Blog 01.10.2015 - 31.12.2015

DER BÜNDNISFALL "LIGHT"

Es mag zynisch klingen, aber weder die USA, Deutschland, noch Frankreich wurden jemals in ihrem Mutterland durch kriegerische Handlungen eines völkerrechtlich anerkannten Staates angegriffen. Deshalb ist die Ausrufung eines Kriegszustandes durch die USA, Deutschland und Frankreich auch völlig überzogen. Was Amerika und Frankreich getroffen haben, waren terroristische Attentate durch Kriminielle. Weder die Al – Kaida, noch der Islamische „Staat“ sind Staaten im völkerrechtlichen Sinne. Es sind mörderische Banden, die sich anmassen, Hoheitsakte wie KRIEGE gegenüber Staaten verüben zu dürfen.

Solche organisierte Verbrecher sind nicht durch Kriege von regulären Staaten aufzuwerten, andernfalls setzten sich diese regulären Staaten selbst völkerrechtlich ins Unrecht. Diese völkerrechtswidrigen Angriffe durch die USA, Deutschland, Frankreich, Italien usw. waren zum Beispiel die Bombardierungen in Jugoslawien, in Afghanistan, im Irak, in Syrien und in Libyen zu besichtigen.

Nun gehen den angegriffenen Staaten die Gelder aus, Frankreich ist klamm und braucht Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus. Präsident Obama will seine Amtszeit nicht mit einem Krieg beenden. So berät man sich in den Regierungen, wie man an Geld kommen könnte, um den IS zu bekämpfen, ohne den offiziellen Bündnisfall ausrufen zu müssen. Da bietet sich den Advokaten der Regierungen der Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrages an, der da lautet: "Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedsstaats schulden die anderen Mitgliedstaaten ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung." Das ist eine juristische Hilfskrücke.

Die richtige Vorgehensweise gegen einen terroristischen Angriff durch eine kriminelle Vereinigung oder gegen das organisierte Verbrechen sind aber folgende Massnahmen: Wirtschaftliche Blockade wie Unterbrechung sämtlicher Finanzströme, Stilllegung sämtlicher Bankverbindungen, Unterbrechung des Öl – Verkaufes durch türkische Raffinerien, Einstellung der direkten oder indirekten Lieferungen von Material und Ausrüstung wie Fahrzeuge, Waffen, Munition, Blockierung der Verbündeten wie Saudiarabien, Katar und anderer Golfstaaten und natürlich die Ergreifung oder Vernichtung der Täter.

Alle andere Massnahmen sind völkerrechtswidrig und politisch unsinnig! Schon gar nicht rechtfertigt ein terroristischer oder kriminieller Akt eine Verfassungsänderung im angegriffenen Land, die die Freiheitsrechte der angegriffenen Bevölkerung im Mutterland Frankreich einschränken, wie ein Patriot Act nach amerikanischem Vorbild und dies ausgerechnet im Mutterland der französischen Revolution. Das wären nur kontraproduktiv und für die heimische Galerie gedacht, um Stärke zu beweisen. Wenn in Frankreich zum Beispiel das Kriegsrecht mit allen juristischen Folgen wie die Anwendung durch Militärjustiz durch die alleinige Entscheidung durch den Staatspräsidenten möglich würde, dann könnte diese Allmacht durch einen anderen Präsidenten missbraucht werden. VORSICHT vor einer möglichen Präsidentin Marine Le Pen!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières

Wednesday, November 18, 2015
Terror ist kein Krieg!

Der französische Staatspräsident François Hollande hat in der Nacht zum letzten Freitag kurz nach den Attentaten in Paris ein jämmerliches Bild der Schwäche vor laufenden Fernsehkameras abgegeben. Zitternd vor Aufregung und Anstrengung verging er sich in verbalen Attacken auf die Attentäter, die des Präsidenten und Oberbefehlshabers einer nuklearen Überseemacht nicht angemessen waren.

„Frankreich ist im Krieg“, erklärte er in feinster amerikanischer Terminologie. Nur weil ein paar verrückt gewordene Fanatiker ein Blutbad in Paris angerichtet hatten? Damit erfüllt der Staatspräsident genau die Absicht der Terroristen und macht diese nach dem Völkerrecht und der Haager Landkriegsordnung zu feindlichen Kombattanten. Er erkennt damit den sogenannten „Islamischen Staat“ als ein völkerrechtliches und damit satisfaktionsfähiges Gebilde an.

