Blog 01.01.2012 - 31.03.2012

Friday, March 30, 2012
Die Franzosen und die Deutschen sind die Hauptverursacher der Eurokrise!

Die Eurokrise wird in Deutschland und Frankreich entschieden! Deutschland ist mit seinen Leiharbeitern, seinen Dumpinglöhnen, seinen fehlenden gesetzlichen Mindestlöhnen, seinen überbordenden Haushaltsdefiziten, seinen hochsubventionierten Exporten von Waffen und Agrarprodukten der grösste Profiteur des Euro und verschuldet mit seinen unredlich erwirtschafteten Exportüberschüssen die Eurokrise. Financial Times Deutschland hat diese Wettbewerbsvorteile zurecht als "Wettbewerbsverzerrung“ bezeichnet! Die deutschen Exportüberschüsse gehen zu Lasten der EU – Mitglieder, da 60% aller deutschen Waren in die EU – Länder exportiert werden.

Wie soll ein griechischer Olivenpflanzer existieren können, wenn Lidl den griechischen Markt mit Billigoliven überschwemmt? Wie soll der spanische Fleischermeister erfolgreich wirtschaften, wenn in Deutschland für 1 – 3 Euro Stundenlohn geschlachtet wird und die Agrarindustrie, vorallendingen die Gross – Mast – Betriebe, mit Milliarden von Euro vom deutschen Steuerzahler subventioniert werden? Wie soll ein südeuropäisches Land existieren können, wenn Kredite davon abhängig gemacht werden, dass unsinnige deutsche Panzer, Flugzeuge und sonstiges Kriegsgerät gekauft werden müssen? Das unwegsame Griechenland hat eine Armee von 200 Panzern aus der Produktion von Kraus – Maffei und Rheinmetall gekauft. Damit hat Griechenland die grössten Panzerdivisionen aller europäischen Staaten! Wozu? Wer bedroht Griechenland? Und wie soll sich das Land an der Ägäis ausgerechnet mit Panzern gegen einen Angriff von See her zur Wehr setzen? Da helfen dann nicht einmal mehr die beiden sündteuren französischen Fregatten, die ein französische Rüstungskonzern dem armen bankrotten Land aufs Auge gedrückt hat!

Der hochintelligente italienische Ministerpräsident Mario Monti hat erst gestern völlig zu recht bemängelt, dass gerade Deutschland und Frankreich die grössten Schuldenmacher der Eurozone sind. Während Italien im Jahre 2013 einen ausgeglichenen Haushalt hat, wird die Staatsverschuldung seit 1971 in Deutschland immer grösser. Deutschland leistet sich eine aufgeblähte Kleinstaaterei, die noch vor das Jahr 1871 zurückgeht. Von sparen keine Spur! Nicht einmal im höchsten Konjunkturboom schafft es Deutschland, einen ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen. Von Tilgung erst recht keine Spur! Schminkt man die deutschen Haushalte einmal ab, kommt unter der Maskerade eines scheinbar vertretbaren Haushaltsdefizites, ein Schuldenberg von über drei Billionen Euro zusammen. Kunstvoll wird die zweite Buchführung einer Kosmetik unterzogen, die die ganzen Schatten- und Neben – Haushalte verbergen sollen. Bürgschaften werden erst gar nicht mitgezählt. Rückstellungen für Pensionen von Beamten gibt es nicht, obwohl hier Haushaltsrisiken in Milliardenhöhe schlummern! Würde man Deutschland ein Spardiktat aufzwingen, wie es Sarkozy und Merkel grossspurig den "faulen“ Südeuropäern aufoktruieren, dann wäre es bald vorbei mit der deutschen Bequemlichkeit und Selbstgerechtigkeit.

Doch solange der deutsche Michel die Sportschau, Chips, Bier und "Wetten dass“ hat, wird sich nichts bewegen in diesem verkalkten Land. Er lässt sich gerne täuschen von herrlichen DAX – Gewinnen, den geschönten Haushalten und den verlogenen Arbeitslosenstatistiken. Es ist ihm auch egal, dass neun Millionen Arbeiter von ihren Billiglöhnen nicht leben können, dass jeder vierte Arbeitnehmer von hoffnungsloser Altersarmut bedroht ist, dass die Gewerkschaften es zuliessen, dass die Reallöhne seit 1991 um insgesamt 21,7% gesunken sind, während 10% der deutschen Oligarchie immer reicher werden. Der deutsche Michel kräht zwar neidisch nach einer höheren Steuer für die Millionäre, übersieht dabei aber gerne in seiner trostlosen Einfalt, dass kein deutscher Millionär den Spitzensteuersatz überhaupt bezahlt. Deutschland ist zum Mekka von Fiskal – Absurdistan verkommen, denn 70.000 Einzel – Ausnahmevorschriften im Steuerrecht machen es einem Heer von Steuerberatern möglich, ihre reiche Klientel arm zu rechnen.

Von Frankreich, das sich auch im Eurokonzert zum Moralapostel aufschwingt, ganz zu schweigen. Nicht ein einziges Mal hat Frankreich jemals die Maastricht-Kriterien erfüllt. Aber Sarkozy und Merkel spielen den Oberlehrer Europas! Das ist in einem Masse unredlich, dass es einem den Atem verschlägt!

Wenn Deutschland und Frankreich nicht endlich lernen, radikal ihre Haushalte abzurüsten, dann wird diese Idee einer gemeinsamen Währung, die auch eine Klammer für ein vereintes Europa ist, jämmerlich zusammenbrechen. Deutschland und Frankreich sollten sich abgewöhnen, in chauvinistischer Weise über andere Länder herzuziehen, sie sollten sich endlich ihrer Verantwortung für Europa bewusst werden und vor ihrer eigenen Türe kehren. Dem deutschen Michel muss endlich klargemacht werden, dass von den vielen Milliarden für die diversen Rettungsschirme, die Südeuropäer keine 10% sehen, sondern dass damit nur die heimischen Banken gestützt werden, die prächtig am Bankrott der Südeuropäer verdienen!

Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen!


Rainer Kahni
Monsieur Rainer
Thursday, March 29, 2012
SPIEGELONLINE: In Spanien entscheidet sich die Eurokrise!

Diese Schlagzeile samt dem Inhalt des Artikels in einem Masse falsch, dass es journalistisch schon fahrlässig ist. Ich muss es einmal in aller Härte sagen: Die Eurokrise wird in Deutschland entschieden! Deutschland ist mit seinen Billiglöhnen, seinen Dumpinglöhnen, seinen fehlenden gesetzlichen Mindestlöhnen, seinen überbordenden Haushaltsdefiziten, seinen hochsubventionierten Exporten von Waffen und Agrarprodukten der grösste Profiteur des Euro und verschuldet mit seinen unredlich erwirtschafteten Exportüberschüssen die Eurokrise. Mario Monti hat erst heute völlig zu recht bemängelt, dass gerade Deutschland und Frankreich die grössten Schuldenmacher der Eurozone sind. Während Italien im Jahre 2013 einen ausgeglichenen Haushalt hat, wird die Staatsverschuldung seit 1971 in Deutschland immer grösser. Deutschland leistet sich eine aufgeblähte Kleinstaaterei, die noch vor das Jahr 1871 zurückgeht. Von sparen keine Spur! Nicht einmal im höchsten Konjunkturboom schafft es Deutschland, einen ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen. Von Tilgung erst recht keine Spur! Von Frankreich, das auch im Eurokonzert das Maul aufreisst, ganz zu schweigen. Nicht ein einziges Mal hat Frankreich jemals die Maastricht-Kriterien erfüllt. Aber Sarkozy und Merkel spielen den Oberlehrer Europas! Das ist in einem Masse verlogen, dass einem schlecht werden kann!

Monsieur Rainer
Wednesday, March 28, 2012
Dominique Strauss - Kahn und kein Ende!

Es will einfach nicht enden! Dominique Strauss-Kahn ist gestern von einigen Untersuchungsrichtern von 14- 22 Uhr offiziell verhört und anschliessend unter Anklage gestellt worden. Die Richter in Lille sahen es als erwiesen an, dass der ehemalige Weltbankpräsident Mitglied eines Zuhälterrings gewesen sei, der im Hotel Carlton in der nordfranzösischen Stadt Sexpartys organisiert habe. Der Beschuldigte wurde unter Auflagen und einer Kaution von 100.000 Euro vorläufig auf freien Fuss gesetzt. Die ganze Affaire um den reputierten Juristen und Ökonomie-Professor nimmt langsam tragische bis groteske Züge an. Entweder hat der Mann zuwenig Blut im Körper, sodass nicht beide hälften seines Körpers zur gleichen Zeit durchblutet werden können, oder er soll von seinen politischen Gegnern so gründlich fertiggemacht werden, dass er nie mehr zu ein Gefahr für sie wird. Eines haben die Affairen auf jeden Fall erreicht: Bei den Franzosen ist er unten durch. In Brüssel wurde er ausgeladen, wo er einen Vortrag halten sollte. Bei den Präsidentschaftswahlen spielt er auf jeden Fall keine Rolle mehr. Und was sagt seine Ehefrau Anne Sinclair dazu? Nichts! Sie steht treu zu ihrem Gatten. Wer soll diese Zusammenhänge noch verstehen? Fassungslosigkeit macht sich breit! Was für eine Verschwendung eines grossen politischen und ökonomischen Talentes der Extra - Klasse! Ein grosser Mann, der der überambitionierten deutschen Kanzlerin mit grossem Sachverstand entgegengetreten wäre und ihre Machtgelüste in die Schranken gewiesen hätte!


Monsieur Rainer
Tuesday, March 27, 2012
Hauptsach gut g'ess! Die Wahl im Saarland.

Witz komm raus, du bist umzingelt! Was war vor der Wahl anders als nach dieser völlig unnötigen Wahl? Nichts! Es wird eine grosse Koalition geben. Die hätte das Saarland auch ohne diese Wahl haben können, denn beide Volksparteien wollten sie und gingen damit auf Stimmenfang. Klar war nur nicht, wer Koch und Kellner wird. Also war es nur eine für den Steuerzahler teure Show zur Befriedigung von zwei Egomanen. Die Vollkorn - FDP (Grünen) sind heute so abstossend wie die einst verachteten etablierten Parteien. Das Original, die FDP, gehört eigentlich zu den Sonstigen. Und die Piratenpartei hat kein Programm und keine Gesichter, sie steht für nichts, ausser dem masslosen Überdruss der Bürger an der gesamten deutschen Parteienlandschaft. Deutschland sollte seine Lehren aus dem ziehen, was der Wähler gereizt von sich gegeben hat: Die Parteiendiktatur ist am Ende. Aber auch die Kleinstaaterei muss endlich aufhören. Im Zeitalter, wo Kontinente ihre strategischen Machtspiele austragen, wo Europa zu einem dritten oder vierten Machtfaktor in der Welt wird, gehören diese kleingeistigen Verwaltungsstrukturen mit gerademal 800.000 Wahlberechtigen, von denen vielleicht die Hälfte zur Wahl geht, schlicht abgeschafft. Deutschland ist renovierungsbedürftig!

Monsieur Rainer
Monday, March 26, 2012
KONFUSION IN MALI

Am Mittwoch vergangener Woche hat eine Clique von Offizieren niedrigen Ranges unter der Führung des Hauptmanns Amadou Sanogo gegen den "demokratisch“ gewählten Präsidenten Amadou Toumani Touré geputscht. Sein Schicksal ist ungewiss. Gerüchte gehen um in der Hauptstadt Bamako, dass der Präsident sich in einer Kaserne mit loyalen Soldaten in Sicherheit gebracht hat. Reflexartig protestiert die westliche Welt unter Fühung der UNO gegen diesen Putsch. Natüch hat sich auch sofort die panafrikanische Union mit Präsident Touré solidarisiert. Was die Rebellen so genau mit ihrem Putsch bezwecken wollen, ist Ausstehenden nicht sofort klar. Die angegbenen Gründe für diesen Staatsstreich erscheinen nebulös. Angeblich protestieren sie gegen die schlechte Bewaffnung im Kampf gegen die rebellischen Tuareg , die sich zum "Mouvement national pour la libération de l’Azawad“ (MNLA) zusammengeschlossen haben sollen.

Das alles ist blühender Unsinn. Mali ist ein armes Land, die Touareg sind Nomaden, die keine Grenzen kennen und über zahlreiche Länder Nord – Afrikas zerstreut sind. Richtig ist folgender Sachverhalt: Mali hat eine der grössten Uranvorkommen in Afrika! Der Staat Mali ist eine ehemalige Kolonie Frankreichs und gehört somit zur sogenannten Francophonie, also zur französischen Einflusssphäre. Die Nuklearmacht Frankreich hat erhebliche Interessen am Abbau des für seine Atomwaffen und Kernkraftwerke notwendigen Urans. Doch China ist ebenfalls interessiert. Was sich also bei all den Umsturzversuchen letztes Jahr an der Elfenbeinküste und nun wieder in Mali abspielt, ist ein Kampf um Ressourcen. Bei allen Kriegen nach dem zweiten Weltkrieg ging es nie mehr um Menschenrechte, um Nationbuilding, um was auch noch so vorgeschobene hehre Ziele, es ist alles viel profaner, es geht entweder um Hegomonialmachtinteressen oder um Bodenschätze. Das war in Vietnam so, das war in Kuweit so, das war im Irak so, das ist in Afghanistan so und das ist an der Côte d’Ivoire und in Mali nicht anders. Alle anderen angeblichen Gründe für diese Kriege, als der Kampf um Bodenschätze und Macht, ist grober Unfug.

In der Francophonie herrschen die Gesetze und Interessen Frankreichs. Die "gewählten“ Machthaber nennt man auch die Pharaonen Frankreichs. Und das geht so:
Die Pharaonen Frankreichs und der gesamten Francophonie werden an den Eliteschulen der Nation ausgebildet. Sie durchlaufen nach ihren Studien ein Stahlbad, das sie ein ganzes Leben lang nicht vergessen und das sie mit ihren Kommilitonen für ewig zusammenschweisst. Diese Kaste hält quer durch alle Parteien und durch die gesamten ehemaligen Kolonialgebiete ein Leben lang zusammen.
Als erstes lernt man auf den Eliteschulen der französischen Oligarchie, den Grandes Ecoles, wie ENA, INSEAD, Science Po, Militäracademie Saint Cyr, Ecole Nationale de la Magristrature ENM, oder an der Ecole Nationale superieur des Officiers de Police ENSP, welche Personen unantastbar sind und damit gefälligst in Ruhe gelassen werden sollten, will man nicht mutwillig seine Karriere zerstören. Es wäre daher geradezu lächerlich, anzunehmen, dass die Meldung eines Staatsanwaltes über ein fiscalisches Fehlverhalten einer der grossen Patrons Frankreichs jemals zu irgendwelchen juristischen Konsequenzen führen würden.

Jedermann kann in eine der Grandes Ecoles aufgenommen werden, wenn er das intellektuelle Zeug dazu hat. Er muss nur das beinharte zweijährige Vorbereitungsstudium mit Bravour absolvieren. Beispiel: Mme Rachida Dati stammt aus einer bettelarmen maghrebinischen Einwandererfamilie, hat einige Geschwister, wovon einer derzeit wegen Drogenbesitzes im Gefängnis sitzt. Sie hat ein Jurastudium absolviert und wurde dann in einem harten Auswahlverfahren an die Ecole Nationale de la Magistrature (ENM) in Bordeaux aufgenommen. Mit diesem Examen einer Grande Ecole in der Tasche wurde sie Untersuchungsrichterin und später Justizministerin (Garde de Sceaux). Heute ist sie Europaabgeordnete.

Die Aufnahme an eine Grande Ecole hat also rein gar nichts mit der Herkunft zu tun. Dominique de Villepin ist in Casablanca als Sohn eines kleinen Beamten geboren. Er wanderte nach Frankreich ein, erwarb je einen Doktorhut in Literatur, Philosophie und Jura. Dann wurde er in die Ecole Nationale d'Administration (ENA) aufgenommen. Dort war er zusammen mit den Sozialisten Ségolène Royal und François Hollande in derselben Klasse mit dem Namen VOLTAIRE.

Der gesamte Maghreb, die ehemaligen französischen Kolonien, sowie die gesamte Francophonie, die sich im Zustand einer Scheinselbstständigkeit befinden, werden von Despoten von Frankreichs Gnaden regiert. Diese Pharaonen werden in Frankreich erzogen, besuchen die feinsten Pariser Universitäten und anschliessend die Grandes Ecoles, wie die Militäracademie Saint Cyr, die Ecole Militaire, die Science Po, die ENA, die INSEAD usw. Anschliessend werden sie vom Militärgeheimdienst DGSE fortgebildet und in den feinsten Villen Frankreichs geparkt.

Herrscht Bedarf und ist der alte Clown Frankreichs am Ende, dann wird dieser Mann in sein Heimatland geschickt, um die Interessen Frankreichs zu wahren und zu mehren. Seine Entourage, egal ob Zivil- Polizei- oder Militär durchlaufen die Academien des mittleren Encadrements in Frankreich.

Der französische Militärgeheimdienst DGSE wurde von Charles de Gaulle gegründet, um die Ressourcen Frankreichs zu sichern. Zu diesem Zweck gründete der DGSE die ELF- Aquitaine, die das Mutterland Frankreich mit Öl, Gas und lebenswichtigen Rohstoffen versorgt. Der von Frankreich eingesetzte Pharao bekommt natürlich seine Provision und hat nur eine einzige Aufgabe, nämlich die Macht Frankreichs in der Francophonie zu sichern. Wie er dies tut, ist seine Sache.

Der französische Militärgeheimdienst "Direction Général de la Sécurité extérieure“ (DGSE) ist wie folgt organisiert:
Der Generalstab des DGSE sitzt im 5. UG des Verteidigungsministeriums unter der Metro von Paris in Saint-Germain-des-Prés. Chef des Stabes ist ein Géneral d’Armee, der zwar formal dem Ministre de la Défense unterstellt ist, jedoch nur Weisungen vom Staatspräsidenten annimmt. Er ist der höchste Geheimnisträger Frankreichs und meist auch des bestinformierteste Mann im Land. Es gab auch Zivilisten in dieser Position, die aus den Präfekturen oder anderen Geheimdiensten rekrutiert werden.

Der zivile Teil des DGSE sitzt in der Caserne des Tourelles in 128 Boulevard Mortier in Paris, 20ème Arrondissement. Man nennt das Gebäude auch“ La Piscine“, weil es direkt an das städtische Schwimmbad grenzt. Die Aufgaben der dort Beschäftigten:

a) Wissenschaftliche Auswertung von Nachrichten aus aller Welt in fast allen Sprachen. Es werden etwa 4000 hochqualifizierte Wissenschaftler beschäftigt, die alle Fragen der internationalen Politik untersuchen.

b) Der technische Dienst: Hier werden die abgehörten Nachrichten koodiniert, übersetzt und ausgewertet. Abhörstationen befinden sich in fast allen Kontinenten.

c) Industriespionage: Er werden viele Wirtschaftsgespräche in allen Herren Ländern abgehört, ausgewertet und der heimischen Wirtschaft zugespielt.

d) Zersetzung: In allen Erdteilen, besonders in Afrika und Europa werden mehrsprachige hochqualifizierte Wissenschaftler, als Foristen oder Blogger getarnt, in die ONLINEFOREN der Zeitungen lanciert, um die Stimmung gegen Frankreich auszuwerten oder selbst für eine bestimmte politische Richtung Stimmung zu machen.

e) Die Personal-und Finanzverwaltung: Die Mittel für die DGSE können nur geschätzt werden. Sie belaufen sich auf etwa eine Milliarde Euro p.a. Es gibt keine parlamentarische Kontrolle, keine Aufsichtsbehörde, keine Möglichkeit, den DGSE zu reglementieren. Das Budget wird aus dem Fond Speciaux des Elyséepalastes gestellt, der keiner parlamentarischen Kontrolle unterliegt.

Die Operative Abteilung des DGSE nennt sich "Division Action“ und sitzt im Fort Noisy-le-Sec im Département Seine-Saint-Denis (93). Diese operative Abteilung rekrutiert sich aus den härtesten Männern und Frauen der französischen Armee, nämlich dem 44e REI in Orléans. Sie werden ebenso erbarmungslos gecastet, wie ausgebildet. Sie verüben Sabotageakte in der ganzen Welt, entführen unliebsame Feinde Frankreichs, töten sie gegebenenfalls, stürzen Regime, setzen neue Despoten ein, schmuggeln Spione quer durch die Welt und sind für jedes "Geschäft" zu haben, wenn es der Grande Nation dient. Ihr grösster Reinfall war die Sprengung der Rainbow Warrior von Greenpeace. Der Chef der Kommandoaktion war der Bruder der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal.

Am 14. Juli 2010, dem französischen Nationalfeiertag konnte man ein interessantes Schauspiel der französischen Pharaonen beobachten. Präsident Nicolas Sarkozy hat alle Präsidenten der ehemaligen französischen Kolonien eingeladen. Und sie kamen gleich mit Ihren Militärchefs, mit Ausnahme des Präsidenten der Elfenbeinküste Gbagbo, mit dem Frankreich gerade hadert. Doch sonst waren sie alle da. Da sassen sie auf der Ehrentribüne einträchtig versammelt. Mindestens 1000 Jahre Knast sonnten sich im Glanze der Militärparade.

Menschenrechtsverletzungen in ihren Ländern, Ermittlungen der französischen und europäischer Staatsanwälte wegen Völkermord, Geldverschwendung, Unterschlagung von Entwicklungshilfe, Verstösse gegen das Geldwäschegesetz, nichts konnte diesen schwarzen Präsidenten gleichgültiger sein. Die Menschen in ihren Ländern verhungern und verdursten, die Bodenschätze werden an das Mutterland, die Schutzmacht Frankreich, geliefert, die Erträge fliessen auf Genfer Konten und in herrliche Pracht-Immobilien in Paris und an der Côte d'Azur.

Frankreich kennt keine moralischen Skrupel. Wichtig sind folgende Punkte für die Grande Nation: Frankreich will seine in die Scheinselbstständigkeit entlassenen Kolonien bei der Stange halten und sichert so seinen riesigen Einfluss auf grosse Teile Afrikas. Die Militärparade ist auch eine Verkaufsmesse, denn natürlich sind die scharzen Militärchefs nur deshalb mitgekommen, um anschliessend die Waffen bei der französischen Rüstungsindustrie zu ordern.

Auch dieser Aspekt des 14. Juli bedarf einer Erwähnung.
Ich denke, dass alle interessierten Menschen die Entwicklung im ganzen Nahen Osten, im Maghreb und in der Francophonie mit grosser Aufmerksamkeit und mit Bewunderung für den Mut der Bürger beobachten. Es wird zu dem erwartenden Domino-Effekt kommen. Sicher wehren sich die Despoten dieser Welt noch mit allen Tricks und teilweise mit klammheimlicher Unterstützung ihrer Geschäftspartner, wie zum Beispiel.........., na Sie wissen schon.

Doch im Internetzeitalter wird eine dauerhafte Unterdrückung der eigenen Bevölkerung, die Verletzung der Menschenrechte und das verbrecherische Ausbluten der heimischen Kassen durch diese Politverbrecher nicht mehr lange Bestand haben können.

Besonders schlaue Politiker des Westens runzeln die Stirn und warnen besorgt vor einer Islamisierung. Das ist scheinheilige Panikmache nach dem Motto, der Despot oder das Chaos! Dieses von den Despoten selbst geschürte Chaos wird sich beruhigen. Die Manöver sind zu durchsichtig! Die Geschäftspartner der Despoten wollen einerseits ihre Geschäfte nicht riskieren, anderseits auch nicht als Unterstützer der blutigen Niederschlagung der Bürgerrechtsbewegungen dastehen. Man nennt so einen diplomatischen Hochseilakt auch Scheinschwangerschaft. Immerhin hat die westliche Wirtschaft ganz prächtig von den Milliarden an Blut-Geld profitiert.

Doch wir erleben einen Paradigmenwechsel, an den sich die Politiker nur schwer gewöhnen wollen. Immerhin könnte eines Tages ja auch einmal jemand auf die Idee kommen zu fragen, warum der Westen dem mörderischen Treiben dieser Politverbrecher jahrzehntelang zugeschaut hat?
Die westlichen Demokratien müssen sehr schnell umdenken. Wenn die Despoten dieser Welt vom Hof gefegt sein werden, werden sich die Menschen in den Demokratien eines Tages fragen, ob in ihren Ländern denn alles in Ordnung ist oder ob sich nicht auch Zustände eingebürgert haben, die den Kleptokratien der Welt immer ähnlicher werden.

Doch noch leben wir im Zeitalter der Kämpfe um Bodenschätze und das scheint noch eine ganze Weile so zu sein. Erst wenn sich die Menschen darauf besinnen, dass man Geld nicht fressen kann, dann gibt es möglicherweise eine ZEITENWENDE in den Beziehungen zu anderen Staaten.

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Mitglied und Unterstützer von Reporters sans frontières http://fr.rsf.org/

Sunday, March 25, 2012
Der neue, nicht vom Bürger gewählte, deutsche Bundespräsident!

"Deutschland ist ein Demokratie - Wunder", verkündet der heute vereidigte neue Bundespräsident Joachim Gauck. Wer so fahrlässig mit der Realität umgeht, hat noch nie in einer richtigen Demokratie gelebt. Hat er ja auch nicht! Wann gab es denn auf deutschem Boden jemals eine Demokratie? Etwa im Kaiserreich, oder in der Republik von Weimar, oder gar im III. Reich? Schon gar nicht in der Wendehalsdemokratie nach 1945! Die Demokratie-Defizite in Deutschland spüren die Bürger dieses Landes tagtäglich am eigenen Leib. Alle vier Jahre kreuzen die Wahlberechtigten einen Zettel an und werfen ihn in die Urne. Wie man gewöhnlich Urnen so füllt, ist es auch hier nicht anders: Die Stimme ist unwiederruflich verbrannt und der von irgendeiner Partei auf diesen Zettel gesetzte Bewerber für ein Abgeordnetenmandat kann nun ungestört mit diesem Kreuzchen machen, was er will. Der Bürger hat darauf keinen Einfluss mehr. Sonst hat er auch keine Wahl. Es gibt weder eine Gewaltenteilung zwischen Judikative, Exekutive und Legislative, noch hat der Bürger Einfluss auf die Präsidenten der Bundesämter oder gar auch das wichtigste Verfassungsorgan, das Bundesverfassungsgericht. Eine Verfassung gemäss Artikel 146 GG wird ihm seit 23 Jahren standhaft verweigert. Nicht einmal der dieses Land als Demokratiewunder preisende Bundespräsident muss sich zur Wahl durch die Bürger stellen, nein die Parteiführer haben ihn ausgekuckt und ein Panoptikum namens Bundesversammlung, in der Ingo Apelt und Otto Rehhagel die Stimme des Volkes sind, nickt ihn dann ab. Und das alles nennt der Mann, der heute offiziell in das ehemalige NS - Reichs - Gästehaus einzieht, eine Demokratiewunder? Bravo! Der Herr kann von allem Geiste lassen. Einmal die Ehrenkompanie des Wachbataillons abgeschritten und die Verfassung ist erledigt!

Monsieur Rainer

Friday, March 23, 2012
ACHSE DES TERRORS BERLIN - PARIS ?


In einem Netzwerk las ich gestern mit grosser Aufmerksamkeit einen Kommentar eines Deutschen zu den Mordanschlägen in Toulouse und Montauban. Es lohnt nicht weiter darauf einzugehen, denn der Kommentar liess kein Klisché, das man so landläufig aus den deutschen Medien kennt, aus. Sarkozy sei ein Rassist, 18% der Franzosen seien Rassisten, weil sie den Front National wählen und im übgrigen gäbe es eine Achse des Nazi – Terrors und damit eine Verbindung zur deutschen NSU und dieser französischen Terrorgruppe. Inszgesamt ein Kommentar, der von grosser Ahnungslosigkeit und Voreingenommenheit über und gegen Frankreich spricht. Die Geschichtslosigkeit ist erschreckend.


Diesem blühenden Unsinn muss ich als franco-allemand entschieden entgegentreten. In Deutschland zieht seit zehn Jahren eine Bande von Neo – Nazis mordend und brandschatzend durch das Land. Und dies unter den Augen der zahlreichen Landesämter für Verfassungsschutz, die offensichtlich auf dem rechten Auge blind sind und untereinander gar nicht kommunizieren. Die Ahnlungslosigkeit des Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz ist geradezu erschreckend. Entweder waren die Verfassungsschützer nur grenzenlos dumm oder sie waren Mitwisser der Morde. In beiden Fällen sind sie für alle Zeit disqualifiziert und gehören aus ihren Ämtern gefegt. Ausser einer Trauerfeier, bei der die Öffentlichkeit ausgeschlossen war und in der es vor Betroffenheits – Kitsch nur so von den Decken heruntertrief, gaben sich die Politiker nicht die Blösse, dass sie allesamt jämmerlich versagt hatten. Der Generalbundesbanwalt ermittelt nun seit einigen Wochen unter mächtigen politischem Druck, um die Blamage des deutschen Sicherheitsapparates vergessen zu machen.


Nun gibt es in Frankreich eine Mordserie, die eher auf einen Einzeltäter schliessen lässt an mehreren Soldaten des 17e REP in Montauban (Département Lot-et-Garonne) die in den letzten Tagen darin gipfelte, dass ein einzelner Täter kaltblütig und mit grosser Präzision Kinder einer jüdischen Schule in der Rue Roserai in Toulouse erschoss. Der französische Staatspräsident wartete nicht zehn Jahre wie der deutsche Verfassungsschutz, sondern eilte am selben Tag zum Ort der Tragödie und rief die höchste Stufe des Terror-Alarms landesweit aus. Die Stufe ROT wurde seit dem Krieg in Algerien im Jahre 1962 nicht mehr ausgelöst. Er beorderte elf Kompanien CRS nach Toulouse, der Doyen der Untersuchungsrichter für terroristische Anschläge wurde mit den Ermittlungen beauftragt. Der Richter am Tribunal von Paris beorderte 1.000 Spezialisten der Police Judiciaire aus dem ganzen Land in das betroffene Département. Ausserdem ordnete er an, dass landesweit die gesamte französische Polizei und Gendarmerie sämtliche jüdische Schulen und Kindergärten schwer zu bewachen seien.


