stammesältesten zu sehen. Es gibt keine Bilder von toten oder verletzten Bundeswehrsoldaten. Wir sehen die Toten nur in schön geschmückten Särgen, an denen Politiker ihre Trauer heucheln. Zeigt endlich das Grauen und die Sinnlosigkeit von Kriegen, in die unsere Soldaten von ahnungslosen Sesselfurzern geschickt werden!

Monsieur Rainer
Thursday, July 15, 2010
Fällt Ihnen nichts auf ?
Seit Wochen ist der deutsche Verteidigungsminister zu Guttenberg nicht mehr gesehen worden. Er war nicht einmal bei der Wahl des Bundespräsidenten anwesend. Was ist los? In der ganzen deutschen Presse seit Wochen keinen Ton mehr über den Minister! Keine Erklärungen, nur Schweigen. Ist er schwer erkrankt? Ist er in Afghanistan verletzt worden oder schlimmeres? Irgendetwas ist da faul!

Monsieur Rainer
Wednesday, July 14, 2010
Das ist kein Rechtsstaat, sondern ein Staat voller Rechthaber !
Zweites juristisches Staatsexamen. Herr Ministerialrat X vom Justizprüfungsamt fragt den angehenden Volljuristen: " A schlägt B einen Nagel in den Kopf. Frage: wem gehört der Nagel?" Oder: Promotion eines Weltkrieg I - Majors an der Uni Tübingen zum Dr.iur. Thema:" Die materiellrechtliche Stellung der Kugel im Körper des Verwundeten." Stundenlang könnte ich Ihnen Juristenwitze meines verstorbenen Vaters erzählen, deshalb rate ich dazu, Juristen nicht allzu ernst zu nehmen. Juristen sind vielseitig verwendbar, verstehen meist wenig von dem, was sie sagen, tragen dies aber mit Sprachgewalt vor. Zur Sache: Erstens hat es in Deutschland noch nie eine unabhängige Justiz gegeben. Zu Wilhelm's Zeiten war es eine Klassenjustiz, in der Weimarer Republik eine diese Republik verachtende Justiz, im Dritten Reich eine verbrecherische Justiz, in den ersten Jahren der Bundesrepublik eine nur leicht gewendete Justiz und heute eine Beamtenjustiz ohne Rückrat und ohne Unabhängigkeit. Zum zweiten: Die deutsche Straf- und Zivilrechtssprechung beruhen, von einigen Änderungen einmal abgesehen, im wesentlichen auf dem Junkerrecht von Reichskanzler Bismarck. Das heisst, dass materielle Schäden höher anzusiedeln sind als die Unverletzlichkeit und Unversehrtheit von Leib, Leben und Geist. Daher die seltsame Milde bei Tötungsdelikten und bei anderen Straftaten gegen den Leib und den Geist von Opfern und demgegenüber die unangebrachte Härte gegen Betrüger, die oft höher bestraft werden, als Vergewaltiger oder Totschläger. Dies ist ein verheerender Systemfehler unserer heutigen Rechtsphilosophie. Darüberhinaus gibt es noch weitere Systemfehler, die die Behauptung, Deutschland habe eine unabhängige Justiz, ad absurdum führen. Die Generalstaatsanwälte sind weisungsgebundene Beamte. Die Richter sind nicht gewählt, sondern ihre Karrieren hängen von ihrem Wohlverhalten ab. Da gibt es viel vorauseilenden Gehorsam! Also Schluss mit dem Geschwätz vom unabhängigen Rechtsstaat!

Monsieur Rainer
Wednesday, July 14, 2010
Herr Brunner war angeblich selbst Schuld an seinem Tod !
Mein Vater, ein angesehener Rechtsanwalt, pflegte desöfteren bitterböse Sprüche über seine Standeskollegen abzusondern: " Juristen sind oft zu allem fähig und nur zu wenig in der Lage." Oder: " Woran erkennt man bei einem Rechtsanwalt, wenn er lügt? Wenn er die Lippen bewegt!" Oder: " Was sind drei Rechtsanwälte auf dem Meeresgrund? Ein guter Anfang!" Zur Sache: Es ist juristisch völlig unerheblich, ob der Getötete den ersten Schlag durchgeführt hat, denn dann war dies eine sogenannte Putativnotwehr, denn er fühlte sich bereits durch die Tatsache bedroht, dass die Täter Kinder schlugen und erpressten. Fasste er also den Entschluss, einzugreifen und die Kinder zu beschützen, musste er mit einem Angriff der Täter rechnen und damit ist sein Erstschlag durch § 32 Ziff. 2 gedeckt: "Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder anderen abzuwenden."
Das Opfer hat also möglicherweise zugeschlagen, um einen gegenwärtigen Angriff gegenüber den Kindern abzuwenden. Zum Schluss noch ein oft benutztes Zitat meines Vaters, wenn er wieder einmal das Fehlurteil eines Richters hinnehmen musste: " Für den Richter muss das Jurastudium die Hölle gewesen sein!"

Monsieur Rainer
Wednesday, July 14, 2010
Der 14. Juli ist e i ner der französischen Nationalfeiertage !
Den französischen Widerstand während der deutschen Besatzung in den Jahren 1940 – 1944 darf man sich nicht als eine homogene Veranstaltung vorstellen. Auch die soziologische Zusammensetzung der Bevölkerung Frankreichs war schon vor dem II. Weltkrieg keine homogene Einheit. Die Bevölkerung war tief zerstritten und in zahlreichen Parteien organsisiert oder zumindest zugeneigt. Frankreich stand in den 30 iger Jahren kurz vor einem Bürgerkrieg. So hatten die Deutschen leichtes Spiel, den Feldzug gegen die französischen Truppen innerhalb von wenigen Wochen zu gewinnen. Da gab es eine durchaus beträchtliche Zahl radikaler Faschisten, die den deutschen Einmarsch sogar begrüssten und sich teilweise freiwillig zur neu aufgestellten SS–Division Charlemagne meldeten. Andere organsisierten sich in der berüchtigten Miliz, oder in der Regierung von Vichy. Die französische Gendarmerie war ein willfähriges Instrument des deutschen Repressionsapparates. Andererseits gab es Patrioten, die sich hinter dem im englischen Exil lebenden, aber weitgehend unbekannten Brigade - General Charles de Gaulle versammelten. Dieser französische General hatte in einem kaum beachteten Aufruf am 18. Juni 1940 über die BBC London die französische Bevölkerung zum Widerstand aufgerufen. Die Gruppen des Widerstandes stritten während der gesamten Besatzung um die Vorherrschaft in der sich formierenden Widerstandsbewegung, die aus Kommunisten, Sozialisten, Trotzkisten und Gaullisten bestand. Es kam sogar zu Denunziationen, um lästige Widerstandskämpfer durch die Nazis ausschalten zu lassen. Die Résistance ist also nur ein Sammelbegriff für die Widerstands-bewegung gegen die deutsche und italienische Besatzungsmacht, sowie gegen die mit diesen kollaborierenden französischen Instutitionen und Teile der französischen Bevölkerung. Erst im Frühjahr des Jahres 1943 gelang es Jean Moulin, dem Abgesandten Charles de Gaulle, die wichtigsten Gruppierungen zumindest auf allgemeine gemeinsame Ziele festzulegen und eine Koodinierungsinstanz zu etablieren. Die wichtigsten Fusionierungen, die Jean Moulin gelungen sind und unter dem Sammelbegriff Comité Français de la Liberation Nationale (CFLN) zu vereinen sind :

Groupe Combat mit der Untergrundzeitung Combat um Henri Frenay.
Groupe Libération Sud mit der Untergrundzeitung Libération um Emmanuel d’Astier de la Vigerie.
Groupe Franc-Tireur mit der Untergrundzeitung Franc-Tireur unter der Leitung von Pierre Lévy.
Die Franc-Tireurs et Partisan unter der Leitung von Pierre Fabien.
Die Armée secrète unter der Leitung von Charles Delestraint.
Der Front National unter der Leitung von Pierre Villo
Das Comité d’Action Socialiste um Pierre Brossolette.
Groupe Organisation civile et militaire OCM
Groupe Libération Nord
Groupe ceux de la Résistance
Groupe ceux de la Libération.