Das aber ist zu viel der Ehre für verrückt gewordene Terroristen. Sie sind nichts weiter als Kriminielle, die mit polizeilichen und juristischen Mitteln zu bekämpfen sind. Machen wir Franzosen nicht denselben Fehler, wie es die USA seit Jahren tun, in dem wir kriminelle Vereinigungen und Banden zu militärisch – satisfaktionsfähigen, wenngleich auch ungesetzlichen Kombattaten erklären und Krieg mit ihnen führen. Fassen wir sie und stellen sie vor ein Tribunal, wo sie mit rechtsstaatlichen Mitteln abgeurteilt werden. Niemals dürfen wir uns mit diesen Kriminellen auf eine Stufe stellen! Genau diese Handhabung unterscheidet uns von organisierten Verbrechern!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières

Sunday, November 15, 2015
11. NOVEMBER 1918

Heute wird einer der grössten Feiertage in Frankreich gefeiert. Es ist der 11. November. Der erste Weltkrieg war aus! Er war einfach aus, niemand hat gewonnen, niemand hat verloren, ausser Millionen von Soldaten ihr Leben. Der deutsche Kaiser war samt seinem Vermögen nach Holland desertiert, die Heeresleitung wusch ihre Hände in Unschuld und schuf die Legende von den politischen Novemberverbrechern in Berlin, Ludendorff hiess jetzt Lindström und wohnte in Schweden, Hindenbug hatte nach seiner Sicht schon nichts mit dem Ausgang des Krieges zu tun und die völlig unfähigen französischen Generäle zogen sich auf ihre Chateaux zurück. Auf den Schlachtfeldern verwesten die Millionen Soldaten, die auch nichts mit dem Krieg zu tun hatten. Der Krieg fand statt zwischen Schneider - Creuzot und Krupp. Was blieb sind unendliches Leid, Tod, zerfetzte Leiber, hungernde Frauen und Kinder und ein heraufziehender Faschismus. Das soll also gefeiert werden? Es gibt nichts zu feiern, allenfallls die blutgewordene Hochmut, die fleischgewordene Dummheit und die unendliche Korruption auf dem Rücken von einfachen Menschen. Es ist der Tag der Trauer!

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Helmut Schmidt

Im Dezember 1918 in Helmut Schmidt in Hamburg zur Welt gekommen. Gestern ist er gestorben. Bis zum letzten Tag trug er sein Haupt auf den Schultern, wie die Franzosen respektvoll sagen würden. Er verfügte bis zu seinem Tode über einen messerscharfen Verstand, einen unbeugsamen und sauberen Charakter und über eine allseits beneidete Weltläufigkeit, wie sie unter Politikern ihres gleichen sucht. Ein Mann, der offensichtlich aus einer anderen Politikergeneration stammte. Der noch Unterdrückung, Krieg, Elend und Gefangenschaft erleiden musste.

Helmut Schmidt absolvierte nach dem II. Weltkrieg ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Universität seiner Heimatstadt Hamburg. Auf die Anregung seines Professors, doch noch zwei Semester dranzuhängen, um zu promovieren, entgegnete er damals schon recht selbstbewusst, dass er dafür keine Zeit mehr habe und er darauf warte, dass ihm der Doktortitel ehrenhalber verliehen würde. In der Zwischenzeit besitzt er weit über sechzig Doktorhüte, allerdings ist keiner seiner Alma Mater dabei, wie er süffisant bemerkte. Schmeicheleien könne man getrost diskontieren, wie er meinte.
Mit welcher schnörkellosen Klarheit in seinen Aussagen, welch analytischem Verstand, welcher Präzision in seiner druckreifen Artikulierung gab uns Helmut Schmidt in seinem langen politischen und publizistischem Leben immer wieder Orientierung. Damit wurde er zur Ausnahmeerscheinung in Deutschland, Europa und der Welt.

Auf die Frage eines Journalisten, was er denn einmal für ein Urteil der Historiker über seinen politischen Lebensweg erwarte, entgegnete Helmut Schmidt in seiner schon sprichwörtlichen Bescheidenheit, die er bis zur Arroganz kultivierte : « Sollten die Historiker eines Tages zu dem Urteil gelangen, dass ich meine Sache an – s – tändig gemacht habe, bin ich schon zufrieden. »

Mehr als das, hochverehrter Helmut Schmidt, viel mehr als das !