Frankreich ist kein rassistisches Land. Alleine im II. Weltkrieg wurden 70.000 Juden von den deutschen Repressionsapparaten deportiert und ermordet. Gleichzeitig nahm es hunderttausende von Verfolgten des Faschismus aus dem frankistischen Spanien und aus von Nazi - Deutschland besetzten Ländern auf und bot den Menschen Schutz und Unterkunft. Eine diese verfolgten Familien waren die Eltern und Grosseltern des heutigen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Sein Vater stammt aus Ungarn, seine Mutter ist eine Griechin jüdischer Abstammung. Er hatte nicht das Geld und auch nicht die Verbindungen, um in die Grandes Ecoles aufgenommen zu werden. Dieser Makel haftet ihm heute noch an und trägt nicht dazu bei seine Minderwertigkeitskomplexe zu verringern.Trotzdem schaffte er es bis in das höchste Amt der Republik Frankreich. Und dies in geheimer, freier und direkter Wahl aller wahlberechtigen Franzosen in Frankreich und in Übersee. Man muss den Mann nicht mögen, man muss auch nicht seiner Partei nahestehen, man muss seine Hyperaktivität und auch seine manchesmal gewählte unbürgerliche Ausdrucksweise nicht mögen, aber eines ist Nicolas Sarkozy sicher nicht: Ein Rassist!


Der Front National wurde im wesentlichen genau in dieser Woche vor 50 Jahren gegründet. In diesen Tagen jährt sich nämlich das unrühmliche Ende des schmutzigsten Krieges, den Frankreich je geführt hat: Den letzten Kolonialkrieg Frankreichs in Algerien. Er war in einem Ausmasse grausam und menschenverachtend, wie man selten Kriege gesehen hat. Er war nämlich viel schlimmer als ein Krieg, es war ein Krieg von Franzosen gegen Franzosen. Der Riss ging teilweise mitten durch die Armee, die Polizei, die Verwaltung, der Familien und die Bevölkerung. Franzosen folterten Franzosen! Er ging aus, wie er ausgehen musste: Nach etwa 500.000 Toten und einem furchtbaren Gemetzel, gab Charles de Gaulle gegen den Willen der französischen Generäle Algerien auf und befahl den Truppen, nach Hause ins Mutterland Frankreich zurückzukehren. Trotz eines fehlgeschlagenen Putsches der Generäle Challe, Massu und Sudan, verliesen die Truppen Algerien. Mit ihnen verliessen rund 500.000 französische Algerier, die vorher oft bereits vor dem Rassenwahn Hitlers und dem Vichy - Regime nach Algerien geflüchtet waren, weil sie nämlich oft jüdischer Abstammung waren, ihre algerische Heimat. Sie kamen nach Frankreich mit nichts ausser dem, was sie auf der Haut trugen. Mit ihnen kamen viele maghrebinische Algerier, die von den Aufständischen ermordet worden wären, wenn sie in Algerien geblieben wären. Sie wollten nicht nach Frankreich, fürchteten das raue Klima und die Ablehnung der Franzosen. Sie siedelten sich hauptsächlich im Mittelmeerraum an und schlossen sich mehrheitlich unter der Leitung eines dubiosen Fallschirmjägeroffiziers Jean-Marie Le Pen zum Front National (FN) zusammen. Diese Partei ist eine nationalistische Partei, ihre Ziele sind teilweise verabscheuungswürdig, teilweise rassistisch, spiessig, kleinbürgerlich und bedient hauptsächlich Stammtischparolen. Sie konnte jedoch niemals in den letzten 50 Jahren mit einem einzigen Verbrechen in Verbindung gebracht werden. Ihr nahestehende Horden zogen nicht mordernd durch das Land! Diese Partei ist demokratisch legitimiert und hat somit ein Existenzrecht!

Daraus abzuleiten, dass 18% der Franzosen rassistisch seien, ist ein Trugschluss! Es gibt auch zahlreiche andere Gründe, den Front National zu wählen. Viele meiner unmittelbaren Nachbarn sind sogenannte Pieds noir, wie die Flüchtlinge aus Algerien von den Franzosen abfällig genannt werden. Die ebenfalls geflohenen Maghrebiner nennt man noch schlimmer, Beur. Sie sind meine Freunde und Nachbarn und weiss der Himmel, vielleicht wählen sie auch den Front National, doch Rassisten sind sie allesamt nicht! Sie deshalb mit der Verbrecherorganisation NSU zu vergleichen ist ungeheuerlich und verabscheuungswürdig. Es gute französische Patrioten.


Im Jahre 2008 kam es in einem der besten französischen Eliteregimenter, dem 17e REP in Montauban bei Toulouse im Département Lot-et-Garonne zu rassistischen Exzessen, in deren Verlauf mehrere Soldaten unehrenhaft aus der Armee ausgestossen wurden. Es gibt Indizien, dass einer dieser Afghanistan - Veteranen, die unehrenhaft entlassen wurden, einer der Mörder der Soldaten in Montauban sein könnte. Indizien sprechen dafür, dass es derselbe Täter war, der auch die Kinder in der Rue Roserai in Toulouse kaltblütig und mit militärischer Präzision ermordet hat. Der französische Inlandsgeheimdienst DCRI und der Militärgeheimdienst DGSE sind involviert. Der Täter wird gefasst werden.


Gerade die Deutschen sind das allerletzte Land, das auch nur die Spur eines Anrechtes darauf hätte, andere Länder des Rassismus zu bezeichnen. Während nämlich in ganz Frankreich die Schulen geschlossen werden, eine nationale Trauer verhängt wurde und Tausende von Franzosen auf die Strasse gingen, um sich mit den Opfern der Mordanschläge zu solidarisieren, hat man während der Trauerfeier für die Opfer der "Dönermorde“, wie sie die deutschen Politiker zynisch bezeichneten, keinen einzigen Deutschen auf den Strasse gesehen, der gegen diese braune Brut demonstrierte.


Monsieur Rainer


Wednesday, March 21, 2012
Immer raus mit der Mutter! (Kurt Tucholsky)

Verdumpft, verengt, verpennt, blockiert,
so geht das seit zehn Jahren.
Wie sind die Deutschen dezimiert,
die einst von Goethe waren,
ein Mittel gibt’s – und das ist rar,
Das Mittel, das ist dies:
Mensch einmal auf den Boulevard,
Mensch einmal in Paris…..


So oder ähnlich hätte sich mein nie erreichbares grosses Vorbild Kurt Tucholsky geäussert, wenn er die Debatte um die französischen und deutschen Steuersätze noch hätte miterleben dürfen.


Da kräht das François Mitterand - Imitat Hollande, der in Ermangelung anderer zündender Wahlkampfideen, die himmelschreiende Ungerechtigkeit im französischen Steuersystem zum Schlager überhöhen möchte, dass die die vielen Millionäre und Milliardäre Frankreichs nun endlich mindestens 75% Steuern bezahlen müssten. Bravo! Die Sache hat jedoch einen Haken, wie jeder einigermassen gebildete Franzose weiss. Le Bouclier fiscal! Es ist egal, wie hoch der Steuersatz in Frankreich ist, denn das anrechenbare Vermögen ist plafoniert, das heisst, es kommt vor, dass ein Milliardär nicht mehr Steuern bezahlt als ein mittelständischer Unternehmer mit cirka 500 Mitarbeitern. Bevor man also den Steuersatz erhöht, sollte man diese Plafonierung aufheben und das gesamte nationale und internationale Vermögen zur Besteuerung heranziehen. Auch muss mit der Unsitte aufgehört werden, dass Prominente, die sich trotz der Plafonierung noch zu hoch besteuert fühlen, einfach in das monströse französische Finanzministerium in Paris - Bercy hineinspazieren und auch noch um den totalen Erlass der Steuerschuld feilschen können. Und dies meist mit Erfolg!


Das alles weiss der französische Präsidentschaftskandidat der Sozialisten, François Hollande, da er eine der elitärsten Kaderschmieden Frankreichs, die ECOLE NATIONAL D’ADMINISTRATION (ENA) absolviert hat, wie die meisten französischen Politiker und hochrangigen Funktionäre der Grande Nation. Ergo ist es als das einzuordnen, was immer bei Wahlkämpfen halt so hinaus proletet wird: Wahlkampfgewäsch ohne jeden Realitätsbezug und ohne jede sachliche Basis!


Wenn François Hollande auf den Neidfaktor der Franzosen gesetzt hätte, dann wäre er von seinem deutschen Homologe Siegmar Gabriel falsch beraten. Denn der hat von Frankreich soviel Ahnung wie die Kuh vom Tango tanzen. Der Franzose ist nicht neidisch, dieses Gen geht ihm vollkommen ab. Er erinnert sich nur zu gerne an die Worte des Bürgerkönigs Louis Philippe " enrichissez vous "! (Bereichert Euch) Und das genau machen alle Franzosen, ob gross ob klein, ob arm, ob reich! Volkssport Nummer eins in Frankreich ist: " Wie bescheisse ich das Finanzamt? " Der Milliardär bedient sich dabei des Bouclier fiscal und in besonders "grausamen“ Fällen macht er sich auf den wenig beschwerlichen Weg nach Paris-Bercy, um ein "Gespräch“ mit dem französischen Finanzminister zu führen. Die kleinen Sans - Culottes arbeiten eben mit zwei Buchführungen, eine für die Vitrine (Finanzamt), eine für seine eigene Tasche!


Doch da hallt es aus Deutschland: "Jawoll, ein toller Mann, der François Hollande, endlich schlägt ein mutiger Politiker diesen verhassten Millionären die Köpfe ab. Wir verlangen in Deutschland auch einen Spitzensteuersatz von 75%!“ Mein Gott Walter, hätte Mike Krüger gesungen. Die Deutschen, ungetrübt von irgend einem Schimmer Ahnung über das französische Steuerrecht, geschweige denn von ihrem eigenen, sind eine von Hass und Neid erfüllte Gesellschaft, der jegliches savoir vivre und jegliches Verständnis für die Mentalität der Gallier vollkommen abgeht.


Sonst wüssten sie nämlich, dass das französische Steuerrecht das frechste dieser Welt und das deutsche Steuerrecht das dümmste dieser Welt ist. Deutschland ist mit einem in der Welt einmaligen Steuergesetz mit 70.000 Einzelvorschriften und Ausnahmeregelungen zum Mekka von Fiscal – Absurdistan avanciert! Man kann in Deutschland jeden beliebigen Steuersatz beschliessen, Neid- und Reichensteuern erheben, niemand bezahlt diese von ahnungslosen Politikern beschlossenen Steuersätze. Ganze Heerscharen von Steuerberatern leben davon, ihre Clientel unter Ausnutzung dieser 70.000 Einzelvorschriften und Ausnahmeregelungen arm zu rechnen.


Selbst die grössten "Helden“ Deutschlands wie der Fussballkaiser Franz Beckenbauer und der Seifenkistenrennen fahrende Michael Schumacher zahlen keinen Cent Steuern in Deutschland. Sie geniessen zwar gerne den Schutz der deutschen Staatsbürgerschaft, lassen sich in Deutschland als Nationalhelden feiern und fabulieren auch gerne über die Schönheit Deutschlands, doch Steuern, nein, Steuern wollen sie keine bezahlen für ihr Heimatland, dem sie längst den Rücken gekehrt haben.


Und deshalb ist diese ganze Debatte um den Spitzensteuersatz grober Unfug!


Monsieur Rainer




Monday, March 19, 2012
SPANNUNG PUR ! Die "Wahl" des Bundespräsidenten!

Eine überaus alberne Veranstaltung wird heute dem deutschen Volke als DEMOKRATIE verkauft. Wenn sie nicht so lächerlich wäre, man könnte in Tränen ausbrechen über diese Schmierenkomödie! Der angeblich wichtigste Mann im Staate, der das höchste Amt im Staate bekleiden soll, wird gewählt! Habe ich gesagt "gewählt“?


Der letzte Mann, dieses ach so hohe Amt bekleidet hat, entpuppte sich als übler Schnorrer, der sich im Milieu genau so wohl fühlte, wie bei sinnentleerten Ansprachen, die er linkisch aber halbwegs weihevoll absolvierte. Ein einziger Satz, den seine Präsidialkanzlei, besetzt mit über 150 Ministerialräten, in 20 Monaten Amtszeit eingefallen ist, war, dass Muslime auch zu Deutschland gehören! Wow! Wer hätte das gedacht? Brauchte es dazu einen bankrotten Ministerpräsidenten, der zu versorgen war? Brauchte es dazu ein Bundespräsidialamt, ein Schloss in Berlin, eine Villa in Bonn und eine Villa für den Privatgebrauch in Berlin – Dahlem? Brauchte es dazu einen Verbindungsoffizier zur Bundeswehr im Range eines Obristen, der sich eine Affenschaukel umhängte, wenn er die vielen Ehrenkompanien abschreiten musste? Brauchte es dazu eine Flotte von gepanzerten Karossen und jede Menge Leibwächter?


Nun er ist Geschichte! Zum Schluss wurde er sogar den peinlichsten Politikern peinlich. Und so suchte er das Weite, als die Staatsanwaltschaft Hannover auch noch ein Ermittlungsverfahren gegen diesen Staatskomiker einleitete. Doch er ging nicht ohne Hinterlassung einer unsäglichen Spur von Versorgungsängsten eines kleines Postbeamten, der beim klauen erwischt wurde. Das Amt hat ja Würde! Also bekommt er nicht einfach eine gekürzte Pension, bis das Ermittlungsverfahren eingestellt ist oder zu einer Verurteilung führt, nein eine Pension klingt zu profan! Er bekommt einen Ehrensold. Drunter macht er es nicht! Und eine Karre, einen Referenten, ein Büro und eine Sekretärin auf Lebenszeit, um seine viele Fanpost zu bearbeiten. Einem Polizei – oder Postbeamten wäre es dreckiger gegangen.


Gut, der Schnorrer ist Geschichte! Anstatt nun aber diese leidige Erfahrung zum Anlass zu nehmen, einmal grundsätzlich darüber nachzudenken, ob man ein solches völlig nutzloses Amt überhaupt benötigt, oder ob vielleicht der Bundesratspräsident tournusmässig dieses überflüssigste aller Ämter mitverwalten könnte, ging das ganze Theater wieder von vorne los: Die Kanzlerin, sie kann von allem Anstand lassen, wollte so eine Pleite nicht noch einmal erleben und zog die Fraktionsvorsitzenden der Parteien im deutschen Bundestag mit ins Boot. (Ausser den linken Schmuddelkindern der Nation). Denn wenn es wieder schiefgeht, trägt sie diesesmal nicht alleine die Verantwortung. Man einigte sich schnell auf einer Pfarrer aus dem Osten. Der Kanzlerin ist es ohnehin egal, wer unter ihr Bundespräsident ist. Eine Pafferstochter aus der Uckermarck und ein Pastor aus dem Nord-Osten der Republik? Wird schon passen. Die Republik wird evanglisch! Der Erwählte strahlte wie Honigkuchenpferd, denn dieses Amt ist der Jackpot der Nation. Keine Arbeit, keine Verantwortung, nichts zu sagen, nichts zu melden, ein paar Orden verleihen, einige Ansprachen pro Jahr, die kein Mensch interessiert und dafür noch den Ersatzmonarchen mit Schloss und fettem Lohn spielen. Darüberhinaus hat der Mann ja auch Unterhaltungswert, im Gegensatz zu seinem langweiligen Vorgänger! Er ist der Meister des Fettnapfes: Den Afghanistankrieg findet er gut, die Occupy – Bewegung gegen die Allmacht der Banken einfach nur albern. Zumindest werden die Deutschen etwas zu lachen bekommen!


Vor die Vollendung des Glücks hat das provisorische Grundgesetz, das nach Artikel 146 GG längst einer Verfassung hätte weichen sollen, aber noch die Ängste der durch die Weimarer Republik traumatisierten Gründerväter der Bundesrepublik beherrschten veralteten Vorschriften des Grundgesetzes, zu erfüllen. Ein abenteuerliches Kuriosum haben sich die Gründerväter einfallen lassen, um ja nie wieder einen Mann wie Hindenburg als Präsidenten zu bekommen. Die Fraktionen einigen sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf irgendeinen Kandidaten, der gemäss seiner Vita möglichst keine Schwierigkeiten macht und alles unterschreibt, was man ihm vorlegt!


Nachdem sich die Parteigranden auf so eine Person geeinigt haben, wird ein Kuriosum namens Bundesversammlung einberufen, das dem ganzen Geschacher irgendwie einen demokratischen Anstrich verleihen soll. Wie sollte es auch anders sein, die meisten Mitglieder dieser sogenannten Bundesversammlung sind wieder dieselben Abgeordneten, die schon den letzten Bundespräsidenten gewählt hatten. Das ist keine Überraschung, die Abgeordneten sind noch nie durch besonders originelle Einfälle aufgefallen. Wer nicht spurt, bekommt von der Partei keinen Listenplatz mehr.


Aber wo bleibt das Volk? Ganz einfach, man sucht sich einige Persönlichkeiten aus dem Sport, dem Film, des Kabaretts, der Behinderten und eben einem zuverlässigen staatstragenden Querschnitt aus der Bevölkerung, der dann angeblich die 80 Millionen Deutschen quasi stellvertretend repräsentiert! Das Volk hat diese Wahlmänner aber nicht gewählt, sondern diese Herrschaften werden wieder durch die Parteien nominiert! Der Kreis schliesst sich! Und so kommt es zu einer grotesken Versammlung, in der sich Berufspolitiker mit Stars wie Otto Rehhagel, Ingo Appelt, Alice Schwarzer, Frank Elsner, Friede Springer, Sönke Wortmann, Senta Berger, Jan Josef Liefers und dem Kabarettisten Hans Hell vermischen.

Damit diese überaus unwichtige Veranstaltung auch der letzte obrigkeitsgläubige deutsche Untertan versteht, wurden sogar auf facebook Initiativen gegründet, damit Gebärdendolmetscher für Gehörlose die Übertragung dieses lächerlichen Spektakels übersetzen. Dabei wäre gerade diesen Menschen ohne Dolmetscher viel erspart geblieben.


Diese ganze Komödie wird den Deutschen als Demokratie verkauft! Zum schieflachen, einfach nur albern, nicht einmal komisch, sondern die Bankrotterklärung eines fehlgeschlagenen Demokratie – Versuches!

Monsieur Rainer

Sunday, March 18, 2012
Zehn Kandidaten für einen Sessel!

Frankreich tritt in die heisse Phase der Präsidentschaftswahlen ein. Der französische Staatspräsident ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte, ernennt den Premierminister und allle Minister und Staatssekretäre. Er alleine ist verantwortlich für die Auslösung eines atomaren Vergeltungsschlages, denn Frankreich ist eine Nuklearmacht, deren Force de Frappe nicht der NATO untersteht. Er ist genau wie seine Minister nicht Mitglied der Nationalversammlung.

Vor die Kandidatur hat das französische Wahlrecht einen langen Marathon durch die Instanzen gestellt. Jeder Bewerber für eine Kandidatur muss sich zuerst einem parteiinternen Vorwahlkampf stellen. Erst wenn er von allen Parteimitgliedern in einer landesweiten Abstimmung eine Mehrheit erhält, wird er vom Parteivorsitzenden seiner Partei zum Kandidaten gekürt!

Um nun aber endlich zum Wahlkampf zugelassen zu werden, benötigt jeder Kandidat fünfhundert Unterschriften von Mandatsträgern wie Bürgermeister, Senatoren oder Deputierten der Nationalversammlung.

Marine Le Pen von der Front National (FN) hat erst auf den letzen Drücker alle notwendigen Unterschriften gesammelt und wurde erst diese Woche zur Wahl um die Präsidentschaft zugelassen. Nicht geschafft haben diese Hürde Domenique de Villepin, Carl Lang, Patrick Lozès, Gilles Bourdouleix und Jean-Marie Governati.

Es stehen also zur Wahl zum französischen Staatspräsidenten, der in zwei Wahlgängen direkt von jedem wahlberechtigten Franzosen gewählt wird:

Nicolas Sarkozy (UMP)
François Hollande (PS)
Marine Le Pen (FN)
François Bayrou (MoDem)
Jean-Luc Mélanchon (Front de gauche)
Eva Joly (Ecologistes)
Nicolas Dupont-Aignan ( Debout la République)
Nathalie Arthaud (Lutte ouvrière)
Philippe Poutou (Nouveau Parti Anticapitaliste)
Jacques Cheminade (Solidarité et Progrès)


Nach den neuesten Umfragen von gestern liegen Nicolas Sarkozy und François Hollande im ersten Wahlgang ex aequo gleichauf mit 27,5% der Befragten. Marine Le Pen liegt bei 16% der Befragten. François Bayrou steht immerhin mit 13% in der Beliebheitsskala noch vor Jean-Luc Mélanchon mit 10% der Befragten. Eva Joly ist mit 2% weit abgeschlagen und spielt beim zweiten Wahlgang wohl keine Rolle mehr.


Interessant wird die Stichwahl. Hier sehen die Umfragen François Hollande mit 55% weit vor dem scheidenden Präsidenten Nicolas Sarkozy mit 45% der Befragten.

Es wird also darauf ankommen, welchem der beiden Kandidaten es gelingen wird, die Stimmen der abgeschlagenen anderen Kandidaten zu bekommen. Marine Le Pen wird wohl eine Wahlempfehlung für Nicolas Sarkozy abgeben. François Bayrou, Jean-Luc Mélenchon und Eva Joly werden ihren Wählern wohl empfehlen, ihre Stimme dem Sozialisten François Hollande zu geben. Die restlichen Kandidaten sind eine quantité négligable!

Wäre Dominique Strauss-Kahn nicht über seine angeblichen Sex-Affairen gestolpert, dann wäre die Wahl bereits entschieden, denn er wäre der best qualifizierteste Präsident der République. Kein anderer Kandidat verfügt über seine fachlichen Kompetenzen. Doch politisch ist er tot! Und das endgültig. Die Affaire in New York hätten ihm die Franzosen vielleicht noch verziehen, aber der Skandal im Hotel Carlton in Lille brachte das endgültige aus für den Ökonomie – Professor an einer der französischen Kaderschmieden, den sogenannten Grandes Ecoles!

Das Procedere ist ein Musterbeispiel für eine Demokratie. So genau muss Demokratie funktionieren. Es garantiert nicht automatisch den besten Präsidenten (quod erat demonstrantum), aber man hat die Möglichkeit, eine Fehlentscheidung zu korrigieren, denn ein französischer Präsident darf sich nur einmal zur Wiederwahl stellen.

Einen ohnehin verlogenen Amtseid sieht die französische Verfassung erst gar nicht vor. Der gewählte Präsident legt einen Kranz am Ehrenmal für die gefallenen Soldaten am Arc de Triomphe ab und fährt dann in den Elyséepalast. Nun ist er Monsieur le Président de la République und geniesst uneingeschränkte Immunität.


Monsieur Rainer
Saturday, March 17, 2012
Der französische Inlandsgeheimdienst streikt!

Mir war das schon immer klar: Die Gallier sind ein wenig verrückt! Durch die Zusammenlegung zweier nicht - militärischer Geheimdienste zur "Direction Central du renseigenment intérieur DCRI " verlieren die Commissaire der Police Nationale einige ihrer gut behüteten Privilegien. Also hat ihre Gewerkschaft SNOP "Syndicat national des Officiers de Police" nun zum Streik aufgerufen. Frankreichs Inlandsgeheimdienst ist also im Streik! O du glückliches Frankreich! Es ist nicht bekannt, dass es deswegen zu mehr Straftaten gekommen ist! Vive la France folle!

Monsieur Rainer
Saturday, March 17, 2012
Das Computer - Proletariat strickt wieder an neuen Verschwörungstheorien!

Ich höre sie schon wieder, die Unbelehrbaren, das gesamte deutsche intellelektuelle Lumpenproletariat. Seit Jahren geht das so. In Libyen ging es den Franzosen nur ums Öl, als sie Ghadafi angriffen und der vom Tode bedrohten Bevölkerung zu Hilfe eilten. In Syrien sind die gesamten unter Lebensgefahr gemachten Reportagen nur Fälschungen der CIA, um die Stimmung für eine militärische Intervention zu bereiten. Vor diesen unbelehrbaren Verschwörungstheoretikern sind weder die Berichte von Reporters sans frontières, noch Amnesty internationals sicher! Nach der Meinung dieser Ignoranten stehen alle Hilfsorganisationen dieser Welt im Dienste der westlichen Geheimdienste. Was nicht sein darf, das nicht sein kann! Sie lesen alle Zeitungen der Welt, suchen jeden noch so kleinen Hinweis zur Stützung ihrer am Computersessel gestrickten Theorien und ignorieren jeden Bericht, der nicht in ihr Konzept passt! Dabei hat niemand ein militärisches Eingreifen in Syrien gefordert. Lediglich wurde darauf hingewiesen, dass die diplomatischen Mittel nicht ausgeschöpft sind! Aber genau dieses akademische Computer - Proletariat lässt ohne jeden sichtbaren Protest einen grundgesetzwidrigen Angriffskrieg der Bundeswehr in Afghanistan zu! Oder hat irgendjemand jemals in Deutschland eine Grossdemonstration gegen diesen dümmsten Krieg seit der Erfindung des Schiesspulvers gesehen? Das geht ja nicht, denn Deutschland hat ja keine Strassen und ausserdem ist das verboten und daher zu riskant! Man müsste sich ja aus dem Computersessel erheben. Da bleibt man lieber zu Hause und biegt sich seine selbstgezimmerte festgefahrene Meinung zurecht!



Monsieur Rainer

Wednesday, March 14, 2012
L'idee de Monsieur le Président de la République est formidable mais.....

"L'exilé fiscal, c'est celui qui veut rester français pour la nationalité mais qui ne veut pas rester en France pour la fiscalité. Tous les avantages mais aucun inconvénient," selon Monsieur le Président de la République! Et voilà ça c'est indispensable pour tous les citoyens européenne! Mais ni Monsieur Cameron avec ses paradis fiscaux ni Madame Merkel, une femme abracadabresque, sont d'accord! Promis! Donc ça va pas aller!

Monsieur Rainer
Tuesday, March 13, 2012
Das syrische Desaster!

Ein neues Srebrenica in Syrien spielt sich ab und die Welt schaut hilflos zu! Niemand verlangt ein militärisches Eingreifen des Westens, doch die diplomatischen Mittel sind längst nicht ausgeschöpft! Zu was hat die EU - Kommission eigentlichen eine Kommissarin für auswärtige Angelegenheiten? Für was beschäftigt Deutschland eigentlich einen Aussenminister, der nicht einmal fähig ist, den syrischen Botschafter samt seiner Assad-treuen Diplomatenmischpoke auszuweisen? Wo ist ein entschlossenes Handeln aller zivilisierter Länder dieser Welt zu erkennen, um diese Verbrechen zu stoppen? Sind uns die Gaslieferungen der Russen wichtiger? Sind uns die riesigen Geschäfte mit den Chinesen wichtiger als die Einhaltung von Menschrechten? JA, so ist es! Frau Merkel führt lieber völkerrechtswidrige Angriffskriege in Afghanistan, besucht die Truppen, verleiht Orden für die Schlachterkittel der Soldaten, wirft Kränze an Ehrenmälern ab und liefert uns Bilder von einem erbärmlichen, ekelerregenden Betroffenheitskitsch! Für die gepeinigten, gefolterten, vergewaltigten und getöteten Menschen in Syrien hat sie kein Wort! Frau Merkel hat nur eine Devise: Machterhalt und den alten Ritualen merkantiler Geschäftemacher: Folge dem Geld! Und die dümmsten der Dummen in der deutschen Bevölkerung stützen diese unsägliche Kanzlerin auch noch in ihrem verantwortungslosen Gehabe: Sie liefern ihr mit ihren schrägen Parolen noch den Vorwand, nichts tun zu müssen: "Das sind alles gefälschte Bilder, es geht nur ums Öl, die USA wollen wieder einen Krieg anzetteln". All solchen Mist müssen wir uns von den Stammtisch - Amateuren anhören, während in Syrien die Menschen krepieren!

Monsieur Rainer
Monday, March 12, 2012
Afghanistan: Merkel besucht "ihre" Truppen!

Das Merkel ist in Afghanistan! Die sich als Staatsratsvorsitzende der Republik Merkel fühlende Oberbefehlshaberin der Bundeswehr besucht ihre Truppen. Die ganze Sache hat einige Schönheitsfehler: 1. Dieser Bundeswehreinsatz ist rechtswidrig! 2. Deutschland befindet sich im Krieg in einem fernen Land und nicht bei einem humanitären Hilfseinsatz! 3. Das Grundgesetz sieht im Kriegsfalle vor, dass der Kanzler den Oberbefehl über die Truppe übernimmt! Sie weigert sich aber standhaft, die alleinige Verantwortung für diesen Einsatz zu übernehmen. Nur in Friedenszeiten ist der Verteidigungsminister Oberbefehlshaber der Bundeswehr! Haben wir Frieden in Afghanistan? NEIN! 4. Was soll also der Besuch bei der Truppe? Betroffenheitskitsch, Kränze abwerfen, Gespräche führen mit verantwortungslosen Offizieren, die zu feige sind, den Politikern ein entschiedenes NEIN entgegen zu schleudern! Diese Offiziere sind Beamte in Uniform, die fleissig Zulagen, Orden und Ehrenzeichen für ihre Schlachterkittel sammeln. Was soll man von solchen Bundeswehrbeamten erwarten? Etwa Zivilcourage? Etwa selbstständiges Denken? Etwa verantwortungsvolles Handeln gegenüber den ihnen anvertrauten Soldaten? NEIN, die Bundeswehrbeamten sind Politoffiziere, die die verlogenen Phrasen der Politiker ungeprüft und skrupellos in die Hirne der Soldaten eintrichtern. Der Soldat glaubt doch allen ernstes, dass er die Sicherheit Deutschlands am Hindukusch verteidigt, dass er den Menschen dort ein besseres Leben ermöglichen soll und sieht doch tagtäglich, dass das alles nur Lügen sind! Der Soldat, gerade der Offizier, hat nach den Dienstvorschriften der Bundeswehr die Pflicht, ungesetzliche Befehle zu verweigern. Er tut es nicht! Also gehören die verantwortlichen Soldaten, Offiziere und Politiker vor Gericht gestellt! Das wehleidige Gejammer nach mehr moralischer Unterstützung durch die deutsche Bevölkerung ist fehl am Platze! Der deutsche Bürger will diesen verdammten Krieg nicht! Begreift es endlich oder schert euch zum Teufel!


