Blog 01.07.2012 - 30.09.2012

Frankreich's heisser Herbst! Schadenfreude fehl am Platze!


Heute beginnt also der bereits erwartete heisse Herbst in Frankreich. Dabei sind wir hier in einer etwas delikaten Situation: Die Sozialisten sind mit einer absoluten Mehrheit in der Nationalversammlung und im Sénat ausgestattet. Die Rgierung besteht fast ausschliessich aus Sozialisten, der vom Volk direkt gewählte Präsident François Hollande ist ein hoch gebildeter Wirtschaftswissenschaftler, ein lupenreiner Sozialist und nicht mit einem Sozialdemokraten deutscher Prägung zu verwechseln. Doch Frankreich steht öknomisch am Abgrund. 39.000 Unternehmen stehen unter dem redressement judiciaire (Insolvenzverwaltung). Die Staatsverschuldung liegt bei fast 6% der Maastricht-Kriterien. Die Jugendarbeitslosigeit liegt bei über 23%. Die Regierung versucht nun einen Spagat zwischen rigorosem Sparhaushalt, vorallendingen bei den Beamten und Staatsausgaben und einer geziehlten Investitionspolitik. Also die reine Lehre von John Maynard Keynes. Dagegen wird es ein Sturm der Entrüstung, angeführt von den in Frankreich traditionell sehr starken und nicht korrumpierbaren Gewerkschaften geben, die damit der eigenen Regierung in den Rücken fallen. Wenn in Frankreich gestreikt und demonstriert wird, dann kracht es mehr als anderswo. Dagegen sehen dann die Streiks in Spanien, Portugal und Griechenland wie Wallfahrten aus. Das liegt den Franzosen im Blut. Dabei kommt es gar nicht darauf an, warum gestreikt wird, reflexartig solidarisieren sich die anderen Gewerkschaften, Berufsgruppen und die Bürger mit den Streikenden. Diesesmal trifft es die falsche Regierung, die im Prinzip alles richtig macht. Aber so ist halt Frankreich. Man kann nur hoffen, dass die regierenden Sozialisten nicht unter dem Druck der Strasse von ihrer richtigen Politik abweicht und einbricht! Der Staatsapparat ist aufgebläht und muss abgebaut werden, es muss gespart werden, doch gleichzeitig wird in Bildung und Arbeitsplätze investiert! Und genau das ist die richtige Politik. Niemand kann akzeptieren, dass man spanischen Banken 60 Milliarden Euro nachwirft und dafür die Renten und Sozialausgaben gekürzt werden! Diese Situation haben wir hier in Fankreich aber nicht! Frankreich muss stabil bleiben, sonst steht Deutschand alleine da und wird zum Spielball der Spekulanten. Schadenfreude ist also fehl am Platze!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Sunday, September 30, 2012
Hofberichterstattung statt Pressefreiheit!


Was in Deutschland als Nachrichten daher kommt, egal ob bei ARD, ZDF oder RTL, hat nur noch wenig mit Pressefreiheit zu tun. Die "Nachrichten" bestehen im wesentlichen darin, die Schlagzeilen von Agenturmeldungen zu verlesen, ein Standbild oder ein 10 Sekunden - Filmchen hinzuzufügen und dann die Zuschauer auf die homepage zu verweisen! Dies verstösst elementar gegen den Staatsvertrag der Rundfunkanstalten und ist zur reinen Hofschranzen-Berichterstattung verkümmert! WEHRT EUCH dagegen! Vergleicht man die deutschen Nachrichten mit der Österreichischen ZIB, SCHWEIZWEIT oder den französischen Nachrichten, so ist man fassungslos ob dieser abgemagerten Hofberichterstattung. Fünfzehn Minuten inclusive Börse und Wetter müssen dem deutschen Sofa-Demokraten reichen! Ansonsten könnte er ja noch auf dumme Gedanken kommen, nämlich dass die Welt nicht ganz so aussieht, wie es die deutschen Rundfunkräte Glauben machen wollen. In anderen Nachrichtensendern werden ausführliche Filme gezeigt, Auslandskorrespondenten berichten live von Ereignissen in aller Welt, der zuständige Politiker hat sich live, ohne vorherige Aufzeichnung, den kritischen Fragen der Journalisten in der laufenden Sendung zu stellen. Sie dauern in Frankreich 45 Minuten, in Österreich und der Schweiz jeweils 30 Minuten zuzüglich Börse und Wetter! Wir von Reporters sans frontières stehen weltweit für die Pressefreiheit!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Sunday, September 30, 2012
Demokratisches Entwicklungsland Deutschland!


Seit Monaten tobt ein erbitterter Kampf um den Vorsitz der französischen UMP, die den Spitzenkandidaten der Rechten bei der nächsten Präsidentschaftswahl küren wird. Alles läuft auf ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem ehemaligen Premierminister François Fillon und dem ehemaligen Fraktionschef der UMP in der Nationalversammlung Jean-François Copé hinaus. Gewählt wird der künftige Spitzenkandidat durch eine Urwahl aller Parteimitglieder, der Députierten und den Senatoren Frankreichs. Das ist Demokratie! Was aber ist die Kür von Peer Steinbrück zum Spitzenkandidaten für die SPD bei der Bundestagswahl 2013? Wer hat ihn gewählt? In Rheinland - Pfalz ist gestern Ministerpräsident Kurt Beck zurückgetreten. Er bestimmte auch gleich seine Nachfolgerin im Amt! Was ist das für eine Art von Demokratie, die da in Deutschland praktiziert wird? Ist das eine Erbmonarchie? Eine Parteienmonarchie? Man weiss es nicht so genau, nur eines ist sicher, eine Demokratie ist das nicht, denn das Volk hat mit diesen Entscheidungen überhaupt nichts zu tun. Es ist eine Schmierenkomödie, die unter dem Titel "Repräsentative Demokratie" aufgeführt wird! Deutschland erfüllt nicht einmal die Mindestanforderungen an einen freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat. Werdet endlich erwachsen ihr Germanen und besinnt euch auf eure vom Grundgesetz garantierten Rechte, wenn ihr weiterhin den Anspruch erheben wollt, im Kreise der europäischen demokratischen Rechtsstaaten ernst genommen zu werden! Was der ökonomische Riese Deutschland für eine pseudo - demokratisches Bild abgibt, entspricht einem demokratisch unterentwickelten Entwicklungsland!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Saturday, September 29, 2012
Die Metropole des Verbrechens: MARSEILLE

Die Kapitale der Provence und Hauptstadt der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur ist die älteste Stadt Frankreichs. Sie wurde 600 Jahre vor Christus gegründet und ist das Einfallstor Frankreichs. Marseille ist nicht nur die zweitgrösste Stadt Frankreichs nach Paris, sondern auch die schönste aller französischer Städte. Im Laufe der Zeit hat sich die reine Hafenstadt zur Kulturmetropole Frankreichs gewandelt. Ganze Strassenzüge der 800.000 Einwohner ähneln einem arabischen Basar, viele der Citoyen von Marseille sind arabischer Herkunft. Ein buntes Völkergemisch macht den Reiz dieser wunderschönen Stadt am Mittelmeer aus. Der Stil – Mix aus syrischen Obsthändlern, armenischer Dichtern, verschleierten Schönheiten aus dem Maghreb und Rapper im Rasta – Look, die kreolisch angehauchten Kinder der Komoren und Kapverdischen Inseln: In Marseille sind alle zu Hause. Die alte Hafenstadt mit dem ruppigen Ruf ist traditionell offen für Immigranten und Aussteiger und gleichzeitig auf dem Weg, zu Frankreichs Boomtown zu werden. Seit der TGV in drei Stunden in Paris ist, haben sich die Pariser etwas besonderes einfallen lassen. Sie arbeiten von Montag bis Donnerstag in ihren Bürosilos in Paris und verbringen ihr verlängertes Wochenende in ihren herrlichen Häusern auf den Calanques. Seither sind hier die Immoblienpreise um vierzig Prozent gestiegen.

Die Küste von Marseille mit dem weiten Blick nach Cap d’If und die Frioul-Inseln hinüber nach Cassis und La Ciotat waren bis zum Eintreffen der Pariser die Heimat der zahlreichen Fischer. Sie lebten in ihren alten Häuschen direkt am Meer mit eigenen kleinen Buchten und Bootshäfen in einer malerischen Umgebung. Dann kamen die Pariser und kauften deren kleine Fischerhäuschen für ein Baguette und bauten die Häuschen zu prächtigen Villen aus. Der kleine Hafen Vallon des Auffes hat trotzdem den natürlichen Charme eines Fischerdörfes bewahrt.

Gleichwohl ist Marseille heute weiter denn je davon entfernt, Kulturhauptstadt Europas zu werden. Ein entsetzlich blutiger Kampf um die Reviere der Rauschgifthändler ist seit Jahren im Gange. Alleine dieses Jahr haben die Machtkämpfe unter den meist jugendlichen Bandenführern im XV. Arrondissement von Marseille bereits 20 Todesopfer gefordert. Die Verteilungskämpfe werden nicht mehr mit Fäusten und Messern, sondern mit Kalaschnikovs ausgetragen. Die Maghrebiner wurden aus manchen Revieren völlig von den Komoranern, die wesentlich brutalere Methoden eingeführt haben, verdrängt.

Die Republik Frankreich zeigt sich völlig hilflos. Schon der ehemalige Präsident Sarkozy versuchte es mit der Brechstange. Er verschliss drei Polizei – Präfekten, mehrere Kompanien von Bereitschaftspolizei (CRS) und ganze Jahrgänge der besten Kriminalisten Frankreichs, die allesamt nichts gegen dieses wuchernde Verbrechen auszurichten wussten. Auch der Ruf nach dem Einsatz der Armee wurde schon laut und wieder verworfen, da es dazu eines Dekretes des Präsidenten benötigt, das den Kriegszustand über die Stadt verhängt. Diese Massnahme führte schon nach dem unrühmlichen Ende des Algerienkrieges zu katastrophalen Zuständen in Frankreich und endete schliesslich in einem Generalstreik der starken französischen Gewerkschaften am 28. Mai 1968 und in Strassenschlachten im Pariser Quartier Latin, die zu Toten und Verletzten führten.


Der Kampf gegen das Rauschgift ist verloren! Nicht nur hier in Marseille, sondern weltweit! Wenn sich diese Tatsache einmal in den Hirnen der Politiker festsetzen würde, dann könnten sinnvolle Strategien entwickelt werden, wie man aus dem Rauschgifthandel – und Genuss resultierenden Elend der Menschen und dem Verbrechen Herr werden könnte. Der Genuss von Rauschgift ist meist ein soziales Problem. Die teuren Designerdrogen werden meist in Schicki Micki Kreisen konsumiert und sind oft Ausdruck gnadenloser Dekadenz und Langeweile. Diese Menschen sind aber nicht weniger asozial, nur weil sie teure Nobeldiskotheken besuchen, mit Luxuskarossen herum kutschieren, teure Designerfummel an sich hängen und sich zu Tode langweilen. Sie scheren sich meist einen Dreck um das Gemeinwohl und sind kein bisschen besser als der letzte komoranische Hinterhof – Junkie im XV. Arrondissement von Marseille. Dieser hat im Gegensatz zu den Schicki – Micki Konsumenten nichts gelernt, hatte nie eine Chance, nie einen legalen staatlichen Status in einem staatlichen Gemeinwesen, keinerlei schulische oder berufliche Ausbildung. Was der Marseiller Rauschgiftdealer gelernt hat, sind Reviere, Hirarchien, Marktpreise, den Umgang mit Waffen und mit der hilflosen Polizei und Justiz.

Rauschgift ist also ein soziales und kein polizeitaktisches Problem. Entzieht man durch Legalisierung der Drogen dem Handel den Boden, verlieren die Kartelle ihre Macht! Das Elend der Konsumenten kann durch eine kontrollierte Abgabe durch Ärzte gelindert werden, Krankheiten geheilt, durch eine begleitende soziale Massnahme kann der verwahrloste Konsument in die Gesellschaft und Arbeitswelt reintegriert werden. Der Kanton Zürich/CH hat dies in musterhafter Weise vorgeführt und das Elend des ehemals grössten Rauschgiftumschlag-platzes nach Amsterdam weitgehend beendet!

Dies ist der einzige Ausweg für das wunderschöne Marsiglia, dem Tor Europas!





Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières




Friday, September 28, 2012
Ein Präsident spricht vor der UN - Vollversammlung

Er sagt Sätze wie „dass unzivilisierte Zionisten anhaltende Drohungen gegen sein Land ausstossen und zu militärischen Mitteln gegen seine grosse Nation aufrufen würden.“ Dies ist leider bittere Realität!


Der Präsident erklärt weiter, dass er „eine grosse und stolze Nation vertrete“. Wer will ihm das verwehren, zu sagen, denn auch dies ist Realität! Und er fährt fort in seiner Rede: „Diese Weltordnung ist diskriminierend, denn eine habgierige Minderheit ist die alles beherrschende Kraft! Neokolonialismus ist verantwortlich für das Leid der Welt!“ Wie recht der Mann doch hat.


„Eine neue Weltordnung“ mahnt dieser Präsident an,
"jenseits von Schikanen und Dominanz von Grossmächten, müsse entstehen. Sogar Schulkinder in aller Welt haben verstanden, dass die USA eine Politik der Einschüchterung verfolgen. Dies muss aufhören. Das System der Imperien ist zu Ende. Die Welt kann nicht länger zusehen, wie sie von einem Imperator herumkommandiert wird!“ Was ist daran falsch?


Zum Schluss sagt dieser Präsident noch einige Worte, die eigentlich jeder Mensch unterschreiben kann: „Jedes Land ist gleichwertig. Die neue Weltordnung wird Frieden und Gerechtigkeit schaffen!“



Alles an diesen Worten ist wahr und dringend notwendig, doch leider hat die amerikanische Delegation, gefolgt von ihren treuen Pudeln Deutschland und England, den Saal schon lange verlassen. Sie verliessen den grossen Saal der UN – Vollversammlung nur aus einem einzigen Grund: Nicht der Friedensnobelpreisträger Obama hielt diese Rede, sondern der Präsident des Iran, Mahmud Ahmadinedchad.





Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières




Thursday, September 27, 2012
Neues aus Cannes/Frankreich


Wie bereits berichtet, hat sich vom Freitag auf Samstag letzter Woche eine Tragödie in Cannes abgespielt, als ein wegen zahlreicher Verkehrsdelikten vorbestrafter, unter Alkohol - und Drogeneinfluss stehenderFahrer mit seinem geliehenen Sportwagen auf der Höhe der Abfahrt Gallia auf der falschen Seite der Stadtautobahn, einen Streifenwagen der Police Nationale rammte und durch die Luft schleuderte. Dabei fanden der Polizist und ein Beifahrer des Geisterfahrers sofort den Tod, ein weiterer Streifenpolizist und drei weitere Unbeteiligte wurden schwerst verletzt. Der Geisterfahrer wurde zunachst voläufig festgenommen und nun vom Untersuchungsrichter in die Untersuchungshaft nach Grasse eingewiesen. Ihn erwarten im Falle einer Verurteilung zwanzig Jahre Haft und eine Geldstrafe von 450.000 Euro. Der getötete Polizist wird morgen unter grosser Anteilnahme des Innenministers Manuel Valls aus Paris, dem Präfekten und des Directeurs de la Sécurité publique des Départements Alpes-Maritimes, sowie im Beisein der Député-Maires von Cannes und Nizza posthum zu Lieutenant befördert und in einer grossen Zeremonie in der Caserne Auvare der Police Nationale beigesetzt.



RainerKahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières








Thursday, September 27, 2012
Europa ist das Imperium der Schande!


Der arabische Frühling ist vorbei, der arabische Sommer leidet unter Presswehen und der Herbst ist blutig! Marokko hat die Zeichen der Zeit erkannt und gemässigte Demokratie-Versuche eingeführt! Ob das reicht? Algerien wird immer noch unter der Knute von verbohrten Oligarchen gehalten, ohne dass Frankreich dagegen etwas unternimmt, weil die Gaslieferungen pünktlich eingehen. Der nördliche Teil von Mali um die Stadt Timbuctu wurde durch ein Netzwerk aus Tuareg und al-Quaïda abgetrennt, sechs französische Ingenieure leiden dort immer noch in Geiselhaft. Mali ist nicht arm, denn es liefert Frankreich zuverlässig Uran für die Atomkraftwerke und die Force de Frappe. Die als Geisel genommenen Ingenieure sind völlig hilflos. Irgendwelche Anstrengungen zu deren Befreiung sind nicht bekannt. Tunesien versucht, unter grossen Schmerzen, eine Demokratie zu werden, es besteht Hoffnung, auch wenn das alles noch viel Zeit braucht! In Libyen wollen die Menschen nach 30 Jahren Staatsterrorismus einfach nicht begreifen, dass nicht sofort Gerechtigkeit einkehrt. Alle möglichen Gruppierungen wie zum Beispiel die Ansar-al-Sharia-Milizen, die stark durch al-Qaïda unterwandert sind, versuchen der Bevölkerung, die nach Freiheit und Gerechtigkeit dürstet, die Früchte ihrer Revolution zu rauben und ziehen plündernd, mordend und brandschatzend durch das Land! Eine staatliche Ordnung ist nicht erkennbar! In Ägypten versucht ein frei gewählter Präsident den Spagat zwischen dem Volk und den wahren militärischen Machthabern. Syrien begann einst hoffnungsvoll als Aufbegehren der unterdrückten Sunniten gegen die alawitische Minderheit! Heute ist daraus ein alles zerstörender Stellvertreterkrieg geworden, in dem Geheimdienste aller interessierter Nationen von der CIA, den Russen, Chinesen, den Iranern, den Qataris, den Türken, dem bundesdeutschen BND, der Hisbollah, dem Mossad usw. ihre Spielchen auf dem Rücken einer leidenden Zivilbevölkerung treiben. Kein Journalist blickt in diesem Chaos noch durch! Man wendet sich mit Grausen ab, um nicht von irgendeiner Seite zu Propaganda - Zwecken missbraucht zu werden. Grausame Bilder werden um die Welt geschickt, deren Ursprung keine Mensch überprüfen und zuordnen kann. Der arabische Winter verspricht keine Linderung! Und der Westen? Jeder europäische Staat treibt seine eigenen Spielchen! Von einer gemeinsamen Haltung ist weit und breit nichts zu spüren. EUROPA verspielt sein Ansehen in Afrika, im Nahen Osten und in Asien. Wirtschafts- und Hegemonial - Interessen dominieren dort, wo Humanität erforderlich wäre! Conclusio: Der Hass auf den Westen, wie ihn Jean Ziegler beschreibt!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied der Reporters sans frontières




Monday, September 24, 2012
Schäbig und ehrlos!

Als Journalist und Mitglied von Reporters sans frontières habe ich mir jeden Tag die Frage zu stellen, darfst du das schreiben oder entspricht es nicht meinem mir selbst auferlegten Ehrenkodex? Was der ehemalige Biograph und Memoirenschreiber von Helmut Kohl hier betreibt, sprengt jedoch jeden journalistischen Verhaltenskodex. Helmut Kohl hat dem ehemaligen WDR - Redakteur Heribert Schwan acht Jahre Einblick in seine intimsten Papiere, Aufzeichnungen und Protokolle gewährt, nun schreibt er darüber ein Enthüllungs - Buch! Seine Ausrede ist billig und schäbig: Er habe ja keine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben. Damit ist der Mann auf der untersten Stufe des Schmieren - Journalismus angekommen und wird als Entschädigung für diese Schmach sicher viel Geld verdienen! Der Verleger hat schon gefrühstückt, der diesen Vertrauensbruch druckt und zu Geld macht! Es geht hier um Ehre, Moral, Anstand und den Kodex von Journalisten und hat rein gar nichts mit der Person Helmut Kohl zu tun!



RainerKahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Sunday, September 23, 2012
Doe Côte d'Azur in der Krise? Keine Spur!


Die Côte d'Azur bis hinunter nach Marseille ist derzeit Schauplatz eine Welle schwerer Verbrechen: In Monaco wurde bei einem blutigen Raubüberfall ein Juwelier überfallen. In Nizza wurde ein Polizist so schwer von einem illegalen Einwanderer von den Capverdischen Inseln verletzt, dass sein Gesicht wohl auch durch esthetische Chirurgie nicht wieder völlig hergestellt werden kann. In Antibes- Vallauris häufen sich die Überfälle trotz täglicher Razien der Police Nationale. In Cannes wurde in der Nacht zum Samstag auf der Kreuzung Rue D'Antibes und dem Quartier Gallia ein Polizist zu Tode gefahren, seine Kollegin schwerst verletzt! In Mandelieu ging eine 72 jährige betrunkene Oma mit einer 44 iger Magnum auf die Gendarmerie los. In Marseille musste ein Polizei-Präfekt eingesetzt werden, um der ausser Kontrolle geratenen Lage Herr zu werden. Jugendbanden liefern sich täglich mit Maschinenpistolen tödliche Gefechte um die Reviere der Rauschgiftverteilung! Italienische Banden der N'Drangeta stehlen auf Bestellung der chinesischen Mafia Unikate von sehr teuren Uhren, um sie dann in China nachbauen zu können. Das Wetter bleibt sommerlich schön: 26 Grad, die Menschen liegen am Strand und baden im Meer. Die Immobilien werden immer begehrter, da sie den höchsten Wertzuwachs in ganz Europa zu verzeichnen haben. Wo die Reichen und Schönen sind, gibt es auch die Schattenseiten. Mein Rat als Azurien: Bescheiden auftreten und niemand hat etwas zu befürchten! Die Côte d'Azur ist eine der schönsten Flecken Europas! Von Krise weit und breit keine Spur!




Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Sunday, September 23, 2012
So jetzt reichts's!


Das Bundesverfassungs gericht ist das letzte noch halbwegs intakte Bollwerk gegen die Diktatur der Lobbyisten und deren Hofschranzen im deutschen Bundestag! Von einer unabhängigen Presse wollen wir ja schon gar nicht mehr reden. Jedem Durchschnitts - Sofa - Demokraten in Deutschland ist in der Zwischenzeit klar geworden, dass irgend etwas an dem deutschen Wahlsystem nicht stimmen kann, denn egal was er wählt, es ändert sich nichts für ihn! Lieber Michel das liegt daran, dass sich die Politiker selbst ein Wahlgesetz gegeben haben, das zur Folge hat, dass die meisten Abgeordneten gar nicht vom Volk gewählt wurden, sondern über vorher in den Parteien ausgekungelten Landeslisten in den Bundestag gekommen sind. Die Absurdität wurde auf die Spitze getrieben, als bekannt wurde, dass 155 Abgeordnete in ihren Wahlkreisen abgewählt wurden und trotzdem im Bundestag sitzen. Das Bundesverfassungsgericht hat dieses Wahlgesetz schon zweimal für verfassungswidrig erklärt: "Dieser Bundestag ist rechtswidrig zustande gekommen und nicht verfassungskonform!" Das hindert diese verlogene und korrupte Bagage nicht, weiter "Demokratie" zu spielen! "Und über diesem ganzen Schmierentheater steht die Überschrift repräsentative Demokratie", sagt dazu Richard David Precht. Nun mahnt das Bundesverfassungsgericht erneut eine grundgesetzkonformes Wahlrecht an und prompt kommt die Retourkutsche aus Berlin: Die Politiker der CDU wollen per Grundgesetzänderung dem Bundesverfassungsgericht einfach die Kompetenz für das Wahlrecht wegnehmen! Das ist nicht nur eine Kastration der Verfassungsrichter ohne Anästhesie, das ist ein STAATSTREICH VON OBEN ! Stalin hatte schon recht, wenn er einst sagte, dass es in Deutschland nie eine Revolution geben wird, da man dabei ja den Rasen betreten müsste! WEHRT EUCH ENDLICH VERFLUCHT !



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Friday, September 21, 2012
Kein Grund zur Schadenfreude, zu früh gefreut, Deutschland!


Frankreich geht es schlecht! Die Fakten sind unstrittig! Ich füge als französischer Journalist noch hinzu: Es ist sogar noch schlimmer! 39.000 Unternehmen unterstehen dem Redressement judiciaire (Insolvenzverwaltung). Wie reagiert der deutsche Nachbar darauf? Mit dem ewigen Schrei nach Wachstum und Verbilligung der Lohnstückkosten. Genau mit diesen ewigen Wachstums-Apologeten und fanatischen Vertretern von Billiglöhnen, Leiharbeitern, Dumpinglöhnen und fehlenden flächendeckenden Mindestlöhnen ruiniert Deutschland nach und nach seine europäischen Nachbarn! Erst sind es die "faulen" Südeuropäer und nun die blöden Franzacken, die sich auch noch zu allem Überfluss eine direkte Demokratie leisten mit direkt gewählten Abgeordneten, Senatoren und Präsidenten. Mit einer Selbstverwaltung der Justiz, mit einer Disziplinaraufsicht über Richter, Staatsanwälte und Polizisten. Mit einem zentralen Schulsystem, mit 6.300 neue eingestellten Lehrern! Dann wollen diese dummen Franzosen auch noch diesen "wunderbaren" Krieg in Afghanistan beenden und ziehen jetzt einfach ihre Truppen ab, sie prüfen ernsthaft den Austritt aus der NATO, um nicht in weitere Abenteuer der USA hineingezogen zu werden. Sie sparen an allen Ecken und Kanten erhöhen aber gleichzeitig die gesetzlichen Mindestöhne, die Sozialleistungen, die Ausgaben für Schulen und Krankenhäuser. Sie stutzen die Gehälter von Präsidenten, Minister, Abgeodneten und Beamten um 30%, schaffen teure Staatskarossen ab und versuchen alles, um gegen den unlauteren Wettbewerb Deutschlands zu bestehen. Ja, Frankreich geht es schlecht! Ebenso, Portugal, Spanien, Italien und Griechenland. Am elendsten steht Grossbritannien da! Kein Grund zur Schadenfreude für Deutschland! Wenn Frankreich wegbricht, dann ist Deutschland für die Spekulanten sturmreif geschossen und die Jagd geht los! Dann werden die wahren Schwächen dieser Scheinwelt der Welt gezeigt! Deutschland ist eben nicht das Musterland Europas, sondern ein betrügerischer Koloss auf tönernen Füssen, der sich auf Kosten seiner immer ärmer werdenden Bevölkerung schamlos am Elend der Menschen in Deutschland und Europa bereichert hat! Deutschland ist kein sozialer und säkularer Staat, keine Demokratie und kein Rechtsstaat! Ja, Frankreich wird nicht nur für Europa, sondern vorallen Dingen für Deutschland zum Problemfall. Wenn Deutschland nämlich alle europäischen Nachbarn mit seinen Dumpinglöhnen ruiniert hat, wohin sollen dann die 60% Exporte in die EU noch gehen? Deutschland wird eine Pleite Europas am härtesten teffen, weil dann die Exporte wegbrechen und die Binnenkonjunktur mangels Kaufkraft noch nie etwas getaugt hat wegen sträflicher Vernachlässigung einer adäquaten Lohnpolitik! Und die deutschen Gewerkschaftsbonzen schauen seit 1991 zu, wie sich die Reallöhne in Deutschland seither um 20,7% verringert haben und die arbeitende Bevölkerung immer ärmer wurde! Bravo, ihr deutschen Politiker und Gewerkschaftler, habt ihr toll hingekriegt!