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières

Wednesday, November 11, 2015
Lieber Herr Professor,

Hier spricht der emeritierte Ordinarius für öffentliches Recht an der Universität München, der Mitherausgeber des Kommentars zum Grundgesetz und ehemalige Bundesverteidigungsminister. Alles, was er in diesem Interview sagt, ist juristisch unanfechtbar und dezidiert begründet. Einer solch unbestrittenen geballten juristischen Kompetenz kommt man argumentativ juristisch nicht bei. Mehrmals musste ich schon bei solchen Gelegenheiten selbst in lockerer Atmosphäre den Kürzeren ziehen, obwohl ich auch nicht gerade ein Mensch bin, der vor lauter Ehrfurcht vor der geballten Rechtswissenschaft in die Knie zu gehen pflegt. Wir hatten uns bei solchen Anlässen schon heftig in die lichte Wolle bekommen, uns aber dann immer wieder vertragen, unseren Wein getrunken und ich von seinen Zigarillos geschnorrt. Bei allem schuldigen Respekt, lieber Herr Professsor Scholz, einen einzigen Punkt haben Sie bei Ihrer Argumentation vernachlässigt: DER GEPEINIGTE MENSCH ! Erst kommt der Mensch und dann das Gesetz! Wenn Gesetze mit der Realität nicht mehr konform gehen, dann gehören sie eben abgeschafft und nicht mit Gewalt durchgesetzt. Oder wollen wir allen ernstes auf die Flüchtlingen an unseren Grenzen schiessen?

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Verlage

Die ganze Verlogenheit der deutschen Verlagskonzerne wie Random House usw. wird derzeit dem geneigten Leser und Bücherfreund vorgeführt. Es bedurfte eines pathologisch auffälligen Auftrittes des Schriftstellers Akif Pirinçcis in der Öffentlichkeit, bis die Schamschwelle der Verlagsmanager überschritten war und sie stolz verkündeten, dass sie seine Bücher nicht mehr vertreiben wollen. Dafür heimsten sie auch noch das einhellige Lob der Öffentlichkeit ein. War etwa dessen rassistische Einstellung nicht schon vor dem Druck seiner Bücher bekannt? War sein Auftritt bei der Pegida in Dresdner etwa seine erste öffentliche Entgleisung? Nein! Er brachte den Verlagen Geld und solange war alles gut! Jetzt entdecken die Konzernherren auf einmal ihren moralischen Anspruch an ihre Autoren. Mein Bestseller WEHRT EUCH wurde von solchen Konzernen abgelehnt mit der Begründung, dass es dafür keinen Markt gäbe! Also habe ich die Veröffentlichung dieses Buches selbst finanziert und siehe da, nach vier Jahren ist es zum Klassiker avanciert und ist als Standardwerk in das Literaturverzeichnis der Universität München aufgenommen worden. Die Rezensionen und Kritiken meiner Bücher sind durchweg positiv, doch meine Bücher sind für Konzerne offensichtlich zu wenig Gewinn - versprechend. Dass sie deshalb nicht schlechter sein müssen, als diesen gefrorenen Mist, den sie teilweise drucken, beweisen meine Verkaufszahlen und meine Kritiken eindrucksvoll!

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Das Kopftuch

Wenn Deutschland endlich ein laizistischer Staat wäre, dann wären alle Zeichen der Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft wie Kreuz, Kippa oder Burkha in öffentlichen Gebäuden verboten. Denn Religion ist Privatsache und ist strikt vom Staat zu trennen! In Frankreich hat das Gesetz "La Laïcité" sogar Verfassungsrang. Der EuGH hat dieses Gesetz für konform mit dem europäischen Recht erklärt. Wer die Geschichte der Moslems etwas näher kennt und unvoreingenommen betrachtet, wird feststellen, dass Mohammed keineswegs die Verschleierung für alle Frauen gefordert hat, sondern es nur den verheirateten Frauen im Gegensatz zu den Sklavinnen als Privileg erlaubt hat, sich zu verschleiern. Der Rest ist aus dem chauvinistischen und verbohrten Weltbild späterer Moslems entstanden und gilt heute als Unterdrückung der Rechte der Frauen.

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Wahrlich ein Präsident

Als der Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann einst von einem Reporter gefragt wurde, ob er denn Deutschland liebe, antwortete er wörtlich: "So ein Unsinn, wie kann man ein Land lieben, ich liebe meine Frau!" Das bringt den falschen Nationalstolz und den chauvinistischen Grössenwahn von vielen Deutschen auf den Punkt! Ich verehre diesen grossen Bundespräsidenten bis heute für seine Nüchternheit, seinen klaren Verstand und sein differenziertes Denken! Genau so eine Leitfigur täte Deutschland heute mehr als gut, um die aufgeheizte Stimmung der Bürger wieder auf den Boden des Humanismus zu bringen! Wenn der Staat und einige Bürger den Boden des Rechts verlassen, dann wird Widerstand zur ersten Bürgerpflicht!