Monsieur Rainer
Monday, March 12, 2012
Amen!

Kirchensteuer abschaffen, kräht der Urnenpöbel? Diese Streichung ist so nicht zu machen! Man muss sich schon ein bisschen informieren. Die Finanznierung der Kirche geht auf den Konkordatsvertrag zwischen Adolf Hitler und dem heiligen Stuhl, vertreten durch den den damazligen Nutius in Berlin Eugenio Paccili, später Papst Pius XII. zurück. Er nennt sich Acta Apostolicae Sedis 25 Reichsgesetzblatt von 1933, II. , 679 ff. Mit dieser Kirchenfinanzierung wollte Hitler vermeiden, dass die Kirchen gegen die dann anlaufende Judenvernichtung protestiert, was sie dann ja auch nie tat. Es war also ein Schweigeld für den Holocaust! Da die Bundesregierung sich als Rechtsnachfolger des III. Reiches ansieht, hat sie auch fast alle Verträge und Gesetze aus dem III. Reich übernommen, also auch den Konkordatsvertrag. Deshalb ist die Kirche in Deutschland ein Staat im Staate, hat ein eigenes Kirchenrecht und wird vom Staat alimentiert. Ausser der Kirchensteuer werden ja auch alle Gehälter der Priester und deren Pensionen bezahlt. Wenn man diesen Unsinn abschaffen will, so muss man den Konkordatsvertrag völkerrechtlich kündigen und die Republik laïfizieren, wie es das Grundgesetz vorschreibt! Wurde aber nie getan, genau wie viele andere Dinge auch! www.monsieurrainer.com alles nachzulesen in meinem Buch WEHRT EUCH !

Monsieur Rainer
Thursday, March 08, 2012
Jean Ziegler: " In Deutschland wird es krachen!"

In diesem Punkt irrt mein hochgeschätzter Jean Ziegler! Nichts wird krachen in Deutschland, solange es Chips, Sportschau und Bier gibt! Er geht auch von der irrigen Annahme aus, dass Deutschalnd eine Demokratie, die veränderbar wäre, sei! Falsch Deutschland hat nur eine demokratische Fassade mit einem von niemand gewählten undemokratischen System. Die Menschen, die in Deutschland wirklich etwas zu entscheiden haben, sind nicht demokratisch legitimiert! Oder hat jemand Friede Springer, Franz Burda, Liz Mohn, die Vorstände der Banken, den Bundespräsidenten, den Kanzler, einen Bundesverfassungsrichter, einen Generalstaatsanwalt, die Präsidenten des BKA oder Verfassungsschutz in freier und geheimer Wahl gewählt? NEIN!

Monsieur Rainer
Thursday, March 08, 2012
Israel ist Kriegslüstern! Haben wir keine Mittel, einen Konflikt zu verhindern?

Der erfahrene Diplomat Ischinger zeigt das ganze Dilemma der deutschen Nah - Ost - Politik auf. Dieser Kadavergehorsam gegenüber Israel bringt Deutschland noch in Teufels Küche. Deutschland liefert alles an Waffen an Israel, was es haben will und kreditiert diese riesigen Waffenarsenale auch noch grosszügig. Dabei hält sich Israel an keine UN- Resolution, versucht nicht die geringste Möglichkeit, den Konflikt mit den Palästinensern zu entschärfen, raubt Land für den Siedlungsbau, kerkert unter unmenschlichen Bedingungen die Bevölkerung im Gaza-Streifen ein und beabsichtigt nun, den Iran anzugreifen, weil der angeblich, Beweise gibt es dafür nicht, die Atombombe baut. Na und wenn? Wer kann einem souveränen Staat dies verbieten? Israel hat doch auch die Atombombe und ist der aggresivste Staat im Nahen Osten. Israel würde keine Sekunde zögern, sie einzusetzen. Selbst wenn der Iran die Atombombe bauen würde, ist noch lange nicht bewiesen, dass es die Absicht hat, kollektiven Selbstmord zu begehen. Wenn der Iran Israel angreifen würde, würden die USA aus dem Iran einen nuklearverseuchten Tennisplatz machen. Das weiss auch der dümmste Ajatollah. Ausserdem würde sich im Falle eines israelischen Angriffs auf Teheran die gesamte Opposition mit dem Mullah - Regime solidarisieren! Soll das etwa eine Diplomatie nach Talleyrand's Vorbild sein? Nein, das wäre die Bankrott-Erklärung der Diplomatie. Und Deutschland aus "Staatsraison" gegenüber Israel als dümmster diplomatischer Tölpel der Weltgeschichte endgültig desavouiert! Das kommt davon, dass überambitionierte Pastorentöchter und krähende Juristen sich wie diplomatische Elefanten im Porzellanladen bewegen. Man muss sich nicht ständig mit dem
Totschlagargument "Antisemit" erledigen lassen, wenn man auch einmal die israelische Politik hart kritisiert. Und U-Boot Lieferungen an Israel ist ein brennendes Has mit Benzin löschen zu wollen. Dümmer geht's nimmer!


Monsieur Rainer
Wednesday, March 07, 2012
EHRE ?

Ehre wem Ehre gebührt! Herrn Christian Wulff gebührt weder die Ehre eines Soldes, noch die Ehre eines grossen Zapfenstreiches, noch eine besondere Ausstattung mit Büro, Sekretärin, Referenten, Leibwächter und gepanzerter Limousine. Und dies alles sein restliches Leben lang. Die vier noch lebenden Bundespräsidenten verweigern ihm die Ehre ihrer Anwesenheit beim grossen Zapfenstreich. Und die grosse Mehrheit der Bürger verweigert ihm den Ehrensold. Das ist der Kaste der Politiker egal, denn er ist einer von ihnen. Wo kämen wir denn auch hin, wenn Politiker plötzlich nach Ehre und Leistung besoldet und ausgestattet würden? Bundespräsident a.D. Christian Wulff hat sich nicht um Deutschland verdient gemacht! Und die, die ihn gewählt haben, auch nicht! Sie sind allesamt scham- und ehrlos!

Monsieur Rainer
Tuesday, March 06, 2012
NACHTRAG !

Die geballte Finanzmafia vertreten durch deren von niemand direkt gewählten Apologeten, wie Monti, Cameron, Merkel und Rajoy stellt sich gegen ein freies Land, um dort Volkes Wille zu brechen und einer ihrer willfährigen Clowns gegen den Willen der erklärten Mehrheit der Franzosen durchzusetzen! Das ist Chauvinismus in Reinkultur! Furiosus furore solum punitur (Der Wahnsinn der Verrückten ist Strafe genug)

Monsieur Rainer

Sunday, March 04, 2012
Nous avons ras-le-bol ! (Wir haben die Schnauze voll!)

Trop c'est trop! Das sagen die Franzosen wenn es ihnen zuviel wird. Und es ist eindeutig nicht nur zuviel, es ist geradezu ungeheuerlich. Die selbst ernannte Kaiserin Europa's von Gottes Gnaden Angela Wilhemine III. aus dem Geschlecht derer von Merkel hat ein Bündnis mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti, dem spanischen Regierungschef Mariano Rajoy und dem britischen Premierminister David Cameron geschmiedet, um den aussichtsreichen sozialistischen französischen Präsidentschaftskandidaten François Hollande zu verhindern. Der scheint unbequem und nicht ins Konzept der Eurokraten zu passen! Er will den Fiskalpakt neu verhandeln, er will die gesetzlichen Mindestlöhne in Frankreich erhöhen, er will viel mehr Lehrer einstellen, um dem Bildungsdilemma gegenzusteuern und er will die Superreichen mit bis zu 75% Steuern belasten. Das alles passt nicht in die deutsche Politik. Deshalb hat Merkel einen Pakt für den ungeliebten amtierenden Präsidenten Nicolas Sarkozy geschlossen und damit eindeutig jede Zurückhaltung aufgegeben. Noch nie hat ein Regierungscef in den Wahlkampf eines befreundeten Landes dermassen aktiv und masiv eingegrifen. Für die Franzosen ist das eine unerträgliche Zumutung, die möglicherweise zum Bumerang werden könnte! Wir sind das Europa unter Merkels Fuchtel satt! Diese Dame leidet an massloser Selbstüberschätzung!

Monsieur Rainer
Sunday, March 04, 2012
Die Journalisten Edith Bouvier und William Daniels sind frei!

Jetzt ist es amtlich. Der französische Aussenminister Alain Juppé gab heute Nacht offiziell bekannt, dass es Mitgliedern der französischen Botschaft mit Hilfe anderer Kräfte und einem libanesischen Arzt gelungen ist, die seit dem 22. Februar 2012 in Homs festsitzende und durch Granatsplitter an den Beinen schwer verletzte Journalistin Edith Bouvier von LE FIGARO zu befreien. Sie befindet sich in Sicherheit und wird, sobald sie ärztlich versorgt ist, von einem französischem Lazarettflugzeug zurück nach Frankreich gebracht. Der englische Journalist William Daniels, der sich geweigert hatte, sich evakuieren zu lassen und bis zum Schluss bei der französischen Journalistin ausgeharrt hat, wurde ebenfalls befreit. Die Réporters sans frontières sind besonders erfreut, dass diese gefährliche Befreiungsaktion nach mehreren Anläufen nunmehr doch gelungen ist und bedauern den Tod von Rémi Ochlik und einer amerikanischen Journalistin zutiefst! Damit sind dieses Jahr nunmehr bereits sechs Journalisten in Krisengebieten ums Leben gekommen. Sie haben ihr Leben eingesetzt, damit die ganze Wahrheit über das Ausmass der Verbrechen der syrischen Elitetruppen unter dem Kommando des Bruders von Bashar-al-Assad für die Weltöffenlichkeit dokumentiert werden konnten. Mit grossem Schmerz müssen wir aber zur Kenntnis nehmen, dass die Zivilbevölkerung vo Baba Amr/Homs die Rache des Assad Clan nun grausam zu spüren bekommen werden.


Monsieur Rainer





Friday, March 02, 2012
Immer noch zwei Journalisten in Homs/Syrien eingeschlossen!

Der Bruder des Präsidenten Bashar-al-Assad, ein gefürchteter Schlächter, hat mit der 4. Division unter Anwendung grösstmöglicher Gewalt die Stadt Homs tagelang bombardiert und nunmehr vollständig eingenommen. Die desertierten Soldaten der syrischen Armee haben den Stadtteil Baba Amr bis zur letzten Patrone verteidigt, mussten aber nunmehr der Übermacht nachgeben. Homs befindet sich wieder unter der Kontrolle von Assad. Den Journalisten Paul Conroy (GB) und Javier Espinosa (E) ist die Flucht in den Libanon gelungen. Die französische Journalistin Edith Bouvier blieb in Homs. Sie ist durch Granatsplitter an den Beinen schwer verletzt. Der Fotograph William Daniels wigert sich, sie alleine zu lassen und schlug die Möglichkeit zur Flucht aus. Die Situation ist delikat und bedarf grösstmöglicher Diskretion!

Monsieur Rainer
Thursday, March 01, 2012
Keine militärische Intervention in Syrien! Auf keinen Fall!

Damit es zu keinen Missverständnissen kommt: Wir Journalisten sind gegen jede militärische Einmischung in den Bürgerkrieg in Syrien. Das würde einen Flächenbrand bis in den Iran, Afghanistan und Pakistan auslösen! Die gesamte Region wäre in einem Inferno! Russland, China und die USA, sowie Europa kämen ins Spiel! Da droht eine Katastrophe, wenn hier jemand militärisch interveniert! Die diplomatischen Mittel sind längst nicht ausgeschöpft!

Monsieur Rainer
Wednesday, February 29, 2012
Französische und englische Journalisten in Lebensgefahr in Homs/Syrien!

Die angesehene Zeitung LE MONDE aktualisiert ihr Meldung von gestern, heute den 29.02.2012 um 11:01, dass der französische Präsident seine Aussage von gestern relativiert hat. Es ist eben nicht bewiesen, dass die französische Journalistin Edith Bouvier, die freiberuflich für LE FIGARO schreibt, im Libanon in Sicherheit ist. Die Journalistin ist schwer am Bein verletzt. Die Bemühungen verschiedener Organisationen laufen derzeit, Edith Bouvier aus dem unter schwerem Feuer liegenden Stadtteil Baba Amr der Stadt Homs in Syrien zu evakuieren. Alle gegenteiligen Meldungen der deutschen Presse sind falsch und können auch nicht präzise sein, denn es befindet sich nach unseren Informationen kein deutscher Journalist in Syrien. Das wäre auch ungewöhnlich, denn es ist lebensgefährlich in Homs! Hier noch ergänzend die Meldung von LE MONDE von soeben, dass sich die französische Journalistin Edith Bouvier immer noch im Stadtteil Baba Amr von Homs befindet. Es ist bisher nicht gelungen, sie in den Libanon zu evakuieren. Öffnen Sie diesen Link und sie werden sehen, unter welchem infernalischem Beschuss die Stadt Homs steht. Ausserdem wird hier eine Stadtkarte gezeigt, wo der umkämpfte Stadtteil Baba Amr liegt. Verschiedene Organisation versuchen derzeit, die eingeschlossenen englischen und französischen Journalisten zu bergen!

Monsieur Rainer
Wednesday, February 29, 2012
Wir sind das Volk!

Eine von niemand gewählte Bande von ahnungslosen Lehrern, Pfarrern, Juristen, Beamten, Soziologen, Politologen und akademischem Lumpenproletariat, geführt von einer Frau, die nie DEMOKRATIE gelernt und nie begriffen hat, ist zur Beute einer Finanzmafia geworden und beschliesst, möglichst geheim oder unter Ausschluss des Parlamentes, Bürgschaften und Zahlungen, die bald den gesamten Bundeshaushalt übersteigen. Und dies ohne jeden Plan, ohne jede Kenntnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen. Das heisst, diese Brut von Ahnungslosen verspielt die finanzielle Unabhängigkeit einer ganzen Nation. Sie trägt zwar gerne für alles die Verantwortung, haftet aber für nichts! Schluss damit! Das Volk hat zu bestimmen, wie und wer Politik in Deutchland macht und nicht die Banken! Wir fordern eine Verfassung gemäss Artikel 146 GG. SOFORT!

Monsieur Rainer
Tuesday, February 28, 2012
Die Schnauzenpolierer (CRS) rücken gegen die Polizei aus!

Heute gibt es ein schon öfters gesehenes, aber immer wieder amüsantes Spektakel zu sehen. Der Anlass ist tragisch. Am 9. Mai 2008 würgten und knebelten einige völlig ausser Rand und Band geratene Polizisten aus Grasse (Département Alpes-Maritimes) den 22 jährigen Hakim Ajimi, bis dessen Tod eintrat. Ein rassistischer Hintergrund wird vehement bestritten. Die Polizei der Polizei, auch Boeuf Carottes genannt, sind von den Polizisten gefürchtet. Sie ermittelten gegen diese Schläger und übergaben ihren Bericht dem Tribunal am Landgericht Grasse, das die sieben Polizisten zu Gefängnisstrafen von zwischen 18 - 24 Monaten verurteilten. Dagegen domonstrieren nun heute 150 Polizisten vor dem Landgericht Grasse. Die Bereitschaftspolizei CRS (intern Schnauzenpolierer genannt) zieht auf! Es darf geprügelt werden! Vive la France!

Monsieur Rainer
Tuesday, February 28, 2012
Grösseres Erdbeben an der Côte d'Azur zu erwarten?

Laut der bekannten Seismologin Sophie Lambotte kann ein weitaus grösseres Erdbeben, wie vergangenen Sonntag hier an der Côte d'Azur nicht ausgeschlossen werden. Beim zweiten Erdstoss um 23:37 Sonntag auf Montag wurden 4,6 auf der Richterskala gemessen. Letztes Jahr trieben mehrere Seebeben die Besitzer der Restaurants an den Stränden zur Verzweiflung. Gleich mehrere Male wurden ihre Einrichtungen ins Mittelmeer gespült. Frankreich ist mit seiner Infrastruktur auf der Höhe von Bukina Faso und somit gerüstet. Obwohl wir die grösste Zahl der Kernkraftwerke in Europa besitzen, fiel der Strom aus, Telephon und Internet funtionierten nicht mehr! Der Champagner in den Kühlschränken wurde lauwarm und musste sofort getrunken werden. Vive la France!

Monsieur Rainer
Tuesday, February 28, 2012
Journalisten sitzen in Syrien in der Falle! Einige konnten in den Libanon fliehen!

Journalisten werden von den Schergen Assads in Homs/Syrien systematisch getötet oder als Geiseln genommen. Wie ich heute Nacht berichtet habe, befindet sich die freie Journalistin des LE FIGARO Edith Bouvier immer noch im Stadtteil Baba Amr der schwer von Regierungstruppen Assads beschossenen Stadt Homs. Während einige Journalisten getötet, andere über Schleichwegen den rettenden Libanon erreichen konnten, liegt Edith Bouvier immer noch, schwer verletzt an den Beinen, in Syrien. Die Organisation Reporters sans frontières klagt Damaskus an, die Journalistin zur Geisel zu nehmen. Journalisten sind zum Freiwild in Syrien geworden. Das Assad Regime mag keine Berichterstattung und schon gar keine Zeugen ihrer Verbrechen an der Zivilbevölkerung Syriens!


Monsieur Rainer
Tuesday, February 28, 2012
Hilfe für die französische Journalistin Edith Bouvier!

Die französische Journalistin Edith Bouvier wurde im Quartier Baba Amr von Homs in Syrien verletzt. Während die syrischen Hilfsorganisationen publikumswirksam mit lautem Getöse, vielen Sirenen und Krankenwagen einige Verletzte aus dem heftig umkämpften Stadtteil von Homs evakuierten und in die umliegenden Krankenhäuser brachten, bleibt Edith Bouvier hilflos und verletzt in einem zerschossenen Haus zurück. Frankreich will den internationalen Gerichtshof anrufen. Wo bleibt die Solidarität der internationalen Presse? Der diplomatische Druck auf das Regime Assad muss verstärkt werden. Das Verfassungsreferendum ging, wie zu erwarten war, mit 90% Zustimmung für das Regime Assad aus. Es ist ein Witz und eine neue Art von Volksverdummung, auf die die Weltöffentlichkeit hoffentlich nicht hereinfällt. Bashar-al-Assad hat alles mögliche im Sinn, aber keine Demokratisierung seines Landes, das er und sein Clan sich zur Beute gemacht hat. Ein militärisches Eingreifen wäre ein unkalkulierbares Risiko für den ganzen nahen Osten und würde einen Flächenbrand bis in den Iran, Afghanistan und Pakistan auslösen. Doch die diplomatischen Mittel sind nicht ausgeschöpft. Es fehlt nur der politische Wille dazu!

Monsieur Rainer
Tuesday, February 28, 2012
Die Reporters sans frontières der französischen Sektion.


Mir scheint als Mitglied der französischen Sektion von Reporters sans frontières, dass es unterschiedliche Schwerpunkte in der Berichterstattung, in der Ausbildung, in der Ausstattung, in der Hilfestellung und in der personellen Zusammensetzung der Führungskräfte zwischen den einzelnen Sektionen von Reporter ohne Grenzen gibt.

Einig sind sich natürlich alle Sektionen, dass sie eine Nicht-Regierungs- Organisation sind und dass sie für die Freiheit der Presse stehen. Die UN - Resolution Nr. 1730 steht für die Sicherheit der Journalisten. Darüber herrscht Einigkeit bei allen Journalisten dieser Welt und allen Sektionen von Reporters sans frontières.

Diese UN – Resolution ist in der Realität so viel wert, wie viele andere UN - Resolutionen auch: Laut Aussage von Reporters sans frontières sind alleine im Jahre 2011 fast siebzig Journalisten weltweit in Krisengebieten getötet worden. Im beginnenden Jahr 2012 sind es schon wieder vier Reporter, die ihr Leben für die Freiheit der Presse lassen mussten. Dabei stehen die Journalisten unter der Schutz der UN-Resolution 1730, die die Sicherheit der Journalisten garantieren soll. (Theoretisch)

Die französische Sektion von Reporters sans frontières verlässt sich eben deshalb nicht alleine auf die UN -Resolution, denn die ist in Kriegsgebieten wenig wert! Also werden jährlich cirka 300 Reporter im "Centre national d'entraînement commando CNEC" in Mont-Louis (Département Pyrénnées-Orientales) von Eliteeinheiten der französischen Polizei und Armée trainiert und auf alle Gefahrensituationen physisch wie psychisch vorbereitet! Im Falle dass es trotzdem zu lebensgefährlichen Situationen kommt, steht dem Reporter eine SOS-Hotline, eine Spezial-Versicherung, ein Kredit zum Erwerb für Splitterschutzwesten, ein erste Hilfe Koffer und ein Team von Psychologen zur Verfügung, die auf post-traumatische Stresssymptome spezialisiert sind. Ein GPS Sender hilft bei der Suche nach einem entführten Journalisten. Manche Reporter haben sich einen solchen Chip sogar untrennbar vom Körper durch geschickte Chirurgen implantieren lassen.

Es ist traurig, dass diese Massnahmen notwendig sind, um das Recht auf freie Berichterstattung der Presse zu gewährleisten. Will man jedoch die Wahrheit erfahren, muss man mitten in die Kampfzonen. Es genügt eben nicht, in ein klimatisiertes Hotelzimmer zu sitzen und alle möglichen Nachrichten im örtlichen Fernsehen anzusehen, um daraus eine Reportage zu basteln! Das hat mit Journalismus wenig zu tun!

Wir unterscheiden angestellte Reporter, die ausschliesslich für einen Sender oder eine Zeitung arbeiten und freie Journalisten, die in der Regel grössere Riskiken eingehen.

Es wird immer wieder reklamiert, dass wir freie Journalisten unsere Reportagen aus der Francophonie, dem Maghreb, aus Libyen, aus Ägypten, den Krisengebieten des Nahen Ostens wie Syrien, sowie aus dem Lager Gwam in der Provinz Kapisa in Afghanistan nicht in facebook oder YouTube einstellen. Wir sind ein Team von freien Journalisten (Reporter, Kameramann und Tontechniker) und sind bei keinem TV – oder Radio - Sender, bei keiner Zeitung und keinen anderen Medien fest angestellt. Wir arbeiten also vollkommen auf eigene Rechnung, bezahlen unsere Reisen aus eigener Tasche einschliesslich aller Flüge und Spesen. Wir leben vom Verkauf der Rechte unserer Reportagen. Dafür haben wir einen Agenten/Producer, dem wir unser ganzes Material schicken, der es dann auf dem internationalem Nachrichtenmarkt anbietet, Verträge abschliesst und verkauft. Ist ein Geschäft mit einem der Medien zustande gekommen, bekommt er eine Vermittlungs-Provision. Die Rechte an unseren Reportagen werden in diesem Falle an den Käufer abgetreten. Der Käufer unserer Reportagen hat damit das alleinige Recht an der Ausstrahlung oder Vervielfältigung an unseren Reportagen erworben.

Ausserdem wird hier immer wieder moniert, dass wir keine ständige Standortmeldung per Internet preisgeben. Wir befinden uns teilweise in sehr gefährlichen Krisenregionen. Die dortigen offiziellen Behörden schätzen es meist nicht besonders, wenn man sie bei ihren Verbrechen an der Zivilbevölkerung beobachtet und filmt. Im Gegenteil, sie versuchen uns mit Peilsendern zu orten und unsere Internetverbindungen zu stören. Sie versuchen uns gefangen zu nehmen, in Geiselhaft zu nehmen oder gar gezielt zu töten wie soeben in Syrien geschehen.

Rainer Kahni
Adhérent et supporter des Reporters sans frontières
http://fr.rsf.org/

Monsieur Rainer

Monday, February 27, 2012
Erdbeben an der Côte d'Azur! Kein Witz! Ein bisschen nur!

Das Rugby Spiel gegen Schottland in Murryfield bei Edinburgh war gerade mehr als glücklich gewonnen, da fiel der Strom aus! Die Bude wackelte ein wenig, aber sie hielt! Die Spülmaschine versagte den Dienst, der Kühlschrank taute ab. Ein kleines Erdbeben erschütterte die blumengeschmückten Wagen des Karnevals von Nizza. Die Zitronen fielen in Menton auf die Strasse, sie sollten eigentlich die kunstvoll garnierten Festwagen des Zitronenfestes schmücken. Alles nicht so schlimm! Es waren nur 4,6 auf der Richterskala! Das Inferno brach nicht aus! Die Franzosen nehmens gelassen! Hauptsorge war der Kühlschrank, er taute ab, der Champagner musste schnell getrunken werden, weil er warm wurde, der Whisky hatte die richtige Temperatur, die Buden haben gewackelt, kein Strom, kein Licht, kein Telephon, kein Internet, keine Polizei, keine Feuerwehr, keine Kernkraftwerke, die Menschen haben gefeiert! Eben typisch Frankreich, typisch Bukina - Faso - Entwicklungsland, aber Atombomben bauen und Super-Macht spielen, ja so sind wir Gallier! Wie geht der schönste Witz Frankreichs? "Warum ist der Hahn das Symbol Frankreichs? Weil es das einzige Vieh auf der ganzen Welt ist, das lauthals und stolz kräht, obwohl es mit den Füssen im Mist steht!" Kein anderer Witz symbolisiert Frankreich besser!

Monsieur Rainer
Monday, February 27, 2012
Christian Wulff bekommt zum Abschied auch noch einen geblasen!

Wulff wird mit dem grossen Zapfenstreich
verabschiedet! "Dies entspricht geübter Staatspraxis," erklärte Verteidigungsminister Thomas de Maizière. Recht hat der Mann! Volksverräter ( v.Hindenburg) Plagiatoren (v.Guttenberg) und nun auch Schnorrer (Wulff) wurden/werden mit den höchsten Ehren verabschiedet! Wer verabschiedet jedoch endlich diese unsäglichen Verabschieder? Wer verabschiedet die Heuchler, Schnorrer, Diebe, Lobbyisten, Strafvereitler im Amt, NSU - Sympathisanten, Betroffenheitsschwandronierer, Kriegshetzer, Grundgesetzverletzer, Waffendealer, Agrar-Mafia-Sympathisanten und diese vielen von niemand gewählten Volksvertreter im Bundestag? Meinetwegen kann jeder dieser Typen einen Zapfenstreich geblasen bekommen! Bloss haut endlich ab! Ihr seid genau wie der grosse Zapfenstreich ein Relikt aus dem Feudalismus! Wir wollen aber eine Demokratie der Bürger!

Monsieur Rainer
Friday, February 24, 2012
STAATSAKT

Heute versammeln sich die sich wichtig dünkenden Vertreter des Staates zu einem für sie äusserst peinlichen Termin. Die Öffentlichkeit ist ausgeschlossen, denn es ist ja ein Akt des Staates. Und der Staat ist ein Konstrukt in dem der Bürger nicht mehr vorkommt. Trauerumflorte Reden werden gehalten, Kränze werden abgeworfen und irgend ein Komponist, der sich gegen diesen Abgrund an Betroffenheits-Kitsch nicht mehr wehren kann, muss mit seiner Musik dafür herhalten, um dem ganzen absurden Theater den passenden festlichen Rahmen zu geben.


Was war geschehen? Da zogen zehn Jahre lang rechtsreaktionäre Neo – Nazi – Horden durch ganz Deutschland und ermordeten wahllos irgendwelche Menschen. Die Opfer dieser Verbrecher hatten nur eine Gemeinsamkeit: Sie trugen eine andere Hautfarbe, beteten zu einem anderen Gott und waren teilweise nicht in Deutschland geboren. Grund genug für diese Nazi – Verbrecher, sie zu ermorden.


Wem waren diese Serienkiller bekannt? Wem in Deutschland war bekannt, dass es eine solche rassistischer Killertruppe überhaupt gab? Der deutsche Durchschnittsbürger erfuhr von diesen grausamen Morden erst Ende letzten Jahres, als eben jener Staat, der heute diese Trauerfeier veranstaltet, seine Mitwisserschaft an den Morden nicht mehr verheimlichen konnte. Verharmlosend und ätzend zynisch führten die Sicherheitsbehörden Deutschlands diese Mordserie als "Dönermorde“, was ein bezeichnendes Licht in die Hirne dieser Beamten wirft. Diese Sichtweise fusst auf einer schändlichen Tradition und kommt nicht von ungefähr.