Daneben existierten noch :

Die Résistance de Fer der französischen Eisenbahner
Die Gruppe France-Liberté.
Groupe la Dernière Colonne
Groupe Musée de l’Homme
Groupe Confrèrie Notre Dame um Gilbert Renault
Armée des Volontaires (AV) um Dr. Barreis
Das Netzwerk Mithridate
Das Netzwerk Cohors

Die Résistance entwickelte als politischen Arm eine Art politisches Untergrundparlament der verschiedenen Widerstandsgruppen, den Conseil National de la Résistance (CNR). Daraus entwickelte sich

a)die gaullistische l’Armée secrète
b)der kommunistische Franc-Tireurs et Partisans
c)die giraudistische Organisation de résistance de l’armée
d)sowie isolierten militärischen Résistancegruppen.

Sie alle fusionierten zum militärischen Arm der Résistance, der Forces françaises de l’intérieur (FFI). Die Résistance entstand unmittelbar nach dem Waffenstillstand von Marchall Pétain im Jahre 1940. Anfangs bestand sie nur aus wenigen tausend Menschen, die die deutsche Besatzung nicht einfach erdulden wollten. Zunächst war das Hauptquartier der Résistance in der Pariser Metro, da die deutschen Peilsender diese nur schlecht abhören konnte. Die Résistance verstand sich zunächst als Retter von Flüchtlingen, ging aber schon bald auf die Verübung von Sabotageakten über. Ausserdem verübte sie Attentate auf französische Kollaborateure. Ein Symbol der grausamen Rache der SS an der Résistance gilt der Ort Oradour-sur-Glâne bei Limoges. Die Einheiten der SS-Divison « Das Reich » hatten unter dem Kommando des SS-Standartenführers Adolf Dickmann am 10. Juni 1944 das gesamte Dorf im Limousin angezündet und 600 Männer, Frauen und Kinder in einem beispiellosen Masaker ermordet. Heute ist Oradour-sur-Glâne die Gedenkstätte für den französischen Widerstand.

Spätestens seit Anfang 1943 war Jean Moulin der Führer der französischen Résistance. Sein Deckname war « Max » oder auch nur « Der Maquis ». Deshalb nannte man auch ab diesem Zeitpunkt die Kämpfer der Résistance “ Die Maquisards”. Jean Moulin ist in das Pantheon in Paris neben Jean Jaures und anderen Helden Frankreichs aufgenommen worden.

Er wurde am 20. Juni 1899 in Béziers im Département Hérault geboren und starb an den Folgen grausamer Folterungen durch den als Sadisten bekannten SS – Hauptsturmführer und GESTAPO – Chef von Lyon Klaus Barbie auf dem Transport in das Vernichtungslager Auschwitz am 8. Juli 1943 in einem Güterwagen bei Metz im Département Moselle.

Er studierte Rechtswissenschaft an der Universität von Montpellier und wurde im Jahre 1939 jüngster Präfekt Frankreichs des Département Eure-et-Loire mit seiner Hauptstadt Chartres.

Am 7. Juni 1940 wurde er von den Deutschen vehaftet und erstmals gefoltert, da er sich weigerte einen Befehl der Deutschen Wehrmacht auszuführen. Um weitere Folterungen zu vermeiden unternahm er in der Haft einen Selbstmordversuch und schnitt sich mit einer Glasscherbe den Hals auf. Um diese Narbe zu verdecken, trug er bis zu seinem gewaltsamen Tode immer einen Schal, was zu seinem Markenzeichen wurde.

Am 2. November 1940 wurde er auf Befehl der Vichy – Regierung aus dem Amt als Präfekt entlassen. Er ging in den Untergrund und organisierte, wie eingangs beschrieben, den Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Er traf sich 1941 mit General de Gaulle in London und wurde von diesem offiziell beauftragt, die Résistancegruppen zu vereinigen und zu organisieren. Am 2. Januar 1942 sprang er mit dem Fallschirm nahe Avignon ab. Er brachte ein Funkgerät und viel Geld mit, um den Aufbau des Widerstandes zu finanzieren. Dabei lernte er Georges Bidault und Albert Camus kennen. Sein Hauptquartier richtete Moulin in Lyon ein. Dabei wurde er von Laure Diebold, Daniel Cordier und Hugues Limonti unterstützt. Anfangs wurden seine Methoden als autoritär abgelehnt, doch es gelang ihm, die zersplitterten Widerstandsgruppen zu überzeugen.

Am 22. Oktober 1942 erhielt Moulin ein Schreiben von de Gaulle, in dem er zum Präsidenten des Koordinierungscomités ernannt wurde. Ab dem 21. März 1943 war er de Gaulles persönlicher Beauftragter für die Résistance in ganz Frankreich und bildete den Nationalen Widerstandsrat mit dem Sitz in der Rue de Four 48 in Paris.

Jean Moulin wurde am 21. Juni 1943 unter merkwürdigen Umständen in Caluire-et-Cuire am Rande Lyons im Département Rhône festgenommen. Er hatte sich in der Arztpraxis des Dokteur Fréderic Dugoujon mit anderen hochrangigen Mitgliedern der Résistance treffen wollen, um wichtige Personalentscheidungen zu treffen. SS – Hauptsturmführer Barbie vernahm Jean Moulin zunächst in der Ecole de Santé militaire, später in der GESTAPO – Leitstelle in der Avenue Foch in Paris und in einem Haus in Neuilly. Ihm wurden beide Beine und beide Arme, sowie mehrere Rippen gebrochen und er war schon fast im Koma. Trotzdem widerstand er den Verhörmethoden und gab nichts preis. Auf dem Transport nach Ausschwitz verstarb er.

Zu seinem Nachfolger wurde der Geschichtsprofessor Georges Bidault gewählt.

Von den Nazis eingeäschert und auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise bestattet, wurde Moulins Urne am 19. Dezember 1964 in das Panthéon überführt. Dabei hielt Kulturminister André Malraux eine ergreifende Rede, die in vielen französischen Schulen noch heute behandelt wird. Malraux beschrieb darin Moulin, der weder eine Pistole getragen noch Brücken oder Züge in die Luft gesprengt hatte, mit den Worten: „Er schuf keine Regimenter, aber er schuf eine Armee.“

Viele Schulen und zahllose Straßen in Frankreich sowie die Universität Lyon III wurden nach Jean Moulin benannt. 1993 prägte Frankreich eine Zwei-Francs-Münze mit seinem Porträt.

Die wichtigsten Gedenktage des französischen Widerstandes gegen die deutsche Besatzung sind:

18.Juni 1940 Aufruf von Charles de Gaulle über BBC
6. Juni 1944 Invasion der Alliierten in der Normandie
25.August 1944 Befreiung von Paris
8. Mai 1945 Kapitulation der deutschen Wehrmacht