Ich zitiere Herrn Dr. Heinemann wörtlich: "Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates. Nicht der Bürger steht im Gehorsamsverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet."

Dieser Ausspruch Gustav Heinemanns hat gerade heute nichts von seiner Aktualität verloren aber ich warne ausdrücklich davor, dass sich kleine Gruppen, die ausserhalb der Gesellschaft stehen, diese humanistische Ansicht des ehemaligen Bundespräsidenten für ihr dummen Parolen missbrauchen!

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Wir sind alles Kaschuben

Wenn sich die Deutschen nur noch auf eine Fahne und dumpfe Parolen einigen können und nicht auf die Grundlagen des Humanismus, dann sollten sie sich an die Worte Kurt Tucholky's erinnern, der einst sagte: "Wir sind alles Kaschuben!" Staaten entstanden aus dummen Grenzziehungen nach verlorenen Kriegen und haben wenig mit Volksgemeinschaften, Rassen oder Lebensgewohnheiten zu tun! Es gibt also nichts, worauf man stolz sein könnte, ausser dass man zufällig einen deutschen Pass hat. Macht uns der Besitz eines dummen amtlichen Papiers deshalb schon zu Menschen erster Klasse und gibt uns dies das Recht, uns über andere Menschen zu erheben? Wir sind überall auf der Welt Ausländer! Wehe dem Tag, wenn wir wieder einmal fliehen müssen!

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Raus mit dem Müll

Sie laufen in Scharen davon, "entfreunden" oder "sperren" mich und glauben allen ernstes, mich damit bestrafen zu können. Ganz im Gegenteil, durch meine mehr als deutliche Position gegen die Rassisten, Ja - aber Demokraten, pseudo - intellektuelle Relativierer des Unrechts, sogenannte "Reichsdeutsche" und "besorgte Bürger", die gar keine Bürger sind, sondern der elende Rest des Bodensatzes Deutschlands, tauschen sich tagtäglich meine "Freunde" auf der "Freundesliste" aus. Dadurch verringert sich die Quantität zugunsten der Qualität oder anders gesagt, ich muss den Müll nicht mehr selbst runter tragen.

Ich ertrage ohnehin den Hass, die bodenlose Dummheit und die ewig selbe Leier, wie: man sollte, man müsste, man könnte, man hätte, usw..... im Netz nicht mehr! Macht es endlich oder haltet die Klappe! Ich bin unendlich müde und dieses Forums überdrüssig! Wer mich sucht, der findet mich und meine Bücher auch so! Meine Bücher finden Sie auf meiner homepage und auf meiner FB - Seite Monsieur Rainer. Alle meine Kolumnen, Kommentare und Reportagen finden Sie auf dem Blog meiner homepage, bei meinen Notizen von Facebook, bei der ZEIT, der FAZ, DER FREITAG und vielen anderen Medien. Weitere Informationen finden Sie bei Google unter meinem Autorennamen Monsieur Rainer.

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières

Wednesday, November 11, 2015
Die Abschiebungstruppe

Diese Nachricht bedarf einer genauen Recherche. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Bundeswehr, dass ein hoher Offizier den Befehl des Bundesverteidigungsministerium verweigert hätte, die Truppe im Inneren zur Grenzsicherung gegen Zivilisten, die um das im Grundgesetz garantierte Recht auf Asyl nachsuchen, einzusetzen. Der Befehl ist rechtswidrig und darf gar nicht ausgeführt werden. Zur Grenzsischerung gegen Zivilisten sind nur die Bundespolizei (vormals Bundesgrenzschutz), der Zoll und die Polizei berechtigt. Ausserdem muss das Bild des Chefs des Einsatzführungskommandos in Potsdam überprüft werden. Er wird nämlich im Artikel als Generalleutnant bezeichnet, trägt aber die Rangabzeichen eines Generalmajors. Das Bild ist also entweder alt, oder der ganze Bericht ist ein Fake! Vorsicht vor solchen Meldungen, die auch zur Panikmache beitragen könnten. Mir ist kein Offizier bekannt, der sich jemals gegen rechtswidrige Einsätze der Bundeswehr aufgelehnt und den Befehl verweigert hätte.