Als das III. Reich endlich zusammenbrach, entstand nicht etwa ein rechtsfreier Raum, wie man angesichts des Totalschadens einer verbrecherischen Ideologie vermuten sollte. Nein, die NS - Blutjustiz, die Polizeibataillone, die grausame Verbrechen hinter der Front an der Zivilbevölkerung der besetzten Gebiete verübten, die Gestapo, die SS, die SIPO, der SD, die Geheime Feldpolizei, die Abteilung "Fremde Heere Ost“ im Oberkommando des Heeres, die Abteilung Ausland Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht, das Reichskriminalamt, die Polizeidienststellen der Länder, die Universitätsprofessoren, sie alle kehrten wieder in ihre alten Positionen zurück, wechselten die Talare und Uniformen, putzten ihr Akten, hängten die Fahnen um und fertig war der Sicherheitsapparat der neuen Bundesrepublik Deutschland. Ohne Hemmungen gaben diese Verbrecher ihre Erfahrungen an ihre Schüler, Studenten und Rechts-Referendare weiter und verdarben eine weitere Generation des bundesdeutschen Sicherheitsapparates. Es muss hier nicht extra aufgezählt werden, wer die Gründer des Bundeskriminalamtes BKA, der Bundes – und Landesämter für Verfassungsschutz, der Polizeidienststellen, des Staatsschutzes, des Militärischen Abschirmdienstes MAD, des Bundesnachrichtendienstes BND und der vielen Bonner Ministerien waren. Dazu gibt es Gott sei Dank genügend historisches Schriftgut.


Es musste dieser Ansammlung von Verbrechern nicht extra von den Allierten beim Ausbruch des kalten Krieges eingebleut werden, wo der Feind sitzt: DER FEIND STEHT LINKS! Das war die Philosophie des Staatsapparates und ist es bis heute. Dafür tragen auch nach der biologischen Erledigung der Gründerväter die heutigen Repräsentanten des deutschen Staates und seiner Repressionsinstrumente die Verantwortung. Der Ungeist der Gründerväter wabert immer noch durch die Flure und Köpfe dieser Behörden und Beamten. Wie sonst ist es zu erklären, dass schwer bewaffnete Polizeieinheiten die Fackelzüge von Neo – Nazis beschützen und diejenigen, die gegen diese braune Brühe demonstrieren wollen, verprügelt, verletzt, eingesperrt, angeklagt und verurteilt werden? Franz – Josef – Strauss war einer der politischen Brunnenvergifter dieser Republik: RECHTS VON MIR GIBT’S NICHTS, war seine Parole. So durfte auch nicht sein, was nicht sein kann, nämlich, dass die Bluttat am Münchner Oktoberfest eben keinem verwirrten Einzeltäter zuzuordnen war, wie es der weisungsgebundene bayerische Generalstaatsanwalt wider besseren Wissens Glauben machen wollte. Heute wissen wir, dass diese Erkenntnis der Ausfluss einer Strafvereitelung im Amt war, denn alle Indizien, die gegen diese These sprachen, wurden unterdrückt!


Der Staat fühlt sich ertappt! Er ist entlarvt und desavouiert als Mitwisser, Dulder, Abwiegler, Verharmloser der "Dönermorde“. Und was tut der Staat, wenn er bei einem peinlichen Verhalten ertappt wird? Er hält einen STAATSAKT ab, der vor Betroffenheit trieft, dessen Heuchelei und Kitsch kaum erträglich sind und dessen Verlogenheit zum Himmel stinkt! Gab es irgendwelche Konsequenzen aus diesem Totalversagen des Staates und seiner Sicherheitsorgane? Ist irgendjemand zurückgetreten? Der Innenminister? Die Justizministerin? Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, die Präsidenten der Landesämter für Verfassungsschutz? Ein Richter? Ein Staatsanwalt? Ein Polizeiführer? NEIN! Sie tragen für alles die Verantwortung, haften aber für nichts!


Die Gewerkschaften, sonst kaum wahrnehmbar in dieser Republik, rufen zu einer Schweigeminute auf! Natürlich schliesst sich die Polizeigewerkschaft diesem Aufruf an. Hören wir etwas von dem Staatsakt? Hören wir die Schweigeminute? NEIN! Niemand hört etwas! Das Schweigen weicht nicht einmal der Scham! Ja wenn die Gewerkschaften und die Politiker zu einer Demonstration gegen diese Nazi –Brut in allen deutschen Städten aufgerufen hätten und Millionen von Deutschen ihre Solidarität mit den Opfern dieses Verbrechergesindels lautstark manifestiert hätten, dann hätte es sogar das Ausland gehört, dass Deutschland sich eben geändert hat und wieder ein vollwertiges Mitglied der Völkergmeinschaft ist!


Deutschland ist es nicht! Der Chauvinismus kommt von ganz oben und deckt gewollt oder ungewollt durch Tun – oder Unterlassen, moralisch die Mitwisserschaft der Sicherheitsorgane an grausamen Verbrechen. Insofern sind sie alle die geistigen Brandstifter dieser Nazi – Brut!


Monsieur Rainer
Thursday, February 23, 2012
Erneut zwei Journalisten in Syrien getötet!

Es endet niemals, solange Journalisten ihr Leben für die Freiheit der Presse einsetzen. Soeben wird gemeldet, dass erneut zwei reputierte Reporter in Homs dem Granatenbeschuss der Truppen von Bashar - al - Assad zum Opfer gefallen sind: Der preisgekrönte Pressefotograph Remi Ochlik, der hauptsächlich für Paris Match gearbeitet hat und schon lebensgefährliche Aufnahmen in Libyen gemacht hatte, sowie die Kriegsberichterstatterin der Sunday Times Marie Colvin wurden in Ausübung ihres Berufes getötet. Die UN Resolution zum Schutz der Journalisten schert den Massenmörder Assad einen Dreck, genau so wenig, wie sein eigenes Volk! Und die Welt schaut zu!


Monsieur Rainer
Wednesday, February 22, 2012
Männer haben zu wenig Blut im Körper!

Es scheint offensichtlich den Männern nicht zu gelingen, zur gleichen Zeit das Hirn und das Geschlechtsteil zu durchbluten. Anders ist es nicht zu erklären, warum der an und für sich hochintelligente ehemalige Präsident des Weltwährungsfonds und reputierte Professor für Economie Dominique Strauss – Kahn schon wieder im Knast sitzt.


Gerade ist er um Haaresbreite einem brandgefährlichen Verfahren wegen Vergewaltigung in New York entkommen, da erwischen ihn die Gendarmen der nordfranzösischen Stadt Lille bei einer Sex – Party im reputierten Hotel Carlton. Ein "befreundeter“ Unternehmer hatte geladen und Dominique Strauss – Kahn konnte der Versuchung nicht widerstehen. Die schönsten Escort – Girls waren gekommen, um den Herren bei viel Champagner und Schnee zu Diensten zu sein. Es muss eine tolle Sause gewesen sein, denn bald sprach die ganze Stadt davon. Natürlich bekam auch die zuständige Gendarmerie National Wind von der Sache, denn es muss auch sehr viel Schnee im Spiel gewesen sein, obwohl Lille eigentlich eher für nasses Wetter und weniger als Ski – Kurort bekannt ist.


Der befreundete Unternehmer zahlte alles und genau das subsummiert der französische Untersuchungsrichter unter "Proxinétisme“, vulgo Zuhälterei. Schön und schlecht! Der zuständige Untersuchungsrichter lud Dominique Strauss-Kahn zu einem freundlichen Gespräch in den Justizpalast von Lille. Dieses Gespräch scheint irgendwie unbefriedigend ausgegangen zu sein, denn der geladene Gast fand sich bald darauf in einer kargen Betonzelle mit den Ausmassen 3x2 Meter in der Kaserne der Gendarmerie National wieder. Ein Betonblock, der ein Bett darstellen soll wird auch durch eine versiffte Matratze von 20 cm Stärke nicht gemütlicher! Aus einem Loch in dieser Behausung riecht man die Ergüsse vergangener Insassen.

Juristisch geht die Prozedur nun heute in die zweite Runde. Gelingt es Dominique Strauss – Kahn auch heute nicht, den Untersuchungsrichter von seiner absoluten Unschuld zu überzeugen, dann wird es hässlich. Der Untersuchungsrichter könnte den Professor einfach dem Haftrichter überstellen, der dem Beschuldigten den roten Mietvertrag für eine Zelle im Untersuchungsgefängnis ausstellt, oder der kann dieses erneute Ungemach durch eine Kaution und eine elektronische Fussfessel umgehen.


Oder das Hirn des Beschuldigten erfährt plötzlich eine verstärkte Blutzufuhr und ihm fällt endlich eine grenz – geniale Ausrede ein. Das würde aber zwangsläufig dazu führen, dass das Geschlechtsteil vorübergehend unterversorgt wäre, was nicht zum Schaden von Dominique Strauss – Kahn gereichen würde.


Denn wir erinnern uns, Männer haben einfach zu wenig Blut!


Monsieur Rainer
Wednesday, February 22, 2012
Le Front National in höchsten Schwierigkeiten!

Der Wahlkampf zum neuen französischen Staatspräsidenten wird für die rechtsreaktionäre Front National von Marine Le Pen zu einem Desaster. Immerhin stehen laut neuesten Umfragen 16% der Wähler hinter der FN nach François Hollande von der PS und Nicolas Sarkozy von der UMP. Doch Marine Le Pen musste gestern eine herbe Niederlage vor der dem Verfassungsrat einstecken. Ihr Anmeldung zur Wahl wurde für ungültig erklärt, weil sie nicht die erforderlichen 500 Stimmen der Bürgermeister und Mandatsträger zusammenbrachte, die ihr Kandidatur unterstützen. Das französische Wahlrecht ist ungewöhnlich hart auf basisdemokratische Aspekte ausgelegt. Scheitert die Front National mit ihrer Bewerbung, so machen wohl Hollande und Sarkozy die Wahl unter sich aus. Der Favorit heisst momentan François Hollande von den Sozialisten. Die Verbitterung der extrem Rechten bedeutet nichts Gutes für Frankreich! Sie könnte sich Bahn brechen und zu Unruhen führen. Es wäre unklug, die Partei von den Wahlen auszuschliessen, einen politischen Gegner schlägt man demokratischer in der offenen Wahlkampfschlacht als durch Verbote und Verfahrenstricks!

Monsieur Rainer
Wednesday, February 22, 2012
Peinlich und entlarvend!

Da sitzen sie nun, die Damen und Herren Parteivorsitzenden und spielen Demokratie, oder eben das, was sie darunter verstehen. Unter "Wahrung der Würde des hohen Amtes" schachern sie, wie auf einem orientalischen Bazar, den nächsten Bundespräsidenten aus. Dabei haben keine Parteimitglieder, keine Abgeordneten und schon gar nicht das Volk etwas zu sagen. Die Parteivorsitzenden haben sich dieses Land und ihre Ämter zur Beute gemacht und teilen es unter sich auf! Wer es jetzt immer noch nicht begreift, dem ist nicht mehr zu helfen! Deutschland ist keine Demokratie, Deutschland ist kein Rechtsstaat und Deutschland hat keine Verfassung, weil diese die Politiker fürchten wie das Weihwasser! Warum? Weil dann der Bürger seinen Staat wieder für sich zurückfordern könnte und diesem würdelosen, lächerlichen Spektakel ein Ende setzen würde! Deutschland ist eine Parteiendiktatur, die sich diesen Staat samt Inventar untertan gemacht hat! Um dem ganzen auch noch den letzten Anschein von Demokratie zu geben, schachern die Parteivorsitzenden einen Bundespräsidenten unter sich aus, der nichts zu melden hat und ein jämmerliches Relikt aus alten Feudal - Zeiten darstellen soll! Ein Ersatz - Monarch! Das muss schief gehen! Also schafft diesen Kitsch ab! Die lächerlichen Orden kann auch der Bundesratspräsident verteilen! Für den korrekten Kranzabwurf ist der Bundestagspräsident gut genug! Die Kanzlerin ist in Sachen Betroffenheitskitsch unschlagbar!


Monsieur Rainer
Tuesday, February 21, 2012
Bild: Ferres - Gauck - Maschmeyer, aufgenommen bei einem Event

Na also, geht doch! Die Kartoffelbraut, der Pfaffe und der Drücker! Ein tolles Gespann! Warum eigentlich immer noch dieses Feigenblatt und den Umweg über einen Ossi - Pfaffen? Macht doch endlich Maschmeyer zum Bundespräsidenten und dann hat die liebe Seele eine Ruh! Der braucht keinen Haus-Kredit, hat ein eigenes Auto und sogar ein eigenes Handy! Für dieses Deutschland wäre er der ideale Repräsentant! Der Mann ist schamlos, die Kanzlerin ist schamlos, die Regierung ist schamlos, die Politiker sind schamlos! Die ganze deutsche Oberschicht ist ein schamloses Event! Da braucht es keinen scheinheiligen Pfaffen, sondern einen richtigen Event-Manager mit Erfahrung in der Führung von Drückerkolonnen! Maschmeyer for President!


Monsieur Rainer
Monday, February 20, 2012
Die Parteivorsitzenden hatten gar keine Wahl! Das deutsche Volk auch nicht!

Nun soll also Herr Gauck zum Bundespräsidenten gewählt werden. Das Wort WAHL in diesem Zusammenhang zu erwähnen ist lächerlich! Niemand hat die Wahl! Wahl ist, wenn sich zwei oder drei Persönlichkeiten um ein Amt bewerben und vom ganzen deutschen Volk gewählt werden. Wenn sich aber einige Parteivorsitzenden zusammensetzen und sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen, dann hat das nichts mit Wahl und schon gar nichts mit Demokratie zu tun! Man kann sich von diesem schmutzigen Ränkespiel nur angeekelt abwenden! Die wirklich guten Leute haben deshalb auch lässig abgewunken, weil sie dieses lächerliche Machtspiel durchschauten und sich nicht zur Marionette dieser von niemand gewählen Parteienhirarchien küren lassen wollten. Das sagt alles über Herrn Gauck und den Zustand dieser Republik aus! Sie ist am Ende, faul, morsch und korrupt! Gründet eine neue Republik, die alte hat sich soeben vom letzten Rest an Anstand und Demokratie verabschiedet! Der Untergang der deutschen Parteiendiktatur ist zur Besichtigung freigegeben! Eintritt frei!

Monsieur Rainer
Sunday, February 19, 2012
Frankreich am Scheideweg! EUROPA in höchster Gefahr!

Le Président sortant, wie der scheidende französische Staatspräsident genannt wird, hat sich eigenmächtig und ohne seine Partei UMP zu befragen, zum Kandidaten erklärt. Das hat verschiedene Koalitionspartner so verschreckt, dass sie sofort ihre eigene Kandidatur zurückzogen und sich hinter Sarkozy stellten, in der Hoffnung auf einen Ministerposten, im Falle eines Sieges von Nicolas Sarkozy. Wenn sich Morin, Boutin, de Villepin, Borlo und Bayrou mit ihren kleinen Splitterpartien doch noch um den ungeliebten Nicolas Sarkozy scharen, dann kann es für den haushoch führenden Sozialisten François Hollande doch noch eng werden. Seiner PS muss es gelingen, eine Front de Gauche aus Sozialisten, Kommunisten, Trotzkisten und Ecologisten zu zimmern, um der geballten Macht der Rechten einschliesslich der reaktionären Front National, die sich sicher im zweiten Durchgang hinter Sarkozy stellen wird, zu trotzen. Es kann eng werden in der Stichwahl. Entscheidend sind die Fragen: Will Frankreich einen hyperaktiven europafreundlichen Wichtigtuer wie Sarkozy, der hinter Merkel her dackelt, oder einen langweiligen, indoktrinierten Sozialisten Hollande, dem nichts einfällt, als die schon einmal gescheiterten Rezepte Mitterands wieder aus der Urne zu holen. Mit den Sozialisten und den französischen Gewerkschaften ist nicht zu spassen! Sie sind nicht europafreundlich, stehen für gesetzliche Mindestlöhne, können Angela Merkel nicht ausstehen und werden sich auch ihrem Bismarck'schen Machtanspruch in Europa nicht beugen. Sie würden um ihres Stolzes Willen sogar in Kauf nehmen, dass Europa zerbricht. Und da steht ihnen dann plötzlich eine unappetitliche Unterstützerin zur Seite: Marine Le Pen von der faschistischen Front National! Frankreich steht am Scheidepunkt! EUROPA ist in höchster Gefahr!

Monsieur Rainer
Thursday, February 16, 2012
Il Cavallieri Silvio Berlusconi in Schwierigkeiten!

LE MONDE meldet: Der Staatsanwalt am Justizpalast von Mailand hat heute in seinem Schlussplädoyer fünf Jahre Gefängnis gegen Silvio Berlusconi wegen Korruption beantragt. Wörtlich sagte Fabio di Paquale: "Der Cavalliere ist ein grosser Bastler vor dem Herrn, wenn es darum geht, Gesetze zu erfinden, um der Justiz zu entkommen!" Es gibt keine Grund für die Deutschen, mit Häme auf Italien herunter zu spucken! In Deutschland werden die Gesetze genau so zurecht gebogen, damit nie ein Politiker zur Verantwortung gezogen werden kann! Der einzige Unterschied zwischen Deutschland und Italien ist: Die deutschen Politiker haben auch die Justiz zu weisungsgebundenen Kaspern gemacht, während in Italien wenigstens noch die Justiz den Namen verdient! Die italienische und französische Justiz klagen jeden an, ob Mafiosi oder Minister, Ministerpräsident oder gar den Staatspräsidenten. In Deutschland unmöglich, sonst sässe Wulff bereits auf der Anklagebank! Träumt nicht einmal davon, so etwas wird es in Deutschland nicht geben, es sei denn die Bürger erkämpfen sich endlich eine Verfassung nach Artikel 146 GG.

Monsieur Rainer
Wednesday, February 15, 2012
Ciao, bella Italia !

Was blubbert der überflüssigste Mann Deutschlands da in Italien? Das was ihm Merkel aufgeschrieben und erlaubt hat, zu sagen. Und dafür braucht man einen linkischen, bigotten Schnorrer, einen Airbus, Ministerialräte, einen Verbindungsoffizier zur Bundeswehr mit Affenschaukel, Leibwächter, Panzerkarren, Militärparaden, Ehrenkompanien und "staatstragende" Gespräche, die kein nackter Hamster interessieren? Sagt mal allen ernstes, ihr deutschen Politiker, habt ihr sie eigentlich noch alle? Das ist Veruntreuung von Steuergeldern! Ganz ehrlich, dieser verklemmte Staatskomiker wird doch nur ins Ausland geschickt, damit er hier nicht noch mehr Blödsinn auf anderer Leute Mailbox verzapft! Aber warum soll das der deutsche Steuerzahler bezahlen? Oder ist er vielleicht dort auch eingeladen und reist auf anderer Leute Kosten? Aha, dann zahlt diese Reise womöglich der italienische Steuerzahler? Doch eines ist sicher! Wulff zahlt gar nix! Er zahlt prinzipiell nix! Er lässt bezahlen!

Monsieur Rainer
Wednesday, February 15, 2012
EU - Kommission vertuscht Gutachten über wirtschaftliche Ungleichgewichte!

Es gibt immer wieder Momente in meinem Leben, da bin ich über mich selbst überrascht! Jahr für Jahr predige ich in Wort, Schrift und Bild, dass der Aussen-Handelsbilanzüberschuss Deutschlands, der nur durch Billiglöhner erwirtschaftet werden kann, zu enormen Haushaltsdefiziten der importierenden Länder führen muss. Es ist aber unlauterer Wettbewerb, wenn Deutschland ohne gesetzlichen Mindestlöhne und mit Hungerlöhnen, wovon neun Millionen Menschen gar nicht leben können, gegen die Handelspartner konkurrenzlos seine Waren auf den Markt wirft. Ganz abgesehen davon, dass die reiche Oberschicht Deutschlands immer reicher und der Mittelstand und die Arbeiterschaft immer ärmer werden. Die Unternehmer lassen sich also die Löhne teilweise druch Zuschüsse der Steuerzahler finanzieren. Das ist aber keine Marktwirtschaft, sondern nähert sich an eine desaströse Planwirtschaft an. Und dann strahlen diese Arbeitgeber zusammen mit ihren politischen und gewerkschaftlichen Komplizen über ihre tollen Bilanzen und angeblich sinkenden Arbeitslosenzahlen. Alles Lug und Betrug hat nun endlich auch die EU-Kommission herausgefunden. Das Problem dabei ist: Deutschland verhindert die Veröffentlichung dieses entlarvenden Berichtes. Es soll vertuscht werden, mit welchen unlauteren Mitteln Deutschland seine Zahlen aufhübscht, die allesamt auf Sand gebaut sind! Die Bilanzüberschüsse sind durch unlauteren Wettbewerb erwirtschaftet worden, die Statistiken der Arbeitslosen sind schlicht gefälscht und die Hauhalte des Bundes, der Länder und der Kommunen sind in einem desaströsen Zustand. Und dann spielen sich die Politiker als Oberlehrer Europas auf? Überall soll gespart werden bis zum Staatsbankrott? Nur in Deutschland gab es seit Jahrzehnten keinen ausgeglichenen Haushalt mehr? Die Bürokratie erdrückt die Bürger und die Armen baden das aus? Deutschland taugt nicht als Vorbild! Es ist ein abschreckendes Beispiel für die Vertuschung eines betrügerische Bankrotts gemäss § 283 StGB ff einschliesslich des Straftatbesandes der Konkursverschleppung!


Monsieur Rainer
Wednesday, February 15, 2012
Trois minutes douche comprise! Eine neue Freundin muss her!

Nicolas Sarkozy - trois minutes douche comprise - wie ihn seine Ex Frau Cecilia genannt hat, wechselt seine politischen Liebhaberinnen so schnell wie seine Stöckelschuhe, wenn sie zu beginnen drücken. Anschela - Bismarck - Merkel war gestern und kam bei den Franzosen gar nicht gut an. Elle était trop moche! Alors, eine neue politische Flamme muss her! Wer könnte seinen verkorksten Wahlkampf um den Puff von Madame Pompadour, wie Charles de Gaulle einst den Elyséepalast verächtlich geannt hat, beflügeln? In welchem Lager könnte er wildern? Da! Marine Le Pen, die ungeratene Tochter des Algerienveterans und begnadeten rassistischen Polemikers Jean-Marie Le Pen hat noch genügend Kundschaft, der die ungepflechte Rechtsanwältin mit ihren vulgär-xenophoben und pseudo-sozialistischen Oarolen doch zu ordinär ist. Genau da setzt Nicolas Sarkozy an. Wir werden also einen amtierenden Präsidenten Frankreichs um seine Wiederwahl kämpfen sehen, der sich nicht entblödet, bei der rechtsraktionären Front National abzukupfern! Wir erinnern uns an die Worte von Anchela Merkel im französischen Fersehen? "Ich stehe zu Nicolas Sarkozy, egal was kommt", waren die Worte der neuen Ausgabe von Wilhelm II. Das sollte sich der Verfassungsschutz genau ansehen! Denn die Parolen von Marine Le Pen wären in Deutschland strafrechtlich relevant und im höchsten Grade Verfassungsfeindlich, wenn den Deutschland eine solche überhaupt besässe! Frau Dr. Merkel, mein Grossvater sagte immer zu mir:" Zeig mit Deine Freunde und ich weiss, wer Du bist!" Ich habe es schon lange gewusst, wes Geistes Kind diese unterbelichtete FDJ - Sekretärin ist! Alles mögliche, aber keine Demokratin!

Monsieur Rainer
Tuesday, February 14, 2012
Griechenland stürzt ins Bodenlose! Griechische Milliardäre bunkern in der Schweiz!

Man bekommt Schaum vor den Mund, wenn man hilflos mitansehen muss, wie Macht-und Geld-gierige und dabei völlig skrupelose und unfähige Politiker in enger Komplizenschaft mit den Banken, ein demokratisches Land und ein liebenswertes Volk zugrunde richten. Was Griechenland braucht: Ein zehnjähriges Schuldenmoratium unter Verzicht auf jegliche Zahlung von Zinsen und Tilgung für Kredite. Einen Marshall-Plan zur Wiederankurbelung der griechischen Wirtschaft. Ein Embargo zum Erwerb von Panzern, U-Booten, Eurofightern, Fregatten und anderen Waffen. Eine rassige Verwaltungsreform. Die zwangsweise Repratriierung der griechischen Fluchtgelder, die auf deutschen, schweizerischen und englischen Banken steuerfrei gebunkert sind. Was Griechenland nicht braucht: Eine Importschwemme von Waren aus Deutschland, die ohne flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn mit Billiglöhnern zu konkurrenzlosen Preisen produziert werden und damit den griechischen Binnenmarkt ruinieren. Das hat man nun davon, wenn Pastoren, Physikerinnen, Juristen, Sozialpädagogen und arbeitscheue Lehrer in den europäischen Regierungen sitzen, die nicht den Hauch eines ökonomischen Sachverstandes besitzen. Sie spielen sich zwar als Riesen-Staatsmänner auf, sind jedoch längst die lächerlichen Marionetten der Finanzmärkte und der Industrie- und Agrar - Mafia! Sie sind die Totengräber Europas! Jagd dieses Gesindel mit allen rechtsstaatlichen Mitteln vom Hof, bevor Europa im Chaos versinkt!

Monsieur Rainer
Tuesday, February 14, 2012
UN - Resolution Nr. 1730 über die Sicherheit der Journalisten

Laut Aussage von Reporters sans frontières sind alleine im Jahre 2011 fast siebzig Journalisten weltweit in Krisengebieten getötet worden. Im beginnenden Jahr 2012 sind es schon wieder vier Reporter, die ihr Leben für die Freiheit der Presse lassen mussten. Dabei stehen die Journalisten unter der Schutz der UN-Resolution 1730, die die Sicherheit der Journalisten garantieren soll. Reporters sans frontières verlässst sich nicht alleine auf die UN -Resolution, denn die ist Kriegsgebieten wenig wert! Also werden jährlich cirka 300 Reporter im "Centre national d'entraînement commando CNEC" in Mont-Louis (Dep. Pyrénnées-Oriontales) von Eliteeinheiten der französishen Polizei und Armée trainiert und auf alle Gefahrensituationen physisch wie psychisch vorbereitet! Im Falle dass es trotzdem zu lebensgefährlichen Situationen kommt, steht dem Reporter eine SOS-Hotline, eine Spezial-Versicherung, ein Kredit zum Erwerb für Splitterschutzwesten, ein erste Hilfe Koffer und ein Team von Psychologen zur Verfügung, die auf post-traumatische Stresssymptome spezialisiert sind. Ein CBS Sender hilft bei der Suche nach einem entführten Journalisten. Es ist traurig, dass diese Massnahmen notwendig sind, um das Recht auf freie Berichterstattung der Presse zu gewährleisten. Will man jedoch die Wahrheit erfahren, muss man mitten in die Kampfzonen. Es genügt eben nicht, in ein klimatisiertes Hotelzimmer zu sitzen und alle möglichen Nachrichten im örtlichen Fernsehen anzusehen, um daraus eine Reportage zu machen! Das hat mit Journalismus wenig zu tun!

Monsieur Rainer
Tuesday, February 14, 2012
Merkel sollte vom Verfassungsschutz beobachtet wrden!

"Ich stehe zu Nicolas Sarkozy, egal was kommt", waren die Worte von Frau Dr. Angela (Bismarck) Merkel, als sie Seit an Seit neben dem französischen Staatspräsidenten im französischen Fernsehen auftrat. Gut zu wissen! Denn nach diesen Worten sollte eigentlich der Verfassungsschutz die Kanzlerin überwachen. Dann steht sie also für all die dumpfen Parolen der UMP, der rechtsrechktionären Front National und der NPD: "Ausländer raus! Arbeitslose ins Lager, Homosexuelle dürfen keine Ehen mehr eingehen und werden in Psychiatrien 'umerzogen', Wiedereinführung der Todesstrafe, raus aus Europa, Rückkehr zum Francs/DM, Frankreich den Franzosen!" Dieses nassforsche Wahlkampfgesülze wird Nicolas Sarkozy auch nicht mehr retten. Er fischt im Trüben bei den rechtsreaktionären Kräften, um seinen Sessel zu retten. Und das ist der Freund von Frau Dr. Merkel? Was macht die aus dem Leim gegangene Dame, wenn die Franzosen diesen Schmutz und Schund nicht haben wollen und aus lauter Verzweiflung den langweiligen Sozialisten François Hollande wählen? Steht sie dem dann auch zur Seite? Wendig und alternativlos ist sie ja! Das ist keine Politik, das ist schierer Opportunismus!

Monsieur Rainer
Saturday, February 11, 2012
DER REPORTER

Es wird immer wieder reklamiert, dass wir unsere Reportagen aus der Francophonie, dem Maghreb, aus Libyen, aus Ägypten, den Krisengebieten des Nahen Ostens wie Syrien, sowie aus dem Lager Gwam in der Provinz Kapisa in Afghanistan nicht in facebook oder YouTube einstellen.


Wir sind ein Team von drei freien Journalisten (Reporter, Kameramann und Tontechniker) und sind bei keinem TV – oder Radio - Sender, bei keiner Zeitung und keinen anderen Medien fest angestellt. Wir arbeiten also vollkommen auf eigene Rechnung, bezahlen unsere Reisen aus eigener Tasche einschliesslich aller Flüge und Spesen. Wir leben also vom Verkauf der Rechte unserer Reportagen. Dafür haben wir einen Agenten/Producer, dem wir unser ganzes Material schicken, der es dann auf dem internationalem Nachrichtenmarkt anbietet, Verträge abschliesst und verkauft. Ist ein Geschäft mit einem der Medien zustande gekommen, bekommt er eine Vermittlungs-Provision. Die Rechte an unseren Reportagen werden in diesem Falle an den Käufer abgetreten. Der Käufer unserer Reportagen hat damit das alleinige Recht an der Ausstrahlung oder Vervielfältigung an unseren Reportagen erworben.


Wenn wir die Reportagen auch noch in Facebook oder auf YouTube einstellen würden, wären wir vertragsbrüchig und würden unseren Agenten sofort verlieren! Er könnte uns auf Schadenersatz verklagen.


Ausserdem zahlt uns facebook kein Honorar und keines Spesen für unsere Reportagen. Das müsste eigentlich jeder normaldenkende Mensch verstehen. Trotzdem kommen immer wieder diese unverständlichen Anwürfe, warum wir die Reportagen nicht auch auf facebook einstellen.


Antwort: Wir müssen von unseren Reportagen leben und unsere Kosten bezahlen!