Monsieur Rainer












Tuesday, July 13, 2010
Ferragosto !
Kurz vor dem Beginn der Schulferien folgte meine Mutter einem ihr in Fleisch und Blut übergegangenen Ritual. Sie packte die Campingausrüstung und jede Menge Dosenfutter in Vaters Auto. Doch dieses Mal bekamen wir von unserer Grossmutter noch einen besonderen Auftrag mit auf den Weg. Unsere diesjährige Reise sollte uns nämlich nach Italien führen. Im Jahre 1944 war der Bruder meiner Mutter als blutjunger Leutnant einer Maschinengewehrkompanie in Monte Casino gefallen. Er wurde in den Wirren der blutigen Schlacht einfach verscharrt, niemand kannte seine Grabstelle. Grossmutter trauerte schon um ihren älteren Sohn Otto, der in Russland vermisst war. Also machten wir es uns zur Pflicht, dieses fast hoffnungslose Unterfangen anzugehen. Wie immer, wenn es gegen Süden ging, führte unser Weg zuerst zur Thurgauer Kantonalbank und dann nach Liechtenstein. Vater hatte seine Liebe für schweizer Banken entdeckt. Ich hatte keine Ahnung, was der Mann da trieb, doch nach dem Bankbesuch war seine Reisebörse stets dünner. Der Weg führte uns dann zügig an den Gardasee, nach Florenz, Siena und schlussendlich nach Rom. Für Mutter war der Petersdom eine herbe Enttäuschung, denn ein strenger Schweizer Gardist verwehrte der "schamlosen Frau", die ihre nackten Arme nicht bedeckt hatte, den Zutritt. Vater war einen halben Tag verschwunden, er wärmte seine alten Kontakte als Spionageoffizier zur Verwaltung des Vatikans wieder auf, um in den Archiven des Monte Casino zu stöbern. Es brachte nichts. Anstatt nun aber endlich Urlaub zu machen, scheuchte er meine Mutter und mich in glühender Mittagshitze durch das antike Rom, prahlte mit seinen Latein- und Geschichtskenntnissen und hetzte uns dann durch die Ruinen von Pompeji. Mutter zornte, ich weinte vor Durst, doch Vater wollte uns unbedingt noch das geniale Abwassersystem und das antike Bordell des untergegangenen Pompeji zeigen. Mutter lief vor Scham rot an, ich konnte mit den Fresken nichts anfangen, Vater grinste wissend. Neapel durchliefen wir, wie gewohnt, im Eilverfahren: Photo, eine Flasche Wasser und weiter ging's. Mutter fasste allen Mut zusammen und wollte endlich einmal Spaghetti in einem Restaurant ausprobieren. Sie war ihr eigenes Dosenfutter leid. Doch das erschien Vater als unnötiger Luxus. Für ihn waren alle Italiener per se Betrüger. Das Reiseziel war auch nicht erfüllt. Leutnant Erwin Hummler konnte nicht gefunden werden. Also folgte das zweite Reiseziel: Urlaub! Es war Ferragosto,(lat:Feriae Augusti=Festtag des Augustus), der höchste italienische Feiertag. Capri, Sorent, die Amalfiküste waren für Vater zu teuer, ergo fuhren wir über die Abruzzen hinüber an die Adria. In Pescara schlugen wir endlich unser Zelt auf, der Urlaub konnte beginnen...bis uns ein italienischer Papagallo entdeckte. "Mein Gott, sieht der Kerl gut aus", schwärmte meine Mutter. Braun gebrannt, graue Schläfen und den Charme eines Vittorio de Sica. Er begrüsste uns sofort mit dem Faschistengruß, Mutter konnte den reflexartig hochgeschossenen Arm Vaters gerade noch bändigen. Langsam kam Alvaro Morricone auf den Punkt. Er war schon in den zwanziger Jahren mit seinem Duce (Benito Mussolini) im schwarzen Hemd der Faschisten nach Rom marschiert und hatte immer noch excellente Verbindungen. Er versprach uns, das Grab Onkel Erwins zu finden. Vater glaubte dem Angeber kein Wort, doch er nahm gerne die Einladung zu einem grossartigen italienischen Essen in dessen Haus in Chieti an, denn das kostete ihn ja nichts. Wir genossen unseren Urlaub, entdeckten Rimini, Milano Maritima, Cesenatico und noch einmal Venedig. Alvaro Morricone hatten wir längst vergessen und Oma war traurig ob unseres Misserfolges nach der Suche des Grabes ihres gefallenen Sohnes. Doch eines Tages, es war im Jahre 1958, stand der liebenswerte und aufdringliche Italiener mit strahlendem Lächeln vor unserer Türe im heimatlichen Deutschland und überbrachte uns die Umbettungsurkunde von Leutnant Erwin Hummler auf den Friedhof von Pontecorvo. Omi befahl uns allen, sofort nach Italien zu fahren, sie zwängte sich selbst in unseren Opel und so besuchten wir das Grab ihres Sohnes am Monte Casino, das Alvaro Morricone auf seine Kosten mit einem würdigen Grabstein versehen hatte. Omi weinte vor Glück, nun hatte sie wenigstens einen Platz zum trauern. Dieses Glück einer trauernden Mutter war ihr bis zu ihrem Tode für ihren in Russland vermissten Sohn Otto Hummler nicht vergönnt. Doch Alvaro Morricone wurde von nun an bis zu seinem Tode ein fester Bestandteil unserer Familie.

Monsieur Rainer


Tuesday, July 13, 2010
Im SPIEGEL-Forum darf Frankreichs Präsident als Winkeladvokat bezeichnet werden
Haben Sie schon ein einziges Mal einen solchen beleidigenden Beitrag in einem französischen Presse - Forum über einen deutschen Politiker gelesen? Im übrigen erfüllt Ihre Behauptung, bei dem französischen Staatspräsidenten handele sich es um einen Winkeladvokaten, den Straftatbestand der Beleidigung! Gemäss dem Code penal der Republik Frankreich wird die Beleidigung eines Symboles des Staates oder einer Person mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren geahndet. Trotzdem wurde Ihr Beitrag im SPIEGEL - Forum veröffentlicht. Das ist bezeichnend für die Objektivität des SPIEGEL, der sich nicht einmal an seine eigenen aufgestellten Regeln hält.

Monsieur Rainer


Tuesday, July 13, 2010
Hasstiraden des SPIEGEL gegen Präsident Sarkozy !
Jeder negative Beitrag in diesem Forum über Präsident Nicolas Sarkozy wird im SPIEGEL veröffentlicht. Alle meine Beiträge, die sich ernsthaft und sachlich um Klarheit und Objektivität bemühten, fielen der SPIEGEL - Zensur zum Opfer. Ist das nun Journalismus oder billige Stimmungsmache? Mir ist es wurscht, ob der SPIEGEL an seinen bösartigen Tiraden gegen Frankreich und seinen Präsidenten erstickt, man kann alle meine Beiträge auf meiner homepage nachlesen, die begeistert geklickt wird.

Monsieur Rainer
Tuesday, July 13, 2010
Polanski ist frei !
Wer dermassen die Menschenrechte verletzt wie die Amerikaner, haben jedes Recht verwirkt, sich über europäische Justizstandarts aufzuregen. Die USA haben uns nicht Moral zu blasen.

Monsieur Rainer
Tuesday, July 13, 2010
Wiedererwachter deutscher Chauvinismus !
Eine Republik, die nicht einmal in der Lage ist, seine Fahrgäste mit der Bahn unbeschadet von a nach b zu bringen, sollte sich nicht so hochnäsig und herablassend über andere Nationen äussern. Frankreich hat zugegebermassen viele Probleme, Deutschland vielleicht nicht? Italien ist ebenfalls nicht gänzlich verfault! Die Justiz und Polizei funktioniert, der Norden Italiens prosperiert. Die Griechen sind ein liebenswertes Volk, vielleicht ein bisschen korrupt. Doch gibt das den Deutschen das Recht, sich über alle andere Menschen zu erheben? Fängt es in Deutschland schon wieder an, wie bei Wilhelm dem Plötzlichen?