Rainer Kahni
Wednesday, November 11, 2015
Der bayerische Märchenkönig!

Bayern ist ein wunderbares Urlaubsland! Es hat allerdings niemals das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland unterschrieben oder dafür gestimmt. Deshalb tragen die bayerischen Polizisten auch als einzige Polizeibeamten der Bundesrepublik Deutschland auch nicht die Schwarz-rot-goldene Kokarde an der Uniformmütze. Es war auch nie im Sinne seines Königs Ludwig II. dem deutschen Reich beizutreten und schon gar nicht, im Jahre 1870 mit bayerischen Truppen in Paris einzumarschieren. Der Grossherzog von Baden musste gegen seinen Willen und nicht zur Freude König Wilhem I. von Preussen im Spiegelsaal von Versailles den König von Preussen zum deutschen Kaiser proklamieren. Und damit begann das ganze Ungemach. Wenn es den Bayern nicht passt, lasst sie wieder gehen oder wenigstens demokratisch wählen. Seehofer ist eine lächerliche Karikatur des Märchenkönigs.

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Medikament gegen Pegida erfunden: BILDUNG

Wie habe ich es satt, dieses Parteipolitische Gezerre um die notleidenden Flüchtlinge. Ich kann es nicht mehr hören. Behandelt sie menschenwürdig, wie ihr behandelt werden möchtet, wenn ihr in eine solche Notlage kommen würdet. Diese Menschen, die durch Krieg und Zerstörung vertrieben werden, haben nichts anderes verdient, als unsere Hilfe und Mitgefühl. Das Thema eignet sich nicht für Politiker - Beamten und pseudo - nationales Geschwätz oder das Gegröhle des Pöbels! Beweist, dass ihr in erster Linie dem humanistischen Gedankengut verpflichtet seid oder haltet endlich das dumme Maul! Punkt! Schluss! Aus! Ende!

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Gauck als Nachtreter!

De mortuis nil nisi bene? Erstens sollte sich ein Staatsoberhaupt an die alten römischen Gepflogenheiten halten und einem Toten niemals etwas Schlechtes hinterherrufen! Wenn er schon schlechten Stil zur neuen Staatsraison erklärt, dann könnte er doch wenigstens einfach nur den Mund halten, wie dies weiland die alten Römer in solchen Fällen empfohlen haben : Si tacuisses, philosophus mansisses, (wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben) Da er beide Stilarten offensichtlich nicht kennt, lautet mein Urteil über diesen Pastor nur: PEINLICH, Herr Bundespräsident!

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Gazuck über Schabo

De mortuis nil nisi bene? Erstens sollte sich ein Staatsoberhaupt an die alten römischen Gepflogenheiten halten und einem Toten niemals etwas Schlechtes hinterherrufen! Wenn er schon schlechten Stil zur neuen Staatsraison erklärt, dann könnte er doch wenigstens einfach nur den Mund halten, wie dies weiland die alten Römer in solchen Fällen empfohlen haben : Si tacuisses, philosophus mansisses, (wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben) Da er beide Stilarten offensichtlich nicht kennt, lautet mein Urteil über diesen Pastor nur: PEINLICH, Herr Bundespräsident!

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Aufgepasst!

An alle meine Spötter, Kritiker und Hasser, ihr habt heute richtig Glück, denn heute ist ein einigermassen schmerzfreier Tag. Ich habe mir eure teilweise unterirdischen Kommentare von gestern durchgelesen und kann nur in der mir eigenen Art darauf antworten: Ich bin auch für den Weltfrieden und dass Gummibärchen nicht dick machen aber Niveau ist keine Hautcreme!

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Nur wenige würden für Deutschland kämpfen?