Ausserdem wird hier immer wieder moniert, dass wir keine ständige Standortmeldung per Internet preisgeben. Wir befinden uns teilweise in sehr gefährlichen Krisenregionen. Die dortigen offiziellen Behörden schätzen es meist nicht besonders, wenn man sie bei ihren Verbrechen an der Zivilbevölkerung beobachtet und filmt. Im Gegenteil, sie versuchen uns mit Peilsendern zu orten und unsere Internetverbindungen zu stören. Sie versuchen uns gefangen zu nehmen, in Geiselhaft zu nehmen oder gar zu töten.


Laut Auskunft von Reporters sans frontières http://fr.rsf.org/ wurden im Jahre 2011 insgesamt 68 Reporter weltweit getötet. Im Jahre 2012 sind es bis jetzt 4 Reporter, die bei ihrem Einsatz ums Leben gekommen sind. Insgesamt 154 Journalisten befinden sich weltweit in Haft!


Monsieur Rainer


Thursday, February 09, 2012
Die deutschen Aussenhandelsbilanzüberschüsse sind Beschiss ! Cui bono?

Die Aussehandelsbilanzüberschüsse gehen zu Lasten der europäischen Partnerstaaten und der dritten Welt! Deutschland ist grösster Exporteur von Waffen und Lebensmitteln. Dazu stelle ich folgende Fragen: 1. Cui bono, wem nutzen die horrenden Exportüberschüsse? Den DAX Unternehmen oder dem Arbeiter? 2. Diese Exportüberschüsse können doch nur erwirtschaftet werden, wenn 9 Millionen Arbeiter unter der Armutsgrenze malochen. 3. Wenn man aber die Produkte ohne flächendeckenden Mindestlohn herstellt und damit gegen die anderen Länder einen Preisvorteil herrausschlägt, dann ist das Betrug an den Arbeitern und an den importierenden Ländern. Auf gut deutsch: Das ist Beschiss!

Monsieur Rainer
Wednesday, February 08, 2012
"Hass auf den Westen" von Prof. Jean Ziegler! Höchst empfehlenswert!

Alle Bücher von Prof. Jean Ziegler sind aufwühlend, zeugen von einer unglaublichen Energie und einem totalen Durchblick durch die Lügen und Verbrechen unserer Zeit. Er wurde von den Mächtigen dieser Welt gehetzt, verleumded und durch Millionen - Prozesse finanziell ruiniert. Jean Ziegler war ein Freund von Che Guevara, war Soziologie-Professor an der Pariser Sorbonne, kannte Jean-Paul Sartre persönlich, wurde in der Schweizer Nationalrat gewählt und ist heute UN - Kommissar der Welthungerhilfe. Er ist der Emile Zola des Jahrhunderts! Verhasst bei den Mächtigen, geliebt von den Nachdenklichen, verehrt von den Veränderungswilligen! Seine neuesten Bücher sind "Hass auf den Westen" und "Das Imperium der Schande". In höchstem Masse empfehlenswert!

Monsieur Rainer
Wednesday, February 08, 2012
Merkozy, beide moralisch bankrott und körperlich benachteiligt!

Es ist ein Abgrund an menschlicher Dummheit, der uns hier in Frankreich von der deutschen Kanzlerin entgegen schlägt. Die "Bismarck" Deutschlands, wie man Madame la Chancellière in Frankreich nennt, schlägt sich im französischen Präsidentschaftswahlkampf auf die Seite eines Verlierers! Sie mischt sich in den Wahlkampf eines anderen Landes ein, was ein Novum in der internationalen Diplomatie ist. Den vorraussichtlichen Sieger der Wahlen, den Sozialisten François Hollande, verweigert sie ein Gespräch. Wenn François Hollande tatsächlich der neue französische Staatspräsident sein wird, dann werden wir alle die Beweglichkeit einer etwas unförmigen älteren Dame erleben, wie sie den Sozialisten zu küssen versucht! Dem amtierenden Präsidenten Sarkozy hat die schwarze Witwe im französischen Fernsehen vor laufender Kamera ein Danäer - Geschenk gemacht mit den Worten: "Ich stehe an der Seite von Nicolas Sarkozy, egal was kommt!" Das war das Todesurteil für den französischen Staatspräsidenten. Kein Franzose wählt einen Präsidenten von "Bismarck's" Gnaden. Sarkozy als Pudel von Merkel? Das mögen die stolzen Franzosen gar nicht! Und Madame Merkel watschelt mit derselben Sensibilität und dem ungebremsten "ökonomischen Sachverstand" durch Europa und gibt die Deutschen der Lächerlichkeit preis!

Monsieur Rainer
Tuesday, February 07, 2012
Ein Tölpel und eine fette Henne sollen Sarkozy's Stuhl retten?

Wenn Nicolas Sarkozy allen erstens glauben sollte, dass die deutsche Kanzlerin eine Wahlkampfmaschine für ihn ist, dann hat er nichts von der Mentalität und der Stimmungslage der Franzosen verstanden. Der dümmste Franzose hat in der Zwischenzeit verstanden, wie die deutsche Kanzlerin ihre Zahlen schönt! Keinen gesetzlichen Mindestlohn, neun Millionen Billiglöhner, die unter der Armutsgrenze arbeiten, eine marodes Sozialsystem, die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer, der deutsche Export treibt seltsame BLüten zu Lasten der Europäer, hochsubventionierte Agrarüberschüsse, die die dritte Welt ruinieren, überschwemmen die ganze Welt! Und damit will Sakozy in den Wahlkampf ziehen? Es wird ein Desaster! Er geht unter und überlässt einem Sozialisten, der gar keinen Plan hat, den Präsidentenstuhl. Angela Merkel ist nicht nur der Totengräber Europas, sondern auch der Untergang der V. Republik! Die schwarze Spinne frisst ihre Liebhaber!

Monsieur Rainer
Tuesday, February 07, 2012
Günter-ich-mach-alles-für-Geld-Jauch versucht sich als Historiker!

Wie ich gehört habe, hat sich Günter-ich-mach-alles-für-Geld-Jauch gestern Abend an den Thema Auschwitz versucht. Das musste im Desaster enden. Zwar waren die eingeladenen Gäste aller Ehren wert, doch für einen Showmaster ist dieses ernste Thema intellektuell einfach zu anspruchsvoll. Neben dem würdigen Gedenken an die unfassbaren Verbrechen der Nazis an den Juden, an denen mein Vater als Chef der Gegenspionage der Abwehr Wehrmacht in Dijon/Frankreich während der deutschen Besetzung Frankreichs auch teilgenommen hat, hätte es einem ernstzunehmenden Gesprächsleiter gut zu Gesicht gestanden, den versammelten Kreis anständiger Menschen auch einmal darüber zu befragen, wie sie denn zu der heutigen Politik der israelischen Regierung stehen. Sicher hätte es das Publikum auch interessiert, ob diese vom unfassbaren Holocaust gezeichneten Menschen es für gut finden, wie die israelische Regierung mit den Menschen im Gazastreifen umgeht, wie die israelische Regierung Mordanschläge durch den Geheimdienst Mossad im Iran gegen Atomphysiker anordnet, wie Landraub für eine brachiale Siedlungspolitik betrieben wird und wie 10% der orthodoxen Juden ein ganzes Israel mit Methoden terrorisiert, die an den Steinzeitislamismus der Taliban erinnern. Sicher hätten diese aufrechten Gesprächsteilnehmer mahnende Worte für die israelische Regierung gefunden. Doch dazu hätte es eines Talkmasters mit intellektueller Grösse bedurft und nicht eines lächericen Ratefuchses aus der Show "Wer wird Millionär!" Eine grosse Chance wurde vertan von einem seichten Schwätzer der Unterhaltungsbranche!

Monsieur Rainer
Monday, February 06, 2012
Frau Dr. Merkel hundelt in China um Geld und Aufträge für ihre Freunde!

Erst kommt das fressen und dann die Moral, wusste schon Berthold Brecht. Nur so ist es zu erklären, warum die deutsche Kanzlerin sich derzeit als Handelvertreterin der deutschen Industrie und Banken in China zum Affen macht. Sie lässt sich von den Billionären im fernen Osten vorschreiben, was und mit wem sie sprechen darf und hat den Mund zu halten, wenn es um Menschrechte geht. Damit hat sie kein Problem, denn die deutschen Menschrechte sind ihr genau so gleichgültig! "It's economy, Stubid" sagte einst Bill Clinton. Und so ist es ihr wahrscheinlich auch egal, dass in Syrien ein ganzes Volk von einem Despoten ermordet wird. Russland und China legen ihr Veto gegen eine Resolution gegen Syrien im Weltsicherheitsrat ein, das den Massenmörder Assad stoppen soll. Wir erinnern uns? An der Seite Russlands und China hat Deutschland auch gegen eine UN - Resolution gegen Libyen gestimmt. Na ja, nicht ganz, Deutschland hat sich damals durch Enthaltung an die Seite der ausgewiesenen Rechtsstaaten Russland und China manövriert. Die Regierung Merkel betreibt eine Innen - und Aussenpolitik, die nur merkantilen Interessen gehorcht! Merkt es euch, wenn es eines Tages um eure Menschenrechte geht und jammert nicht ihr Deutschen, wenn es euch an den Kragen geht! Ihr habt es gewusst und es trotzdem klaglos in Kauf genommen. Die syrische Botschaft in Berlin wird gestürmt und wer wird verhaftet? Der Botschafter eines verbrecherischen Regimes? NEIN! Die Anhänger einer mutigen Bürgerrechtsbewegung, die Erstürmer der syrischen Botschaft, werden in Haft genommen! Hoffentlich merkt jetzt der letzte deutsche Tölpel, bevor er zur Sportschau umschaltet, was eure Menschrechte wert sind? Einen Dreck!

Monsieur Rainerä
Saturday, February 04, 2012
Bald verzweifelt auch der SPIEGEL an Deutschlands Polit - Kaste!

Dieser Artikel ist das beste, was Jacob Augstein seit langem im SPIEGEL geschrieben hat! Wo ist eigentlich die Opposition? Die Regierung besteht nur aus Frau Merkel, der Rest duckt sich oder ist in Auflösung begriffen. Die SPD will aber nicht kämpfen, obwohl die Kanzlerin genug Angriffsflächen bietet! Ganz Europa fürchtet die chauvinistische Knute von Merkel! Und das wird Deutschland noch teuer zu stehen kommen. Sie zwingt mit ihren rigiden Sparmassnahmen, die sie nicht Deutschland, sondern Europa aufzwingt, die Länder der EU in eine grauenhafte Rezession, die Deutschland gar nicht nützen kann. Deutschland liefert 60% seiner Waren in die europäischen Länder, produziert mit Billiglöhnen und ruiniert damit die anderen Volkswirtschaften. Doch wo sind die Gewerkschaften, die Sozialdemokraten, die Grünen? Sie sind genauso korrupt wie die CDU/CSU und haben dieselben Leichen im Keller! Daher dieser alles tötende unbedingte Willen zum Konsens mit der Regierung. Man wenet sich ab von dieser ganzen Mischpoke!

Monsieur Rainer
Thursday, February 02, 2012
Wie versorgt man einen vermögenslosen Politiker?

Ehrensold für einen aus dem Amt gejagten Bundespräsidenten? Treibt es ja nicht zu weit mit uns! 200.000 Euro Rente für einen Mann, der sich sein ganzes Leben lang nur durchgeschnorrt hat und nie einer Beschäftigung nachgegangen ist, ausser sich in Parlamenten herumzutreiben? Das steht dem Herrn rechtlich gar nicht zu beweisst der Staatrechtler Prof.Dr. v. Anim. Das Gesetz sieht nur zwei Vorraussetzungen für die Zahlung eines Ehrensoldes: 1. Seine Amtszeit ist abgelaufen 2. Er ist gesundheitlich so schwer behindert, dass er sein Amt nicht mehr ausüben kann oder er tritt aus politischen Gründen zurück. Wenn Herr Wulff zurücktritt, dann nicht weil seine Amtszeit abgelaufen wäre, nicht weil er sterbenskrank wäre und nicht weil er mit der Politik der Bundesregierung nicht einverstanden wäre. Er muss zurücktreten wegen Ehrverlust und dafür gibt es keinen Ehrensold! Warum bleibt er also im Amt? Weil er sonst vermögenslos wäre, denn seine Rente als Ministerpräsident beginnt erst mit 60! Bleibt nur noch ein Job in einer Drückerkolonne von Maschmaier. Denn wenn er kein Amt mehr hat, ist er für seine sogenannten "Freunde" nichts mehr wert!


Quelle: Bundespräsident Wulff: Ehrensold von Merkels Gnaden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

www.spiegel.de

Monsieur Rainer
Thursday, February 02, 2012
Französische Präsidentschaftskandidatin erhält Morddrohungen!

Eva Joly ist vielen Menschen in Frankreich ein Dorn im Auge. Der rechtsreaktionieren xenophoben Front National von Marine Le Pen wegen ihrer norwegischen Abstammung. Dem Polit - Establishment, weil sie als höchste Untersuchungsrichterin Frankreichs den Elf-Aquitaine Skandal untersucht und so manche Karriere von hohen Politikern, Geheimdienstlern und dubiosen in- und ausländischen Figuren im Gefängnis endeten, oder wenigstes das Ende der Karriere gebracht hat. Leider sind die von ihr nach Deutschland übermittelten Akten in den Archiven der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe versenkt worden, sonst hätte man in Deutschland einige Biographien umschreiben und Denkmäler, Hallen und Plätze umbenennen müssen. Sie gehört zu eine der besten Kennerinnen von Insiderwissen in Frankreich, ist absolut unbestechlich und von leidenschaftlicher Zähigkeit. Das bringt ihr nun im Präsidentschaftswahlkampf, in dem sie für die Ecologisten für das Amt des Staatspräsidenten kandidiert, Morddrohungen in jeglicher Façon ein. Ihre Leibwächter sind seit Jahren allerhand gewohnt, sind jedoch auf das höchste alarmiert, seit heute eine weitere Morddrohung mit einer Revolverkugel bei ihr eingegangen ist. Das ist nach meiner Erfahrung ernst zu nehmen, diese Warnung ist bekannt. Die von mir so verehrte tapfere Frau weiss zuviel!


Monsieur Rainer
Wednesday, February 01, 2012
Sakozy's Wahlprogramm nach deutschem Vorbild? Dann brennt Frankreich!

Ist Nicolas Sarkozy ein germanophiler Geisterfahrer oder hat ihn die deutsche Kanzlerin mit ihren gefakten Zahlen kirre gemacht? Präsident Sarkozy glaubt allen ernstes, dass das so "formidable" deutsche Sozialsystem auf Frankreich übertragbar wäre. Dabei übersieht er, dass es in Deutschland keinen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn gibt, von dem die Menschen leben könnten. Er übersieht, dass neun Millionen deutsche Arbeiter vom Steuerzahler bezuschusst werden müssen, um überhaupt aus der Armutsgrenze herauszukommen. Der Steuerzahler bezahlt also die Löhne der Arbeitgeber. Noch mehr schwärmt Nicolas Sarkozy von Gerhard Schröder und seinem sozialen Kahlschlag! Und das alles soll Vorbild für Frankreich sein? Mit so einem Programm will der Mann in den Wahlkampf ziehen? Wenn er das versucht, wird er entweder niemals wiedergewählt werden, oder in Frankreich brennen die Barrikaden. Die sind dann nicht mehr mit Frankreichs berüchtigter Bereitschaftspolizei zu beseitigen, denn dann wird es die V. Republik nicht mehr geben. Was auch nicht so dramatisch wäre, denn die Franzosen empfinden ihre fünf Republiken nicht als sakrosankt. Hat eine Republik abgewirtschaftet und ist morsch, wird halt eine neue gegründet. Dieser deutsche Untertanengeist und die götzenhafte Anbetung eines Grundgesetzes oder einer Verfassung sind dem Franzosen wesensfremd. Was nichts mehr taugt, fällt in den Orkus der Geschichte! Frankreich ist in manchen Dingen ein Vorbild für Deutschland und nicht umgekehrt! Höchste Zeit, dass in Deutschland der Artikel 146 GG in Kraft tritt und eine verfassungsgebende Versammlung einberufen wird, die eine Verfassung der Bürger für die Bürger entwickelt und das Volk darüber abstimmen lässt. Hier in Frankreich nennen wir das ein Referendum. Ein Instrument, das in Deutschlands Kanzlerdiktatur nicht vorkommt!


Monsieur Rainer
Tuesday, January 31, 2012
Deutscher Reichsprotektor für Griechenland? Nicht schon wieder!

Darf man das schon wieder nicht mehr sagen? Fühlen es die Deutschen nicht? Lesen die Deutschen keine ausländische Presse? Sehen die Deutschen keine ausländischen Sender? Gut, Deutschland hat sich nach innen gekehrt und ist mit sich selbst beschäftigt! Und so kann die deutsche Bundeskanzlerin in trauter Verbundenheit mit ihrer Fusshupe Volker Kauder die tollsten chauvinistischen Sprüche in die Welt hinausposaunen, ohne dass es irgendjemand stört. Vom Kommissar für Griechenland wird getönt! Sind wir schon wieder soweit? Am deutschen Wesen soll die Welt genesen? Reichspretektoren für ehemals von NAZI - Deutschland ausgeplünderten Ländern? Von Ländern, die Deutschlands Idustrie- und Lebensmittelmafia mit ihren Billiglohnexporten vorher ruiniert hat? Und dann kamen die deutschen Finanzhaie und gaben den südeuropäischen Ländern den Rest! Sparen, kräht das Merkel, dabei zählt Deutschland zu den höchstverschuldeten Ländern in Europa und schafft es nicht ein einziges Mal, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!

Monsieur Rainer
Monday, January 30, 2012
5,8 Millionen Österreicher san Hölden, der Rest is in Jesolo! Tu felix Austria!

Schaut auf Österreich! Das Land hatte einen Korruptionsskandal nach dem anderen, der ORF wurde parteipolitisch domestiziert, die Banken waren korrupt bis auf die Knochen, nicht viel weniger als die Politiker! Die Justiz war weisungsgebunden und parteipolitisch beeinflusst. Also alles gleich wie in Deutschland. NUR was ist auf einmal los in Österreich? Die ORF Redakteure haben solange protestiert, bis der Parteipolitiker draussen war, die Justiz verhaftet einen Politiker und Banker nach dem anderen und hat ein Antikorruptionsteam aus Staatsanwälten gegründet, die Politiker und Geschäftemacher werden verhört und festgenommen, vierhunderttausend Menschen haben ein Begehren für ein Verfassungsreferendum für eine direkte Demokratie unterzeichnet. Und wo bleibt Deutschland? Schluss ist mit Witzen über die Österreicher, die lachen nur noch über die feigen Deutschen!

Monsieur Rainer
Monday, January 30, 2012
Nicolas Sarkozy ganz staatstragend in acht TV - Anstalten zur Prime Time

Im prunkvollen Ballsaal des Elyséepalastes stellte sich der französische Staatspräsident gestern Abend um 20:10 Uhr den kritischen Fragen von vier bekannten Journalisten. Er sprach 71 Minuten frei und ohne jedes Manuskript. Die Sendung wurde live über acht Fernsehanstalten ausgestrahlt. Frankreich war gespannt, denn die Ausgangsposition für eine Wiederwahl Sarkozy's ist schlecht. Der sozialistische Herausforderer François Hollande hatte letzte Woche einen furiosen Wahlkampf-Auftakt hingelegt und liegt in den Umfragen bei 30% vor dem amtierenden Präsidenten UMP mit 25%, dicht gefolgt von Marine Le Pen FN mit 18% und François Bayrou MP mit 12%. Nicolas Sarkozy degradierte sich nicht zum Wahlkämpfer und verschob seine Kandidatur auf den 15.März 2012. "Ich bin der Präsident der Republik bis zum letzten Amtstag und habe keine Zeit für Wahlkämpfe!" Damit machte er klar, wer Chef im Ring ist. Dann stellte er seine Wirtschaftskompetenz in den Vordergrund und erläuterte im Detail die nächsten Massnahmen: Eine Staatsbank für Kredite an den kleinen Unternehmer will er gründen, mit der Vergrösserung der Bauzonen will er gleichzeitig die unerschwinglichen Mietpreise drücken und die Baukonjunktur ankurbeln. MADE IN FRANCE soll wieder gefördert werden. Die Mehrwertsteuer wird erhöht um das Maastricht - Defizit von derzeit 5,7 % zu senken. Die Finanztransaktionssteuer wird im Alleingang eingeführt. Er will die Unternehmen mit Geldstrafen dazu zwingen, arbeitslose Jugendliche einzustellen. Er zeigte ökonomische Komptenz, die seinem Herausforderer völlig fehlt, der mit den alten Rezepten von mehr Schulden und mehr Beamten die Seelen der verwöhnten Franzosen streichelte. Nicolas Sarkozy gab dem Affen aber noch Zucker und versprach der Sozialisten liebstes Kind zu killen: Die katastrophale 35 Stunden Woche wird abgeschafft. Blut, Schweiss und Tränen und ein bisschen Optimismus verstand Nicolas Sarkozy miteinander zu verbinden! Ob das für eine Wiederwahl reichen wird? Seine Vorstellung war immerhin souverän!

Monsieur Rainer





Monday, January 30, 2012
Strafrechtsprofessor: "Es besteht der Anfangsverdacht der Vorteilsannahme"!

"Staatsanwälte sind die Kavallerie der Justiz: forsch und dumm," sagte einst der Strafrechtsprofessor Alexis Albrecht. Heute darf man getrost noch das adjektiv "feige" hinzufügen, denn sie stochern in der Wäsche von Wulff's Faktotum herum, trauen sich aber nicht, an den eigentlich Verdächtigeen heran. Gegen den Bundespräsidenten besteht nach Auffassung führender Strafrechtsprofessoren und ehemaligen Bundesverfassungrichter der Anfangsverdacht einer Vorteilsannahme im Amt, der die Staatsanwaltschaft zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens verpflichten würde. Die schonende Behandlung des Herr Wulff kann nur damit erklärt werden, dass die Generalstaatsanwälte in Deutschland weisungsgebundene politische Beamte sind, die das auszuführen haben, was ihr Dienstherr anweist. Und der Dienstherr ist der niedersächische Justizminister, der der selben Partei angehört wie der Bundespräsident. Transparancy international hat auf seiner Liste der korruptesten Länder dieser Erde Deutschland noch weit vor den viel verleumdeten Ländern Frankreich und Italien eingestuft! Und das hat seinen guten Grund, wie wir heute alle besichtigen können. In Frankreich werden ehemalige Staatspräsidenten zu 2 Jahren Haft verurteilt, in Italien werden Ministerpräsidenten angeklagt und in Deutschland? NICHTS ! Aber vom demokratischem Rechtsstaat faseln, das können die deutschen Politiker und sich in chauvinistischer Art und Weise über andere Länder erheben, ja das können die Deutschen!

Monsieur Rainer
Sunday, January 29, 2012
Herr, lass es Hirn regnen!

Westerwelle will offensichtlich raus aus den Schuhen des unsäglichen Reichsaussenministers Joachim v. Ribbentrop! Jetzt will er es als Goebbels versuchen, um seine spätrömisch dekadente Haut zu retten. Wenn Westerwelle nicht ein lausiger Jurist sondern ein erstklassiger Ökonom wäre, dann würde er begreifen, dass Deutschland die EU-Länder mit seinen durch 9 Millionen Billiglöhnern erzeugten Produkte ruiniert hat. Dann würde er durch Einführung eines gesetzlichen Mindeslohns den verheerenden Aussenhandelsbilanzüberschuss Deutschlands abbauen helfen, dann würde er aufhören Griechenland Panzer von Krausss-Maffai und Rheinmetall, U-Boote und Fregatten der Kieler Howalts Werften und Eurofighter zu vekaufen, sondern er würde sein grössenwahnsinniges dummes Maul halten. Dieser Mann ist eine Schande für Deutschland! Lest ausländische Pressestimmen. Nur Frau Merkel übertraf ihn noch mit ihrem chauvinistischem Gewäsch in Davos! Die ganze Welt war entsetzt über die masslose Arroganz und die Dummheit der deutschen Kanzlerin! Ihr gebricht es an jeglichem ökonomischem Sachverstand! Wir haben keine Schuldenkrise sondern eine Bilanzkrise!

Monsieur Rainer
Friday, January 27, 2012
SCHNULLIGATE !

Deutschland hat keinen Watergate-Skandal, dafür fehlt die kriminelle Energie und die Klasse von Spitzen-Ganoven. Deutschland ist auch nicht mit Frankreich zu vergleichen, wo ein Minister oder Präsidenten zu bestechen, ein Vermögen kosten würde. Nein in Deutschland kriegt man einen Verteidungsminister mit ein paar Klamotten, einen anderen mit einer gefälschten Doktorarbeit und einen Ministerpräsidenten für ein Kochbuch, einen billigen Hauskredit und eine kleine Party in einem piefigen Hotel. Und deshalb hat Deutschland auch kein Watergate, kein Karatchigate, sondern ein Schnulligate! Die deutschen Politganvoven haben sowenig Klasse wie ein spiessiger kleiner korrupter Dorfbügermeister! Schnulligate, das ist der Total - Bankrott einer politischen Kaste!


Monsieur Rainer
Friday, January 27, 2012
Ras-le-bol?

Ist das die Sprache eines Siegers? Nicolas Sarkozy künndigt an, dass er im Falle einer verlorenen Präsidentenwahl ganz aus der Politik aussteigen will, um endlich Geld zu verdienen. Fairerweise muss man sagen, dass die französischen Staatspräsidenten rund 1/3 weniger verdienen, als die deutsche Bundeskanzlerin, die ja nicht eine vom Volk gewählte Präsidentin einer internationalen Nuklearmacht mit Überseegebieten, sonder nur Regierungschefin einer Wirtschaftsmacht ist, die moralisch nichts zu bieten hat ausser chauvinistischem Gewäsch. Nur ihr anmassendes Auftreten im Ausland lässt jeden Franzosen glauben, dass Angela Merkel Staatspräsidentin von Deutschland wäre! Einen Herrn Wulff kennen die Franzosen gar nicht, er war auch noch nie hier zu einem Staatsbesuch! Bei "Freunden" in der Provence schon. Die Wahl des neuen französischen Staatspräsidenten kann ein Desaster für Europa werden. Schaut über den Tellerrand eurer Probleme hinaus und erkundet die Stimmungslage bei den Nachbarn! Nichts ist gut in Europa!

Monsieur Rainer
Thursday, January 26, 2012
Frankreich graut es vor den Präsidentschaftswahlen ! Pest oder Cholera ?

Die Franzosen haben das Problem Deutschlands: Einen amtierenden Staatsmann, der alle Hoffnungen enttäuscht hat und seine eigenen Partei UMP durch hektische Hyperaktivität nervös und ratlos macht. Seine Sprunghaftigkeit und sein gnadenloser Opportunismus sind gefürchtet. Nicolas Sarkozy wird am Sonntag seinen eigenen persönlichen Wahlkampf eröffnen. Wie es sich gehört, durch einen Fernsehauftritt. Er wird den Franzosen alle seine vermeintlichen Vorzüge und seine an und für sich nicht schlechte Reformbilanz verkaufen wollen. Obwohl nach den heutigen Umfragen gar nicht feststeht, dass er überhaupt in die Stichwahl kommt, geht er als bekennender Egomane fest davon aus, wiedergewählt zu werden. Man hat jedoch den Eindruck, dass ihm eine Schlappe auch recht käme, denn er scheint reichlich die Nase voll zu haben von dieser Bürde. Sicher ist das keineswegs! Denn da kommt ein graues Mäuschen aus der sozialistischen Ecke und streichelt des Franzosen Herz! Ungetrübt von jeglichen Fakten verspricht er seinen Franzosen ein Paradis auf Erden. Die 35 Stunden Woche bleibt, der mühsam ausgekämpfte Rentenkompromis wird natürlich zurückgenommen, wer arbeitslos ist, wird verbeamtet. Vierzigtausend Lehrer werden neu eingestellt! Woher er das Geld für all das nimmt, verschweigt er lieber, denn Frankreich ist schon pleite und wurde erst durch die Herabstufung auf AA gedemütigt. Das hatten wir alle schon mal unter François Mitterand und hat fast zum Staatsbankrott geführt. Was bleibt? Vielleicht wird der Baske François Bayrou mit seinen derzeit 12% der lachende Dritte? Oder doch gleich Marine Le Pen, der ekelhafte Ableger eines noch abstossenderen rechtsreaktionären Faschisten von der Front National? Dann eben doch lieber das kleiner Übel. Den Franzosen graut es vor dieser Wahl. Wir haben sowenig eine Wahl wie unsere deutschen Freunde: Die Wahl zwischen Pest und Cholera!

Monsieur Rainer
Thursday, January 26, 2012
Verfassungsschutz: "Die LINKE will die DDR zurück"! Blödsinn!

Niemand will die DDR zurück! Der Verfassungsschutz glaubt aber fest daran und beobachtet die Linke auf Teufel komm raus, während sie die rechte Mörderbande eher als Folklore betrachtet hat! Es ist auch richtig, dass alte Kader der DDR in allen übernommenen Blockflötenparteien noch aktiv sind, darunter auch die ehemlige FDJ-Sekretärin Angela Merkel. Auch 47% der DDR - BLut-Richter sind noch in Amt und Würden. Doch haben die Wessis eine moralische Berechtigung, sich darüber zu erheben? NEIN! Nach 1945 sind alle NS-Richter, alle NS-Staatsanwälte, alle NS-Ärzte, alle NS-Professoren, alle Gestapo Schergen, alle SD-Verbrecher, alle mörderischen Polizeibatalaillone, alle Mitgleider der geheimen Feldpolizei und alle Spione der Abwehr-Wehrmacht wieder in die neu benannten Repressionsapparate einschliesslich der Ministerien bis hinauf in Kanzleramt der Bundesrepublik Deutschland gekrochen, haben die Fahnen und die Meinung gewechselt und fanden sich plötzlich auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung wieder. Sie schworen Ihre Eide auf das Grundgesetz, genauso wie sie ihre Eide auf Adolf Hitler geschworen haben. Und nun masst sich ausgerechnet ein Verfassungsschutz, dessen Name schon seine Hochstapelei verrät, weil es nämlich gar keine Verfassung gibt, an, die linken Abgeordneten zu bespitzeln? Das ist ein Skandal sonderssgleichen, wenn nicht sogar ein Rechtsbruch! Wer, zur Hölle, überwacht eigentlich die Überwacher?