Monsieur Rainer
Tuesday, July 13, 2010
Warum soviel Hähme aus Deutschland ?
Immer mehr ärgert mich die Rolle, die die Deutschen uns Franzosen zugedacht haben. Warum müssen ausgerechnet wir, die wir keinerlei Sympathie für Nicolas Sarkozy haben, den Staatschef gegen diese teilweise höhnischen, gehässigen, bösglaubigen, hähmischen Kommentare aus Deutschland in Schutz nehmen? Die Deutschen werden doch von den Frannzosen bewundert und verehrt! Die Kanzlerin Dr. Merkel geniesst höchstes Ansehen in Frankreich. Warum also benehmen sich die Deutschen gegenüber uns Franzosen derart feindselig? Nicolas Sarkozy hat das getan, was jeder französische Politiker in regelmässigen Abständen tut: Er stellt sich in der Tagesschau live und in Farbe den Fragen eines Reporters. Wann hat zum letzten Mal die Bundeskanzlerin eine Stunde den Deutschen ihre Politik erklärt und zu brennenden Fragen der Republik Stellung genommen? Zur Sache: Nicolas Sarkozy hat glaubwürdig erklärt, dass er es war, der die schwarzen Kassen im Elyséepalast abgeschafft hat und der Rechnungshof seit seinem Amtsantritt jährlich die Bücher des Elyséepalastes prüft. Er hat rigorose Sparmassnahmen in allen Ministerien durchgesetzt. Er ist dabei, die verheerende Politik der Sozialisten zu reparieren und das Renteneintrittsalter für Beamte von 55 auf 62 Jahren zu erhöhen. Auch gibt es zuverlässige Zeugen, dass er in 15 Jahren nur zweimal von Mme Bettencourt eingeladen war. Niemals habe er dabei Geld bekommen, beteuert die entlassene Buchhalterin unter Eid bhei einer richterlichen Vernehmung, nachdem sie vorher das blaue vom Himmel gelogen hat. Die Inspection Général de Finance hat in ihrem Untersuchungsbericht erklärt, dass Minister Wörth niemals Einfluss auf das Dossier Bettencourt genommen hat. Sogar die politischen Gegner Wörth's halten ihn für einen Ehrenmann. Vor dem Amtsantritt von Sarkozy wurden die Gehälter und Spesen der Minister in bar und unversteuert aus dem Fonds speciaux bezahlt. Auch das hat der Präsident verboten. Sicher muss man den französischen Präsidenten und seine Parvenu - Allüren nicht mögen, muss man sich dann aber als deutscher Nachbar und angeblicher Freund der Franzosen derart beleidigend gegenüber uns äussern? Hört ihr Deutschen jemals aus Frankreich solche Kommentare über Eure Politiker? Wir sind ein fröhliches und offenes Gastgeberland, das die Deutschen herzlich willkommen heisst, doch beleidigen müssen wir uns nicht von ihnen lassen.

Monsieur Rainer

Tuesday, July 13, 2010
Steffen Seibert wird Merkels Pressesprecher ?
Das war doch abzusehen. Er war einer der wenigen, ausser dem Theologen Hahne, der die Protestnote der ZDF - Redkateure gegen die Entlassung des Chefredakteurs Nikolas Brender nicht unterschrieben hat. Kluger Schachzug, Herr Seibert!

Monsieur Rainer
Monday, July 12, 2010
Der Bericht des SPIEGEL ist tendenziös !
Man muss nun wirklich kein Freund und schon gar kein Wähler von Präsident Nicolas Sarkozy und die ihn privat umgebende Schickeria wie der Bruni-Clan, Johnny Hallyday, Jean Reno und Christian Clavier sein, aber was recht ist muss recht bleiben! Nichts liegt mir ferner, als den französischen Präsidenten auch noch verteidigen zu müssen, das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausdenken wollen. Zur Sache: Jeder französische Präsident ist auf das Wohlwollen der grossen Patrons Frankreichs angewiesen. Das war bei Mitterand so, das war bei Giscard so, das war bei Chirac so und es ist nicht anders bei Sarkozy. Die Patrons und die Politiker sind durch dieselben Eliteschulen der Nation gegangen und wechseln häufig zwischen Posten in der Wirtschaft und der Politik hin und her. Es herrscht also ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis und gewachsene Verflechtungen wie etwa bei deutschen Korpsstudenten. Da wäscht schon mal die eine Hand die andere. Doch es gibt keinen einzigen belastbaren justiziablen Beweis, dass M. Wörth oder M. Sarkozy jemals einen illegalen Geldbetrag angenommen haben. Die IGF (Inspection Général de Finance), die die wohl die schärfste Kontrollbehörde der Finanzpolizei in Europa darstellt hat heute erklärt: Es gibt keinen Beweis für eine illegale Wahlkampfspende. Es gibt desweiteren keinen Beweis dafür, dass M. Wörth jemals in seiner Eigenschaft als Finanzminister Einfluss auf Entscheidungen bezüglich des Dossiers Bettencourt genommen hat. Seine Gattin ist eine hochangesehene Investment-bankerin und war bei der Banque Rothschild, bevor sie in die Vermögensverwaltung von Mmme Bettencourt eintrat. Richtig ist, dass der Blog Mediapart eine schwülstige und skandalöse Stimmungsmache betreibt, ohne dafür Beweise vorlegen zu können. Einziger Kommentar von Mediapart ist: "Das klingt doch plausibel!" Das hat nichts mit seriösem Journalismus zu tun. Die ganze Affaire ist nichts anderes als ein erbitterter Erb-und Rosenkrieg zwischen Liliane Bettencourt und ihrer Tochter Françoise Meyers-Bettencourt und hat nichts mit Präsident Sarkozy zu tun. Dies sind die Fakten und sie sind unbestreitbar!

Monsieur Rainer

Monday, July 12, 2010
INVICTUS :
Fussball ist ein Sport von Gentlemen für Hooligans, Rugby ist ein Sport von Hooligans für Gentlemen. Ich liebe Rugby. Hier in Frankreich ist es insbesondere im Südwesten des Landes der Nationalsport Nummer 1. Nach diesem Fussballspiel um die Weltmeisterschaft weiss ich wieder, was ich an Rugby habe. Pfui Teufel, haben sich die Holländer als Sportsmänner diskreditiert!

Monsieur Rainer

Monday, July 12, 2010
Spanien ist Fussballweltmeister und das ist gut so !
Wer ein solches Schlachtfest anrichtet wie die Holländer, der hat es nicht verdient, Weltmeister zu werden. Holland hat einen altmodischen, masslos brutalen und zerstörerischen Fussball gespielt und zurecht verloren. Spieler wie de Jong gehören auf die Anklagebank wegen schwerer Körperverletzung und haben nichts auf einem Sportplatz verloren. Wenn Holland nicht endlich lernt, nicht mit Hass auf den Gegner und Brutalität zu spielen, sondern einen eleganten und publikumswirksamen Fussball vorzuführen, dann hat diese Mannschaft nicht einmal verdient, jemals wieder in eine Qualifikation zu kommen. Wir haben genug von rabiaten Tretern und Schlägern wie den Holländern, faulen und satten Multimillionären wie Frankreich und Italien, wir wollen eleganten und technisch hochwertigen Fussball sehen! INVICTUS: Fussball ist ein Sport von Gentlemen für Hooligans, Rugby ist ein Sport von Hooligans für Gentlemen! Die Holländer sind weder Sportler, noch Gentlemen! Ich für meinen Teil habe nach diesem Endspiel für lange Zeit die Nase voll vom Fussball und wende mich wieder dem französischen Nationalsport Rugby zu!

Monsieur Rainer

Monday, July 12, 2010
Die Amis müssen es auf die harte Tour lernen !
Erst wenn die Amis merken, dass man weder Öl noch Geld fressen kann, dann werden sie lernen, ihre marode Infrastruktur in Ordnung zu bringen, mit den Resourcen hauszuhalten und ihre Gier nach Öl einschränken. Sie müssen lernen, mit ihrer Natur behutsam umzugehen, Kriege zu beenden und das Spekulantentum an der Wall Street abschaffen.

Monsieur Rainer
Friday, July 09, 2010
Falsch verstandener Korpsgeist !
In Frankreich wurde das Problem gelöst, als die Übergriffe der Polizei an der Bevölkerung unerträglich wurden: Beim Generaldirektor der Police Nationale im Pariser Innenministerium wurde eine Generalinspektion eingerichtet, die sich nur mit Vergehen oder Fehlverhalten von Polizisten befassen. Sie ist eine gefürchtete Truppe und hat auch disziplinarische Rechte. Man nennt sie auch " Les boeuf carottes ". Der IGPN (Inspecteur Général de Police Nationale) oder auch " La Police de Police " genannt, greift rücksichtslos durch. Warum gibt es so etwas nicht in Deutschland? Warum tragen die deutschen Polizisten keine Nummernschilder?