Das ist eine gigantische Fehleinschätzung! Es wird auf dieser Welt immer genügend ungebildete Dummköpfe geben, die allen ernstes den verlogenen Parolen ihrer studierten Stabsoffiziere und skrupellosen Generälen folgen werden. Diese eitlen Fatzken in ihren bunten Schlachterkitteln sind bisher jeder noch so dämlichen Fahne hinterher gelaufen, haben sich vor Stolz fast in die Uniform geschissen, wenn sie von einem verlogenen Politiker getätschelt wurden und haben seit Menschen Gedenken, bis auf wenige Ausnahmen, jeden noch so verbrecherischen Befehl ausgeführt, nur um den Blechladen auf ihrer "Heldenbrust" zu vergrössern. Ich selbst bin da gar keine Ausnahme! Was haben uns die Offiziere für einen Mist erzählt, wo der angebliche Feind stünde, was haben wir uns im Dreck gesuhlt, gefroren und geschwitzt, nur weil uns erzählt wurde, wir würden unser Vaterland verteidigen. Einen Scheissdreck hätten wir verteidigt, denn bevor wir unser G 3 aus dem Schrank geholt hätten, wären wir alle in einem nuklearen Holocaust verglüht. Nie wieder nehme ich eine Waffe in die Hand, um die schmutzige Haut dieser verlogenen politischen Brut zu retten, oder den gierigen Wirtschaftsbossen noch mehr Geld und Einfluss mit Gewalt zu verschaffen. Nie wieder, hört ihr, ihr verlogenes Gesindel? Nie wieder! "Der Feind steht nicht drüben, er steht hüben!" ( Kurt Tucholsky)

Rainer Kahni

Wednesday, November 11, 2015
Verlagskonzerne

Die ganze Verlogenheit der deutschen Verlagskonzerne wie Random House, Bertelsman usw. wird derzeit dem geneigten Leser und Bücherfreund vorgeführt. Es bedurfte eines pathologisch auffälligen Auftrittes des angeblichen Schriftstellers Akif Pirinçcis in der Öffentlichkeit, bis die Schamschwelle der Verlagsmanager überschritten war und sie stolz verkündeten, dass sie seine Bücher nicht mehr vertreiben wollen. Dafür heimsten sie auch noch das einhellige Lob der Öffentlichkeit ein. War etwa dessen rassistische Einstellung nicht schon vor dem Druck seiner Bücher bekannt? War sein Auftritt bei der Pegida in Dresdner etwa seine erste öffentliche Entgleisung? Nein! Er brachte den Verlagen Geld und solange war alles gut! Jetzt entdecken die Konzernherren auf einmal ihren moralischen Anspruch an ihre Autoren. Mein Bestseller WEHRT EUCH wurde von solchen Konzernen abgelehnt mit der Begründung, dass es dafür keinen Markt gäbe! Also habe ich die Veröffentlichung dieses Buches selbst finanziert und siehe da, nach vier Jahren ist es zum Klassiker avanciert und ist als Standardwerk in das Literaturverzeichnis der Universität München aufgenommen worden. Die Rezensionen und Kritiken meiner Bücher sind durchweg positiv, doch meine Bücher sind für Konzerne offensichtlich zu wenig Gewinn - versprechend. Dass sie deshalb nicht schlechter sein müssen, als diesen gefrorenen Mist, den sie teilweise drucken, beweisen meine Verkaufszahlen und meine Kritiken eindrucksvoll!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer

Wednesday, October 21, 2015
Das Leitmotiv! Lieber nicht!

Wenn die Politiker bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit vom deutschen Leitmotiv und von deutschen Werten faseln, dann klingt das in den Ohren des Auslandes stets nach dem alten Slogan „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!“ Mit welchen Schlagzeilen ist Deutschland aber in Wirklichkeit derzeit im Ausland in den Gazetten und in den Nachrichten? Leider sehen sich die deutschen Bürger selten ausländische Nachrichten an und lesen auch wenig ausländische Zeitungen, sonst würden sie sich für ihr Land schämen.

Dort finden derzeit weniger die Tugenden Deutschlands Eingang, sondern der Hass, der in Deutschland auf Kundgebungen zelebriert wird. Der Hass prägt das Bild der Deutschen im Ausland. Diesen bodenlosen Hass finden wir auf Demonstrationen, in den sozialen Netzwerken, in deutschen Zeitungen, und in den Aussagen mancher deutscher Politiker, die diesem Hass auch noch das geistige Fundament liefern. Wir beklagen den Hass der Bürger untereinander, die Gewalt gegen Flüchtlingsheime, aber wir klagen nicht über die geistigen Brandstifter in den Amtsstuben, die den Hassbürgern auch noch die Argumente liefern.