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Friday, September 21, 2012
Urwahl des Parteivorsitzenden der französischen UMP


In Frankreich wird gewählt! Schon wieder, fragt sich der deutsche Bürger, der nichts zu wählen hat, sondern seine Stimme alle vier Jahre einer Partei offen abtreten soll, die dann damit macht, was sie will. "Dieses ganze Schmierentheater nennt sich dann repräsentative Demokratrie", sagt dazu Richard David Precht. Die Nationalversammlung wurde gerade neu direkt vom Volk gewählt. Der französischen Staatpräsident wurde in zwei Wahlgängen direkt vom ganzen französischen Volk gewählt. Nun geht es aber um den Oppositionsführer und Parteichef der abgewählten UMP. Zur Wahl durch alle Parteimitglieder stehen François Fillon, Jean-François Copé, Alain Juppé, Bruno Le Maire, Nathalie Koscuisko-Morizet und Henri Guaino. In die Stichwahl werden wohl der ehemalige Premierminister Fillon und der aggressive Fraktionschef der UMP in der Natioanlversammlung Copé kommen. Mit dieser Urwahl werden wohl auch die Weichen für die nächsten Präsidentschaftswahlen gestellt! Es hat etwas von Basisdemokratie, n'est-çe-pas? Wäre das nicht eine praktikable Lösung für Deutschland? Ist denn alles schlecht, was aus Frankreich kommt, nur weil das der hasserfüllte SPIEGEL - Korrespondent Stefan Simons den deutschen Lesern jede Woche weismachen will?




Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Wednesday, September 19, 2012
"Charlie Hebdo" ist nicht bösartig sondern urkomisch!


Neben dem Canard enchaîné ist Charlie Hebdo wohl das beste Satire - Blatt Frankreichs. Während der Canard enchaîné sich mehr auf Nachrichten aus dem Innenleben der französischen Poltitik beschränkt, die auf einem jahrzehntelangen Insiderwissen beruhen, immerhin existiert das Blatt schon seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, und diese mit überaus spitzer Feder aufspiesst, hat es sich Charlie Hebdo in der satirischen Ecke des Journalismus bequem gemacht. Die Meinungsfreiheit ist eine französische Erungenschaft und ging aus der französische, Revolution hervor. Auch der Laïzismus ist eine französische Erungenschaft. Kirchen und Glaubensrichtigungen aller Art werden zwar in Frankreich grosszügig toleriert, haben aber in staatlichen Fragen nichts zu melden. Kein Kirchenfürst würde es wagen, sich öffentlich zu politischen Themen zu äussern. Ein Konkordatsvertrag mit dem Vatikan existiert nicht im Gegensatz zu Deutschland und Österreich. Also gibt es auch kein eigenes Kirchenrecht und keine Kirchensteuer. Das Tragen von Insignien gleich welcher Art, wie Kippa, Shador, Kopftuch, Davidstern oder Kreuz in öffentlichen Gebäuden ist verboten. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Charlie Hebdo nun mit einer Saire über den Streit über die Karrikaduren über Mohamed aufmacht. "Satire darf alles", meinte einst Kurt Tucholsky und das nimmt Charlie Hebdo nur zu gierig auf. Wo sie aber Mord und Totschlag nach sich zieht, sollte man Zurückhaltung üben. Religionen vergiften die Hirne der Menschen und macht oft sie zu Fanatikern. Hier gilt es drei Rechtsgüter abzuwägen: Die freie Meinungsäusserung, die Presefreiheit und die Verletzung überempfindlicher religöser Seelen, die weder Sinn für diese westlichen Erungenschaften, noch eine Spur von Souveränität und schon gar keinen Humor haben. Man sollte diese elementaren Dinge sehr genau prüfen, bevor man Öl ins Feuer giesst! Im übrigen ist die Karikatur von Charlie Hebdo eher launig und komisch als boshaft.




Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières




Wednesday, September 19, 2012
Schluss mit der Corrida!


Seit dem Jahre 1963 ist im Article 521-1 des Code Pénal der Tierschutz in Frankreich fest verankert. Gleichwohl finden bis heute in den Regionen Aquitaine, Midi-Pyrénées, Languedoc-Roussillion, Provence-Alpes-Côte-d'Azur diese barbarischen Rituale statt, bei denen die Tötung von Tieren zur Volksbelustigung wird. Das Comité radicalement anti corrida (Crac) hat nun, unter grosser Anteilnahme von über 60% der französischen Bevölkerung und mit Hilfe von zahlreicher Prominenz aus dem Show-Biz wie Brigitte Bardot, einen neuen Anlauf gemacht, diesem verachtenswerten Spektakel das endgültige AUS zu bereiten. Auch in einzelnen spanischen Regionen ist die Corrida bereits verboten. Wie sollen Menschen Achtung vor dem Wert eines Menschenlebens haben, wenn sie so mit diesen Geschöpfen umgehen? Man muss nicht gläubig sein, um dies als himmelschreiendes Unrecht zu brandmarken. Der Mensch entwickelt sich immer mehr zu einer reissenden, hasserfüllten und gierigen Hyäne. Diese Entwicklung scheint unumkehrbar und wird diesen Planeten eines Tages in den Abgrund reissen. Um den Menschen ist es nicht schade, denn er hat sich sehenden Auges selbst vernichtet und nichts dagegen unternommen, um der Vernichtung Einhalt zu gebieten! Aber müssen die Natur, die Pflanzenwelt und die wunderbaren Geschöpfe der Tierwelt auch unter dieser verunglückten Evolution Mensch leiden? NEIN! Vor uns Menschen gab es diesen Planeten schon und nach uns muss es diesen Planeten Erde auch wieder geben. Im günstigsten Falle ohne die Spezies Mensch!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières




Tuesday, September 18, 2012
Einem demokratischen EUROPA gehört die Zunkunft!

Mit Martin Schulz hat Europa eine Zukunft und einen würdigen Vertreter der grossartigen europäischen Idee! Der umtriebige Präsident des europäischen Parlamentes und ehemalige Bürgermeister von Würselen bei Aachen lässt sich nicht die Wurst vom Brot ziehen. Was noch keine Parlamentspräsident vor ihm geschafft hat, er setzt sich gefragt oder ungefragt, einfach an die Konferenztische der Staats- und Regierungs - Chefs, wenn sie wieder einmal über die Köpfe der Bürger, der nationalen Parlamente, des europäischen Parlamentes oder gar der Kommissionsmitglieder ihre kleinkarierten, oftmals hilflosen, aber meist von wenig Sachkenntnis getrübten einsamen Beschlüsse in endlosen Nachtsitzungen in Brüssel, auskungeln. Was dabei bisher herauskam, war meist gegen jedes EU - oder nationales Recht und nur dem kleinsten gemeinsamen Nenner geschuldet. Damit soll nun endgültig Schluss sein! Martin Schulz steht für Transparenz, für die Macht des europäischen Parlamentes, für den Ruf nach demokratischen Entscheidungsprozessen und für die absolute Kontrolle durch das europäische Parlament. Er ist im positiven Sinne eine basisdemokratische Nervensäge und geht mit seiner ständigen Präsenz den kungelnden Regierungschefs und den von ihnen nach EU - Proporz auserkorenen Kommissionsmitgliedern richtig auf den europäischen Wecker! Der bisher so selbstherrliche Kommissionspräsident Barroso wird vom EU - Parlamentspräsidenten Martin Schulz regelmässig wie ein Schulerjunge vor das Europa - Parlament zitiert, um peinliche Fragestunden über sich ergehen zu lassen. Europa muss demokratischer werden, dann wird auch die Begeisterung der Jugend für diese grossartige Idee und eimalige Chance für Frieden und Freiheit in einem geeinten Europa in Frieden und Freiheit wieder erstarken! Europa muss ein Gegenpol zur untergehenden Weltmacht USA werden und darf sich nicht mehr in sinnlose imperialistische Kriege hineinziehen lassen. Deshalb gehört auch die gesamte NATO in den Orkus der Geschichte! Ihr ist mit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes der Feind abhanden gekommen und ist überfüssig! Die NATO darf sich durch die Übermacht der US - Präsenz nie wieder in sinnlose Kriege hineinziehen lassen. Europa braucht eine eigene selbstbewusste Verteidigungsgemeinschaft, die nur zu Verteidigungszwecken zur Verfügung steht, aber nicht für militärische Abenteuer und verlogene Hegemonial - Interessen anderer Mächte! Es lebe ein vereinigtes und demokratisches Europa der Bürger!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières




Monday, September 17, 2012
Alles schmutzige Tricks?


Wer glaubt, dass die Menschen im Maghreb und im Nahen Osten allesamt hasserfüllte und leicht manipulierbare Fanatiker sind, der kennt die Menschen dort nicht. Die übergrosse Mehrheit der Jugend in diesen Ländern ist hoch gebildet und wäre den Europäern in der Bandbreite ihres Wissens über Kultur, Kunst, Literatur, Politik - Wissenschaften und National-Ökonomie auf dem Gebiet ihrer Heimat, sowie auch in Europa ebenbürtig. Auch die Älteren unter ihnen sind durch ihre Weisheit und Klugheit uns Europäern oft überlegen. Es gibt jedoch in diesen Ländern, genau wie in Europa ein Lumpen - Prekariat, das jedem falschen Dogmatiker blind nachläuft. Insbesondere dann, wenn es um deren letzten Halt ihres oft trostlosen Daseins geht: Ihrer Religion. Da kommt es manchen Strippenziehern im Hintergrund, darunter auch den Hasspredigern von al - Quaïda gerade recht, wenn ein kleiner Drogendealer, vorbestrafter Bankrotteur und Betrüger wie Nakoula Basseley ein Filmchen durch Manipulation der Synchronisierung des Scripts zu einem Hassvideo gegen den Islam umfunktioniert. Die islamische Welt ist in Aufruhr, es gibt, Tote, Verletzte und Brandschatzungen. Die besonnenen Menschen im Maghreb und im Nahen und fernen Osten fragen sich cui bono? In den Redaktionsstuben namhafter Medien wird offen darüber spekuliert, ob nicht die Abteilung DIRTY TRICKS der ohnehin schmutzigen Wahlkampfmaschine des amerikanischen Präsidentschaftsbewerbers Mitt Romney dahinter steckt. Er erscheint vielen klugen Menschen als Reinkarnation des tumben George W. Bush. Der militärisch-industrielle Rüstungskomplex der USA scheint an einer Wahl des weitgehend ahnungslosen Politikers und Multimillionärs grosses Interesse zu haben. Da kommen hasserfüllte Menschen, die amerikanische Fahnen verbrennen, gerade recht. Ganz unlogisch erscheint dieses Szenario nicht! Aber es ist eine Theorie, mehr nicht! Belastbare Beweise hierfür gibt es (noch) nicht!




Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières




Saturday, September 15, 2012
Die Welt ist meschugge geworden!

Die Unruhen wegen des Schmähvideos haben in Bengasi/Libyen schon mehrere Todesopfer, darunter auch dem US-Konsul das Leben gekostet. Unklar ist bis jetzt, wie diese falsche Synchronisation eines an sich harmlosen Filmes, von dessen Brisanz die Darsteller nichts wussten, entstehen konnte. Das Script des Originalvideos, das keine Schmähungen des Islam aufweist, weicht teilweise stark vom tatsächlich später nachsynchronisierten Text ab. Es stellt sich also die Frage: Cui bono? Nach dem Freitagsgebet, das soeben je nach Zeitzone zu Ende geht, werden schwere Ausschreitungen in der gesamten islamischen Welt, dem Maghreb, Ägypten, dem Jemen und nun auch in Indonesien und Bangladesh erwartet! Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt wird der Papst im Libanon erwartet. Dies wird nicht zur Beruhigung der Lage beitragen. In Kairo schlagen die Wellen jetzt schon hoch! Wir erwarten eine heisse Nacht! Die US - Botschaften wurden durch schwerbewaffnete Marines verstärkt! Deutsche Botschaften wurden teilweise ganz geschlossen!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Friday, September 14, 2012
BIBI, es reicht! Hör auf mit der Kriegshetze gegen den Iran! Du nervst!


Ariel Sharon, der nun wirklich kein Weichei war, beschrieb "Bibi" Netanjahu einmal so treffend: "Wenn Bibi am Kabinettstisch einen Vertrag unterschrieben hat, dann konnte er sich, am Blumenkübel der Pförtnerloge des Regierungssitzes angekommen, schon nicht mehr daran erinnern und erzählte den wartenden Jounalisten genau das Gegenteil." Und dieser Dampfplauderer beginnt jetzt also auch schon der Regierung Obama auf den Wecker zu gehen mit seinen ewigen Drohungen gegen den Iran. "Bibi" scheint völlig entgangen zu sein, dass die Mehrheit der israelischen Bevölkerung ebensowenig einen Krieg gegen den Iran will, wie die Mehrheit der iranischen Bevölkerung. Dass die israelischen Bürger existenzielle Sorgen haben, da die israelische Regierung fast 50% des Staatshaushaltes in das Militär steckt und für einen ausgewogenen Sozialstaat gar kein Geld da ist. Dieser israelische Regierungschef ist dabei, den Weltfrieden zu bedrohen und Deutschland liefert ihm dazu auch noch atomwaffenfähige U -Boote. "Aus Staatsraison", wie die deutsche Kanzlerin einsam und alleine entschieden hat. Der Grössenwahn dieses Mannes geht sogar noch weiter: Er will der Bundesrepublik Deutschland nun vorschreiben, an wen sie Wafen liefern darf und an wen nicht und siehe da, gehorsam tritt der Bundessicherheitsrat zusammen und "berät" die neuesten Beschlüsse zu den Rüstungsexporten erneut! Jetzt reichts aber "Bibi"! Uns Europäer reicht das ewige
Totschlagargument "Antisemit" schon lange, mit dem die israelische Regierung jedes Menchenrecht, jedes Völkerrecht und jede Friedenspolitik missachtet! Die israelische Regierung stellt sich mit ihrer Politik in die Reihe von terroristischen Staaten! Und einem solchen Staat liefert man keine Waffen! Es ist die historische Aufgabe Deutschlands, die Lehren aus dem Holocaust zu ziehen und die israelichen Bürger vor Wahnsinnigen zu beschützen, auch wenn der Kriegstreiber ein Jude ist! Und wir verbitten es uns, uns mit dem Totschlag-argument "Antsisemit" erledigen zu lasen, wenn wir eine völlig ausser Rand und Band geratene Israelische Regierung auf das Schärfste kritisieren!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières




Thursday, September 13, 2012
Krämerseelen und Juristen reduzieren die grosse Idee EUROPA auf Geld!


Die Richter am Bundesverfassungsgericht haben das getan, was Richter eben so tun, wenn sie von der volkswirtschaftlichen Materie keine Ahnung haben und von der Exekutive nach dem Parteienproporz ausgewählt wurden, also weit entfernt von einer richterlichen Unabhängigkeit sind: Sie entscheiden mit einem glasklaren JA - ABER! JA, der ESM darf nun vom Bundespräsidenten durchgewunken werden. ABER: Der ESM darf die Haftungsgrenze für Deutschland von 190 Milliarden Euro nicht überschreiten. Was soll dieser juristische Unfug? Was sollen nun die Bänker der europäischen Zentralbank tun? Einen unbegrenzten Rettungsschirm, der die Spekulanten abgewehrt hätte, wird es also vorläufig nicht geben. Das gibt den Spekulanten Spielraum für neue Angriffe auf die Euro-Staaten. The show must go on! Nur ein unbegrenzter Rettungsschirm hätte die Spekulationen gegen den Euro für immer im Keim erstickt. Richter flüchten sich dann gerne in die Floskel: "Dies galt es hier nicht zu entscheiden!" oder "Diese Entscheidung bleibt der Hauptsache vorbehalten!" Das muntere Spiel um den Euro geht also weiter und zeigt erneut, dass Deutschland dringender, denn je, eine Verfassung gemäss Artikel 146 GG braucht, in der endlich das Volk eine Verfassung für das Volk beschliesst und die Abgeordneten, Verfassungsrichter, Kanzler und Präsidenten direkt vom Volk gewählt werden. Sofort danach muss das ganze europäische Volk eine europäische Verfassung beschliessen und eine radikale Demokratisierung Europas und seiner Institutionen festschreiben. Conclusio: Nichts ist gut, weder in Deutschland, noch in Europa! Das Gezerre geht weiter, der grossartige europäische Gedanke wird von hilflosen Richtern, von niemand direkt gewählten Poltikern, Kanzlern, EU - Kommissaren und Gouverneuren von Zentralbanken bestimmt. Krämerseelen werden weiterhin mit untauglichen Mitteln gegen die Macht der Märkte ankämpfen! Und die Gründerväter des grossartigen europäischen Gedankens werden im Grabe rotieren. Europa hat sich auf GELD reduziert! Es ist ein trauriger Tag für einen glühenden Europäer!




Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
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Wednesday, September 12, 2012
Eine Verfassung nach Art. 146 GG für Deutschland! Jetzt!

Es ist wenig wahrscheinlich, dass das Bundesverfassungsgericht den ESM verbietet, weil dann nämlich folgende Konsequenzen eintreten: Deutschland könnte dann dem Rettungsschirm für Länder wie Portugal, Spanien, Italien und Griechenland nicht mehr zustimmen. Resultat: Die Länder würden den Hyänen der Märkte zum Frasse vorgeworfen und einem Staatsbankrott entgegensteuern. Folge: Deutschland bekäme sofort eine noch grössere Schieflage des Staatshaushaltes und würde selbst Opfer von Spekulanten. Die sprudelnden Aussenhandelbilanz-Überschüsse, erwirtschaftet durch mangelnden flächendeckenden Mindestlohn, Leiharbeit und Dumpinglöhnen, würden zusammenbrechen, was zu einer hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland und zu einer schweren Rezession führen würde. Man sollte einmal mit dem ewigen Märchen vom deutschen Zahlmeister Europas aufhören: Deutschland zahlt anteilmässig keinen Cent mehr in den ESM, als alle anderen Euromitglieder auch! Die andere Frage ist, ob das Grundgesetz das alles hergibt! Hier muss die Antwort ganz klar NEIN heissen. Dies ist unter anderem der Grund dafür, warum ich seit Jahren eine Verfassung gemäss Artikel 146 GG fordere! Das Volk muss endlich entscheiden und nicht ein paar nach Parteienproporz ausgekungelte Richter in roten Roben!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
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Tuesday, September 11, 2012
Der Untergang der USA ist zur Besichtigung freigegeben!


Wie das endet, wenn ein Supermacht grössenwahnsinnig geworden ist und die ganze Welt beherrschen will, kann man in den Geschichtsbüchern zum Untergang des Römischen Weltreiches nachlesen. Die USA glaubten allen ernstes, sich jedes Verbrechen von Lateinamerika bis Vietnam erlauben zu können und niemand würde jemals zurückschlagen. In ihrer imperialistischen Grossmannssucht glaubten sie, jedes Völkerrecht brechen zu können. Drei Kriege später ist Amerika bankrott und auf dem technischen und sozialen Stand eines Entwicklungslandes. Der Untergang der USA ist zur Besichtigung freigegeben! Europa läuft diesem bigotten, bankrotten und verlogenen Haufen immer noch nach! Nichts dazu gelernt!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
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Tuesday, September 11, 2012
Die Unhabhängigkeit der französischen Justiz laut Dekret Napoléon I. (1811)

Der in Frankreich hochangesehene ehemalige Premierminister Dominique de Villepin wurde von der Gendarmerie Nationale auf Befehl eines Untersuchungsrichters vorläufig festgenommen wegen Verdacht des Betruges. Das wird sich sicher als grober Unfug herausstellen, denn M. de Villepin ist ein Ehrenmann! Er war es, der damals im Weltsicherheitsrat den verlogenen Ausführungen von Colin Powell zu angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak heftig widersprochen hat und gegen ein militärisches Eingreifen im Irak gestimmt hat. Was sich also heute abspielt, ist französische Ranküne, denn er ist ein Intimfeind von Nikolas Sarkozy, genau wie Dominique Strauss-Kahn. Die Festnahme ist aber ein Beweis für die Unabhängigkeit und Unerschrockenheit der französischen Justiz auch vor hohen Tieren!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
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Tuesday, September 11, 2012
Wenn es schlüpferig wird findet man in Deutschland leicht einen Verlag!

Geht es noch peinlicher? Der unsäglichste Bundespräsident in der Geschichte der Bundesrepublik hat sich wohl versorgt endlich in sein Klinkerhäuschen in Grosburgwedel zurückgezogen und ist wieder im diskreten und aufregenden Charme der Hannoveraner Bourgoisie verschwunden, da macht seine tätowierte Lady mit neuen Schlagzeilen von sich reden, um ein völlig belangloses Buch zu promoten! Sie sei niemals im Rotlichtmilieu zu Diensten gewesen, schreibt sie! Wer hat das je behauptet? Es waren niederträchtige Gerüchte der Parteifreunde ihres Ehemannes aus der Christlich - Demokratischen - Union, sonst nichts! Ich erinnere an die Worte von Marcel Reich-Ranicki, der einmal zu einem Autor sagte: "So etwas kann man ja denken, aber muss man es denn auch noch schreiben?"



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
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Monday, September 10, 2012
Betrug an grossen Teilen der deutschen Bürger!


Die Altersarmut ist all denjenigen sicher, die nicht mehr als 2.500 Euro im Monat über einen Zeitraum von 40 Jahre durchgängig verdient haben. Das werden etwa 60% aller Rentner im Jahre 2030 sein. Nicht dazu gehören werden die nicht pflichtversicherten Freiberufler, Unternehmer, Beamte, Abgeordnete, Parlamentarische Staatssekretäre, Minister, Bundeskanzler und Bundespräsidenten, sowie sämtliche Richter und Staatsanwälte aller Instanzen! Und das alles hat ausnahmsweise nicht Frau v.d. Leyen alleine verschuldet. Die Fakten: Es war die rot-grüne Koalition, die im Jahre 2004 das Rentenniveau auf 41% des letzten Einkommens abgesenkt, die Hartz-Gesetze, die Leiharbeit, den Billiglohn und die Dumpinglöhne zugelassen und eingeführt hat! Es waren die Regierungen aller Couleur, die sich bis heute standhaft geweigert haben, als einer der wenigen Länder Europas, flächendeckende Mindestlöhne gesetzlich zu verankern. Conclusio: Grandiose Heuchelei auf allen Seiten des hohen Hauses!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
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Monday, September 10, 2012
WIR SIND DAS VOLK, riefen die mutigen Demonstanten der DDR!


Noch heute habe ich allergrössten Respekt vor den Menschen in der ehemaligeen DDR. Es war das erste und einzige Mal, dass das deutsche Volk gegen seine Obrigkeit aufbegehrt hat! Und diese Menschen haben damals viel, wenn nicht sogar ihr Leben, riskiert! Wie ist es Ihnen gedankt worden? Wo sind die Bürgerrechtler heute? Sie sind verzweifelt am grandiosen Verrat ihrer eigenen Blockflöten und Wendehälse, die heute in ganz Deutschland wieder das grosse Wort führen. Ausserdem wurden die Menschen in der DDR belogen und betrogen von den verkrachten Existenzen des Westens aus Politik und Wirtschaft, deren Karrieren im Westen schon im Orkus der Geschichte gelandet waren und nur durch die Wiedervereinigung reanimiert wurden! Im Westen Deutschlands lebt jedoch der Ungeist des deutschen Untertanen fort! Sie sind ein jämmerlicher Haufen, der vor allem Angst hat und sich jede Lüge, jeden Rechtsbruch durch den Staat gefallen lässt. Gemäss Artikel 146 GG wäre dem ganzen deutschen Volk nach der Wiedervereinigung eine vom Bürger selbst bestimmte Verfassung zugestanden. Da die Politiker eine vom Volk beschlossene Verfassung fürchten wie der Teufel des Weihwasser, erklärten sie das provisorische Staatsfragment "Grundgesetz" (Prof. Dr. Carlo Schmid) kurzerhand zur Verfassung. Auf so einen windigen Trick wäre nicht einmal der schlimmste Winkeladvokat gekommen! WEHRT EUCH ENDLICH!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
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Saturday, September 08, 2012
Meine französischen Lieblingszeitungen!

Ich liebe und verehre genau drei französische Zeitungen. An erster Stelle steht natürlich die am besten informierteste Zeitung Frankreichs, der nicht korrumpierbare Canard enchaîné und an zweiter Stelle das völlig respektlose Satire - Magazin Charlie Hebdo, das heute Marine Le Pen von der Front National als einen Haufen stinkender Scheisse abbildet. Dass LE MONDE erst an dritter Stelle genannt wird, liegt an seiner unbestrittenen Serösität und seiner moralinsauren Humorlosigkeit!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
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Thursday, September 06, 2012
Grossbritannien raus aus EUROPA !