Monsieur Rainer
Friday, July 09, 2010
Macht euch frei !
Frei von der ewig währenden Dankbarkeit gegenüber den USA. Frei von der permanenten Paranoia der USA. Frei von den Kriegen der USA. Frei von der Gier nach Resourcen durch die USA. Wir sind ein einiges und selbstbewusstes Europa! Was haben unsere Bankdaten in amerikanischen Geheimdienst-computern zu suchen? Es reicht doch, dass sie von deutschen Geheimdiensten gespeichert werden. Oder glaubt irgendjemand noch an das Märchen vom Datenschutz?

Monsieur Rainer
Friday, July 09, 2010
Italien hört ab !
In Italien streiken die Journalisten! Bravo! Doch wo sind die Franzosen und die Deutschen? Jedermann weiss doch, dass man in Frankreich keine vertraulichen Gespräche am Telephon führen kann. Entweder sitzen der Inlandsgeheimdienst DST, die GIR, der Auslandsgeheimdienst DGSE oder die Brigade financière, oder alle zusammen, in jeder Leitung. Und glauben die Deutschen allen ernstes, dass es in ihrem Land anders ist, nur weil das das Gesetz verbietet? Ich lach mich schlapp über soviel Naivität !

Monsieur Rainer
Friday, July 09, 2010
Message von Monsieur Rainer
Bitte entschuldigen Sie alle Tippfehler. Ende des Jahres werden die Beiträge korrigiert und in einem Buch mit dem Titel " Nicht druckreif " veröffentlicht. Danke für ihr Verständnis!

Monsieur Rainer
Friday, July 09, 2010
Wenn ich ein Schweizer wäre........
...dann würde ich in Gelddingen etwas zurückhaltender auftreten. Ihr gehässiger Beitrag ist völlig unangebracht, ist es doch niocht gerade die Schweiz, die seit langer Zeit vom schmutzigen Geld aus allen Herren Ländern lebt? Bricht ihre Finanzwirtschaft zusammen, werden sie wieder ein Agrarland. Lesen Sie die Bücher von Prof. Jean Ziegler und werden sie etwas bescheidener. Wenn man sich als internationaler Hehler verdingt, sollte man nicht den Dieb beschimpfen!

Monsieur Rainer


Thursday, July 08, 2010
Alternativen ?
Jedoch sehe ich im linken Lager weder eine geschlossene Einheit, noch irgendeine Führungskraft. Mme Aubry ist hier in Frankreich nicht vermittelbar. Ségolène Royal ist verbrannt und im übrigen hat sie auch keine reine Weste. Der einzige Poid lourd im linken Lager ist Strauss-Kahn und der ist erstens vorbestraft und zweitens von Sarkozy korrumpiert worden. Die Absprache lautet: Strauss-Kahn wird Chef des IWF, tritt aber dafür nicht 2012 als Präsidentschaftskandidat an. Natürlich zählen in Frankreich Gentlemen-Agreements nicht viel. De Villepin? Eine echte Alternative: klug, überaus gebildet, stilsicher, humorvoll und durch sämtliche Eliteschulen Frankreichs gestählt. Er wäre eine echte Gefahr für Sarkozy. Zusammen mit Bayrou könnte er einen neuen Entwurf für die Franzosen anbieten. Natürlich haben wir alle dieses Schicke-Micki-Gehabe von Sarkozy und seiner Entourage satt, doch so leicht ist kein amtierender Präsident aus dem Sattel zu heben.

Monsieur Rainer
Thursday, July 08, 2010
Löw hat sehr gut gearbeitet: Grosses Kompliment !
Dem Bundestrainer ist etwas gelungen, was Frankreich, Italien und England noch bevorsteht. Er hat eine junge, hungrige und homogene Mannschaft aufgebaut, die zu den besten der Welt gezählt werden kann. Es besteht also kein Grund zur Traurigkeit. Die Spanier waren abgebrühter, die jungen Deutschen liessen sich von deren grossen Namen beeindrucken. Keine Blamage! Mit dieser deutschen Mannschaft kann das Land noch Grosses vollbringen. Bleibt zusammen und bleibt bescheiden. Wir alle sind stolz auf euch!

Monsieur Rainer
Thursday, July 08, 2010
Ruhe bewahren !
Gestern hat sich der Chefredakteur von Mediapart im TF 1 zu seinen Vorwürfen gegen Wörth und Sarkozy wörtlich so eingelassen: " Wir haben zwar keine Beweise, aber es wäre unter Berücksichtigung aller Umstände plausibel!" Ist das jetzt die neue Art von Journalismus? Man nimmt einige Informationsfetzen und fügt sie zu einem Puzzel zusammen, die weissen FLächen werden als "plausibel" deklariert. Man muss die ganze Art Sarkozy's und seinen Regierungsstil wirklich nicht mögen, doch so kann man mit politischen Gegnern nicht umgehen. Im übrigen: Die französische Verfassung garantiert dem Präsidenten der Republik absolute Immunität. Er kann während seiner Amtszeit weder von einem Staatsanwalt vorgeladen, noch vernommen werden, er kann nicht angeklagt und schon gar nicht abgesetzt werden. Also ist die ganze Diskusion überflüssig. Der UMP wird dieser Skandal zweifellos schaden, jedoch werden die zutiefst zerstrittenen Linken nicht davon profitieren, denn die haben noch mehr Dreck am Stecken. Die Skandale, die Mitterand seiner Nachwelt hinterlassen hat, sind bis heute nicht justiziabel aufgearbeitet. Wer profitiert also davon? Der rechtsreaktionäre Front National (FN) von Jean Marie Le Pen. Ist das das Ziel dieser Diffamierungskampagne? Nein, es ist nur ein Abfallprodukt. Auch Sarkozy ist nur ein Kollateralschaden in der erbitterten Auseinandersetzung zwischen Liliane Bettencourt und ihrer Tochter Françoise Meyer-Bettencourt. Mein Rat: Hängt die Sache tiefer, bevor noch irgendjemand verletzt wird. Ich kann mich noch an den Selbstmord des ehemaligen Premierministers Pierre Beregovoi erinnern, der auch von der Presse mit üblen Verleumdungen in den Tod getrieben wurde. Hat die Presse nichts daraus gelernt? Einer hat einen finanziellen Vorteil an dieser ganzen Schmutzkampagne: Das Internetportal Mediapart steigert seine Anmeldungen von neuen Abonenten täglich.

Monsieur Rainer
Thursday, July 08, 2010
Die Berichterstattung aus Deutschland über Sarkozy ist lächerlich !
Es ist mir wahrlich ein Graus, aber in dieser lächerlichen Affaire muss ich unseren Präsidenten ausnahmsweise in Schutz nehmen. Zunächst einmal ist dies ein erbitterter Erbstreit zwischen Liliane Bettencourt und ihrer Tochter Françoise Meyer-Bettencourt. Wer so eine Tochter hat braucht keine Feinde mehr. Sie ist von Gier zerfressen, wollte ihr Mutter entmündigen lassen und klagt gegen einen Freund der Familie, der Zuwendungen in Höhe von 1 Milliarde Euro bekommen hat. In Anbetracht des zu vererbenden Gesamtvermögens von 17 Milliarden Euro wahrlich ein Nasenwasser. Die Waffen dieser Tochter sind: Bespitzelung der Mutter durch das Hauspersonal, Tonbandmitschnitte des Butlers der alten Dame, ein ominöses Büchlein einer entlassenen Buchhalterin und ein anonymer Internet - Blog, der täglich neu schmutzige Details ohne jeden Beweis in die Welt setzt. Möglich, dass Mme Bettencourt die politische Landschaft gepflegt hat. Na und? Glaubt irgendjemand allen ernstes, mann könnte einen französischen Staatspräsidenten für 150.000 Euro kaufen? Das ist erstens absurd und zweitens, selbst wenn er eine illegale Spende angenommen hätte, könnte er dafür strafrechtlich gar nicht verfolgt werden. Die französische Verfassung garantiert dem Staatspräsidenten absolute Immunität. Er braucht sich zu solchen Anwürfen gar nicht zu äussern, braucht keiner Vorladung eines Richters folge zu leisten, er ist also intouchable! Der Präsident ist nicht absetzbar! Mir ist schleierhaft, wie die Deutschen sich über so etwas aufregen und erheben können. Kehrt lieber vor der eigenen Haustüre! Im Rahmen meiner Recherchen zu meinen Politthrillern habe soviel Material gesammelt, dass ich mindestens zwei ehemalige deutsche Bundesminister, einen ehemaligen Ministerpräsidenten und einen Landgerichtspräsidenten für Jahre ins Gefängnis bringen könnte. Also haltet besser das Maul!