Monsieur Rainer
Wednesday, January 25, 2012
DIE SYSTEMFRAGE

Dass eine Kaste aus Banken, Industrie, Medienzaren, Lobbyisten und Politikern das Land zu ihrem persönlichen Eigentum erklärt hat, dürfte nun langsam in den Köpfen der aufgeklärten Bürgerschaft angekommen sein. Die Anzeichen für diese Annahme sind unübersehbar. Selbst Personen, die völlig unverdächtig sind, jemals aufrührerisches Gedankengut auch nur ansatzweise zu denken wagten, sprechen es heute laut aus: Die Republik ist morsch und moralisch bankrott. Und das schlimmste ist, der Fisch stinkt vom Kopf her. Deutschland leistet sich einen vermögenslosen bigotten Schnorrer, der sich aus purer Angst vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit im ehemaligen Gästehaus des Nazi – Regimes, dem Schloss Bellevue, verschanzt hat und ums verrecken nicht von seiner Kost und Logie lassen mag. Seine "Freunde“ würde der Bürger nicht einmal bis zu seiner Haustüre lassen, sie sind in ihrer Mehrzahl dem halbseidenen Milieu zuzuordnen. Die Physiogmien seiner "Freunde“ und deren Vitae sprechen Bände.


Dieser Oligarchie gehören auch die meisten im Bundestag vertretenen Parteien an. Diese Politiker tun so, als ob sie etwas zu melden hätten und spielen ihr Verständnis von Demokratie gerade durch. Dabei wird leicht übersehen, dass die meisten Abgeordneten gar nicht vom Volk direkt gewählt wurden. Sie wurden von den Parteien vorgekocht und auf eine Liste gesetzt, die dem Bürger dann zur Wahl vorgelegt wird. Das Volk kreuzt irgendwo auf dem Wahlzettel an und dann macht der Abgeordnete die nächsten vier Jahre, was seine Partei will. Der Wähler tritt also alle vier Jahre seine Bürgerrechte an eine Partei offen ab. Dieser Bundestag ist auch noch durch ein vom Bundesverfassungsgericht als grundgesetzwidrig bezeichnetes Wahlrecht zustande gekommen. So verwundert es nicht, dass 155 Abgeordnete zwar in ihren Wahlkreisen abgewählt wurden, aber dennoch im Bundestag sitzen. Das alles hat mit Demokratie überhaupt nichts mehr zu tun!


Und ausgerechnet diese Politiker haben nun im Auftrag der Finanzindustrie und der Lobbyisten dieses Land zu regieren. Sie betreiben eine Politik gegen den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung. Sie führen ungefragt Kriege, sie exportieren Waffen in rauen Mengen, sie speisen neun Millionen Arbeiter mit Billiglöhnen ab, dass die Aussenhandelsbilanz Purzelbäume schlägt, die DAX Unternehmen sich wund freuen, die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Die verheerenden Aussenhandelsbilanzüberschüsse gehen zu Lasten der Länder, die gesetzliche Mindestlöhne haben. Diese Länder werden mit Billigware aus Deutschland überschwemmt, bis deren Volkswirtschaften kollabieren. Und dann kommen die Banken ins Spiel. Sie geben diesen ruinierten Länder gerne jede Menge Kredite zu horrenden Zinsen, die diese Länder nie bezahlen werden können. Macht nichts! Die Kredite sind durch Staatsbürgschaften abgesichert. Geht es also gut, dann gewinnt die Bank, geht es schlecht, gewinnt die Bank auch, aber der Schaden wird durch den Steuerzahler ersetzt.


Um all diesen Wahnsinn erst möglich zu machen, brauchen diese Politiker einen Repressionsapparat, damit die Bürger in Schach gehalten werden können. Man hat sich von alten Gestapo – Grössen ein Bundeskriminalamt einrichten lassen, man unterhält 16 Landeskriminalämter, 16 Landesämter für Verfassungsschutz, ein Bundesamt für Verfassungsschutz und einen Bundesnachrichtendienst und eine weisungsgebundene Justiz mit weisungsabhängigen politischen Beamten als Generalbundesanwälten und Generalstaatsanwälten. All diese Ämter blicken auf eine schaurige Geschichte zurück. Sie wurden samt und sonders von ehemaligen Schergen des NS – Regimes gegründet. In den neuen Bundesländern sind heute nur noch 47% der Richter und Staatsanwälte ehemalige Richter und Militärstaatsanwälte der DDR. Im Westen waren es immerhin 100%. Deren Ungeist wabert heute noch in den Köpfen der heutigen Generation von Beamten. Die Parole lautet seit der amerikanischen Kommunistenhatz: "Der Feind steht links“! So kann es nicht verwundern, dass die neuen Nazis dieser Republik mordend durch die Lande zogen, ohne jemals ernsthaft verfolgt zu werden. Auf dem rechten Auge sind die Verfassungsschützer blind! Wenn man den Verfassungsschutz auflösen würde, wäre die NPD mit samt ihren Unterorganisationen pleite!


Es sollte nach der politischen Vorgabe nicht verwundern, dass es ausgerechnet dieser Verfassungsschutz wagt, 33 Bundestagsabgeordnete ebenfalls zu überwachen. Das ist pervers. Und warum werden diese Volksvertreter vom Verfassungsschutz, der dem CSU-Innenminister untersteht, überwacht? Weil sie Linke sind. Wir erinnern uns? Der Feind steht links, war von Anfang die Parole. Dazu ein bezeichnender Kommentar des CDU – Generalsekretärs Herrmann Gröhe in der heutigen Ausgabe der FAZ: "Wer das System verändern will, der muss mit der Überwachung rechnen“!


Entlarvend Herr Gröhe! Stellen Sie sich vor, viele Bürger haben Ihr System satt! Viele Bürger wollen endlich eine Verfassung nach Artikel 146 GG! Viele Bürger wollen keine Kriege mehr in fernen Ländern, um Opiumbarone, Warlords und korrupte Politiker zu beschützen. Viele Bürger wollen nur noch direkt gewählte Abgeordnete. Viele Bürger wollen einen gesetzlichen Mindestlohn, wie in fast allen Ländern Europas. Viele Bürger wollen vorher gefragt werden, wenn Souveränitätsrechte ihres Landes am Verhandlungstisch in Brüssel einfach abgetreten werden. Viele Bürger wollen, dass die Justiz endlich seine Selbstständigkeit erreicht und keine weisungsgebundene Büttel Ihres Systems mehr sind!


Ja Herr Gröhe, wir wollen Ihr System nicht mehr! Also überwacht uns oder wählt doch gleich ein anderes Volk!


Monsieur Rainer

Tuesday, January 24, 2012
Irak reloaded!


Die Heuchler sind am Werk. Der Iran wird mit einem"beispiellosen" Ölembargo sanktioniert, weil es vielleicht eine Atombombe bauen will. Beweise hierfür fehlen allerdings genauso wie einst im Irak! Israel hat die Nuklearbombe seit langem. Dagegen hat niemand etwas. Das Regime Assad foltert und ermordet seine Bürger! Es bekommt die modernsten Kampfflugzeuge aus Russland geliefert! Niemand protestiert dagegen in Europa! Nicht einmal die syrischen Botschafter werden aus Europa ausgewiesen. Das nächste Ziel heisst also Iran! Machen wir uns auf eine Neuauflage des Irak-Desasters gefasst. Kein Geld in der Kasse aber schon wieder nach Krieg dürsten. Der militärisch-industrielle Rüstungskomplex hat die Politiker im Würgegriff! Und alle werden verdienen: Die Scheichs am gestiegenen Ölpreis, die Mineralölkonzerne, weil das Benzin teurer wird und die Rüstungsindustrie. Und das iranische Volk, das mehrheitlich sein Regime ablehnt, wird unendlich leiden. Es wird zur Anarchie und Chaos kommen. Im Irak sind die Folgen dieser "Politik" zu besichtigen! Und Westerwelle kräht vor Stolz seine dummen Sprüche in die Mikrophone! Europa's Aussenminister: Dumm geboren, korrupt und verlogen geworden und nichts dazu gelernt!

Monsieur Rainer
Monday, January 23, 2012
Deutschland ist nicht weniger verschuldet als andere Länder!

Deutschland gibt den Oberlehrer Europas. Die Kanzlerin entblödet sich nicht, den Nachbarländern mit rigorosen Sparmassnahmen zu kommen und wenn die nicht spuren, sogar sie in chauvinistischer Weise als faul und arbeitsscheu zu denunzieren. Merkel macht die Deutschen im Ausland damit nicht beliebter. Die Europäer fürchten die deutsche Kanzlerin und verabscheuen deren Rabulistik. Doch wie sieht es vor Deutschlands Haustüre aus? Die Kommunen sind mit 40 Milliarden Euro überschuldet. Der Bund mit allen seinen Schattenhaushalten mit 3 Billionen Euro. Ein Sparprogram des Staates gibt es nicht! Der Staat muss radikal verschlankt werden. Schafft die vielen Ämter und Regierungssitze ab. Beendet den sinnlosen Krieg in Afghanistan, der Milliarden verschlingt. Schickt die 57 Parlamentarischen Staatsekretäre nach Hause, schliesst einige Ministerien und Bundesländer! Die Lohnstückkosten des Staates sind zu hoch. Er produziert ein aufgeblasenes NICHTS!

Monsieur Rainer
Monday, January 23, 2012
Frankreich hat die Wahl zwischen Pest und Cholera!

Es ist Wahlkampf in Frankreich. In 90 Tagen findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt, 14 Tage später ist die alles entscheidende Stichwahl. Nicolas Sarkozy geht es schlecht. Nichts klappt! Die Arbeitslosenzahlen gehen in die Höhe, das Haushaltsdefizit wächst, die Kreditwürdigkeit der Grande Nation wurde schmachvoll auf AA herabgestuft.


Die Zahl der französischen Opfer in Afghanistan wächst fast täglich. Bis jetzt hat Frankreich weit über achzig tote und mehr als zweitausend verwundete Soldaten zu beklagen. Und nun schiessen die angeworbenen afghanischen Soldaten zum zweiten Mal der französischen Truppe in den Rücken: Vier Tote, fünfzehn zum Teil schwer verletzte Soldaten des 93e Régiment de montagne de Vars und des 2e Régiment étranger de génie aus Saint-Christol wurden getötet. Die Särge der toten Soldaten, sowie die Verwundeten wurden nach Kabul geflogen. Für die Journalisten war kein Platz mehr im Hubschrauber. Sie bleiben vorerst im Camp Gwam in der Provinz Kapisa und schauen den Soldaten zu, wie sie eine menschenleere Steinwüste bewachen. Patrouillenfahrten sind zu gefährlich. Sie sind ohnehin sinnlos: Man schenkt einem armen Bauern eine Schaufel aus dem Supermarkt und hinterher wird man dafür beschossen. Dies zeigt die ganze Absurdität dieses dümmsten Krieges seit der Erfindung des Schiesspulvers! Sarko ist ähnlich seiner Homologe Merkel für jede Wendung und Überraschung gut. Also befiehlt er die sofortige Einstellung der Ausbildung und Zusammenarbeit mit den afghanischen Streitkräften. Der für 2014 vorgesehene Abzug der französischen Truppen soll vorgezogen werden. Der Verteidungsminister und der französische Generalstabschef sind angereist, um zu prüfen, wie schnell man aus diesem Schlammassel heraus kommen könnte. Die Amerikaner toben und das ist gut für Sarkozy, denn die Franzosen hatten noch nie eine besondere Affinität zu den Amerikanern. Ausserdem ist Frankreich gar nicht Mitglied der NATO und hat nach Meinung der überwiegenden Mehrheit der Franzosen nichts in Afghanistan verloren!


Da trifft es sich gut, dass Sarkozy in höchster Not ist: Laut Umfragen liegt der langweilige und farblose Sozialist François Hollande bei 30%, der ungeliebte Nicolas Sarkozy mit seiner UMP bei 23% und die rechtsreaktionäre Rassistin Marine Le Pen von der FN bei 18%. Die übrigen Bewerber wie die Grüne Eva Joly liegen derzeit bei 5% und der Zentrist François Bayrou bei 12 % der Umfragen. Kommt Sarkozy überhaupt in die Stichwahl, dann sehen die Umfragen François Hollande bei 57% und Nicolas Sarkozy bei 43%. Nicolas Sarkozy ist hyperaktiv und versucht zu retten, was zu retten ist. Er absolviert ein höllisches Reiseprogramm. Am kommenden Freitag kommt der afghanische Präsident Karzai nach Paris, dem will Sarkozy vor aller Augen die Leviten lesen. Vielleicht schafft er doch noch das Unmögliche und erspart den Franzosen den lauwarmen Sozialisten François Hollande, dessen einziges Programm in der Wiedererweckung der Tugenden von Mitterand besteht? Also Schulden machen auf Teufel komm raus und die vielen Arbeitslosen verbeamten, wie das weiland Präsident Mitterand gemacht und damit Frankreich fast in den Staatsbankrott getrieben hat? Dann ist Frankreich allerdings endgültig bankrott.

Die Franzosen haben also nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und so hofft Sarkozy, dass sich die ratlosen Wähler noch einmal um den verhassten Präsidenten scharen.


Monsieur Rainer


Sunday, January 22, 2012
Rettet Sarko noch seine Haut vor der drohenden Wahlniederlage?

Es ist Wahlkampf in Frankreich. In 90 Tagen findet die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt, 14 Tage später ist die alles entscheidende Stichwahl. Nicolas Sarkozy geht es schlecht. Nichts klappt! Die Arbeitslosenzahlen gehen in die Höhe, das Haushaltsdefizit wächst, die Kreditwürdigkeit der grande Nation wurde schmachvoll auf AA herabgestuft. Und nun erschiessen die angeworbenen afghanischen Soldaten zum zweiten Mal der französischen Truppe in den Rücken: Vier Tote, fünfzehn zum Teil schwer verletzte Soldaten des 93e Régiment de montagne de Vars und des 2e Régiment étranger de génie aus Saint-Christol wurden getötet. Da trifft es sich gut, dass Sarkozy in höchster Not ist: Laut Umfragen liegt der Sozialist François Hollande bei 30%, Nicolas Sarkozy mit seiner UMP bei 23% und Marine Le Pen von der FN bei 18%. Kommt Sarkozy überhaupt in die Stichwahl, dann sehen die Umfragen François Hollande bei 57% und Nicolas Sarkozy bei 43%. Sarko ist ähnlich seiner Homologe Merkel für jede Wendung und Überraschung gut. Also befiehlt er die sofortige Einstellung der Ausbildung und Zusammenarbeit mit den afghanischen Streitkräften. Der für 2014 vorgesehene Abzug der französischen Truppen soll vorgezogen werden. Die Amerikaner toben und das ist gut für Sarkozy. Vielleicht schafft er doch noch das Unmögliche und erspart uns den lauwarmen Sozialisten Hollande, dessen einziges Programm in der Wiedererweckung der Tugenden von Mitterand besteht? Dann ist Frankreich allerdings endgültig bankrott. Und so hofft Sarkozy, dass sich die ratlosen Wähler noch einmal um den verhassten Präsidenten scharen.

Monsieur Rainer
Sunday, January 22, 2012
Trop c'est trop!

Der Feind ist in den eigenen Reihen, dies erzeugt Hass und Misstrauen zwischen den Soldaten der Allierten und den von ihnen ausgebildeten afghanischen Soldaten. Spricht irgendjemand von dieser Façon des sinnlosen Sterbens in Afghanistan? Wir Franzosen schon! Gestern hat ein von französchen Truppen bewaffneter und ausgebildeter afghanischer Soldat vier französische Soldaten getötet und fünfzehn zum Teil schwer verwundet. Jetzt schiesst also schon die afghanische Armee auf die Verbündeten. Trop c'est trop, (zuviel ist zuviel) erklärte der französische Staatspräsident zornig und befahl die sofortige Einstellung der Ausbildung der afghanischen Soldaten! Ausserdem wird das französische Kontingent so schnell als möglich aus Afghanistan abgezogen. Möglicherweise tut das Nicolas Sarkozy nur, weil er gerade im Wahlkampf steht und der Krieg in Frankreich unpopulär ist. Uns kann es in diesem Falle egal sein, aus welchen Motiven dieser Abzugsbefehl erfolgt, Hauptsache dieser dümmste Krieg seit der Erfindung des Schiesspulvers wird beendet. Wir beschützen dort ein total korruptes System, einige Warlords und die Opiumfelder! Mehr ist da nicht! Der Rest sind Lügen der Politiker!

Monsieur Rainer
Saturday, January 21, 2012
Leichenfledderer und Verschwörungstheoretiker

Wie nicht anders zu erwarten war, machen nun sogenannte Blocker und Amateurjournalisten, die nie selbst in Syrien waren daran, den Tod der Journalisten Gilles Jacquier vom 11. Januar 2012 für Ihre Geschäfte zu nutzen. Sie stricken an einer Legnde, die beweisen soll, dass der Tod des angeblichen "Geheimdienstagenten" Gilles Jacquier ein weiteres Verbrechen der NATO gewesen sei, um einen Krieg im Nahen Osten vom Zaun zu brechen.

Die sogenannten Enthüllungsjournalisten sind nicht ernst zu nehmen! Die Nonne ist sehr bekannt in Frankreich und in Syrien. Sie war Türöffner für die Gruppe von Journalisten aus Frankreich, Belgien und der Schweiz in Damaskus! Sie hat sie auch in eine Moschee geführt, wo orthodoxe Christen und Muslime gemeinsam beteten. Als das zu einer politischen Demonstration für Assad ausartete, haben die Journalisten samt ihrer syrischen Übersetzerin die Moschee verlassen. Als sie vor die syrische Propaganda gespannt werden sollten und vor eine Gruppe von Jubel – Syrern gestellt wurden, hat die Nonne sie weggezogen, weil sie dafür nicht zur Verfügung stand! In Homs war die Nonne nicht dabei! Die Journalisten wurden von einer Angestellten der Stadtverwaltung begrüsst und standen unter ständigen Bewachung des syrischen Geheimdienstes, der sie ständig escortierte! Sie wurden in das Alawitenviertel gedrängt, wo dann auch der Anschlag erfolgte. Merkwürdigerweise zog sich kurz vor dem Anschlag der syrische Geheimdienst zurück. Woher die Schüsse und Granaten kamen wusste der Pressetross nicht! Es soll aber sugeriert werden, dass der Anschlag aus einem Stadtteil mit Assadgegnern erfolgt ist. Also in der Sprache der syrischen Propaganda "Terroristen!“ Genau diese Ammenmärchen sollen nun mediengerecht verkauft werden. Verschwörungstheoretiker aller Couleur vereinigt Euch! Profit soll aus dem Tod von Gilles Jacquier geschlagen werden. Giller Jacquier, ein Mann des französischen Militärgeheimdienstes DGSE? Eine Lachnummer! Geht’s noch?


Am Donnerstag Abend um 20:35 Uhr strahlte die Redaktion "Envoyé spécial" des französischen TV - Senders France 2 eine zweistündige Hommage an den am 11. Januar 2012 in Homs/Syrien getöteten preisgekrönten Journalisten Gilles Jacquier aus. Um diese Sendung zu ermöglichen, wurden die einzelnen Stationen seiner Reportage noch einmal von seinen Kollegen einer eingehenden Prüfung unterzogen. Die Täter konnten zwar nicht ermitteln werden, aber eines ist nun endgültig klar geworden: Er wurde vom syrischen Geheimdienst in eine Falle gelockt. Die Agenten, die ihm seit seiner Ankunft in Damaskus an den Fersen klebten, drängten ihn in das Viertel von Assad-Anhängern, den Alawiten, liessen ihn dann plötzlich alleine, damit sie selbst nicht in die Schusslinie kommen. Sie erwarteten also einen Anschlag! Danach gab es drei Granteneinschläge und mehrere Schüsse, die Gilles Jacquier töteten und weitere 5 Journalisten verletzten. Der syrische Geheimdienst führt nun den Tod des Reporters als Beweis dafür an, dass die Granaten und Schüsse aus dem Lager der "Terroristen" abgefeuert wurden. Das ist eine dreiste Propagandalüge und Manipulation der tatsächlichen Ereignisse.


Gestern wurde Gilles Jacquier in seiner savoyardischen Heimat zu Grabe getragen. Er hat alles verdient, aber nicht diese abstossenden Versuche, seinen Tod für eigennützige Interessen zu missbrauchen. Gibt es in dieser Welt der Wichtigtuer nicht einen einzigen Moment der Ruhe und des Respektes angesichts des Todes eines Menschen?

Monsieur Rainer




Saturday, January 21, 2012
Lügen, nichts als Lügen um die Havarie der Costa Concordia!

Die italienische Zeitung La Reppublica meldet in seiner heutigen Aussgabe interessante Details zu dieser ominösen Blondine, die auf der Kommandobrücke der Costa Concordia gesehen wurde. Sie verteidigt den Kapitän vehement: Der mutige Kapitän habe durch sein beherztes Handeln mindestens 3000 Menschen das Leben gerettet und sie sei nur auf der Brücke gewesen, um Durchsagen zu übersetzen. Der Kapitän sei nicht an ihrem Tisch im Restaurant gesessen und sei auch nicht betrunken gewesen. Augenzeugen berichten aber genau das Gegenteil! Es gibt noch viel Arbeit für den Staatsanwalt!

Monsieur Rainer
Friday, January 20, 2012
Die Hofschranzen des Operettenstaates Monaco erzählen Ammenmärchen!

Werbung für den Tourismus muss halt sein. Da wird eine Sicherheit vorgegaukelt, die in Wahrheit gar nicht existiert. Ein Bankier wurde in seiner Wohnung von Auftragskillern umgebracht, die Luxus - Karosse von James Bond Darsteller Roger Moore wurde geklaut, spektakuläre Einbrüche und Überfälle auf Juweliere häufen sich. In der Altstadt von Nizza fühle ich mich sicherer. Für die alten Schachteln aus Deutschland und der Schweiz wird halt heile Welt gespielt, damit sie ihre Steuermilliarden in dem Operettenstaat deponieren. Die Sicherheitsmärchen aus Monaco sind ein Dauerbrenner, der ständig wieder von der willfährigen Hofberichterstattung neu aufgewärmt wird. Deutsche Amateur - Journalisten berichten aus Monaco! Wer solche Journalisten ernst nimmt, ist selber schuld! "Man hüte sich vor Sturm und Wind und Deutschen, die im Ausland sind", sagte einst ein deutscher Generalkonsul.

Monsieur Rainer
Friday, January 20, 2012
Eine Hommage an den getöteten Reporter Gilles Jacquier

Gestern Abend um 20:35 Uhr strahlte die Redaktion "Envoyé spécial" des französischen TV - Senders France 2 eine zweistündige Hommage an den am 11. Januar 2012 in Homs/Syrien getöteten preisgekrönten Journalisten Gilles Jacquier aus. Um diese Sendung zu ermöglichen, wurden die einzelnen Stationen seiner Reportage noch einmal von seinen Kollegen einer eingehenden Prüfung unterzogen. Die Täter konnten zwar nicht ermitteln werden, aber eines ist nun endgültig klar geworden: Er wurde vom syrischen Geheimdienst in eine Falle gelockt. Die Agenten, die ihm seit seiner Ankunft in Damaskus an den Fersen klebten, drängten ihn in das Viertel von Assad-Anhängern, den Alawiten, liessen ihn dann plötzlich alleine, damit sie selbst nicht in die Schusslinie kommen. Sie erwarteten also einen Anschlag! Danach gab es drei Granteneinschläge und mehrere Schüsse, die Gilles Jacquier töteten und weitere 5 Journalisten verletzten. Der Geheimdienst führt nun den Tod des Reporters als Beweis dafür an, dass die Granaten und Schüsse aus dem Lager der "Terroristen" abgefeuert wurden. Das ist eine dreiste Propagandalüge und Manipulation der tatsächlichen Ereignisse.

Monsieur Rainer
Friday, January 20, 2012
Hedge Fonds klagen wegen Verletzung der Menschenrechte in Strassburg!

Ein Stück aus dem Tollhaus! Das klingt zunächst bei erster Betrachtung wie Satire! Geht man der Sache auf den Grund, so finden sich rein formaljuristisch durchaus Anhaltspunkte, wie diese absurd erscheinende Klage Erfolg haben könnte. In Lateinamerika haben solche Klage schon zum Erfolg geführt. Zur Sache: Der griechische Staat will einen Schuldenschnitt qua Gesetz durchfühlen und setzt nicht mher auf eine freiwillige Vereinbarung mit den Gläubigern. Dies ist streng juristisch gesehen eine Enteignung, die aber gegen die Menschenrechtscharta und die römischen Verträge der EU verstösst. Ich bin gespannt, ob die Richter am Cour européenne de Droit de l'Homme das auch so sehen! Auf See und vor Gericht ist alles möglich, sagt ein altes Sprichwort!

Monsieur Rainer
Friday, January 20, 2012
Die geheimnisvolle Blondine auf der Kommandobrücke der Costa Concordia

Bunga Bunga auf der Kommandobrücke des havarierten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia? Wie die italienischen Zeitungen La Stampa und Il Messaggero übereinstimmend berichten, war zum Zeitpunkt der Kollission des Schiffes mit dem Felsen vor der Hafeneinfahrt der Insel Giglio an der Küste der Toscana eine 25 jährige Blondine aus Moldawien auf der Brücke. Ihren Namen gibt die Blondine mit Domnica Cermortan an. Zeugenaussagen versichern, dass noch eine brünette Dame bei einem weiteren Offizier zum Zeitpunkt der Havarie auf der Brücke war. Weiter wird von der Küstenwache in Livorno berichtet, dass auch der erste und der zweite Offizier sofort nach der Kollission das Schiff verlassen und sich an Land in Sicherheit gebracht haben.

Monsieur Rainer
Thursday, January 19, 2012
VADO A BORDO, CAZZO !

Italien hat einen neuen Helden! Der Hafenkapitän von Livorno und der Insel Giglio Capitano Georgio De Falco hat den Spruch des Jahres kreiert: "Vada a bordo, cazzo!" In ganz Italien reissen sich die Menschen um ein T-Shirt mit dieser Aufschrift! Übersetzen würde man diesen rüden Spruch, der einem so noblen Herrn wohl nur in äussersten Notsituationen über die Lippen kommt, mit: "Geh an Bord, du Scheisskerl" Damit meinte Capitano De Falco niemand anderes als den Capitano Schettino, der sein Schiff Costa Concordia erst bei der Insel Giglio auf Grund setzte und sich dann feige am Acker machte. Der Stronzo war schlicht desertiert und hat das Undenkbare in der internationalen Schifffahrt möglich gemacht: Bei einer Havarie seiner Schiffes verliess der Kapitän als einer der ersten das Schiff und weigerte sich auch noch standhaft, wieder auf das sinkende Schiff zurückzukehren, um seine Passagiere zu retten. MALAFITOSO! Hier können Sie den Funkverkehr zwischen De Falco und Schettino auf Band mithören! Es wird in die Geschichte eingehen!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 18, 2012
Abenteuerurlaub auf Kosten der Steuerzahler!

Man sollte so etwas normalerweise nicht denken, nicht sagen und schon gar nicht schreiben: Ausländische Touristen sind in einem der unwirtlichsten Gebiete Äthiopiens ums Leben gekommen! Als besonders tragisch wird es von den Nachrichtensprechern empfunden, dass der Tod von zwei Deutschen zu beklagen sei! Dem Tod ist es eigentlich egal, welchen Pass sein Opfer hat und mir scheint der nun auf Steuerzahlers Kosten betriebene Aufwand reichlich übertrieben, der zur Rettung dieser völlig ausser Rand und Band geratenen Abenteurer nun aufgewendet werden muss. Wer sich freiwillig dorthin begibt muss damit rechnen, dass er dabei ums Leben kommt und hat nicht dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche zu liegen. Ärmere Deutschen müssen für jeden Cent ein Spiessrutenlaufen durch verbohrte deutsche Amtsstuben bestehen, aber wenn einige völlig ausgeflippte Touristen in der Wüste umkommen, dann srpingt der gesamte deutsche Behördenapparat an. BKA Sonderermittler müssen nach Äthiopien reisen! Und wer zahlt diesen bodenlosen Leichtsinn der Touristen: Der deutsche Steuerzahler!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 18, 2012
Glückliches Syrien? Ein tragischer Witz!

So sieht die "Meinungsfreiheit" in Syrien aus! Anbei einige Filme, wie es tatsächlich in dem Land zugeht. Vorsicht! Man braucht gute Nerven, um diese Aufnahmen ertragen zu können. Und da fabulieren einzelne Unverbesserliche immer noch von einem glücklichen Staat mit glücklichen Bürgern, die ihren Despoten Bashar al-Assad verehren. Und natürlich ist die böse "NATO" schuld an dem Aufruhr der so glücklichen Bevölkerung Syriens. Die angeblichen 5.000 Toten, die die UNO gezählt haben, seien nichts als unbewiesene Behauptungen interessierter imperialistischer Kreise! Überhaupt ginge es nur um Öl, Hegemonialmacht und Unruhe stiften im Magrheb, in Ägypten und im vorderen Orient. Wer soll solche verbohrte Schreibtisch - Apologeten noch ernst nehmen, die nie aus aus ihrem Computerstuhl herausgekommen sind? Die Journalisten vor Ort erleben ein anderes Syrien! Ein Regime, das von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird, einen verbrechischen Repressionsapparat aus Militär und Geheimdienst, Mord, Willkühr und Folter an der Zivilbevölkerung! Das Regime kann sich nur halten, weil es niemand wagt, sich mit seinen Komplizen im Iran, Russland und China anzulegen und damit das ganze fragile Gleichgewicht im nahen Osten ausser Kontrolle geraten würde!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 18, 2012
Die ewigen Verschwörungstheoretiker sind wieder unterwegs!