Alle Welt redet von der Schweiz, wenn es um Steuerhinterziehung und Geldwäsche geht. Liechtenstein wird am Rande auch erwähnt, Österreich gilt schon eher als Geheimtipp in Sachen sichere Geldanlage (siehe meine gestrige Kolumne TU FELIX AUSTRIA). Doch dass Grossbritannien 30% seiner Bruttoinlandsproduktes nur mit Finanzdienstleistungen bestreitet, ist nur wenigen bekannt. Dabei hilft ein Trick in die Mottenkiste des Universalbankenrechtes in die Teilung von Resident und Non - Resident Konten und Anlagen. Resident-Kunden können in Grossbritannien leben, arbeiten, investieren und ihr Geld verprassen. Eine Auskunft an die anderen europäischen Finanzbehörden wird generell verweigert. Bei Non - Resident Kunden ist gleich gar nichts zu machen, die Bank bleibt zwar die Gleiche, jedoch ist eine andere Branch zuständig. Das Geld bleibt also rein buchungstechnisch nicht auf englischen Boden, aber verlässt Grossbritannien nicht wirklich. Es wird eben nur in sogenannten Offshore - Konten auf den Kanalsinseln usw. geparkt, aber von London aus verwaltet. Auf diese Konten ist jeglicher Zugriff europäischer Finanzbehörden vollig ausgechlossen! Und so hat sich heimlich still und leise das United Kingdom zur grössten Steueroase und Geldwaschanlage der Welt entwickelt. Die Steuern für Reiche sind eine quantité négigable, sodass das Land eine ideale Fluchtburg für Geld unklarer Genese aus allen Herren Länder ist. Russen, Araber und neuerdings Franzosen verderben die Preise auf dem Immobilienmarkt. Diese nationalökonomisch ungesunde Monokultur birgt aber auch enorme Risiken für die englische Volkswirschaft, die am Boden liegt. Das Gesundheits - und Sozialsystem ist bankrott, nur noch Superreiche können sich gute Kliniken leisten. Das Land ist mit 11% eines der höchst verschuldeten Länder Europas! Gleichwohl reissen englische Politiker in Brüssel ihr Oxford-geschultes Maul auf und blockieren jede Reform und Kontrolle der ausser Rand und Band geratenen Finanzmärkte. Dabei ist Grossbritannien nicht einmal Mitglied der Eurozone. Wäre es Mitglied, so wäre Griechenland aus den Schlagzeilen und wir hätten ein richtiges Problem. Trotzdem hat Grossbritannien, das sich auch noch aussenpolitisch als der Pudel der USA versteht, nichts in Europa verloren! Nicht Griechenland muss aus Europa verschwinden, sondern Grossbritannien! Nur wenige haben den Mut, diese bittere Wahrheit auszusprechen!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Thursday, September 06, 2012
TU FELIX AUSTRIA !

Das wunderbare Land Österreich schmückt sich all zu gerne mit dem Titel „Tu felix Austria“ (Du glückliches Österreich). Es ist ein wunderbares Land und es gibt auch wunderbare Menschen in diesem Land voller herrlicher Berge und traumhafter Seen. Es ist ein Land ohne Fehl und Tadel, sollte man meinen! Dass dem bei weitem nicht so ist, soll meine heutige Kolumne aufzeigen!


Wir wollen einmal den Mantel der Barmherzigkeit über die vielen „Widerstandskämpfer“ legen, die einst gegen Adolf Hitler auf dem Wiener Heldenplatz demonstriert haben. Schon gar nicht können wir es den Österreichern ewig ankreiden, dass sie einst Adolf Nazi aus Braunau bei Linz nach Deutschland entlassen haben, wo er dann prompt das „tausendjährige Reich“ gegründet hat. Es hat ja dann auch nur zwölf Jahre gedauert, aber immerhin sechzig Millionen Menschen das Leben gekostet. Doch sein Ungeist wabert immer noch in so manchem dummen Schädel herum. Und das nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern gerade auch in Österreich! Doch lasst uns dieses Rumpfgebilde aus dem Vielvölkerstaat der Habsburger Monarchie einmal der Reihe nach genauer betrachten.

Österreich hat nur 6 Millionen Einwohner! Davon sind natürlich 5,8 Millionen Helden, der Rest ist in Jesolo! Oberirdisch, fügt der Volksmund gerne noch bissig hinzu, denn immer wieder werden Skandale aufgedeckt, wo Menschen jahrelang in unterirdischen Verliessen als Sex - Sklaven gehalten werden. Der Fairness halber muss man hinzufügen, dass es solche Verbrechen auch in anderen Ländern, wie Belgien und Frankreich gegeben hat. Dass Österreich als einziges Land der Welt zusammen mit Deutschland noch den Konkordatsvertrag Acta Apostolica Sedis mit dem Vatikan unterhält, macht das Land aber auch nicht gerade lieblicher. Die Kirche ist in Österreich genauso ein Staat im Staate wie in Deutschland mit allen seinen schändlichen Auswirkungen auf das Land, wie Kirchensteuer, eigenes Kirchenrecht, Hoheit der Kirchenfürsten mit all seinen kinderschädlichen Risiken und Nebenwirkungen.

Das geradezu paradiesische Steuerklima für Ausländer in mitten von Europa ist nur wenigen Insidern bekannt. Alle Welt schimpft auf die Schweiz und vergisst dabei völlig, dass Österreich ein Bankgeheimnis hat, von dem die Schweiz nur noch träumen kann. Gegen das österreichische Bankgeheimnis muten die schweizer Banken wie ein löcheriger schweizer Käse an. Man kann in Österreich ohne jeden Herkunftsnachweis auf den Namen „Michy Maus“ ein Konto eröffnen, und keine Steuerfahndung der Welt hat auch nur den Hauch einer Chance, diese Gelder zu finden. Nicht umsonst wird einen wachsenden Bedarf an hochwertigen Immobilien an den schönsten Seeufern dieses Landes beobachtet. Und wer sind diese Käufer und stolze Besitzer? Russen, Araber, und man glaubt es kaum, auch Deutsche! Warum wohl wohnt der ehemalige Top – Tennisspieler Michael Stich in Salzburg? Sicher nicht wegen der Festspiele. Warum wohl reisst Kaiser Franz Beckenbauer überall in allen Fussballverbänden und Clubs in München, Frankfurt und Zürich den Mund auf, dampfplaudert in jedes Mikrophon, das ihm in den Kragen geschoben wird und lächelt in jede Werbekamera, wohnt und versteuert aber seine Einkünfte im österreichischen Kitzbühel im schönen Bundesland Tirol? Da ist die Brut derer von Flick schon fast in Vergessenheit geraten, die einst die politische Landschaft in Deutschland „gepflegt“ hatte. Auch sie wohnt an einem prächigen Seegrundstück in Österreich.

Ein besonderes Augenmerk sollten wir jedoch auf das wunderschöne Bundesland Kärnten richten. Dort scheint es oft, als ob die Uhren im III. Reich stehen geblieben seien. Man sollte meinen, die Nazis gehören der Vergangenheit an! Nicht so ganz in Kärnten! Dort hat sich eine braune Brut angesiedelt, die den Geist vieler Einwohner verseucht hat. Sie nennt sich natürlich längst nicht mehr NSDAP, das kommt nicht mehr so gut an, rein Marketing – technisch gesehen. Das Ding heisst jetzt ganz modern FPÖ und will mit diesem Kürzel seine liberale Weltoffenheit suggerieren. Diese Partei spielt jedoch in unzähligen Korruptionsskandalen irgendwie immer a bisserl mit. Sie stand sogar kurz davor, mit ihrem ehemaligen Vorsitzenden Haider den Vizekanzler Österreichs zu stellen, was der tapfere und leider viel zu früh verstorbene Bundespräsident Dr. Klestil verhindert hat, in dem er sich standhaft weigerte, diesen verkapten Alpen-Nazi zu vereidigen. Gut, der Haider ist Geschichte, er hat sich im Suff das Hirn eingerannt, als er sich mit seiner Droschke in der Strassenrichtung irrte!

Doch seine geistigen Erben beherrschen auch heute noch die Politik des Bundeslandes Kärnten. Im Moment ist der Statthalter, in Österreich alt-militärisch Landeshauptmann genannt, was in Deutschland einem Ministerpräsidenten entspricht, ein gewisser Gerhard Dörfler (FPK = FPÖ). Dieser Landeshauptmann entblödet sich nicht, ein eigenes KZ zu unterhalten. Stop! Es heisst ja heute nicht mehr KZ, sondern Asylantenheim. Das klingt irgendwie besser, nicht wahr? Wurscht, im Volksmund heisst das Ding SAU – ALPE! Und das hat seinen Grund. Es war nämlich früher ein Ort für Tiere, die in die Sommerfrische hoch oben in die Alpen hinauf getrieben wurden.

Die Tiere sind dort jetzt Menschen. Doch der Name wurde bewusst beibehalten zur Belustigung und Befriedigung menschenverachtendender Wählergruppen, die eben jene Stammwählerschaft des Landeshauptmanns und seiner Kumpane stellen. Die dort oben eingepferchten Menschen sind laut einer Reportage des ORF vollkommen von der Aussenwelt abgeschnitten, völlig rechtlos, total isoliert und haben kein Besuchsrecht. Sie sind verwahrlost, unterversorgt, eingeschüchtert und müssen jetzt schon frieren. Wie mag das wohl erst im Winter sein? Das Gebäude steht inmitten einer kahlgeschlagenen, schlammgrauen, trostlosen Lichtung, deren einziger Zweck darin besteht, einen eventuell Flüchtigen sofort zu sichten und wieder dingfest machen zu können. Die Heimleitung gebärdet sich autoritär, sowohl nach innen, als auch nach aussen. Sie hat die lokale Polizei, deren Angehörige mehrheitlich Sypathisanten oder Wähler der FPÖ zu sein scheinen, zu ihrer unmittelbaren Unterstützung ständig zur Verfügung. Alles erinnert an die Konzentrationslager Mauthausen und Sobibor!

Natürlich gibt es keinerlei Kontroll- oder gar Einsichts – Recht durch Amnesty International, das Rote Kreuz oder andere humanitäre Organisationen. So gibt es natürlich auch keine Berichte über Verpflegung oder die tatsächlichen Kosten des Asylantenheims. Anders als in städtischen Einrichtungen sind die Asylanten oben in der SAU – ALPE völlig der Willkür der Behörden und der Lagerleitung ausgesetzt. Jeder rechtskräftig in Österreich veruteilte Mörder hat mehr Rechte und eine bessere Unterbringung und Verpflegung, als diese von der Welt vergessenen Kreaturen in der SAU – ALPE! So verwundert es auch niemand mehr, dass die wildesten Gerüchte über Kinderhandel, Frauenhandel und Organhandel in die Welt gesetzt werden. Die von den Behörden verweigerte Transparenz und das beharrliche Schweigen zu solchen, hoffentlich haltlosen Gerüchten, seitens der Landesregierung von Kärnten lassen aber nichts Gutes ahnen.

In diesem moralisch verkommenen Sumpf eines Bundeslandes in Österreich blühen rechtsextremes Gedankengut, eine menschenverachtende Behandlung von Asylbewerbern, verbunden mit Korruption wie der auch in Deutschland hinlänglich bekannte Skandal um die Hypo-Alpe-Adria-Bank. Ich rufe die Menschen in Österreich, in Deutschland und in ganz Europa auf, schaut auf dieses Land Kärnten! Nie wieder wollen wir in Europa solche Zustände dulden! Wehret den Anfängen!



Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Wednesday, September 05, 2012
Sagt mal, schämt ihr euch nicht eurer masslosen Feigheit?


So nun hat es der deutsche Michel schriftlich und schön tabellarisch aufgegliedert, was ihn nach einem langen, ereignisreichen, mühseligen und arbeitssamen Leben erwartet! Die bittere Kälte der Armut und der gesellschaftliche Abstieg in die Fürsorge der Suppenküchen. Das alles wäre nicht einmal dann erträglich, wenn alle Rentner davon betroffen wären. Aber das Millionenheer der Beamten, die vielen Abgeordneten, die Minister, Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer und deren nachgeordneten Beamten, die Bundesminister, die Kanzler und Präsidenten und all diejenigen, die nicht unter die gesetzliche Pflichtversicherung fallen, werden sich nicht in eure Warteschlangen einreihen! Und wo bleibt eure Soldiarität? Wo ist eure Streik - Kultur, euer Mut gegen dieses Unrecht anzukämpfen? Schämt ihr euch nicht eurer Feigheit?


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières






Tuesday, September 04, 2012
Die Altersarmut ist sicher!

Wer nicht über einen Zeitraum von 40 Jahren durchgängig mindestens 2.500 Euro verdient hat, wird im Alter eine Rente beziehen, die nicht über 650 Euro liegt. Dies ist das Resultat von Hartz, von Leiharbeit, Billiglöhnen, Lohndumping und fehlenden flächendeckenden Mindestlöhnen. Wer jedoch einmal 4 Jahre Parlamentarischer Staatssekretär war und selbst nie in die gesetzlichen Rentenkassen einbezahlt hat, dem ist eine Rente von weit über 5.000 Euro sicher! Deutschland erfüllt nicht einmal die Mindestanforderungen an einen sozialen, demokratischen Rechtsstaat. Das ist die bittere Erkenntnis vieler Menschen nach einem langen arbeitsamen Leben. Was dabei überrascht ist die Tatsache, dass sich kein Mensch gegen diese zum Himmel stinkende Ungerechtigkeit zur Wehr setzt. Solidarität von seiten der Gewerkschaften? FEHLANZEIGE! "Wer nicht handelt, wird behandelt", sagte einst Willy Brandt. WEHRT EUCH!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
Monday, September 03, 2012
DER DATENKLAU !

Was ich der deutschen Opposition besonders übel nehme ist die Tatsache, dass sie mich in die Verlegenheit bringt, die von mir wenig geschätzte FDP in Schutz nehmen zu müssen. Die eher mässig begabte Juristin, die sich als Bundesjustizministerin ausgibt und auch noch einen unaussprechlichen Namen trägt, erinnert sich dunkel an eines ihrer ersten Semester Jura und verkündet eine juristische Selbstverständlichkeit: Der gewerbsmässige Ankauf von gestohlenen Bankdaten erfüllt den Straftatbestand der Hehlerei und ist strafbar gemäss §§ 259, 260 StGB. Da heult der neid – und hasserfüllte Pöbel auf, denn es geht gegen sein Rechtsempfinden, dass man so den Steuerhinterziehern nicht beikommt. Doch merke: Ein Verfassungsorgan hat eine Straftat nicht mit einer neuen Straftat zu verfolgen, sonst ist es nämlich kein Rechtsstaat, sondern ein Willkürstaat.


Der sogenannte Rechtsstaat, der von aller Munde wie eine Monstranz vor sich hergetragen wird, soll also plötzlich dort sein Ende haben, wo es um den Eigennutz des Staates und die Befriedigung von niedrigen Instinkten des Neidpöbels geht? Wo es um die billige Mobilisierung der Wähler geht? So ist es also um das Rechtsempfinden der Politiker bestellt? Politiker, die selbst jedes unternehmerische Risiko scheuen und sich von der Wiege bis zur Bahre vom Staat fürstlich versorgen lassen, wollen mit Straftaten Unternehmern und Sparern nachgehen, die sich der Straftat der Steuerhinterziehung schuldig gemacht haben?


Es gilt zunächst einmal die Ursache für den Grund der weit verbreiteten Steuerhinterziehung zu hinterfragen. Warum gibt es zum Beispiel für den Schweizer Bürger gar keinen Anreiz, Steuern zu hinterziehen und ist folglich in der Schweiz auch gar kein Straftatbestand im Gesetz? In Deutschland jedoch wird ein Steuerhinterzieher wie ein schwerkrimineller Volksschädling mit einer Rachsucht verfolgt, wie sie nur aus der Rassenhetze des III. Reiches in Erinnerung ist. Schlägt ein besoffener Taugenichts einen Rentner in der U-Bahn zu Tode, wird ihm erstens seine Trunkenheit und zweitens seine schwere Kindheit strafmildernd zugute gehalten. Rast ein Egomane mit seinem Penisersatz in eine Familie hinein und bringt dabei Menschen zu Tode, dann ist ihm eine Bewährungsstrafe sicher. Die Unversehrtheit von Leib, Leben und Geist eines Menschen wird rechtsphilosophisch niedriger bewertet als Geld! Das ist die ganze moralische Verkommenheit eines Volksempfindens und seines Spiegelbildes, der Rechtssprechung.


Warum bringt der Steuerhinterzieher aber sein Geld vor dem Fiskus in Sicherheit? Was ist das Motiv seiner Straftat? Sie nur mit unersättlicher Gier abzutun ist zu einfach! Der bundesdeutsche Staat kommt mit seinen Steuereinnahmen seit 1969 nicht mehr aus, obwohl er bei jedem Bürger bis zu 80% an direkten oder indirekten Steuern und Abgaben abgreift. Er leistet sich eine Ausgabenpolitik, die jedes Unternehmen schon längst in den Konkurs getrieben hätte. Trotz sprudelnder Steuereinnahmen müssen Jahr für Jahr über 40 Milliarden neue Schulden gemacht werden. Warum? Der Staat wird jährlich, juristisch folgenlos, vom Bundesrechnungshof verwarnt, er verschwende jährlich 60 Milliarden Euro für völlig sinnlose Ausgaben. Der Staat unterhält zwei Hauptstädte, einen überbordenden Beamtenapparat, der sich wie der Pawlow’sche Reflex vermehrt, er unterhält eine Kleinstaaterei aus Vor – Bismarck’schen Zeiten mit 16 Bundesländern mit all den dazu gehörenden Parlamenten, Ministerien, Behörden und Panzerkarossen, dazu 70.000 Steuergesetze und Einzelvorschriften, die aus Absurdistan stammen könnten. Er gibt jährlich 70 Milliarden für seine Lobbyisten aus, um ihm sein jeweiliges Clientel gewogen zu machen und nennt das schamhaft „Subventionen“. Die Absudität der Subventionen wird auf die Spitze getrieben, wenn die Waffenschmiede Rheinmetall Agrarsubventionen kassiert, um nur ein Beispiel dieser Clownerien zu nennen.


Der Unternehmer und Sparer, der sein Geld hart erarbeiten musste, will diesen Wahnsinn nicht länger finanzieren und hinterzieht Steuern. Er fühlt sich quasi in einer putativen Notwehrsituation. Und nun geht dieser Staat, der nicht in der Lage ist, mit dem Geld seiner Bürger mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns umzugehen, dazu über, diesen Steuerhinterziehern mit Handlungen nachzueilen, die gegen die von ihm selbst aufgestellten Rechtsnormen verstossen. Das sind Verbrechen des Staates, egal ob es dem Urnenpöbel gefällt oder nicht! Entweder gelten die Gesetze für alle, also auch für den Staat und seine Bediensteten, oder es ist eben kein Rechtsstaat! Der Gipfel der Verlogenheit des Staates zeigt sich in der selektiven Auswahl bei der Strafverfolgung aus den zu unrecht erworbenen Datensätzen: Wie eingehende Recherchen beweisen und auch von den Dieben der Dateien bestätigt wird, werden Beamte, Parlamentarier, Richter und Staatsanwälte, Politiker und hohe Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die auch auf den Datensätzen als Steuerhinterzieher aufgeführt sind, auf Anweisung der Generalstaatsanwälte entweder gleich gar nicht strafrechtlich verfogt, was eine Strafvereitelung im Amt ist gemäss §§ 333,335,336,357 ff, oder die Verfahren werden heimlich still und leise unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem kleinen Dienstweg erledigt. Wen nimmt es da noch Wunder, dass in Hessen zu eifrige Steuerfahnder, die den Mächtigen zu nahe kamen, von ihrem Dienstherrn zum Amtsarzt geschickt wurden, der sie sie allesamt wegen angeblicher geistiger Wahrnehmungsstörungen für dienstuntauglich geschrieben hat.


Was ist also von dem Geplärre der Opposition zu halten, die FDP wolle ihre kriminelle Clientel beschützen? NICHTS ! Es ist ein Abgrund an Heuchelei!


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Sunday, September 02, 2012
Es lebe das vereinte Europa in Frieden, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit!

Natürlich hat der französische Staatspräsident recht, wenn er sagt, dass der Euro unumkehrbar ist. Selbstverständlich hat der Euro Konstruktionsfehler! Es hätte zuvor einer einheitlichen Wirtschafts - und Sozialunion bedurft. Und es ist richtig, man hat Länder in die Eurozone aufgenommen, die die Rahmenbedingungen nicht erfüllt oder sogar ihre Daten gefälscht haben. Dies ist Schnee von gestern, sie sind nun mal drin. Der Euro ist jedoch die klare Folge eines vereinten, solidarischen Europa in Frieden und Freiheit, muss jedoch dieselben Wettbewerbsbedingungen in allen Ländern der Eurozone haben. Es müssen einheitliche flächendeckende Mindestlöhne in allen Euro-Ländern geschaffen werden, sowie einheitliche Renten- und Sozialgesetze. Es darf nicht sein, dass in fast allen Ländern der Euro-Zone jeder Berufstätige, egal ob Angestellter, Arbeiter, Selbstständiger, Freiberufler, Beamter und Soldat in die gesetzlichen Kranken- und Rentenkassen einbezahlen müssen, in Deutschland aber nicht! Es kann nicht sein, dass Deutschland unlauteren Wettbewerb mit Dumpinglöhnen betreibt und andere Volkswirtschaften damit in den Ruin treibt. Es kann nicht sein, dass Länder in Europa weiter geduldet werden, die 1/3 ihrer Volkswirtschaft in einer Art Monokultur durch Geldwäsche und Anwerbung von Fluchtgeldern in ihre Offshore - Zonen bestreiten und jede Regulierung der Finanzmärkte torpedieren! Europa bedarf auch endlich eines demokratischen Gerüstes! Die Europa-Abgeordneten müssen direkt vom Volk gewählt werden, die Kommissionsmitglieder müssen direkt vom Europaparlament gewählt werden und dürfen nicht mehr von den nationalen Regierungschefs ausgekungelt werden. Das Europaparlament muss die Haushaltshoheit, die Justizhoheit, die Hoheit über die Sozialgesetzgebung und die Finanzhoheit bekommen. Das europäische Parlament muss auch die Befehlsgewalt über alle nationalen Streitkräfte bekommen. Die NATO gehört abgeschafft! Einheitliche Standards müssen her. Eine europäischen Menschenrechtscharta würde eine langatmige Verfassung ersetzen. Eine europäische Solidarität unter den Nationen muss sich herausbilden, eine europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl! Nationale Egoismen dürfen keine Chance mehr haben! Es lebe das vereinte friedliche Europa in Frieden und Freiheit!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporter sans frontières


Thursday, August 30, 2012
Ein Gedicht von Kurt Tucholsky aus einem besonderen Anlass!

LETZTE FAHRT


An meinem Todestag-ich wird ihn nicht erleben-
Da soll es mittags Rote Grütze geben,
mit einer fetten, weissen Sahneschicht…
Von wegen: Leibgericht.


Mein Kind, der Ludolf, bohrt sich kleine Dinger
Aus seiner Nase-niemand hat ihm auf die Finger.
Er strahlt, als einziger, im Trauerhaus.
Und ich lieg da und denk: “Ach, polk dich aus!“


Dann tragen Männer mich vors Haus hinunter.
Nun fasst der Karlchen die Blonine unter,
die mir zuletzt noch dies und jenes lieh…
Sie findet: Trauer kleidet sie.


Der Zug ruckt an. Und alle Damen,
die jemals, wenn was fehlte, zu mir kamen:
vollzählig sind sie heut noch einmal da…
Und vorne rollt Papa.


Da fährtdie erste, die ich damals ohne
Die leiseste Erfahrung küsste-die Matrone
Sitzt schlicht im Fond, mit kleinem Trauerhut.-
Altmodisch war sie – aber sie war gut.


Und Lotte! Lottchen mit dem kleinen Jungen!
Briefträger jetzt! Wie ist mir der gelungen?
Ich sah ihn nie. Doch wo er immer schritt:
Mein Postscheck ging durch sechzehn Jahre mit.


Auf rotem samtnen Kissen, im Spaliere,
da tragen feierlich zwei Reichswehroffiziere
die Orden durch die ganze Stadt
die mir mein Kaiser einst verliehen hat.


Und hinterm Sarg mit seinen Silberputten,
da schreiten zwoundzwanzig Nutten –
sie schluchzen innig und mit viel System.
Ich war zuletzt als Kunde sehr bequem.


Das Ganze halt! Jetzt wird es dionysisch!
Nun singt ein Chor: Ich lächle metaphysisch.
Wie wird die schwarzgestrichne Kiste gross!
Ich schweige tief. Und bin mich endlich los.


(Kurt Tucholsky, 1922)


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
www.monsieurrainer.com
Journalist und Buchautor
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Wednesday, August 29, 2012
Amtseide sind wie UN - Resolutionen: Formlos, fristlos, fruchtlos, wertlos!

Peinliche Gesetzeslücke? Streit um Anti-Korruptionsgesetz 18.01.2012 - die Bananenrepublik Deutschland!