Monsieur Rainer

Wednesday, July 07, 2010
Alles was recht ist
Niemals würde ich mir anmassen, dass ich auch nur den Hauch einer Ahnung vom Umfang der Skandale und Ranküne in meiner französischen Heimat hätte. Dafür ist der Wust der Skandale zu Politik-übergreifend. Ich lebe auch erst seit 1953 in diesem Land und habe insgesamt 18 Politthriller geschrieben, die von mir sehr genau recherchiert wurden. Gleichwohl räume ich ein, verehrter Forist, dass ich niemals von mir behaupten könnte, dieses ganze Politiker-Geflecht zu durchschauen, allenfalls an der Oberfläche. Zur Sache: Es gibt keinen einzigen justiziablen Beweis für eine unkorrekte Zahlung an Monsieur Sarkozy. Was es gibt, ist eine an Bösartigkeit nicht mehr zu überbietende Tochter, eine entlassene untreue Buchhalterin und ein Media-Blog, der ungestraft und anonym jeden Tag neuen Schmutz über Madame Bettencourt und M. Sarkozy verbreiten darf. Ich bin weit entfernt davon, jemals einen Politiker Frankreichs in Schutz zu nehmen, doch jeder Jurist fragt sich bei einer Affaire zunächst: Qui bono? Die UMP profitiert nicht von dieser Kampagne, das ist klar! Die Sozialisten, die noch viel mehr Dreck am Stecken hat, schon gar nicht. Aber die Front National von Jean-Marie Le Pen gerät plötzlich in ungeahnte Höhen. Im übrigen bleibe ich dabei, Cher Monsieur, das hat keine politische Dimension, sondern ist ein Rosenkrieg zwischen der Tochter und der Mutter Bettencourt, der eben mit allen Mitteln ausgefochten wird. Und wer allen ernstes glauben sollte, dass Monsieur Sarkozy wegen so einer quantité negligable zurücktreten würde, der kennt Frankreich nicht. Französische Präsidenten haben schon ganz andere Skandale mit völlig anderen Dimensionen durchgestanden, ohne bleibenden Schaden zu nehmen.

Monsieur Rainer
Wednesday, July 07, 2010
Meine Herren Foristen,
All Ihre Annahmen sind falsch. Richtig ist folgender Sachverhalt: Madame & Monsieur Bettencourt haben zusammen eine Tochter, mit der sich jedes Elternpaar nur als geschlagene Menschen fühlen können. Das Elternpaar pflegen seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft mit einem Künstler, dem sie hin und wieder etwas Geld, Kunst und Zuneigung zukommen liessen. In Anbetracht eines Gesamtvermögens von 17 Milliarden Euro sind diese Zuwendungen in Höhe von 1 Milliarde Euro eine quantité négligable. Doch die Tochter von Liliane Bettencourt rast vor Eifersucht. Sie fürchtet im Falle des Ablebens ihrer Mutter n u r 16 Milliarden Euro zu erben, wollte deshalb ihre durchaus rüstige Mama entmündigen lassen und überzieht ihre Mama und den Künstler nun mit Prozessen wegen des Verdachtes des " abus de faiblaisse". Da Liliane Bettencourt nicht im Traum daran denkt, nachzugeben und gestern sogar ein erfrischendes Interview im französischen Fernsehen gegeben hat, zieht nun die Tochter alle Register und wäscht schmutzige Wäsche. Sie hat den Butler von Madame beauftragt, ihre Mutter abzuhören, lässt die Vermögensverwalterin aus dem Nähkästchen Plaudern, an wen denn alles Briefumschläge gegangen seien, alles nur, um ihrer Mutter zu schaden und sie in die Klappsmühle einweisen zu lassen. Ist das schiere Habgier der Tochter oder reine Mutterliebe? Präsident Sarkozy ist dabei nur ein unbedeutender Kollateralschaden im Krieg zwischen und Mutter und Tochter Bettencourt. Die Häme gegen Nicolas Sarkozy ist also fehl am Platze. Es geht gar nicht um ihn! Alles was recht ist, kehren wir zur Sachlichkeit zurück!

Monsieur Rainer
Tuesday, July 06, 2010
Warum sprechen die Deutschen oft so verächtlich über die Franzosen ?
Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit meint der Deutsche, sich über uns Franzosen abfällig äussern zu müssen. Das ist schade, denn die meisten Deutschen sprechen nicht einmal die französische Sprache, kennen unsere Kultur und unsere Lebensgewohnheiten nicht, wissen nichts über die innerfranzösische Politik, sehen selten einen französischen Fernsehsender. Woher kommt also dieser ganze Hohn und Spott?
Wissen die Deutschen eigentlich nicht, dass die Franzosen Deutschland lieben, es als grosses Vorbild nehmen, sich lebhaft für Deutschland interessieren, Millionen von Teenies deutsch lernen, um die Texte von "Tokio-Hotel" verstehen zu können? Wissen die Deutschen nicht, dass die Franzosen alles lieben was aus Deutschland kommt: Eure Arbeitsfreude, Euere korrekten Beamten, Eure Kanzlerin, Eure Autos, Eure Disziplin und Eure in französischen Augen korrekten und fleissigen Regierungsmitglieder! Sagt mal Ihr Deutschen, wenn Ihr das alles so hört: Schämt Ihr Euch eigentlich ein kleines bisschen? Ist denn in Deutschland wirklich alles so perfekt, wie der Franzose glaubt?

Monsieur Rainer
F-06410 Biot
Tuesday, July 06, 2010
Die Franzosen sollen erschüttert sein ? Ein Witz !
Hierbei muss streng zwischen den Bürgern Frankreichs und deren Regierung unterschieden werden. Es ist höchst zweifelhaft, ob die Regierungsmitglieder auch nur im geringsten erschüttert sind. Skandale hat es gegeben, seit der sozialistische Präsident François Mitterand in den Elyséepalast einzog. Und dies in einem Ausmass, die die Umschläge von Mme Liliane Bettencourt ein besseres Trinkgeld darstellen. Da wurden Fregatten nach Taiwan verschoben und Kick-back-Provisionen kassiert. Da wurden Blutdiamten aus Afrika angenommen und dafür Waffen nach Angola geschmuggelt. Da wurden mit dem HIV-Virus verseuchte Blutkonserven verscherbelt, Bargeld-Spenden in Spielcasinos gewaschen, damit man damit die Wahlkämpfe finanzieren kann, fiktive Beamte auf die Lohnlisten gesetzt, um deren Gehälter für den Wahlkampf auszugeben. Alles ist bekannt, die Regierung ist vielleicht ein klein wenig ärgerlich, weil es herauskam, doch das französische Volk ist kein bisschen überrascht. "Das war schon immer so und wir fahren jetzt in den Urlaub", ist der Kommentar der meisten Franzosen. Die Deutschen sollten sich nicht zu sehr darüber aufregen, gerade ihnen steht es nicht zu, über die Franzosen zu urteilen. Der französische Auslandsgeheimdienst DGSE dürfte genauestens über die Verfilzungen der deutschen Republik informiert sein.

Monsieur Rainer
Tuesday, July 06, 2010
Friedennobelpreis für Sepp Blatter ?
Ich finde das gut. Arafat hat ihn bekommen, da steht dem Chef des FIFA-Clans Sepp Blatter dieser Preis auch zu. Es ist nichts mehr unmöglich in dieser Welt. Mir mangelt es an Ekel und an Spucke. Meine Frau hat auch keine Eimer mehr, die ich noch nicht vollgekotzt hätte. Doch es wird so kommen. Es ist beruhigend, dass ich schon ein alter Knacker bin und das alles nicht mehr ausbaden muss. Ich habe die Nazis gesehen, ich habe die Wendehälse in der frühen BRD gesehen, ich habe die SED und ihre Rechtsnachfolger gesehen, warum sollte ich mich noch darüber wundern, dass ein Mafiosi den Friedensnobelpreis bekommt? Alles ist möglich, aber bitte nicht mehr mit mir! Diese Welt geht vor die Hunde und das ist gut so! Fahrt zur Hölle !