Gestern wurde uns die "Meinungsumfrage" eines Institutes aus Dohar/Qatar über die Stimmung der syrischen Bevölkerung zur Stellungnahme vorgelegt. Diese sogenannte Umfrage soll beweisen, dass die grosse Mehrheit der syrischen Bevölkerung auf Seiten des Despoten Bashar-al Assad steht und die aufständischen Bürger von der "verbrecherischen" NATO eingeschleuste "Terroristen" seien. Der Rest seien al-Kaïda Kämpfer. Dieses Ammenmärchen scheint seit dem Beginn des arabischen Frühlings unausrottbar. Ein dogmatischer und verbohrter Radikal-Pazifist nimmt auf dieses Meinungsforschungsinstitut Bezug, um seine Hasstiraden und absurde Verschwörungstheorien unter das europäische Volk zu bringen. Was von solchen bestellten "Meinungsumfragen" zu halten und wie es um die Meinungsfreiheit in Syrien bestellt ist, zeigt die Liste der inhaftierten und gefolterten Blocker, Reporter, Schriftsteller und Journalisten, die Reporters sans frontières aufgelistet hat. Diese Meinungsumfrage hat den Wert einer Umfrage im KZ Auschwitz bei den Häftlingen über ihre Behandlung durch die SS! KEINEN!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 18, 2012
In jedem Krieg stirbt als erstes die Wahrheit - auch bei Bürgerkriegen!

Die Argumentation der "Friedensaktivisten“, deren Anliegen grundsätzlich redlich und nicht zu beanstanden ist, geht gleichwohl an der Sachlage vorbei. Ich habe mich schon bei meinen Reportagen aus Tunesien, Libyen, Ägypten und Bahrein mit diesen radikal-pazifistischen und von Fakten ungetrübten Wortmeldungen auseinandergesetzt. Zunächst einmal spricht es für den Emir von Qatar, dass er jede auch noch so abweichende Meinung in seinem Lande zulässt. Er ist wohl der aufgeklärteste Herrscher im ganzen arabischen Raum. Nicht umsonst hat in seinem Emirat auch der international anerkannte Sender Aljazeera seinen Sitz. Zur Sache:

Als das tunesische Volk von seinem Kleptokraten Ben Ali Trabelsi die Nase voll hatte, ergriffen die "Friedensaktivisten“ in merkwürdiger asymentrischer und sicher ungewollten Verbundenheit mit dem Westen Partei für den Despoten und gegen die Freiheitskämpfer. Die "Friedensaktivisten“ schürten die Furcht vor al-kaïda und den Radikal-Islamisten. Was ist daraus geworden? Der Despot verschwand und freie Wahlen wurden abgehalten. Die Demonstranten waren die gebildete akademische Mittelschicht, die nichts anderes als eine Beendigung der Kleptokratie des Trabelsi Clans wollten. Die "Friedensaktivisten“ hatten sich schlicht geirrt!

Als in Ägypten die Menschen die Oligarchie von Husni Mubarak satt hatten, sich zu tausenden auf dem Tharir – Platz versammelten und unter Einsatz ihres Lebens für eine Demokratisierung des Landes demonstrierten, da schrieben die "Friedensaktivisten“ von einer Verschwörung der Hamas, al-kaïda und den radikalen Moslembrüdern. Wo sind diese gefährlichen Gruppen heute? Es ist die aufgeklärte Mittelschicht muslimischen Glaubens, die eine säkulare Demokratie erstreiten wollen. Die "Friedensaktivisten“ hatten sich geirrt!

Als in Libyen der Terrorist Ghadafi seine eigene Bevölkerung in Bengasi coram publico mit Massenmord gedroht hatte, da ergriffen die "Friedensaktivisten“ für Ghadafi Partei und erklärten Frankreich, England und die USA zu Kriegsverbrechern, weil sie, einer UN – Resolution folgend, der vom Tode bedrohten Bevölkerung Libyens zu Hilfe eilten. Erst nach einem grausamen Gemetzel durch von Ghadafi angeheuerte Söldner aus Serbien, dem Tschad, Angola und dem Niger, konnte schliesslich das Volk Libyen mit erbeuteten antiquarischen Waffen, Dolchen, Säbeln in ihren "Wüsten-Panzern“ (Ein Toyota-Pick-up mit Olivenöl eingeschmiert und durch die Wüste gejagt) den Sieg erringen und mit Hilfe des englischen SAS und des französischen DGSE den Despoten erledigen. Dass es dabei nicht eben rechtsstaatlich zuging, lässt meine Trauer in Grenzen halten. Doch die "Friedensaktivisten“ hatten sich geirrt!

Als die Bevölkerung Syriens Witterung vom "arabischen Frühling“ aufnahm und die Bilder in den TV Sendern von den gestürzten Blut-Despoten in Tunesien, Ägypten und Libyen sahen, besannen sich die Bürger Syriens ihrer Bürger- und Menschrechte und traten dem seit Generationen regierenden Assad – Regime entgegen. Des Regime reagierte wie jedes andere Regime vor ihm reflexartig mit Gewalt. Bis jetzt wurden von der UNO etwa 5.000 ermordete Zivilisten gezählt. Der türkische Regierungschef warnte Assad eindringlich vor der Fortsetzung der Gewalt, er ist bestens informiert durch die desertierten syrischen Offiziere, die im syrisch-türkischen Grenzgebiet ihr Hauptquartier aufgeschlagen haben. Die arabische Liga hat Assad mehrfach aufgefordert, die Gewalt gegen seine Bevölkerung zu unterlassen und hat eine Beobachtergruppe entsandt, die tagelang vom syrischen Geheimdienst an der Nase herumgeführt wurde. Ein Mitglied der Beobachtergruppe, ein bekannter algerischer Literaturpreisträger, ist nun angesichts der Grausamkeiten des syrischen Regimes unter Protest abgereist. Nun ergreifen auch hier die sogenannten "Friedensaktivisten“ Partei für das verbrecherische Regime von Assad und verirren sich erneut!

Diese "Friedensaktivisten“ sind in meinen Augen verbohrte dogmatisierte Radikal-Pazifisten, die immer und ewig von Verschwörungen der "Natoverbrecher“ gegen legitime Regime fabulieren. Nichts liegt diesem überkommenen Relikt aus dem kalten Krieg wie die NATO ferner, als einen Krieg im Nahen Osten anzuzetteln. Auch der verbohrteste Militär und der dümmste Politiker weiss sehr wohl, dass ein militärisches Eingreifen in Syrien das fragile Gleichgewicht in der arabischen Welt aus den Angeln heben und damit zu einer Katastrophe führen würde. Es würde unweigerlich den Iran, unterstützt von Russland und China auf den Plan rufen und den ganzen Nahen Osten in ein Inferno stürzen.

Doch Pazifismus um jeden Preis macht solche Blut – Despoten erst möglich! Wäre man Hitler beim Münchner Abkommen im Jahre 1938 energisch entgegen getreten und keine lauwarme Appeacement-Politik betrieben, dann hätte es wahrscheinlich keinen II. Weltkrieg und keinen Holocaust gegeben. Wie Heiner Geissler schon richtig sagte: "Die Pazifisten haben die Verbrechen Hitlers erst möglich gemacht!“

Rainer Kahni
Monsieur Rainer
z.Zt. Paris



Tuesday, January 17, 2012
Martin Schulz wurde zum Präsidenten des Europa - Parlamentes gewählt!


Glückwunsch, Martin Schulz! Ein überzeugter Europäer ist heute zum Präsidenten des weitgehend machtlosen europäischen Parlamentes gewählt worden. Dass dies nicht so bleibt, dafür will der streitbare SPD - Politiker sorgen. Europa hat nur dann eine Zukunft, wenn es endlich demokratisiert wird. Das heisst: Die Parlamentarier werden direkt vom Volk ohne Listenplätze gewählt. Das EU - Parlament hat die Hoheit über den Haushalt. Es wählt die Kommissionsmitglieder und den Kommissionspräsidenten, die einzig dem EU - Parlament verantwortlich sind! Es muss endlich Schluss sein mit dem Gekungel der nationalen Regierungschefs um Posten, Politik und Finanzen. Die Regierungschefs müssen die Regeln der DEMOKRATIE lernen, die sie entweder nie erlernt haben, weil sie aus totalitären Staaten kamen und nahtlos in die Regierungen von demokratischen Staaten übernommen wurden, oder gar nie über ein Demokratieverständnis verfügten. Die grossartige Idee eines vereinten Europas in Frieden, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit wird nur Bestand haben, wenn die Bürger an Europa aktiv teilhaben können und nicht von den nationalen Regierungschefs und einer machtlosen Marionetten- Kommission vor vollendete "alternativlose" Tatsachen gestellt werden, wie dies derzeit der Fall ist. Ein Rückfall in die Kleinstaaterei wäre verheerend für ein friedliches Zusammenleben in Europa!

Monsieur Rainer
Tuesday, January 17, 2012
Vieles liegt im dunkeln und ist irritierend! Sehr richtig!

France info meldet: Fragen über Fragen zum tragischen Tod von Gilles Jacquier. "Vieles liegt im dunkeln," erklärt der Chef von France Television. Nach neuesten Meldungen von Augenzeugen sollen die Journalisten vom syrischen Militär "escortiert" worden sein, sich aber wenige Minuten vor dem Mord eilig zurückgezogen haben. Warum? Erwartete das syrische Militär diesen Anschlag oder hat der syrische Geheimdienst den Befehl zum Rückzug gegeben? Das Ergebnis der Autopsie wird neue Aufschlüsse bringen. Der Haussender von Gilles Jacquier erklärt nun immerhin, dass es "irritierende Elemente" beim Tod des Journalisten gebe. Der Meinung sind wir schon von Anfang an, Monsieur le Directeur! Wir werden es herausfinden, darauf können Sie sich verlassen, Monsieur le Directeur! Die Beerdigung von Gilles Jacquier wird nicht stattfinden, bevor wir Journalisten nicht die ganze Wahrheit ermittelt und veröffentlicht haben!

Monsieur Rainer
Tuesday, January 17, 2012
Ungereimtheiten zum Tode des Journalisten Gilles Jacquier!

Reporters sans frontières klagt die syrischen Behörden wegen schwerer Repressionen gegen Journalisten an. Zwar hat nun eine Kommission aus Sicherheitspolizei von Homs, dem Grouverneur der Stadt Ghassan Abdel Al-Aaal, ein Richter, ein Repräsentant von France 2 und ein Ballistikexparte die Ermittlungen zum Tode von Gilles Jacquier aufgenommen, doch deren Untersuchung traut der Procureur de la République in Paris nicht. Zurecht! Warum auf einmal ein Ballistik-Experte? Die syrische Nachrichtenagentur Sana behauptete doch seit Tagen, der Journalist sei von einer Granate der "Terroristen" zerfetzt worden, was Augenzeugen vehement bestreiten. Oder war es eben nicht doch so, dass Gilles Jacquier von einem Sniper des syrischen Geheimdienstes erschossen wurde? Der Staatsanwalt von Paris geht auf jeden Fall von einem gezielten Mord aus. Das Ergebnis der Autopsie wurde bis heute nicht veröffentlicht. Diese Obduktion wird sicher die Berichte der Augenzeugen bestätigen. Wir Journalisten haben zurecht jedes Misstrauen gegenüber den syrischen Behörden. Es wird gelogen, geheuchelt und vertuscht, dass sich die Balken biegen. Rainer Kahni z.Zt.Paris.

Monsieur Rainer
Tuesday, January 17, 2012
Klinkerbau in Grossburgwedel

Ist es das piefige Mittelmass, das öffentlich zur Schau getragene kleinbürgerliche Spiessertum oder die bigotte Heuchelei, die diesen Bundespräsidenten für die Mehrzahl der Deutschen trotz aller seiner Lügen immer noch erträglich macht? Würde man einem aufgeklären Grossbürger oder gar einem feingeistigen Intellektuellen diesen Abgrund an Lügen verzeihen? Ich denke nicht! Der Bundespräsident hält sich deshalb im für ihn viel zu grossen Amt, weil er dem piefigen Mittelmass vieler Deutscher genau entspricht! Insofern ist er ein Seelenverwandter der Bundeskanzlerin.

Monsieur Rainer
Monday, January 16, 2012
5,8 Millionen Österreicher san Hölden, der Rest is in Jesolo! Tu felix Austria!

Respekt vor den österreichischen Journalisten! Die ZiB-Redaktion zeichnete sich schon lange als sehr aufmüpfig aus. Sie liess nicht locker bei Fragen an Politiker und liess sich auch nie mit leeren Worthülsen abspeisen. Das ist ein vorbildlicher kritischer Journalismus. Wann gehen die deutschen TV - Beamten auf die Strasse? Wann hört in Deutschland dieses gehundelte Hofschranzentum auf? Wann sagt ein deutscher Journalist zu einem Politiker endlich: "Wenn Sie mir keine Fragen beantworten, dann stelle ich Ihnen jetzt keine mehr!" Pour la Liberté de la presse! (Reporters sans frontières)

Monsieur Rainer
Monday, January 16, 2012
Erdbeben oder syrischer Geheimdienst? Wer war tatsächlich im Gebäude?

"Es war ein Erdbeben", so lautet die Aussage der libanesischen Innenministers. Aha! Richtig ist folgender Sachverhalt: Mitten in der Stadt Beirut stürzte gestern Abend ein Gebäude ein und begrub zahlreiche Menschen unter sich. Bis jetzt wurden elf Tote geborgen. "Durch die langanhaltenden Regenfälle wurden die Fundamente unterspült", erklärte ein weiterer Offizieller. Nun wäre das eigentlich keine Meldung in der französischen Presse wert, gleichwohl berichtet die französische Zeitung "La Libération" ausführlich über dieses Unglück. Verwunderlich ist auch, dass dieses Gebäude das einzige in ganz Beirut war, das einstürzte. Ausserdem meldet kein seismographisches Institut ein Beben in Beirut auf der Richterskala! Merkwürdige Dinge geschehen auf dieser Welt, auf die man sich nur einen Reim machen kann, wenn man die Zusammenhänge versteht!

Monsieur Rainer
Monday, January 16, 2012
Generalamnestie durch den syrischen Despoten? Wer soll das glauben?

Obwohl der syrische Despot Bashar al-Assad unter dem Druck der arabischen Liga am Sonntag eine Generalamnestie für die Aufständischen verkündete, die ihm allerdings niemand glaubt, verschärfen der Ex-Präsident der arabischen Liga Amr Moussa und der Emir von Qatar Scheich Hamad Ben Khalifa Al Thani den Ton. Sie sehen den arabischen Frühling durch das Blutvergiessen gefährdet, wie der Emir in einem CBS Interview betonte. Er forderte unverblühmt ein militärisches Eingreifen in Syrien. Amr Moussa zeigt sich zwar gemässigter, denn er bereitet gerade seine Wahl zum ägyptischen Staatspräsidenten vor, doch Scheich Al Thani, auch schon in Libyen engagiert, wählt harte Worte. Wer sollte in diesen Bürgerkrieg eingreifen? Arabische Truppen? Europäische Koalitionen oder gar die Amerikaner? Das wäre ein verhängnisvoller Fehler, der das gesamte Gleichgewicht im Nahen Osten gefährden und unverzüglich den Iran auf den Plan rufen würde! Zumal bisher die diplomatischen Mittel nicht ausgeschöpft wurden. Europa konnte sich bis heute nicht darauf einigen, wenigstens sämtliche syrischen Botschaften zu schliessen und die Botschafter auszuweisen. Europa ist ein zahnloser Tieger, die USA sind bankrott und die arabische Liga fürchtet nichts mehr, als sich gegen die geballte militärische Macht von Syrien und des Iran zu stellen. Im Hintergrund lauern Russland und China, um das Spiel um Ressourcen zu beeinflussen. Saktionen ja, doch Finger weg von einer militärischen Intervention in Syrien! Rainer Kahni aus Zypern.

Monsieur Rainer
Monday, January 16, 2012
Verwirrung bei den Medien Frankreichs über den Mord an Gilles Jacquier

LE MONDE scheint genau so verwirrt zu sein wie wir Journalisten über die Nebelkerzen, die von allen Seiten geworfen werden, um die Umstände des Todes von Gilles Jacquier zu vertuschen. Deshalb hat nun der Procureur de la République von Paris die Ermittlungen wegen Verdacht des Mordes an dem Journalisten in Homs übernommen. Der Staatsanwalt von Paris ist ein nicht weisungsgebundener Magistrat, der ohne Ansehen der Person in alle Richtungen ermitteln wird. Wir sind ganz sicher, dass die zahlreichen Manipulationsversuche durch syrische, aber auch durch andere interessierte Kreise aufgeklärt werden. Die Augenzeugen des Mordes leben und werden so schnell wie möglich nach Paris in Sicherheit gebracht, damit sie ihre Aussage zu diesem Verbrechen machen können. Wir sind ganz sicher, dass die freundschaftliche Verbundenheit zwischen Bashar al-Assad und Nicolas Sarkozy sehr bald Risse bekommen wird! Ein enger Mitarbeiter des französischen Staatspräsidenten spricht nun auch von Manipulationen. Wir schon seit Mittwoch, Monsieur!

Monsieur Rainer
Sunday, January 15, 2012
DER DEUTSCHE UNTERTAN!

Gelassenheit oder Phlegma ? Solange der deutsche Untertan seine Sportschau, sein Bier und seine Chips hat wird sich nichts bewegen in diesem Land. Der Leidensdruck ist noch nicht gross genug! Würde man den Deutschen auch noch die Sozialwohnungen, die Kleiderzuschüsse, das Hartz IV - Geld streichen, ich bin auch dann nicht sicher, ob der Untertan endlich bereits wäre, für sein Recht zu kämpfen. Das Probelm ist historisch bedingt: Der Deutsche hatte noch nie eine wirkliche Demokratie und musste auch noch nie für eine solche Demokratie kämpfen! Ausnahme: Die Ostdeutschen! Nur den "Ossis" wird es eines Tages zu verdanken sein, wenn es jemals zu einer Bürgerbewegung gegen die bundesdeutche Oligarchie kommen sollte! Ich glaube aber auch nicht daran!

Monsieur Rainer
Sunday, January 15, 2012
Die Wahrheit in Homs/ Syrien


Nach einer gezielten Verwirrung der internationalen Öffentlichkeit und den Medien setzt sich langsam aber sicher die Wahrheit über die grausamen Verbrechen des syrischen Regimes an seiner Bevölkerung durch. Es kann nicht länger bestritten werden, dass Bashar al-Assad bis jetzt cirka 5.000 seiner Bürger ermorden liess. Die gezielte syrische Desinformation über die Ermordung des französischen Journalisten Gilles Jacquier von France 2 ist als Propagandelüge entlarvt worden. Es war der syrische Geheimdienst, der das Reporterteam angegriffen, getötet und verletzt hat und nicht die angeblichen "ausländischen Terroristen". Es gibt keine "al-kaïda" in Syrien! Wir fordern eine klare Stellungsnahme und ein eindeutiges diplomatisches Zeichen der Solidarität mit den geknechteten Bürgern Syriens durch Europa! Stattdessen: Fehlanzeige! Ich kann nur das berichten, was ich gesehen habe, nicht mehr aber auch nicht weniger! Keine Sorge, wir sind nicht "embedded" und machen uns unser eigenes Bild von der Lage! Was es allerdings sehr wohl gibt, sind viele Deserteure der syrischen Armee, die von ehemaligen syrischen Offizieren, die sich im türkischen Grenzgebiet aufhalten, gezielt eingesetzt werden, um ein Mindestmass an Koodination der oppositionellen Aktionen zu gewährleisten. Insofern sind nicht alle Aktionen des syrischen Widerstandes gegen das Regime Assad der Spontanität der Bevölkerung zuzuordnen.


Monsieur Rainer
z.Zt in Syrien
Sunday, January 15, 2012
Die Wahrheit über den Tod des Journalisten Gilles Jacquier in Homs!

Der Programmdirektor von France 2 hält es für zu früh, von einer syrischen Manipulation und von einem Hinterhalt zu sprechen. Merci Monsieur le Directeur! Aber genau das war es, was unserem Kollegen Gilles Jacquier das Leben gekostet hat. Wie ich in meiner heutigen Kolumne aus Beirut/Libanon geschrieben habe, liegt dem syrischen Regime daran, den Tod eines Journalisten den angeblichen "Terroristen" in die Schuhe zu schieben, um einer Verurteilung durch den UN-Weltsicherheitsrat zu entgehen und in der westlichen Welt seine eigenen aufständischen Bürger zu desavouieren. Gilles Jaquier wurde eben nicht von "Terroristen" sprich aufständischen Bürgern ermordet, sondern vom syrischen Geheimdienst, der Sniper auf ihn angesetzt hatte! Verdächtig schnell nach dem tödlichen Anschlag auf das Reporterteam waren nämlich die Schergen des syrischen Geheimdienstes am Tatort und schafften die Leiche beiseite! Es war Mord durch das Regime Assad und sonst gar nichts, Monsieur le Directeur!

Monsieur Rainer
Saturday, January 14, 2012
Frankreichs Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft! Wer ist der Nächste?

Die Herabstufung Frankreichs folgt einem klaren strategischen Ziel: Die Kreditwürdigkeit Deutschlands sturmreif zu schiessen. Schon lange gehen den internationalen Beobachtern das chauvinistische Gewäsch, die Grossmannssucht und die Oberlehrerhaftigkeit der deutschen Kanzlerin zunehmend auf die Nerven. Dabei steht Deutschland lange nicht so gut da, wie es alle Welt glauben machen will: Neun Millionen Arbeiter werden mit Löhnen unter der Armutsgrenze abgespeist. Die dramatisch hohen Exportüberschüsse gehen zu Lasten der europäischen Länder. Profitiert haben nur die DAX - Unternehmen. Der Staat macht weiter hohe Schulden, beseitigt nicht die zunehmende Verarmung der Bevölkerung, und lebt selbst in Saus und Braus. Würde man dieselben Kriterien von Sparmassnahmen wie Griechenland auch auf Deutschland anlegen, so müsste das Land jährlich 80 Milliarden Euro am Haushalt einsparen. Folgt man den Statistiken von Transparancy International, so liegt Deutschland in der Skala der korruptesten Länder der Erde noch weit vor Frankreich und Italien. Kein Grund also für deutsche Hochstapelei!

Monsieur Rainer
Saturday, January 14, 2012
" der Freitag ", ein Auslaufmodell?

Der Freitag hat nach meinen Informationen nur noch etwa 800 Leser und einige wenige gute Inlineaktivisten. Die Mehrzahl des Publikums auf "der Freitag online" möchte man gerne zum akademischen Lumpenproletariat zählen, das seinen ganzen Hass und Frust über ihr verpfuschtes Leben in diesem kleinen und weitgehend unbeachteten Forum an anderen Mitgliedern auslässt. Mir ist noch nie soviel Hass und verbohrte Doktrin wie dort entgegengeschlagen, deshalb habe ich meinen Account dort auch löschen lassen. Jacob Augstein ist das Wurscht! Er verfolgt ganz andere Ziele: der Freitag ist für diesen überaus klugen Journalisten nur ein Sprungbrett, denn er sieht sich als legitimer Nachfolger des SPIEGEL Chef-Redakteurs. Er schreibt dort ja auch schon regelmässig seine Kolumnen. Würde mich nicht wundern, wenn der Freitag längst dem SPIEGEL gehörte, wie man munkelt!

Monsieur Rainer
Saturday, January 14, 2012
Die Staatsanwaltschaft ist die Kavallerie der Justiz: Forsch, dumm und feige!

Der Verfassungsrechtler von Arnim belegt in seinem Gutachten die Strafbarkeit der Handlungen des Bundespräsidenten. Er fordert die Staatsanwaltschaft Hannover eindringlich auf, nunmehr ein Ermittlungsverfahren gegen Herrn Wulf einzuleiten. Diese weigert sich standhaft, ihrem gesetzlichen Auftrag nachzukommen. Warum wohl? Weil die Staatsanwälte in Deutschland weisungsgebundene Beamte sind, die nicht gegen ihre Dienstherrn ermitteln dürfen. Soviel zum deutschen Rechtsstaat!

Monsieur Rainer
Saturday, January 14, 2012
Propaganda - Lügen des syrischen Regimes zum Tode von Gilles Jacquier

Bereits jetzt trägt die Propaganda der staatlichen syrischen Presse und des vom Regime kontrollierten Fernsehens erste Früchte in der europäischen Öffentlichkeit. Die verwirrenden und widersprüchlichen Meldungen aus Homs, sowie die gezielte Desinformationskampagne des syrischen Regimes dient nur einem einzigen Zweck: Ein militärisches Eingreifen ausländischer Kräfte zugunsten der aufständischen Bürger Syriens wie in Libyen zu verhindern und einer Verurteilung des Regimes im UN – Weltsicherheitsrat zu entgehen. In der Bevölkerung Europas gewinnt erneut die Stimmung Raum, dass das syrische Regime von dunklen Mächten mit gefälschten Bildern gestürzt werden soll und die Zahlen von bis jetzt cirka 5.000 vom syrischen Geheimdienst und Militär ermordeten Bürgern eine plumpe Fälschung interessierter "imperialistischer“ Kreise seien. Dies ist eine dreiste Propagandalüge des syrischen Despoten und kann zu einer Stimmung im Ausland führen, die jede Hilfe für die geknechteten Bevölkerung unmöglich macht und als "Imperialismus“ desavouieren soll. Libyen reloaded. Der Journalist Gilles Jacquier wurde vom syrischen Regime gezielt ermordet, um dann im Westen die Lüge verbreiten zu können, ausländische Journalisten stünden zwar unter dem Schutz des syrischen Regimes, jedoch könne deren Sicherheit vor "Terroristen“ offensichtlich nicht garantiert werden, daher sei es ratsam, zum Schutz der ausländischen Journalisten keine weiteren Visa zu erteilen. Und schon kann das Morden des Regimes unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit weitergehen. Dies ist die vorherrschende Meinung der Journalisten hier in Beirut/Libanon.

Monsieur Rainer
aus Beirut/Libanon

Saturday, January 14, 2012
BEIRUT - die Perle des Nahen Ostens!

Beirut nennt man nicht umsonst die Perle des Nahen Ostens oder die Côte d'Azur Arabiens. Trotz eines verheerenden Bürgerkrieges, der die Stadt in Schutt und Asche legte und in mehrere Teile zersplitterte, erholte sich die Hauptstadt des Zedernstaates wieder. Die Stadt ist bunt, wunderbar, sehr französisch, hat die schönsten Frauen Arabiens und das schärfste Nachtleben im ganzen Nahen Osten. Aber es ist auch die Stadt der Intrigen, der politischen Machtkämpfe mit seinen vielen Morden und Geheimdiensten aus aller Welt, die sich hier die Klinken in die Hand geben. Eine Stadt des Lasters, der Spione, Geschäftemacher, Geldwäscher und die beste Nachrichtenbörse für Journalisten!

Monsieur Rainer
Friday, January 13, 2012
Tod in Syrien

In dieser Tragödie ist nur eines klar: Der Kriegsberichterstatter Gilles Jacquier ist tot, ein weiterer französischer Reporter und ein niederländischer Fotograph sind verletzt. Die Bürger von Homs beschuldigen die Häscher von Assad dieses Verbrechens und das staatliche syrische Fernsehen beschuldigt die "eingeschleusten Terroristen" der Taten. Was verwundert ist auch die Tatsache, dass die französische wie auch die syrische Regierung übereinstimmend von einer "genehmigten" Reportage sprechen. Diese Fragen gilt es zu untersuchen! Im Jahre 2011 fanden 69 Reporter weltweit den Tod, im Jahre 2012 ist dies nun schon der zweite tote Journalist. "Die Wahrheit ist ein so kostbares Gut, dass sie von einem Heer von Lügen beschützt werden muss!" (Sir Winston Churchill, Literaturnobelpreisträger)

Monsieur Rainer
Friday, January 13, 2012
Tod eines Kriegs - Reporters +

Gilles Jacquier war ein erfahrener Mann! Er berichtete für France 2 schon aus dem Irak, Afghanistan, Kosovo, Libyen, Ägypten und Israel. Er war auch nicht der typische Draufgänger, sondern eher bedächtig und besonnen, wog das Risiko stets ab. Aber Angst hatte er vor nichts! Für seine selbst gedrehten Reportagen erhielt er sogar im Jahre 2003 den Journalistenpreis "Prix Albert Londres“. Er war nicht der Mann für 1:30 Kurzeinspieler, er wollte immer der Sache auf den Grund gehen. Er war sehr sportlich und französischer Meister der Skispringer. Seine militärische Ausbildung absolvierte er bei einem französischen Fallschirmjägerregiment.


Umso trauriger war es, dass er sich in den Hexenkessel Syrien wagte und ausgerechnet dort den Tod fand. Es ist besonders tragisch, dass er nur gefallenheitshalber für einen verstorbenen Kollegen einsprang.


Er machte sich also mit einem weiteren französischen Reporter auf in die Stadt Homs in das heiss umkämpfte Viertel Akrama und fand dort den Tod. Und nun gehen die Meldungen stark auseinander: Das syrische staatliche Fernsehen behauptet einvernehmlich mit dem französischen Aussenministerium , dass die Reporter eine Drehgenehmigung hatten. Das ist völlig undenkbar, denn der Massenmörder lässt sich nicht dabei filmen, wie sein Militär die Bürger zusammenschiesst. Nur unter Druck der arabischen Liga liess er überhaupt die Beobachter ins Land und führte sie tagelang an der Nase herum. Auch wären sonst zumindest Al Jazeera und Al – arabia vor Ort. Auch die überhaus mutige österreichische Reporterin Antonia Rados hätte es vor nichts gegraust.