Das ist schon richtig, dass Deutschland diese UN - Resolution über die Strafbarkeit der Bestechlichkeit von Abgeordneten nie ratifiziert hat, aber wir wollen doch fair bleiben, Syrien und Saudi-Arabien, ebenfalls ausgewiesene "Rechtsstaaten" haben diese Ratifizierung ja auch verweigert! Doch halt, lasst uns nicht immer auf Afrika herunterspucken, Burkina Faso hat die UN-Resolution ratifiziert! Wussten Sie eigentlich, dass Deutschland laut OECD und Transparancy International auf der Rangliste der korruptesten Länder der Welt noch weit vor Frankreich, Italien und Spanien steht? Also was soll das dumme Gewäsch von den preussischen Tugenden? Damit kann man auch ein KZ bewachen! Der Amtseid des Bundespräsidenten, der Bundeskanzlerin und aller Minister, sowie sämtlicher Mandatsträger in Deutschland ist ebenfalls ein juristischer Dreck wert, weil er nämlich nicht strafbewehrt ist. Diese lächerliche und peinliche Komödie wollte man dem französischen Volk ersparen. Es gibt gar keine Vereidigung von Präsidenten oder Regierung. Der direkt vom Volk gewählte Staatspräsident wirft einen Kranz ab und ist dann irgendwie halt Staatspräsident, nachdem ihm der Staatsrat bestätigt hat, dass er die Mehrheit der Stimmen der Franzosen bei der Stichwahl erhalten hat. Dann hängt ihm noch der Grosskanzler der Ehrenlegion die Amtskette des Grossmeisters de L'ordre de la Légion d'honneur um den Hals und das wars. So muss der Präsident wenigstens nicht gleich am ersten Tag mehr lügen, als unbedingt notwendig!


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Tuesday, August 28, 2012
Das Gewaltmonopol des deutschen Staates

Vor zwanzig Jahren sassen wir in Frankreich, Italien, England, den Niederlanden und teilweise in allen Kontinenten fassungslos vor den Fernsehgeräten und wurden Zeugen eines barbarischen Angriffs einer unguten Melange aus Rowdy’s, Neo-Nazis, Ausländerhassern und Spiessbürgen, wie dieser Mob auf Menschenjagd in Rostock ging. Sie zündeten die Unterkunft der Asylbewerber an und schlugen hemmungslos und hasserfüllt auf die dort schutzsuchenden Menschen ein. Tausende von Gaffern sahen entweder schweigend zu, oder riefen Bravo oder klatschten sogar noch Beifall. Von irgendeiner gearteten staatlichen Ordnungsmacht, Polizei oder gar Feuerwehr war weit und breit nichts zu sehen. Wir sahen uns in die Reichsprogromnacht zurückversetzt, als die Synagogen in Deutschland brannten und die Juden von den Nazis gejagt, misshandelt und verfolgt wurden.


Pünktlich zum zwanzigsten Jahrestag hält ein von einem pseudodemokratischen Kuriosum mit dem seltsamen Namen BUNDESVERSAMMLUNG per Aklamation „gewälter“ Bundespräsident am Ort des Geschehens eine weihevolle Rede. Nun gut, mehr darf dieser machtlose Ersatzkaiser auch nicht. Die letzten beiden Inhaber des „Hohen Amtes“ waren gerade entlaufen, also bekam ein ostdeutscher Pfarrer das Amt von der Bundeskanzlerin geschenkt. Nun war wieder alles in ostdeutschen Hand. Doch nicht einmal die Bundeskanzlerin, berüchtigt für ihre Chuzpe, traute sich, was der gerade amtierende Bundespräsident wie eine Monstranz vor sich herträgt: Er sei ein ostdeutscher Bürgerrechtler gewesen! Wo bitte war Herr Gauck, als die Menschen in Leipzig und anderswo ihr Leben riskierten, als sie sich gegen das staatliche DDR - Gewaltmonopol auflehnten?


Wo war der Pfarrer Gauck, als in Rostock – Lichtenhagen zuerst die Häuser und dann die Menschen brannten? Hat er sich schützend vor die Asylenten gestellt? NEIN. Er steht heute da vor seinen gepanzerten Limousinen und einem Heer von Leibwächtern und fabuliert vom staatlichen Gewaltmonopol! Schön! Und wo war dieses staatliche Gewaltmonopol, als in Rostock der Mob auf die Asylanten wie weiland die Horden von SS und SA auf die Juden losgingen? Genau wie damals, war vom staatlichen Gewaltmonopol, das die Schutzpolizei innehatte nichts zu sehen! Sassen die heutigen Polizeiführer auch schnarchend oder gar komplizenhaft feixend in ihren Amtsstuben und liessen den Pöbel gewären? Sind die Polizeiführer von Rostock genausowenig zur Verantwortung gezogen worden für ihr Versagen wie die damaligen Polizeiführer im III. Reich? Das sind die Fragen, die uns heute bewegen und nicht diese weihrauchschwangeren Pflicht – Fest – Reden eines angeblichen ehemaligen „Bürgerrechtlers“.


Wo war denn das Gewaltmonopol des Staates, als eine ausser Rand und Band geratene Nazi – Mörderbande quer durch Deutschland eine Blutspur hinterlassen hatte und von der Polizei als verharmlosende „Dönermorde“ bezeichnet wurden? Wo war denn das Gewaltmonopol des Staates, als in Heiligendamm Bundeswehrkampfjets über die Demonstranten hinwegdonnern durften, was ein klarer Verstoss gegen das Grundgesetz war? Wird das Gewaltmonopol des Staates auch dann deutlich, wenn Polizeiführer friedliebenden Demonstranten im Frankfurter Bankenviertel, unter Androhung von Gewalt, das Verteilen des Grundgesetzes verbieten? Oder befindet sich der Staat immer nur dann im Recht, von seinem Gewaltmonopol zu schwafeln, wenn es gegen friedliebende Bürger in Stuttgart, Mutlangen, Gorleben und anderswo geht?


Dieser Staat ist kein Selbstzweck an sich! Deren Repräsentanten sind nicht ihrem Eigennutz, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet. Dieser Staat gehört den Bürgern und sonst niemand! Und diese Bürger haben auch ein grundgesetzlich garantiertes Recht auf Widerstand, wenn der Staat sich Rechte anmasst, die ihm von Gesetzes wegen gar nicht zustehen, oder noch schlimmer, wenn er so jämmerlich versagt, wie dies in Rostock – Lichtenhagen geschehen ist! Nur geschieht täglich soviel Unrecht in Deutschland von Amts wegen, Widerstand dagegen wird mit Brachialgewalt gebrochen, dass sich ein ohnehin an den Untertanengeist gewöhntes Volk niemals selbst bestimmen wird.


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières





Sunday, August 26, 2012
Israelische Kriegshetze gegen den Iran!


Um es hier an dieser Stelle einmal ganz klar auszusprechen. Ich werde in den folgenden Zeilen die israelische Regierung unter Netanjahu scharf kritisieren und erlaube es niemand, mich deshalb mit dem Totschlagargument "Antisemit" zu erledigen! Ein präventiver Militärschlag mit oder ohne Nuklearwaffen gegen einen völkerrechtlich anerkannten unabhängigen Staat wie den Iran ist ein Kriegsverbrechen. Wenn die israelische Regierung diesen Militärschlag in ihrer permanenten Paranoia und unter dem Druck der orthodoxen Juden, die eine geradezu faschistische Gesinnung an den Tag legen und kein Haar besser mit Anders - Gläubigen umgehen, als die Taliban, durchführt, dann gehört sie ohne jede Ausnahme vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gestellt. Dass der iranische Präsident ein Grossmaul ist, weiss jeder ernst zu nehmende Beobachter. Doch er hat weder die persische Bevölkerung, noch den gesamten Klerus hinter sich. Er wird bald Geschichte sein! Wegen solch einem Schwätzer einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu führen, ist eine politische Torheit und ein Verbrechen gegen das iranische Volk! Er würde ausserdem ein Flächenbrand im ganzen Nahen Osten auslösen, der kaum mehr beherrschbar wäre. In dieser Situation einer israelischen Regierung auch noch atomwaffenfähiges Kriegsmaterial wie U-Boote zu liefern ist Beihilfe zu einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Bundeskanzlerin A. Merkel hat ohne jede Befragung des Parlamentes oder gar der deutschen Bürger die unverbrüchliche Solidariät mit Israel zur Staatsraison erklärt. Wer hat sie dazu ermächtigt? Es wird Zeit, dass die deutschen Bürger ihre Opferrolle und geduckte Haltung aufgeben und die israelische Bevölkerung gegen diese Kriegshetzer in Schutz nimmt. Das ist die Lehre, die die Deutschen aus dem Holocaust ziehen müssen. Deutschland muss stets auf der Seite der Friedfertigen auf dieser Welt sein und deren Rechte verteidigen. Aber mit einer ausser Rand und Band geratenen Waffenlobby macht man keine Friedenspolitik. Wir Europäer stehen auf der Seite der friedliebenden jüdischen Jugend, genauso wie wir die aufgeklärte Jugend Irans unterstützen. Wir verurteilen aber Gewalt auf beiden Seiten auf das Schärfste. Es wird höchste Zeit, auch einmal die israelische Regierung anzuhalten, UN - Resolutionen, Menschenrechte der Palästinenser und geschlossene Verträge über den Stopp von Landraub, zu respektieren! Israel steht nicht über dem Völkerrecht!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Thursday, August 23, 2012
Angela Merkel verhaftet? Das muss Satire sein!

Na so was? Sollte es so etwas wie eine unabhängige Justiz entgegen meinen Behauptungen tatsächlich in Deutschland geben? Mir würden auf Anhieb einige Straftatbestände einfallen: Verletzung des Artikel 146 GG (Recht auf eine selbstbestimmte Verfassung der Deutschen), Abtretung von Hoheitsrechten der deutschen Bürger an Dritte ohne Legitimation durch die Bürger, Missachtung des Parlamentes, Verletzung der Rechte der Abgeordneten, Verschwendung von Steuergeldern, Gefälligkeits - Subventionen, Vorteilsgewährung an Banken, Grossindustrie und Milliardäre, Verstoss gegen das Kartellrecht wegen Nicht - Verfolgung der Pressekonzentration in wenigen Händen, Verletzung der Gewaltenteilung von Judikative, Exekutive und Legislative, fortgesetzte Verletzung von höchstrichterlichen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes, Verletzung des Wahlrechtes, Ungerechtfertigte Bereicherung durch verfassungswidriges Wahlgesetz usw.usw.usw.

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
Thursday, August 23, 2012
Wo ist der arabische Frühling geblieben?


Das erste Opfer eines jeden Krieges ist die Wahrheit. Noch heute bin ich ein grosser Anhänger des arabischen Frühlings! Tunesien, Libyen und Ägypten versuchen unter grossen Opfern, eine gemässigte Regierungsform, die sie von der Umklammerung von Kleptokraten und Despoten befreien soll, zu schaffen. Auch in Syrien gab es zuerst für den objektiven Betrachter den Anschein einer Bürgerbewegung der unterdrückten Sunniten gegen die alles beherrschenden Clans der Alawiten, zu denen auch die Clique um Bashar-al-Assad gehört. Je mehr man sich aber mit dem Thema befasst, je tiefer man in die Materie einsteigt, desto mysteriöser werden die Zusammenhänge. Russland will seinen einzigen Marinestützpunkt im Mittelmeer in Taurus nicht verlieren und verhindert jede schärfere Gangart gegen das Regime Assad, obwohl den Russen die alawitische Clique vollkommen gleichgültig ist! Es geht nur um eine strategische Machtbasis! Mehr ist da nicht! Nun spielen die Golfstaaten unter der Führung von Qatar in diesem ausser Rand und Band geratenen Krieg auf syrischem Boden mit. Iran schickt Elitetruppen, das NATO - Mitglied Türkei droht mit Militärschlägen, die UNHCR Flüchtlingslager in Jordanien, Libanon und der Türkei laufen über mit Flüchtlingen aus Syrien, Deutschland schickt ein Spionageschiff und im Hintergrund hetzt Israel gegen den Iran! Nun kommt mein ganz persönliches déjà vue Erlebnis: Der US - Präsident fabuliert von chemischen und biologischen Waffen des Regimes in Assad und droht mit einem Angriff. Hatten wir das nicht schon einmal als Vorwand für einen verbrecherischen Angriffskrieg gegen den Irak von einem US - Präsidenten gehört? Mir schwant nichts gutes! Meine Freude am arabischen Frühling weicht dem nackten Entsetzen! Dafür sollen meine Kameraden von Reporters sans frontières Gilles Jacquier und Rémy Ochlik gestorben sein?

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Tuesday, August 21, 2012
Deutschland ist zunehmend isoliert in Europa!

Es ist überraschend, wie wenig die Deutschen an ihrer Geschichte, am deutsch-französischen Verhältnis, an der ungeheuren Bedeutung der Achse Deutschland-Frankreich für ein geeintes Europa sind! Deutschland ist durch zwei Verfassungsorgane, die keinerlei demokratische, westliche oder gar europäische Sozialisierung besitzen, wie die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident, isolierter und östlicher geworden. Beide haben nicht verstanden, welche grosse geschichtliche Bedeutung Frankreich für die Einigung Europas hat. Die Franzosen nehmen es zunehmend übel, dass sich die Kanzlerin in den Präsidentschafts -Wahlkampf zu Gunsten von Nicolas Sarkozy aktiv eingemischt hat. Auch der Bundespräsident ward hier noch nie gesehen! Niemand weiss in Frankreich, dass es eine solche Institution in Deutschland überhaupt gibt! Alle denken, Frau Merkel sei in zwei Umläufen mit Stichwahl direkt vom deutschen Volk zur Präsidentin gewählt worden. Wie naiv sind meine Landsleute!


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Monday, August 20, 2012
DIE SCHLACHT UM PARIS

Diese Woche feiern wir den 68. Jahrestag der Befreiung Frankreichs von der Naziherrschaft mit all ihrem Terror, ihren Folterungen, ihren Quälereien, ihren Morden und ihren Déportationen. Ganz Frankreich hisst dann die Tricolore. Dieser Tag ist auch deshalb so wichtig, weil wir Franzosen mit dem 25. August 1944 die Hoffnung verbinden, dass uns Deutschland niemals mehr angreifen wird. Im Jahre 1871 mussten die Franzosen mit geballten Fäusten in den Taschen zusehen, wie König Friedrich Wilhelm I. im Spiegelsaal von Versailles zum deutschen Kaiser proklamiert wurde. Kaiser Napoléon III ging in die deutsche Kriegsgefangenschaft. Welche Demütigung für die Franzosen! Im Jahre 1914 griffen die deutschen Truppen wieder an und zwangen Frankreich einen blutigen Krieg auf, in dem Millionen von Franzosen auf den Schlachtfeldern von Verdun und in Flandern verbluteten.

Georges Clemencau hatte danach die verheerenden Verträge von Versailles zu verantworten, die zwangsläufig zu einer Wiedererweckung des deutschen Faschismus, Chauvinismus und Rassismus führen mussten. Es kam, wie es kommen musste. Im Jahre 1940 überfielen die Deutschen wieder Frankreich und überzogen es mit einem nie dagewesenen Terror. Eine Million französischer Soldaten gingen in die deutsche Kriegsgefangenschaft. 70.000 Juden und tausende von Mitgliedern der Résistance wurden gefoltert, erhängt, erschossen oder starben nach den Déportationen in den Konzentrationslagern von Natzweiler-Struthof im Elsass, Auschwitz und Ravensbrück. Doch endlich hatte das Grauen ein Ende.

Die Schlacht um Paris fand während des Zweiten Weltkriegs im Verlauf der Operation Overlord zum Ende August des Jahres 1944 bei Paris statt. Nach Aufständen französischer Widerstandskämpfer schickten die Alliierten Einheiten in Richtung Paris, die das Ziel hatten, die Stadt zu erobern. Nach einigen Kämpfen mit den Aufständischen, sowie mit den alliierten Verbänden außerhalb der Stadt, entschloss sich der deutsche Kommandant der Stadt, zu kapitulieren und die Stadt zu übergeben.

Für die Deutschen war das Gebiet nördlich von Paris von strategisch wichtiger Bedeutung, da sich dort ihre Abschussrampen für Raketen befanden. Auf der deutschen Seite wurden die Einheiten neu gruppiert: Vom Ärmelkanal bis Laigle waren die Reste der 7. Armee, von dort bis Paris-West die Reste der 5. Panzerarmee und bei Paris und an der oberen Seine die 1. Armee aufgestellt. Teile der 1. und der 3. US-Armee rückten ab dem 20. August nordöstlich an der linken Seite der Seine vor, woraufhin die 3. US-Armee am selben Tag einen Brückenkopf über die Seine bei Mantes-Gassicourt aufbaute und danach mit Teilen der Armee nach Norden Richtung Vernon vorrückte. Teile der 1. US-Armee erreichten drei Tage später, am 23. August, die Stadt Évreux und weitere zwei Tage später Elbeuf, das etwa elf Meilen südwestlich von Rouen lag. Die britische 2. Armee startete ihren Vormarsch in Richtung Seine ebenfalls am 20. August und rückte bis zum 26. August nach Louviers vor. Das 2. Korps der kanadischen 1. Armee erreichte am selben Tag die Seine und traf mit amerikanischen Verbänden bei Elbeuf zusammen. General Crerar, Kommandeur der kanadischen 1. Armee, ließ das zweite ihm zur Verfügung stehende Korps nahe dem Ärmelkanal in Richtung Seine vorrücken. Trotz schwerer Kämpfe bei Pont-l’Évêque und Lisieux erreichte das Korps am 27. August die Seine. Ab dem 26. August schlossen die Alliierten die Deutschen in neuen Kesseln und Fallen zwischen Elbeuf und Le Havre ein und griffen die fliehenden Einheiten aus der Luft mit Bombern und vom Boden aus mit Panzern an. Ursprünglich sahen die alliierten Planer vor, die Stadt zu umgehen und erst später zu erobern. Die Pariser Bevölkerung sowie auch die alliierten Soldaten erwarteten jedoch, dass die Stadt erobert werden würde. Nachdem die Pariser Bevölkerung im Jahr 1944 auf dem Schwarzmarkt die Lebensmittel zum größten Teil nicht mehr bezahlen konnte, stieg die Anzahl der Hungernden an. Die Pariser schlossen sich daraufhin in immer größeren Scharen den Widerstandskämpfern an, weil sie sich erhofften, so die Lage verändern zu können.


Nach dem schnellen alliierten Vorstoß in Richtung Paris traten seit dem 10. August die Pariser U-Bahn sowie die Gendarmerie und die Polizei, die auf Druck der Résistance und auch aus freien Stücken teilnahmen, in den Streik, dem sich später auch die Postboten anschlossen. Die Deutschen reagierten und erschossen in der Nacht des 16. August 35 randalierende französische Jugendliche beim Carrefour des Cascades. Als sich auch weitere Arbeiter der Streikbewegung anschlossen, kam es am 18. August, am Tag als alle Partisanen zur Mobilmachung aufgefordert wurden, zum Generalstreik. Es kam zu Aufständen, woraufhin französische Widerstandskämpfer einige Straßen und Gebäude, so auch das Rathaus einnahmen. Die Widerstandskämpfer setzten alte, erbeutete oder provisorische Waffen, wie beispielsweise Molotow-Cocktails, ein. Am Abend des 22. August befahl daraufhin Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte, General Omar Bradley, Paris zu erobern. Nach immer heftigeren Kämpfen zwischen den Widerstandskämpfern und den Deutschen waren am 24. August etwa drei Viertel der Stadt in französischen Händen, das Zentrum gehörte jedoch immer noch den Deutschen. Die Alliierten gaben der 2. Französischen Panzerdivision den Befehl, in Paris einzurücken. Die Truppen stießen vereinzelt auf Widerstand. Seine Truppen verloren beim Vormarsch etwa 40 Panzer und Panzerhaubitzen sowie mehr als 100 andere Fahrzeuge und über 300 Soldaten. Am Abend des 24. Augusts ließ General Leclerc eine kleine Panzerkolonne in die Stadt fahren und bis zum Rathaus, das unter französischer Kontrolle war, vorrücken. Um 10:00 Uhr am Morgen des 25. August standen Leclercs Division sowie die 4. US-Infanteriedivision im Inneren der Stadt. Entgegen den Befehlen Adolf Hitlers, die besagten, dass Paris bis zum letzten Mann verteidigt und danach zerstört werden sollte, kapitulierte der deutsche General Dietrich von Choltitz nach anfänglichen Kämpfen mit der 2. Französischen Panzerdivision und übergab die Stadt nahezu unversehrt am 25. August 1944 gegen 14:45 Uhr an den französischen General Leclerc und Henri Rol-Tanguy, den Führer der Pariser Résistance. Choltitz ergab sich mit seinen Truppen kampflos. Am Mittag des 25. August, gegen 12:20 Uhr, wurde die französische Trikolore auf dem Eiffelturm und wenig später auf dem Arc de Triomphe gehisst. Etwa 10.000 deutsche Soldaten gerieten in alliierte Kriegsgefangenschaft. Rund 1000 Widerstandskämpfer waren gefallen und weitere 1500 verwundet.

Am 26. August zog Charles de Gaulle, Anführer der Freien Französischen Streitkräfte (force française libre, FFL) und des Comité français de la Libération nationale (Französisches Komitee für die Nationale Befreiung), in das Kriegsministerium in der Rue Saint-Dominique. Danach hielt de Gaulle vom Balkon des Rathauses eine Ansprache an die Pariser Bevölkerung. Am selben Tag folgte eine französische Siegesparade über den Champs-Élysées, die aufgrund von sich immer noch in der Stadt befindenden Scharfschützen sowie Tieffliegerangriffen riskant war. Durch die Parade und das dabei bestehende Risiko wollte de Gaulle seine Macht repräsentieren und festigen. Nachdem Paris erobert worden war, wurden Kollaborateure verfolgt und bestraft.

Alle aufrechten Menschen diesseits und jenseits des Rheines schworen sich, dass ein solches Desaster sich niemals mehr wiederholen dürfe. General Charles de Gaulle, Pierre Messmer, Robert Schuhman, Pierre Mendés-France und alle Politiker der damals IV. République reichten den Deutschen die Hand zur Versöhnung. Alle deutschen Politiker der Nachkriegszeit, insbesondere Konrad Adenauer und Helmut Schmidt, beschworen die nunmehr immerwährende deutsch-französische Freundschaft. 60 Jahre lang gab es diesbezügliche ehrliche und aufrichtige Bemühungen auf allen Seiten. Ständige Konsultationen zwischen den Politikern beider Länder wurden eingerichtet. Städtepartnerschaften wurden gegründet, Freundschaften wurden geschlossen. Deutsche lieben es, in dem wunderschönen Land Frankreich Urlaub zu machen, besuchen unsere Museen, unsere Bauten, unsere Schlösser, unsere Strände. Sie lieben, unsere Art zu leben und zu essen.

Während Deutschland auch unter dem Schutz Frankreichs aufblühte und ein Wirtschaftswunder ohnegleichen erlebte, Luxus und Wohlstand anhäufte, litt Frankreich noch Jahre nach dem Abzug der Deutschen entsetzlich. Es herrschte Hunger und Mangelwirtschaft. Die Regierungen wechselten im Monatsrythmus, die Kriege in Indochina und Algerien zerrissen das Land bis an den Rand des Bürgerkrieges am 28. Mai 1968. Frankreich war arm, aber es schwor sich, niemals mehr unter einer deutschen Besatzung leiden zu müssen. Es wurde Atommacht.

Und wie steht es heute um die deutsch-französische Freundschaft? Sie ist brüchig. Helmut Schmidt und Giscard d’Estaing haben sich sehr verdient gemacht um eine deutsch-französische Achse, die Herzstück und Motor sein sollte für eine europäische Einigung. Von der heutigen deutschen Regierung werden die Franzosen sträflich vernachlässigt. Dies gibt einigen Deutschen und Teilen der deutschen Presse die Gelegenheit, wieder in alte, längst überwunden geglaubte Schematas zurückzufallen. Es wird teilweise in obszöner Weise gegen Frankreich und sein Staatsoberhaupt gehetzt. Dies bietet zu grosser Sorge Anlass. Bevor ein Deutscher Journalist oder ein Bürger Deutschlands in den zahlreichen Foren der Presse unüberlegt seine Vorurteile über Frankreich verbreitet, sollte er sich über die leidvolle Geschichte beider Länder informieren. Es lebe die deutsch-französische Freundschaft, ein wertvolles, aber auch zerbrechliches Gut, für alle Menschen diesseits und jenseits des Rheins, die guten Willens sind!


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières

Monday, August 20, 2012
VENCEREMOS !

Ich traue der schwedischen Justiz genauso weit, wie der US - Amerikanischen: Nämlich so weit, wie ich das Auto meiner Tochter werfen kann! In Schweden herrscht eine vielfach von der Öffentlichkeit nicht beachtete korrupte und politisierte Justiz und Polizei. Schweden ist einer der Hauptumschlagplätze für "Waren" aller Art aus den den ehemaligen Ostblockländern. Es ist eine Tummelplatz der Geheimdienste aus Ost und West. Die Morde am schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme und an der schwedischen Finanzministerin "konten" bis heute nicht aufgeklärt werden. Die heile Welt der Inga Lindström existiert nur in den Köpfen der Kitschfilm-Produzenten! Julian Assange wird im Auftrage des CIA mit vorgeschobenen, lächerlichen Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert, obwohl die angeblich "Vergewaltigte" nie eine Anzeige gegen ihn erstattet hat. Schweden macht sich zum Büttel der CIA, in dem sie Assange erst nach Schweden ausliefern lässt, um dann die Ermittlungen "überraschend" einzustellen. Bis dahin sitzt Julian Assange bereits in Guantanamo! Es erübrigt sich, über die amerikanische Justiz auch nur ein Wort zu verlieren. Die USA haben keine Institution, die auch nur im entferntesten irgend etwas mit Justiz im weitesten Sinne zu tun hat! Allenfalls Lynchjustiz! Also tut Julian Assange gut daran, den englischen Pudeln von Amerikas Gnaden nicht zu trauen und auf die Hilfe der immer selbstbewusster auftretenden Lateinamerikanischen Staaten zu setzen. Die Zeiten der Herrschaft der CIA in Latein-Amerika ist Geschichte! Zuviele Verbrechen haben die Gringos dort begangen, zuviele blutige Diktatoren an die Macht geputscht, zuviele demokratisch gewählte Präsidenten wie Salvador Allende umgebracht, als dass die USA dort auch nur noch einen Funken Glaubwürdigkeit hätten!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied der Reporters sans frontières



Sunday, August 19, 2012
Die Dummheit und die Gier ruinieren diesen Planeten!