Die wankelmütige Politik der deutschen Führungsebene in der Flüchtlingsfrage führt weltweit zu Irritationen. Die schon pathologisch auffälligen Verfechter der political correctness predigen eine Willkommenskultur, die zu einer regelrechten Wallfahrt der gepeinigten Flüchtlinge nach Deutschland geführt hat. Aber das Land ist bürokratisch derart verkrustet und verbeamtet, dass der Ansturm der Flüchtlinge im Dschungel der Bürokratie stecken bleibt. Bald wird diese Bürokratie errodieren. Bald werden tausende steckengebliebene Flüchtlinge an den Grenzen auf dem Balkan und vor deutschen Behörden verzweifeln und es wird zu unkontrollierbaren Ausbrüchen kommen. Bald wird die viel gepriesene Willkommenskultur ins Gegenteil verkehrt und von Rassisten für ihre Hasspredigten missbraucht werden. Bald wird dieser Hass in offene Gewalt umschlagen. Gewalt wird bald salonfähig sein, weil die deutsche Justiz jämmerlich versagt. Das Absinken der Hemmschwelle war letzten Samstag schon in Köln zu besichtigen.

Doch die dramatische Situation der Flüchtlinge in Deutschland ist nicht das einzige Problem, das im Ausland Kopfschütteln hervorruft. Wofür stand Deutschland? Für hohe Ingenieurskunst im Automobilbau und für den Fussball. Diese grossen Errungschaften werden derzeit demontiert durch Skandale, die die Welt erschüttern. Und schon kommen die ewigen deutschen Relativierer aus ihren Höhlen gekrochen. „Das gibt es doch auch in Frankreich, England, den USA, in der inneren Mongolei und im Kongo usw. usw.“ Das ist richtig! Doch diese Relativierung von menschlichem Versagen lenkt nur davon ab, dass es darum nicht geht und deshalb das Versagen der Deutschen nicht entschuldbarer wird. Schliesslich hat sich die Innere Mongolei noch nie damit gebrüstet, den besten Diesel der Welt zu bauen und einen korruptionsfreien Fussball zu spielen.
Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
www.monsieurrainer.com

Tuesday, October 20, 2015
Wir sind die Grössten! (Deutsche Hybris)

Wir haben den schönsten Flughafen der Welt in Berlin!
Wir haben das schönste Opernhaus der Welt in Hamburg!
Wir haben den schönsten Bahnhof der Welt in Stuttgart!
Wir haben die besten Strassen der Welt!
Wir bauen die besten Diesel – Autos der Welt in Wolfsburg!
Wir bewachen unsere Bürger am besten!
Wir bauen die besten Waffen der Welt!
Wir sind das gastfreundlichste Land der Welt!
Wir bauen die luxuriösesten Flüchtlingsheime!
Wir kennen keinen Rassismus!
Wir haben keine Nazis!
Wir kennen keine Armut!
Wir haben keine Obdachlosen!
Wir haben keine Suppenküchen für die Armen!
Wir kennen keinen Klassenunterschied im Gesundheitswesen!
Wir haben keine Korruption!
Wir haben die ehrlichsten Fussballmanager der Welt!
Wir sperren keine Politiker ein!
Wir subventionieren keine Agrarfabriken!
Wir kennen überhaupt keine Subventionen!
Wir liefern keine überschüssigen Lebensmittel nach Afrika!
Wir haben nur unabhängige Richter und Staatsanwälte!
Wir haben keine Kirchensteuer!
Wir dulden keine Konzerne in Steueroasen!
Wir sind eine Steueroase für Reiche!
Wir haben eine vom Volk selbst bestimmte Verfassung!
Wir haben nur direkt vom Volk gewählte Abgeordnete!
Wir sind die beste Demokratie der Welt!
Wir kennen keinen Lobbyismus!
Wir haben keine Medienkartelle!
Wir lassen unsere Politiker nicht durch die Wirtschaft sponsern!
Wir haben die seriösesten Banken der Welt!
Wir haben keine Soldaten in einen Krieg geschickt!
Wir schiessen niemals von deutschem Boden aus auf Menschen!
Wir helfen allen unseren Nachbarn mit Geld!
Wir sind die grössten, die schönsten und die liebsten Menschen der Welt!

UND WIR HABEN DIE GRÖSSTE FRESSE DER WELT!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières
www.monsieurrainer.com

Saturday, October 17, 2015
Alternativlos? Ja! Alternativlos!