Monsieur Rainer
Monday, July 05, 2010
La comédie française Teil II
Verschwendung liegt den Emporkömmlingen Frankreichs im Blut. Und hier bitte ich zu unterscheiden: Der französische Bürger, der französische Adel und das schwerreiche Grossbürgertum verabscheuen es zutiefst, mit ihrem Geld anzugeben. Das höchste der Gefühle für einen Multimillionär ist ein Citroën C 6 ( Kaufpreis 60.000 Euro), ein Appartement in Paris und eine Villa in Deauville oder an der Côte d'Azur. Er kleidet sich geschmackvoll aber dezent und verachtet die sogenanten Arrivisten. Zu diesen Verächtern zählen der französische Grossbürger und der gemeine Citoyen. Diese ganze Mischpoke rund um den Emporkömmling Sarkozy mit samt dessen Entourage ist in ihren Augen abstossend und degutant. Ausser der von Hause aus schwerreichen Carla Bruni, die eher zur Jeunesse doré der Rive gauche gezählt werden muss, ist das ganze Umfeld des Präsidenten ein Horde von Emporkömmlingen, die bis auf einige Ausnahmen nicht die Kaderschmieden durchlaufen und die Weihen der Grands Ecoles bekommen haben. Um so unverschämter bereichern sich die kleinen hochgekommenen Winkeladvokaten in ihren Ämtern. Alleine 7000 Dienstwohnungen wurden auf Staatskosten besetzt und renoviert. Zigarren, Maîtressen, teure Klamotten, handgemachte Schuhe, teurer Schmuck, Abendgardarobe, 50 Köche pro Ministerium, hunderttausende von Flaschen des teuersten Weines in allen Kellern der Ministerien bis hinauf zum Senat usw. zahlt der Steuerzahler diesem Lumpenpack. Natürlich gehört dazu auch ein standesgemässer Flieger. Nur, das hat nicht mit dem UMP - Mann Sarkozy angefangen, das fing 1981 mit dem Sozialisten François Mitterand an. Die Skandale von damals werden heute noch justiziabel abgearbeitet. Wir Franzosen wissen, was wir von diesen Leuten zu halten haben und sind durchaus in der Lage, mit den Herrschaften fertig zu werden. Die deutschen Politiker sind ebenfalls Meister der Geldverschwendung mit ihren unnützen Flügen, ihren beiden Regierungssitzen und ihren unzähligen Panzerkalaschen. Doch es hat alles etwas weniger Klasse. Ich muss immer lachen, wenn ich so einen Oberlehrer und Parteihansel sich in seine Panzerkarre zwängen sehe, er wirkt so furchtbar deplatziert und spiessig. Nicht die Spur eines Bauf wie z.B Sarkozy, eher ein Tocard wie z.B. Schröder. Vive la difference!

Monsieur Rainer
Monday, July 05, 2010
Reisende, meidet Bayern! (Kurt Tucholsky)
Erstens bin ich Nichtraucher, zweitens bin ich sehr eng mit Bayern verbunden. Drittens liebe ich das Land und das Essen dieser wunderschönen Bergwelt. Was ich überhaupt nicht leiden kann an den Bayern, ist erstens ihr Schicke-Micki-Bussi-Bussi-Gehabe und zweitens ihre Intoleranz. Sie fühlen sich als die Verfechter der einzigen deutschen Wahrheit und als der Inbegriff des Rechtsstaates. Dabei ist das ganze Land von Grund auf politisch verfault und korrupt, dass einem schlecht werden kann. Ihr Bayern, kommt runter von euerm hohen Ross, Ihr seid ein kleines diebisches Bergvolk am Fusse der Alpen, dass als Fusskranke von Hanibal auf seinem Rückzug über die Alpen zurückgelassen wurde. Mehr nicht!

Monsieur Rainer
Monday, July 05, 2010
Tour de France
Kaum neigt sich FIFA - WM dem Ende zu, beginnt hier in Frankreich der kollektive Wahnsinn: Die Apothekenrundfahrt!
Wie abstossend verlogen ist dies Radrennen!

Monsieur Rainer
Sunday, July 04, 2010
Jungs, bleibt cool und bescheiden !
Euer Spiel war wunderschön anzusehen. Das war Fussball vom feinsten. Technisch und taktisch perfekt. Man sieht, wenn ein Trainer den Mut hat, sich gegen Verbandsfunktionäre durchzusetzen und eine junge, hungrige Mannschaft mit den besten Tricks und Schachzügen ausstattet, dann braucht eine solche Mannschaft keinen Respekt vor den Parfümtruppen dieser Welt zu haben. Diese ganzen satten, müden, unmotivierten Multimillionäre aus England, Italien und Frankreich kann eine junge deutsche Nationalmannschaft mit Ehrgeiz und Respektlosigkeit durchaus vorführen. Dazu braucht es auch keinen total überbewerteten und überaus wehleidigen Ballack. Denn auch er kommt von so einer überheblichen Parfümtruppe wie dem FC Chelsea. Vergesst den Beau und spielt so weiter, wie gehabt. In dieser jetzigen Form wird es jede Mannschaft schwer haben, euch zu schlagen. Dabei ist jeglicher Nationalismus und Chauvinismus fehl am Platze. Denn nach dem Hochmut kommt der Fall. Also cool, bescheiden, aber respektlos bleiben. Wer war eigentlich dieses Rumpelstilzchen mit schwarzer Hose und roter Jacke, das immer eingeblendet wurde, wenn Deutschland ein Tor geschossen hatte? Wie kommt diese tiefergelegte Schnepfe in die Prominentenloge? Kein Mensch um sie herum interressierte sich für sie, wenn sie wieder einmal zeigen wollte, wie verbunden sie mit dem deutschen Fussballvolk ist. Das soll wohl schöne Bilder geben und Volksverbundenheit suggerieren, die das Rumpelstilzchen gar nicht hat. Das merkte auch der FIFA - Pate, der sich einen Dreck um dieses hüpfende Etwas kümmerte. Der Südafrikanische Staatspräsident blickte eher befremdet auf dieses merkwürdige Wesen, das doch allen ernstes glaubte, vom Glamour unserer Nationalmannschaft ein bisschen profitieren zu können. Ihr Schautanz war abstossend,ungelenk, anmassend, teuer und völlig nutzlos. Ihr ist nichts mehr peinlich! Jede Wette: Als nächstes versucht Herr Kaiser vom Schloss Bellevue die selbe Nummer! Es könnte uns allen wurscht sein, wenn diese Wixxser nicht mit je einem Airbus der Bundeswehr anreisen würden und der deutsche Steuerzahler diesen vermeintlichen Werbegag auch noch bezahlen müsste.

Monsieur Rainer
Sunday, July 04, 2010
Hurra ! Bundespräsident Wulff ist für .....
Brücken bauen,
Menschenrechte,
Christliche Werte,
Miteinander,
schönes Wetter,
Deutschland wird Fussballweltmeister,

Habe ich noch etwas vergessen?

Ach ja, natürlich, für den Weltfrieden !!!!


Ich auch, doch bekomme ich dafür ein Schloss und 200.000 Euro p.a. lebenslänglich?

Was ich darüber denke, schreibe ich lieber auf meiner homepage, im SPIEGEL würde so etwas der Zensur zum Opfer fallen.

Fazit: Ich halte Herrn Christian Wulff für die Stradivari unter den politischen Arschgeigen dieser Bundesrepublik Deutschland. Hoffentlich verklagt er mich !