Alter Wein in neuen Schläuchen? Nicht ganz! Neu an diesem Aufsatz ist, dass sich ein Warentermin-Spekulant, der seine Millionen an der Chicagoer Terminbörse mit der Spekulation mit Lebensmitteln verdient, Gedanken darüber anstellt, wie man künftig die erwartete Zahl von zehn Millionen Menschen ernähren soll! Ich hätte dazu einige praktische Vorschläge: 1. Geschwindigkeitsbegrenzung auf allen Strassen. 2. CO 2 Ausstoss von Fahrzeugen auf 130 mg begrenzen, alle anderen Autos verschwinden vom Markt. 3. Waren auf die Schienen. 4. Kohelkraftwerke weltweit mit Filter versehen. 5. Solar - Wind- Wasserkraftenergie fördern. 6. Sämtliche Subventionen für Agrarfabriken streichen. 7. E 10 Biosprit sofort vom Markt nehmen und verbieten. 8. Der Anbau von Pflanzen darf nur zum Verzehr für Mensch und Tier erlaubt werden. 9. Viehtransporte von mehr als 50 Km verbieten. 10. Schliessung der Warenterminbörsen und Verbot der Spekulation mit Lebensmitteln. Conclusio: Es ist genügend Essen für alle da, die Verteilung ist ungerecht und das grosse Thema des Klimawandels ist Schnee von gestern. Eine Riesen- Klima - Konferenz mit einem Null - Ergebnis, ein dummes Photo von noch dümmeren Politikern und das wars! Die verbohrtesten Farmer im mittleren Westen der USA stehen vor ihren verbrannten Maisfeldern und beten zu Gott! Gott hat aber gar nichts mit dem Elend dieser Erde zu tun, es sind die Menschen, die diesen Planeten durch ihre Dummheit und Gier ruinieren! Die weltweit operierende Agrarmafia ist mindestens so gefährlich wie die Welt - umspannende organisierte Kriminalität! Doch beide
Verbrecherorganisationen verbindet eines: Sie haben die Politiker fest im Griff! By the way: Weiss der deutsche Michel eigentlich, dass deutsche Auto- und Waffenfabriken Agrarsubventionen kassieren? Warum? Den Sinn konnte bisher niemand erklären! Ich vermute nur, dass hier der Lobbyismus wieder einmal Kapriolen schlägt!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Sunday, August 19, 2012
"Er war Jurist und auch sonst von eher mässigem Verstande". (Ludwig Thoma)

Dass Juristen zu allem fähig und zu nichts in der Lage sind, ist ein uralter Trinkspruch an den Richterstammtischen. Dass das derzeit noch gültige Grundgesetz in diesem Punkt keiner richterlichen Interpretion bedarf ist so klar, wie die Klossbrühe. Es stellen sich folgende Fragen bei dieser mehr als merkwürdigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes: 1. Wer hat das BVG überhaupt um diese Entscheidung ersucht? Die überwiegende Mehrheit der Bürger lehnt den Einsatz der Bundeswehr innerhalb Deutschlands und übrigens auch ausserhalb des Landes ab. 3. Warum entscheidet ein Verfassungsgericht, das das Grundgesetz hüten und bewahren soll, klar gegen Sinn und Geist des Grundgesetzes? 4. Was ist die Intension einer solchen Entscheidung? Wie akut ist die Gefahr eines Terroranschlages in Deutschland? Stehen die Taliban oder al-Quaïda bereits mit Panzern in Lindau, oder gar vor den Toren von Achen? Mir ist davon nichts bekannt! 5. Welchen Terroranschlag könnten die deutschen Sicherheitsapparate nicht mit polizeilichen Mitteln abwehren, wenn sie es denn wollten? 6. Welche demokratische Legitimation haben die Richter am Bundesverfassungsgericht? Sind sie von den Bürgern Deutschlands gewählt worden oder wurden sie von einem kleinen verschwiegenen Kreis von von niemand gewählten Bundestagsabgeordneten nach dem Parteienproporz in ihre Ämter berufen? Conclusio: Die letzten Hürden hin zu einer restlosen Aushebelung des Grundgesetzs gegen den erklärten Willen der Bürger sind genommen! Feuer frei auf das deutsche Volk! Und niemand wehrt sich gegen dieses himmelschreiende Unrecht! Die Mächtigen wissen ganz genau, dass sie mit den deutschen Untertanen nahezu alles machen können, ohne eine Gegenwehr befüchten zu müssen. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient! Was muss eigentlich noch alles geschehen, bis die feigen deutschen Sofa - Demokraten entdecken, dass das Grundgesetz auch das Recht auf Widerstand gegen ungesetzliche Massnamen der herrschenden Oligarchie ausdrücklich erlaubt? WEHRT EUCH !

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Friday, August 17, 2012
FREIHEIT FÜR JULIAN ASSANGE !


Die britische Regierung nimmt doch seit Bush's Pudel Tony Blair kein Mensch mehr ernst! Sie feierte ihren letzten Totentanz auf dem Rücken der Olympioniken und konnte nocheinmal von ihren eigenen Malaise ablenken! 30% der Britischen Volkswirtschaftsleistung wird durch das britische Banken - Offshore - System erwirtschaftet mit der Einladung an alle Schmutzgelder dieser Welt, die in London herrschende Hehlerei als Geldwäsche-Automaten zu benutzen! Alles spricht von der Schweizer Steuer - CD, wer spricht vom grössten Geldwäscherei - Finanzmarkt der Welt? Wenn diese ökonomische Monokultur zusammenbricht, ist die Mär vom britischen Empire Geschichte und England versinkt mit seiner überbordenden und alles zerstörenden Staatsverschuldung in den Stand eines Entwicklungslandes. Da ist es nur logisch, dass England bei jedem schmutzigen Krieg der USA dabei ist, dass es jeden Geheimdienstauftrag der CIA und des FBI willfährig Folge leistet und alle Traditionen des britischen und internationalen Rechts bricht! Hier zu sehen bei der Drohung, sogar das Wiener Abkommen über die territoriale Unantastbarkeit eines Botschaftsgeländes zu verletzten! Und das alles nur, weil die USA unbedingt Julien Assange in die Finger kriegen will, um ihn in Guantanamo verschimmeln zu lassen! Zuviele Enthüllungen über die schmutzige Politik der USA rund um den Erdball schaden der Gesundheit!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Thursday, August 16, 2012
"Deuschland haftet mit einer Billion Euro für die Rettungsschirme!" (SPD)

Das ist die Mobilisierung der menschlichen Dummheit durch die Yuppies der SPD! Es ist billige Polemik und parteitaktisches Kalkül und riecht stark nach den verdummenden Schlagzeilen der BLÖD - Zeitung! Deutschland haftet im Verhältnis zu seiner Gesamtwirschaftlichen Leistung (23%) nicht höher als Italien (18%) für die Schulden der europäischen EZB und der Rettungsschirme. Alle anderen Euro- Partner wie Frankreich usw. haften in genau derselben Höhe! Alles andere ist dummes Zeug und Panikmache! Im übrigen gibt es keine Euro - Krise, sondern eine Schuldenkrise und von der ist das angebliche "Musterland" Deutschland genauso betroffen. Die überbordenden Haushalte, die Geldverschwendung und die politische Korruption feiern doch auch in Deutschland fröhliche Urstände! In der Liste der OECD der koruptesten Staaten liegt Deutschland noch vor Italien und Frankreich! Kein Land Europas leistet sich zwei Hauptstädte, einen ausser Rand und Band geratenen Verwaltungsapparat, ein diffuses Steuerrecht aus Absurdistan und eine Kleinstaaterei aus Vor-Bismarch'schen Zeiten! Seit 1969 hat Deutschland trotz vieler Boomjahre keinen ausgeglichenen Haushalt mehr vorgelegt! Deutschland besitzt weder ein Verfassung, noch ein grundgesetzkonformes Wahlrecht, noch direkt vom Volk gewählte Ministerpräsidenten, Bundeskanzler oder Bundespräsidenten. Es erziehlt seine horrenden Exportüberschüsse mit Billiglöhnern, Leiharbeitern und ohne flächendeckende gesetzliche Mindestlöhne! Gewerkschaften als Korrektiv dieses unlauteren Wettbewerbs scheinen nicht mehr zu existieren! Eine weisungsunhabjängige Justiz hat es auf deutschem Boden noch nie gegeben! Es gäbe genügend Grund, vor der eigenen Türe zu kehren, als ständig die sachlich falsche Mär vom "Zahlmeister" Europas zu verkünden und damit auf billigen Stimmenfang zu gehen und mit der Mobilisierung der menschlichen Dummheit parteipolitische Geschäfte zu machen!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Thursday, August 16, 2012
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Anton Schlecker!

Es geht hierbei nur um drei Fragen: 1. Hat Anton Schlecker gegen die §§ 283 StGB (Konkursvergehen) verstossen, in dem er Vermögenswerte den Gläubigern entzogen hat? Dieser Nachweis ist juristisch schwer zu führen, denn die aufregenste Frage im deutschen Wirtschaftsstrafrecht ist, zu welchem exacten Zeitpunkt das Unternehmen konkurs ist! Über diese Frage diskutieren erfahrene Wirtschaftsjuristen seit Generationen. Zu diesem Thema habe ich vor Jahren eine Arbeit geschrieben und veröffentlicht: "Die strafrechtliche Relevanz einer unternehmerischen Risikoentscheidung." 2. Warum stürzt sich die Kavallerie der deutschen Justiz ausgerechnet auf Schlecker? Weil er keine Lobby hat? Weil er wehrlos ist? Weil es populär und karrierefördend ist? Weil er ohnehin in den Augen der Bevölkerung schon vorverurteilt ist? Weil er deshalb eine leichte Beute für einen Staatsanwalt ist? 3. Warum gibt es in Deutschland dann keine Regierungskriminalität? Ist Waffenhandel mit Krisenländern nicht ein Verstoss gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz? Warum werden Bänker nicht angeklagt, die ganze Volkswirtschaften und ihre eigenen Unternehmen in den Ruin treiben zum Schaden des Steuerzahlers? Warum ist die UN Resolution der Strafbarkeit von Bestechung der Abgeordneten nicht ratifiziert? Warum werden Beamte nicht strafrechlich verfolgt, die jährlich laut Bericht des Rechnungshofes bis zu 60 Milliarden Steuergelder verschwenden? Warum werden Regierungschefs nicht angklagt, die Milliarden für utopische und völlig sinnlose Projekte verschleudern? Warum darf Deutschland völkerrechtswidrige Kriege führen, ohne dass die verantwortlichen Politiker dafür zur Rechenschaft gezogen werden? Warum gibt es bis heute keine Wahlgesetz, das den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichtes entspricht? All diese Fragen und viele weitere sind leicht zu beantworten: Weil Deutschland keine weisungsungsunabhängige Justiz hat und es eine unabhängige Justiz auf deutschem Boden noch nie gab! Aus diesem Grunde rate ich zur grossen Vorsicht bei einer populistischen Vorverurteilung des Kaufmanns Anton Schlecker!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Sunday, August 12, 2012
Kein flächendeckender gesetzlicher Mindeslohn in Deutschland!

Und genau deshalb ist das ganze chauvinistische Gewäsch vom deutschen Exportweltmeister eine dreiste Lüge. Diese Exportüberschüsse subsummiert man unter unlauterem Bewerb und ungerechtfertigter Bereicherung! Diese Exportüberschüsse können nur duch Dumpinglöhne, durch Leiharbeit, durch Billiglöhner und vom Steuerzahler subventionierte Hungerlöhne erwirtschaftet werden. Neun Millionen deutsche Arbeiter erniedrigen sich dafür und die Gewerkschaftsbonzen werden in ihren Limousinen zum Tee ins Kanzleramt chauffiert! Mit diesen deutschen Exportüberschüssen werden ganze Volkswirtschaften ruiniert, die dann wieder von Banken "gerettet" werden. Und wer rettet die Banken? Wieder der Steuerzahler!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
Sunday, August 12, 2012
In Frankreich gehen die Uhren anders.

Bevor die Regierung ein so wichtiges Gesetz wie die Zustimmung zum Fiscalpackt in das Gesetzgebungsverfahren einspeist, muss der Verfassungsrat darüber abstimmen, ob das Gesetz überhaupt verfassungskonform ist oder ob es vorher einer Verfassungsänderung bedarf. Nun, der Verfassungsrat, in der die Gaullisten die Mehrheit besitzen und in dem auch alle ehemaligen Staatspräsidenten Sitz und Stimme haben, hat dem geplanten Gesetz zugestimmt. Nun kann die Regierung Ayrault das Gesetz in die Nationalversammlung und dann in den Sénat, der zweiten Kammer des französischen Parlamentes, einbringen. Erst wenn beide Institutionen dem Gesetz zustimmen, kann der Staatspräsident das Gesetz durch seine Unterschrift in Kraft setzen. Bleibt noch am Rande zu erwähnen, aber das interessiert in Deutschland wenig, dass alle Députierten der französischen Nationalversammlung, des Senates, des Verfassungsrates und auch der Präsident der Republik in direkter Wahl in zwei Wahlgängen mit Stichwahl nach dem Mehrheitswahlrecht vom ganzen französischen Volk gewählt werden.

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Saturday, August 11, 2012
Gestohlene CD aus der Schweiz? Ein Abgrund an Heuchelei!

Geldwäsche hat nichts mit Steuerhintziehung zu tun! Dies sind zwei grundverschiedene Straftatbestände. Dass die Schweiz, Singapur und England mit seinen Offshore - Plätzen ein Eldorado für beide Arten von schmutzigem Geld ist, ist längst bekannt und keine Regierung der Welt hat auch nur das geringste Interesse daran, dies zu ändern. Dass aber ausgerechnet die USA und Deutschland sich als Moralapostel im Kampf gegen die Geldwäsche aufspielen, ist ein Treppenwitz der Geldgeschichte! Nirgends ist es leichter, schmutziges Geld in den legalen Wirtschaftskreislauf einzuspeisen, wie in den USA und gerade auch in Deutschland, wie gestern Abend ein sehr guter Bericht von MONITOR plastisch dargelegt hat. Die Wahrheit ist ganz einfach: Ohne das schmutzige Geld der Blutdespoten, der Drogenbarone, der Waffenschieber und der Mafia würden ganze Volkswirtschaften zusammenbrechen. Oder glaubt allen ernstes noch irgend jemand die Mär, dass die Oma ihr sauer erspartes Kleingeld in die Staatsanleihen von korrupten und bankrotten Staaten investiert? Die ausser Rand und Band geratenen Haushalte der Staaten werden durch Billionen von schmutzigem Geld finanziert! Das ist die bittere Wahrheit. Und daher will niemand etwas gegen die Offshore-Plätze unternehmen! Eine ganz andere Sache ist das Phänomen der Steuerhinterziehung. Deutschland und Frankreich spielen hier ein besonders verlogenes Spiel! Da die Haushalte nicht mehr in den Griff zu bekommen sind, weil Politiker im Traum nicht daran denken, Subventionen abzubauen und an ihrem Verwaltungsapparat aus Absurdistan hängen, wie ein chronischer Ausschlag, werden die verdeckten und offenen Steuern und Abgaben in astronomische Höhen bis zu 80% der Einkommen aufgeblasen. Der Bürger merkt es gar nicht, aber bei jeder seiner Tätigkeiten, egal ob er arbeitet oder nur aus dem Haus geht, hält der Staat die Hand auf! Der Staat sitzt immer mit am Tisch! Da ist die Versuchung gross, seine Kröten vor der Krake Staat in Sicherheit zu bringen. Man hinterzieht Steuern. Das ist zum Volkssport geworden. Und wie wehrt sich der Staat dagegen? Nein, nicht mit einer sparsameren Haushaltsführung, sondern mit einer eigenen Straftat: "Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen hat.. ankauft oder sonst sich von einem Dritten beschafft... ,um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft." § 259 StGB (Hehlerei) Nichts anderes ist der Ankauf von gestohlenen Daten aus der Schweiz! Überraschend ist für Insider der Materie, wie selektiv die Auswertung der Daten durch die Staatsanwaltschaften ist. Wichtige Namen aus Politik, Justiz, Verwaltung und Ministerien, die auch Steuern hinterzogen haben, erscheinen nicht in den Ermittlungsakten! Hehlerei, politische Korruption und eine weisungsabhängige Staatsanwaltschaft machen diesen Abgrund an Heuchelei erst möglich!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Friday, August 10, 2012
Patenschaft für Journalisten bei Reporters sans frontières

Ich lade alle Journalisten und Autoren, die an Politik und Zeitgeschehen interessiert sind, auf meine Journalistenseite bei facebook ein! Als Journalist, Buchautor und Mitglied von Reporters sans frontières bin ich sehr interessiert an einem sachlichen Gedankenaustausch mit Niveau. Ich übernehme auch gerne für geeignete Personen die Patenschaft für eine Mitgliedschaft bei der französischen Mutterorganisation von Reporters sans frontières!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Autor
Mitglied von Reporters sans frontières
Friday, August 10, 2012
Geburtstag ? Keine Ahnung!

Liebe Freunde, da ich keine Geburtsurkunde besitze, also keinen Stammbaum wie ein Rasseköter habe, und ich nicht weiss, wann, wo, von wem und warum ich geboren wurde, habe ich es mir einfach zur Gewohnheit gemacht, im August zu feiern! Der Tag ist eigentlich egal! Neben mir steht eine Flasche Johnny Walker und ich bin alleine nur mit Euch zusammen! Mir reicht das! Was will der Mensch nach ungefähr 70 Jahren mehr, als eine Handvoll lieber Menschen um sich herum? In diesem Sinne fühle ich mich nicht als Verlierer des Lebens sondern als ein Gewinner! Das Leben hat mir mehr gegeben als genommen! Ich musste mich seit dem Tag meiner Geburt alleine durchs Leben schlagen! Voilà, das ist nun aus mir geworden! Ich umarme Euch alle mit überschäumendem südfranzösischem Herzen und ich verfluche die ganze bigotte Brut der Familien Kähni und Augenstein! Sollen Euch eure Lügen eines Tages im Halse stecken bleiben! Irgendwann werdet auch ihr merken, dass man Geld nicht fressen kann!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Autor
Mitglied von Reporters sans frontières
Friday, August 10, 2012
Helmut Schmidt

Ein alter schwerhöriger kettenrauchender Mann, an einen Rollstuhl gefesselt und auf seinen Stock gestützt, fesselte gestern Abend mit sparsamem Gesten und bedächtigen Worten, die aber wie Peitschenhiebe durch die politischen Lande fuhren, eine ganze Nation an dïe Fernsehgeräte. Der frühere Abgeordnete Schmidt-Bergedorf oder auch Schmidt-Schnauze genannte Bundeskanzler Helmut Schmidt las den europäischen Krämerseelen die Leviten. Es war wie Balsam auf die Seele der waidwunden Vollblut - Europäer. Ein fast 94 jähriger Mann, der das ganze Elend des III. Reiches und den II.Weltkrieges erleiden musste, tat das, was offensichtlich heute in Vergessenheit zu geraten scheint. Europa als ein Geschenk des Himmels für den Frieden und die Freiheit der europäischen Bürger, ist die Quintessenz eines langen und an Erfahrung reichen Mannes. Diese Worte hört man von den Politikern Europas nur noch selten, denn es fehle ihnen an einer europäischen Sozialisierung, am geschichtlichen Verständnis für die grossartige Idee Europas und an einer Strategie, wie man Europa weiter entwickeln könne. Taktik im politischen Tagesgeschäft will Helmut Schmidt den Politikern gar nicht absprechen, doch eine grosse Strategie, eine Begeisterung für Europa? FEHLANZEIGE! Vor allem schrieb Helmut Schmidt nach der zweiten Schachtel Zigaretten den Deutschen ins Stammbuch, sollten sie damit aufhören, sich als der "Zahlmeister" Europas aufzuspielen. Mit diesem wilhelminischen Geschwätz würden nur alte Resentiments gegen die Deutschen wieder heraufbeschworen, wie ja in vielen Medien der südlichen Länder schon zu beobachten ist. Es gibt keine Euro - Krise, ist einer seiner Kernsätze. Was gegenwärtig Europa durcheinanderschüttelt ist ein Schuldenkrise der Länder und davon ist Deutschland nicht ausgenommen. Auch Deutschland verletzt mit seiner überbordenden Staatsverschuldung von über 85% des BIP die selbst gesetzten Maastrichtkriterien von einer vorgeschriebenen Veschuldungsobergrenze von 60% ständig. Von alleiniger Haftung der Deutschen für die Schulden anderer Euroländer kann überhaupt nicht die Rede sein. Das viel gescholtene Italien haftet im Vergleich zur Wirtchaftsleistung in gleicher Höhe für die Schulden anderer Länder. Ein grosser Fehler sei es gewesen, so Hemut Schmidt, die Briten in Europa aufzunehmen. Ebenso die inflationäre Aufnahme von 27 Staaten in Europa. Ausserdem lähmt eine fehlende Verfassung und eine demokratische Struktur der europäischen Verwaltung den gesamten dringend notwendigen Entscheidungsbedarf. Natürlich wurden grosse Fehler bei der Aufnahme von Ländern in die Eurozone gemacht, doch dem vom "SUPEREXPERTEN" Söder verlangten Rausschmiss Griechenlands erteilte Helmut Schmidt eine klare Absage. Sein kosmopolitischer weltumfassender Sachverstand, gekleidet in bescheidene aber mahnende Worte klangen wie das Rauschen eines Jungbrunnens in der unendlichen Wüste der menschlichen Dummheit!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Wednesday, August 08, 2012
Ein Gedicht von Kurt Tucholsky an die Deutschen!

Immer raus mit der Mutter ... !

Verdumpft, verengt, verpennt, blockiert,
so geht das seit zehn Jahren.

Wie sind die Deutschen dezimiert,
die einst von Goethe waren!
Ein Mittel gibts – und das ist rar.
Das Mittel das ist dies:
Mensch, ein Mal auf dem Buhlewar!
Mensch, ein Mal in Paris!

Als Ludendorff einst Lüttich nahm
und nachher nicht mehr rausfand –
Welch Tag für ihn! Der Brave kam
zum ersten Mal ins Ausland.
Man denk ihn sich mit Schnurrbarthaar,
mit Orden, Helm und Spieß,
Mensch, ein Mal auf dem Buhlewar!
Mensch, ein Mal in Paris!

Hannover-Süd und Franken-Nord.
Der Horizont wird kleiner.
Von Hause kommen wenige fort
und in die Welt fast keiner.
Ich wünsch der Angestelltenschar
statt brandenburger Kies:
nur ein Mal auf dem Buhlewar!
nur ein Mal in Paris!

Da draußen kümmert sich kein Bein
um eure Fahrdienstleiter.
Ihr könnt Hep-Hep und Hurra schrein:
die Welt geht ruhig weiter.
Die Völker leben. Freude lacht.
Wir stehn in letzter Reihe.
Was sich bei uns so mausig macht,
das sollte mal ins Freie!
Den Richtern, Bonzen, ja, sogar
Herrn Hitler wünsch ich dies:
Mensch, ein Mal auf dem Buhlewar!
Mensch, ein Mal nach Paris –!


Theobald Tiger
Die Weltbühne(Kurt Tucholsky)

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Sunday, August 05, 2012
Die Krönung des ganzen vollzog die V. Zivilkammer des Landgerichts Konstanz!

Anlässlich eines Erbschaftstreites meinten diese Unabsetzbaren, ihren geschätzten Kollegen, Rechtsanwalt Walter Kähni, früher Sonderführer - Z und Chef der Gegenspionage der Abwehr Wehrmacht im Militärbezirk C (Nord - Ost - Frankreich) in Dijon und steckbrieflich gesuchter Kriegsverbrecher auch noch in Schutz nehmen und mir Moral blasen zu müssen! Hinter dem Richertisch im Blahrersaal des Landgericht Konstanz am Bodensee waren fein säuberlich alle Direktoren des Landgerichts mit Porträtfotos ausgestellt! Nur einer fehlte: Das Foto des Landgerichtsdirektors Ernst Schleyer, der einen Richerkollegen bei der Gestapo als "politisch unzuverlässig" denunzierte, um an dessen wunderbare Wohnung zu kommen. Sein Sohn, der SS - Untersturmführer Hans Martin Schleyer kehrte nämlich gerade von seiner Stelle am Reichsprotektorat Böhmen und Mähren aus Prag zurück und war auf Wohnungssuche! Und solche Talare wollen uns Moral blasen? "Das zufällig bestandene zweite Staatsexamen, den Professor ein bisschen verwirrt, der Erwerb einer Robe bei der Hans Soldan Stiftung und aus Kätchen Müller wird die Stellvertreterin Christi auf Erden!" ( Kurt Tucholsky )

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Friday, August 03, 2012
Der investigative Journalismus ist tot!