Träume ich? Wache ich? Leide ich an Realitätsverlust? Oder bin gar schon ga ga? Meine Leser werden es mir sicher gleich wieder um die Ohren schlagen! Die ganze Nacht habe ich wachgelegen und über den Auftritt von Angela Merkel bei Anne Will nachgedacht. Bilder zogen an mir vorrüber, wie sie sich als Lobbyistin der Autoindustrie und der Bankenmafia aufspielte, wie sie Waffen in alle Welt verkaufte, wie sie die deutschen Bürger in der NSA – Affaire verladen hat, wie sie als Clown der USA durch die Welt tapste, wie sie deutsche Bürgerrechte im Freihandelsabkommen an die USA verkauft hat und vieles andere mehr, wofür ich Sie in vielen meiner Kolumnen und nicht zuletzt in meinem neuesten Buch DER REPORTER heftig kritisiert habe. Und nun das! Die Dame bezieht einen Standpunkt! Begräbt sie ihre Kanzlerschaft unter den Flüchtlingen, oder geht sie als Nobelpreisträgerin in die Geschichte ein? Ein politisches Kalkül scheint nicht ersichtlich, denn in Wahrheit ist ihre Flüchtlingspolitik, trotz aller Beteuerungen der Gutmenschen, in der Dumpfheit der teilweise verblödeten deutschen Bevölkerung nicht mehrheitsfähig. Wenn der Adrenalinspiegel der Euphorie fällt und die Realität in Deutschland einzieht, dann wird dem Mob über viele Jahre ein neues Feindbild geliefert und die politische Rechte wird erstarken. Hass und Hetze gegen die Flüchtlinge werden tagtäglich wie eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden. Jede Verfehlung eines Flüchtlings wird von der Presse zum Untergang des Abendlandes hochstilisiert werden. Das alles weiss die Kanzlerin und doch betreibt sie eine Flüchtlings – Politik der offenen Grenzen. Warum? Weil diese Politik zum ersten Mal in ihrer Kanzlerschaft wirklich alternativlos ist! In Syrien wird der Machtkampf zwischen Assad, den zahlreichen Milizen, den Rebellen, der IS, der Al – Nusra, den Kurden, dem Iran, der Türkei, dem Libanon, der Hisbollah, dem Irak, den Golfstaaten, den USA und den Russen jetzt ausgeschossen. Dort kann kein Mensch mehr leben. Wir haben dem Treiben dieser Mörder auf allen Seiten lange genug zugesehen und ihnen auch noch Waffen geliefert. Wir sind den USA und den Blutdespoten in den Golfstaaten nie in den Arm gefallen, wenn sie ihre schmutzigen Spiele getrieben haben, es sind ja unsere „Freunde“! Und nun kommen die Menschen zu uns und suchen bei uns Schutz! Es ist und bleibt das allermindeste, was wir nach unserem politischen Versagen für diese geschundenen Menschen tun können und müssen. Wenn es eben nun eine Bundeskanzlerin Angela Merkel sein soll, die gerade zu dieser Erkenntnis gelangt ist, dann soll es mir auch recht sein. Wenn ein Mensch am ertrinken ist, dann hat er keine Zeit mehr, sich die Farbe des Rettungsringes auszusuchen!

Rainer Kahni dit Monsieur Rainer
Journalist und Buchautor
Mitglied von Reporters sans frontières

Thursday, October 08, 2015
Sinnlose Gefolgschaften in die Kriege!

Ein Brigadegeneral der Bundeswehr schrieb mir vor langer Zeit: "Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ist der dümmste Krieg seit der Erfindung des Schiesspulvers!" Ich hatte ihn mit einer Kolumne von der Sinnlosigkeit dieses Gemetzels überzeugt. Meine diesbezügliche Kolumne kann man heute noch bei meinen Notizen auf Facebook, im FREITAG, in der ZEIT und in meinem neuen Buch DER REPORTER nachlesen. Gerne hätte ich nicht Recht gehabt, doch jeder Mensch, der einigermassen bei klarem Verstand ist, musste zu diesem Schluss kommen. Ebenso prangerte ich in vielen Kolumnen den Krieg im Nahen Osten an, der nur zu Blut, Leid, Elend, Terrorismus, den Verfall staatlicher Ordnung und zu einer Flüchtlingswelle ungeahnten Ausmasses führen musste. Heute stehen wir wieder einmal vor den Särgen sinnlos geopferter Soldaten für diesen politischen Wahnsinn. Politiker hängen dumme Orden aus Blech an die Fahnen, überbieten sich in leeren Floskeln, Heuchelei und zelebrieren ihren Betroffenheitskitsch. Doch ein einziges Mal möchte ich es noch erleben, dass diese verantwortungslosen Politiker und kriegsgeilen Offiziere zur Verantwortung gezogen werden. Es gehört eben im Leben mehr Mut dazu, den Mächtingen dieser Welt ein energisches NEIN entgegen zu schleudern, als ewig zu kuschen!

Rainer Kahni

Saturday, October 03, 2015