Monsieur Rainer


Friday, July 02, 2010
Mir ist alles wurscht !
Was habe ich mir für eine Mühe gemacht mit meinen Beiträgen in den letzten Wochen und Monaten. Vorschläge zur Reform der Demokratie, Vorschläge zur Verschlankung des Staates. Vorschläge zu einem einfachen Steuersystem. Vorschläge zur Direktwahl von Abgeordneten und Bundespräsidenten. Und nun? Plötzlich ist Wulff der Liebling der Deutschen und der meisten Foristen! Tut mir leid, da versagt auch meine Sprachgewalt. Resignation! Frust! Aus! Ende der Diskussion!

Monsieur Rainer


Friday, July 02, 2010
Sind die Deutschen verrückt geworden?
Bis gestern hatte ich geglaubt, dass es möglich sein muss, die Systemfehler im Grundgesetz zu verändern. Ich habe hier an dieser Stelle immer und immer wieder daraufhingewiesen, dass es auf Dauer nicht gut gehen kann, dass eine Regierung permanent Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung betreibt. Daher trat ich stets für die Direktwahl der Abgeordneten ein, ich forderte die Abschaffung der Listenplätze und die Beendigung der Parteiendiktatur. Ich war entweder für die Abschaffung des Amtes des Bundespräsidenten oder wenigstens für seine Direktwahl durch das Volk. Doch heute bin ich mir gar nicht mehr sicher. Wenn ich die neuesten Umfragen lese, dann muss ich erfahren, dass eine grosse Mehrheit gerade ihr Herz für Herrn Wulff entdeckt hat. Alle haben ihn plötzlich lieb. Es waren doch dieselben Leute, die sich mehrheitlich noch für Gauck ausgesprochen hatten. Beginnt also der Amtsbonus schon vor der Vereidigung des Präsidenten zu wirken? Hat er plötzlich einen Heiligenschein bekommen? Ist schon vergessen, was für ein wüstes Parteiengeschacher uns da vorgeführt wurde? Dieses Volk scheint mir gar nicht reif für eine Demokratie, es führt sich auf wie Aktionäre, frei nach Hermann Josef Abs: "Erstens dumm und zweitens frech, dumm wenn es diese Politiker wählt und frech, wenn diese dann nicht ihren Erwartungen entsprechen". Zitatende. Man kann sich vor solchem Urnepöbel nur angewidert abwenden.

Monsieur Rainer
Friday, July 02, 2010
Da wendet sich der Forist mit Grausen
Es ist wirklich zum verzweifeln in Deutschland. Was haben sich die Menschen über die Wahl des Bundespräsidenten aufgeregt und nun haben sie ihn plötzlich alle lieb. Doch ich möchte dem deutschen Michel entgegenrufen: Erstens ist die Bundesversammlung von keinem deutschen Bürger legitimiert worden. Zweitens wurden nur wenige Abgeordnete in direkter Wahl durch das Vok gewählt. Ergo konnte also die Wahl des Herrn Wulff gar nicht den Anspruch auf eine demokratische Legitimation erhalten. Was uns da vorgespielt wurde war ein wüstes Parteiengeschacher und sonst gar nichts. Selbst ein besserer Kandidat hätte dabei Schaden genommen. Schlussendlich ist mir ein studierter Theologe immer noch lieber als ein christlich-fundamentalistischer Sektierer wie Herr Wulf. Mich hat fast der Schlag gerührt, als ich seine Antrittsrede hörte: "Gott schütze unser Land!" Was hat eigentlich irgendein Gott mit einem Land zu tun? Diese verquere und verquaste Gläubigkeit kommt mir schon spanisch vor. Vor solchen Leuten sollte man sich in Acht nehmen, das ist meine Lebenserfahrung. Das alles lässt nur einen einzigen Schluss zu: wir sollten dieses Amt so schnell als möglich abschaffen und die ganzen Systemfehler des Staates beseitigen, damit endlich eine wirkliche Demokratie entsteht.

Monsieur Rainer
Friday, July 02, 2010
Jungs bleibt cool !
Lasst Euch nicht provozieren und hört auf damit, über die Sender zun giften. Erstens ist das nicht Eure Aufgabe und zweitens mangelt es auch am Intellekt. Wenn man Lahm in seinem Kindergarten - Deutsch polemisieren hört, füchtet man, dass er ein Kollateralschaden irgendeiner Hilfsschule ist. Also, mein Rat, haltet den Mund und tut das, wofür Ihr bezahlt werdet: Fussball spielen !
Thursday, July 01, 2010
Jungs bleibt cool !
Lasst Euch nicht provozieren und hört auf damit, über die Sender zun giften. Erstens ist das nicht Eure Aufgabe und zweitens mangelt es auch am Intellekt. Wenn man Lahm in seinem Kindergarten - Deutsch polemisieren hört, füchtet man, dass er ein Kollateralschaden irgendeiner Hilfsschule ist. Also, mein Rat, haltet den Mund und tut das, wofür Ihr bezahlt werdet: Fussball spielen !
Thursday, July 01, 2010
Warum ist der deutsche Michel denn nicht glücklich ?
In keinem anderen Land der Erde ist es möglich, dass eine Werbeikone zum Präsidenten gewählt wird. Lange Jahre ist Herr Kaiser von der Hamburg - Mannheimer durch unser Wohnzimmer geschlichen und hat uns mit allerlei Versicherungen abgesichert. Er hat sich um uns gesorgt und war immer für uns da. Wenn es brannte, wenn Oma krank wurde, wenn der Köter Nachbars Katze gebissen hatte, wenn Herr Maier bei Glatteis auf unserem Bürgersteig auf die Fresse fiel, immer war der liebe Herr Kaiser da. Da hat der Mann doch unser aller Vertrauen verdient und wird nun als Krönung für seine jahrelange Fürsorge zum Bundespräsidenten gewählt. Sie denken wohl, dass ich spinne? Herrn Kaiser gibt es ebensowenig wie ein demokratisch legitimierter Bundespräsident. Es ist alles nur eine Werbeveranstaltung: Hier für eine Versicherung, dort für eine angebliche Demokratie.

Monsieur Rainer
Thursday, July 01, 2010
Ekel
Ich wendete mich schon vor langer Zeit angeekelt von dieser Pseudo - Demokratie ab. Frau Dr. Merkel ist keine Demokratin, sie hat es nie gelernt. Sie weiss nur eines, nämlich wie man Macht erhält. Das hätte für die DDR gereicht, nicht aber für die Bundesrepublik Deutschland. Wenn sich der deutsche Michel das alles noch länger bieten lässt und sogar noch als demokratische Veranstaltung verkaufen lässt, dann ist er noch dümmer, als ich ohnehin schon glaubte.

Monsieur Rainer

Thursday, July 01, 2010
Pseudo - Demokratie
Diese Veranstaltung hatte auch sein Gutes: Auch der letzte Michel, der in seiner kindlichen Einfalt immer noch von Demokratie und der Würde des hohen Amtes fabuliert, hat gestern anschaulich vorgeführt bekommen, was Deutschland ist: eine Parteiendiktatur. Mit Demokratie hatte dieses lächerliche Spektakel der Wahl eines Bundespräsidenten überhaupt nichts zu tun. Demokratie ist, wenn das Volk über seine Politiker und sein Staatsoberhaupt abstimmt. Die Bundestagsabgeordneten sind in ihrer Mehrheit nicht direkt vom Volk gewählt, die Wahlmänner der Bundesversammlung hat das Volk auch nicht gewählt, ergo ist auch der Bundespräsidentendarsteller nicht durch das Volk legitimiert. Es war nur ein wüstes Geschacher der Parteien und der ebenfalls nicht vom Volk gewählten Bundeskanzlerin. Dies ist keine Demokratie, dies ist eine Pseudoveranstaltung, die dem Urnenpöbel vorgaukelte, dass so eine Demokratie aussieht. Und deshalb ist dieses ganze Land ein Witz! Dessen Bürger sind selbst schuld, wenn sie sich diesen ganzen Mist auch noch als Demokratie verkaufen lassen. Es ist schlicht gleichgültig, wer bei einer solchen Pseudo-Veranstaltung gewinnt: Er ist nicht demokratisch legitimiert und hat also auch nicht unseren Respekt verdient!

Monsieur Rainer
Thursday, July 01, 2010