Was früher investigativer Journalismus bedeutete, wird heute als lächerliche Verschwörungstheorie abgetan! Mindestens 50% meiner Reportagen finden keine Medien, die bereit sind, sie zu drucken! Da ich aber diese oft jahrelangen aufwändigen Recherchen nicht einfach in den Müll werfen will, veröffentliche ich sie, in eine nicht justiziable fictive Rahmenhandlung gehüllt, in meinen Politthrillern. Selbst dort gibt es noch verbohrte Heile - Welt - Apologeten, die diese wahren Politthriller als Verschwörungstheorie und "feuchte Altmänner-Träume" abtun. Die Welt ist nicht schwarz oder weiss, die Welt ist verdammt grau. Wenn auch nur die Hälfte der Wahrheit über die täglichen wundersamen Ereignisse in der Welt das Licht der Öffentlichleit erblicken würde, dann gäbe es Massenunruhen! Ich habe zum Beispiel fünf Jahre lang in den französischen Archiven der Résistance nach der Tätigkeit meines ehemaligen Adoptivvaters im II. Weltkrieg geforscht. In Deutschland bekam ich von der entsprechenden Bundesbehörde für ehemalige Wehrmachtsangehörige einen schlecht gefälschten und unvollständigen Auszug aus seiner Wehrmachtsstammrolle, die angeblich in den Kriegswirren verloren gegangen sei. Rechtsanwalt Walter Kähni war aber Mitglied des NS - Rechtswahrerbundes, SA - Truppführer und Mitglied des NS - Studentenbundes. Ausserdem war er im III. Reich Richter und Staatsanwalt. Und dieser hochqualifizierte Akademiker und treues Parteimitglied soll laut Auskunft dieser Bundesbehörde Sanitätsfeldwebel gewesen sein, wie mir dieser Auszug einer angeblich verloren gegangenen Wehrmachtsstammrolle weismachen wollte? Das mochte ich nicht glauben. Ergo forschte ich jahrelang in den französischen Archiven und siehe da: Sanitätsfeldwebel? Pustekuchen! Walter Kähni war im Range eines Sonderführer - Z (Oberleutnant) Chef der Abteilung Gegenspionage der Abwehr Wehrmacht im Militärbezirk C (Nord- und Ost - Frankreich)in Dijon. In seinem Verantwortungsbereich wurden mindestens 7.000 Juden und Mitglieder der Résistance in die Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, Ravensbrück und Auschwitz deportiert und wurden dort jämmerlich umgebracht. Fünf englische Agentinnen, die hinter der Front abspangen, wurden von der Abwehr Wehrmacht aus Dijon verhaftet und in das KZ - Natzweiler- Struthof verbracht, wo sie sofort mit Phenolspritzen hingerichtet wurden. Der ehemalige Sonderführer - Z und Chef der Abteilung Gegenspionage der Abwehr Wehrmacht Walter Kähni wurde daraufhin vom Militärbefehlshaber der französischen Besatzungszone als Kriegsverbrecher gesucht. Nun erklärt sich auch, warum er sich bis 1948 vor den Franzosen verstecken musste! Bis, ja bis eines schönen Tages ein ehemaliger Kriegskamarad, der SS - Oberführer und Oberst der Geheimen Feldpolizei in Dijon, Willi Kriechbaum bei uns zu Hause auftauchte. Der war, wie viele andere SS - Schergen bei der Organisation Gehlen in Pullach bei München untergekommen. Diese Organisation nennt sich heute stolz Bundesnachrichtendienst (BND). Und diese Organisation hat die Akten und Wehrmachtsstammrolle des Herrn Walter Kähni fein säuberlich "geputzt" und ihn zum harmlosen "Sanitätsfeldwebel" degradiert. Und so stand einer veritablen Nachkriegskarriere als hochangesehener Rechtsanwalt und Politiker nichts mehr im Wege! Ich recherchierte diese Geschichte und bot sie verschiedenen Zeitungen und Magazinen an. Fehlanzeige! Resultat: Meine als Politthiller verkleidete Reportage heisst nun TOSCA!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Friday, August 03, 2012
Frankreich baut 65.000 Stellen im Staatsapparat ab!

Und wann baut Deutschland seinen Bürokratenstadel ab? Wann werden die vielen Panzerlimousinen eingestampft? Wann wird der Regierungssitz in Bonn aufgelöst? Wann werden die vielen Parlamentarischen Staatssekretäre abgeschafft? Wann gibt es ein Gesetz wegen Amtspflichtverletzung von jährlich 60 Milliarden verschwendeten Steuergeldern? Wann werden die 16 überflüssigen Bundesländer samt Länderbehörden und Parlamenten abgeschafft? Wann werden die 95.000 Zivil - Beamten der Bundeswehr abgeschafft? Wann werden überflüssige Ministerien aufgelöst oder zusammengelegt? Wann werden die Auslandseinsätze der Bundeswehr in aller Herren Länder beendet? Wann verzichten die deutschen Minister auf ihre Abgeordnetendiäten und auf 30% ihrer Ministergehälter wie in Frankreich? Wann wird in Deutschland endlich eine Verfassung nach 146 GG vom Bürger für die Bürger geschaffen? Wann wird der Konkordatsvertrag mit dem Vatikan Acta Apostolica Sedis 25 Reichsgesetzblatt 389 ff von 1933 mit dem heiligen Stuhl in Rom gekündigt? Wann wird die Weisungsbefugnis der Justizminister an die Generalbundesanwälte und Generalstaatsanwälte der Länder abgeschafft? Wie lange noch? Wann wird Deutschland endlich ein demokratischer Rechtsstaat?

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Thursday, August 02, 2012
Wo brodelt es in Frankreich?

An den Stränden zwischen Honfleur und Biarritz? An der französischen Riviera von Menton bis hintunter nach Perpignan? NICHTS brodelt hier ausser die Diskotheken und zahlreichen Open Air Festivals! Hollande ist auf dem richtigen Weg! Natürlich ist er zweite Wahl und ein Kompromisskandidat, aber er ist im Gegensatz zu Sarkozy menschlich bescheiden und sachlich zurückhaltend! Auf jeden Fall ist er nicht der Pudel von Frau Merkel, genausowenig wie Herr Monti! Die Zeiten des deutschen Chauvinismus in Europa haben wir Franzosen satt, satt, satt! Frau Merkel redet immer vom sparen (bei anderen). Wann spart Deutschland an seinen überbordenden Staatsausgaben, an seinen jährlich 60 Milliarden Verschwendung von Steuergeldern(Bericht des Bundesrechnungshofes), an seinen parlamentarischen Staatssekretären, an seinen zwei Regierungssitzen? Wann hat Deutschland zum letzten Mal einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt? Sie wissen es nicht! Gut! Ich sage es Ihnen: Es war 1969! Also hört auf, den möglicherweise untauglichen Versuch von Präsident Hollande, zu kritisieren, seine Haushalte in Ordnung zu bringen und Steuergerechtigkeit herszustellen! Vielleicht wird er scheitern? Kann sein! Aber er hat es versucht, Deutschland macht nicht einmal den Anschein eines Versuches! Selbst in wirtschaftlichen Boomzeiten müssen 40 Milliarden Euro Kredite aufgenommen werden, um überhaupt die verschwenderischen Staatsausgaben und den Bürokratenstadel zu finanzieren!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor


Thursday, August 02, 2012
Deutschland diskutiert! Frankreich macht es!

Während deutsche Politiker diskutierten und lamentierten, beraten, streiten und dümmliche Interviews geben, eine panische und kopflose Reaktion nach der anderen über den ESM, den Fiscalpakt,über das Sparen (der anderen) vor aller Öffentlichkeit ausbreitet, die Nachrichten nur noch von Geld, Geld und nochmals Geld beherrscht werden, handelt Frankreich still und leise. Gestern wurde die Finanztransaktionssteuer, die es übrigens auch in vielen anderen Ländern Europas schon längst gibt, für alle Aktiengeschäfte von Grossbetrieben mit einer Bilanzsumme von über einer Milliarde Euro still und leise eingeführt. Diese Steuer alleine spühlt etwa sieben Milliarden Euro in die Staatskassen. Die Vermögens- und Einkommensteuer wurde für Vermögen und Einkommen von über einer Million Euro auf 75% erhöht. Die Nationalitätssteuer erfolgt im nächsten Schritt. Das heisst, jeder der einen französischen Pass besitzt, egal in welcher Steueroase er lebt, versteuert sein weltweites Einkommen in Frankreich. Die Kapital- und Landflucht ins Ausland wird daher bald sinnlos. Der Abzug der Truppen in Afghanistan läuft vereint mit den Italienern und Spaniern zügig. Erst gestern wurde ein ganzes Regiment der 92. Infantriedivision aus dem Land am Hindukusch abgezogen, eine gesamte Provinz wurde den afghanischen Truppen überlassen. Nur 200 Soldaten werden noch als schnelle Eingreiftruppe in Kabul belassen. Die Provinz Kapisa wird bis Ende 2012 geräumt sein. 87 tote französische Soldaten sind für diesen dümmsten aller Kriege genug! Über all das diskutiert in Frankreich kein Mensch. In den 45 Minuten dauernden Abendnachrichten sind diese Entscheidungen nur eine Kurzmeldung wert. Es gibt in Frankreich keine Hysterie über den Fiscalpakt, über Eurobonds oder über den Euro, das französische Volk ist im Urlaub. Und wenn nicht, würde dies auch kein Mensch interessieren. Dieses Durcheinaner, diese Hysterie, diese Weltuntergangsstimmung über der Euro, dieses stundenlange abendfüllende Geschwätz von sogenannten "Experten" in allen möglichen Medien, wie es in Deutschland zu beobachten ist und alles zu beherrschen scheint, ist den Franzosen völlig fremd! Die Worte "Angst" und "Krise" sind dem Franzosen wesensfremd. Na und? Im Herbst wird es ein Sparpacket der Regierung geben, das alle Behörden, Beamten und sonstige Priviligierte hart treffen wird. Da ist noch genug Zeit, um zu demonstrieren, jetzt ist Urlaub. Frankreich ist am Meer und es gibt reichlich zu essen und zu trinken. Frankreich hat gute Freunde und steht nicht alleine da in Europa, denn Spanien und Italien stehen fest an seiner Seite. Vive la France!


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Thursday, August 02, 2012
Deutschland wird von Lobbyisten aus allen Branchen regiert!

Selbst der phlegmatischste deutsche Michel kapiert langsam, dass irgendetwas nicht stimmen kann in seiner heilen Welt des "freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates". Diese abgedroschene Phrase wird von den Politikern wie eine Monstranz vor sich hergetragen und dient nur einem einzigen Zweck: Der Vertuschung der wahren Machtverhältnisse in Deutschland. Diese Republik wird nämlich längst nicht mehr von niemand gewählten Abgeordneten nach verfassungswidrigen Wahlgesetzen in die Parlamente geschobenen Parteisoldaten regiert, sondern von Lobbyisten aller Branchen, die teilweise schon in den Ministerien sitzen und für ihre Unternehmen die Gesetze schreiben. Lesen Sie dazu den erschütternden Bericht des Portals Lobbypedia! Man fällt von allem Glauben ab!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
Tuesday, July 31, 2012
Hat denn niemand mehr die Lehren von John Maynard Keynes gelesen?

Wenn man die Politiker, die vielen
selbsternannten "Experten", Europa-Kommisionsmitglieder und die deutsche Bundeskanzlerin so fahrlässig daher reden hört und sich das ganze wirre Durcheinander der sich überschlagenden Meldungen über den EURO in allen Nachrichten betrachtet, wähnt man sich in in einer Irrenanstalt. Jeder hat angeblich den vollen Durchblick und dünkt sich im Besitz der einzigen Wahrheit, egal ob Physiker, Pfaffen, Berufspolitiker, Stubenmaler, Bürgermeister, Bundeswehr-Ärzte oder noch schlimmer, Juristen! Dabei möchte ich wetten, dass noch keiner dieser Fabulierer, die in jedes Mikrophon husten, das ihnen in den Hals geschoben wird, auch nur den Namen des grossen Ökonomen John Maynard Keynes jemals gehört oder gar seine Schriften je gelesen hat! Wie man Länder mit Dumpinglöhnen und fehlendem flächendeckendem Mindestlöhnen mit Waren überschwemmt und den dortigen Handel in den Ruin treibt, ja, das weiss die deutsche Bundeskanzlerin sehr gut! Wie man den ruinierten Ländern auch noch mit Milliarden - Waffen - Verkäufen den Rest gibt, das beherrscht die deutsche Handlungsreisende der Waffenlobby perfekt. Dass man den so ruinierten Ländern auch noch Sparauflagen macht, die eine Rezession erst vollständig zur Blüte bringt und die Menschen erst recht ins Elend treibt, ja, dieses Kapitalisten - Einmaleins hat die ehemalige FDJ - Sekretärin und CDU - Blockflöte an der Brust ihrer Westgenossen aufgesogen. Dass man aber bei jedem noch so notwendigen Sparhaushalt gleichzeitig ein Investitionsprogramm starten muss, um den von Rezession geplagten Menschen wieder zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen, dieser Teil der Lehren von John Maynard Keynes muss irgendwo im Bermuda-Dreieck des Mittelklasse - Managements des Kanzleramtes verschütt geangen sein! Vom Kabinett ist da keine Hilfe zu erwarten, es wäre in jeder Geisterbahn auf der Kirmes besser aufgehoben. Was der Rest der"Experten" aus Europa beisteuert, ist bemitleidenswert. Mit jedem dummen Gewäsch in jede dumme Kamera wird die selbst verschuldete Euro - Krise nur noch verschlimmert. Irgendwann haben es diese Schwätzer so weit gebracht, dass uns allen erst der Euro und schliesslich die grossartige Idee von einem vereinten Europa in Frieden und Freiheit um die Ohren fliegt. Und niemand will es dann gewesen sein! Denn die Wichtigtuer wollen für alles die Verantwortung tragen, aber haften für nichts! Und wieder wird Voltaire recht behalten, als er sagte: "Geschichte ist die Lüge, auf die sich die Historiker geeinigt haben!"

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Monday, July 30, 2012
Gezwungen, sich zu verkaufen? Das journalistische Prekariat!

Die Menschen wundern sich heute über den journalistischen Einheitsbrei, der über sie ausgegossen wird. Die Ursachen sind hier zu nachzulesen. Es gibt heute nur noch drei Arten von Journalisten: 1. Das Journalisten-Prekariat, das für ein paar Kröten jeden verlangten Mist schreibt, 2. Die Kriegsberichterstatter, die für ein paar verkauften Zeilen oder Filmchen ihr Leben riskieren, oder 3. Die TV - Beamten, die sich für viel Geld als Hofschranzen der Medienzaren und der Mächtigen im Lande verdingen.

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
Monday, July 30, 2012
Traue keinem Bericht in den Medien, den du nicht selbst gefälscht hast!

BEISPIEL: Im Internet kursiert immer noch ein Bild, das den heutigen Papst Benedict XIV. als Kaplan mit Hitlergruss zeigt. Tatsächlich zeigt das wahre Bild von Kaplan Ratzinger, wie er nach katholischen Riten beide Arme hebt, um die Gläubigen zu segnen. Die englische SUN hat daraus folgendes gemacht: Sie hat die linke Hälfte des Bildes weggeschnitten, sodass der erst 1950 zum Priester geweihte Ratzinger nun da steht, als ob er schon im III. Reich im vollen Ornat den Hitlergruss zeigte! Das ist eine derartige plumpe und unanständige Fälschung und hat mit seriösem Journalismus rein gar nichts mehr zu tun! Diese ganze Fälschung der SUN wurde noch gekrönt mit der fetten Überschrift: "God's Rottweiler!" Das ist keine gute Presse, das ist keine schlechte Presse, das ist überhaupt keine Presse! Das ist eine Beleidigung der Fische, die in solches Papier eingewickelt werden!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
Monday, July 30, 2012
Zitat Prof. Dr. Hans Hermann von Arnim

"Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat, er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat, er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat und sie üppig zu versorgen - mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem freien Willen der Bürger hervorgegangen!"

Prof.Dr. Hans Herbert von Arnim
Professor für öffentliches Recht und Verfassungsrecht


Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières

Thursday, July 26, 2012
Prof. v. Arnim: "Naive Berufsoptimisten, die noch an eine Demokratie glauben."

Was soll ich dazu noch sagen? Herr Prof. v. Arnim bestätigt in einem Satz all das, was ich in tausenden von Artikeln, Blogs, Kolumnen, Aufsätzen und in meinen Büchern wie STAATSSTREICH VON OBEN (2003), DIE TOTENGRÄBER DER DEMOKRATIE (2010) und WEHRT EUCH (2011) geschrieben habe. Wer heute in Deutschland noch daran glaubt, dass er in einem freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat lebt, ist entweder grenzenlos naiv oder er ist bereits Teil dieses Oligarchensystems. Erst heute wurde das deutsche Wahlrecht erneut vom BVG als verfassungswidrig verworfen. Die Pharaonen verteidigen ihr System und ihre Privilegien mit Zähnen und Klauen und fürchten eine vom Volk beschlossene Verfassung gemäss Art. 146 GG wie der Teufel das Weihwasser! Ja, warum denn wohl?


Monsieur Rainer
Wednesday, July 25, 2012
Gefahr eines Militärputsches in Spanien?

Diese Meldung kann ich weder bestätigen noch dementieren. Die Zeit der alten Franco - Generalkapitäne ist vorbei. Die jungen Offiziere sind NATO - geschult, stehen treu zu König Juan Carlos, haben mit ihm zusammen die Militäracademien besucht und sind weitgehend demokratisiert. Ich kann mir einen Militärputsch in Spanien eigentlich nicht mehr vorstellen. Es mag aber durchaus sein, dass das rigide Sparprogramm der Regierung bei den Militärausgaben Unzufriedenheit beim Militär ausgelöst hat. Sollte jemand bessere Informationen haben als ich, bitte ich gerne um eine Korrektur meiner Einschätzung!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières

Tuesday, July 24, 2012
SPD: Die Heuchelei auf die Spitze getrieben!

Wer mich kennt, weiss wie schwer es mir persönlich fällt, den deutschen Bundesfinanzminister in Schutz nehmen zu müssen. Es ist jedoch Aufgabe eines seriösen Journalisten, niemals Partei zu ergreifen und neutraler Beobachter und Chronist zu sein. Die Kritik von Herrn Dr. Schäuble an den Ausfällen von Sigmar Gabriel ist berechtigt. Wer, wie die SPD im Jahre 2003 mit einem semantischen Wortungetüm wie das "Investitionsmodernisierungsge​setz" jegliche Kontrolle über Banken und Hedgefonds aufgegeben hat, damit die Auswüchse und Perversitäten einer ausser Rand und Band geratenen Finanzindustrie erst möglich machte, der sollte es tunlichst vermeiden, heute aus schierer Wahlkampftaktik gegen die Finanzindustrie zu polemisieren. Dasselbe gilt im übrigen auch für das unanständige und wehleidige Geschwätz der SPD von der Schere zwischen arm und reich. Die Sozialdemokraten wollen dem deutschen Michel doch allen ernstes weissmachen, dass dies ausschliesslich auf die unsoziale Politik der aktuellen Regierung zurückzuführen sei. Zur Erinnerung an die Vergesslichen: Es war die SPD, die die Hartz Gesetze eingeführt und damit Millionen von Menschen an den Bettelstab gebracht hat. Es war die SPD, die es bis heute zulässt, dass neun Millionen Arbeitnehmer mangels flächendeckendem gesetzlichen Mindestlöhnen zu Billiglöhnern wurden, die ohne Zuschüsse aus Steuergeldern nicht einmal die Chance hätten, über die Armutsgrenze zu kommen. Es war die SPD, die völkerrechtswidrige Angriffskriege auf dem Balkan und in Afghanistan begonnen hatte und sie stimmt bis heute jeder Mandatsverlängerung zu. Es war der damalige Chef des Bundeskanzleramtes Steinbrück, der jahrelang das Angebot der Amerikaner ausschlug, einen unschuldig in Guantanamo einsitzenden deutschen Staatsbürger türkischer Herkunft wieder in Deutschland aufzunehmen und damit dessen Leiden um Jahre verlängert hat. Diese SPD hat in inniger Verbundenheit mit den höchsten Gerwerkschaftsfunktionären das Elend der deutschen Mittel - und Unterschicht, sowie dieses Bankendesaster erst möglich gemacht und rechnet heute mit ihrer billigen Polemik mit dem kurzen Gedächtnis der deutschen Sofa-Demokraten. In Frankreich würde man solche Pseudo - Sozialdemokraten "Les gauche Caviar (die linken Kaviarfresser)" nennen. Ich rufe der SPD und ihren Sympathisanten mit Günter Grass zu: "Haltet das Maul und sauft euren Rotwein!"

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Tuesday, July 24, 2012
Die syrische Tragödie!

Die Lage in Syrien spitzt sich dramatisch zu! Auf das Militär kann sich der Assad - Clan nicht mehr zu 100%verlassen. Zahlreiche Generäle sind mit ganzen Truppenteilen desertiert. Ob aus schierem Opportunismus, aus Angst vor der sich abzeichnenden Niederlage, oder gar aus Überzeugung, ist schwer auszumachen. Deshalb haben sich alawitische Milizen in abenteuerlichen Uniformen und Turnschuhen, aber schwerbewaffnet daran gemacht, die Häuser in Damaskus zu durchsuchen und jeden Bewohner sofort zu killen, der auch nur im Verdacht steht, eventuell nicht regimetreu zu sein. Es ist ein unfassbares Gemetzel. In der Wirtschaftsmetropole Aleppo wird heftig gekämpft. Die syrisch-libanesische Grenze ist in grosser Gefahr! Die syrische Armee beschiesst die libanesischen Dörfer im Grenzgebiet! Dabei werden viele Flüchtlinge, die sich dort in Strömen in Sicherheit bringen wollen und auch viel Libanesen tödlich getroffen. Ein Blutbad kündigt sich an. Der ohnehin instabile Zedernstaat Libanon droht im Chaos zwischen der iranisch finanzierten Hisbollah, den syrischen Flüchtlingen, den Palästinensern und den rachsüchtigen syrischen Geheimdienstschergen, die dort eingesickert sind, zu versinken. Von allen Seiten wird Öl ins Feuer gegossen. Aufständische Syrer, Geheimdienste unklarer Genese, Waffen aus den arabischen Emiraten, russische "Berater", desertierte syrische Soldaten, kochen ein blutiges Süppchen, das nur noch schwer zu durchschauen ist. Auf Journalisten wird gezielt Jagd gemacht, niemand hat gerne Zeitzeugen bei diesem schaurigen Spektakel! Ein Hauch von fin de siècle wabert durch diesen mörderischen Konflikt. Und niemand weiss genau, wer mit wem, welche Fäden zieht. Es ist die hohe Zeit für Gerüchte, Spekulationen und ein gefundenes Fressen für alle paranoiden Verschwörugs - Theoretiker dieser Welt! Die deutschen TV - Beamten kommentieren aus dem gut klimatisierten ARD Studio in Kairo aus sicherer Entfernung die Filme von Aljazeera und Al-arabia und versuchen damit den Hauch einer Authenzität dem deutschen Zuschuer zu vermitteln! Der geübte Zuseher ahnt, dass dies nur Informationen vom hören - sagen sind! Was in Syrien wirklich geschieht, weiss kein Mensch! Nur eines ist klar: Es ist fürchterliches Blutbad!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Monday, July 23, 2012
Ihr Heuchler und Pharisäer !

Das ist ja infam! Der deutsche Bundesfinanzminister bettelt heuchlerisch im Bundestag um die Zustimmung für die "armen" Spanier, wohl wissend, dass die armen Spanier nicht einen Cent von diesen Hilfsgeldern erhalten werden, sondern es lediglich darum geht, den durch eine Spekulationsblase in Schieflage geratenen Banken und Immobilienfonds zu Hilfe zu eilen. Gleichzeitig pocht der Bunderat in inniger Niedertracht auf "strengen" Sparauflagen für die Spanier! Der deutsche Michel und Sofa - Demokrat muss endlich einmal begreifen, dass weder die Griechen, noch die Portugiesen, noch die Iren, noch die Italiener und schon gar nicht die Spanier auch nur einen einzigen Cent von den ganzen Milliarden bekommen, sondern es nur darum geht, die Banken, Hedgefonds und Immobilienfonds zu stützen, weil die sich katastrophal verzockt haben. Bezahlt werden diese strengen Sparauflagen aber eben nicht von den Begünstigten der Rettungsmilliarden, sondern von den einfachen Bürgern. Es werden Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Polikliniken, Feuerwehrstationen und sahlreiche Sozialeinrichtungen geschlossen. Gehälter werden gekürzt, Sozialleistungen gestrichen, Renten gekürzt. Die Schwächsten unter den Armen werden die Zeche für die feinen Pinkel in ihren gut klimatisierten Bankentürmen bezahlen. Deswegen haben die Bomberos von Madrid Transparente an ihre Feuerwehrstationen angebracht: "Rescatamos Personas no Bancos!" Für den doofen deutschen Michel in die deutsche Sprache übersetzt: "Wir retten Menschen, aber keine Banken!" Und ich füge noch hinzu, Menschen sind systemrelevant, Banken, Hedgefonds und Immobilienspekulanten NICHT! Wo sind die Deutschen, während im Bundestag und Bundesat über die Rettungsmilliarden für die spanischen Banken und Hedgefonds abgestimmt wird? Ich sehe nicht einen einzigen Demonstranten vor dem Reichstag! Schon Heinrich Heine dichtete verzweifelt über die Deutschen: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!" Eines Tages, wenn ganz Europa durch diese Banken und ihre Hofschranzen ruiniert sein wird, dann ist das total überschuldete Deutschland Objekt der Begierde der Hedgefonds und Spekulanten und dann ist niemand mehr da, der für die Deutschen demonstrieren wird. Habt Ihr Deutschen keine Strassen oder seid ihr nur zu dumm, zu feige und zu faul, um mit den gepeinigten Menschen solidarisch zu sein? Ich habe extra im Duden nachgesehen, den Begriff SOLIDARITÄT gibt es auch in der deutschen Sprache! Kurt Tucholsky hat den Germanen schon zugerufen: "Doof bleibt doof, da helfen kein Pillen!"

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
Thursday, July 19, 2012
Los Bomberos: RESCATAMOS PERSONAS NO BANCOS !


Die Bomberos von Madrid haben sich auf die Seite der gepeinigten Demonstranten geschlagen! Viele Polizisten sind dem Aufruf der vereinten Gewerkschaft der spanischen Polizei gefolgt, nicht mehr gegen die Demonstranten vorzugehen. Die Bomberos haben sich schützend vor die Demonstranten gestellt. Hier eine Demonstration der Solidarität der Feuerwehr von Madrid. Auf dem Transparent steht: WIR RETTEN MENSCHEN aber keine BANKEN ! Solidarität ist das Stichwort! Wacht endlich auf Ihr deutschen Untertanen und Sofa - Demokraten, bevor es zu spät ist! Wer soll denn noch für euch demonstrieren, wenn ganz Europa von den Banken und deren Hofschranzen platt gemacht wurde?