Weiter behauptet das syrische Staatsfernsehen ADDOUNIA, dass die Rebellen, angestiftet von ausländischen Geheimdiensten in enger Kooperation mit al-Kaïda, auf die Bevölkerung und die Reporter geschossen hätten. Alleine gestern habe es in Homs acht Tote und 25 Verletzte gegeben. Ausserdem wird behauptet, dass die Menschen von einer Granate getroffen wurden. Auch das ist eine Lüge. Die Menschen wurden von Snipern gezielt erschossen. Es waren auch nicht 8 Tote und 25 Verletzte, sondern 25 Tote und 8 Verletzte! Das alles wirft Fragen auf, die es zu untesuchen gilt. Der Nebel der Desinformation muss beseitigt werden.


Wir trauern um einen weiteren toten Kollegen! Er dürfte nun alleine in diesem Jahr bald der 70. tote Reporter sein, der sein Leben für eine wahrheitsgemässe Berichterstattung eingesetzt hat.


Monsieur Rainer




Thursday, January 12, 2012
Mord bleibt Mord!

Dürfen wir dazu schweigen, wenn Israel's gefährlicher und völlig skrupelloser Geheimdienst Mossad gezielt Menschen mit Autobomben tötet? Wird Unrecht und Mord entschuldbar, nur weil wir durch den Holocaust grosse Schuld auf uns geladen haben? Ich bin es auf jeden Fall leid, jedesmal mit dem Totschlagargument "Antisemit" erledigt zu werden, nur weil ich die Politiker Israels wegen ihrer fortdauernden Menschenrechtsverletzungen kritisiere! Ich bin kein Antisemit, aber Mord bleibt Mord, egal ob er von Juden, Moslems, Christen und Hindu 's begangen wird! Ist die Politik Israels etwa sakrosankt? NEIN, ist sie nicht! Und deshalb ist es unsere Pflicht, Morde überall als Morde zu bezeichnen, egal ob sie von Blutdespoten oder von Israelischen Politikern befohlen werden!

Monsieur Rainer
Thursday, January 12, 2012
Dumm geboren und nichts dazugelernt!

Sie lernen nichts dazu! Anstatt sich endlich einmal Gedanken darüber zu machen, das überflüssigste aller Ämter abzuschaffen oder wenigstens vom Bundestagspräsidenten mitverwalten zu lassen, geht die Kungelei über eine mögliche Nachfolge von Bundespräsident Wulff in den Parteien schon wieder los! Da faseln die Politiker immer von der "Würde des Amtes" und gehen selbst mit dieser angeblichen Würde um, wie auf dem Bahnhofsclo. Das Volk hat, wie immer, nichts zu melden. Das "Volk" wird vertreten von einem lächerlichen Kuriosum namens Bundesversammlung, wo sich die Politiker, einige Schlagerstars und Sportler anmassen, das Volk zu sein! Wer aber wählt die Mitglieder der Bundesversammlung? Das Volk? Nein, die Politiker! Semper idem!

Monsieur Rainer
Thursday, January 12, 2012
Fratelli d'Italia !

Bienvenuti Mario Monti! Tanti auguri! Wir begrüssen den neuen italienischen Ministerpräsidenten und Senator auf Lebenszeit in Deutschland. Er gibt seiner stolzen Nation und Gründungsmitglied von Europa die Würde zurück. Professore Mario Monti war Päsident der Universität Bologna, hat in Yale promoviert und war Berater von Goldman Sachs. Ein ernstzunehmender Fachmann, der sich von Merkozy nicht demütigen lässt! Fachleute an die Macht! Schluss mit den Amateuren aus französischen Winkeladvokaten, überambitionierten Physikerinnen und Berufspolitikern mit juristischem Staatsexamen und Parteikarriere.

Monsieur Rainer
Wednesday, January 11, 2012
STOPPT DEN MASSENMÖRDER ASSAD VON SYRIEN !

Dass die Europäer keine Cochones haben, das weiss der Massenmörder in Damaskus sehr genau. Dass die Amerikaner pleite sind und sich einen neuen Waffengang gar nicht leisten können, das weiss der Blut - Despot ebenfalls. Dass er die arabischen Beobachter wie Hampelmänner aussehen lässt, amüsiert diesen Folterer und Mörder seines Volkes höchstens. Und nun soll er sich ausgerechnet vor Aussenminister Westerwelle fürchten? Diese schlimmste Fehlbesetzung im Auswärtigen Amt seit dem unsäglichen Herrn von Ribbentrop schafft es ja nicht einmal, den syrischen Botschafter auszuweisen, geschweige denn die deutsche Botschaft in Damaskus zu schliessen. Wir wissen warum! Weil sonst der BND eine wichtige Aussenstelle verlieren würde! Verfluchte Heuchler!

Monsieur Rainer
Wednesday, January 11, 2012
Prof. Monti warnt die Deutschen vor allzugrosser Überheblichkeit!

Vorsicht! Der neue italienische Ministerpräsident Monti hat nichts mit dem Clown Berlusconi gemein. Und Italien ist nicht Berlusconi, sondern das Gründungsmitglied Europas. In seiner kurzen Amtszeit hat der ehemalige Dekan der berühmten Universität von Bologna durch rüde Sparmassnahmen das Haushaltsdefizit Italiens drastisch gesenkt und mit unglaublicher Härte weitere Sparmassnahmen durch das Parlament gepeitscht! Doch dieser stolze Mann lässt sich von der deutschen Kanzlerin nicht wie ein Schuljunge behandeln und warnt mit sehr deutlichen Worten vor der "deutschen Überheblichkeit". Die deutsche Regierung liefert im europäischen Ausland eine chauvinistische Mischung aus Arroganz, Oberlehrerhaftigkeit und Selbstgefälligkeit, die durch rein gar nichts gerechtfertigt ist. Schliesslich hält Deutschland neun Millionen Arbeiter mit Hungerlöhnen unter der Armutsgrenze und steht in der Liste der korruptesten Staaten von Transparancy Interrnational noch weit vor Italien!
Wednesday, January 11, 2012
Die deutsch - französische Justiz im Vergleich !

Die französische Justiz ist die vierte Macht im Staate und laut Dekret von Napoleon I vom Jahre 1811 nicht weisungsgebunden! Frankreich ist fast so kurrupt wie Deutschland, doch wir kriegen sie alle! Der ehemalige Staatspräsdient Jacques Chirac wurde soeben zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt! Minister werden reihenweise angeklagt und verurteilt! Sogar der Generalstaatsanwalt von Nanterre wurde vor den Untersuchungsrichter zur Vernehmung geladen! Frankreich hat auch eine eigene Justizdienstbarkeit: Der Cour superieur de la Magistrature, wo Richter und Staatsanwälte angeklagt werden. Frankreich hat einen Staatsgerichtshof, wo amtierende Politiker angeklagt werden. Ja die Justiz in Frankreich und Italien hat Macht! Deshalb werden die Richter hier auch durch Leibwächter und Panzerwagen geschützt! In Deutschland können sie mit dem Fahrrad in Amt radeln, die dürfen ja niemand was tun!

Monsieur Rainer
Tuesday, January 10, 2012
Die Machtbesetzer verbieten eine Transaktionssteuer für Finanzprodukte!

Wer es bis jetzt noch nicht begriffen hat, wer in Deutschland die Machtbesetzer sind, der konnte dies gestern beim Gipfel von Sarkozy und Merkel besichtigen. Aus welchen Gründen auch immer, der französische Staatspräsdient führt die Finanzmarkttransaktionssteuer im Alleingang ein. Frau Merkel versuchte sich derweil in semantischen Verrenkungen, die mir mein Deutschlehrer um die Ohren gehauen hätte: "Man könne es sich schon vorstellen, im Rahmen einer gemeinsamen europäischen Lösung, die Einführung dieser Steuer zu überdenken." AHA, also nie! Denn die Engländer werden nie zustimmen, weil Finanzen das letzte Produkt deren maroden Wirtschaft ist. Die deutschen Banken, vertreten durch eine 2% Splitterpartei in Auflösung, haben Frau Merkel die Steuer schlicht verboten! Punkt! Wozu also noch Wahlen? Wozu noch einen Grüss-August, der in einer one-man-occupy Bewegung das Bellevue besetzt?

Monsieur Rainer
Tuesday, January 10, 2012
Angela du tolles Weib (Gedicht)

Angela du tolles Weib (Merkel-Gedicht)

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Angela du tolles Weib,
ein kleines Lied ich für dich schreib.
Du bist die Rettung dieser Welt,
Unsre Krone, aller Held.
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Jedes arme Rentnerlein,
möchte so wie du nur sein. nur sein.
Du bist die Hoffnung aller Armen,
du zeigst den Banken dein Erbarmen.
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Du rettest Deutschland aus der Not,
du sorgst für Arbeit, Lohn und Brot.
Alle die genug schon haben,
warten schon auf deine Gaben.
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Dem Banker gibst du neue Kraft,
damit er noch mehr Pleiten schafft,
Damit sein Konto weiter voll,
schenkst du Millionen, diesem Troll.
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Du sorgst dich für des Reichen Wohl,
bist so viel besser, als der Kohl.
sicher war bei ihm die Rente,
bei dir ist Sicherheit ne Ente.
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Du hast bei Honni einst studiert,
die FDJ hast du geführt.
wenn auch nur dort im Studienkreis,
aus Widerstand, ich weis, ich weis…..
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Der Kommunismus war dir fremd,
warst dessen Feind im blauen Hemd.
du hast gekämpft für Freiheit Recht,
was ist erlogen, was ist echt?
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Die Opferrente ist dein Werk,
sie ist ein Wurm ein Rentenzwerg.
Wie Bettler kommen wir uns vor,
für uns war zu, dein Mund dein Ohr.
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Den Banken gibst du gern Millionen,
Betrug und Diebstahl soll sich lohnen.
Für dieses Wörtchen Mindestlohn,
zeigst du nur Abscheu, oder Hohn.
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Gerechtigkeit ist nicht dein Wort,
die schlich sich aus dem Lande fort.
Kinderarmut wird gepflegt,
des Reichen Konto wird gehegt.
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Für alles was du uns getan,
stimmen wir kein Loblied an.
Wärst du in Brandenburg geblieben,
dann würden wir dich richtig lieben.
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quelle, dichter: "kronzeuge" via eintrag im stasiopferinfo-board (nov 2008), gefunden via: kommentareintrag von g.philipp in einem aktuellen spiegelfechter-beitrag.


Monsieur Rainer


Monday, January 09, 2012
Deutscher Chauvinismus und die eigene Haustüre!

Laut Transparancy International zählt Deutschland noch vor Frankreich und Italien zu den 30 korruptesten Ländern der Erde! Und da bläst die deutsche Kanzlerin den Südeuropäern Moral? Am deutschen Wesen soll schon wieder die Welt genesen? Deutschland würde mehr Bescheidenheit und mehr Rechtsstaatlichkeit sehr gut tun! Trennung von Judikative, Legislative und Exekutive sind die Eckpfeiler einer Demokratie!

Monsieur Rainer
Sunday, January 08, 2012
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen? Lieber nicht!

Wir sind gerne die Oberlehrer und der Bläser von Moral in der Welt! Die Zahlen würden Deutschland mehr Bescheidenheit lehren! Neun Millionen Menschen in Deutschland können von ihrem Lohn nicht leben und Deutschland rangiert laut Transparancy International unter den 30 korruptesten Staaten der Welt! Deutscher Chauvinismus ist fehl am Platze!

Monsieur Rainer
Sunday, January 08, 2012
Nicolas Sarkozy ruft total verzweifelt Jeanne d'Arc zu Hilfe!

Wie verzweifelt muss ein scheidender französischer Präsident sein, wenn er mit wenig historisch belegbaren Mysterien wie Jeanne d'Arc um seine Wiederwahl kämpfen muss. Dabei wird dieses "schöne Gesicht Frankreichs", wie es einmal der von mir so sehr verehrte André Malraux hintersinnig bezeichnet hat, bereits von anderen Bewerbern um das Präsidentenamt besetzt: Eva Joly, der Kandidatin der Ecologisten, mag man diesen Griff in die Mottenkiste der französischen Geschichte noch verzeihen, aber wenn die rechtsreaktionäre Chefin der Front National nach dem Nationalheiligtum greift, dann wird es absurd! Immer wenn Frankreich am meisten leidet, greifen die Politiker zur alten Grandeur der Grande Nation. Dabei hat sie bereits ein Symbol: Den gallischen Hahn! Warum? Weil es das einzige Vieh ist, das noch kräht, obwohl es mit den Füssen in der merde steht!

Monsieur Rainer
Saturday, January 07, 2012
SYSTEMFEHLER !

Wenn sich der ganze Weihrauch um die im Grunde lächerliche Affaire des Bundespräsidenten verzogen hat, steht nur eines fest: Die Bundesrepublik Deutschland erfüllt auch 60 Jahre nach seiner Gründung nicht die Kriterien, die einen Rechtsstaat ausmachen. Die Gewaltenteilung funktioniert nicht! Es gab noch nie auf deutschen Boden eine weisungsunabhängige Justiz! Es gab noch nie einen Bundesdisziplinarhof für Amtspflichtverletzungen von Politikern, es gab noch nie eine Selbstverwaltung der Justiz, die als dritte Gewalt im Staate ohne politischen Druck arbeiten könnte. Diese Systemfehler müssten dringend durch eine Verfassung gemäss Artikel 146 GG beseitigt werden. Die Politiker fürchten eine vom Volk beschlossene Verfassung wie der Teufel das Weihwasser. Warum wohl? Weil sie das die alleinige und unktrollierbare Macht kosten würde! Hier liegt das ganze systemische Versagen Deutschlands

Monsieur Rainer
Friday, January 06, 2012
Schmierentheater !

Cui bono fragt sich der Betrachter dieser insgesamt unappetitlichen Affaire. Da rauft sich der Chefredakteur eines Massenblattes mit dem Staatsoberhaupt. Da geht es um anrüchige Freundschaften des Bundespräsidenten, um Reisen, um Kredite, um schöne bunte Bilder. Dieses Massenblatt gehört einer Medienzarin, die wiederum zu den Freundinnen der Kanzlerin gezählt wird. Was spielt sich da hinter den Kulissen ab? Zickenkrieg? Machtkampf? Intrigen oder ganz einfach ein Mann, der als Bundespräsident schlicht untauglich und überfordert ist. Wenn Deutschland über eine weisungsunabhängige Justiz verfügen würde, was das Land nicht hat, dann würde ein neutraler und unabhängiger Staatsanwalt dieses ganze Schmierentheater untersuchen. Hat Deutschland nicht, geht also nicht! Weiter so!

Monsieur Rainer
Friday, January 06, 2012
DAS AUSLAND SCHAUT AUF DEUTSCHLAND !

In Frankreich wurde der ehemalige Staatspräsident Jacques Chirac wegen Korruption angeklagt und zu zwei Jahren Gefängnis mit Bewährung verurteilt. Es gibt den weisungsungebundenen Untersuchungsrichter, eine eigene Disziplinargerichtsbarkeit für Amtsträger, wo sich Minister und Präsidenten zu verantworten haben. Welcher Staatsanwalt würde in Deutschland den Mut haben, zumindest gegen den Bundespräsidenten zu ermitteln und den Sachverhalt aufzuklären? Selbst wenn er den Mut hätte, sein Dienstherr würde ihn in die Wüste schicken. Genau dies ist das Gegenteil von Gewaltenteilung. Das Ausland bemerkt, dass Deutschland eben nicht der Vorzeigekandidat Europas ist, wie es Frau Merkel immer so chauvinistisch verkündet! Es ist nicht besser und nicht schlechter als alle anderen Länder auch und sollte deshalb etwas bescheidener auftreten!

Monsieur Rainer
Thursday, January 05, 2012
Verheerende Pressestimmen: " Wulff, der Guttenberg für Arme!"

Das ist die Schlagzeile des Tages aus einer der feinsten Gazetten Deutschlands: "Wulff, der Guttenberg für Arme! Larmoyant, provinziell und uneinsichtig!" Die Presse reagiert druchweg mit verheerenden bis völlig rat - und fassungslosen Kommentaren zu dem unsäglichen Auftritt im Beamten-TV. Dabei sassen da ja gar keine richtigen Journalisten, sondern nur ängstliche Hofschranzen.

Monsieur Rainer
Thursday, January 05, 2012
Hoch lebe die altehrwürdige FAZ !

Hochachtung vor der FAZ! Ich bin zwar regelmässiger Leser dieser altehrwürdigen Zeitung und veröffentliche auch gelegentlich dort meine Artikel und Kommentare, doch die FAZ erscheint mir insgesamt unverdächtig, irgendwie besonders links oder Regierungskritisch zu sein! Um so vernichtender ist der Kommentar dieses FAZ - Redakteurs über den Auftritt des Bundespräsidenten in der ARD und dem ZDF am 4.01.2012. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

Monsieur Rainer
Thursday, January 05, 2012
Georg Schramm for President!

Wenn ich die Wahrheit über Deutschland, seine Banken, seine Medienzaren und deren Hofschranzen in der Parlamenten und Regierungen hören will, dann schaue ich mir ganz gewiss kein Beamten TV, kein devotes Katzbuckeln von willfährigen Pseudo-Journalisten in sogenannten aufgezeichneten Brennpunkten an, sondern Georg Schramm!

Monsieur Rainer
Thursday, January 05, 2012
DIE WÜRDE DES AMTES, eine hohle Phrase!

Seit ewigen Zeiten hören wir die hohlste aller Phrasen immer dann, wenn ein Politiker ins straucheln gerät: "Die Würde des Amtes darf nicht beschädigt werden.“ Das ist eine Art von Selbstüberhöhung und Selbstbeweihräucherung, die mir und vielen Freunden zunehmend auf die Nerven geht!

Ein Amt hat keine Würde! Egal ob es das Bundespräsidalamt, das Bundeskanzleramt oder mein Postamt ist. Es ist ein Amt in einer Amtsstube, mal im Schick der fünfziger Jahre wie mein Postamt, mal als futuristischer Grössenwahn wie das Bundeskanzleramt, mal als alte Bruchbude, die schon den Nazis als Gästehaus diente, wie das Schloss Bellevue, einer der beiden Amtssitze des unnötigsten Amtes, das die Republik überhaupt zu vergeben hat, das Bundespräsidialamt!

Würde kann nur ein Mensch haben! Manchesmal, allzu selten, haben wir auch erlebt, dass ein Politiker Ehrbarkeit, Bescheidenheit und menschlichen Anstand besitzt. Das darf man dann auch gerne unter der Bezeichnung WÜRDE subsummieren! Aber es ist der Mensch, der sich dieses Prädikat verdient hat und nicht seine Behausung oder sein Amtstitel!

Und aus diesem Grunde sollten wir endlich Schluss machen mit diesem hohlen Geschwätz von der Würde des Amtes! Diese Phrasen stammen aus der untergegangenen Kaiserzeit und sind daher als alter Zopf abzuschneiden. In eine erwachsene Demokratie passt dieser gefrorene Mist nicht mehr, zumal es auch nicht mehr weit her ist mit den demokratischen Machtverhältnissen in Deutschland.

Die politische Oligarchie fürchtet eine Verfassung nach Art. 146 GG wie der Teufel das Weihwasser und bricht damit jeden Tag den geleisteten und wohlweislich nicht strafbewehrten Amtseid auf das Grundgesetz. Die Macht in diesem angeblichen freiheitlich – demokratischen Rechtsstaat haben das Kapital, die Medienzaren und ganz zum Schluss ihre Hofschranzen in ihren Ämtern. Da die das wissen, gieren sie nach einer sittlichen und gesellschaftlichen Aufwertung: DIE WÜRDE IHRES AMTES !

Wenn das Kapital zusammen mit Liz Mohn und Friede Springer den Daumen senken, dann ist jeder Politiker, egal in welchem angeblich so würdevollen Amt er gerade herumhockt, Geschichte!

Das sind die wahren Machtverhältnisse in Deutschland. Die wirklichen Machthaber scheren sich einen Dreck um die angebliche Würde eines Amtes, die sie für sich selbst gar nicht beanspruchen. Sie haben etwas viel besseres: Die Macht!


Monsieur Rainer
Wednesday, January 04, 2012
Il voulait être César, il ne fut que pompée ! (Georges Clemenceau)

Als der französische Staatspräsident Felix Faure im Jahre 1899 in den Armen seiner Geliebten beim Liebesakt verstarb, da höhnte Georges Clemenceau noch: "Il voulait être César, il ne fut que pompée!" Wenn der Noch-Bundespräsident Wulff demnächst seinen vergoldeten Fallschirm umschnallt, dann wird ihm die deutsche Bevölkerung nachrufen: "Er wollte ein religiöser Wanderprediger sein, dabei war er nur ein bigotter Heuchler!" Wie auch immer, die Kungelei um die Ausrufung eines Bundespräsidenten muss ein Ende haben. Entweder wird er vom Volk gewählt oder das unnütze Amt wird ganz abgeschafft! So nicht mehr, Frau Merkel!


Monsieur Rainer
Tuesday, January 03, 2012
SO NICHT, FRAU MERKEL !

So nicht noch einmal bestimmen Sie über das Amt des Bundespräsidenten!

So nicht noch einmal wird von einem Kuriosum, das sich Bundesversammlung nennt und einen repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung vorgaukeln soll, ein vorher von Ihnen ausgekungelter Kandidat abgenickt!

So nicht noch einmal kommt ein Bundespräsident in das Amt, sondern nur durch Direktwahl durch die ganze Bevölkerung!

So nicht wird überhaupt noch einmal ein Bundespräsident gewählt, bevor nicht geprüft wird, ob nicht der Bundestags – oder Bundesratspräsident die Aufgabe mit übernehmen kann.

So nicht werden weiter Steuergelder für ein unnützes Amt mit zwei Schlössern, Flugzeugen, vielen Panzerkarren, Leibwächtern und Ministerialbeamten vergeudet!

So nicht werden Sie noch einmal in Ihr Amt gewählt, sondern nur durch die Direktwahl der gesamten Wahlberechtigen!

So nicht wird überhaupt nochmal für den deutschen Bundestag gewählt! Der Bundestag wird in Zukunft der Höhe der Wahlbeteilgung entsprechen. Listenplätze werden abgeschafft! Nur Direktmandate werden zugelassen! Die Wählbarkeit erstreckt sich für alle Abgeordneten, Minister und Kanzler auf maximal zwei Legislaturperioden.

So nicht wird weiter achtlos mit dem Grundgesetz von Ihnen umgegangen! Wir fordern von Ihnen die Achtung des Grundgesetzes:


Will heissen: Gemäss Artikel 146 GG wird eine Konvent von der ganzen Deutschen Bevölkerung gewählt, der eine Verfassung ausarbeitet, die dann vom deutschen Volke in freier Abstimmung beschlossen wird!

Will heissen: Der Konkordatsvertrag zwischen dem III. Reich und dem Vatikan Acta Apostolicae Sedis 25 Reichsgesetzblatt 389 ff aus dem Jahre 1933 wird gekündigt!

Will heissen: Judikative, Exekutive und Legislative werden endlich voneinander getrennt!

Will heissen: Die Gewaltenteilung und Transparenz machen erst eine Demokratie aus, Frau Bundeskanzlerin!

Conclusio: Wenn Sie das nicht endlich lernen wollen, Frau Bundeskanzlerin, dann treten Sie zurück!

Monsieur Rainer

Monday, January 02, 2012
Herr Bundespräsident, treten Sie zurück!

Uns hat es nicht gefallen, dass und wie Sie überhaupt in das Amt kamen! Uns hat es nicht gefallen, dass Sie Ihr Amt als multi-religiöser Wanderprediger missverstanden haben! Uns haben Ihre "Freunde" nicht gefallen, bei denen Sie sich durchgeschnorrt haben. Uns hat die Art der Kreditvergabe an Sie nicht gefallen! Uns gefällt auch nicht, wie Sie versuchen, auf die Presse Einfluss zu nehmen. Nein, Herr Präsident, uns gefällt wenig an Ihrem Amtsverständnis! Gehen Sie meinetwegen mit Ihrem viel beschworenen Gott, aber gehen Sie! Falls Sie mich wegen Gotteslästerung = Beleidigung des Bundespräsidenten auch anzeigen wollen hier meine Adresse: Rainer Kahni, 31 Chemin des Soullières, F - 06410 Biot. Ich komme zur Verhandlung auch gerne nach Berlin - Moabit, oder wo eben der Gerichtsstand festgestellt wird! Darf ich auch die Presse zum Termin einladen und meine Bücher vorstellen? Danke, Herr Bundespräsident!

Monsieur Rainer
Monday, January 02, 2012
Rezension: Commissaire Carlucci : TOSCA

In der Serie “Commissaire Carlucci“ hat der Autor Monsieur Rainer in seinem zuletzt erschienen sechsten Band "Tosca“ einen in jeder Hinsicht bemerkenswerten Kriminalroman vorgelegt. Dabei fasziniert nicht nur die aktuelle und spannende Handlung, die kurz angedeutet, sich um den Mordversuch an einem berühmten Operntenor bei einer Open-air-Veranstaltung von Puccinis Meisterwerk "Tosca“ im Amphitheater von Orange handelt. Vielmehr sind es die Umstände und ihre Ursachen die zu dieser heimtückischen Handlung führen, die diesen Krimi so einmalig und unbedingt lesenswert machen. Der Autor hat die gesamten Handlungsstränge und ihre Hintergründe in Bezug zu den Gräueltaten der Nazis nach dem Überfall auf Frankreich gebracht, wo nach akribischer Recherche seitens Monsieur Rainer die brutalen Massaker an der jüdischen Bevölkerung, aber auch an den Mitgliedern der Résistance, der Widerstandsbewegung in Frankreich ausschlaggebend für das aktuelle Verbrechen im Roman ist. Mit welcher menschenverachtenden Brutalität die deutschen
Sicherheitsdienste SS und SD nebst weiteren Spionagediensten, aber auch Unterorganisationen der Deutschen Wehrmacht unsere Nachbarn tyrannisiert haben, wird im Laufe dieses Buches mehr als eindrucksvoll geschildert. Beim Lesen dieses Werkes war ich zutiefst erschüttert und über viele Seiten war nicht klar, was mehr in den Bann zog, die spannende Kriminalarbeit von Commissaire Carlucci, immerhin wird dem Leser die Arbeit von geheimen französischen Sicherheitsorganen nähergebracht, ein Umstand der im Grunde ungewöhnlich ist oder die geschichtliche Aufklärung der scheußlichen Verbrechen der Nazis während der Zeit des Dritten Reiches, aber auch danach als die Täter sich erneut ihr Biedermannimage zugelegt haben, um demokratische heile Welt zu spielen, um zu verdrängen, welche Mordbuben in der Verkleidung teutonischer Helden sie eigentlich waren. Monsieur Rainer lässt in jeder Hinsicht keine Geschichtsklitterung zu und welche Rolle die Franzosen selbst in Bezug auf die Nazi- Ideologie zu Zeiten des Dritten Reiches hatten und bis zur heutigen Zeit haben, da die Partei von Jean-Marie Le Pen und seiner Tochter über 15% der Wähler für sich vereinnahmen, nicht zuletzt in der nordwestlichen Provence und in der Stadt Orange, wird zeitkritisch in den Handlungsstrang eingebaut: wirklich großartig. Selten hat mich ein Kriminalroman so in seinen Bann gezogen, so dass er das Prädikat "auf höchstem Niveau“ verdient hat. Seine Lektüre ist sehr empfehlenswert.

Helga Koenig
Freie Journalistin DPV

Monday, January 02, 2012
Black Hawk down zum zweiten: Einsatz an Land in Somalia!

So also stellt sich Klein Erna den Kampf gegen Piraten vor: Juristen, die von militärischer Strategie nicht den Hauch einer Ahnung haben, Admiräle, die auf einem Schiff seekrank werden und deshalb die Sessel von NATO - Stäben besetzen und Politiker, die über Mallorca nie hinausgekommen sind, bereiten eine Operation auf dem Territorium von Somalia vor. Ein Land, das es gar nicht gibt! Ein Land ohne Infrastruktur, ohne Verwaltungsstruktur, ohne Parlament, ohne Regierung. Dieses zerfallene Land wird beherrscht durch schwerkriminelle, bis an die Zähne bewaffneten Milizen und deren Clanchefs, die alles und jeden abschlachten, der ihnen über den Weg läuft. Niemand von diesen Sesselfurzern in den Stäben hat den Film "Black Hawk down" gesehen, sonst wüssten sie, wie dort eine Brigade US - Marines Fersengeld gegeben hat. Nationbuilding ist gefragt, aber das interessiert ja kein Militärstab! Hat sie noch nie interessiert! Nicht im Irak, nicht in Afghanistan und schon gar nicht in Somalia! Es geht um Handelswege! Mehr ist da nicht! Es ging nie um etwas anderes!

Monsieur Rainer
Monday, January 02, 2012
Wo bitte geht's zum Krieg?

Amerikas Wirtschaft ist kaum in der Lage, eine Kaffeemaschine zusammenzuschrauben. Englands Wirtschaft kann nur Finanzprodukte verkaufen. In den USA, England, Frankreich und Deutschland sind die wichtigsten Exportschlager Waffen und Kriegsgerät. Der Krieg im Irak ist aus, der Krieg in Afghanistan neigt sich dem schmählichen Ende zu. Überall hinterliess der militärisch-industrielle Rüstungskomplex nur verbreannte Erde, Blut, Leid und Elend. Nun zieht der Waffenzirkus weiter und sucht neue Probanten, Abnehmer, Erprobungsfelder, Endverbraucher und Tummelplätze für eine ausser Rand und Band geratene Rüstungslobby. Wo bitte geht's zum nächsten Krieg? Kriegsgrund? Kein Problem! Wird sich finden! Feind? Marketing und Presse stehen!


Monsieur Rainer