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalistund Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières



Thursday, July 19, 2012
Something is changing in Spain!

Nach den Bomberos, die sich schützend vor die spanischen Demonstranten gestellt haben, sind nun auch viele Polizisten der Policia Nationale dem Aufruf der vereinten Gewerkschaften der Polizei SUP gefolgt, sich dem Streik anzuschliessen. Sie setzen ihre Helme ab und verweigern den Befehl zum Angriff. Weder das spanische, noch das deutsche, noch das französische Fernsehen bringen auch nur ein Bild, auch nur eine einzige Zeile über diesen dramatischen Stimmungswandel. Die Medien sind vom Kapital und der Politik zu Hofnarren degradiert worden. Tetra - Pack - Journalismus ist von oben vorgeschrieben worden, der einen Dreck wert ist! Fahrt zur Hölle ihr Pseudo - Journalisten und Hofberichterstatter der Mächtigen!



IMPORTANT! Policemen in front of the congress, removed their riot helmets and support the protest. No television is issued, please spread it, leaving no one in Spain not knowing what is happening. Something is changing !


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Wednesday, July 18, 2012
Solidarität mit den Spaniern !

Und wo ist die Solidarität der deutschen Gewerkschaften? Sitzen die Herren gerade wieder beim Tee im Kanzleramt und lassen sich dann in ihren dunklen Limousinen in ihre klimatisierten Vorstandsbüros chauffieren? Ich habe extra im Duden nachgeschaut, den Begriff SOLIDAITÄT gibt es auch in der deutschen Sprache. Bald wird niemand mehr da sein, der mit Euch solidarisch sein kann, weil dann Europa unter dem Joch des Kapitals zusammengebrochen ist! Lest den Aufruf der spanischen vereinten Polizei - Gewerkschaft SUP hier auf meiner homepage! Lest hier, wie sich die spanische Feuerwehr in voller Montur schützend vor die Demonstranten stellt. Putain de merde, wo zur Hölle ist Eure Solidarität, Ihr Untertanen und Sofa - Demokraten?


Rainer Kahni dit Monsieur Rainer

Journalist und Buchautor

Tuesday, July 17, 2012
Aufruf der vereinten Gewerkschaft der spanischen Polizei!


SUP - Sindicato Unificado de Policía
SUP - Vereinte Gewerkschaft der Polizei


ESTE GOBIERNO TAMBIÉN NOS ROBA
DIESE REGIERUNG BERAUBT AUCH UNS


Lo acaba de anunciar el presidente del Gobierno:
NOS ROBAN LA PAGA EXTRA DE DICIEMBRE.


Das hat der Ministerpräsident angekündigt:
SIE STEHLEN UNS DEN GEHALTSZUSCHLAG FÜR DEZEMBER.


Además sube el IVA 3 puntos, nos incrementarán la jornada laboral, nos quitaran días de de descanso... los miembros de LA CASTA, los políticos del PP y PSOE y de otros (aunque estos son los que gobiernan y los principales responsables) han arrastrado a este país y a sus ciudadanos hasta la banca rota. Y oída la respuesta de Rubalcaba, el PSOE está de acuerdo con los recortes. La Casta es el PPSOE. PSOE, PP, la misma m...es.



Außerdem erhöht sich die Mehrwertsteuer um 3 Prozent, sie werden uns den Arbeitstag verlängern, sie werden uns freie Tage wegnehmen! Die Mitglieder der KASTE, die Politiker des PP und PSOE und anderer [Parteien] (obwohl diese die Regierenden und Hauptverantwortlichen sind) haben dieses Land und ihre Bürger in den Bankrott gezogen. Und nachdem man die Antwort von Rubalcaba gehört hat, ist der PSOE mit den Kürzungen einverstanden. Die Kaste ist der PPSOE, PSOE, PP, die die selbe Scheisse sind!


Nos han arruinado mientras siguen decenas de miles de ellos con privilegios inaceptables, con coches, colocando a familiares y amigos, dando miles de millones a sus amigos banqueros, y recortan a los que llegan a final de mes con dificultad. Con diputaciones, ayuntamientos, tarjetas, empresas, televisiones, robando impunemente al país.


Sie haben uns ruiniert, während immer noch Zehntausende von ihnen weiterhin inakzeptable Privilegien genießen, mit Autos, Bevorzugung bei der Einstellung von Verwandten und Freunden, sie geben Milliardenbeträge an ihre Bankerfreunde, und kürzen bei denjenigen, die Schwierigkeiten haben, zum Ende des Monats zu kommen. Sie haben Rathäuser, Unternehmen, Fernsehsender, ungestraft berauben sie das Land.


Ahora a ver qué dicen esos sindicatos amarillos que insultan la inteligencia de sus afiliados diciendo que dan el visto bueno a una norma en el Consejo de Policía, donde podían bloquearla, y que esperan que el en Congreso y Senado, con mayoría absoluta del Gobierno que presenta el texto, puedan cambiarla.


Nun schauen wir mal was die Gewerkschaften sagen, welche die Intelligenz ihrer Mitglieder beleidigen wenn sie eine Norm im Vorstand der Polizei billigen, wenn sie diese eigentlich blockieren könnten, und erwarten dass sie sie im Kongress und im Senat mit absolute Mehrheit der Regierung, die den Text vorstellt, ändern können.



Nos están robando; nos quieren militarizar; quieren que volvamos a ser esclavos sin derechos, ni un salario digno, y por eso el SUP ESTÁ EN CONFLICTO COLECTIVO.



Sie berauben uns; sie wollen uns militarisieren; sie wollen, dass wir wieder rechtlose Sklaven sind, wir haben kein angemessenes Gehalt und darum ist der SUP IM KOLLEKTIVEN KONFLIKT. [Spanisches Arbeitsrecht: Rechtlicher Mechanismus zur Lösung von Streitigkeiten zwischen Unternehmer und Arbeiter. Nach § 151 des spanischen Arbeitsverfahrensgesetzes: "Die Forderungen, die den allgemeinen Interessen einer generischen Gruppe von Arbeitern betreffen und sich um die Anwendung und Auslegung einer staatlichen Regulierung, Tarifvertrag, unabhängig von seiner Wirksamkeit, oder einer praktischen Entscheidung eines Unternehmens drehen."



Denunciamos permanentemente en los medios de comunicación los errores de los responsables políticos y de algunos mandos y en septiembre empezarán otras medidas de
presión. Abriremos un registro de esquiroles, de traidores a nuestra profesión y de malos compañeros, y convocaremos TRABAJA SEGÚN TE PAGAN, TRABAJA SEGÚN TE TRATAN.



Wir verurteilen ständig in den Medien die Fehler der verantwortlichen Politiker und manche Befehle und in September wird es andere Maßnahmen um Druck auszuüben geben. Wir werden ein Register der Streikbrecher, der Verräter unseres Berufes und schlechte Gefährten führen, und wir werden aufrufen: ARBEITE GEMÄSS DEINEM GEHALT, ARBEITE GEMÄSS DEINER BEHANDLUNG.



Y nos veremos en Madrid, en una manifestación nacional, para que el Gobierno sepa que nos ha robado. Nos han robado también en el presupuesto de Acción Social, donde han rebajado más del 50%, más de 20 millones de euros. Y los demás sindicatos siguen votando a favor. Compañeras y compañeros, estamos solos, la gente decente, la que defiende sus derechos ante las injusticias, ante los políticos de La Casta del PPSOE, ÚNETE!


Und wir sehen uns in Madrid, in einer landesweiten Demonstration, damit die Regierung weiß, dass sie uns ausgeraubt hat. Sie haben uns auch das Buget für Acción Social geklaut, wo sie mehr als 50%, mehr als 20 Millionen Euro gekürzt haben. Und die anderen Gewerkschaften stimmen weiterhin dafür. Kolleginnen und Kollegen, wir sind allein, anständige Menschen, die ihre Rechte gegen Ungerechtigkeiten, gegen die Politiker der Kaste PPSOE verteidigen.




VEREINIGT EUCH!
Madrid, 11 de julio de 2012
Madrid, 11. Juli 2012
COMISIÓN EJECUTIVA NACIONAL
NATIONALES EXEKUTIVKOMITTEE
http://www.sup.es/01/585.pdf



Rainer Kahni genannt Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
www.monsieurrainer.com


Tuesday, July 17, 2012
Los Bomberos: No pasaran ! Venceremos !

Auch das ist Spanien! Die Feuerwehr von Madrid stellte sich in voller Montur schützend vor die Demonstranten. Als die Polizei angreifen wollte, setzten die Bomberos ihre Helme ab zum Zeichen ihrer Solidarität mit den geschundenen Menschen. Ihre Gewerkschaft hatte dazu aufgerufen und viele sind gekommen. Das Stichwort heisst SOLIDARITÄT!Ich habe extra im Duden nachgesehen und tatsächlich, den Begriff "Solidarität" kennt die deutsche Sprache auch! Er ist nur in Vergessenheit geraten.

Monsieur Rainer
Tuesday, July 17, 2012
Einigkeit und Recht und Freiheit!

Was die Freiheit ist bei den Germanen,
die bleibt meistens schwer inkognito.
Manche sind die ewigen Untertanen,
möchten gern und können bloss nicht so.
Denn schon hundert Jahr
Trifft dich immerdar
Ein geduldiger Schafsblick durch die Brillen.
Doof bleibt doof. Da helfen keine Pillen.

(Kurt Tucholsky)

Rainer Kahni genannt Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières


Monday, July 16, 2012
VIVE LA FRANCE ! 14. Juli 1789 ! Wir feiern den französischen Nationalfeiertag!

Wir Franzosen feiern ab heute Nacht bis zum Montag den Nationalfeiertag 14. Juli 1789. Strafzettel werden amnestiert, Häftlinge mit geringen Strafen aus dem Knast entlassen, es gibt keine Sperrstunde, es wird gefeiert, die Supermärkte werden leer gekauft. Politiker und die Politik haben in Frankreich allgemein keinen hohen Stellenwert. Wir sind keine Untertanen. Wir Franzosen wissen, dass wir pleite sind, sehen das aber gelassen. Unser Sprichwort geht so: "Uns steht das Wasser bis zum Hals, aber die Qualität ist heute wieder ausgezeichnet!" Frankreich ist mit Spanien, Griechenland und Italien solidarisch. Wir lassen uns von niemanden vorschreiben, was wir zu tun oder zu lassen haben. Uns braucht man auch nicht aufzuwecken, denn wir sind eine lebendige Demokratie mit direkt vom Volk gewählten Abgeordneten und Staatspräsidenten und einer weisungsunabhängigen Justiz! (Dekret von Napoleon I. von 1813) Am Samstag, den 14. Juli findet das grosse Défilé auf den Champs Elysées statt. Ganz Paris ist auf den Beinen. Nachmittags wird der Präsident der Republik von zwei Journalisten live ins Kreuzverhör genommen. Alle TV Sender übertragen das Défilé und das Interview live! Dann feiert das Volk bis Montag auf den Strassen und Plätzen in ganz Frankreich. Es ist der Tag der Befreiung durch das Volk und für das Volk! Die Bürger Frankreichs haben sich diese Freiheit erkämpft und blutig verteidigt gegen jede Obrigkeit! Die französische Menschrechtserklärung hat ganz Europa verändert, auch wenn man teilweise den Eindruck haben muss, dass sie an manchen Ländern spurlos vorbeigegangen zu sein scheint! Abends wird im Kreise der Grossfamilien oder in den vielen Restaurants gegessen. Pünktlich um 22:00 ertönt über alle Radiostationen und Lautsprecher die Marseillaise. Alle Bürger Frankreichs stehen auf und singen voller Inbrunst mit! Ein riesiges Feuerwerk erleuchtet dann alle Städte und Dörfer Frankreichs. Danach wird gefeiert bis in die Puppen! Vive la France!

Monsieur Rainer
Friday, July 13, 2012
Keine Demokratie, keine Gewaltenteilung, keine Volksentscheide!

Das ist der Ursprung allen Übels. Das Volk hat nichts zu wählen. Über die Listenplätze der Parteien gelangen die Hälfte aller Abgeordneten in den Bundestag, obwohl sie in ihren Wahlkreisen abgewählt wurden. Deutschland erfüllt nicht nicht einmal die Mindestanforderungen an einen demokratischen Rechtsstaat! "Und über diesem ganzen Schmierentheater steht die Überschrift: Repräsentative Demokratie"! (Zitat: Richard David Precht) Eine im Grundgesetz Artikel 146 GG verlangte Verfassung hat Frau Merkel dem deutschen Volk verweigert mit dem Argument: "Das Grundgesetz ist jetzt die Verfassung!" Auf so eine schräge Begründung wäre nicht einmal der schmierigste Winkeladvokat gekommen!

Monsieur Rainer
Friday, July 13, 2012
Willy Brandt : "Das Grundgesetz wurde uns von den Amerikanern auferlegt!"

Oh wie richtig Willy Brandt mit seiner Einschätzung liegt. Auch der Staatsrechtsgelehrte Prof. Carlo Schmid, immerhin Mitglied im Parlamentarischen Rat, bezeichnete das von ihm mit - verfasste Grundgesetz nur als provisorisches Staatsfragment. Gemäss Artikel 146 GG sollte dieses Grundgesetz nach der Wiedervereinigung durch eine vom gesamten deutschen Volk beschlossene Verfassung abgelöst werden. Und was sagt die Physikerin Frau Dr. rer.nat. Merkel dazu? "Das Gundgesetz heisst jetzt einfach Verfassung!" Auf so eine Begründung wäre nicht einmal der schrägste Winkeladvokat gekommen. Lest dazu meinen Bestseller WEHRT EUCH! Frau Dr. Merkel hat die Deutschen um eine Verfassung betrogen, als sie sagte: "Das Grundgesetz ist jetzt die Verfassung!" Mitnichten Frau Bundeskanzlerin! Sie haben den Artikel 146 GG des Grundgesetzes schlimmer verbogen, als es der schrägste Winkeladvokat fertiggebracht hätte! Eine vom Volk bestimmte Verfassung fürchtet die deutsche Oligarchie wie der Teufel das Weihwasser. Lest meinen Bestseller WEHRT EUCH! Für nur 4,90 Euro in allen Buchläden zu erhalten! Auf nur 78 Seiten steht alles, was der zornige Wut - Bürger wissen muss! Alle Verlage haben das Buch abgelehnt! Begründung: "Politisch nicht korrekt!" Da habe ich es eben selbst finanziert! Es war 11 Monate mit Stéphane Hessel's Buch Empört Euch auf der Bestsellerliste!

Monsieur Rainer
Thursday, July 12, 2012
Der arabische Frühling ist unumkehrbar ! Erste freie Wahlen in Libyen !

Der arabische Frühling begann in Tunesien, setzte sich nach Marokko und Jordanien fort und wurde blutig in Libyen erkämpft. Europa hat versagt, doch die Libyer haben sich mit massiver Hilfe von Frankreich und England selbst geholfen. Es wird wahrscheinlich keinen Nationalstaat mehr geben, sondern höchstens ein föderaler Stammes - Staat. Das Land wird liberalisiert, die gemässigten Islamisten werden weitgehend die Macht in einer parlamentarischen Demokratie innehaben. Die aus den Öleinnahmen fliessenden Gelder werden in die marode Infrastruktur des Landes gesteckt und gehören nicht mehr einem blutigen Despoten, der damit den Luxus seines Clans und den internationalen Terror finanzieren kann. Finanzhilfen von Frau Merkel braucht das Land so nötig, wie ein Kropf. Das Land ist reicher als Deutschland und sitzt auf einer riesigen Öllache. Die Gelder müssen nur vernünftig verwaltet werden. Die gestohlenen Gelder, die in zahlreichen Staatsanleihen der bankrotten und korrupten Länder Europas investiert wurden, in Banken wie der UniCredit, der BayernHyp, der Bank Austria, der AGIP werden nach Libyen zurückfliessen und dort den Menschen zu gute kommen. Die Schmutz - Gelder des blutigen libyschen Pharaonen werden repatriiert werden. Schweizer, deutsche, englische und französische Banken werden heulen und mit den gierigen Zähnen klappern. Das alles war absehbar, wenn der willfährige Clown des Westens Ghadafi abgesetzt wird. Er wurde ja auch lange genug vom Westen hofiert! Und damit steht der Grund fest, warum Deutschland keinen Finger krumm machte, als es ging, die vom Tode bedrohten Menschen in Bengasi zu beschützen. Doch das akademische Lumpenproletariat witterte wie immer eine Verschwörung mit dem ewigen Refrain, dass es nur ums Öl ginge. Das Öl und das Geld von Ghadafi hatten wir schon, was wir nicht hatten, waren Menschenrechte in Libyen. Doch die kümmerten uns einen feuchten Dreck! Jetzt werden die Libyer das Öl teurer verkaufen und es wird ihrem eigenen Volke zugute kommen. Ein Mindestmass an bisher unbekannter Freiheit zieht in Libyen ein. Demokratie und Menschenrechte haben wenigstens eine kleine Chance. Der Prozess wird noch sehr schmerzlich, aber er ist unumkehrbar. Das Geschleime von Frau Merkel und der Wink mit Finanzhilfen wird die Libyer nicht darüber hinwegtrösten, wie die deutsche Kanzlerin und ihr lächerlicher Aussenminister sich im Weltsicherheitsrat auf die Seite von Russland und China geschlagen haben. Das ist nun eine ausgesprochen unbequeme Situation für den Westen. Der arabische Frühling dauert an, der Westen spielt sein dummes und lächerliches Spiel weiter und wartet ab, wie das Gemetzel ausgeht. Dann wird man sehen, mit wem man wieder Geschäfte machen kann. Prof. Jean Ziegler hat den Westen nicht umsonst als "Das Imperium der Schande", in seinem neuen Buch bezeichnet. Der Machtkampf in Ägypten und in Syrien ist noch gar nicht entschieden, die Ölscheichs kleben an ihren milliardenschweren Sesseln von Amerikas Gnaden, doch der arabische Frühling wird nicht mehr umkehrbar sein.

Monsieur Rainer
Tuesday, July 10, 2012
8.Juli 2012: Fünfzig Jahre deutsch - französische Freundschaft

Deutsche Politiker führen bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die hohle Phrase von der « deutsch–französischen Freundschaft» im Munde. Am 8. Juli 1962 reichten sich die beiden grossen Staatsmänner Charles de Gaulle und Konrad Adenauer in der Kathedrale von Reims die Hand zum Frieden. Was ist von der grossartigen Idee von einem vereinten Europa in Frieden und Freiheit geworden? Diese grandiose Idee ist in die Hände von Krämerseelen und Bangstern gefallen. In Frankreich bemüht sich ein sozialistischer Staatspräsident, die Ideen de Gasperis aufzugreifen und erinnert an die Gründerstaaten Europas, zu denen vorallendingen das stolze Italien gehört. In Deutschland haben eine nicht westlich – sozialisierte ehemalige FDJ – Sekretärin mit Hilfe einer Kamarilla des trostlosen Mittelmasses und der Lobbyisten sich den Staat zur Beute gemacht. Die deutsche Bundeskanzlerin hat bis heute nicht begriffen, wie Demokratie funktionieren sollte, in Europa fällt sie hauptsächlich durch chauvinistisches Machtgehabe auf. Nun will dieses ungleiche Paar 50 Jahre danach eine grosse nostalgische Show in Reims abfeiern, um in die viel zu grossen Schuhe der Gründerväter der deutsch-französischen Freundschaft zu schlüpfen.

Dabei ist diese deutsch-französische Freundschaft heute nur noch ein Missverständnis. Die Franzosen fühlen sich absolut nicht als Freund von irgendeiner anderen Nation. Was die Franzosen mit Deutschland verbindet, ist grosser Respekt vor den Tugenden und Leistungen der deutschen Bürger. Dabei verklären die Franzosen geradezu die angebliche Seriösität, die Pünktlichkeit und die Sauberkeit der Deutschen. Sie erkennen, seit der Achse der beiden Staatsmänner mit Format, Giscard d’Estaing – Helmuth Schmidt, dass man gemeinsam ein starkes Gewicht in Europa haben könnte. Leider hat die heutige Bundeskanzlerin keinen Draht zu den Franzosen, sie sind ihr, der Pastorentochter aus der Uckermark, schlicht fremd. Sie kennt weder das Land, noch die Leute und weiss nichts über deren Mentalität. So ist den Franzosen Deutschland fremd geworden. Sie reagieren verstört und verbittert auf das lauwarme Taktieren von Frau Dr. Merkel, die sich nicht entblödete, sich in den Präsidentschaftswahlkampf Frankreichs einzumischen und offen für Nicolas Sarkozy Partei ergriff. Dumm gelaufen, Frau Merkel! Wenn man einen Franzosen aber darauf hinweist, dass die deutschen Eigenschaften alles Tugenden längst vergangener Zeiten sind, so stösst man auf Unverständnis und Ablehnung. Nein, der Franzose bleibt unbeirrbar bei seinem freundlich gesinnten Deutschlandbild. Er weiss einfach zu wenig über Deutschland, sieht kaum Nachrichten über deutsche Ereignisse und Politik, versteht die Sprache nicht und ist nach wie vor voller unkritischer Bewunderung für alles Deutsche. Der Höhepunkt im Leben eines jeden Franzosen ist es, wenn er sich ein deutsches Auto leisten kann. Das steigert automatisch sein Ansehen bei seinen Freunden und Verwandten.Wollen wir einmal an ein paar Beispielen verdeutlichen, was die gravierensten Unterschiede zwischen Franzosen und Deutsche ausmachen:

Was der Franzose liebt und achtet: Seine Familie, seine Nachbarn, seine Freunde, seine Maîtresse und seine geschiedene Frau, seine Kommune, sein Baguette, seine Meeresfrüchte wie Lachs, Austern, Crevetten, seinen Wein, seine Gänseleber, den quartorze Juillet(Nationalfeiertag), seine Marseillaise, den Champagner, freundlichen Service, Sauberkeit in den Raststätten der Autobahnen, die Tricolore, seine Sapeurs–Pompiers (Feuerwehr und Krankenwagen), die Soldaten der Grande Nation und die Nutten an ihren Stammplätzen, sowie das Kreuz der Ehrenlegion. Bricolage ( Heimwerker), Feste aller Art wie Barbecues, ausserdem Katzen und Hunde, Traditionen und Brauchtum, Pflege seiner Kulturgüter, die Jagd, seine Kriegs–Veteranen und deren Feiertage wie den 8. Mai, Chansons von Edith Piaf, Yanick Noah, Johny Hallyday, Henry Lecomte, Harley Davidson, Gitanes maïs und Gauloise, die Tour de France, Streiks und Demonstrationen gegen alles, was von oben kommt. Kastanien-Feste im Parc Mercantour.

Was der Franzose verachtet : Alle Politiker (egal welcher Parteizugehörigkeit), Absolventen von Elite – Universitäten wie der ENA, der Science Po, der Ecole Polytechnique, alle Polizeiabteilungen wie Police Nationale, die Schnauzenpolierer von der CRS, Gendarmerie Nationale, Police Judiciaire, Renseignement Generaux (Geheimdienst), Justiz, Richter, Staatsanwälte, die gesetzlichen Krankenkassen und Rentenkassen, alle Funktionäre (Beamte), die France Telecom, die Général des Eaux (Wasserversorger), die EDF (Stromversorger), die Amerikaner, die Engländer sowieso, die Russen auf jeden Fall, die Staatskasse (Tresor Public), die Banken (besonders den Crédit Lyonnais), Rechthaberei und Arroganz der Pariser, schlechtes Essen, unfreundlichen Service, die Hotlines von staatlichen Versorgern, Advokaten, Streit und Disharmonie, schlechte Manieren, Intoleranz und natürlich einen schwarzlackierten BMW (Frankreichs Zuhälter-und Gangster-Karre Nr. Eins), alle Anglizismen (englische Ausdrücke in der französischen Sprache), Respektlosigkeit, Unhöflichkeit, seinen Peugeot und seinen Renault, Denunzianten, Obrigkeitshörigkeit.

Das lässt sich im Einzelnen gut begründen. Danach kann der geneigte Leser leicht vergleichen, wie fremd sich die Franzosen und die Deutschen im Grunde sind und wie wenig sie miteinander gemein haben. Eine deutsch – französische Freundschaft gibt es nicht, allenfalls einen respektvollen Abstand. Was die Politiker über das deutsch – französische Verhältnis in ihren Sonntagsreden daherschwafeln, ist ausgemachter Blödsinn. Der vom Volk direkt gewählte Präsident einer Atom- und Übersee- Macht fühlt sich schon rein protokollarisch einer deutschen Bundeskanzlerin überlegen. Dass Deutschland ebenfalls einen Präsidenten hat, ist dem Franzosen völlig unbekannt. Fangen wir einmal mit den Politikern in Frankreich an. Jeder Durchschnittsfranzose hält alle Politiker, egal welcher Couleur, a priori für Lügner, Betrüger und Diebe. Daher ist er auch überhaupt nicht überrascht, wenn täglich neue Skandale, Histörchen und neue Korruptions-affairen über die Medien gemeldet werden. So etwas tut der Franzose mit einem Achselzucken ab und kommentiert : » Ce ne sont que des voyous » (Das sind ohnehin alles Gauner). Er macht sich also keinerlei Illusionen über seine Politiker. Eigentlich ist die Mehrzahl der Franzosen politisch eher links orientiert.

Die Justiz verteidigt mit Zähnen und Klauen ihre Unabhängigkeit. Die Richter sind sehr einfallsreich bei der Kreation von Strafen. Zunächst wird darauf geachtet, dass niemand seine Arbeit verliert wegen eines Gerichtsurteils. Vermögensschäden werden prinzipiell nur mit Geldstrafen geahndet. Bei Vorbestraften gibt es schon einmal Gefängnis mit Bewährung, verbunden mit hohen Geldstrafen. Die Trunkenheitsfahrt eines Berufskraftfahrers wird z.B. so geahndet: Er muss seinen Führerschein abgeben, bekommt eine besonders gekennzeichnete Fahrerlaubnis für den Berufsverkehr und nach Feierabend fährt er Fahrrad. Täglich muss er zur Polizei, um einen Alkoholtest zu machen. So kann er weiterarbeiten, verliert nicht seinen Arbeitsplatz und ist doch bestraft. Schäden gegen die Unversehrtheit des Körpers, des Geistes oder der Seele eines Anderen werden unnachgiebig mit hohen Gefängnisstrafen geahndet. Fährt eine Hausfrau ein Kind an, weil sie im Auto mit dem Handy telefoniert hat, so gibt es bis zu sieben Jahre Knast. Pädophile, Kinderschänder, Vergewaltiger und Totschläger brauchen die nächsten zwanzig bis dreissig Jahre keine eigene Wohnung mehr zu suchen, sie wird vom Staat in den zahlreichen Knästen gestellt. Advokaten kommen in Frankreich in der Rangliste der angesehenen Berufe kurz vor dem Berufsgauner, dem Falschspieler oder Dauerbescheisser. Wenn der Begriff noch nicht erfunden worden wäre, hier in Frankreich passt der Winkeladvokat genau in das Klischee vom verlogenen, geldgierigen und völlig inkompetenten Rechtsverdreher. Er wird in der Bevölkerung deshalb auch herzlich verachtet. Hat ein Franzose ein juristisches Wehwehchen, so geht er lieber zu seinem Notar, der besser ausgebildet ist und jeden Rechtsstreit gerne vermeidet. Der Advokat dagegen ist auf Prozesse aus, dann kann er willkürlich jedes Honorar fordern, da es eine einheitliche Gebührenordnung für Anwälte nicht gibt. In seine Verachtung schliesst der Franzose alles ein, was irgendwie staatlich, halbstaatlich, nach Beamten, Justiz oder Ähnlichem riecht. Er will mit der Obrigkeit möglichst nichts zu tun haben. Deshalb käme er auch im Traum nicht auf die Idee, jemanden zu verklagen, zu denunzieren oder bei der Polizei anzuzeigen. Das würde auch schon an den Zuständen in der französischen Justiz scheitern. Für die Zivilklage in erster Instanz benötigt man ca. fünf Jahre, die zweite Instanz dauert ca. acht Jahre, bis dahin hat jeder das Interesse an dem Verfahren verloren. Zeigt der Franzose tatsächlich einmal einen anderen Franzosen an, so wird der zu gleicher Zeit laufende Zivilprozess solange unterbrochen, bis das Strafverfahren abgeschlossen ist. Ausserdem muss er die Kosten des Strafverfahrens bezahlen, sollte der Angezeigte nicht verurteilt werden. Das ganze dauert dann ca. zehn Jahre. Deshalb werden Streitigkeiten unter Franzosen in Frankreich ganz anders geregelt: Will jemand etwas Illegales auf seinem Grundstück bauen, wie z.B. ein Barbecue, ein Poolhaus oder einen Geräteschuppen, oder will er etwa gar sein Wohnzimmer erweitern, dann nimmt er ein Stück Papier, einen Bleistift und eine Flasche Rotwein und geht zu den Nachbarn. Hat man sich nach langem Palaver und ausführlichem Genuss von Rotwein arrangiert, dann wird gebaut. Die Behörden interessiert das nicht, solange kein Nachbar sich beschwert. Sie halten sich raus. Jetzt beginnt die monatelange Bauphase. Natürlich alles Marke Eigenbau ( Bricolage). Samstags wird das Anhängerchen von Opa geliehen und es geht zu Castorama, um Baumaterial zu kaufen. Dabei beobachtet man ganz genau die gegenwärtigen staatlichen Baumassnahmen und hält schon einmal an einem Sandhaufen oder bei Steinpalletten an. Castorama hat auch sonntags geöffnet, wie fast alle Läden in Frankreich. Also, es wird monatelang gebastelt, gehämmert und gesägt, morgens, mittags und abends. Wird’s dem Nachbar zu dumm, fängt alles wieder von vorne an und es regnet wieder Rotwein.

Wird eines der vielen Feste gefeiert, Hochzeiten, Geburtstage, quartorze Juillet, oder auch Partys der ganz Jungen, dann liegt eine Woche vor dem beabsichtigten Fest ein Brief im Briefkasten aller Nachbarn, in dem darauf hingewiesen wird, dass es verdammt laut wird und man sich heute schon dafür entschuldigt. Aus. Das kann bis morgens um fünf Uhr dauern, ohne dass irgendjemand auf die Idee käme, die Polizei zu rufen. Sie käme wohl auch nicht. Der Staat hält sich sehr gerne raus und überlässt das Regeln von Problemen seinen Bürgern.Zu den Festen werden alle Verwandte, Opa und Oma, alle Kinder, Neffen, Nichten und deren Freunde und natürlich die geschiedene Ex mit ihrem neuen Ami eingeladen. Deine Kinder, meine Kinder, unsere Kinder, alles durcheinander. Man versteht sich prächtig und laut. Da kommt ganz schön etwas zusammen und man darf als Nachbar nicht lärmempfindlich sein. Urlaub macht der Franzose fast immer im eigenen Land. Er fährt mit Sack und Pack an das Meer. Höchstens wird noch die Nordküste der Costa Brava heimgesucht, da dort fast jeder Spanier französisch spricht. Ganz vornehme Franzosen reisen nach Martinique, da sie auch dort noch auf eigenen Territorium sind und man nur französisch spricht. Am 14. Juli, dem höchsten französischen Nationalfeiertag, wird morgens im Kreise der Familie auf allen Kanälen des französischen Fernsehens die Militärparade in Paris verfolgt. Es ist die höchste Ehre für jeden Franzosen, wenigstens einmal im Leben während seiner Militärzeit, an der Parade auf den Champs Elysées teilgenommen zu haben. Davon schwärmt er noch seinen Enkeln vor. Auch seine Kriegserlebnisse werden dabei immer wieder gerne erzählt, obwohl bis ins Detail allen schon hinreichend bekannt. Dann geht es zum Dejeuner. Anschliessend wird traditionell das Interview mit dem Präsidenten der Republik im Fernsehen angeschaut und kräftig gelästert. « n’importe quoi !! », ruft der Franzose immer wieder, was sich ungefähr mit : « was der wieder für einen Mist erzählt » übersetzen lässt.Abends wird sich fein gemacht, man geht zu Freunden zur Soirée, um 22 Uhr steht alles auf und singt ergriffen die Marseillaise. Danach wird das Spektakel eines monströsen Feuerwerkes genossen und anschliessend wird gezecht bis in die Puppen. Wer die Marseillaise oder die Tricolore verspottet, oder sich ungebührlich verhält, wird in Frankreich mit Gefängnis bestraft ! ( Kommt aber selten vor). Kein Franzose käme auf die Idee, seine Soldaten zu beleidigen. Das wäre unpatriotisch !

In jedem Franzosen steckt ein kleiner Revoluzzer. Wenn in Frankreich gestreikt wird, so solidarisiert sich der Franzose quasi automatisch mit den Streikenden, egal welcher Blödsinn diesem Streik gerade wieder einmal zugrunde liegt. Im Herbst streiken traditionell die LKW – Fahrer. Das ist abzusehen und man kann sich gut darauf vorbereiten. Man kauft den Supermarkt leer, tankt das Auto noch einmal auf und besorgt sich noch genügend Baumaterial zum Heimwerkern. Dann beginnen die sogenannten « Herbstferien ». Wegen höherer Gewalt kann man ja nicht zur Arbeit. Toll wird es, wenn die Gefängniswärter streiken, sie schmeissen die Schlüssel der Knäste weg, führen keinen Angeklagten mehr bei Gericht vor und prügeln sich mit den Kollegen der Bereitschaftspolizei (CRS) in leidenschaftlichen Strassenkämpfen. Ein unverzichtbares Ritual, muss man einfach gesehen haben, selten so gelacht. Die Schafhirten im Parc Mercantour demonstrieren gegen die Naturschützer, die die Wölfe nicht abschiessen lassen wollen. Also treiben die Hirten zehntausende von Schafen in die Strassen von Nizza und bringen den Verkehr zum Erliegen. Ganz Nizza stinkt dann tagelang nach Schafsmist. Aber die Bevölkerung lacht sich halb tot vor Vergnügen. Dass die Post, die Bahn, die Polizei, die Ärzte, die France Telecom oder gar die EDF regelmässig streiken, ist völlig normal. Mal bekommt man keine Briefe, mal fährt tagelang kein Zug, die Polizei schliesst einfach ihre Reviere und die Feuerwehr kommt nicht mehr zum Löschen. Wenn die France Telecom oder die Electricité de France streiken, gibt es stundenlang kein Telephon und keinen Strom. Deshalb hält sich der Franzose immer viele Kerzen auf Vorrat im Haus und telephoniert fast ausschliesslich mit dem Handy.

Dabei heisst das gar nicht Handy in Frankreich. Wenn er etwas verabscheut, so sind dies Anglizismen in der französischen Sprache. In Frankreich gibt es sogar ein Gesetz, das englische Ausdrücke verbietet. Das Handy ist ein Portable, Computer heisst Ordinateur, das Weisse Haus wird zum Maison blanche und Pool heisst Piscine. Carwash heisst Lave voiture. Mailbox ist der boîte au lettre, Message - box wird messagerie vocale genannt und Milchshake bestellt man in Frankreich als Lait frappé. Nur für das Weekend hat der Franzose noch keinen französischen Begriff gefunden, deshalb wünscht er « bon wiekende » in der fälschlichen Annahme, dass dies französisch sei. Fragt mich doch kürzlich so eine aufgetakelte Schicki-Micki-Touristin aus Düsseldorf ganz pikiert in der Bar des Hotel Martinez in Cannes : « Warum spricht denn hier kein Mensch Englisch ? « Meine Antwort: "C’est tres simple, Madame, nous sommes en France !» Das Sozialsystem funktioniert völlig anders als in Deutschland. Jeder arbeitende Franzose, egal ob selbstständig, Arbeiter, Angestellter oder Unternehmer, zahlt seinen Pflichtbeitrag bei allen gesetzlichen Kranken- Renten- und Arbeitslosen- Kassen. Darüberhinaus kann er sich privat für höheren Leistungsumfang versichern. Geht er zu einem Arzt, so zahlt er diesen Besuch zunächst selbst, ebenso das Labor und die Arzneimittel. Danach reicht er die Rechnungen zur Rückerstattung bei seinen Kassen ein. Der französische Arzt ist ein hervorragender Diagnostiker, das muss er auch sein, denn er hat ausser einem Rezeptblock und einem Stethoskop praktisch keine technischen Hilfsmittel. Kommt es ganz schlimm, so überweist er den Patienten an einen Spezialisten oder in ein Krankenhaus.

Das Essen und Trinken nimmt beim Franzosen einen zentralen Stellenwert ein. Selten wird er richtig giftig, da er sehr auf Harmonie bedacht ist, doch wenn das Essen nicht köstlich ist, so kann er ausgesprochen ungeduldig werden. Bei der Auswahl seiner Lebensmittel ist er sehr pedantisch. Er kauft nur frische Ware und kostet vor jeder Auswahl die Qualität des Obstes, des Käses oder des Weines. In jedem Supermarkt in Frankreich werden pfundweise Kirschen, Bananen, Äpfel, Crevetten, Austern, Schinken und natürlich der Käse probiert, bevor man sich entscheidet. Am besten, man stellt sich hinter eine dicke Araber – Mama mit Shador, da diese Klientel am kritischsten ist. Dort wo sie zugreift, kann man getrost kaufen, denn sie hat ein feines Gespür für gute Ware und fängt gleich an zu kreischen, wenn ihr etwas nicht passt. Ansonsten ist das Einkaufen ein Genuss. Es gibt keinen Stress, die Leute sind höflich und rücksichtsvoll, das Personal ist überfreundlich und hilfsbereit. Es macht richtig Freude, in Frankreich einzukaufen. Das Auto ist dem Franzosen eher gleichgültig. Ob es Schrammen oder Beulen vom Einparken hat, ist dem Franzosen rechtschaffen egal. Steht am Berg und jault, ein Renault ! Peugeot wird spöttisch als Pigot verlacht, was soviel heisst wie Pisser. Ein deutsches Auto aus Stuttgart zu erwerben, ist der Höhepunkt im Leben eines Autofans. Die Damen des horizontalen Gewerbes (Les fleurs de Bitumes, ‚Blumen des Asphalts’) gehören zum Strassenbild, wie der Bäcker, der Metzger, der Flic und die tratschenden Omas. Ist es kalt im Winter, bringt die alte Oma der frierenden « Madame » auch schon mal eine Kanne heissen Tee auf die Strasse.

Kraftausdrücke kennt insbesondere der Süd – Franzose in allen Variationen, wobei « merde » noch einer der harmlosesten Ausdrücke ist. « C’est un con », oder weiblich, « une conne », ist auch sehr beliebt, womit er den Blödmann meint. Wenn er seinen Gesprächspartner für schlicht verrückt hält, heisst das bei ihm « il est fou, ce mec », oder weiblich «tu est folle ?«. Am liebsten arrangiert er sich aber in seiner grenzenlosen Harmoniesucht, « on va s’ arranger », oder es regelt sich alles irgendwie von selbst, « on se débrouille ». Wenn ihm allerdings etwas völlig wurscht ist, dann betont er dieses durch einen kecken Handwurf über seine Schulter, bläst die Backen dazu auf und brummelt « Je m’en fous ». Auf bayerisch in etwa : Des geht mir am Oarsch vorbei !Sein Auto nennt der Franzose wahlweise, je nach Zustand : « voiture , vehicule, bagnole, chariot oder poubelle mobile ». Die Begriffe stehen für « Automobil, Kraftfahrzeug, Karre, Einkaufskiste oder fahrender Mülleimer ». Die französische Form des klassischen Zitates des Götz von Berlichingen geht so : « Va te faire foutre ! » Und schliesslich, wenn es dem Franzosen gar zu viel wird, wünscht er seinen Gesprächspartner schlicht zum Teufel : »…. que le diable t’emporte ».

Wenn er dann nach einem langen, glücklichen Leben schliesslich stirbt, sagen die Verwandten : « Il avez cassé la pipe ». Die Erklärung dieses Begriffes geht so : Wenn früher der Bauer im Sterben lag und man wusste nicht so genau, ist er schon tot, oder lebt der alte Mann noch, so schob man ihm eine dampfende Tabakpfeife in den Mund. Wenn er nicht mehr daran zog und sie herunterfiel, war der gute Mann tot. Daher : « il s’ casse la pipe ».Dialekte werden in Frankreich gepflegt und haften lebenslänglich im Idiom eines Franzosen. Den Süd – Franzosen erkennt man z.B. ganz leicht, er spricht nämlich keine Nasallaute. So heisst « bien » bei ihm « bieng », » matin » heisst « mateng » und « Provence » heisst « provenze ». Wenn ein Tier lebhaft ist, sagt man « il bouche bieng » und geboren ist man nicht in « Perpignan » sondern in « Perpignanne ». Die grössten Geizhälse kommen aus Clermont - Ferrand in der Auvergne, deshalb nennt man einen gierigen Franzosen ( also einen « radin » oder weiblich «radine ») einen « Auvergniat ». Der Pariser quatscht wie ein Maschinengewehr und ist immer hektisch, arrogant und daher sehr unbeliebt in Frankreich. Doch ein Viertel aller Franzosen leben in Paris, daneben gibt es noch die Grossstädte Lyon, Marseille und Nizza, der Rest ist dünn besiedeltes Land. Je nach Département ist die Mentalität sehr unterschiedlich, die Dialekte unterscheiden sich enorm.

Alles in allem ist der Franzose so lieb, so hilfsbereit, so selten agressiv, so ausgesprochen konfliktscheu, so herzlich und höflich, wie man es sich kaum vorstellen kann. Und nun frage ich, was hat Deutschland mit Frankreich gemein ?

Rien !

Rainer Kahni genannt Monsieur Rainer

Saturday, July 07, 2012
KEIN WITZ !

Gestern rief mich so ein Arschloch meiner Bank an und schwärmte von 2% Zinsen, wenn ich meine paar sauer verdienten Kröten für ein Jahr fest bei seiner Bank anlegen würde! Meine Antwort: "Ich lege mein Geld in Whisky an, da bekomme ich 40 %, du Flachpfeife!"

Monsieur Rainer
Saturday, July 07, 2012
FASSUNGSLOS !

Der zurückgetretene Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Fromm, Sie wissen schon, der Herr mit dem goldenen Fallschirm, zeigte sich heute im Untersuchungsausschuss fassungslos über die "Schlamperei" in seiner Behörde! Ich bin fassungslos über soviel Chuzpe und für wie blöd der Herr die Bundestagsabgeordneten und die Bevölkerung hält. Niemals wurden im deutschen Sicherheitsapparat Akten und Daten vernichtet und ausgerechnet bei dieser NAZI - Sauerei soll das rein "zufällig" geschehen sein? Und der Verfassungsschützer T., der exact diesen Fall bearbeitete, war auch nur rein zufällig am Tatort eines Mordes, weil er im benachbarten Internetcafé einen Flirt - Chat hatte? Wer so einen groben Unfug ernsthaft glaubt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Und die Hofnarren namens Journalisten verbreiten diesen gefrorenen Mist auch noch! Da bin ich als Journalist fassungslos! Diese ganze Bande gehört wegen Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Urkundenunterdrückung und Strafvereitelung im Amt vor ein Gericht gestellt. Wird so etwas je in Deutschland bei einer weisungsabhängigen Justiz passieren? NEIN ! Die Deutschen sind empört und gehen zum Abendessen! Punkt! Wie lange noch? WEHRT EUCH ENDLICH ihr Sofa - Demokraten!

Monsieur Rainer
Thursday, July 05, 2012
Regierungserklärung in der französischen Nationalversammlung


Wenn in Deutschland gewählt wird, hat man eigentlich gar keine Wahl, denn die meisten Abgeordneten wurden bereits in den Partei – internen Stammtischen ausgekungelt. Im heutigen Bundestag sitzen alleine 150 Abgeordnete, die zwar in ihren Wahlkreisen abgewählt wurden, jedoch trotzdem in den Reichstag einzogen. Ausserdem ist diese sogenannte Wahl ohnehin eine Farce. Entweder kommen die sozialdemokratischen Kaviarfresser zusammen mit einer handzahmen Vollkorn-FDP, auch die Grünen genannt, an die Tröge der Macht, oder eine Ein-Frau-Partei der sogeannten Konservativen zusammen mit einer spätrömisch dekadenten Partei der Lobbyisten teilen sich die Macht. Im schlimmsten Fall koalieren alle mit allen und machen gemeinsam Politik am Volk vorbei. Es ist eigentlich auch gleichgültig, denn wenn Wahlen in Deutschland etwas verändern würde, wären sie längst verboten. „Dieses ganze Schmierentheater firmiert unter der Überschrift repräsentative Demokratie.“ Zitat: Richard David Precht.

Wenn in Frankreich gewählt wird, ist dies immer eine Richtungsentscheidung des ganzen französischen Volkes, das nur direkt gewählte Deputierte kennt. Die Abgeordneten müssen sich in einem harten Vorwahlkampf um einen Wahlkreis bewerben, um dann in zwei Umläufen im KO – System direkt vom Bürger in die Nationalversammlung entsandt zu werden. So ist es kein Zufall, dass zahlreiche ehemalige Abgeordnete der UMP von Nicolas Sarkozy im Rahmen der Parlamentswahlen keinen Wahlkreis erringen konnten und nicht mehr in den komfortablen Fauteuil des Palais Bourbon Platz nehmen dürfen. Die Sozialisten haben sogar ohne den Grünen und der Front de Gauche die absolute Mehrheit errungen und damit dem Wahlprogram des vom Volk direkt gewählten Präsidenten François Hollande einen grossen Vertrauensvorschuss erteilt. Gestern nun trat der Premierminister vor die Deputierten und stellte die Eckpunkte seines Regierungsprogramms vor.

Zunächst rechnete er gnadenlos mit der verheerenden Bilanz der Präsidentschaft von Nicolas Sarkozy und seiner Regierung Fillon ab. Diese Truppe voller schwer erziehbarer, hyperaktiver Präsidenten-Lakaien hat wahrlich ein Desaster hinterlassen. 39.000 französische Unternehmen befinden sich im „Redressement judiciaire“, also im Insolvenzverfahren. Das Haushaltsdefizit ist auf Jahre hinaus auf minimum 40 Milliarden Euro festgeschrieben. Die Reichen sind immer reicher geworden, weil sie von zahlreichen absurden Steuererleichterungen profitierten, die Kaufkraft „Pouvoir d’achat“ des Mittelstandes und der Arbeiter sank dramatisch, obwohl Frankreich einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn „SMIC“ von 1.450 Euro pro Monat bei einer 35 – Stunden – Woche hat. Das Bouclier fiscal hat den Normalverdienern den Rest gegeben. Das heisst, dass ab einer bestimmten Einkommensgrenze die Steuern plafoniert sind. Es ist also den Millionären und Milliardären völlig gleichgültig, wieviele Milliarden sie verdienen, sie zahlen nie mehr Steuern als ein mittelständischer Unternehmer. Das Wirtschaftswachstum ist auf magere 0,5% zusammengeschrumpft. Von der Erfüllung der Maastrichtkriterien sind Frankreich und auch Deutschland ohne doppelte Buchführung Lichtjahre entfernt.

Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen! Präsident Hollande hat seiner Regierung einen rigiden Kurs vorgegeben. Zunächst einmal wird die Plafonierung der Steuern abgeschafft, die Millionäre und Milliardäre werden mit einer Einkommens – und Vermögenssteuer von 75% zur Kasse gebeten. Seither flüchten zahlreiche Millionäre nach London und konnten den Verlockungen der Regierung Cameron auf eine französische Infrastruktur nicht widerstehen. Der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn wird um 2% erhöht, um wenigstens einen Inflationsausgleich zu schaffen. Die vom Konkurs bedrohten Unternehmen werden umstruktuiert und mit Finanzspritzen versorgt. Die Ministerien werden von einem Moloch völlig überflüssiger Beamter befreit. Um die Bildungschancen der Jugend zu steigern, werden tausende von Lehrer eingestellt. Die Polizei wird aufgestockt, um der steigenden Kriminalität in den Banlieues Herr zu werden. Gleichzeitig werden dort die von der Regierung Sarkozy gestrichenen Planstellen für Sozialarbeiter wieder neu besetzt.

Woher das viele Geld für diesen riesigen Kraftakt kommen soll, verschwieg der Premierminister allerdings. Frankreich laviert am Rande des Staatsbankrott. Doch der Franzose nimmts gelassen und erzählt in den Bistros und Cafés seinen Lieblingswitz: „Uns steht das Wasser bis zum Hals, aber dessen Qualität ist heute wieder excellent!“



Rainer Kahni genannt Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
www.monsieurrainer.com

Wednesday, July 04, 2012
Deutscher Sicherheitsapparat : AUF DEM RECHTEN AUGE BLIND?

Zehn Jahre morden und brandschatzen eine ausser Rand und Band geratene Terroristen-Bande aus Neo- Nazis unter den Augen des gesamten deutschen Sicherheitsapparates und hinterlassen eine Blutspur quer durch ganz Deutschland. Der militärische Abschirmdienst MAD, sämtliche Staatsschutzabteilungen der Polizei der Länder, sämtliche Staatsschutzabteilungen der Landeskriminalämter, sämtliche Landesämter für Verfassungsschutz, das Bundesamt für Verfassungsschutz, die Innenminister der Länder und der Bundesinnenminister sehen weg oder vertuschen, verschleiern oder verharmlosen. Im schlimmsten Falle helfen Spitzel der verschiedenen Verfassungs- und Staatsschützer sogar noch bei der Beschaffung von Waffen und Papieren. Und was geschieht in diesem sogenannten Rechtsstaat? Nichts! Ein Untersuchungsausschuss wird eingesetzt, wie immer, wenn etwas nicht aufgeklärt werden soll, was nicht aufgeklärt werden darf! Die hilflosen Garantieerklärungen der Politiker und Beamten lesen sich wie die unserer Waschmaschinen: Sie tragen für alles die Verantwortung und haften für nichts! Der Präsident des Bundesamtes des Verfassungsschutzes hat nun den goldenen Fallschirm gezogen und sich ein Jahr vor der regulären Pensionierung in den Ruhestand verabschiedet. Das wars! Niemand wurde von einer (nicht vorhandenen Dienstaufsicht) oder von einer (nicht vorhandenen unabhängigen Justiz) wegen Strafvereitelung im Amt, wegen Beihilfe zur Bildung einer terroristischen Vereinigung und vieler anderer sonst gerne zitierter Straftatbestände angeklagt. Man ist fassungslos über das Wirrwar an Zuständigkeiten, an Desinformationen, an hin- und hergeschobener Verantwortung, an Desinteresse, eines Informationsdesasters unglaublichen Ausmasses und dem Abgrund an Verschleierung und Aktenvernichtung. Die föderale Sicherheitsstruktur scheint nur gegenüber LINKS zu funtionieren, gegen den RECHTEN Nazi - Terror versagt sie gewollt oder ungewollt! Die bundesdeutsche föderale Struktur mi ihrer vorsintflutlichen Kleinstaaterei hat angesichts eines stärker zusammenwachsenden Europas und einer Globalisierung des Verbrechens ausgedient! Es wird höchste Zeit, alte Zöpfe abzuschneiden, klare Verantwortlicheiten, Dienstaufsichtsinstanzen mit unabhängiger Disziplinarhoheit in der Justiz und der Polizei einzuführen! Ein Strafgerichtssenat beim Bundesverfassungsgericht für Vergehen von Politikern ist endlich einzurichten, wie dies andere europäische Länder bereits längst haben!

Monsieur Rainer
Tuesday, July 03, 2012